Sonderseite Berufskolleg Mitte und
Parkraumbewirtschaftung Neudorf- Nord
Lärmschutz für Neudorf
Noch unfertiger
Lärmschutz für Neudorf
Das ist der Grund
der Arbeiten
Da fehlt noch was. Bis
August 2012 sollen alle Arbeiten an den beiden Güterzugstrecken in
einer Gesamtlänge von zwei Kilometern abgeschlossen sein. Neben dem
Lärm sind bedrohliche Erschütterungen, Gefahrguttransporte und
Menschen verachtendes Verhalten von Bund, Bahn und Logistikern
Hauptgrund der massiven Bürgerklagen, die derzeit beim
Bundestagspetitionsausschuss behandelt werden. Petent: Harald
Jeschke
Umbau der
Grünanlage Carstanjens Garten
Duisburg, 10. Januar 2012: Fotos Harald Jeschke
Der Stromkasten an der
Pappenstraße musste wegen der Sanierung des Carstanjensgarten
versetzt werden
In Duisburg-Neudorf, zwischen Mülheimer Straße, Pappenstraße,
Bismarckstraße und Memelstraße, entstand das neue
Berufskolleg Mitte. Die Architektur ist geprägt durch zwei
Baukörper, die durch gläserne Brücken verbunden sind und eine lichtdurchflutete Magistrale bilden. Diese ist zentraler Treffpunkt
und mündet am Haupteingang im Norden an
der Grünanlage „Carstanjens Garten“. Hieraus entwickelt sich das
enorme Potential der städtischen Grünanlage als verbindender
moderner Quartiersplatz.
Im Jahr 1951 als Grünanlage mit Kinderspielplatz ausgewiesen, stellt
sie aktuell eine unauffällige Anlage dar. Sie bildet den räumlichen
Übergang zur Mülheimer Straße.
Die Bestandsanalyse, die auf die neue städtebauliche Situation hin
ausgerichtet wurde, beinhaltet:
a) die Neuordnung der Fläche unter Berücksichtigung des
erhaltenswerten Baumbestandes und
b) die konsequente Öffnung des „Carstanjens Garten“ als
Quartiersplatz zur Vernetzung und Einbindung des Haus der
Wirtschaftsförderung, des Berufskollegs und der zugeordneten
Grünachse.
So entsteht ein transparentes Entree mit Charakter, hohem
Wiedererkennungswert und hoher Aufenthaltsqualität als Treffpunkt
und Spielplatz.
Der „Carstanjens Garten” bindet zudem den im Zusammenhang mit dem
Berufskolleg geplanten und finanzierten neuen Grünzug entlang der
Pappenstraße bis zur Bismarckstraße an und ergänzt somit die
innerstädtische Vernetzung der Grünanlagen zum Tectrum. Der Park
bietet nicht nur der in der Nähe wohnenden Bevölkerung, sondern auch
den Beschäftigten der in der Nachbarschaft angesiedelten Büros bzw.
Verwaltungen und nicht zuletzt den Schülern und dem Lehrpersonal
Möglichkeiten für kurzfristige Erholung.
Locker angeordnete Aktionsfelder in Form von Wiesen- und
Gräserinseln und einem zentralen Bewegungsfeld strukturieren
höhenabgestuft die Fläche.
Lichtbänder, ausgehend vom Haus der
Wirtschaftsförderung, spannen sich in „Lichtfächern“ über den Platz,
zeichnen Bewegungslinien auf der Platzfläche und geben
Anknüpfungspunkte zur Umgebung (Gebäude, Eingänge, Haltepunkte
ÖPNV). Der zentrale Durchgang als Hauptverbindung vom ÖPNV an der
Mülheimer Straße zum Berufskolleg mit offenem weitläufigen
Eingangsbereich lässt Raum für die schnelle Anbindung an die
Umgebung und führt auf den inneren Platz, dessen lange Bänke sich an
den Laufachsen im Durchgangsbereich orientieren.
Die Aktionsfelder innerhalb der farbigen Multifunktionsfläche
zwischen den Gräserinseln betten sich als bunte hügelige
Spielplatzfläche ein und lassen, ergänzt durch einzelne Spielpunkte,
der Phantasie freien Lauf für vielseitige spielerische Aktivitäten.
Für die Umsetzung der Planung ist es erforderlich, 11 Bäume mit
Stammumfängen von 80 -300 cm, die der Baumschutzsatzung unterliegen,
zu entfernen.
Als Ersatz werden im neuen Grünzug „Carstanjens Garten“ insgesamt 40
Bäume neu gepflanzt.
Finanzielle Auswirkungen
Die Grünanlage ist in ihrem jetzigen Zustand nicht geeignet, den zu
erwartenden, alltäglichen Nutzerdruck von ca. 2600 Schülern, der im
Wesentlichen vom ÖPNV an der Mülheimer Straße ausgeht,
verkehrssicher aufzunehmen und einen barrierefreien Zugang zum neuen
Berufskolleg zu gewährleisten. Dementsprechend erfüllt der
vorgesehene Umbau die Voraussetzungen nach § 82 GO NRW.
Neudorfer
Empfang 2012
Duisburg, 2. Januar
2012 -Rund 23 Millionen Bundesbürger
engagieren sich bei den unterschiedlichsten Institutionen,
Unternehmen und Vereinen. Der Bürgerverein Duisburg-Neudorf
hat es sich zur Aufgabe gemacht, solche Bürgerinnen und
Bürger, die in Neudorf beheimatet, niedergelassen oder aktiv
sind, für ihre ehrenamtliche oder unternehmerische
Tätigkeit, im Rahmen des „Neudorfer Empfang“ zu ehren. Bei
dem nun zum achten Mal stattfindenden Empfang, werden in
diesem Jahr folgende Personen mit der „Neudorfer Ehrentafel“
gewürdigt:
Die Förster
Axel Freude
und
Stefan Jeschke
– die sich weit über das Maß ihrer beruflichen festgelegten
Zeit für Natur und Wald hier im Duisburger Stadtwald, der in
Gänze in Neudorf liegt sowie im Sportpark - ebenfalls komplett auf Neudorfer
Gebiet - eingesetzt haben und mit
verständlichen Informationen an die Jugend deren Bewusstsein
für die Umwelt schärfen konnten
sowie
Peter Bursch
– der aus seinem Beruf eine Berufung gemacht und mit
ungezählten Veranstaltungen und Events Jung auch von
Neudorfs Grabenstraße heraus und Alt
gleichermaßen begeistert.
Die Laudatoren des diesjährigen Empfangs sind: Stadtdirektor
und Umweltdezernent Dr. Peter Greulich, und Ewald Lienen,
den Duisburgern bestens als ehemaliger Fußballspieler und
Fußballtrainer bekannt.
Musikalisch begleitet wird die Veranstaltung vom
Neudorfer Männerchor,
Leitung Folt Aikes.
Im Rahmen dieser Veranstaltung wird dem langjährigen
Kassierer des Vereins, Winfried „Wim“ Kunz, die
Ehrenmitgliedschaft verliehen. Laudation Barbara Jeschke. Im
Foyer präsentiert der Bürgerverein auch das nach fast einem Jahr Arbeit
erstellte Stadteilmodell mit allen Straßen, Häusern und besonderen Merkmalen des
Universitätsstadtteils.
Termin ist Sonntag, 08. Januar 2012 von 11:00 bis 13:00 Uhr,
im Foyer des Silberpalais in Duisburg-Neudorf.
"Viele Grüße aus Manhattan"
Duisburg, 29. Dezember
2011 -
So recht wollte CAP-Marktleiter Roman Chaber es jetzt erst nicht glauben,
dass da tatsächlich gerade jemand von der anderen Seite des Atlantiks anrief, um
sich nach dem Lieferservice zu erkundigen. Doch es war so. Markus L.,
Geschäftsführer einer Videoproduktionsfirma und gebürtiger Duisburger, rief
tatsächlich aus dem Big Apple an, um für die Weihnachtstage vorzubestellen.
Allerdings wollte er keine Lebensmittel, sondern einen Gutschein für seine
Eltern in Friemersheim. Diesen brachte Marktleiter Chaber am Heiligabend
persönlich nach Friemersheim, wo die Überraschung des Sohnes ausgesprochen gut
ankam. Auf diesem Wege viele Grüße nach New York and a happy new year! Der
Lieferservice des CAP-Marktes im Großraum Duisburg: Telefon 0203/289 808 14
Regierungspräsidentin Anne
Lütkes im Bürgerbüro Harald Jeschke,
Jochem Knörzer, Manfred Schneider (Foto)
Duisburg, 14. Dezember
2011 - Die
vielfachen Fragen und Kommentare zu den
unterschiedlichsten Dingen in Sachen Nothaushalt
Duisburg seitens der
Bürgerzeitung
Duisburg (BZ)
an die Pressestelle oder einzeln Fachdezernate der
Regierungspräsidentin führten dazu, dass eigentlich ein
Besuch in Düsseldorf seitens der Redaktion angefragt
wurde.
Es kam anders: Die Regierungspräsidentin wollte die
Redaktion besuchen. Das
geschah gestern. Dies in den Räumlichkeiten des
Bürgervereins und des Generationen-Netzwerkes
Deutschland, da die Bürgerzeitung von hier aus 2003 von
Harald Jeschke ins Leben gerufen wurde.
Eineinhalb Stunden wurde miteinander
gesprochen. Natürlich war Duisburg, der Nothaushalt, die
Rolle der Regierungspräsidentin und die Entscheidungen
des Rates zentrales Thema.
Regierungspräsidentin Anne Lütkes mit den
BZ-Verantwortlichen Harald Jeschke und Jochem Knörzer
(rechts im Bild)
Frau Lütkes, Juristin mit Schwerpunkt Strafrecht,
verwies immer wieder auf die bekannten Paragraphen,
insbesondere Artikel 28 des Grundgesetzes.
Auszug: (2) Den
Gemeinden muss das Recht gewährleistet sein, alle
Angelegenheiten der örtlichen Gemeinschaft im Rahmen der
Gesetze in eigener Verantwortung zu regeln. Auch die
Gemeindeverbände haben im Rahmen ihres gesetzlichen
Aufgabenbereiches nach Maßgabe der Gesetze das Recht der
Selbstverwaltung. Die Gewährleistung der
Selbstverwaltung umfasst auch die Grundlagen der
finanziellen Eigenverantwortung; zu diesen Grundlagen
gehört eine den Gemeinden mit Hebesatzrecht zustehende
wirtschaftskraftbezogene Steuerquelle.
Einen eigenen Spielraum für ihre Entscheidungen sieht
die Regierungspräsidentin eher nicht.
"Das Stärkungspaket, das 34 Kommunen, auch Duisburg,
zugute kommen kann, setzt ein prüfbares Haushaltskonzept
und einen ausgeglichen Haushalt spätestens nach fünf
Jahren voraus. Ich kann den Rathäusern nur raten, ihre
Hausaufgaben zu machen", so Frau Lütkes.
Eine starke und knallharte Regierungspräsidentin Anne
Lütkes zwischen den BZ-Redakteuren Jochem Knörzer (r.)
und Harald Jeschke (l.)
Jubiläums-Stammtisch des Bürgervereins
J
Am Mittwoch, 07. Dezember 2011 fand der 100. Stammtisch
des Bürgerverein Duisburg e.V., dieses
Mal als
Gemeinschaftsveranstaltung mit dem Büro des
Generationen-Netzwerkes Deutschland (GND) Duisburg, statt.
Zum Thema der Veranstaltung, „Das Ohr – unser
empfindlichstes Sinnesorgan?“, referierten Sabine und
Reinhard Dageförde vom Duisburger Hörzentrum. Zudem wurde
die aktuellen Baumaßnahmen in Sachen Lärmschutz und der 100-Meter langen Lücke
im Bereich der "Alten Lotharstraße" sowie die Parkprobleme Neudorfs mit dem
stellvertretenden Bezirksbürgermeister Reiner Meyer ausgiebig diskutiert. Zur
Lücke in der Schallschutzbaunahme wurden Unterschriften in dreistelliger Höhe
gesammelt und seitens des Bürgervereins-Vorsitzenden mit detailliertem
Anschreiben dem Bundesverkehrsministerium sowie dem
Bundestags-Petitionsausschuss übermittelt.
Kammerstraßenanwohner Dyschi trug vor, dass rund
100 Anwohner gern die Einführung von Anwohnerparken hätten. Gleiches gilt für
die Neue Fruchstraße. Reiner Meyer pladierte für Anwohnerparken,
Bürgervereins-Vorsitzender Harald Jeschke nur, wenn dies auch kostenfei für die
belasteten Bereiche sei.
Das Ehepaar Dageförde vom
Hörzentrum Duisburg beim Referat über das Hören - Foto
Manfred Schneider
Einrichtung
eines Zebrastreifens an der Otto-Keller-Straße vor dem
Osteingang des Bahnhofes
Beschlussvorlage in der BV Mitte am
Donnerstag, 8. Dezember 2011: Einrichtung
eines Zebrastreifens: Otto-Keller-Straße vor
dem Osteingang des Bahnhofes
Der Oberbürgermeister wird gebeten zu
prüfen, inwieweit die Installation eines
Zebrastreifens an der oben angegebenen
Örtlichkeit zur Entschärfung der
Fußgängersituation beitragen kann.
Begründung:
Zurzeit besteht kein sicherer Übergang
(siehe Foto) zum Eingang des Bahnhofes, da
die
Straße stark frequentiert und der Fußweg
insbesondere durch parkende Taxen versperrt
wird. Durch die Einrichtung eines
Zebrastreifens wäre eine höhere Sicherheit
beim
Überqueren der Straße, insbesondere für
ältere und gehbehinderte Menschen, gegeben.
Neudorfer Straße wird vorübergehend zur
Einbahnstraße
Duisburg, 25. November 2011 -
Auf der Neudorfer Straße werden ab
Dienstag, 29. November, die Straßenbahngleise entfernt. Im Anschluss
wird dort eine neue Fahrbahndecke aufgebracht. Wegen der Baumaßnahme
wird die Neudorfer Straße zwischen Neue Fruchtstraße und Alte
Schanze vorübergehend zur Einbahnstraße. Es kann Richtung
Bismarckstraße gefahren werden. Für die Gegenrichtung wird eine
Umleitungsempfehlung ausgeschildert. Aufgrund der Bauarbeiten wird
die Blumenstraße zwischen Gustav-Adolf-Straße und Neudorfer Straße
zur Sackgasse.
Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis Freitag, 16. Dezember.
Die Stadt Duisburg bittet alle Betroffenen um Verständnis. Die
Buslinien 924 und 926 in Fahrtrichtung Kaldenhausen, und die Linie
934 in Fahrtrichtung „Betriebshof Am Unkelstein“ fahren daher ab der
Haltestelle „Neudorfer Markt“ eine Umleitung. In der Gegenrichtung
wird der normale Linienweg gefahren. Die Haltestelle „Neue
Fruchtstraße“ in Fahrtrichtung Duisburg Stadtmitte kann in diesem
Zeitraum nicht angefahren werden. Die DVG bittet die Fahrgäste die
nächstgelegene Haltestelle „Duisburg Hauptbahnhof Osteingang“ zu
nutzen. Duisburg-Koloniestraße
wieder freigegeben Die Koloniestraße zwischen
Mercatorkreisel und Neue Frucht Straße ist seit heute Nachmittag
wieder für den Verkehr freigegeben. In jeder Fahrtrichtung steht
eine Fahrspur zur Verfügung.
Sperrung
Tunnel Koloniestraße bis zum 25. November Neudorfer Christuskiche muss
vorläufig geschlossen bleiben
Sperrung Tunnel Koloniestraße bis zum 25. November
Duisburg, 17./18. November 2011 -
Straßen.NRW
als zuständige Bauleitung des Gesamtprojekts Erweiterung der
A59 im Bereich Duisburg-Mitte ist aus ihrer Sicht mit dem
Abriss eines großen Tels des gruseligen Tunnels fertig.
"Inwieweit nur die ARGE (Heinrich Walter und Eurovia) bzw.
die städtischen Betriebe sind, könne wir nicht sagen",
erklärte ein Sprecher von Straßen.NRW. Es soll sich noch um
Restarbeiten mit dem Abbau von Beleuchtung handeln.
Man sieht deutlich, wie viel Tunnel (124 Meter) auf der westlichen Seite
abgerissen wurde - Fotos Manfred Schneider
Rest-Tunnel Koloniestraße
Weiterhin gilt: Die Koloniestraße bleibt zwischen
Mercatorkreisel und Neue Frucht Straße eine weitere Woche
gesperrt. Die Abrissarbeiten am dortigen Tunnel verzögern
sich bis voraussichtlich Freitag, 25. November. Die Arbeiten
stehen im Zusammenhang mit dem Ausbau der A 59 an der
Anschlussstelle Duisburg-Zentrum. Entsprechende
Umleitungsempfehlungen sind ausgeschildert. Ortskundige
werden dringend gebeten, den Bereich weiträumig zu umfahren
und wenn möglich die Autobahnen zu nutzen.
Der vom
Tunnel aus gesehen südliche Anschluss auf die
A59-Erweiterung
Links aus der Koloniestraße
kommend geht der Blick in Richtung Duisburger Freiheit
Weiterhin gilt: Die Koloniestraße bleibt zwischen
Mercatorkreisel und Neue Fruchtstraße eine weitere Woche
gesperrt. Die Abrissarbeiten am dortigen Tunnel verzögern
sich bis voraussichtlich Freitag, 25. November. Die Arbeiten
stehen im Zusammenhang mit dem Ausbau der A 59 an der
Anschlussstelle Duisburg-Zentrum. Entsprechende
Umleitungsempfehlungen sind ausgeschildert. Ortskundige
werden dringend gebeten, den Bereich weiträumig zu umfahren
und wenn möglich die Autobahnen zu nutzen.
Neudorfer Christuskiche muss vorläufig geschlossen
bleiben
Die Sünden der
Vergangenheit nach dem Zweiten Weltkrieg beim Wiederaufbau
der 1908 am Neudorfer Markt gebauten Kirche rächen sich nun.
Die Verwendung von Baumaterialien, die heute sicher nicht
zum Einsatz gekommen wären, bereiten der evangelischen
Gemeinde Neudorf-West nun derartige Probleme, dass kein
Gottesdienst mehr möglich ist. Die Zwischendecke wölbt sich
nun gefährlich nach unten und muss saniert werden. Wie
aufwändig das werden könnte ist noch ungewiss. Messen und
Gottesdienste muss Pfarrer Martin Nadolny nun im
Gemeindehaus an der Gustaf-Adolf-Straße abhalten.
Bezirksvertretung Mitte
Duisburg, 10. November 2011 -
Bauvoranfrage zur Errichtung
von drei Reihenhäusern und drei Garagen, Lotharstraße 270 (alte Lotharstra0e
gemeint), 47057 Duisburg (Az.: A 2011-0139) einstimmig
beschlossen
Bebauungsplan Nr. 1183 -Neudorf- "Neudorfer
Straße" einstimmig beschlossen
1. Aufstellungsbeschluss
2. Prioritätenliste
3. Verzicht auf eine frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit
1. Beschreibung des Plangebietes
Der im Bezirk Duisburg-Mitte, Ortsteil Neudorf gelegene ca. 1,7 ha große
Planbereich
befindet sich östlich der Neudorfer Straße zwischen Klöcknerstraße und
Tulpenstraße
sowie dem südlichen Bereich des Bahnhofausganges an der Otto-Keller-Straße und
Kammerstraße. Das Gebiet entspricht derzeit in Teilbereichen keinem Gebiet der
BauNVO (§ 34 Abs. 1 BauGB) in anderen Teilbereichen gemäß § 34 Abs. 2 BauGB i.V.
mit § 6 BauNVO einem Mischgebiet und i.V. mit § 7 BauNVO Kerngebiet. Die
Erdgeschosse sind in den überwiegenden Bereichen durch den Einzelhandel,
Dienstleistungseinrichtungen, Gastronomie und Vergnügungsstätten genutzt. In den
Obergeschossen befinden sich hauptsächlich Wohnungen. Das Plangebiet ist baulich
weitestgehend abgeschlossen.
2. Planungsrecht
Im wirksamen Flächennutzungsplan der Stadt Duisburg ist das Plangebiet
überwiegend als Kerngebiet sowie in einem kleinen Bereich südlich der
Kammerstraße und westlich der Neudorfer Straße als Wohnbaufläche dargestellt.
Die geplanten Zielsetzungen des Bebauungsplanes entsprechen den
Entwicklungszielen des wirksamen Flächennutzungsplanes.
Für den betreffenden Bereich gibt es keinen rechtsverbindlichen Bebauungsplan.
Die Errichtung baulicher Vorhaben ist derzeit auf Grundlage des § 34
Baugesetzbuch (BauGB) zu beurteilen. Der Bereich liegt im zentralen
Versorgungsbereich Mitte.
3. Anlass der Planung
In seiner Sitzung am 11.07.2011 hat der Rat der Stadt das Konzept zur Steuerung
von
Vergnügungsstätten als städtebauliches Entwicklungskonzept gem. § 1 Abs. 6 Nr.
11
BauGB beschlossen. Das Konzept sieht für den Bereich östlich der Neudorfer
Straße einen kompletten Ausschluss von Vergnügungsstätten vor, für den Bereich
westlich der Neudorfer Straße im Bereich des Bahnhofausgangs einen Bereich mit
einer ausnahmsweise Zulässigkeit von Vergnügungsstätten. Da es in der
Vergangenheit mehrfach Anfragen zur Errichtung von Vergnügungsstätten im
Geltungsbereich gegeben hat, ist zur planungsrechtlichen Umsetzung der Ziele des
Konzeptes die Aufstellung des Bebauungsplanes erforderlich.
Das gesamte Plangebiet befindet sich gemäß dem am 06.12.2010 beschlossenen
Einzelhandels- und Zentrenkonzept im zentralen Versorgungsbereich des
Hauptzentrums Mitte. Die Nutzungsstruktur im Plangebiet hat sich in den
vergangenen Jahren stark gewandelt.
Die Vielfalt des Angebotes, das ein städtisches, lebendiges Ambiente ausmacht,
ist zurück gegangen. Die Gefahr besteht, dass die für die Funktionsfähigkeit des
zentralen Versorgungsbereichs Mitte wichtigen Nutzungsmischungen aus
Einzelhandelsnutzungen sowie ergänzende Dienstleistungsnutzungen und
gastronomische Einrichtungen durch Vergnügungsstätten, insbesondere Spielhallen
ersetzt werden.
Vergnügungsstätten haben häufig negative städtebauliche Wirkungen auf ihr
Umfeld. Sie unterbrechen in Einzelhandelslagen den Kundenstrom und verdrängen
durch ihre vergleichsweise hohe Mietzahlungsbereitschaft den Einzelhandel sowie
gewünschte ergänzende Dienstleistungsnutzungen und verursachen damit eine
Verzerrung des Boden-/ Mietpreisgefüges. Durch aggressive Werbeanlagen,
verklebte Schaufenster usw. beeinträchtigen sie zudem das Ortsbild negativ.
Hierdurch können Trading-Down-Prozesse im Gebiet ausgelöst oder weiter verstärkt
werden und damit die Funktionsfähigkeit des zentralen Versorgungsbereichs
gefährden.
Im Plangebiet ist durch eine Ansiedlung von Vergnügungsstätten ein
Funktionsverlust
des zentralen Versorgungsbereichs als Einzelhandels-/ Dienstleistungsstandort zu
befürchten. Zudem stellt der Planbereich durch seine Lage am Ostausgang des
Hauptbahnhofes eine bedeutende Stadteingangssituationen dar. Vergnügungsstätten
können durch ihre häufig negative Gestaltung diesen Stadtraum negativ prägen,
was ebenfalls zu einer Schwächung des Zentrums führen kann. Zur Sicherung der
Funktionsfähigkeit und der Weiterentwicklung des zentralen Versorgungsbereichs
Mitte soll die Zulässigkeit von Vergnügungsstätten im Plangebiet gesteuert
werden. Für den Bereich westlich der Neudorfer Straße, entlang des
Bahnhofvorplatzes soll ein Bereich für eine ausnahmsweise Zulässigkeit
festgesetzt werden. Aufgrund der Lage am Hauptbahnhof und durch die vorhandenen
Strukturen (Vorprägung durch das Multiplex-Kino) ist eine ausnahmsweise
Zulässigkeit stadtstrukturell vertretbar.
Der Osteingang als auch wichtiger Stadteingangsbereich wird durch eine nur
ausnahmsweise Zulässigkeit vor einer negativer Prägung geschützt.
Erotik-Fachgeschäfte haben durch ihre äußere Gestaltung und ihr Angebot ähnlich
negative Auswirkungen auf die Struktur des Gebietes wie Vergnügungsstätten. Vor
allem im Zusammenwirken mit Vergnügungsstätten und ähnlichen Nutzungen können
sie den Trading-Down-Effekt auslösen oder verstärken. Daher sollen sie als
Unterart der Einzelhandelsbetriebe gesteuert werden.
Bordelle und bordellartige Betriebe haben auf Grund ihrer äußeren Gestaltung und
ihrer Nutzung ähnlich negative Auswirkungen wie Vergnügungsstätten. Zudem dienen
sie einem nur eingeschränkten Nutzerkreis. Um den zentralen Versorgungsbereich
Mitte als Versorgungsstandort für alle Bevölkerungsgruppen zu sichern, sollen
diese Nutzungen im Planbereich gesteuert werden.
4. Städtebauliche Zielsetzungen und Mittel zur Umsetzung im Bebauungsplan
Ziel des Bebauungsplanes ist die Sicherung der Funktionsfähigkeit und der
Weiterentwicklung des zentralen Versorgungsbereichs Mitte mit vielfältigen
Angeboten aus den Nutzungsbereichen Einzelhandel, Dienstleistungen, Gastronomie,
öffentliche Einrichtungen und Kultur. Hierzu soll ein Bebauungsplan im Sinne
gemäß § 30 Abs. 3 und § 13 i.V.m. § 9 Abs. 2a BauGB aufgestellt werden.
Im Bebauungsplan soll textlich festgesetzt werden,
dass Vergnügungsstätten im Plangebiet östlich der Neudorfer Straße
ausgeschlossen werden. Erotik-Fachgeschäfte als Unterart des Einzelhandels sowie
Bordelle und bordellartige Betriebe als Unterart der Gewerbebetriebe aller Art
einschließlich der Wohnungsprostitution sollen dort ebenfalls ausgeschlossen
werden. Für den Bereich westlich der Neudorfer Straße, entlang des
Bahnhofvorplatzes soll ein Bereich für eine ausnahmsweise Zulässigkeit von
Vergnügungsstätten und Erotikfachgeschäften festgesetzt werden.
Darüber hinaus sind keine Festsetzungen vorgesehen.
Der Bebauungsplan Nr. 1183 -Neudorf- „Neudorfer Straße“ wird als einfacher
Bebauungsplan gemäß § 30 Abs. 3 und § 13 i.V.m. § 9 Abs. 2a BauGB aufgestellt,
in welchem nur die Steuerung von Vergnügungsstätten, ferner von Bordellen und
Erotikfachgeschäften mittels textlicher Festsetzungen vorgenommen wird. Auf
Grund der vollständig entwickelten städtebaulichen Struktur ist es nicht
erforderlich, Festsetzungen zum Maß der baulichen Nutzung, zur Bauweise und zur
Geschosszahl zu treffen. Der Beurteilungsmaßstab bleibt über die geplanten
Festsetzungen hinaus der § 34 BauGB. 5. Vereinfachtes Aufstellungsverfahren nach
§ 13 BauGB.
Durch die Aufstellung des Bebauungsplanes wird die vorhandene Eigenart des nach
§ 34 BauGB zu beurteilenden Gebietes bzw. der sich aus der näheren Umgebung
ergebende Zulässigkeitsmaßstab nicht wesentlich verändert.
Es werden lediglich textliche Festsetzung zur
Feinsteuerung von Vergnügungsstätten, Bordellen und bordellartigen Betrieben und
Erotikfachgeschäften vorgenommen. Durch die
Aufstellung des Bebauungsplanes für ein Gebiet nach § 34 BauGB mit
ausschließlich Festsetzungen gemäß § 9 Abs. 2a BauGB soll das vereinfachte
Verfahren gem. § 13 (1) BauGB angewendet werden.
Kaisers-Eröffnung im Frühjahr
2013?
Bebauungsplan
Koloniestraße/Sternbuschweg - Einzelhandel statt Gewerbe auf dem ehemaligen
Buller-Gelände
- Altlastenprobleme verursachen hohe Kosten
Duisburg, 3. November 2011 -
Der vorhabenbezogene Bebauungsplan Nr. 2034
Neudorf-Süd-„Koloniestraße/Sternbuschweg“ wird öffentlich
ausgelegt. Auf einem bisher gewerblich genutzten Grundstück
sollen die Voraussetzungen für eine Einzelhandelsnutzung
geschaffen werden.
Der Planentwurf sowie die ergänzenden Unterlagen
(Verkehrsgutachten, Lärmschutzgutachten) liegen in der Zeit
vom 7. November bis zum 8. Dezember öffentlich aus (montags
bis freitags von 8 bis 16 Uhr). Sie sind einzusehen im Amt
für Stadtentwicklung und Projektmanagement am
Friedrich-Albert-Lange-Platz 7 (Eingang Moselstraße, in den
Vitrinen vor den Zimmern U 24 und U 2) in Duisburg-Mitte
(hier auch weitere Infos erhältlich in Zimmer 435). Außerdem
liegt der Plan im Bezirksamt Mitte (Mercedeshaus Ziimmer
417) auf dem Sonnenwall 73-75 in Duisburg-Mitte aus.
Bürgerinnen und Bürger können während der Auslegungsfrist
hierzu Stellungnahmen abgeben. Diese sind an den
Oberbürgermeister der Stadt Duisburg zu richten.
Zur
anstehenden Investition gab es gestern Abend einen Ausblick
im Rahmen einer Weinprobe beim
Bürgerverein Neudorf zu den Planungen durch den
ausführenden Architekten Dieter Düster.
Er wies besonders auf die enormen Altlasten im Boden hin,
die zum Schutz des Grundwassers zwingend abgebaut werden
müssen. Diese Altlasten-Bereinigung sind nach
Auffassung des Planers mit einer hohen sechsstelligen Summe
verbunden. Wenn zum geplanten Projekt das Baurecht im
kommenden Frühjahr erteilt wird, erfolgt neben der
Altlasten-Beseitigung der Abriss des alten Gebäudekomplexes.
Mit der Eröffnung des Vollversorgers Kaisers und dem
integrierten Bäcker, dm-Filiale und Fressnapf - zieht vom
Schnabelhuck nach Neudorf - rechnet der Architekt im
Frühjahr 2013. Viele skeptische Meinungen gab es
seitens der Bürger zur geplanten An- und Abfahrt. Dieter
Düster informieret auch über das vorher eingeholte Gutachten
zur Nahversorgung. "In diesem Gutachten wurde durch die
Neuansiedlung ein Umsatzrückgang von bis zu 25 Prozent beim
nahegelegenen REWE-Markt und bis zu zehn Prozent beim weiter
entfernt liegenden CAP-Markt belegt", erklärte der Planer.
Ebenfalls Altlastenprobleme existieren beim Bau des neuen
Penny-Marktes am Sternbuschweg auf dem ehemaligen
Blöcher-Gelände. Deshalb dürfet die Eröffnung des neuen
Marktes mit Kodi, einer Bäckerei und einem Getränkeshop erst
Mitte Januar 2012 - geplant war Anfang Dezember 2011 -
anstehen. Harald Jeschke
Empörung in Duisburg-Neudorf:
"Wir schämen uns für Bund und Bahn!"
Duisburg, Oktober 2011 -
Im Bereich Duisburg-Neudorf
leben
entlang mehrerer Güterzugstrecken Menschen seit Generationen mit der Bahn und kamen sozusagen mehr als
ein halbes Jahrhundert lang gut damit klar. Das hat sich seit
Annfang 2001 radikal verändert. DBNetz hatte auch im Zuge der
Interoperabilität - EU-Forderung an die einzelnen Nationen - die
Bahnstrecken erstens für die internationale Durchfahrten öffnen
müssen, andrerseits aber auch konzentriert Strecken bedient. So auch
die drei Güterzugstrecken, die Duisburg-Neudorf kreuzen.
Diese werden seitdem exzessiv genutzt. Von der Bahn auch in
Landgerichtsprozessen zwangsweise veröffentliche Zahlen mit rund 240
Zügen - also laut Planfeststellung irgendwann in den 50er oder
1960er Jahren - höchstzulässiger Frequentierung genutzt. Bei
insgesamt drei sich zudem kreuzenden Strecken bedeutet das auch nach
der Wirtschaftskrise 2008 bis 2010 rund 200 000 Züge jährlich. Und
das in einem Umkreis von 250 Meter Luftlinie sowie der angrenzenden
Bundesautobahn A3 (Kreuz Duisburg-Wedau - Duisburg-Kaiserberg) mit
140 000 Autos am Tag. Das zusammen ergibt eine Belastung von Lärm-,
Erschütterungs- und Feinstaubbelastungen, die europäische
Spitzenwerte erreicht.
Der
Kampf des Bürgervereins Duisburg-Neudorf hat nun die Lärmsanierung
von zwei Strecken (2323 entlang einer Grundschule) und 2321 in einer
Gesamtlänge von 1,9 Kilometern geführt. Da weder DBProjektbau noch
DBNetz oder das EBA die Bürger im Detail informierten, wo was
passiert, gab es diese Informationen nur durch besondere Recherchen.
Dabei stellte sich Anfang 2010 heraus, dass es eine Lücke von
ungefähr 85 Meter in einem höchst sensiblen Bereich gibt. Dieser
Bereich wird bei der Einfahrt von einer Böschung einer
Autobahn-Zufahrtstraße mit Schwerlastverkehr auf der westlichen
Seite begrenzt. Im Osten stößt dieser Wohnbereich an die
Lärmschutzwand der A3. Und exakt dort klafft die Lücke bei einer
Breite zwischen westlicher Böschung und östlicher A3-Wand von
weniger als 100 Metern Luftlinie. Der damalige Ingenieur von
DB-Projektbau Wefringhaus sprach von maximaler Restbetroffenheit.
Genau das wird seitens des Bundesverkehrsministeriums dem
Bundestags-Petitionsausschuss, den der Bürgerverein auf Anraten
einer Mitarbeiterin im Kanzleramt angerufen halte, so bei dem
Kosten-Nutzen-Verhältnis zu Felde geführt. Dabei wird aber eine
ganze Reihe - eigentlich dutzende von Familien an der Straße entlang
der A3, hier Lotharstraße - erst gar nicht berücksichtigt - eben
wegen des Kosten-Nutzen-Verhältnis. Heißt im Klartext: Es leben aus
der Sicht der genehmigenden Behörde zu wenig Menschen für so einen
Lückenschluss von geschätzt 85 Metern in diesem Bereich. Zur
Klarstellung: Diese Information erhielt der Bürgerverein aufgrund
eigener Recherche, nicht von der planenden Institution geschweige
denn vom Ministerium. Dabei bleibt das gravierende und bedrohende
Übel mit der Erschütterungen total außen vor. "Sie können ja
klagen", heißt es wieder Menschen verachtend vom leitenden
DBNetz-Mitarbeiter.
Der Bereich des gelben Pfeils bedeutet keine Lärmschutzwand. Hier
wird der Schall in diesem Trichter ungehindert zwischen Böschung und
Lärmschutzwand A3 ungehindert, eigentlich dann sogar verstärkt zur
Belastung. Das meint der gesunde Menschenverstand aber auch mit
Technik vertraute Unternehmer.
Hier leben keine Wut-Bürger, aber im Moment absolut frustrierte
Menschen über die unsensible Vorgehensweise, Lapidar-Erklärungen
eines Staatssekretärs, eines hohen Beamten aus dem
Bundesverkehrsministeriums, dem Leiter des Referats für Lärmschutz
Schiene, der Bürgeranfragen bzw. den Bereich Erschütterungen ganz
herausnimmt und wenn man mit ihm spricht, die Antwort bekommt, man
könne ihm ja noch einmal schreiben. Oder von der DBProjektbau lesen zu müssen, was vor Einseitigkeit trieft. So wecken Sie kein Demokratieverständnis bei den Menschen. Hier wird nicht gegen die Bahn gearbeitet, aber
ganz sicher für die mit den Auswirkungen von „Bibeln“ wie „Planfeststellungen“, die hier gemacht worden sind, als diese Strecke noch mit der „Draisine bedient wurde“, so das Zitat eines hochrangigen EBA-Beamten. Es betrifft einige Dutzend Familien!
Genauer gesagt haben knapp 100 Anwohner ein Protestschreiben an den
Bundestags-Petitionsausschuss unterzeichnet.
Der Bürgerverein weist ausdrücklich darauf hin, dass er mit Anwohnern beim Lärmschutzbeauftragten der Stadt Duisburg die gesamte Situation an der Strecke 2131 durchgesprochen hatte. Aus den Unterlagen der Stadt Duisburg –
soweit wir Einsicht nehmen durften – geht hervor, dass die Schallschutzwand bis zum Tunnel der Koloniestraße führen sollte. Der städtische Vertreter informierte uns auch, dass er den Sanierungsverlauf vom Spielplatz Kammerberg, entlang des Sportvereins TuRa 88 Duisburg als dringend gegeben ansah, was wir auch begrüßten. Die Stadt Duisburg hat – so unserer Kenntnisstand – auch deshalb die gesamte Lärmschutzmaßnahme vom Kammerberg bis hin zur Durchfahrt nach Wedau/Tunnel Koloniestraße
bei der Erteilung der Unbedenklichkeitsbescheinigung so gesehen und berücksichtigt bzw. in der Unbedenklichkeitsbescheinigung zum Bau der Lärmschutzwände formuliert. Für den Bürgerverein und betroffene Anwohner stellt sich die Situation wie folgt dar: Das Bundesverkehrsministerium sowie das Eisenbahn-Bundesamt stimmten der Lärmsanierungsmaßnahme mit den angegebenen Schallschutzwänden in einem Bereich zu, der nicht unmittelbar von Wohnbebauung betroffen ist. Im Umkehrschluss wurde zum
Entsetzen der Anwohner festgestellt, dass den Behörden das Kosten-Nutzen-Verhältnis bei den betroffenen Hausnummern wichtiger ist und Sie die Menschen der Steinbruch- und Lotharstraße bei den angegebenen hohen Hausnummern als nicht schutzbedürftig einstufen. Es handelt sich um einen Lückenschluss von rund
100 Metern Länge der rundweg abgelehnt wird, was aus Sicht der betroffenen Anwohner und des Bürgervereins schlichtweg ein Skandal ist. Die Betroffenen finden es unerträglich, weil es hier um
erhebliche gesundheitliche Einschränkungen der betroffenen Anlieger geht, weil Kinder Ängsten durch die erdbebenähnlichen Erschütterungen - seismologische Werte auf der Richterskala von 4,0 bis 4,5 - ausgesetzt sind und was am Schlimmsten ist – wenn lebensgefährliche Situationen durch herabfallende Dachziegel, zersplitternde Duschkabinen neben einem Säugling und mehr völlig lapidar mit „die Strecke ist planfestgestellt abgetan werden. Das nennen die Betroffenen schlicht menschenverachtend! Es ist
schon erstaunlich, dass ein Eisenbahnbundesamt, das immer über zu wenig Personal und zu geringe Finanzausstattung klagt, zur Ausübung eines Bürgertelefons herangezogen wird. Wenn man diese Einrichtung jedoch anspricht, um von schlimmsten Erschütterungen mit Gebäudeschäden spricht, kann das nicht angenommen werden, da dieses Bürgertelefon ja ausschließlich für Zugverspätungen und Ticketprobleme ins Leben gerufen wurde.
Guten Tag Herr Bundesminister Ramsauer. Das ist ein Schlag ins Gesicht
für 16 Millionen Bundesbürger, die vom Schienenverkehr bedroht sind.
Es ist von Bundestags-Petitionsausschuss für ein bundesweit bekanntes Problem nie versucht worden, unabhängige Studien anzuregen – beispielsweise durch das im Revier mit Bergschäden befassten Institut DMT – Deutsche Montantechnologie – oder Erschütterungen im Bauwesen. Dies alles hatten die Bürger erwartet, nicht aber eine so schleppende Geschichte mit unzureichenden Recherchen, Beamten und Ministerien die ihre
Aufgabe für die Bürger nicht wahrnehmen oder sogar wie die Bahn erklärt „klagen sie doch!“
Den Menschen bleiben zwei Möglichkeiten: Zum einen weiter massiv in
die Öffentlichkeit zu gehen und anzuprangern, dass Mandatsträger
ihre Funktion nicht wahrnehmen und schützenswertes Gut wie Kinder
nicht schützen können oder wollen. Zum anderen zum Wahlboykott
aufrufen, da die Politik nicht in der Lage ist, die Menschen vor
gesundheitlichen Schäden und Gefahren zu schützen, weil diese
Republik ja anscheinend auch „planfestgestellt“ ist.
Und laut EBA und DBNetz AG wurde nach Hinweise des Bürgervereins im
Oktober 2010 ein größerer Flächenschaden beim östlichen Gleich
festgestellt - einzelne Maßnahmen führten eher zur
"Verschlimmbesserung"! Ein neues Gleis wie auf der westlichen Seite
sei vorerst nicht in Sicht, ließ DBNetz verlauten. Laut Grundgesetz
und dem BGB wird jeder in Deutschland bestraft, wer andere Menschen
schädigt, deren Gesundheit oder gar Leben in Gefahr bringt oder
Zerstörungen herbeiführt. Die Glaubwürdigkeit an Gerichte, Politik
und Betreiber ist schon lange dahin, Verantwortliche wie Bahnchefs,
Bundesverkehrsminister oder Betreiber verstecken sich hinter
Planfeststellungen aus grauer Vorzeit der Logistik.
Viele Menschen - und es werden täglich mehr Initiativen und
Vereinigungen - sagen es erneut sehr
laut:
"Wir schämen uns für Bund und Bahn!"
Uni-Ingenieure testen Seekabel
Anlieferung des Neudorfer
Seekabels verzögert sich
Duisburg-Neudorf, 28. Oktober 2011 - Die für kommende Woche
geplante Anlieferung des Seekabels wurde kurzfristig verschoben. Grund sind
produktionstechnische Verzögerungen auf Seiten des Kabelherstellers. Vermutlich
wird die Prüfaktion des Seekabels am Hochspannungslabor der UDE auch nicht mehr
in diesem Jahr stattfinden können.Über einen neuen Termin wird rechtzeitig
informiert.
Duisburg-Neudorf, 27. Oktober 2011 -
Ein Seekabel
sorgt ab nächster Woche an der Uni Duisburg-Essen (UDE) für mächtig
Hochspannung. Über 30 Meter lang, 25 cm dick und vier Tonnen schwer ist das
Kabel, das in der Ostsee einen Windpark anschließen soll.
Die Ingenieure des Fachgebiets Energietransport und -speicherung werden in
aufwändigen Tests prüfen, ob es die 150.000 Volt, für die es gedacht ist, auch
aushält. Allein die Anlieferung ist spektakulär: Ein Schwertransport bringt das
ausladende Objekt an den Duisburger Campus (B-Bereich).
Dafür muss von Dienstag auf Mittwoch (02./03.11.) ab
Mitternacht fünf Stunden lang die Oststraße gesperrt werden.
Richtig unter Strom sind die Wissenschaftler um Dr. Jörg Honerla ob der
anstehenden Aufgabe nicht. Für sie ist es ganz normal, mit bis zu über zwei
Millionen Volt zu experimentieren. Ihr Hochspannungslabor gehört zu den
leistungsfähigsten bundesweit, weshalb sie häufig Aufträge bekommen. „Dieses
Seekabel ist natürlich eine Riesen-Sache“, freut sich Honerla über das, was ihn
und seine Kollegen in den nächsten Wochen erwartet.
Zunächst werden sie nur zuschauen. Spezialmonteure des Herstellers müssen die
gigantische Kabelschlange in der Hochspannungshalle aufbauen. 14 Tage werde das
wohl dauern, schätzt Honerla, dann könne man selbst loslegen. „Wir quälen das
Kabel ordentlich mit Spannung und Strom bis an
seine zulässige Maximalgrenze.“ Will heißen: Drei Wochen lang legen sie die
doppelte Spannung an. „Das muss es laut internationaler Standards aushalten.“
Zwar ist so ein Seekabel extrem robust gebaut, dennoch kann es passieren, dass
es bei den strapaziösenTests kaputt geht. „Es ist entwickelt worden, um einen
Offshore-Windpark ans Festland anzubinden. Das ist ein anspruchsvolles Projekt,
in das Euros in zweistelliger Millionen-Höhe investiert werden. Der
Stromnetzbetreiber braucht also Gewissheit, ob dieser Kabeltyp geeignet ist,
bevor er Kilometer davon kauft“, erklärt Honerla. „Bis Weihnachten werden wir
ihm das wohl sagen können.“.
Oktober Oktober
Parkzone Neudorf-Nord – Parkscheinautomaten werden aufgestellt
Duisburg-Neudorf, 21. Oktober 2011 - In der kommenden Woche (43.
KW) werden in Neudorf die Parkscheinautomaten und die entsprechenden Schilder
aufgestellt. Gleichzeitig werden Informationsbroschüren an alle Haushalte in der
Parkzone Neudorf-Nord verteilt. Der Flyer informiert ausführlich über alles
Wissenswerte im Zusammenhang mit den neuen Regelungen. Die Stadt geht davon aus,
dass die Arbeiten bis zum Ende der Woche abgeschlossen sind. Danach muss
grundsätzlich für das Parken in den betreffenden Zonen bezahlt werden. Die
Überwachungskräfte des Ordnungsamtes beginnen dann auch damit, dies zu
kontrollieren und gegebenenfalls zu ahnden.
Die Erweiterung der Parkzone steht im Zusammenhang mit der Eröffnung des neuen
Berufskollegs Mitte. Sie hilft insbesondere den Anwohnern, in ihrem Wohnbereich
freie Parkplätze zu finden. Durch die anfallenden Parkgebühren soll verhindert
werden, dass Parkplätze durch Dauerparker belegt werden. Bewohner der Parkzone
können einen Parkausweis beantragen. Er kostet 30,70 Euro im Jahr und ist beim
Amt für Stadtentwicklung und Projektmanagement, Stadthaus,
Friedrich-Albert-Lange-Platz 7, Duisburg-Mitte erhältlich.
"A Night with the
Kings" im Gabrielhaus Neudorf am 22.
Oktober Oktober
Neudorferin in München für Jugend-forscht-Arbeit mit Konrad-Zuse-Jugendpreis
geehrt
Duisburg-Neudorf, 15. Oktober 2011 - Isabell Arend hat heute für
ihre Jugend-forscht-Arbeit den Konrad-Zuse-Jugendpreis der Eduard-Rhein-Stiftung
in München überreicht bekommen. Sie wurde im Ehrensaal des Deutschen Museums für
ihre Arbeit im Rahmen des Bundeswettbewerbs Jugend forscht "Auf den Spuren Alan
Turing - Analytische Darstellbarkeit und Turing-Berechenbarkeit" geehrt.
Neben ihr wurden internationale Wissenschaftler wie der Erfinder der Funkuhr,
Prof. Dr. Wolfgang Hilberg, und der Erfinder der standardisierten elektronischen
Post (E-Mail), Raymond Samuel Tomlinson aus den USA von der Stiftung geehrt.
Isabell Arend ist übrigens die ältere Tochter des Bürgervereins-Schatzmeisters
Thomas Arend. mit Raymond Samuel Tomlinson
Isabell Arend
wandelte in ihrer Jugend-forscht-Arbeit auf Turings Spuren. Die
Jungforscherin hat untersucht, ob und wie sich bestimmte
mathematische Funktionen so umformen lassen, dass sie von Computern
verarbeitet werden können - eine wichtige theoretische Grundlage der
Informatik.
Die Ehrung im Ehrensaal des Deutschen Museums in München
Duisburg-Neudorf, 13. Oktober 2011 - Die Koloniestraße wird am Montag, 17. Oktober,
zwischen Mercatorkreisel und Neue Fruchtstraße vollständig
gesperrt. Dies ist erforderlich, da der Tunnel im Bereich
des ehemaligen Güterbahnhofs abgerissen wird.
Die Arbeiten stehen im Zusammenhang mit dem Ausbau der A 59
an der Anschlussstelle Duisburg-Zentrum. Die Sperrung dauert
voraussichtlich bis zum 18. November. Die Bauarbeiten wurden
teilweise in die verkehrsärmere Ferienzeit gelegt.
Aufgrund der verkehrlichen Bedeutung der Koloniestraße ist
aber trotzdem mit erheblichen Verkehrsbehinderungen im
Innenstadtbereich zu rechnen. Entsprechende
Umleitungsempfehlungen sind ausgeschildert. Ortskundige
werden jedoch dringend gebeten, den Bereich weiträumig zu
umfahren und wenn möglich die Autobahnen zu nutzen.
Peter Beluga, Leiter
Autobahn.Straßen.NRW für den Bereich Duisburg sprach von 123
Meter, die auf der westlichen Seite abgerissen werden.
5 Jahre
CAP-Markt in Neudorf
Duisburg-Neudorf, 9. Oktober 2011 - Am Freitag, 21. Oktober
wird an der Mozartstraße gefeiert: Der CAP-Mark besteht fünf
Jahre.
Aktionen der CAP-Marktleitung zum Fünfjährigen mit
Bürgerverein und Kunden - Foto Manfred Schneider
Das
Grundstück im Jahre 1985...
...und
im Jahre 2004. Zu Weihnachten 2004 schloss der Markt. Fotos:
Dieter Wozny
Regenbogen e.V. als Betreiber teilt mit:
Fünf Jahre ist es her, dass die Regenbogen
Integrationsbetriebe GmbH 2006 die Versorgungslücke für
Neudorf-Süd schloss und an der Mozartstraße 17 den CAP-Markt
eröffnete. Seitdem haben die Bürger des Stadtteils wieder
eine Einkaufsmöglichkeit mit Vollsortiment direkt in der
Nachbarschaft. Doch der CAP-Markt bietet mehr.
Die CAP-Markt-Mitarbeiter, Menschen mit und ohne HandiCAP,
geben der typischen Frage „Darf es etwas mehr sein?“ eine
weitere Bedeutung. Im CAP-Markt steht das Menschliche im
Mittelpunkt. Dazu zählen die überdurchschnittlich hohe
Präsenz der Mitarbeiter im Markt, das Mehr an Freundlichkeit
und Zuwendung, das unsere Kunden bei uns erfahren und der
Rundum-Service der unter anderem beinhaltet, dass wir
sämtliche Waren aus dem Supermarkt und der angeschlossenen
Bäckerei bis zu Ihnen nach Haus liefern.
Anlässlich unseres fünften Geburtstages wollen wir mit
unseren Kunden und Mitarbeitern, vor allem aber auch mit
allen Neudorfern feiern und uns Ihnen, sollten Sie uns noch
nicht kennen, näher vorstellen.
Deswegen laden wir Sie für Freitag, 21. Oktober, von 11 bis
16 Uhr, zu uns in den Markt ein, um mit uns ins Gespräch zu
kommen.
Sie erwartet an diesem Tag neben vielen Gesprächs- und
Kontaktmöglichkeiten – frisch Gegrilltes, kalte Getränke
sowie Kaffee und Kuchen zu günstigen Preisen und Infostände
mit Informationen zu allen Bereichen des Lebens. Wir freuen
uns, Sie an diesem Tag begrüßen zu dürfen.
In den kommenden Monaten wird der CAP-Markt sich zudem
gemeinsam mit dem Bürgerverein verstärkt in den Straßen und
Siedlungen der Nachbarschaft vorstellen, um über die
Bedeutung des Marktes am Standort Mozartstraße zu
informieren.
So
berichtet die Bürgerzeitung am 18. Oktober 2006:
Die
Bemühungen der Wirtschaftsförderung Duisburg unter der Federführung von
Geschäftsführer Ralf Meurer und Projektmanagerin Sabine Hölscher sowie
des Bürgervereins Duisburg-Neudorf e.V. und des Runden Tischs in Neudorf
(RuTiNe) richteten sich auf die Wiederbelebung des im Dezember 2004
geschlossenen Frischmarktes an der Mozartstraße 17.
Nach langer
langer Planung und Umbaumaßnahmen ab Mitte August wurde ein neuer
Kundeneingang auf der Rückseite des Gebäudes eingerichtet, der den
Zugang direkt von den Parkplätzen ermöglicht. Marktleiter Frank Skeip und sein Stellvertreter Roman Chaber werden von neun
Mitarbeitern - darunter acht Personen mit Schwerbehinderung -
unterstützt.
Die Öffnungszeiten: Montags bis Freitags sind 8.00 Uhr - 19.00 Uhr, am
Samstag hat der Markt von 8.00 Uhr - 16.00 Uhr geöffnet.
Karin Frankhaenel vom Integrationsamt des Landschaftsverbandes Rheinland
(LVR) brachte Zahlen mit. ""Wir haben jetzt mit Duisburg den dritten
Markt in NRW eröffnet, demnächst folgt ein weiterer In Hilden. Allein
Duisburg hat jetzt schon zwei Märkte.. Wir unterstützen jährlich mit
insgesamt sechs Millionen Euro so einen Unternehmensaufbau. Derzeit
existieren 40 solcher Unternehmen im Rheinland mit über 800
Mitarbeitern. Das macht volks- und sozialpolitisch Sinn, da dies
kostengünstiger ist als die Finanzierung von Arbeitslosigkeit. Hinzu
kommt für behinderte sowie das nicht-behinderte Menschen
Sozialversicherungsbeiträge und Steuern gezahlt wird, also 95 Prozent
der Zuschüsse wieder in öffentliche Kassen zurückfließen."
Auch mit
Hilfe der ARGE Duisburg und der Arbeitsförderung wurden die
Arbeitsplätze in Duisburg Plätze geschaffen. Wobei die
Initialzündung von Bürgermeisterin Doris Janicki und dem Leiter der
Behindertenwerkstatt am Kalkweg Achim von Wehrden kam.
Thomas Heckmann, Bereichleiter der GDW Süd (Werkstätten für behinderte
Menschen) kannte die Entstehungsgeschichte der Cap-Märkte. "Es leite
sich von handicap ab. Dies begann mit dem ersten Markt in Herrenberg bei
Stuttgart. Nun gibt es bundesweit 42 dieser Märkte."
Der
neue Marktleiter Frank Skeip, ein Deutsch-Niederländer, hat das Umfeld
des Marktes in den letzten Wochen genau unter die Lupe genommen. "Ich
war in jeder Kneipe und habe mit sehr vielen Menschen gesprochen, ob sie
so einen Markt gutheißen werden. Wenn alle, die gesagt haben das wäre
gut, auch kommen und kaufen, werden wir keine Sorgen haben." In Neudorf
werden nun auf 650 Quadratmetern Verkaufsfläche mit 7000 Produkten
Lieferant ist Edeka) sowie eine Metzgerei und Bäckerei
angeboten.
Die
Installierung eines Wochenmarktes auf dem Vorplatz des Waschhauses
inmitten der Einschonsteinsiedlung konnte die daraus entstandenen
Engpässe für die dort lebenden älteren Menschen aber auch des
angrenzenden südlicher gelegenen Bereich Neudorfs durchaus lindern,
nicht aber gänzlich ausräumen.
Seit der Schließung des ehemaligen Frischmarktes hatte sich die
Wirtschaftsförderung Duisburg mit dem Verein Regenbogen EV um eine
Neubelebung nach dem Pilotobjekt im Norden Duisburgs bemüht. Nun wird auch in Neudorf ein so genannter
CAP-Markt im Gebäude an der Mozartstraße seine Pforten öffnen. Vorbild
war
der CAP-Markt - abgeleitet von HandiCAP - in Röttgersbach, in dem unter
anderem die Frischwaren zum täglichen Leben auch durch behinderte
Menschen Personal angeboten werden.
Das Röttgersbacher Pilotprojekt in Duisburg hat
erfolgreich mit behinderten Menschen zum einen diesen einen Arbeitsplatz
ermöglicht und zum anderen die Engpässe im Frischwarenbereich der
direkten Umgebung nach Schließung des vorherigen Marktes beheben können.
An der Mozartstraße wurde mit Starthilfekapital des Landschaftsverbandes
Rheinland elf Arbeitsplätze - darunter acht für Schwerbehinderte -
geschaffen. Weitere Kapitalgeber kam von der Initiative
"Aktion Mensch" und der Stiftung Wohlfahrtspflege des Landes NRW.
"Dem Regenbogen e.V., bzw. der
Tochtergesellschaft "Regenbogen Integrationsbetriebe gGmbH als neuer
Franchise-Nehmer des CAP-Marktes sowie dem Ortsteil Neudorf-Süd eröffnen
sich jetzt vielfältige neue Perspektiven und Möglichkeiten", betont
Elisabeth Hofmann, Geschäftsführerin des Regenbogen e.V.. Franchisegeber
ist die GDW - Genossenschaft der Werkstätten für behinderte Menschen Süd
eG, Sindelfingen, die seit 1999 CAP-Märkte in Süddeutschland betreibt.
Seit
1986 bestand an der Mozartstraße ein Frischemarkt, der im Dezember 2004
die Ladentür schließen musste. Seither herrscht im Bereich der nahen
Strauß- und Einschornsteinsiedlung sowie im weiteren Umfeld eine
Unterversorgung mit frischen Lebensmitteln.
Ein neuer Wochenmarkt, der
freitags für vier Stunden öffnet, konnte diese Lücke nicht schließen.
"Mit dem neuen CAP-Markt in Neudorf wird das Angebot an frischen
Lebensmitteln und Gebrauchswaren des Alltags erheblich verbessert",
berichtet Elisabeth Hofmann. Der Großhändler für die CAP-Marktketten ist
Edeka. Das Warenangebot und die Preise in dem rund 650 Quadratmeter
großen Ladenlokal werden vergleichbar sein, mit dem einer gängigen
Filiale der Supermarktkette mit Vollsortiment. Zusätzliche Attraktivität
wird der Markt durch einen Bäckereistand und einen Metzger mit Käsetheke
erhalten.
Dabei sind CAP-Märkte keine Supermärkte im herkömmlichen Sinne. Denn in
den über 30 CAP-Märkten, die es bereits bundesweit gibt, arbeiten
Menschen mit und ohne Handicap zusammen. In Anlehnung an die Bezeichnung
"Menschen mit Handicap" entstand das Konzept der CAP-Märkte.
Der neue Supermarkt des Regenbogen e.V. bietet somit nicht nur
Lebensmittel in einem reichhaltigen Sortiment, sondern ermöglicht es
Menschen mit Schwerbehinderung einen Arbeitsplatz auf dem ersten
Arbeitsmarkt zu finden. "Eine Chance, die diese Menschen oftmals nicht
bekommen", berichtet Elisabeth Hofmann. Der Cap-Markt schafft für die
Kunden und für die Beschäftigten einen "Lebensmittel-Punkt". Insgesamt
werden in dem neuen Supermarkt elf sozialversicherungspflichtige
Arbeitsplätze entstehen, davon acht für schwerbehinderte Arbeitnehmer.
Regenbogen e.V. betreibt in der Nähe des Standortes, in Duissern, im
Wasserviertel und in Hochfeld Einrichtungen für Menschen mit einer
seelischen Erkrankung. Ein Teil der entstehenden Arbeitsplätze wird mit
Personen aus diesen Einrichtungen besetzt.
CAP-Märkte dienen der Entwicklung des Gemeinwesens durch eine
innerörtliche Versorgung, die immer im Interesse der Kommune liegen
muss. "Unser Projekt bekam nicht nur vom Landschaftsverband Rheinland
umfassende Unterstützung, Hilfe und Zuspruch erfuhren wir auch durch
kommunale Politiker", bedankt sich Elisabeth Hofmann.
Letztlich möglich wird der neue Neudorfer CAP-Markt jedoch vor allem
dank der Förderung des LVR. Diese umfasst voraussichtlich einen
einmaligen Zuschuss in Höhe von 160.000 Euro zu den Investitionskosten
und laufende Zuschüsse für das Jahr 2006 in Höhe von 19.200 Euro sowie
weitere Zuschüsse für die Folgejahre. Die Mittel werden aus den
Ausgleichsabgaben zur Verfügung gestellt, die Betriebe leisten müssen,
die im unzureichenden Maße Menschen mit Behinderung beschäftigen.
Neudorf
Bürgervereins-Vorsitzender Harald Jeschke erinnert sich:
Es war im Winter 2001, als
ich in der Funktion des Pressesprechers der Eishockey-Nationalmannschaft
Deutschlands mit Vorbereitungsspielen gegen die Ukraine zu anstehenden
WM im eigenen Land (Nürnberg, Köln und Hannover waren Austragungsorte)
in Freiburg und Schwenningen war. Mit einem Nationalspieler, der heute
in Nordamerika in der NHL National Hockey League) einige Millionen
Dollar in der Saison verdient, war ich dann im Nordschwarzwald in
Herrenberg. Dort sah ich zum ersten Mal einen CAP-Markt. Da mich das
interessierte, fragte ich beim Geschäftsführer nach, was sich hinter dem
Kürzel verbarg. So wurde ich informiert, dass sich die CSU in
strukturschwachen Bereich um die Nahversorgung der Bevölkerung bemühte -
und dies mit Menschen mit Behinderung auch betrieb - zum Wohle aller. In
Sindelfingen soll der erste Markt dieser Art entstanden sein.
Zurück in Duisburg
ging mir das in den Tagen der Marktschließung an der Mozartstraße Ende
2004 nicht aus dem Kopf. Die anschließenden Bemühungen des
Gebäudeinhabers verfolgte ich eher mit Argwohn, als sich dort der "Schrey-Markt"
einnistete. Mit dem Immobilien-Eigentümer führte ich dann sehr intensive
Gespräche, doch der sich abzeichnenden Übernahme mit dem
CAP-Markt-Modell zuzustimmen. Das konnte ich mit dem Eigentümer echt gut
tun, da wir durch die Eishockey-Bundesligazeit des Eigentümers aus
Krefeld Berührungspunkte der besonderen Art hatten. Als im Oktober 2006
sich die Pforte des CAP-Marktes öffnete, war ein dornenreicher Weg
begangen worden. Nun steht eventuell ein ebenso gepflasterter Weg an, da
mit der Ansiedlung von Kaisers auf dem Buller-Gelände Umsatzkonkurrenz
mit erheblicher Bedeutung ankündigt, was zu fataler Entwicklung im
tiefen Neudorfer Süden führen könnte, da es hier für rund 1000 Haushalte
im Umfeld des CAP-Marktes keine fußläufige Alternative gibt.
Und da bei der hohen
Alterstruktur in diesem Bereich. Der Bürger dieses südlichen Neudorfs
wäre gut beraten, dieses Alleinstellungsmerkmal CAP-Markt auch zu
erhalten.
Aktive
Frauen Duisburg und Bürgerverein und die Gesundheitspolitik
Zu einem
Informationsnachmittag mit der SPD-Bundestagsabgeordneten
Bärbel Bas laden die Aktiven Frauen Duisburg und der
Bürgerverein Duisburg-Neudorf. Im Regattabahntreff
(Kruppstraße 30b, in 47057 Neudorf im Sportpark an der
Regattabahn, 1. Stock in der Tribüne) wird am Montag, 10.
Oktober ab 15 Uhr bei Kaffee und Kuchen die aktuelle Lage
rund um das Thema Gesundheit erörtert.
Anwohnerparken in weiteren Bereichen Neudorfs?
Duisburg-Neudorf, 5. Oktober 2011 - Beim heutigen Stammtisch
des Bürgervereins wird Gastreferent Ulrich Grupe (Amtsleiter beim
Planungsdezernat der Stadt Duisburg) erläutern, was es beim Anwohnerparken bzw.
der Parkraumbewirtschaftung zu beachten gibt.
Beim heutigen Stammtisch des Bürgervereins erläuterte Gastreferent Ulrich Grupe (Amtsleiter beim
Planungsdezernat der Stadt Duisburg, rechts im Bild), was es beim Anwohnerparken bzw.
der Parkraumbewirtschaftung zu beachten gibt. Zum einen ist die gesetzliche
Vorgabe auch analog zur Straßenverkehrsordnung seitens der
Verwaltung einer Kommune zwingend zu beachten,
weiterhin sind Straßen in Deutschland nach bestimmten
Kriterien für bestimmte Teilnehmer gewidmet. Und genau das
gilt es vorrangig zu beachten. "Warum dürfen Urlauber ihre
Fahrzeuge in der Kammerstraße und angrenzend einfach
wochenlang abstellen? Das ist doch ein Skandal, den
Anwohnern für eine so lange Zeit die Plätze zu blockieren",
empörten sich Bürger.
"Das",
so Ulrich Grupe, "können die Urlauber bei frei verfügbaren
Parkzonen durchaus. Es ist nur ein Risiko dabei. Wenn zum
Beispiel der Kanal einer Straßen dringend repariert werden
muss und das Fahrzeug ist binnen 48 Stunden vom Ort nicht
entfernt worden, wird das Fahrzeug kostenpflichtig
entfernt."
Zur Klarstellung: Der Bürgerverein hat die Forderung der
Kammerstraßenanwohner als Aufforderung gesehen, hier
aufzuklären und deshalb den Informationsabend mit dem
zuständigen Verwaltungsamtsleiter möglich gemacht, um sich
von höchster Stele informieren zu lassen. Mehr nicht.
Der Wunsch der Anwohner deckt sich nicht zwingend mit der
Meinung des Bürgervereins. Wenn aber eine von usn aus nicht
zu überprüfende Zahl von Bürgern tatsächlich Anwohnerparken
wünscht, muss dass von der Politik entschieden - nicht vom
Bürgerverein - und von der Verwaltung geprüft werden.
Im Fitnesscenter an der
Lotharstraße 222 ging es beim 98. Stammtisch des Bürgervereins um das brisante
Thema Parkraum - Fotos Manfred Schneider
Was lange
brauchte..
Baumaßnahmen für den Lärmschutz der Neudorfer
Bürger
Foto Hans-Willi Bütefür
Überraschung beim Runden Tisch Neudorfs:
Eine vierstellige Zahl von Anwohnern rund um die
Kammerstraße will Anwohnerparken - Zweiter neuer Pennymarkt
Neudorfs will vor Weihnachten eröffnen.
Anwohnerparken erwünscht
Duisburg-Neudorf, 13. September 2011 - Zum Erstaunen des
Bürgervereins und später der
Teilnehmer der dritten RuTiNe-Sitzung des Jahres erklärte
ein von Sprecher Harald Jeschke eingeladener Anwohner der
Kammerstraße, dass er in mehreren Sitzungen von Anwohnern
rund um die Kammerstraße feststellen konnte, dass rund 1000
Bürger Anwohnerparken wollen.
Begründung: Nach der Sanierung der Kammerstraße fielen
Parkplätze weg und in den Ferien werden viele Parkplätze
zudem von Fernreisenden für einen längeren Zeitraum
blockiert. Die Anwohner waren empört, dass die neue
Parkraumzone Neudorf-Nord nicht bis zu ihnen erweitert
wurde. Runder Tisch und Bürgerverein konnten den
Bürgen nur empfehlen, dies der zuständigen Politik in der
Bezirksvertretung Mitte zur Prüfung vorzutragen.
Eröffnung eines weiteren
Pennymarktes
Ein weiterer Punkt der Sitzung war die Ansiedlung von
Discountern entlang des Sternbuschwegs. Hier erklärte die
eingeladene Pennymarkt-Expansionsgeschäftsführerin, dass der
neue Markt auf dem alten Blöcher-Gelände am Sternbuschweg
noch vor Weihnachten eröffnet werden soll. Was mit der
derzeitigen Übergangslösung – ehemaliger Cometmarkt – dann
geschieht, ist noch offen. Im Sommer wurde der abgebrannte
Pennymarkt an der Kommandantenstraße wieder eröffnet.
An der Kreuzung Koloniestraße/Sternbuschweg soll auf dem
ehemaligen Gelände der Firma Buller eine Kaisers-Filiale mit
2000 Quadratmetern Verkaufsfläche nebst Drogeriemarkt - mit
mehr als 800 Quadratmeter Verkaufsfläche – sowie ein kleiner
Markt (knapp 700 Quadratmeter) gebaut werden. Die
Bezirksvertretung Mitte hatte nach erfolgter Bürgeranhörung
im Sommer am letzten Donnerstag zugestimmt. Mitglieder des
Runden Tisches sehen an der Konzentrierung von Nahversorgern
und Discountern einen möglicherweise ruinösen Wettbewerb,
bei dem vor allem der REWE- sowie der südlich gelegene
CAP-Markt – feiert Ende Oktober 2011 sein fünfjähriges
Bestehen - betroffen sein könnten.
Skepsis zur Verkehrslenkung
am Lutherplatz
Mit viel Skepsis sehen die Mitglieder des Runden Tisches –
darunter auch ein Polizist - die aus ihrer Sicht viel zu
dürftige Lenkungsmaßnahmen an der DVG-Haltestelle
Lutherplatz, wo es nun mehrfach am Tag zum Ansturm tausender
Berufskollegschüler kommt. Die Einengung der Mülheimer
Straße in diesem Bereich auf eine Fahrspur und Zebrastreifen
reicht aus Sicht der Sitzungsteilnehmer auf keinen Fall auf
Dauer aus.
Vorübergehender Lärm gegen
dauerbelastenden Lärm durch Güterzüge
Entlang des Kammerberges, der Mozartstraße und der
Koloniestraße bis zur Straußsiedlung kam es in den letzten
Wochen zu erheblichen Lärmbelästigungen, vornehmlich in der
Nacht und am Wochenende. Der derzeitige Lärm soll dafür
sorgen, dass mit dem Bau der Lärmschutzwände entlang der
Neudorfer Güterzugstrecken der Dauerlärmpegel dieser
Strecken erheblich gemindert wird. Der Bürgerverein hatte
hierfür jahrelange gekämpft.
Bis Dezember 2011 soll – sofern die Zugfrequentierung und
Wetterlage dies zulassen - die rund 1,2 Kilometer lange
Strecke entlang der Mozartstraße fertiggestellt sein. Ab dem
Frühjahr 2012 soll dann die zweite Güterzugstrecke entlang
der Lothar-, Waldhorn- und Steinbruchstraße mit Schutzwänden
versehen werden. Gegen die mit Erdbeben gleichzusetzenden
Erschütterungen mit deutlichem Gefährdungspotenzial führt
der Bürgerverein einen Kampf auch über den
Bundestags-Petitionsausschuss.
Die nächste Sitzung des Runden Tisches findet Anfang
Dezember 2011 statt.
Parkzone
Neudorf-Nord – Einrichtung verzögert sich
Ordnungsamt zum Schuljahresbeginn
am neuen Berufskolleg in Neudorf präsent
Parkzone
Neudorf-Nord – Einrichtung verzögert sich
Die Einrichtung der erweiterte Bewohnerparkzone N „Neudorf Nord“
wird sich leider verzögern, da der neue Anbieter
Lieferschwierigkeiten hat. Erst Mitte Oktober wird der Einbau
abgeschlossen sein.
Die neuen Parkscheinautomaten haben einige Vorteile. Sie sind
weniger störanfällig und zugleich aufbruchsicherer. Darüber
hinaus werden sie über Solarzellen betrieben, so dass keine
Energiekosten anfallen. Sie bieten außerdem eine Benutzerführung
in vier Sprachen (deutsch, türkisch, englisch und französisch).
Anwohner der Parkzone können bereits jetzt einen entsprechenden
Parkausweis beantragen. Er kostet 30,70 Euro im Jahr und ist
beim Amt für Stadtentwicklung und Projektmanagement, Stadthaus,
Friedrich-Albert-Lange-Platz 7, 47051 Duisburg erhältlich. Der
Ausweis wird dann rechtzeitig zum tatsächlichen Beginn
der Neuregelung ausgestellt.
Ordnungsamt ist zu Schuljahresbeginn
auch am neuen Berufskolleg in Neudorf präsent Am Mittwoch, 7. September, wird der Schulbetrieb im neuen
Berufskolleg an der Pappenstraße in Duisburg-Neudorf
aufgenommen. Die städtische Verkehrsüberwachung wird die
Verkehrssituation im Umfeld des neuen Schulgebäudes in den
nächsten Wochen verstärkt beobachten. Dabei werden sowohl
Politessen als auch die Geschwindigkeitsmessfahrzeuge eingesetzt
für Verkehrssicherheit sorgen.
Das Ordnungsamt weist in diesem Zusammenhang alle Autofahrer
daraufhin, dass die städtischen Überwachungskräfte angewiesen
sind, konsequent gegen Falschparker vorzugehen. Werden Fahrzeuge
in absoluten Haltverbotsbereichen, Ladezonen, Feuerwehrzufahrten
oder an sonstigen ungeeigneten Plätzen abgestellt, so dass es zu
Behinderungen kommt, müssen die Fahrzeugführer damit rechnen,
dass ihre Fahrzeuge abgeschleppt werden.
Die verstärkten Kontrollen dienen dem Schutz schwächerer
Verkehrsteilnehmer, wie etwa Fußgängern und Zweiradfahrern, aber
auch den Anwohnern.
Zum Schuljahresbeginn wird das Ordnungsamt seine
Verkehrskontrollen aber auch an den anderen Schulen und an
Kindergärten im Stadtgebiet verstärken, um so zur
Verkehrssicherheit beizutragen.
Bauphase der Lärmsanierung
an Neudorfer Güterstrecken beginnt heute Nacht
Duisburg-Neudorf, 19. August 2011 -
Mehr als acht Jahre bemühte sich der Bürgerverein
Duisburg-Neudorf um die Lärmsanierung von gleich zwei von
drei Güterzugstrecken in Neudorf. Nach Intervention bis zum
Bundespräsidenten, dem Bundesverkehrsministerium, dem
Bundestags-Petitionsausschuss sowie beim Präsidenten des
Eisanbahnbundesamtes und der Gründung der Umweltvereinigung AGUS (Alliance gegen Umweltschäden durch
Schienengüterverkehr ) wird nun gebaut.
1,9 Kilometer Lärmschutzwände werden an zwei Güterstrecken
installiert. Nach dem schon im Februar 2011 begonnenen
Vorarbeiten geht es ab heute Nacht an die Umsetzung.
Begonnen wird am Kammerberg. Von dort geht es in den
nächsten 13 Wochen durch ein Unternehmen aus Eisenach bis
zur Waldstraße.
"Sollten wie vom Betreiber DBV Netz wegen der Takte auf der Güterstrecke
nicht nur nachts arbeiten dürfen und wenn die Witterung
mitspielt, könnten wir die lange Wand bis Dezember
installiert haben", so die Leitende Ingenieurin Frau Tittel
vom federführenden Unternehmen für Lärmsanierungen an
Güterstrecken DBProjektbau in Köln. Anschließend könnte je
nach Witterung mit der Installierung der Lärmschutzwände im
Bereich der vor allem in der Nacht stark
frequentierten Strecke an der Lothar- , Waldhorn- und
Steinbruchstraße begonnen werden.
Harald
Jeschke
Weitere
"bunte Tupfer" für Duisburg
Duisburg, 19. August 2011 -
Der Bürgerverein Duisburg-Neudorf hatte Anfang Mai
Besuch von den Stadtwerken Duisburg. Der Bürgerverein kam
mit Stadtwerke-Pressesprecher Schoofs und Herrn Rafalski überein, dass
nach der Maßnahme der Stadtwerke AG im letzten Sommer "bunte Tupfer"
auf die zum Teil beschmierten Stromkästen im Sportpark anzubringen,
dies auch im zentralen Bereich Neudorfs weiterzuführen.Die Stadtwerke übernahmen zunächst einen großen Stromkasten an der Ecke
Wildstraße/Gabrielstraße.
Nach
der Fertigstellung
durch Dalimot gab es des Verteilerschrankes in Neudorf
an der Ecke Gabrielstraße/Wildstraße und Gabrielstraße/Richard-Dehmel-Straße
wurde nun die zwei Netzstationen in der Gneisenaustraße, Ecke Nettelbeckstraße.
Für den großen Stromkasten im Carstanjensgarten vor
dem neuen Berufskolleg bemüht sich der Bürgerverein auch um
eine Verschönerung. Die kann aber erst erfolgen, wenn
aufgrund der Umpflanzungen und noch nicht begonnenen
Sanierungsarbeiten - müssen ausgeschrieben werden - im
Garten der Verteiler versetzt wurde.
Die Stadtwerke Duisburg
Netzgesellschaft plant zudem die Verschönerung einer Netzstation im Innenhafen.
Harald Jeschke
"Gerhard
Mercator" heute Überraschungsgast beim Jubiläums-Stammtisch des Bürgervereins
Duisburg-Neudorf, 3. August 2011 - Die Arbeit von
Gerhard Mercator in einer
simplen Duisburger Werkstatt unter den unglaublich schwierigen
Bedingungen der damaligen Zeit ohne Satellitentechnik war der
Grundstein für die heutige Navigationshilfen", erklärte "Gerhard
Mercator" alias Roland Wolf, Stadtführer für Kinderführungen.
Der im Hauptberuf als Erdmacher - eine Geschichte für sich -
ehrenamtliche Stadtführer geriet ins Schwärmen über die
Leistungen des weltweit bekanntesten Duisburgers, der nur durch
Beobachtungen, Grübeln und Tüfteln die Navigation sozusagen aus
den Holzpantinen hob und auf salonfähigen sprich umsetzbaren
Boden brachte.
Roland
Wolf wird dies heute Abend ab 19 Uhr im Fitnesscenter an der Lotharstraße zur
Sprache bringen.
Der Bürgerverein hatte in diesem Center am 2.
August 2006 den ersten Stammtisch abgehalten.
Häuser verkommen - Bürger klagen an und wollen wegziehen
Duisburg-Neudorf, 29. Juli 2011 - Es geht vielen Mietern, die in Wohnungen
leben, deren Eigentümer zum Beispiel eine US-Fondsgesellschaft ist, vieles gegen
den Strich. Ein Paradefall ist die Einschornsteinsiedlung, wo es drei
unterschiedliche Eigentümer gibt. Zwei davon sind eben US-Fonds, die deutsche
Wohneinheiten ab 2003 von der Gagfah, der Bremischen, der Volksfürsorge, der BfA
oder in anderen Stadtteilen Duisburg von der Bahn und anderen Konzernen
übernommen hatten.
Ab Mitte des letzten Jahrzehnts wurden allein im Revier rund 750 000
Wohneinheiten - das betrifft rund 2,5 Millionen Menschen - von solchen Fonds
gekauft. Alle Warnungen an die Politik - damals noch Rot-Grün in NRW und auch in
Richtung Bund - waren fruchtlos. Erst als Schwarz-Gelb in NRW begann sich von
einer Masse von LEG-Wohneinheiten zu trennen, wachte so langsam die damalige
Opposition auf. Fakt ist, dass ein immer größer werdender Sanierungsstau an den
Wohneinheiten mit solchen Eigentümern festzustellen ist. Nach der
Weltfinanzkrise 2008 wurde das erst recht wie befürchtet deutlich.
Die
neue NRW-Landesregierung hat zumindest seit Anfang Februar 2011 den Versuch
gestartet, mit Hilfe der Gründung einer Enquetekommission
„Wohnungswirtschaftlicher Wandel und neue Finanzinvestoren auf den
Wohnungsmärkten in NRW“ hier möglicherweise in Zukunft regulierend eingreifen zu
können.
Der
Landtag hatte endlich entdeckt, dass ausländische Investoren den deutschen
Wohnimmobilienmarkt für sich entdeckt und große Wohnportfolios der öffentlichen
Hand sowie von privaten Unternehmen erworben hätten. Es müsse befürchtet werden,
dass sich die Investoren, international agierende Investmentfonds, nicht
langfristig am Markt engagierten. Das könne weitreichende Veränderungen auf den
Wohnungsmärkten zur Folge haben: Wohnungen würden zur Handelsware, Mieterinnen
und Mietern drohten wegen des mehrfachen Eigentümerwechsels Mieterhöhungen und
Verluste eines Teils ihrer Rechte. Am Ende der Verwertungskette privater
Finanzinvestoren stünden „Schrottimmobilien“, durch die auch in der Nähe
liegende Wohnungsbestände engagierter Eigentümer in die Abwärtsspirale gezogen
werden könnten.
Das Ziel der Enquetekommission ist es, das Thema
„Schrottimmobilien“, das insbesondere in den Städten und
Ballungsgebieten des Landes von wachsender Bedeutung ist, zu
bearbeiten. Neben einer umfassenden Bestandsaufnahme sollen
landes- und kommunalpolitische Handlungsspielräume ausgelotet
und Maßnahmen und Instrumente entwickelt werden, um der
Verelendung von Stadtquartieren mit den Mitteln der
Wohnungswirtschaft und der Wohnungsaufsicht entgegenzuwirken.
Von folgenden Fragestellungen ist hierbei auszugehen:
1. Räumliche Verteilung und Betroffenheit von Mieterinnen und
Mietern
2. Agieren und Interventionsmöglichkeiten der Wohnungsaufsicht
3. Gesetzliche Grundlagen für Handlungsmöglichkeiten der
Kommunen
4. Rolle und Anforderungen an die Wohnungswirtschaft
5. „Quersubventionierung“ von „Heuschrecken“ durch öffentliche
Transferleistungen und Situation des Mieterschutzes.
Mit
Handlungsempfehlungen aber können die von Sanierungsstau (und Schlimmeren)
betroffenen Mieter derzeit wenig anfangen. Sie haben nur zwei Möglichkeiten:
Klage oder Wegzug. Ziehen aber langjährige Bewohner weg und nutzen die
Eigentümer oder die von ihnen gekauften Verwalter den sozialen Markt, verändern
ganze Siedlungen sehr schnell ihre Struktur, um einmal ganz optimistisch nur
diesen Aspekt zu beleuchten. Harald Jeschke
Bewohnerparkzone Neudorf wird ab September erweitert
Duisburg, 27. Juli 2011 - Die bisherige Bewohnerparkzone N „Neudorf“ wird
flächenmäßig erweitert. Rund um das Neue Berufskolleg Mitte trägt sie ab
September den Namen Bewohnerparkzone N „Neudorf-Nord“. Das hinzugekommene Areal
wird von der Mülheimer Straße, der Grabenstraße, der Oststraße, der
Heinrich-Lersch-Straße sowie der Blumenstraße eingerahmt. Bewohner dieses
Bereiches können einen entsprechenden Parkausweis beantragen. Er kostet 30,70
Euro im Jahr und ist beim Amt für Stadtentwicklung und Projektmanagement,
Stadthaus, Friedrich-Albert-Lange-Platz 7, 47051 Duisburg erhältlich. Der
Ausweis kann bereits jetzt beantragt werden und wird dann rechtzeitig bis Anfang
September ausgestellt. Dann wird auch die Bewohnerparkzone beschildert.
Gleichzeitig wird das Parken in diesem Bereich für Fremdparker
gebührenpflichtig. Entsprechende Parkscheinautomaten werden demnächst
aufgestellt.
Im Zusammenhang mit dieser Änderung werden die Parkgebühren und die
gebührenpflichtigen Parkzeiten in der gesamten Parkzone (alter und neuer
Bereich) angepasst. Montags bis freitags muss zwischen 8 und 20 Uhr ein Ticket
gezogen werden. Samstags gilt dies nur von 8 bis 14 Uhr. Die Parkgebühr beträgt
ein Euro je angefangene Stunde. Die Gebührenänderung gilt in der bereits
bestehenden Bewohnerparkzone ab 1. August 2011.
Die Stadt möchte mit dieser Maßnahme insbesondere den Anwohnern helfen. Viele
hatten befürchtet, dass mit Eröffnung des neuen Berufskollegs zahlreiche Schüler
die umliegenden Straßen zuparken werden. Durch die anfallenden Parkgebühren soll
verhindert werden, dass Parkplätze durch Dauerparker belegt werden.
Plan der Parkzone Neudorf-Nord
Neudorfer Berufsschulzentrum auf
verschiedenen Wegen erreichbar
Duisburg, 21. Juli 2011 -
Mit dem Start des neuen
Schuljahres am Mittwoch, 7. September, beginnt der Schulbetrieb für drei
Schulen, nämlich das Friedrich-Albert-Lange-Berufskolleg, das Kaufmännische
Berufskolleg und das Weiterbildungskolleg im ihrem neuen Gebäude an der
Carstanjenstraße in Duisburg-Neudorf. Zurzeit ist nicht genau einzuschätzen, wie
sich die Schüler zur Schule bewegen werden. Dazu sollen in den ersten Wochen
Verkehrszählungen durchgeführt werden.
Ungeachtet dessen hat die Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) schon
vorgeplant. Zum Fahrplanwechsel, der bewusst auf den Beginn des Schuljahres
2011/2012, d.h. den 7. September gelegt wurde, verstärkt die DVG die Linien 901,
924 und 926. So kommen zu Schulbeginn und zu Schulschluss zusätzliche
Straßenbahnen und Busse zum Einsatz. Die DVG hat die von der Verlagerung zum
Standort betroffenen Schulen bereits über diese Maßnahmen informiert.
In den Ferien wird die Haltestelle Lutherplatz umgestaltet, um den erwarteten
Fahrgastströmen gerecht zu werden. Die Mülheimer Straße wird im Bereich der
Haltestelle auf zwei Fahrspuren, eine in jede Fahrtrichtung, verengt und die
Geschwindigkeit auf Tempo 30 in diesem Bereich reduziert. Vier breite
Zebrastreifen ermöglichen dann den Fußgängern eine zügige Querung von den
Bahnsteigen der Haltestelle über die Mülheimer Straße in Richtung
Berufsschulzentrum. Diese Verkehrsregelung wird zunächst provisorisch
eingerichtet. Erst nach den Verkehrszählungen ist eine verlässliche Planung zur
dauerhaften Umgestaltung des Haltestellenbereiches möglich. Wie viele
Schülerinnen und Schüler mit der Straßenbahn anreisen werden, ist zur Zeit nicht
kalkulierbar, denn der Fußweg vom Ostausgang des Hauptbahnhofes zum ZBW dauert
auch nur rund neun Minuten und dürfte die zeitlich effektivste Variante
darstellen.
Die grafische Darstellung der Erreichbarkeit des neuen Berufsschulzentrums in
Neudorf
Letzte Sitzung der BV Mitte für den
gebürtigen Neudorfer und Bezirksamtsleiter Wolfgang Komorowski Querungshilfe beim HEWAG-Stift an der Karl-Lehr-Straße in
Duisburg-Neudorf
Duisburg, 14. Juli 2011 -
Nach nun fast 49 Jahren (!) im Dienste der Stadt und 13
Jahre als Bezirksamtsleiter
wird der gebürtige Neudorfer Wolfgang Komorowski am 22. Juli
in den Ruhestand verabschiedet.
Der scheidende Amtsleiter (2. v. l.) neben seiner
Stellvertreterin Brigitta Neisius - sie wird wohl
seine Aufgaben übernehmen - und Bezirksbürgermeister Hartmut
Spiekermann sowie Protokollführerin Schenk bei der Eröffnung
der Sitzung der Bezirksvertretung Mitte.
"Es
gibt genügend Planungen für diese neue Zeit, da ich dann Opa
bin", schmunzelt der Mann, der im Umfeld der Oststraße in
Neudorf seine Jugend verbrachte und schon 1962 bei der Stadt
Duisburg einstieg. 1998 war er unter Federführung der
damaligen Dezernentin Monika Kuban für die Einführung des
Bürgerservices eingebunden. "Die erste
Bürgerservice-Einrichtung haben wird in Hamborn aus der
Taufe gehoben", erinnert sich der erfahrene Beamte nur zu
genau. Danach wurde er Bezirksamtleiter im großen Bereich
Duisburg Mitte. "Das war alles aufregend, aber auch sehr
schön."
In seiner letzten
Sitzung musste sich der scheidende Amtsleiter heftige Kritik
in Richtung Verwaltung nebst Verweigerungshaltung der
Politiker anhören.
"Das ist nun
wirklich der Gipfel", echauffierte sich
SPD-Fraktionssprecher Dr. Lothar Tacke über zu spät
vorgelegte Beschlussvorlagen. "Wir haben ja schon viel
erlebt mit Vorlagen, die einen Tag vorher oder erst kurz vor
der Sitzung auf dem Tisch lagen, aber fünf Beschlussvorlagen
uns fünf Minuten vor der Sitzung sozusagen als Tischvorlagen
vorzulegen - das gab es noch nie. Wir sehen dies als
absolute Missachtung der Bezirksvertretung. Da wir uns
überhaupt nicht beraten konnten, müssen wir diese Vorlagen
zu den Tagesordnungspunkten 21 - 25 zur Beratung und
Verabschiedung ablehnen."
Bezirksamtsleiter Wolfgang
Komorowski musste eingestehen, dass hier der Umdruck
wirklich sehr spät erfolgte und hatte deshalb Verständnis
für den Unmut der Politik, warb aber auch um Verständnis für
die Antragsteller und auch für die Stadt, auf die bei
Nicht-Berücksichtigung Schadenersatzforderung zukommen
könnte.
Die BV Mitte blieb aber
diesmal hart. Dem Antrag auf Ablehnung der fünf zu spät
vorgelegten Beschlussvorlagen schloss sich die komplette BV
Mitte an. Unter den fünf Beschlussvorlagen ist auch die
Bauvoranfrage zur neuen Jugendherberge, bei der das
Deutsche Jugendherbergswerk schwer um die Finanzierung
ringen musste.
Beim Thema
Mitteilungen der Verwaltungen gab es den Punkt
Querungshilfe beim HEWAG-Stift an der Karl-Lehr-Straße in
Duisburg-Neudorf.
Hier
hatten Angehörige der Heimbewohner, der Bürgerverein Neudorf
sowie die Bezirkspolitik gemeinsam versucht, eine Lösung zu
finden. Im Juli 2010 hatte es auch eine Begehung mit
Heimleitern, dem OB, Verkehrsexperten der Stadt, dem Büro
der Stadt für Bürgerangelegenheiten und dem Bürgerverein
gegeben.
Nun bietet sich nach Aussage
des Bezirksamtsleiters eine Lösung mit Zebrastreifen an,
zu der aber die Freigabe der Mittel noch nicht vorliegt. Ein
weiterer Punkt war die Einrichtung von zwei
Behindertenparkplätzen am neuen Domizil der ARGE an der
Friedrich-Wilhelm-Straße bzw. Hohe Straße/Am Buchenbaum.
Die Einrichtung solcher Plätze gegenüber dem Gebäude in der
Fahrbahnmitte der Friedrich-Wilhelm-Straße wegen der dort
bei den vorhandenen Parkplätzen gegebenen notwendigen Breite
sahen die Politiker mit Skepsis. Sie beantragten, dass sich
Experten aus der Fachverwaltung, die sich mit den
Voraussetzungen für behinderten Menschen auskennen prüfen,
ob nicht eine günstigere Lösung gebäudenah möglich sei.
haje
Genehmigungsverfahren für die
Durchführung von Straßenfesten, Feiern von Kleingartenvereinen oder ähnliche
Veranstaltungen
Vom hässlichen Stromkasten zum bunten Tupfer für Neudorf:
Projekt Gabrielstraße wurde umgesetzt
Duisburg-Neudorf, 11. Juli 2011 -
Der Bürgerverein hatte Anfang Mai Besuch von den
Stadtwerken Duisburg. Der Bürgerverein kam mit Stadtwerke-Pressesprecher Schoofs und Herrn Rafalski überein, dass
nach der Maßnahme der Stadtwerke AG im letzten Sommer "bunte Tupfer"
auf die zum Teil beschmierten Stromkästen im Sportpark anzubringen,
dies auch im zentralen Bereich Neudorfs weiterzuführen.
Die Stadtwerke übernahmen zunächst einen großen Stromkasten an der Ecke
Wildstraße/Gabrielstraße.
Ein kleinerer am Wochenmarkt soll noch folgen. Fotos haje
Wenn es um die
Verschönerung von weiteren Stromkästen in Neudorf geht, müssten Patenschaften
wegen der Kosten geschlossen werden. Dies wird demnächst im
Bürgervereins-Vorstand ein Thema sein. Immerhin verursacht die Bemalung eines
größeren Stromkastens rund 64 Euro pro Quadratmeter Fläche.
„Unser Ziel ist es, zur Lebensqualität der Menschen vor Ort beizutragen“,
erläutert Ralf Möllensiepen, Geschäftsführer der Stadtwerke Duisburg
Netzgesellschaft, den Hintergrund der Aktion. Die Netzstationen und
Verteilerschränke sollen natürlich hauptsächlich ihre Funktion erfüllen: die
zuverlässige Versorgung der Duisburger Bürgerinnen und Bürger mit Strom. „Da sie
aber leider immer wieder als Flächen für Schmierereien zweckentfremdet werden,
sind sie in einzelnen Fällen nicht schön anzusehen. Hier setzt unsere Idee an,
sich als guter Nachbar in einem Viertel auch aktiv an der Gestaltung eines
schönen Wohnumfelds zu beteiligen.“
2009 startete das Unternehmen seine Kunstaktion an einer Netzstation auf dem
Vorplatz der Schauinsland-Reisen-Arena. Sie wurde im weiß-blauen Zebralook des
Fußballvereins MSV Duisburg gestaltet. Im vergangenen Jahr folgten dann weitere
Stationen entlang der Regattabahn im Sportpark. Sie wurden mit verschiedenen
Sportmotiven verschönert – alles mit der Spraydose als Graffiti-Kunst.
Graffiti um Schmierereien zu verhindern? Was widersprüchlich erscheint, ist
durchaus sinnvoll: „Es gibt in der Szene einen Ehrenkodex: Bereits mit Graffiti
gestaltete Flächen werden nicht einfach neu besprüht“, erläutert Marten Dalimot,
der seit 13 Jahren als Auftragskünstler Graffitis gestaltet und Inhaber der
Kreativagentur mindstates ist. „In der Regel halten sich Sprayer an den
Ehrenkodex. Auch, weil bereits belegte Flächen für sie uninteressant sind.“
In den kommenden Wochen wird Dalimot drei weitere Verteilerschränke in Neudorf
an der Ecke Gabrielstraße/Wildstraße und Gabrielstraße/Richard-Dehmel-Straße
sowie zwei Netzstationen in der Gneisenaustraße, Ecke Nettelbeckstraße und der
Gneisenaustraße, Ecke Heinestraße gestalten. Die Stadtwerke Duisburg
Netzgesellschaft plant zudem die Verschönerung einer Netzstation im Innenhafen.
Alte Neudorfer Traditionen:
Rochus und Hamburger Happen ein Thema beim Bürgervereins-Stammtisch
Geburtstagsfeier und Sommerfest des Bürgervereins fällt aus
Duisburg-Neudorf, 4. Juli 2011 - Der Geburtstag des Bürgervereins ist zwar immer
noch am Samstag, 9. Juli, die geplante Feier fällt aber ins Wasser. Der Grund:
Der Saal war doppelt vergeben worden. Planungen des letzten halben Jahres
waren also für die Katz`.
Pennymarkt Kommandantenstraße/Karl-Lehr-Straße
eröffnet am 5. Juli
Geschenk an die Kunden: Die Mehrwertsteuer
Duisburg, 29 Juni 2011 - "Wir werden morgens um
sieben Uhr eröffnen und schenken den Kunden am Eröffnungstag die
Mehrwertsteuer", kündet REWE-Geschäftsführerin Alexandra Schülter an. Sie ist
für den kurz nach der Loveparade abgebrannten Markt, aber auch für die
Übergangs-Einrichtung - den ehemaligen Comet-Markt am Sternbuschweg - und für
den neuen Pennymarkt am Sternbuschweg auf dem ehemaligen Gelände des
Autohauses Blöcher verantwortlich. Der Abriss am bekannten ehemaligen Autohaus
läuft derzeit.
Foto Manfred Schneider
"Wir denken, dass wir Weihnachten 2011 fertig sein könnten", sieht die
Geschäftsführerin in die Zukunft. Bis dahin wird dann - vermutlich ab Oktober -
der Übergangsmarkt am Sternbuschweg (Comet-Markt) - seine Pforte wieder
schließen.
Nach dem Brand des Marktes
an der Kommandantenstraße hatte es hausintern schon Überlegungen gegeben, den
Standort aufzugeben. Nun wird der neugebaute Markt sogar um 100 auf nun
insgesamt 800 Quadratmeter Fläche präsent sein, wie Ende des Jahres auch der
neue Markt nur rund eineinhalb Kilometer weiter.
haje
Bezirksvertretung Mitte stellt Bebauungsplan für Lebensmittelmarkt in Neudorf
vor
Duisburg, 14 Juni 2011 - Im Bereich zwischen Sternbuschweg, Koloniestraße,
Derfflingerstraße und Krautstraße sollen ein Lebensmittelmarkt, ein
Drogeriemarkt sowie ein weiteres Ladenlokal entstehen. Am Donnerstag, 30. Juni,
18 Uhr, gibt zu diesem neuen Bebauungsplan im Gemeindehaus der katholischen
Kirchengemeinde St. Gabriel, Gneisenaustraße 267-269, 47057 Duisburg einen
Termin zur Bürgerbeteiligung im Rahmen einer öffentlichen Sitzung der
Bezirksvertretung Mitte.
Der Entwurf kann vom 20. bis zum 29. Juni im Bezirksamt Mitte, Zimmer 417,
Sonnenwall 73-75, 47051 Duisburg (jeweils 8 bis 16 Uhr), unter www.duisburg.de/stadtentwicklung,
Rubrik „Aktuelle Bauleitplanung“ oder eine Stunde vor Beginn der Sitzung im
Tagungsraum eingesehen werden.
Lärmsanierung
in Neudorf
Immer wider gibt es Nachfragen, wann denn die
Lärmschutzwände der vom Bundesverkehrsministerium im Januar
2010 genehmigten Lärmsanierungsmaßnahmen in Neudorf
aufgestellt werden.
Die
vorbereitenden Arbeiten für die Lärmsanierung - hier in Höhe
des Kinderspielplatzes am Kammerberg - an zwei
Güterzugstrecken in Neudorf haben im Februar 2011 begonnen. Im August
2011 sollen
dann die Schallschutzwände errichtet werden, zunächst am
Streckenverlauf an der die Mozartschule liegt, bis hin zur
Waldstraße in der Neudorfer Straußsiedlung.
Der zweite
Abschnitt ist der entlang der "alten Lotharstraße" und wird
an beiden Seiten der Steinbruchstraße mit Wänden
unterschiedlicher Länge versehen. Dieser Bereich soll laut
Auskunft von DBProjektbau Köln im Frühjahr 2012 erfolgen. Insgesamt werden an den
beiden Strecken in Neudorf nach Angaben des
Bundesverkehrsministeriums 1,9 Kilometer Lärmschutzwände
gebaut. Die unerträglichen Lärmbelästigungen am Tag
und in der Nacht waren auch ein Grund der Gründung des
Bürgervereins 2003 und der sich anschließenden Engagements
für Lärmschutzmaßnahmen an gleich zwei Güterstrecken.
Anmerkung: Für die Lärmsanierung in Bissingheim brauchte
kein Kampf bei den Ministerien wie seitens der Neudorfer
erfolgen, da die Sanierung Bissingheims vom
Eisenbahnbundesamt schon 1999/200 auf die völlig neue Liste
zur Lärmsanierung von Güterstrecken in Deutschland gesetzt
worden war. Neudorf mit insgesamt vier und dazu kreuzenden
Güterstrecken mit mehr als 250 000 Zügen an Belastung in
einem "normalen" Jahr wurde nicht auf diese Liste gesetzt.
Das erreichte der Bürgerverein erst durch massives
Intervenieren beim damaligen Kanzler Gerhard Schröder und
dessen Verkehrsminister Stolpe. im September 2003.
Bürgerverein beim
CAP-Markt
Duisburg,
10 Juni 2011 - Der Supermarkt der Regenbogen
Integrationsbetriebe bietet alle Waren, die zum täglichen
Bedarf benötigt werden – und einiges darüber hinaus. Ab
sofort wird es in unregelmäßigen Abständen immer freitagsvormittags ein umfassendes Informationsangebot
geben. „Wir laden unsere Kunden ein, am Markt zu verweilen,
vielleicht mit Nachbarn ins Gespräch zu kommen und Neues
über Alltagshilfen, Freizeit- und Beratungsangebote oder
verschiedene Institutionen zu erfahren“, erklärt
Geschäftsführerin Wilma Katzinski.
Nachdem der Start am 6. Mai mit einem Stand der AWOcura-Experten
zum Thema Hausnotruf erfolgte und es am 27. Mai am
Ingenhammshof hieß „Der Bauernhof kommt“, ist am 10. Juni der
Bürgerverein im CAP-Markt am der Mozartstraße präsent.
Am Freitag, 10. Juni
berichtet der Bürgerverein Neudorf über seinen Einsatz
für den Stadtteil und die vielen anstehenden Projekte.
Alle Infostände finden zwischen 10 und 13 Uhr statt. Vorbei
kommen lohnt sich! Neben den nützlichen Infos gibt es auch
kleine Überraschungen.
Einseitiger Markt in Neudorf-Süd.
Aufgrund von Kanalbauarbeiten in der Einschornsteinsiedlung in
Duisburg-Neudorf ist das
Marktgeschäft für die Beschicker nur noch einseitig auf der
Gabrielstraße möglich. Sukzessiv werden vermutlich bis zum Ende
des Jahres neue Kanalrohre verlegt, so dass diverse Baustellen
in diesem Bereich entstehen.
Ursula Thaten, die bekannte Reibekuchenfrau aus Neudorf hofft,
dass trotz der Baumaßnahmen, ihre Stammkundschaft den Weg zum
Markt Neudorf-Süd findet.
Fotos Manfred Schneider
Kleine Geschenke vom Wochenmarkt in
Neudorf-Süd
Duisburg, 6. Juni 2010 - Als kleines
Treue-Dankeschön werden die Marktbeschicker des Wochenmarktes in
Neudorf-Süd (Gabrielstraße) am Freitag, 10. Juni 2011, ab 14:00
Uhr frische Wochenmarkt-Kühltaschen an die Kundschaft verteilen
– und dies, solange der Vorrat reicht.
Die Marktbeschicker des Wochenmarktes auf der Gabrielstraße im
Neudorfer Süden und das FrischeKontor freuen sich auf zahlreiche
wochenmarktbegeisterte Kundinnen und Kunden.
Zum Wochenmarkt in Neudorf-Süd:
Auf der Gabrielstraße im Herzen der Einschornstein-Siedlung –
hier erleben Sie jede Woche einen bunten, vielfältigen
Wochenmarkt! Unsere Marktbeschicker bieten Ihnen eine große
Auswahl an Waren des täglichen Bedarfs.
Natürlich stehen die frischen Produkte wie Obst, Gemüse,
Kartoffeln, Wurst und Fleisch, Käse, Eier und Backwaren – häufig
unmittelbar vom Erzeuger – im Mittelpunkt des Wochenmarkts. Auch
lohnt sich hier am Freitag-Nachmittag ein kleiner Imbiss mit
Reibekuchen oder anderen Spezialitäten ganz besonders.
Der Wochenmarkt im Süden Neudorfs ist als Einkaufsquelle und
natürlich auch als Treffpunkt für die Bewohnerinnen und Bewohner
der Einschornstein-Siedlung ein echtes Vergnügen.
Mehr zu Duisburgs Wochenmärkten im Internet:
www.frischekontor.de.
Neudorferin Isabelle Arend vom
Bundespräsidenten ausgezeichnet
Duisburg, 22. Mai 2010 - Im Kieler Schloss
fand die diesjährige Auszeichnung des bundesweiten Wettbewerbs
"Jugend forscht" statt. Nach der Auszeichnung in Duisburg
und in NRW reiste Familie Arend - Vater Thomas ist Schatzmeister
beim Bürgerverein Duisburg-Neudorf - mit der dauerforschenden
Tochter Isabell nach Kiel zum Höhepunkt des Bundeswettbewerbs,
der Auszeichnung durch den Bundespräsidenten. Die 17-jährige
Steinbart-Schülerin hatte sich einem Dauerprojekt im Bereich
Mathematik/Informatik gewidmet - und erhielt den Sonderpreis aus
den Händen von Christian Wulff.
Bunte Tupfer für Neudorf: Paten gesucht
Thema Gingko-Bäume auf der Wildstraße
Duisburg-Neudorf, 6. Mai 2011 -
Der Bürgerverein hatte heute Besuch von den
Stadtwerken Duisburg. Der Bürgerverein kam mit
Stadtwerke-Pressesprecher Schoofs und Herrn Rafalski überein, dass
nach der Maßnahme der Stadtwerke AG im letzten Sommer "bunte Tupfer"
auf die zum Teil beschmierten Stromkästen im Sportpark anzubringen,
dies auch im zentralen Bereich Neudorfs weiterzuführen.
Die Stadtwerke übernehmen zunächst einen großen Stromkasten an der Ecke
Wildstraße/Gabrielstraße sowie ein en kleineren am Wochenmarkt. Wenn es um die
Verschönerung von weiteren Stromkästen in Neudorf geht, müssten Patenschaften
wegen der Kosten geschlossen werden. Dies wird demnächst im
Bürgervereins-Vorstand ein Thema sein. Immerhin verursacht die Bemalung eines
größeren Stromkastens rund 64 Euro pro Quadratmeter Fläche.
Motive der Stadtwerke
Thema Gingkobäume auf der
Wildstraße Zum Zeitpunkt der diesjährigen Herbstpflanzung sollen an der Wildstaße
weibliche Gingkobäume, deren Früchte für Geruchsbelästigungen sorgen,
ausgetauscht werden.
Rund ein Dutzend Bäume können hier nach Beschluss der Politik auch mit größerem
Stammumfang als 80 cm - sind dann Bestandteil der Baumschutzsatzung -
ausgetauscht werden. Ein neuer Baum kostet - so das Umweltamt der Stadt -
zwischen 250 und 350 Euro. Es werden nun von den Baumschulen nachweislich
männliche Gingkobäume - einer der ältesten Baumarten des Planeten -
eingepflanzt.
Heute Stammtischthema mit neuem
Betreiber
Postfiliale Kommandantenstraße:
Neuer Betreiber ab Juni 2011 erneut ohne Postbankservice - Kundenwünsche bleiben
weiterhin unerfüllt
Duisburg-Neudorf, 4. Mai/26. April 2011 -
Anfang Juni 2011 übernimmt ein neuer
Betreiber die zentrale Poststelle an der Neudorfer
Kommandantenstraße. Der Betreiber selbst hat mit dem Betrieb von
kombinierten Shops in Duisburg Erfahrung und hätte auch gern den
seit dem letzten Jahr in die Post-Filiale zum Sonnenwall verlagerten
Postbankservice mit angeboten, was die Post ihm aber beim Zuschlag
zur Übernahme des Poststelle Kommandantenstraße vertraglich nicht
zugestand.
Rund um die Filiale
Kommandantenstraße hatten viele Bürger und auch Gewerbetreibende mit
Unterschriftenaktionen und anderen Protesten um den Erhalt des kompletten
Angebotes mit Postbank gekämpft, wobei sich eine Kanzlei sowie der Bürgerverein
Neudorf eingebracht hatten. Vergeblich.
So wird vor allem im wichtigen Bereich für die der Gewerbetreibenden mit
Geldsendungen vieles auf den Sonnenwall konzentrieren, wo es auch deshalb zu
erheblichen Beeinträchtigungen gekommen ist. Nicht wenige Bürger und
Gewerbetreibende fordern auch deshalb die Post unmissverständlich auf, ihre
Strategie schnell zu ändern. "Die Post stellt sich gegen die Wünsche der Kunden.
Warum geht an der Kommandantenstraße nicht das, was anderswo in Duisburg bestens
funktioniert?", lautet die Frage von vielen Bürgern.
Spielplatzsanierungen:
Boden des Bolzplatzes an der Rheinbabenstraße wird erneuert
Duisburg-Neudorf, 15. April 2011
-
Es gibt immer öfter Bürger-Anfragen über das
Bürgertelefon des Bürgervereins
- 363 44 66 - , was auf einzelnen Spielplätzen derzeit
passiert, wie zum Beispiel beim derzeit gesperrten Bolzplatzes an der Rheinbabenstraße. Nach Recherche des
Bürgervereins ergab sich, dass eine generell Überprüfungen der
Wirtschaftsbetriebe in enger Zusammenarbeit mit dem Jugendamt stattgefunden hat.
In Neudorf wurde im Boden alter Hüttenschutt entdeckt, der entsorgt werden muss.
Dies kann umgehend geschehen, wenn seitens der Bezirksregierung die Freigabe der
dafür notwendigen Gelder erfolgt, was in diesem Fall noch vor Ostern der Fall
sein könnte. Dann folgt eine Vergabe-Ausschreibung und die Sanierung, die etwa
im Juni 2011 umgesetzt werden kann.
Novum: Bürgerverein
stellt Ehrenamtnachweis aus
Umbau der Grünanlage Carstanjens
Garten
Duisburg-Neudorf, 31. März 2011 - Der Umgestaltung der
Grünanlage „Carstanjens Garten“ in Duisburg-Neudorf und der
damit verbundenen Entfernung von 6 Bäumen, die der
Baumschutzsatzung unterliegen, mit voraussichtlichen
Gesamtkosten von 230.000 €
Die Realisierung der Maßnahme steht unter
dem Vorbehalt einer Investitionsgenehmigung durch die
Bezirksregierung Düsseldorf. In Duisburg-Neudorf, zwischen
Mülheimer Straße, Pappenstraße, Bismarckstraße und Memelstraße,
entsteht aktuell das neue Berufskolleg Mitte. Die Architektur
ist geprägt durch zwei Baukörper, die durch gläserne Brücken
verbunden sind und eine lichtdurchflutete Magistrale bilden.
Diese ist zentraler Treffpunkt und mündet am Haupteingang im
Norden an der Grünanlage „Carstanjens Garten“. Hieraus
entwickelt sich das enorme Potential der städtischen Grünanlage
als verbindender moderner Quartiersplatz. Im Jahr 1951 als
Grünanlage mit Kinderspielplatz ausgewiesen, stellt sie aktuell
eine unauffällige Anlage dar. Sie bildet den räumlichen Übergang
zur Mülheimer Straße.
Die Bestandsanalyse, die auf die
neue städtebauliche Situation hin ausgerichtet wurde,
beinhaltet: a) die Neuordnung der Fläche unter
Berücksichtigung des erhaltenswerten Baumbestandes und b)
die konsequente Öffnung des „Carstanjens Garten“ als
Quartiersplatz zur Vernetzung und Einbindung des Haus der
Wirtschaftsförderung, des Berufskollegs und der zugeordneten
Grünachse. So entsteht ein transparentes Entree mit
Charakter, hohem Wiedererkennungswert und einer
Aufenthaltsqualität als Treffpunkt und Spielplatz.
Der
„Carstanjens Garten” bindet zudem den im Zusammenhang mit dem
Berufskolleg geplanten und finanzierten, neuen Grünzug entlang
der Pappenstraße bis zur Bismarckstraße an und ergänzt somit die
innerstädtische Vernetzung der Grünanlagen zum Tectrum. Der Park
bietet nicht nur der in der Nähe wohnenden Bevölkerung, sondern
auch den Beschäftigten der in der Nachbarschaft angesiedelten
Büros bzw. Verwaltungen und nicht zuletzt den Schülern und dem
Lehrpersonal Möglichkeiten für kurzfristige Erholung. Locker
angeordnete Aktionsfelder in Form von Wiesen- und Gräserinseln
und einem zentralen Bewegungsfeld strukturieren höhenabgestuft
die Fläche. Lichtbänder, ausgehend vom Haus der
Wirtschaftsförderung, spannen sich in „Lichtfächern“ über den
Platz, zeichnen Bewegungslinien auf der Platzfläche und geben
Anknüpfungspunkte zur Umgebung (Gebäude, Eingänge, Haltepunkte
ÖPNV). Der zentrale Durchgang als Hauptverbindung vom ÖPNV an
der Mülheimer Straße zum Berufskolleg mit offenem weitläufigen
Eingangsbereich lässt Raum für die schnelle Anbindung an die
Umgebung und führt auf den inneren Platz, dessen lange Bänke
sich an den Laufachsen im Durchgangsbereich orientieren.
Die Aktionsfelder innerhalb der farbigen Multifunktionsfläche
zwischen den Gräserinseln betten sich als bunte hügelige
Spielplatzfläche ein und lassen, ergänzt durch einzelne
Spielpunkte, der Phantasie freien Lauf für vielseitige
spielerische Aktivitäten. Dieser Planung wurde in der Sitzung
der Bezirksvertretung Mitte vom 10.02.2011 nicht zugestimmt.
Nach Überarbeitung der Planung, die eine Veränderung der
Wegeachse zur Mülheimer Straße und der damit verbundenen
Vergrößerung einer Gräserinsel sowie entsprechende
Höhenanpassungen beinhaltet, müssen für die Umsetzung der
Planung nur noch 6 der ursprünglich geplanten 11 Bäume mit
Stammumfängen von 80 – 300 cm, die der Baumschutzsatzung
unterliegen, entfernt werden. Eine besonders erhaltenswerte
Hainbuche, die aufgrund ihrer bis zum Boden reichenden Beastung
nicht an ihrem zukünftigen Standort in der Hauptverbindung
stehen kann, wird verpflanzt, während die restlichen zu
entfernenden 6 Bäume aufgrund ihres schlechten Gesamtzustandes
als „nicht erhaltenswert“ einzustufen sind. Die Grünanlage
ist in ihrem jetzigen Zustand nicht geeignet, den zu erwartenden
alltäglichen Nutzerdruck von ca. 2.600 Schülern, der im
Wesentlichen vom ÖPNV an der Mülheimer Straße ausgeht,
verkehrssicher aufzunehmen und einen barrierefreien Zugang zum
neuen Berufskolleg zu gewährleisten. Dementsprechend erfüllt der
vorgesehene Umbau die Voraussetzungen nach § 82 GO NRW.
Als Ersatz werden im neuen Grünzug
„Carstanjens
Garten“ insgesamt 40 Bäume neu gepflanzt.
Änderung der Parkraumbewirtschaftung in der BWP-Zone N
(Neudorf-Nord)
Duisburg, 25. März 2011 - Das KONZEPT 2011
für die Parkraumbewirtschaftung in der Bewohnerparkzone N
soll umgesetzt werden. Es geht um das neue Schulzentrum „Neuen Berufskolleg Mitte“,
für den der
Beschluss gefasst wurde, nur eine minimale Anzahl an Stellplätzen zu
erstellen, um das Verkehrsaufkommen und die damit verbundenen
negativen Auswirkungen auf das angrenzende Wohnquartier (Lärm- und
Immissionsbelastungen) auf ein verträgliches Maß zu begrenzen.
Um gleichzeitig zu verhindern, dass sich die Parkraumnachfrage durch
die Besucher des Schulzentrums in das angrenzende Wohnquartier
verlagert, ist es zwingend notwendig, diesen Parkraum zukünftig zu
bewirtschaften. Da die Nutzung des privaten Stellplatzangebotes des
Neuen Berufskollegs Mitte aus wirtschaftlichen Gründen nicht
unentgeltlich erfolgen kann, muss auch konsequenterweise, um keinen
monetären Vorteil zu gewähren, das öffentliche Parkplatzangebot
kostenpflichtig bewirtschaftet werden. Konsumtiver Ergebnishaushalt:
Die im Konzept 2011 auf Seite 10 beschriebene Verbesserung der
Ertragssituation dient zur Realisierung der HSK-Maßnahme V-610006
(Erhöhung der Parkgebühren, Veränderung der Parkzeit).
Das zu verabschiedende Konzept
liegt der Bezirksvertretung Mitte vor und wird in der Sitzung am
31. März 2011 behandelt. Konzept 2011
Erreichbarkeit der Schulstandorte
Ereichbarkeit der Schulstandorte Gewerbliche
Nutzung
Parkraumbelegung
Gelände
Gaststätte Rupp verwahrlost immer mehr
Duisburg-Neudorf,10. Februar 2011 - Nachdem das Fastfood-Restaurant mit Autobetrieb an der Ecke Neue
Fruchtstraße/Koloniestraße nicht realisiert wurde - der Investor
spricht vom unglaublichen Verhalten des Dezernats Dressler - fiel
das Gelände wieder an den vorherigen Eigentümer, einem alten Bäcker
aus Neudorf. Was nun weiter geschehen könnte weiß derzeit niemand.
Ab und zu muss de Polizei schon einmal einen nächtlichen Gast aus
der Obdachlosenszene "betreuen".