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Sonderseite Berufskolleg Mitte und
Parkraumbewirtschaftung Neudorf- Nord

Lärmschutz für Neudorf

Noch unfertiger Lärmschutz für Neudorf

Das ist der Grund der Arbeiten

Da fehlt noch was. Bis August 2012 sollen alle Arbeiten an den beiden Güterzugstrecken in einer Gesamtlänge von zwei Kilometern abgeschlossen sein. Neben dem Lärm sind bedrohliche Erschütterungen, Gefahrguttransporte und Menschen verachtendes Verhalten von Bund, Bahn und Logistikern Hauptgrund der massiven Bürgerklagen, die derzeit beim Bundestagspetitionsausschuss behandelt werden. Petent: Harald Jeschke

 

Umbau der Grünanlage Carstanjens Garten
Duisburg, 10. Januar 2012:

Fotos Harald Jeschke

Der Stromkasten an der Pappenstraße musste wegen der Sanierung des Carstanjensgarten versetzt werden

In Duisburg-Neudorf, zwischen Mülheimer Straße, Pappenstraße, Bismarckstraße und Memelstraße, entstand das neue Berufskolleg Mitte. Die Architektur ist geprägt durch zwei Baukörper, die durch gläserne Brücken verbunden sind und eine lichtdurchflutete Magistrale bilden. Diese ist zentraler Treffpunkt und mündet am Haupteingang im Norden an der Grünanlage „Carstanjens Garten“. Hieraus entwickelt sich das enorme Potential der städtischen Grünanlage als verbindender moderner Quartiersplatz.
Im Jahr 1951 als Grünanlage mit Kinderspielplatz ausgewiesen, stellt sie aktuell eine unauffällige Anlage dar. Sie bildet den räumlichen Übergang zur Mülheimer Straße.

Die Bestandsanalyse, die auf die neue städtebauliche Situation hin ausgerichtet wurde, beinhaltet:
a) die Neuordnung der Fläche unter Berücksichtigung des erhaltenswerten Baumbestandes und
b) die konsequente Öffnung des „Carstanjens Garten“ als Quartiersplatz zur Vernetzung und Einbindung des Haus der Wirtschaftsförderung, des Berufskollegs und der zugeordneten Grünachse.
So entsteht ein transparentes Entree mit Charakter, hohem Wiedererkennungswert und hoher Aufenthaltsqualität als Treffpunkt und Spielplatz.

Der „Carstanjens Garten” bindet zudem den im Zusammenhang mit dem Berufskolleg geplanten und finanzierten neuen Grünzug entlang der Pappenstraße bis zur Bismarckstraße an und ergänzt somit die innerstädtische Vernetzung der Grünanlagen zum Tectrum. Der Park bietet nicht nur der in der Nähe wohnenden Bevölkerung, sondern auch den Beschäftigten der in der Nachbarschaft angesiedelten Büros bzw. Verwaltungen und nicht zuletzt den Schülern und dem Lehrpersonal Möglichkeiten für kurzfristige Erholung.
Locker angeordnete Aktionsfelder in Form von Wiesen- und Gräserinseln und einem zentralen Bewegungsfeld strukturieren höhenabgestuft die Fläche.
Lichtbänder, ausgehend vom Haus der Wirtschaftsförderung, spannen sich in „Lichtfächern“ über den Platz, zeichnen Bewegungslinien auf der Platzfläche und geben Anknüpfungspunkte zur Umgebung (Gebäude, Eingänge, Haltepunkte ÖPNV). Der zentrale Durchgang als Hauptverbindung vom ÖPNV an der Mülheimer Straße zum Berufskolleg mit offenem weitläufigen Eingangsbereich lässt Raum für die schnelle Anbindung an die Umgebung und führt auf den inneren Platz, dessen lange Bänke sich an den Laufachsen im Durchgangsbereich orientieren.
Die Aktionsfelder innerhalb der farbigen Multifunktionsfläche zwischen den Gräserinseln betten sich als bunte hügelige Spielplatzfläche ein und lassen, ergänzt durch einzelne Spielpunkte, der Phantasie freien Lauf für vielseitige spielerische Aktivitäten. Für die Umsetzung der Planung ist es erforderlich, 11 Bäume mit Stammumfängen von 80 -300 cm, die der Baumschutzsatzung unterliegen, zu entfernen.
Als Ersatz werden im neuen Grünzug „Carstanjens Garten“ insgesamt 40 Bäume neu gepflanzt.
Finanzielle Auswirkungen
Die Grünanlage ist in ihrem jetzigen Zustand nicht geeignet, den zu erwartenden, alltäglichen Nutzerdruck von ca. 2600 Schülern, der im Wesentlichen vom ÖPNV an der Mülheimer Straße ausgeht, verkehrssicher aufzunehmen und einen barrierefreien Zugang zum neuen Berufskolleg zu gewährleisten. Dementsprechend erfüllt der vorgesehene Umbau die Voraussetzungen nach § 82 GO NRW.

Neudorfer Empfang 2012

Duisburg, 2. Januar 2012 -Rund 23 Millionen Bundesbürger engagieren sich bei den unterschiedlichsten Institutionen, Unternehmen und Vereinen. Der Bürgerverein Duisburg-Neudorf hat es sich zur Aufgabe gemacht, solche Bürgerinnen und Bürger, die in Neudorf beheimatet, niedergelassen oder aktiv sind, für ihre ehrenamtliche oder unternehmerische Tätigkeit, im Rahmen des „Neudorfer Empfang“ zu ehren. Bei dem nun zum achten Mal stattfindenden Empfang, werden in diesem Jahr folgende Personen mit der „Neudorfer Ehrentafel“ gewürdigt:

Die Förster
Axel Freude und Stefan Jeschke – die sich weit über das Maß ihrer beruflichen festgelegten Zeit für Natur und Wald hier im Duisburger Stadtwald, der in Gänze in Neudorf liegt sowie im Sportpark - ebenfalls komplett auf Neudorfer Gebiet - eingesetzt haben und mit verständlichen Informationen an die Jugend deren Bewusstsein für die Umwelt schärfen konnten
sowie
Peter Bursch – der aus seinem Beruf eine Berufung gemacht und mit ungezählten Veranstaltungen und Events Jung auch von Neudorfs Grabenstraße heraus und Alt gleichermaßen begeistert.
Die Laudatoren des diesjährigen Empfangs sind: Stadtdirektor und Umweltdezernent Dr. Peter Greulich, und Ewald Lienen, den Duisburgern bestens als ehemaliger Fußballspieler und Fußballtrainer bekannt.
Musikalisch begleitet wird die Veranstaltung vom
Neudorfer Männerchor, Leitung Folt Aikes.
Im Rahmen dieser Veranstaltung wird dem langjährigen Kassierer des Vereins, Winfried „Wim“ Kunz, die Ehrenmitgliedschaft verliehen. Laudation Barbara Jeschke. Im Foyer präsentiert der Bürgerverein auch das nach fast einem Jahr Arbeit erstellte Stadteilmodell mit allen Straßen, Häusern und besonderen Merkmalen des Universitätsstadtteils.
Termin ist Sonntag, 08. Januar 2012 von 11:00 bis 13:00 Uhr, im Foyer des Silberpalais in Duisburg-Neudorf.

"Viele Grüße aus Manhattan"

Duisburg, 29. Dezember 2011 - So recht wollte CAP-Marktleiter Roman Chaber es jetzt erst nicht glauben, dass da tatsächlich gerade jemand von der anderen Seite des Atlantiks anrief, um sich nach dem Lieferservice zu erkundigen. Doch es war so. Markus L., Geschäftsführer einer Videoproduktionsfirma und gebürtiger Duisburger, rief tatsächlich aus dem Big Apple an, um für die Weihnachtstage vorzubestellen.
Allerdings wollte er keine Lebensmittel, sondern einen Gutschein für seine Eltern in Friemersheim. Diesen brachte Marktleiter Chaber am Heiligabend persönlich nach Friemersheim, wo die Überraschung des Sohnes ausgesprochen gut ankam. Auf diesem Wege viele Grüße nach New York and a happy new year! Der Lieferservice des CAP-Marktes im Großraum Duisburg: Telefon 0203/289 808 14

Regierungspräsidentin Anne Lütkes im Bürgerbüro
Harald Jeschke, Jochem Knörzer, Manfred Schneider (Foto)

Duisburg, 14. Dezember 2011 - Die vielfachen Fragen und Kommentare zu den unterschiedlichsten Dingen in Sachen Nothaushalt Duisburg seitens der Bürgerzeitung Duisburg (BZ) an die Pressestelle oder einzeln Fachdezernate der Regierungspräsidentin führten dazu, dass eigentlich ein Besuch in Düsseldorf seitens der Redaktion angefragt wurde.
Es kam anders: Die Regierungspräsidentin wollte die Redaktion besuchen.
Das geschah gestern. Dies in den Räumlichkeiten des Bürgervereins und des Generationen-Netzwerkes Deutschland, da die Bürgerzeitung von hier aus 2003 von Harald Jeschke ins Leben gerufen wurde.
Eineinhalb Stunden wurde miteinander gesprochen. Natürlich war Duisburg, der Nothaushalt, die Rolle der Regierungspräsidentin und die Entscheidungen des Rates zentrales Thema.

Regierungspräsidentin Anne Lütkes mit den BZ-Verantwortlichen Harald Jeschke und Jochem Knörzer (rechts im Bild)
Frau Lütkes, Juristin mit Schwerpunkt Strafrecht, verwies immer wieder auf die bekannten Paragraphen, insbesondere Artikel 28 des Grundgesetzes.
Auszug: (2) Den Gemeinden muss das Recht gewährleistet sein, alle Angelegenheiten der örtlichen Gemeinschaft im Rahmen der Gesetze in eigener Verantwortung zu regeln. Auch die Gemeindeverbände haben im Rahmen ihres gesetzlichen Aufgabenbereiches nach Maßgabe der Gesetze das Recht der Selbstverwaltung. Die Gewährleistung der Selbstverwaltung umfasst auch die Grundlagen der finanziellen Eigenverantwortung; zu diesen Grundlagen gehört eine den Gemeinden mit Hebesatzrecht zustehende wirtschaftskraftbezogene Steuerquelle.

Einen eigenen Spielraum für ihre Entscheidungen sieht die Regierungspräsidentin eher nicht.
"Das Stärkungspaket, das 34 Kommunen, auch Duisburg, zugute kommen kann, setzt ein prüfbares Haushaltskonzept und einen ausgeglichen Haushalt spätestens nach fünf Jahren voraus. Ich kann den Rathäusern nur raten, ihre Hausaufgaben zu machen", so Frau Lütkes.

Eine starke und knallharte Regierungspräsidentin Anne Lütkes zwischen den BZ-Redakteuren Jochem Knörzer (r.) und Harald Jeschke (l.)

 

Jubiläums-Stammtisch des Bürgervereins

J
Am Mittwoch, 07. Dezember 2011 fand der 100. Stammtisch des Bürgerverein Duisburg e.V., dieses Mal als Gemeinschaftsveranstaltung mit dem Büro des Generationen-Netzwerkes Deutschland (GND) Duisburg, statt.
 


Zum Thema der Veranstaltung, „Das Ohr – unser empfindlichstes Sinnesorgan?“, referierten Sabine und Reinhard Dageförde vom Duisburger Hörzentrum. Zudem wurde die aktuellen Baumaßnahmen in Sachen Lärmschutz und der 100-Meter langen Lücke im Bereich der "Alten Lotharstraße" sowie die Parkprobleme Neudorfs mit dem stellvertretenden Bezirksbürgermeister Reiner Meyer ausgiebig diskutiert. Zur Lücke in der Schallschutzbaunahme wurden Unterschriften in dreistelliger Höhe gesammelt und seitens des Bürgervereins-Vorsitzenden mit detailliertem Anschreiben dem Bundesverkehrsministerium sowie dem Bundestags-Petitionsausschuss übermittelt.

Kammerstraßenanwohner Dyschi trug vor, dass rund 100 Anwohner gern die Einführung von Anwohnerparken hätten. Gleiches gilt für die Neue Fruchstraße. Reiner Meyer pladierte für Anwohnerparken, Bürgervereins-Vorsitzender Harald Jeschke nur, wenn dies auch kostenfei für die belasteten Bereiche sei.

Das Ehepaar Dageförde vom Hörzentrum Duisburg beim Referat über das Hören - Foto Manfred Schneider

Einrichtung eines Zebrastreifens an der  Otto-Keller-Straße vor dem Osteingang des Bahnhofes 

Beschlussvorlage in der BV Mitte am Donnerstag, 8. Dezember 2011: Einrichtung eines Zebrastreifens: Otto-Keller-Straße vor dem Osteingang des Bahnhofes
Der Oberbürgermeister wird gebeten zu prüfen, inwieweit die Installation eines
Zebrastreifens an der oben angegebenen Örtlichkeit zur Entschärfung der
Fußgängersituation beitragen kann.
Begründung:
Zurzeit besteht kein sicherer Übergang (siehe Foto) zum Eingang des Bahnhofes, da die
Straße stark frequentiert und der Fußweg insbesondere durch parkende Taxen versperrt
wird. Durch die Einrichtung eines Zebrastreifens wäre eine höhere Sicherheit beim
Überqueren der Straße, insbesondere für ältere und gehbehinderte Menschen, gegeben. 

Neudorfer Straße wird vorübergehend zur Einbahnstraße  

Duisburg, 25. November 2011 - Auf der Neudorfer Straße werden ab Dienstag, 29. November, die Straßenbahngleise entfernt. Im Anschluss wird dort eine neue Fahrbahndecke aufgebracht. Wegen der Baumaßnahme wird die Neudorfer Straße zwischen Neue Fruchtstraße und Alte Schanze vorübergehend zur Einbahnstraße. Es kann Richtung Bismarckstraße gefahren werden. Für die Gegenrichtung wird eine Umleitungsempfehlung ausgeschildert. Aufgrund der Bauarbeiten wird die Blumenstraße zwischen Gustav-Adolf-Straße und Neudorfer Straße zur Sackgasse.  
Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis Freitag, 16. Dezember. Die Stadt Duisburg bittet alle Betroffenen um Verständnis.    Die Buslinien 924 und 926 in Fahrtrichtung Kaldenhausen, und die Linie 934 in Fahrtrichtung „Betriebshof Am Unkelstein“ fahren daher ab der Haltestelle „Neudorfer Markt“ eine Umleitung. In der Gegenrichtung wird der normale Linienweg gefahren. Die Haltestelle „Neue Fruchtstraße“ in Fahrtrichtung Duisburg Stadtmitte kann in diesem Zeitraum nicht angefahren werden. Die DVG bittet die Fahrgäste die nächstgelegene Haltestelle „Duisburg Hauptbahnhof Osteingang“ zu nutzen.
Duisburg-Koloniestraße wieder freigegeben
Die Koloniestraße zwischen Mercatorkreisel und Neue Frucht Straße ist seit heute Nachmittag wieder für den Verkehr freigegeben. In jeder Fahrtrichtung steht eine Fahrspur zur Verfügung.

Sperrung Tunnel Koloniestraße bis zum 25. November
Neudorfer Christuskiche muss vorläufig geschlossen bleiben

Sperrung Tunnel Koloniestraße bis zum 25. November
Duisburg, 17./18. November 2011 - Straßen.NRW als zuständige Bauleitung des Gesamtprojekts Erweiterung der A59 im Bereich Duisburg-Mitte ist aus ihrer Sicht mit dem Abriss eines großen Tels des gruseligen Tunnels fertig. "Inwieweit nur die ARGE (Heinrich Walter und Eurovia) bzw. die städtischen Betriebe sind, könne wir nicht sagen", erklärte ein Sprecher von Straßen.NRW. Es soll sich noch um Restarbeiten mit dem Abbau von Beleuchtung handeln.


Man sieht deutlich, wie viel Tunnel  (124 Meter) auf der westlichen Seite abgerissen wurde - Fotos Manfred Schneider

Rest-Tunnel Koloniestraße

Weiterhin gilt: Die Koloniestraße bleibt zwischen Mercatorkreisel und Neue Frucht Straße eine weitere Woche gesperrt. Die Abrissarbeiten am dortigen Tunnel verzögern sich bis voraussichtlich Freitag, 25. November. Die Arbeiten stehen im Zusammenhang mit dem Ausbau der A 59 an der Anschlussstelle Duisburg-Zentrum. Entsprechende Umleitungsempfehlungen sind ausgeschildert. Ortskundige werden dringend gebeten, den Bereich weiträumig zu umfahren und wenn möglich die Autobahnen zu nutzen.

Der vom Tunnel aus gesehen südliche Anschluss auf die A59-Erweiterung

Links aus der Koloniestraße kommend geht der Blick in Richtung Duisburger Freiheit


Weiterhin gilt: Die Koloniestraße bleibt zwischen Mercatorkreisel und Neue Fruchtstraße eine weitere Woche gesperrt. Die Abrissarbeiten am dortigen Tunnel verzögern sich bis voraussichtlich Freitag, 25. November. Die Arbeiten stehen im Zusammenhang mit dem Ausbau der A 59 an der Anschlussstelle Duisburg-Zentrum. Entsprechende Umleitungsempfehlungen sind ausgeschildert. Ortskundige werden dringend gebeten, den Bereich weiträumig zu umfahren und wenn möglich die Autobahnen zu nutzen.

Neudorfer Christuskiche muss vorläufig geschlossen bleiben

Die Sünden der Vergangenheit nach dem Zweiten Weltkrieg beim Wiederaufbau der 1908 am Neudorfer Markt gebauten Kirche rächen sich nun. Die Verwendung von Baumaterialien, die heute sicher nicht zum Einsatz gekommen wären, bereiten der evangelischen Gemeinde Neudorf-West nun derartige Probleme, dass kein Gottesdienst mehr möglich ist. Die Zwischendecke wölbt sich nun gefährlich nach unten und muss saniert werden. Wie aufwändig das werden könnte ist noch ungewiss. Messen und Gottesdienste muss Pfarrer Martin Nadolny nun im Gemeindehaus an der Gustaf-Adolf-Straße abhalten.

Bezirksvertretung Mitte
Duisburg, 10. November 2011 - Bauvoranfrage zur Errichtung von drei Reihenhäusern und drei Garagen, Lotharstraße 270 (alte Lotharstra0e gemeint), 47057 Duisburg (Az.: A 2011-0139)  einstimmig beschlossen
 


Bebauungsplan Nr. 1183 -Neudorf- "Neudorfer Straße" einstimmig beschlossen
1. Aufstellungsbeschluss
2. Prioritätenliste
3. Verzicht auf eine frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit  

1. Beschreibung des Plangebietes
Der im Bezirk Duisburg-Mitte, Ortsteil Neudorf gelegene ca. 1,7 ha große Planbereich
befindet sich östlich der Neudorfer Straße zwischen Klöcknerstraße und Tulpenstraße
sowie dem südlichen Bereich des Bahnhofausganges an der Otto-Keller-Straße und
Kammerstraße. Das Gebiet entspricht derzeit in Teilbereichen keinem Gebiet der BauNVO (§ 34 Abs. 1 BauGB) in anderen Teilbereichen gemäß § 34 Abs. 2 BauGB i.V. mit § 6 BauNVO einem Mischgebiet und i.V. mit § 7 BauNVO Kerngebiet. Die Erdgeschosse sind in den überwiegenden Bereichen durch den Einzelhandel, Dienstleistungseinrichtungen, Gastronomie und Vergnügungsstätten genutzt. In den Obergeschossen befinden sich hauptsächlich Wohnungen. Das Plangebiet ist baulich weitestgehend abgeschlossen.
2. Planungsrecht
Im wirksamen Flächennutzungsplan der Stadt Duisburg ist das Plangebiet überwiegend als Kerngebiet sowie in einem kleinen Bereich südlich der Kammerstraße und westlich der Neudorfer Straße als Wohnbaufläche dargestellt. Die geplanten Zielsetzungen des Bebauungsplanes entsprechen den Entwicklungszielen des wirksamen Flächennutzungsplanes.
Für den betreffenden Bereich gibt es keinen rechtsverbindlichen Bebauungsplan. Die Errichtung baulicher Vorhaben ist derzeit auf Grundlage des § 34 Baugesetzbuch (BauGB) zu beurteilen. Der Bereich liegt im zentralen Versorgungsbereich Mitte.
3. Anlass der Planung
In seiner Sitzung am 11.07.2011 hat der Rat der Stadt das Konzept zur Steuerung von
Vergnügungsstätten als städtebauliches Entwicklungskonzept gem. § 1 Abs. 6 Nr. 11
BauGB beschlossen. Das Konzept sieht für den Bereich östlich der Neudorfer Straße einen kompletten Ausschluss von Vergnügungsstätten vor, für den Bereich westlich der Neudorfer Straße im Bereich des Bahnhofausgangs einen Bereich mit einer ausnahmsweise Zulässigkeit von Vergnügungsstätten. Da es in der Vergangenheit mehrfach Anfragen zur Errichtung von Vergnügungsstätten im Geltungsbereich gegeben hat, ist zur planungsrechtlichen Umsetzung der Ziele des Konzeptes die Aufstellung des Bebauungsplanes erforderlich.
Das gesamte Plangebiet befindet sich gemäß dem am 06.12.2010 beschlossenen Einzelhandels- und Zentrenkonzept im zentralen Versorgungsbereich des Hauptzentrums Mitte. Die Nutzungsstruktur im Plangebiet hat sich in den vergangenen Jahren stark gewandelt.
Die Vielfalt des Angebotes, das ein städtisches, lebendiges Ambiente ausmacht,
ist zurück gegangen. Die Gefahr besteht, dass die für die Funktionsfähigkeit des zentralen Versorgungsbereichs Mitte wichtigen Nutzungsmischungen aus Einzelhandelsnutzungen sowie ergänzende Dienstleistungsnutzungen und gastronomische Einrichtungen durch Vergnügungsstätten, insbesondere Spielhallen ersetzt werden.
Vergnügungsstätten haben häufig negative städtebauliche Wirkungen auf ihr Umfeld. Sie unterbrechen in Einzelhandelslagen den Kundenstrom und verdrängen durch ihre vergleichsweise hohe Mietzahlungsbereitschaft den Einzelhandel sowie gewünschte ergänzende Dienstleistungsnutzungen und verursachen damit eine Verzerrung des Boden-/ Mietpreisgefüges. Durch aggressive Werbeanlagen, verklebte Schaufenster usw. beeinträchtigen sie zudem das Ortsbild negativ. Hierdurch können Trading-Down-Prozesse im Gebiet ausgelöst oder weiter verstärkt werden und damit die Funktionsfähigkeit des zentralen Versorgungsbereichs gefährden.
Im Plangebiet ist durch eine Ansiedlung von Vergnügungsstätten ein Funktionsverlust
des zentralen Versorgungsbereichs als Einzelhandels-/ Dienstleistungsstandort zu befürchten. Zudem stellt der Planbereich durch seine Lage am Ostausgang des Hauptbahnhofes eine bedeutende Stadteingangssituationen dar. Vergnügungsstätten können durch ihre häufig negative Gestaltung diesen Stadtraum negativ prägen, was ebenfalls zu einer Schwächung des Zentrums führen kann. Zur Sicherung der Funktionsfähigkeit und der Weiterentwicklung des zentralen Versorgungsbereichs Mitte soll die Zulässigkeit von Vergnügungsstätten im Plangebiet gesteuert werden. Für den Bereich westlich der Neudorfer Straße, entlang des Bahnhofvorplatzes soll ein Bereich für eine ausnahmsweise Zulässigkeit festgesetzt werden. Aufgrund der Lage am Hauptbahnhof und durch die vorhandenen Strukturen (Vorprägung durch das Multiplex-Kino) ist eine ausnahmsweise Zulässigkeit stadtstrukturell vertretbar.

Der Osteingang als auch wichtiger Stadteingangsbereich wird durch eine nur ausnahmsweise Zulässigkeit vor einer negativer Prägung geschützt.
Erotik-Fachgeschäfte haben durch ihre äußere Gestaltung und ihr Angebot ähnlich negative Auswirkungen auf die Struktur des Gebietes wie Vergnügungsstätten. Vor allem im Zusammenwirken mit Vergnügungsstätten und ähnlichen Nutzungen können sie den Trading-Down-Effekt auslösen oder verstärken. Daher sollen sie als Unterart der Einzelhandelsbetriebe gesteuert werden.
Bordelle und bordellartige Betriebe haben auf Grund ihrer äußeren Gestaltung und ihrer Nutzung ähnlich negative Auswirkungen wie Vergnügungsstätten. Zudem dienen sie einem nur eingeschränkten Nutzerkreis. Um den zentralen Versorgungsbereich Mitte als Versorgungsstandort für alle Bevölkerungsgruppen zu sichern, sollen diese Nutzungen im Planbereich gesteuert werden.
4. Städtebauliche Zielsetzungen und Mittel zur Umsetzung im Bebauungsplan
Ziel des Bebauungsplanes ist die Sicherung der Funktionsfähigkeit und der Weiterentwicklung des zentralen Versorgungsbereichs Mitte mit vielfältigen Angeboten aus den Nutzungsbereichen Einzelhandel, Dienstleistungen, Gastronomie, öffentliche Einrichtungen und Kultur. Hierzu soll ein Bebauungsplan im Sinne gemäß § 30 Abs. 3 und § 13 i.V.m. § 9 Abs. 2a BauGB aufgestellt werden.
Im Bebauungsplan soll textlich festgesetzt werden, dass Vergnügungsstätten im Plangebiet östlich der Neudorfer Straße ausgeschlossen werden. Erotik-Fachgeschäfte als Unterart des Einzelhandels sowie Bordelle und bordellartige Betriebe als Unterart der Gewerbebetriebe aller Art einschließlich der Wohnungsprostitution sollen dort ebenfalls ausgeschlossen werden. Für den Bereich westlich der Neudorfer Straße, entlang des Bahnhofvorplatzes soll ein Bereich für eine ausnahmsweise Zulässigkeit von Vergnügungsstätten und Erotikfachgeschäften festgesetzt werden. Darüber hinaus sind keine Festsetzungen vorgesehen.
Der Bebauungsplan Nr. 1183 -Neudorf- „Neudorfer Straße“ wird als einfacher Bebauungsplan gemäß § 30 Abs. 3 und § 13 i.V.m. § 9 Abs. 2a BauGB aufgestellt, in welchem nur die Steuerung von Vergnügungsstätten, ferner von Bordellen und Erotikfachgeschäften mittels textlicher Festsetzungen vorgenommen wird. Auf Grund der vollständig entwickelten städtebaulichen Struktur ist es nicht erforderlich, Festsetzungen zum Maß der baulichen Nutzung, zur Bauweise und zur Geschosszahl zu treffen. Der Beurteilungsmaßstab bleibt über die geplanten Festsetzungen hinaus der § 34 BauGB. 5. Vereinfachtes Aufstellungsverfahren nach § 13 BauGB.
Durch die Aufstellung des Bebauungsplanes wird die vorhandene Eigenart des nach § 34 BauGB zu beurteilenden Gebietes bzw. der sich aus der näheren Umgebung ergebende Zulässigkeitsmaßstab nicht wesentlich verändert.
Es werden lediglich textliche Festsetzung zur Feinsteuerung von Vergnügungsstätten, Bordellen und bordellartigen Betrieben und Erotikfachgeschäften vorgenommen. Durch die Aufstellung des Bebauungsplanes für ein Gebiet nach § 34 BauGB mit ausschließlich Festsetzungen gemäß § 9 Abs. 2a BauGB soll das vereinfachte Verfahren gem. § 13 (1) BauGB angewendet werden.

 

Kaisers-Eröffnung im Frühjahr 2013?
Bebauungsplan
Koloniestraße/Sternbuschweg - Einzelhandel statt Gewerbe auf dem ehemaligen Buller-Gelände - Altlastenprobleme verursachen hohe Kosten
 

Duisburg, 3. November 2011 - Der vorhabenbezogene Bebauungsplan Nr. 2034 Neudorf-Süd-„Koloniestraße/Sternbuschweg“ wird öffentlich ausgelegt. Auf einem bisher gewerblich genutzten Grundstück sollen die Voraussetzungen für eine Einzelhandelsnutzung geschaffen werden.



Der Planentwurf sowie die ergänzenden Unterlagen (Verkehrsgutachten, Lärmschutzgutachten) liegen in der Zeit vom 7. November bis zum 8. Dezember öffentlich aus (montags bis freitags von 8 bis 16 Uhr). Sie sind einzusehen im Amt für Stadtentwicklung und Projektmanagement am Friedrich-Albert-Lange-Platz 7 (Eingang Moselstraße, in den Vitrinen vor den Zimmern U 24 und U 2) in Duisburg-Mitte (hier auch weitere Infos erhältlich in Zimmer 435). Außerdem liegt der Plan im Bezirksamt Mitte (Mercedeshaus Ziimmer 417) auf dem Sonnenwall 73-75 in Duisburg-Mitte aus.

Bürgerinnen und Bürger können während der Auslegungsfrist hierzu Stellungnahmen abgeben. Diese sind an den Oberbürgermeister der Stadt Duisburg zu richten.

Zur anstehenden Investition gab es gestern Abend einen Ausblick im Rahmen einer Weinprobe beim Bürgerverein Neudorf zu den Planungen durch den ausführenden Architekten Dieter Düster.

Er wies besonders auf die enormen Altlasten im Boden hin, die zum Schutz des Grundwassers zwingend abgebaut werden müssen. Diese Altlasten-Bereinigung  sind nach Auffassung des Planers mit einer hohen sechsstelligen Summe verbunden. Wenn zum geplanten Projekt das Baurecht im kommenden Frühjahr erteilt wird, erfolgt neben der Altlasten-Beseitigung der Abriss des alten Gebäudekomplexes.

Mit der Eröffnung des Vollversorgers Kaisers und dem integrierten Bäcker, dm-Filiale und Fressnapf - zieht vom Schnabelhuck nach Neudorf - rechnet der Architekt im Frühjahr 2013.  Viele skeptische Meinungen gab es seitens der Bürger zur geplanten An- und Abfahrt. Dieter Düster informieret auch über das vorher eingeholte Gutachten zur Nahversorgung. "In diesem Gutachten wurde durch die Neuansiedlung ein Umsatzrückgang von bis zu 25 Prozent beim nahegelegenen REWE-Markt und bis zu zehn Prozent beim weiter entfernt liegenden CAP-Markt belegt", erklärte der Planer.

Ebenfalls Altlastenprobleme existieren beim Bau des neuen Penny-Marktes am Sternbuschweg auf dem ehemaligen Blöcher-Gelände. Deshalb dürfet die Eröffnung des neuen Marktes mit Kodi, einer Bäckerei und einem Getränkeshop erst Mitte Januar 2012 - geplant war Anfang Dezember 2011 - anstehen. Harald Jeschke

Empörung in Duisburg-Neudorf:  "Wir schämen uns für Bund und Bahn!"

Duisburg, Oktober 2011 - Im Bereich Duisburg-Neudorf leben entlang mehrerer Güterzugstrecken Menschen seit Generationen mit der Bahn und kamen sozusagen mehr als ein halbes Jahrhundert lang gut damit klar. Das hat sich seit Annfang 2001 radikal verändert. DBNetz hatte auch im Zuge der Interoperabilität - EU-Forderung an die einzelnen Nationen - die Bahnstrecken erstens für die internationale Durchfahrten öffnen müssen, andrerseits aber auch konzentriert Strecken bedient. So auch die drei Güterzugstrecken, die Duisburg-Neudorf kreuzen.
Diese werden seitdem exzessiv genutzt. Von der Bahn auch in Landgerichtsprozessen zwangsweise veröffentliche Zahlen mit rund 240 Zügen - also laut Planfeststellung irgendwann in den 50er oder 1960er Jahren - höchstzulässiger Frequentierung genutzt. Bei insgesamt drei sich zudem kreuzenden Strecken bedeutet das auch nach der Wirtschaftskrise 2008 bis 2010 rund 200 000 Züge jährlich. Und das in einem Umkreis von 250 Meter Luftlinie sowie der angrenzenden Bundesautobahn A3 (Kreuz Duisburg-Wedau - Duisburg-Kaiserberg) mit 140 000 Autos am Tag. Das zusammen ergibt eine Belastung von Lärm-, Erschütterungs- und Feinstaubbelastungen, die europäische Spitzenwerte erreicht.

Der Kampf des Bürgervereins Duisburg-Neudorf hat nun die Lärmsanierung von zwei Strecken (2323 entlang einer Grundschule) und 2321 in einer Gesamtlänge von 1,9 Kilometern geführt. Da weder DBProjektbau noch DBNetz oder das EBA die Bürger im Detail informierten, wo was passiert, gab es diese Informationen nur durch besondere Recherchen. Dabei stellte sich Anfang 2010 heraus, dass es eine Lücke von ungefähr 85 Meter in einem höchst sensiblen Bereich gibt. Dieser Bereich wird bei der Einfahrt von einer Böschung einer Autobahn-Zufahrtstraße mit Schwerlastverkehr auf der westlichen Seite begrenzt. Im Osten stößt dieser Wohnbereich an die Lärmschutzwand der A3. Und exakt dort klafft die Lücke bei einer Breite zwischen westlicher Böschung und östlicher A3-Wand von weniger als 100 Metern Luftlinie. Der damalige Ingenieur von DB-Projektbau Wefringhaus sprach von maximaler Restbetroffenheit.
Genau das wird seitens des Bundesverkehrsministeriums dem Bundestags-Petitionsausschuss, den der Bürgerverein auf Anraten einer Mitarbeiterin im Kanzleramt angerufen halte, so bei dem Kosten-Nutzen-Verhältnis zu Felde geführt. Dabei wird aber eine ganze Reihe - eigentlich dutzende von Familien an der Straße entlang der A3, hier Lotharstraße - erst gar nicht berücksichtigt - eben wegen des Kosten-Nutzen-Verhältnis. Heißt im Klartext: Es leben aus der Sicht der genehmigenden Behörde zu wenig Menschen für so einen Lückenschluss von geschätzt 85 Metern in diesem Bereich. Zur Klarstellung: Diese Information erhielt der Bürgerverein aufgrund eigener Recherche, nicht von der planenden Institution geschweige denn vom Ministerium. Dabei bleibt das gravierende und bedrohende Übel mit der Erschütterungen total außen vor. "Sie können ja klagen", heißt es wieder Menschen verachtend vom leitenden DBNetz-Mitarbeiter.


Der Bereich des gelben Pfeils bedeutet keine Lärmschutzwand. Hier wird der Schall in diesem Trichter ungehindert zwischen Böschung und Lärmschutzwand A3 ungehindert, eigentlich dann sogar verstärkt zur Belastung. Das meint der gesunde Menschenverstand aber auch mit Technik vertraute Unternehmer.

Hier leben keine Wut-Bürger, aber im Moment absolut frustrierte Menschen über die unsensible Vorgehensweise, Lapidar-Erklärungen eines Staatssekretärs, eines hohen Beamten aus dem Bundesverkehrsministeriums, dem Leiter des Referats für Lärmschutz Schiene, der Bürgeranfragen bzw. den Bereich Erschütterungen ganz herausnimmt und wenn man mit ihm spricht, die Antwort bekommt, man könne ihm ja noch einmal schreiben.
Oder von der DBProjektbau lesen zu müssen, was vor Einseitigkeit trieft. So wecken Sie kein Demokratieverständnis bei den Menschen. Hier wird nicht gegen die Bahn gearbeitet, aber ganz sicher für die mit den Auswirkungen von „Bibeln“ wie „Planfeststellungen“, die hier gemacht worden sind, als diese Strecke noch mit der „Draisine bedient wurde“, so das Zitat eines hochrangigen EBA-Beamten.
Es betrifft einige Dutzend Familien! Genauer gesagt haben knapp 100 Anwohner ein Protestschreiben an den Bundestags-Petitionsausschuss unterzeichnet.

Der Bürgerverein weist ausdrücklich darauf hin, dass er mit Anwohnern beim Lärmschutzbeauftragten der Stadt Duisburg die gesamte Situation an der Strecke 2131 durchgesprochen hatte. Aus den Unterlagen der Stadt Duisburg – soweit wir Einsicht nehmen durften – geht hervor, dass die Schallschutzwand bis zum Tunnel der Koloniestraße führen sollte.
Der städtische Vertreter informierte uns auch, dass er den Sanierungsverlauf vom Spielplatz Kammerberg, entlang des Sportvereins TuRa 88 Duisburg als dringend gegeben ansah, was wir auch begrüßten.
Die Stadt Duisburg hat – so unserer Kenntnisstand – auch deshalb die gesamte Lärmschutzmaßnahme vom Kammerberg bis hin zur Durchfahrt nach Wedau/Tunnel Koloniestraße bei der Erteilung der Unbedenklichkeitsbescheinigung so gesehen und berücksichtigt bzw. in der Unbedenklichkeitsbescheinigung zum Bau der Lärmschutzwände formuliert. Für den Bürgerverein und betroffene Anwohner stellt sich die Situation wie folgt dar:
Das Bundesverkehrsministerium sowie das Eisenbahn-Bundesamt stimmten der Lärmsanierungsmaßnahme mit den angegebenen Schallschutzwänden in einem Bereich zu, der nicht unmittelbar von Wohnbebauung betroffen ist. Im Umkehrschluss wurde zum Entsetzen der Anwohner festgestellt, dass den Behörden das Kosten-Nutzen-Verhältnis bei den betroffenen Hausnummern wichtiger ist und Sie die Menschen der Steinbruch- und Lotharstraße bei den angegebenen hohen Hausnummern als nicht schutzbedürftig einstufen.
Es handelt sich um einen Lückenschluss von rund 100 Metern Länge der rundweg abgelehnt wird, was aus Sicht der betroffenen Anwohner und des Bürgervereins schlichtweg ein Skandal ist.
Die Betroffenen finden es unerträglich, weil es hier um erhebliche gesundheitliche Einschränkungen der betroffenen Anlieger geht, weil Kinder Ängsten durch die erdbebenähnlichen Erschütterungen - seismologische Werte auf der Richterskala von 4,0 bis 4,5 - ausgesetzt sind und was am Schlimmsten ist – wenn lebensgefährliche Situationen durch herabfallende Dachziegel, zersplitternde Duschkabinen neben einem Säugling und mehr völlig lapidar mit „die Strecke ist planfestgestellt abgetan werden. Das nennen die Betroffenen schlicht menschenverachtend!
Es ist schon erstaunlich, dass ein Eisenbahnbundesamt, das immer über zu wenig Personal und zu geringe Finanzausstattung klagt, zur Ausübung eines Bürgertelefons herangezogen wird. Wenn man diese Einrichtung jedoch anspricht, um von schlimmsten Erschütterungen mit Gebäudeschäden spricht, kann das nicht angenommen werden, da dieses Bürgertelefon ja ausschließlich für Zugverspätungen und Ticketprobleme ins Leben gerufen wurde.

Guten Tag Herr Bundesminister Ramsauer. Das ist ein Schlag ins Gesicht für 16 Millionen Bundesbürger, die vom Schienenverkehr bedroht sind.

Es ist von Bundestags-Petitionsausschuss für ein bundesweit bekanntes Problem nie versucht worden, unabhängige Studien anzuregen – beispielsweise durch das im Revier mit Bergschäden befassten Institut DMT – Deutsche Montantechnologie – oder Erschütterungen im Bauwesen.
Dies alles hatten die Bürger erwartet, nicht aber eine so schleppende Geschichte mit unzureichenden Recherchen, Beamten und Ministerien die ihre Aufgabe für die Bürger nicht wahrnehmen oder sogar wie die Bahn erklärt „klagen sie doch!“

Den Menschen bleiben zwei Möglichkeiten: Zum einen weiter massiv in die Öffentlichkeit zu gehen und anzuprangern, dass Mandatsträger ihre Funktion nicht wahrnehmen und schützenswertes Gut wie Kinder nicht schützen können oder wollen. Zum anderen zum Wahlboykott aufrufen, da die Politik nicht in der Lage ist, die Menschen vor gesundheitlichen Schäden und Gefahren zu schützen, weil diese Republik ja anscheinend auch „planfestgestellt“ ist. Und laut EBA und DBNetz AG wurde nach Hinweise des Bürgervereins im Oktober 2010 ein größerer Flächenschaden beim östlichen Gleich festgestellt - einzelne Maßnahmen führten eher zur "Verschlimmbesserung"! Ein neues Gleis wie auf der westlichen Seite sei vorerst nicht in Sicht, ließ DBNetz verlauten. Laut Grundgesetz und dem BGB wird jeder in Deutschland bestraft, wer andere Menschen schädigt, deren Gesundheit oder gar Leben in Gefahr bringt oder Zerstörungen herbeiführt. Die Glaubwürdigkeit an Gerichte, Politik und Betreiber ist schon lange dahin, Verantwortliche wie Bahnchefs, Bundesverkehrsminister oder Betreiber verstecken sich hinter Planfeststellungen aus grauer Vorzeit der Logistik.

Viele Menschen - und es werden täglich mehr Initiativen und Vereinigungen - sagen es erneut sehr laut: "Wir schämen uns für Bund und Bahn!"

Uni-Ingenieure testen Seekabel

Anlieferung des Neudorfer Seekabels verzögert sich
Duisburg-Neudorf, 28. Oktober 2011 - Die für kommende Woche geplante Anlieferung des Seekabels wurde kurzfristig verschoben. Grund sind produktionstechnische Verzögerungen auf Seiten des Kabelherstellers. Vermutlich wird die Prüfaktion des Seekabels am Hochspannungslabor der UDE auch nicht mehr in diesem Jahr stattfinden können.Über einen neuen Termin wird rechtzeitig informiert.

Duisburg-Neudorf, 27. Oktober 2011 - Ein Seekabel sorgt ab nächster Woche an der Uni Duisburg-Essen (UDE) für mächtig Hochspannung. Über 30 Meter lang, 25 cm dick und vier Tonnen schwer ist das Kabel, das in der Ostsee einen Windpark anschließen soll.

Die Ingenieure des Fachgebiets Energietransport und -speicherung werden in aufwändigen Tests prüfen, ob es die 150.000 Volt, für die es gedacht ist, auch aushält. Allein die Anlieferung ist spektakulär: Ein Schwertransport bringt das ausladende Objekt an den Duisburger Campus (B-Bereich).
Dafür muss von Dienstag auf Mittwoch (02./03.11.) ab Mitternacht fünf Stunden lang die Oststraße gesperrt werden.

Richtig unter Strom sind die Wissenschaftler um Dr. Jörg Honerla ob der anstehenden Aufgabe nicht. Für sie ist es ganz normal, mit bis zu über zwei Millionen Volt zu experimentieren. Ihr Hochspannungslabor gehört zu den leistungsfähigsten bundesweit, weshalb sie häufig Aufträge bekommen. „Dieses Seekabel ist natürlich eine Riesen-Sache“, freut sich Honerla über das, was ihn und seine Kollegen in den nächsten Wochen erwartet.
Zunächst werden sie nur zuschauen. Spezialmonteure des Herstellers müssen die gigantische Kabelschlange in der Hochspannungshalle aufbauen. 14 Tage werde das wohl dauern, schätzt Honerla, dann könne man selbst loslegen. „Wir quälen das Kabel ordentlich mit Spannung und Strom bis an
seine zulässige Maximalgrenze.“ Will heißen: Drei Wochen lang legen sie die doppelte Spannung an. „Das muss es laut internationaler Standards aushalten.“
Zwar ist so ein Seekabel extrem robust gebaut, dennoch kann es passieren, dass es bei den strapaziösenTests kaputt geht. „Es ist entwickelt worden, um einen Offshore-Windpark ans Festland anzubinden. Das ist ein anspruchsvolles Projekt, in das Euros in zweistelliger Millionen-Höhe investiert werden. Der Stromnetzbetreiber braucht also Gewissheit, ob dieser Kabeltyp geeignet ist, bevor er Kilometer davon kauft“, erklärt Honerla. „Bis Weihnachten werden wir ihm das wohl sagen können.“.
Oktober Oktober

Parkzone Neudorf-Nord – Parkscheinautomaten werden aufgestellt

Duisburg-Neudorf, 21. Oktober 2011 - In der kommenden Woche (43. KW) werden in Neudorf die Parkscheinautomaten und die entsprechenden Schilder aufgestellt. Gleichzeitig werden Informationsbroschüren an alle Haushalte in der Parkzone Neudorf-Nord verteilt. Der Flyer informiert ausführlich über alles Wissenswerte im Zusammenhang mit den neuen Regelungen. Die Stadt geht davon aus, dass die Arbeiten bis zum Ende der Woche abgeschlossen sind. Danach muss grundsätzlich für das Parken in den betreffenden Zonen bezahlt werden. Die Überwachungskräfte des Ordnungsamtes beginnen dann auch damit, dies zu kontrollieren und gegebenenfalls zu ahnden.
Die Erweiterung der Parkzone steht im Zusammenhang mit der Eröffnung des neuen Berufskollegs Mitte. Sie hilft insbesondere den Anwohnern, in ihrem Wohnbereich freie Parkplätze zu finden. Durch die anfallenden Parkgebühren soll verhindert werden, dass Parkplätze durch Dauerparker belegt werden. Bewohner der Parkzone können einen Parkausweis beantragen. Er kostet 30,70 Euro im Jahr und ist beim Amt für Stadtentwicklung und Projektmanagement, Stadthaus, Friedrich-Albert-Lange-Platz 7, Duisburg-Mitte erhältlich.




"A Night with the Kings" im Gabrielhaus Neudorf am 22. Oktober Oktober

Neudorferin in München für Jugend-forscht-Arbeit mit Konrad-Zuse-Jugendpreis geehrt

Duisburg-Neudorf, 15. Oktober 2011 - Isabell Arend hat heute für ihre Jugend-forscht-Arbeit den Konrad-Zuse-Jugendpreis der Eduard-Rhein-Stiftung in München überreicht bekommen. Sie wurde im Ehrensaal des Deutschen Museums für ihre Arbeit im Rahmen des Bundeswettbewerbs Jugend forscht "Auf den Spuren Alan Turing - Analytische Darstellbarkeit und Turing-Berechenbarkeit" geehrt.
Neben ihr wurden internationale Wissenschaftler wie der Erfinder der Funkuhr, Prof. Dr. Wolfgang Hilberg, und der Erfinder der standardisierten elektronischen Post (E-Mail), Raymond Samuel Tomlinson aus den USA von der Stiftung geehrt. Isabell Arend ist übrigens die ältere Tochter des Bürgervereins-Schatzmeisters Thomas Arend.

mit Raymond Samuel Tomlinson

Isabell Arend wandelte in ihrer Jugend-forscht-Arbeit auf Turings Spuren. Die Jungforscherin hat untersucht, ob und wie sich bestimmte mathematische Funktionen so umformen lassen, dass sie von Computern verarbeitet werden können - eine wichtige theoretische Grundlage der Informatik.

Die Ehrung im Ehrensaal des Deutschen Museums in München

Koloniestraße – Tunnelabriss erfordert Vollsperrung

Duisburg-Neudorf, 13. Oktober 2011 - Die Koloniestraße wird am Montag, 17. Oktober, zwischen Mercatorkreisel und Neue Fruchtstraße vollständig gesperrt. Dies ist erforderlich, da der Tunnel im Bereich des ehemaligen Güterbahnhofs abgerissen wird.
Die Arbeiten stehen im Zusammenhang mit dem Ausbau der A 59 an der Anschlussstelle Duisburg-Zentrum. Die Sperrung dauert voraussichtlich bis zum 18. November. Die Bauarbeiten wurden teilweise in die verkehrsärmere Ferienzeit gelegt.
Aufgrund der verkehrlichen Bedeutung der Koloniestraße ist aber trotzdem mit erheblichen Verkehrsbehinderungen im Innenstadtbereich zu rechnen. Entsprechende Umleitungsempfehlungen sind ausgeschildert. Ortskundige werden jedoch dringend gebeten, den Bereich weiträumig zu umfahren und wenn möglich die Autobahnen zu nutzen.

Peter Beluga, Leiter Autobahn.Straßen.NRW für den Bereich Duisburg sprach von 123 Meter, die auf der westlichen Seite abgerissen werden.

5 Jahre CAP-Markt in Neudorf

Duisburg-Neudorf, 9. Oktober 2011 - Am Freitag, 21. Oktober wird an der Mozartstraße gefeiert: Der CAP-Mark besteht fünf Jahre.

Aktionen der CAP-Marktleitung zum Fünfjährigen mit Bürgerverein und Kunden - Foto Manfred Schneider

Das Grundstück im Jahre 1985...

...und im Jahre 2004. Zu Weihnachten 2004 schloss der Markt. Fotos: Dieter Wozny

Regenbogen e.V. als Betreiber teilt mit:

Fünf Jahre ist es her, dass die Regenbogen Integrationsbetriebe GmbH 2006 die Versorgungslücke für Neudorf-Süd schloss und an der Mozartstraße 17 den CAP-Markt eröffnete. Seitdem haben die Bürger des Stadtteils wieder eine Einkaufsmöglichkeit mit Vollsortiment direkt in der Nachbarschaft. Doch der CAP-Markt bietet mehr.
Die CAP-Markt-Mitarbeiter, Menschen mit und ohne HandiCAP, geben der typischen Frage „Darf es etwas mehr sein?“ eine weitere Bedeutung. Im CAP-Markt steht das Menschliche im Mittelpunkt. Dazu zählen die überdurchschnittlich hohe Präsenz der Mitarbeiter im Markt, das Mehr an Freundlichkeit und Zuwendung, das unsere Kunden bei uns erfahren und der Rundum-Service der unter anderem beinhaltet, dass wir sämtliche Waren aus dem Supermarkt und der angeschlossenen Bäckerei bis zu Ihnen nach Haus liefern.
Anlässlich unseres fünften Geburtstages wollen wir mit unseren Kunden und Mitarbeitern, vor allem aber auch mit allen Neudorfern feiern und uns Ihnen, sollten Sie uns noch nicht kennen, näher vorstellen.
Deswegen laden wir Sie für Freitag, 21. Oktober, von 11 bis 16 Uhr, zu uns in den Markt ein, um mit uns ins Gespräch zu kommen.
Sie erwartet an diesem Tag neben vielen Gesprächs- und Kontaktmöglichkeiten – frisch Gegrilltes, kalte Getränke sowie Kaffee und Kuchen zu günstigen Preisen und Infostände mit Informationen zu allen Bereichen des Lebens. Wir freuen uns, Sie an diesem Tag begrüßen zu dürfen.
In den kommenden Monaten wird der CAP-Markt sich zudem gemeinsam mit dem Bürgerverein verstärkt in den Straßen und Siedlungen der Nachbarschaft vorstellen, um über die Bedeutung des Marktes am Standort Mozartstraße zu informieren.
 

So berichtet die Bürgerzeitung am 18. Oktober 2006:

Die Bemühungen der Wirtschaftsförderung Duisburg unter der Federführung von Geschäftsführer Ralf Meurer und Projektmanagerin Sabine Hölscher sowie des Bürgervereins Duisburg-Neudorf e.V. und des Runden Tischs in Neudorf (RuTiNe) richteten sich auf die Wiederbelebung des im Dezember 2004 geschlossenen Frischmarktes an der Mozartstraße 17.

Nach langer langer Planung und Umbaumaßnahmen ab Mitte August wurde ein neuer Kundeneingang auf der Rückseite des Gebäudes eingerichtet, der den Zugang direkt von den Parkplätzen ermöglicht. Marktleiter Frank Skeip und sein Stellvertreter Roman Chaber werden von neun Mitarbeitern - darunter acht Personen mit Schwerbehinderung - unterstützt.
Die Öffnungszeiten: Montags bis Freitags sind 8.00 Uhr - 19.00 Uhr, am Samstag hat der Markt von 8.00 Uhr - 16.00 Uhr geöffnet.

Karin Frankhaenel vom Integrationsamt des Landschaftsverbandes Rheinland (LVR) brachte Zahlen mit. ""Wir haben jetzt mit Duisburg den dritten Markt in NRW eröffnet, demnächst folgt ein weiterer In Hilden. Allein Duisburg hat jetzt schon zwei Märkte.. Wir unterstützen jährlich mit insgesamt sechs Millionen Euro so einen Unternehmensaufbau. Derzeit existieren 40 solcher Unternehmen im Rheinland mit über 800 Mitarbeitern. Das macht volks- und sozialpolitisch Sinn, da dies kostengünstiger ist als die Finanzierung von Arbeitslosigkeit. Hinzu kommt für behinderte sowie das nicht-behinderte Menschen Sozialversicherungsbeiträge und Steuern gezahlt wird, also 95 Prozent der Zuschüsse wieder in öffentliche Kassen zurückfließen."

Auch mit Hilfe der ARGE Duisburg und der Arbeitsförderung wurden die Arbeitsplätze in Duisburg  Plätze geschaffen. Wobei die Initialzündung von Bürgermeisterin Doris Janicki und dem Leiter der Behindertenwerkstatt am Kalkweg Achim von Wehrden kam.

Thomas Heckmann, Bereichleiter der GDW Süd (Werkstätten für behinderte Menschen) kannte die Entstehungsgeschichte der Cap-Märkte. "Es leite sich von handicap ab. Dies begann mit dem ersten Markt in Herrenberg bei Stuttgart. Nun gibt es bundesweit 42 dieser Märkte."

Der neue Marktleiter Frank Skeip, ein Deutsch-Niederländer, hat das Umfeld des Marktes in den letzten Wochen genau unter die Lupe genommen. "Ich war in jeder Kneipe und habe mit sehr vielen Menschen gesprochen, ob sie so einen Markt gutheißen werden. Wenn alle, die gesagt haben das wäre gut, auch kommen und kaufen, werden wir keine Sorgen haben." In Neudorf werden nun auf 650 Quadratmetern Verkaufsfläche mit 7000 Produkten Lieferant ist Edeka) sowie eine Metzgerei und Bäckerei angeboten. 

Die Installierung eines Wochenmarktes auf dem Vorplatz des Waschhauses inmitten der Einschonsteinsiedlung konnte die daraus entstandenen Engpässe für die dort lebenden älteren Menschen aber auch des angrenzenden südlicher gelegenen Bereich Neudorfs durchaus lindern, nicht aber gänzlich ausräumen.


Seit der Schließung des ehemaligen Frischmarktes hatte sich die Wirtschaftsförderung Duisburg mit dem Verein Regenbogen EV um eine Neubelebung nach dem Pilotobjekt im Norden Duisburgs bemüht. Nun wird auch in Neudorf ein so genannter CAP-Markt im Gebäude an der Mozartstraße seine Pforten öffnen. Vorbild war der CAP-Markt - abgeleitet von HandiCAP - in Röttgersbach, in dem unter anderem die Frischwaren zum täglichen Leben auch durch behinderte Menschen Personal angeboten werden.

Das Röttgersbacher Pilotprojekt in Duisburg hat erfolgreich mit behinderten Menschen zum einen diesen einen Arbeitsplatz ermöglicht und zum anderen die Engpässe im Frischwarenbereich der direkten Umgebung nach Schließung des vorherigen Marktes beheben können. An der Mozartstraße wurde mit Starthilfekapital des Landschaftsverbandes Rheinland elf Arbeitsplätze - darunter acht für Schwerbehinderte - geschaffen. Weitere Kapitalgeber kam von der Initiative "Aktion Mensch" und der Stiftung Wohlfahrtspflege des Landes NRW.

 "Dem Regenbogen e.V., bzw. der Tochtergesellschaft "Regenbogen Integrationsbetriebe gGmbH als neuer Franchise-Nehmer des CAP-Marktes sowie dem Ortsteil Neudorf-Süd eröffnen sich jetzt vielfältige neue Perspektiven und Möglichkeiten", betont Elisabeth Hofmann, Geschäftsführerin des Regenbogen e.V.. Franchisegeber ist die GDW - Genossenschaft der Werkstätten für behinderte Menschen Süd eG, Sindelfingen, die seit 1999 CAP-Märkte in Süddeutschland betreibt.

Seit 1986 bestand an der Mozartstraße ein Frischemarkt, der im Dezember 2004 die Ladentür schließen musste. Seither herrscht im Bereich der nahen Strauß- und Einschornsteinsiedlung sowie im weiteren Umfeld eine Unterversorgung mit frischen Lebensmitteln.
Ein neuer Wochenmarkt, der freitags für vier Stunden öffnet, konnte diese Lücke nicht schließen. "Mit dem neuen CAP-Markt in Neudorf wird das Angebot an frischen Lebensmitteln und Gebrauchswaren des Alltags erheblich verbessert", berichtet Elisabeth Hofmann. Der Großhändler für die CAP-Marktketten ist Edeka. Das Warenangebot und die Preise in dem rund 650 Quadratmeter großen Ladenlokal werden vergleichbar sein, mit dem einer gängigen Filiale der Supermarktkette mit Vollsortiment. Zusätzliche Attraktivität wird der Markt durch einen Bäckereistand und einen Metzger mit Käsetheke erhalten.

Dabei sind CAP-Märkte keine Supermärkte im herkömmlichen Sinne. Denn in den über 30 CAP-Märkten, die es bereits bundesweit gibt, arbeiten Menschen mit und ohne Handicap zusammen. In Anlehnung an die Bezeichnung "Menschen mit Handicap" entstand das Konzept der CAP-Märkte.

Der neue Supermarkt des Regenbogen e.V. bietet somit nicht nur Lebensmittel in einem reichhaltigen Sortiment, sondern ermöglicht es Menschen mit Schwerbehinderung einen Arbeitsplatz auf dem ersten Arbeitsmarkt zu finden. "Eine Chance, die diese Menschen oftmals nicht bekommen", berichtet Elisabeth Hofmann. Der Cap-Markt schafft für die Kunden und für die Beschäftigten einen "Lebensmittel-Punkt". Insgesamt werden in dem neuen Supermarkt elf sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze entstehen, davon acht für schwerbehinderte Arbeitnehmer.

Regenbogen e.V. betreibt in der Nähe des Standortes, in Duissern, im Wasserviertel und in Hochfeld Einrichtungen für Menschen mit einer seelischen Erkrankung. Ein Teil der entstehenden Arbeitsplätze wird mit Personen aus diesen Einrichtungen besetzt.
CAP-Märkte dienen der Entwicklung des Gemeinwesens durch eine innerörtliche Versorgung, die immer im Interesse der Kommune liegen muss. "Unser Projekt bekam nicht nur vom Landschaftsverband Rheinland umfassende Unterstützung, Hilfe und Zuspruch erfuhren wir auch durch kommunale Politiker", bedankt sich Elisabeth Hofmann.
Letztlich möglich wird der neue Neudorfer CAP-Markt jedoch vor allem dank der Förderung des LVR. Diese umfasst voraussichtlich einen einmaligen Zuschuss in Höhe von 160.000 Euro zu den Investitionskosten und laufende Zuschüsse für das Jahr 2006 in Höhe von 19.200 Euro sowie weitere Zuschüsse für die Folgejahre. Die Mittel werden aus den Ausgleichsabgaben zur Verfügung gestellt, die Betriebe leisten müssen, die im unzureichenden Maße Menschen mit Behinderung beschäftigen.
 

Neudorf Bürgervereins-Vorsitzender Harald Jeschke erinnert sich:

Es war im Winter 2001, als ich in der Funktion des Pressesprechers der Eishockey-Nationalmannschaft Deutschlands mit Vorbereitungsspielen gegen die Ukraine zu anstehenden WM im eigenen Land (Nürnberg, Köln und Hannover waren Austragungsorte) in Freiburg und Schwenningen war. Mit einem Nationalspieler, der heute in Nordamerika in der NHL National Hockey League) einige Millionen Dollar in der Saison verdient, war ich dann im Nordschwarzwald in Herrenberg. Dort sah ich zum ersten Mal einen CAP-Markt. Da mich das interessierte, fragte ich beim Geschäftsführer nach, was sich hinter dem Kürzel verbarg. So wurde ich informiert, dass sich die CSU in strukturschwachen Bereich um die Nahversorgung der Bevölkerung bemühte - und dies mit Menschen mit Behinderung auch betrieb - zum Wohle aller. In Sindelfingen soll der erste Markt dieser Art entstanden sein.

Zurück in Duisburg ging mir das in den Tagen der Marktschließung an der Mozartstraße Ende 2004 nicht aus dem Kopf. Die anschließenden Bemühungen des Gebäudeinhabers verfolgte ich eher mit Argwohn, als sich dort der "Schrey-Markt" einnistete. Mit dem Immobilien-Eigentümer führte ich dann sehr intensive Gespräche, doch der sich abzeichnenden Übernahme mit dem CAP-Markt-Modell zuzustimmen. Das konnte ich mit dem Eigentümer echt gut tun, da wir durch die Eishockey-Bundesligazeit des Eigentümers aus Krefeld Berührungspunkte der besonderen Art hatten. Als im Oktober 2006 sich die Pforte des CAP-Marktes öffnete, war ein dornenreicher Weg begangen worden. Nun steht eventuell ein ebenso gepflasterter Weg an, da mit der Ansiedlung von Kaisers auf dem Buller-Gelände Umsatzkonkurrenz mit erheblicher Bedeutung ankündigt, was zu fataler Entwicklung im tiefen Neudorfer Süden führen könnte, da es hier für rund 1000 Haushalte im Umfeld des CAP-Marktes keine fußläufige Alternative gibt.

Und da bei der hohen Alterstruktur in diesem Bereich. Der Bürger dieses südlichen Neudorfs wäre gut beraten, dieses Alleinstellungsmerkmal CAP-Markt auch zu erhalten.

Aktive Frauen Duisburg und Bürgerverein und die Gesundheitspolitik

Zu einem Informationsnachmittag mit der SPD-Bundestagsabgeordneten Bärbel Bas laden die Aktiven Frauen Duisburg und der Bürgerverein Duisburg-Neudorf. Im Regattabahntreff (Kruppstraße 30b, in 47057 Neudorf im Sportpark an der Regattabahn, 1. Stock in der Tribüne) wird am Montag, 10. Oktober ab 15 Uhr bei Kaffee und Kuchen die aktuelle Lage rund um das Thema Gesundheit erörtert.

 

Anwohnerparken in weiteren Bereichen Neudorfs?

Duisburg-Neudorf, 5. Oktober 2011 - Beim heutigen Stammtisch des Bürgervereins wird Gastreferent Ulrich Grupe (Amtsleiter beim Planungsdezernat der Stadt Duisburg) erläutern, was es beim Anwohnerparken bzw. der Parkraumbewirtschaftung zu beachten gibt.

Beim heutigen Stammtisch des Bürgervereins erläuterte Gastreferent Ulrich Grupe   (Amtsleiter beim Planungsdezernat der Stadt Duisburg, rechts im Bild), was es beim Anwohnerparken bzw. der Parkraumbewirtschaftung zu beachten gibt. Zum einen ist die gesetzliche Vorgabe auch analog zur Straßenverkehrsordnung seitens der Verwaltung einer Kommune zwingend zu beachten,  weiterhin sind Straßen in Deutschland nach bestimmten Kriterien für bestimmte Teilnehmer gewidmet. Und genau das gilt es vorrangig zu beachten. "Warum dürfen Urlauber ihre Fahrzeuge in der Kammerstraße und angrenzend einfach wochenlang abstellen? Das ist doch ein Skandal, den Anwohnern für eine so lange Zeit die Plätze zu blockieren", empörten sich Bürger.

"Das", so Ulrich Grupe, "können die Urlauber bei frei verfügbaren Parkzonen durchaus. Es ist nur ein Risiko dabei. Wenn zum Beispiel der Kanal einer Straßen dringend repariert werden muss und das Fahrzeug ist binnen 48 Stunden vom Ort nicht entfernt worden, wird das Fahrzeug kostenpflichtig entfernt."
Zur Klarstellung: Der Bürgerverein hat die Forderung der Kammerstraßenanwohner als Aufforderung gesehen, hier aufzuklären und deshalb den  Informationsabend mit dem zuständigen Verwaltungsamtsleiter möglich gemacht, um sich von höchster Stele informieren zu lassen. Mehr nicht.
Der Wunsch der Anwohner deckt sich nicht zwingend mit der Meinung des Bürgervereins. Wenn aber eine von usn aus nicht zu überprüfende Zahl von Bürgern tatsächlich Anwohnerparken wünscht, muss dass von der Politik entschieden - nicht vom Bürgerverein - und von der Verwaltung geprüft werden.

Im Fitnesscenter an der Lotharstraße 222 ging es beim 98. Stammtisch des Bürgervereins um das brisante Thema Parkraum - Fotos Manfred Schneider

Was lange brauchte..
Baumaßnahmen für den Lärmschutz der Neudorfer Bürger

Foto Hans-Willi Bütefür

Überraschung beim Runden Tisch Neudorfs:
Eine vierstellige Zahl von Anwohnern rund um die Kammerstraße will Anwohnerparken - Zweiter neuer Pennymarkt Neudorfs will vor Weihnachten eröffnen.

Anwohnerparken erwünscht
Duisburg-Neudorf, 13. September 2011 - Zum Erstaunen des Bürgervereins und später der Teilnehmer der dritten RuTiNe-Sitzung des Jahres erklärte ein von Sprecher Harald Jeschke eingeladener Anwohner der Kammerstraße, dass er in mehreren Sitzungen von Anwohnern rund um die Kammerstraße feststellen konnte, dass rund 1000 Bürger Anwohnerparken wollen.
Begründung: Nach der Sanierung der Kammerstraße fielen Parkplätze weg und in den Ferien werden viele Parkplätze zudem von Fernreisenden für einen längeren Zeitraum blockiert. Die Anwohner waren empört, dass die neue Parkraumzone Neudorf-Nord nicht bis zu ihnen erweitert wurde.  Runder Tisch und Bürgerverein konnten den Bürgen nur empfehlen, dies der zuständigen Politik in der Bezirksvertretung Mitte zur Prüfung vorzutragen.

Eröffnung eines weiteren Pennymarktes
Ein weiterer Punkt der Sitzung war die Ansiedlung von Discountern entlang des Sternbuschwegs. Hier erklärte die eingeladene Pennymarkt-Expansionsgeschäftsführerin, dass der neue Markt auf dem alten Blöcher-Gelände am Sternbuschweg noch vor Weihnachten eröffnet werden soll. Was mit der derzeitigen Übergangslösung – ehemaliger Cometmarkt – dann geschieht, ist noch offen. Im Sommer wurde der abgebrannte Pennymarkt an der Kommandantenstraße wieder eröffnet.
An der Kreuzung Koloniestraße/Sternbuschweg soll auf dem ehemaligen Gelände der Firma Buller eine Kaisers-Filiale mit 2000 Quadratmetern Verkaufsfläche nebst Drogeriemarkt - mit mehr als 800 Quadratmeter Verkaufsfläche – sowie ein kleiner Markt (knapp 700 Quadratmeter) gebaut werden. Die Bezirksvertretung Mitte hatte nach erfolgter Bürgeranhörung im Sommer am letzten Donnerstag zugestimmt. Mitglieder des Runden Tisches sehen an der Konzentrierung von Nahversorgern und Discountern einen möglicherweise ruinösen Wettbewerb, bei dem vor allem der REWE- sowie der südlich gelegene CAP-Markt – feiert Ende Oktober 2011 sein fünfjähriges Bestehen - betroffen sein könnten.

Skepsis zur Verkehrslenkung am Lutherplatz
Mit viel Skepsis sehen die Mitglieder des Runden Tisches – darunter auch ein Polizist - die aus ihrer Sicht viel zu dürftige Lenkungsmaßnahmen an der DVG-Haltestelle Lutherplatz, wo es nun mehrfach am Tag zum Ansturm tausender Berufskollegschüler kommt. Die Einengung der Mülheimer Straße in diesem Bereich auf eine Fahrspur und Zebrastreifen reicht aus Sicht der Sitzungsteilnehmer auf keinen Fall auf Dauer aus.

Vorübergehender Lärm gegen dauerbelastenden Lärm durch Güterzüge
Entlang des Kammerberges, der Mozartstraße und der Koloniestraße bis zur Straußsiedlung kam es in den letzten Wochen zu erheblichen Lärmbelästigungen, vornehmlich in der Nacht und am Wochenende. Der derzeitige Lärm soll dafür sorgen, dass mit dem Bau der Lärmschutzwände entlang der Neudorfer Güterzugstrecken der Dauerlärmpegel dieser Strecken erheblich gemindert wird. Der Bürgerverein hatte hierfür jahrelange gekämpft.
Bis Dezember 2011 soll – sofern die Zugfrequentierung und Wetterlage dies zulassen - die rund 1,2 Kilometer lange Strecke entlang der Mozartstraße fertiggestellt sein. Ab dem Frühjahr 2012 soll dann die zweite Güterzugstrecke entlang der Lothar-, Waldhorn- und Steinbruchstraße mit Schutzwänden versehen werden. Gegen die mit Erdbeben gleichzusetzenden Erschütterungen mit deutlichem Gefährdungspotenzial führt der Bürgerverein einen Kampf auch über den Bundestags-Petitionsausschuss.
Die nächste Sitzung des Runden Tisches findet Anfang Dezember 2011 statt.
 

Parkzone Neudorf-Nord – Einrichtung verzögert sich
Ordnungsamt zum Schuljahresbeginn am neuen Berufskolleg in Neudorf präsent

Parkzone Neudorf-Nord – Einrichtung verzögert sich
Die Einrichtung der erweiterte Bewohnerparkzone N „Neudorf Nord“ wird sich leider verzögern, da der neue Anbieter Lieferschwierigkeiten hat. Erst Mitte Oktober wird der Einbau abgeschlossen sein.
Die neuen Parkscheinautomaten haben einige Vorteile. Sie sind weniger störanfällig und zugleich aufbruchsicherer. Darüber hinaus werden sie über Solarzellen betrieben, so dass keine Energiekosten anfallen. Sie bieten außerdem eine Benutzerführung in vier Sprachen (deutsch, türkisch, englisch und französisch).
Anwohner der Parkzone können bereits jetzt einen entsprechenden Parkausweis beantragen. Er kostet 30,70 Euro im Jahr und ist beim Amt für Stadtentwicklung und Projektmanagement, Stadthaus, Friedrich-Albert-Lange-Platz 7, 47051 Duisburg erhältlich. Der Ausweis wird dann rechtzeitig zum tatsä
chlichen Beginn der Neuregelung ausgestellt.

Ordnungsamt ist zu Schuljahresbeginn auch am neuen Berufskolleg in Neudorf präsent
Am Mittwoch, 7. September, wird der Schulbetrieb im neuen Berufskolleg an der Pappenstraße in Duisburg-Neudorf aufgenommen. Die städtische Verkehrsüberwachung wird die Verkehrssituation im Umfeld des neuen Schulgebäudes in den nächsten Wochen verstärkt beobachten. Dabei werden sowohl Politessen als auch die Geschwindigkeitsmessfahrzeuge eingesetzt für Verkehrssicherheit sorgen.
Das Ordnungsamt weist in diesem Zusammenhang alle Autofahrer daraufhin, dass die städtischen Überwachungskräfte angewiesen sind, konsequent gegen Falschparker vorzugehen. Werden Fahrzeuge in absoluten Haltverbotsbereichen, Ladezonen, Feuerwehrzufahrten oder an sonstigen ungeeigneten Plätzen abgestellt, so dass es zu Behinderungen kommt, müssen die Fahrzeugführer damit rechnen, dass ihre Fahrzeuge abgeschleppt werden.
Die verstärkten Kontrollen dienen dem Schutz schwächerer Verkehrsteilnehmer, wie etwa Fußgängern und Zweiradfahrern, aber auch den Anwohnern. Zum Schuljahresbeginn wird das Ordnungsamt seine Verkehrskontrollen aber auch an den anderen Schulen und an Kindergärten im Stadtgebiet verstärken, um so zur Verkehrssicherheit beizutragen.

Bauphase der Lärmsanierung an Neudorfer Güterstrecken beginnt heute Nacht

Duisburg-Neudorf, 19. August 2011 - Mehr als acht Jahre bemühte sich der Bürgerverein Duisburg-Neudorf um die Lärmsanierung von gleich zwei von drei Güterzugstrecken in Neudorf. Nach Intervention bis zum Bundespräsidenten, dem Bundesverkehrsministerium, dem Bundestags-Petitionsausschuss sowie beim Präsidenten des Eisanbahnbundesamtes und der Gründung der Umweltvereinigung AGUS (Alliance gegen Umweltschäden durch Schienengüterverkehr ) wird nun gebaut.

1,9 Kilometer Lärmschutzwände werden an zwei Güterstrecken installiert. Nach dem schon im Februar 2011 begonnenen Vorarbeiten geht es ab heute Nacht an die Umsetzung. Begonnen wird am Kammerberg. Von dort geht es in den nächsten 13 Wochen durch ein Unternehmen aus Eisenach bis zur Waldstraße.

 "Sollten wie vom Betreiber DBV Netz wegen der Takte auf der Güterstrecke nicht nur nachts arbeiten dürfen und wenn die Witterung mitspielt, könnten wir die lange Wand  bis Dezember installiert haben", so die Leitende Ingenieurin Frau Tittel vom federführenden Unternehmen für Lärmsanierungen an Güterstrecken DBProjektbau in Köln. Anschließend könnte je nach Witterung mit der Installierung der Lärmschutzwände im Bereich der vor allem in der Nacht stark frequentierten Strecke an der Lothar- , Waldhorn- und Steinbruchstraße begonnen werden.

H
arald Jeschke 

Weitere "bunte Tupfer" für Duisburg

Duisburg, 19. August 2011 - Der Bürgerverein Duisburg-Neudorf  hatte Anfang Mai Besuch von den Stadtwerken Duisburg. Der Bürgerverein kam mit Stadtwerke-Pressesprecher Schoofs und Herrn Rafalski überein, dass nach der Maßnahme der Stadtwerke AG im letzten Sommer "bunte Tupfer" auf die zum Teil beschmierten Stromkästen im Sportpark anzubringen, dies auch im zentralen Bereich Neudorfs weiterzuführen.Die Stadtwerke übernahmen zunächst einen großen Stromkasten an der Ecke Wildstraße/Gabrielstraße.

Nach der Fertigstellung durch Dalimot gab es des Verteilerschrankes in Neudorf an der Ecke Gabrielstraße/Wildstraße und Gabrielstraße/Richard-Dehmel-Straße wurde nun die zwei Netzstationen in der Gneisenaustraße, Ecke Nettelbeckstraße.
Für den großen Stromkasten im Carstanjensgarten vor dem neuen Berufskolleg bemüht sich der Bürgerverein auch um eine Verschönerung. Die kann aber erst erfolgen, wenn aufgrund der Umpflanzungen und noch nicht begonnenen Sanierungsarbeiten - müssen ausgeschrieben werden -  im Garten der Verteiler versetzt wurde.



 

Die Stadtwerke Duisburg Netzgesellschaft plant zudem die Verschönerung einer Netzstation im Innenhafen.  Harald Jeschke

 

"Gerhard Mercator" heute Überraschungsgast beim Jubiläums-Stammtisch des Bürgervereins
Duisburg-Neudorf, 3. August 2011 - Die Arbeit von Gerhard Mercator in einer simplen Duisburger Werkstatt unter den unglaublich schwierigen Bedingungen der damaligen Zeit ohne Satellitentechnik war der Grundstein für die heutige Navigationshilfen", erklärte "Gerhard Mercator" alias Roland Wolf, Stadtführer für Kinderführungen. Der im Hauptberuf als Erdmacher - eine Geschichte für sich - ehrenamtliche Stadtführer geriet ins Schwärmen über die Leistungen des weltweit bekanntesten Duisburgers, der nur durch Beobachtungen, Grübeln und Tüfteln die Navigation sozusagen aus den Holzpantinen hob und auf salonfähigen sprich umsetzbaren Boden brachte.

Roland Wolf wird dies heute Abend ab 19 Uhr im Fitnesscenter an der Lotharstraße zur Sprache bringen.

Der Bürgerverein hatte in diesem Center am 2. August 2006 den ersten Stammtisch abgehalten.

Häuser verkommen - Bürger klagen an und wollen wegziehen

Duisburg-Neudorf, 29. Juli 2011 - Es geht vielen Mietern, die in Wohnungen leben, deren Eigentümer zum Beispiel eine US-Fondsgesellschaft ist, vieles gegen den Strich. Ein Paradefall ist die Einschornsteinsiedlung, wo es drei unterschiedliche Eigentümer gibt. Zwei davon sind eben US-Fonds, die deutsche Wohneinheiten ab 2003 von der Gagfah, der Bremischen, der Volksfürsorge, der BfA oder in anderen Stadtteilen Duisburg von der Bahn und anderen Konzernen übernommen hatten.
Ab Mitte des letzten Jahrzehnts wurden allein im Revier rund 750 000 Wohneinheiten - das betrifft rund 2,5 Millionen Menschen - von solchen Fonds gekauft. Alle Warnungen an die Politik - damals noch Rot-Grün in NRW und auch in Richtung Bund - waren fruchtlos. Erst als Schwarz-Gelb in NRW begann sich von einer Masse von LEG-Wohneinheiten zu trennen, wachte so langsam die damalige Opposition auf. Fakt ist, dass ein immer größer werdender Sanierungsstau an den Wohneinheiten mit solchen Eigentümern festzustellen ist. Nach der Weltfinanzkrise 2008  wurde das erst recht wie befürchtet deutlich.

Die neue NRW-Landesregierung hat zumindest seit Anfang Februar 2011 den Versuch gestartet, mit Hilfe der Gründung einer Enquetekommission „Wohnungswirtschaftlicher Wandel und neue Finanzinvestoren auf den Wohnungsmärkten in NRW“ hier möglicherweise in Zukunft regulierend eingreifen zu können.

Der Landtag hatte endlich entdeckt, dass ausländische Investoren den deutschen Wohnimmobilienmarkt für sich entdeckt und große Wohnportfolios der öffentlichen Hand sowie von privaten Unternehmen erworben hätten. Es müsse befürchtet werden, dass sich die Investoren, international agierende Investmentfonds, nicht langfristig am Markt engagierten. Das könne weitreichende Veränderungen auf den Wohnungsmärkten zur Folge haben: Wohnungen würden zur Handelsware, Mieterinnen und Mietern drohten wegen des mehrfachen Eigentümerwechsels Mieterhöhungen und Verluste eines Teils ihrer Rechte. Am Ende der Verwertungskette privater Finanzinvestoren stünden „Schrottimmobilien“, durch die auch in der Nähe liegende Wohnungsbestände engagierter Eigentümer in die Abwärtsspirale gezogen werden könnten.
Das Ziel der Enquetekommission ist es, das Thema „Schrottimmobilien“, das insbesondere in den Städten und Ballungsgebieten des Landes von wachsender Bedeutung ist, zu bearbeiten. Neben einer umfassenden Bestandsaufnahme sollen landes- und kommunalpolitische Handlungsspielräume ausgelotet und Maßnahmen und Instrumente entwickelt werden, um der Verelendung von Stadtquartieren mit den Mitteln der Wohnungswirtschaft und der Wohnungsaufsicht entgegenzuwirken.
Von folgenden Fragestellungen ist hierbei auszugehen:
1. Räumliche Verteilung und Betroffenheit von Mieterinnen und Mietern
2. Agieren und Interventionsmöglichkeiten der Wohnungsaufsicht
3. Gesetzliche Grundlagen für Handlungsmöglichkeiten der Kommunen
4. Rolle und Anforderungen an die Wohnungswirtschaft
5. „Quersubventionierung“ von „Heuschrecken“ durch öffentliche Transferleistungen und Situation des Mieterschutzes.

Mit Handlungsempfehlungen aber können die von Sanierungsstau (und Schlimmeren) betroffenen Mieter derzeit wenig anfangen. Sie haben nur zwei Möglichkeiten: Klage oder Wegzug. Ziehen aber langjährige Bewohner weg und nutzen die Eigentümer oder die von ihnen gekauften Verwalter den sozialen Markt, verändern ganze Siedlungen sehr schnell ihre Struktur, um einmal ganz optimistisch nur diesen Aspekt zu beleuchten.  Harald Jeschke

Probleme mit der Gagfah: Bürgerverein kämpfte seit 2003 mit den Fonds, die ganze Siedlungen in Duisburg aufkauften - nun reagierte die Landespolitik, vom Bund ist noch nichts zu erwarten
Das waren die Themen des Bürgervereins seit 2003: Was passiert in der Einschornsteinsiedlung?

Bewohnerparkzone Neudorf wird ab September erweitert

Duisburg, 27. Juli 2011 - Die bisherige Bewohnerparkzone N „Neudorf“ wird flächenmäßig erweitert. Rund um das Neue Berufskolleg Mitte trägt sie ab September den Namen Bewohnerparkzone N „Neudorf-Nord“. Das hinzugekommene Areal wird von der Mülheimer Straße, der Grabenstraße, der Oststraße, der Heinrich-Lersch-Straße sowie der Blumenstraße eingerahmt. Bewohner dieses Bereiches können einen entsprechenden Parkausweis beantragen. Er kostet 30,70 Euro im Jahr und ist beim Amt für Stadtentwicklung und Projektmanagement, Stadthaus, Friedrich-Albert-Lange-Platz 7, 47051 Duisburg erhältlich. Der Ausweis kann bereits jetzt beantragt werden und wird dann rechtzeitig bis Anfang September ausgestellt. Dann wird auch die Bewohnerparkzone beschildert. Gleichzeitig wird das Parken in diesem Bereich für Fremdparker gebührenpflichtig. Entsprechende Parkscheinautomaten werden demnächst aufgestellt.
Im Zusammenhang mit dieser Änderung werden die Parkgebühren und die gebührenpflichtigen Parkzeiten in der gesamten Parkzone (alter und neuer Bereich) angepasst. Montags bis freitags muss zwischen 8 und 20 Uhr ein Ticket gezogen werden. Samstags gilt dies nur von 8 bis 14 Uhr. Die Parkgebühr beträgt ein Euro je angefangene Stunde. Die Gebührenänderung gilt in der bereits bestehenden Bewohnerparkzone ab 1. August 2011.
Die Stadt möchte mit dieser Maßnahme insbesondere den Anwohnern helfen. Viele hatten befürchtet, dass mit Eröffnung des neuen Berufskollegs zahlreiche Schüler die umliegenden Straßen zuparken werden. Durch die anfallenden Parkgebühren soll verhindert werden, dass Parkplätze durch Dauerparker belegt werden.



 

Plan der Parkzone Neudorf-Nord

Neudorfer Berufsschulzentrum auf verschiedenen Wegen erreichbar

Duisburg, 21. Juli 2011 - Mit dem Start des neuen Schuljahres am Mittwoch, 7. September, beginnt der Schulbetrieb für drei Schulen, nämlich das Friedrich-Albert-Lange-Berufskolleg, das Kaufmännische Berufskolleg und das Weiterbildungskolleg im ihrem neuen Gebäude an der Carstanjenstraße in Duisburg-Neudorf. Zurzeit ist nicht genau einzuschätzen, wie sich die Schüler zur Schule bewegen werden. Dazu sollen in den ersten Wochen Verkehrszählungen durchgeführt werden.
Ungeachtet dessen hat die Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) schon vorgeplant. Zum Fahrplanwechsel, der bewusst auf den Beginn des Schuljahres 2011/2012, d.h. den 7. September gelegt wurde, verstärkt die DVG die Linien 901, 924 und 926. So kommen zu Schulbeginn und zu Schulschluss zusätzliche Straßenbahnen und Busse zum Einsatz. Die DVG hat die von der Verlagerung zum Standort betroffenen Schulen bereits über diese Maßnahmen informiert.
In den Ferien wird die Haltestelle Lutherplatz umgestaltet, um den erwarteten Fahrgastströmen gerecht zu werden. Die Mülheimer Straße wird im Bereich der Haltestelle auf zwei Fahrspuren, eine in jede Fahrtrichtung, verengt und die Geschwindigkeit auf Tempo 30 in diesem Bereich reduziert. Vier breite Zebrastreifen ermöglichen dann den Fußgängern eine zügige Querung von den Bahnsteigen der Haltestelle über die Mülheimer Straße in Richtung Berufsschulzentrum. Diese Verkehrsregelung wird zunächst provisorisch eingerichtet. Erst nach den Verkehrszählungen ist eine verlässliche Planung zur dauerhaften Umgestaltung des Haltestellenbereiches möglich. Wie viele Schülerinnen und Schüler mit der Straßenbahn anreisen werden, ist zur Zeit nicht kalkulierbar, denn der Fußweg vom Ostausgang des Hauptbahnhofes zum ZBW dauert auch nur rund neun Minuten und dürfte die zeitlich effektivste Variante darstellen.

Die grafische Darstellung der Erreichbarkeit des neuen Berufsschulzentrums in Neudorf

Letzte Sitzung der BV Mitte  für den gebürtigen Neudorfer und Bezirksamtsleiter Wolfgang Komorowski
Querungshilfe beim HEWAG-Stift an der Karl-Lehr-Straße in Duisburg-Neudorf

Duisburg, 14. Juli 2011 - Nach nun fast 49 Jahren (!) im Dienste der Stadt und 13 Jahre als Bezirksamtsleiter wird der gebürtige Neudorfer Wolfgang Komorowski am 22. Juli in den Ruhestand verabschiedet.

Der scheidende Amtsleiter (2. v. l.) neben seiner Stellvertreterin Brigitta Neisius  - sie wird wohl seine Aufgaben übernehmen - und Bezirksbürgermeister Hartmut Spiekermann sowie Protokollführerin Schenk bei der Eröffnung der Sitzung der Bezirksvertretung Mitte.

 "Es gibt genügend Planungen für diese neue Zeit, da ich dann Opa bin", schmunzelt der Mann, der im Umfeld der Oststraße in Neudorf seine Jugend verbrachte und schon 1962 bei der Stadt Duisburg einstieg. 1998 war er unter Federführung der damaligen Dezernentin Monika Kuban für die Einführung des Bürgerservices eingebunden. "Die erste Bürgerservice-Einrichtung haben wird in Hamborn aus der Taufe gehoben", erinnert sich der erfahrene Beamte nur zu genau. Danach wurde er Bezirksamtleiter im großen Bereich Duisburg Mitte. "Das war alles aufregend, aber auch sehr schön."

In seiner letzten Sitzung musste sich der scheidende Amtsleiter heftige Kritik in Richtung Verwaltung nebst Verweigerungshaltung der Politiker anhören.

"Das ist nun wirklich der Gipfel", echauffierte sich SPD-Fraktionssprecher Dr. Lothar Tacke über zu spät vorgelegte Beschlussvorlagen. "Wir haben ja schon viel erlebt mit Vorlagen, die einen Tag vorher oder erst kurz vor der Sitzung auf dem Tisch lagen, aber fünf Beschlussvorlagen uns fünf Minuten vor der Sitzung sozusagen als Tischvorlagen vorzulegen - das gab es noch nie. Wir sehen dies als absolute Missachtung der Bezirksvertretung. Da wir uns überhaupt nicht beraten konnten, müssen wir diese Vorlagen zu den Tagesordnungspunkten 21 - 25 zur Beratung und Verabschiedung ablehnen."

Bezirksamtsleiter Wolfgang Komorowski musste eingestehen, dass hier der Umdruck wirklich sehr spät erfolgte und hatte deshalb Verständnis für den Unmut der Politik, warb aber auch um Verständnis für die Antragsteller und auch für die Stadt, auf die bei Nicht-Berücksichtigung Schadenersatzforderung zukommen könnte.

Die BV Mitte blieb aber diesmal hart. Dem Antrag auf Ablehnung der fünf zu spät vorgelegten Beschlussvorlagen schloss sich die komplette BV Mitte an. Unter den fünf Beschlussvorlagen ist auch die Bauvoranfrage zur neuen Jugendherberge, bei der das Deutsche Jugendherbergswerk schwer um die Finanzierung ringen musste.

Beim Thema Mitteilungen der Verwaltungen gab es den Punkt Querungshilfe beim HEWAG-Stift an der Karl-Lehr-Straße in Duisburg-Neudorf.

Hier hatten Angehörige der Heimbewohner, der Bürgerverein Neudorf sowie die Bezirkspolitik gemeinsam versucht, eine Lösung zu finden. Im Juli 2010 hatte es auch eine Begehung mit Heimleitern, dem OB, Verkehrsexperten der Stadt, dem Büro der Stadt für Bürgerangelegenheiten und dem Bürgerverein gegeben.

Nun bietet sich nach Aussage des Bezirksamtsleiters eine Lösung mit Zebrastreifen an,  zu der aber die Freigabe der Mittel noch nicht vorliegt. Ein weiterer Punkt war die Einrichtung von zwei Behindertenparkplätzen am neuen Domizil der ARGE an der Friedrich-Wilhelm-Straße bzw. Hohe Straße/Am Buchenbaum.

Die Einrichtung solcher Plätze gegenüber dem Gebäude in der Fahrbahnmitte der Friedrich-Wilhelm-Straße wegen der dort bei den vorhandenen Parkplätzen gegebenen notwendigen Breite sahen die Politiker mit Skepsis. Sie beantragten, dass sich Experten aus der Fachverwaltung, die sich mit den Voraussetzungen für behinderten Menschen auskennen prüfen, ob nicht eine günstigere Lösung gebäudenah möglich sei. haje

Genehmigungsverfahren für die Durchführung von Straßenfesten, Feiern von Kleingartenvereinen oder ähnliche Veranstaltungen

Sonderseite

Bunte Tupfer für Neudorf

 

Das Haus des Volts,

schmutzig und klein,

eckig und flach – ach…

 

Wurde nun über Nacht

von Künstlerhand

zum Kunstwerk gemacht.

 

Ein kleines Haus

mit Blütenranken

steht nun am Weg.

 

Man muss verweilen

beim Vorübergehen,

es stimmt verträumt

 

So Zauberhaft und fein

wird es des Bürgers

Freude sein

 

© Etti Ruhöfer

Vom hässlichen Stromkasten zum bunten Tupfer für Neudorf:
Projekt Gabrielstraße wurde umgesetzt

Duisburg-Neudorf, 11. Juli 2011 - Der Bürgerverein hatte Anfang Mai Besuch von den Stadtwerken Duisburg. Der Bürgerverein kam mit Stadtwerke-Pressesprecher Schoofs und Herrn Rafalski überein, dass nach der Maßnahme der Stadtwerke AG im letzten Sommer "bunte Tupfer" auf die zum Teil beschmierten Stromkästen im Sportpark anzubringen, dies auch im zentralen Bereich Neudorfs weiterzuführen.

Die Stadtwerke übernahmen zunächst einen großen Stromkasten an der Ecke Wildstraße/Gabrielstraße.

Ein kleinerer am Wochenmarkt soll noch folgen. Fotos haje

Wenn es um die Verschönerung von weiteren Stromkästen in Neudorf geht, müssten Patenschaften wegen der Kosten geschlossen werden. Dies wird demnächst im Bürgervereins-Vorstand ein Thema sein. Immerhin verursacht die Bemalung eines größeren Stromkastens rund 64 Euro pro Quadratmeter Fläche.

„Unser Ziel ist es, zur Lebensqualität der Menschen vor Ort beizutragen“, erläutert Ralf Möllensiepen, Geschäftsführer der Stadtwerke Duisburg Netzgesellschaft, den Hintergrund der Aktion. Die Netzstationen und Verteilerschränke sollen natürlich hauptsächlich ihre Funktion erfüllen: die zuverlässige Versorgung der Duisburger Bürgerinnen und Bürger mit Strom. „Da sie aber leider immer wieder als Flächen für Schmierereien zweckentfremdet werden, sind sie in einzelnen Fällen nicht schön anzusehen. Hier setzt unsere Idee an, sich als guter Nachbar in einem Viertel auch aktiv an der Gestaltung eines schönen Wohnumfelds zu beteiligen.“

2009 startete das Unternehmen seine Kunstaktion an einer Netzstation auf dem Vorplatz der Schauinsland-Reisen-Arena. Sie wurde im weiß-blauen Zebralook des Fußballvereins MSV Duisburg gestaltet. Im vergangenen Jahr folgten dann weitere Stationen entlang der Regattabahn im Sportpark. Sie wurden mit verschiedenen Sportmotiven verschönert – alles mit der Spraydose als Graffiti-Kunst.

Graffiti um Schmierereien zu verhindern? Was widersprüchlich erscheint, ist durchaus sinnvoll: „Es gibt in der Szene einen Ehrenkodex: Bereits mit Graffiti gestaltete Flächen werden nicht einfach neu besprüht“, erläutert Marten Dalimot, der seit 13 Jahren als Auftragskünstler Graffitis gestaltet und Inhaber der Kreativagentur mindstates ist. „In der Regel halten sich Sprayer an den Ehrenkodex. Auch, weil bereits belegte Flächen für sie uninteressant sind.“

In den kommenden Wochen wird Dalimot drei weitere Verteilerschränke in Neudorf an der Ecke Gabrielstraße/Wildstraße und Gabrielstraße/Richard-Dehmel-Straße sowie zwei Netzstationen in der Gneisenaustraße, Ecke Nettelbeckstraße und der Gneisenaustraße, Ecke Heinestraße gestalten. Die Stadtwerke Duisburg Netzgesellschaft plant zudem die Verschönerung einer Netzstation im Innenhafen.
 

Alte Neudorfer Traditionen:
Rochus und Hamburger Happen ein Thema beim Bürgervereins-Stammtisch

Duisburg-Neudorf, 7. Juli 2011 - Rochus und Hamburger Happen

Geburtstagsfeier und Sommerfest des Bürgervereins fällt aus

Duisburg-Neudorf, 4. Juli 2011 - Der Geburtstag des Bürgervereins ist zwar immer noch am Samstag, 9. Juli, die geplante Feier fällt aber ins Wasser. Der Grund: Der Saal war doppelt vergeben worden.  Planungen des letzten halben Jahres waren also für die Katz`.

Ansiedlung von Kaisers nebst Drogeriemarkt auf dem ehemaligen Bullergelände

Duisburg, 30 Juni 2011 - Sondersitzung der Bezirksvertretung Mitte mit Bürgeranhörung im Gemeindesaal St. Gabriel in Duisburg-Neudorf -  Investorenpläne zur Bebauung des Bullergeländes

Pennymarkt Kommandantenstraße/Karl-Lehr-Straße eröffnet am 5. Juli
Geschenk an die Kunden: Die Mehrwertsteuer

Duisburg, 29 Juni 2011 - "Wir werden morgens um sieben Uhr eröffnen und schenken den Kunden am Eröffnungstag die Mehrwertsteuer", kündet REWE-Geschäftsführerin Alexandra Schülter an. Sie ist für den kurz nach der Loveparade abgebrannten Markt, aber auch für die Übergangs-Einrichtung - den ehemaligen Comet-Markt am Sternbuschweg - und für den neuen Pennymarkt am Sternbuschweg auf dem ehemaligen Gelände des  Autohauses Blöcher verantwortlich. Der Abriss am bekannten ehemaligen Autohaus läuft derzeit.

Foto Manfred Schneider

"Wir denken, dass wir Weihnachten 2011 fertig sein könnten", sieht die Geschäftsführerin in die Zukunft. Bis dahin wird dann - vermutlich ab Oktober - der Übergangsmarkt am Sternbuschweg (Comet-Markt) - seine Pforte wieder schließen.

Nach dem Brand des Marktes an der Kommandantenstraße hatte es hausintern schon Überlegungen gegeben, den Standort aufzugeben. Nun wird der neugebaute Markt sogar um 100 auf nun insgesamt 800 Quadratmeter Fläche präsent sein, wie Ende des Jahres auch der neue Markt nur rund eineinhalb Kilometer weiter. haje

Bezirksvertretung Mitte stellt Bebauungsplan für Lebensmittelmarkt in Neudorf vor

Duisburg, 14 Juni 2011 -  Im Bereich zwischen Sternbuschweg, Koloniestraße, Derfflingerstraße und Krautstraße sollen ein Lebensmittelmarkt, ein Drogeriemarkt sowie ein weiteres Ladenlokal entstehen. Am Donnerstag, 30. Juni, 18 Uhr, gibt zu diesem neuen Bebauungsplan im Gemeindehaus der katholischen Kirchengemeinde St. Gabriel, Gneisenaustraße 267-269, 47057 Duisburg einen Termin zur Bürgerbeteiligung im Rahmen einer öffentlichen Sitzung der Bezirksvertretung Mitte.
Der Entwurf kann vom 20. bis zum 29. Juni im Bezirksamt Mitte, Zimmer 417, Sonnenwall 73-75, 47051 Duisburg (jeweils 8 bis 16 Uhr), unter www.duisburg.de/stadtentwicklung, Rubrik „Aktuelle Bauleitplanung“ oder eine Stunde vor Beginn der Sitzung im Tagungsraum eingesehen werden.

Lärmsanierung in Neudorf
Immer wider gibt es Nachfragen, wann denn die Lärmschutzwände der vom Bundesverkehrsministerium im Januar 2010 genehmigten Lärmsanierungsmaßnahmen in Neudorf aufgestellt werden.

Die vorbereitenden Arbeiten für die Lärmsanierung - hier in Höhe des Kinderspielplatzes am Kammerberg - an zwei Güterzugstrecken in Neudorf haben im Februar 2011 begonnen. Im August 2011 sollen dann die Schallschutzwände errichtet werden, zunächst am Streckenverlauf an der die Mozartschule liegt, bis hin zur Waldstraße in der Neudorfer Straußsiedlung.
Der zweite Abschnitt ist der entlang der "alten Lotharstraße" und wird an beiden Seiten der Steinbruchstraße mit Wänden unterschiedlicher Länge versehen. Dieser Bereich soll laut Auskunft von DBProjektbau Köln im Frühjahr 2012 erfolgen. Insgesamt werden an den beiden Strecken in Neudorf nach Angaben des Bundesverkehrsministeriums 1,9 Kilometer Lärmschutzwände gebaut.  Die unerträglichen Lärmbelästigungen am Tag und in der Nacht waren auch ein Grund der Gründung des Bürgervereins 2003 und der sich anschließenden Engagements für Lärmschutzmaßnahmen an gleich zwei Güterstrecken.
Anmerkung: Für die Lärmsanierung in Bissingheim brauchte kein Kampf bei den Ministerien wie seitens der Neudorfer erfolgen, da die Sanierung Bissingheims vom Eisenbahnbundesamt schon 1999/200 auf die völlig neue Liste zur Lärmsanierung von Güterstrecken in Deutschland gesetzt worden war. Neudorf mit insgesamt vier und dazu kreuzenden Güterstrecken mit mehr als 250 000 Zügen an Belastung in einem "normalen" Jahr wurde nicht auf diese Liste gesetzt. Das erreichte der Bürgerverein erst durch massives Intervenieren beim damaligen Kanzler Gerhard Schröder und dessen Verkehrsminister Stolpe. im September 2003.

Bürgerverein beim CAP-Markt

Duisburg, 10 Juni 2011 - Der Supermarkt der Regenbogen Integrationsbetriebe bietet alle Waren, die zum täglichen Bedarf benötigt werden – und einiges darüber hinaus. Ab sofort wird es in unregelmäßigen Abständen immer freitagsvormittags ein umfassendes Informationsangebot geben. „Wir laden unsere Kunden ein, am Markt zu verweilen, vielleicht mit Nachbarn ins Gespräch zu kommen und Neues über Alltagshilfen, Freizeit- und Beratungsangebote oder verschiedene Institutionen zu erfahren“, erklärt Geschäftsführerin Wilma Katzinski.
Nachdem der Start am 6. Mai mit einem Stand der AWOcura-Experten zum Thema Hausnotruf erfolgte und es am 27. Mai am Ingenhammshof hieß „Der Bauernhof kommt“, ist am 10. Juni der Bürgerverein im CAP-Markt am der Mozartstraße präsent.
Am Freitag, 10. Juni berichtet der Bürgerverein Neudorf über seinen Einsatz für den Stadtteil und die vielen anstehenden Projekte. Alle Infostände finden zwischen 10 und 13 Uhr statt. Vorbei kommen lohnt sich! Neben den nützlichen Infos gibt es auch kleine Überraschungen.

Einseitiger Markt in Neudorf-Süd.

Aufgrund von Kanalbauarbeiten in der Einschornsteinsiedlung in Duisburg-Neudorf ist das
Marktgeschäft für die Beschicker nur noch einseitig auf der Gabrielstraße möglich. Sukzessiv werden vermutlich bis zum Ende des Jahres neue Kanalrohre verlegt, so dass diverse Baustellen in diesem Bereich entstehen.

Ursula Thaten, die bekannte Reibekuchenfrau aus Neudorf hofft, dass trotz der Baumaßnahmen, ihre Stammkundschaft den Weg zum Markt Neudorf-Süd findet.

Fotos Manfred Schneider

Kleine Geschenke vom Wochenmarkt in Neudorf-Süd

Duisburg, 6. Juni 2010 - Als kleines Treue-Dankeschön werden die Marktbeschicker des Wochenmarktes in Neudorf-Süd (Gabrielstraße) am Freitag, 10. Juni 2011, ab 14:00 Uhr frische Wochenmarkt-Kühltaschen an die Kundschaft verteilen – und dies, solange der Vorrat reicht.
Die Marktbeschicker des Wochenmarktes auf der Gabrielstraße im Neudorfer Süden und das FrischeKontor freuen sich auf zahlreiche wochenmarktbegeisterte Kundinnen und Kunden.

Zum Wochenmarkt in Neudorf-Süd:
Auf der Gabrielstraße im Herzen der Einschornstein-Siedlung – hier erleben Sie jede Woche einen bunten, vielfältigen Wochenmarkt! Unsere Marktbeschicker bieten Ihnen eine große Auswahl an Waren des täglichen Bedarfs.
Natürlich stehen die frischen Produkte wie Obst, Gemüse, Kartoffeln, Wurst und Fleisch, Käse, Eier und Backwaren – häufig unmittelbar vom Erzeuger – im Mittelpunkt des Wochenmarkts. Auch lohnt sich hier am Freitag-Nachmittag ein kleiner Imbiss mit Reibekuchen oder anderen Spezialitäten ganz besonders.
Der Wochenmarkt im Süden Neudorfs ist als Einkaufsquelle und natürlich auch als Treffpunkt für die Bewohnerinnen und Bewohner der Einschornstein-Siedlung ein echtes Vergnügen.
Mehr zu Duisburgs Wochenmärkten im Internet: www.frischekontor.de.

Neudorferin Isabelle Arend vom Bundespräsidenten ausgezeichnet

Duisburg, 22. Mai 2010 - Im Kieler Schloss fand die diesjährige Auszeichnung des bundesweiten Wettbewerbs "Jugend forscht" statt.  Nach der Auszeichnung in Duisburg und in NRW reiste Familie Arend - Vater Thomas ist Schatzmeister beim Bürgerverein Duisburg-Neudorf - mit der dauerforschenden Tochter Isabell nach Kiel zum Höhepunkt des Bundeswettbewerbs, der Auszeichnung durch den Bundespräsidenten. Die 17-jährige Steinbart-Schülerin hatte sich einem Dauerprojekt im Bereich Mathematik/Informatik gewidmet - und erhielt den Sonderpreis aus den Händen von Christian Wulff.

 

Bunte Tupfer für Neudorf: Paten gesucht
Thema Gingko-Bäume auf der Wildstraße

Duisburg-Neudorf, 6. Mai 2011 -  Der Bürgerverein hatte heute Besuch von den Stadtwerken Duisburg. Der Bürgerverein kam mit Stadtwerke-Pressesprecher Schoofs und Herrn Rafalski überein, dass nach der Maßnahme der Stadtwerke AG im letzten Sommer "bunte Tupfer" auf die zum Teil beschmierten Stromkästen im Sportpark anzubringen, dies auch im zentralen Bereich Neudorfs weiterzuführen.

Die Stadtwerke übernehmen zunächst einen großen Stromkasten an der Ecke Wildstraße/Gabrielstraße sowie ein en kleineren am Wochenmarkt. Wenn es um die Verschönerung von weiteren Stromkästen in Neudorf geht, müssten Patenschaften wegen der Kosten geschlossen werden. Dies wird demnächst im Bürgervereins-Vorstand ein Thema sein. Immerhin verursacht die Bemalung eines größeren Stromkastens rund 64 Euro pro Quadratmeter Fläche.


Motive der Stadtwerke

Thema Gingkobäume auf der Wildstraße
Zum Zeitpunkt der diesjährigen Herbstpflanzung sollen an der Wildstaße weibliche Gingkobäume, deren Früchte für Geruchsbelästigungen sorgen, ausgetauscht werden.
Rund ein Dutzend Bäume können hier nach Beschluss der Politik auch mit größerem Stammumfang als 80 cm - sind dann Bestandteil der Baumschutzsatzung - ausgetauscht werden. Ein neuer Baum kostet - so das Umweltamt der Stadt - zwischen 250 und 350 Euro. Es werden nun von den Baumschulen nachweislich männliche Gingkobäume - einer der ältesten Baumarten des Planeten - eingepflanzt.

Heute Stammtischthema mit neuem Betreiber
Postfiliale Kommandantenstraße: Neuer Betreiber ab Juni 2011 erneut ohne Postbankservice - Kundenwünsche bleiben weiterhin unerfüllt

Duisburg-Neudorf, 4. Mai/26. April 2011 - Anfang Juni 2011 übernimmt ein neuer Betreiber die zentrale Poststelle an der Neudorfer Kommandantenstraße. Der Betreiber selbst hat mit dem Betrieb von kombinierten Shops in Duisburg Erfahrung und hätte auch gern den seit dem letzten Jahr in die Post-Filiale zum Sonnenwall verlagerten Postbankservice mit angeboten, was die Post ihm aber beim Zuschlag zur Übernahme des Poststelle Kommandantenstraße vertraglich nicht zugestand.

Rund um die Filiale Kommandantenstraße hatten viele Bürger und auch Gewerbetreibende mit Unterschriftenaktionen und anderen Protesten um den Erhalt des kompletten Angebotes mit Postbank gekämpft, wobei sich eine Kanzlei sowie der Bürgerverein Neudorf eingebracht hatten. Vergeblich.
 So wird vor allem im wichtigen Bereich für die der Gewerbetreibenden mit Geldsendungen vieles auf den Sonnenwall konzentrieren, wo es auch deshalb zu erheblichen Beeinträchtigungen gekommen ist. Nicht wenige Bürger und Gewerbetreibende fordern auch deshalb die Post unmissverständlich auf, ihre Strategie schnell zu ändern. "Die Post stellt sich gegen die Wünsche der Kunden. Warum geht an der Kommandantenstraße nicht das, was anderswo in Duisburg bestens funktioniert?", lautet die Frage von vielen Bürgern.

Spielplatzsanierungen:
Boden des Bolzplatzes an der Rheinbabenstraße wird erneuert

Duisburg-Neudorf, 15. April 2011 - Es gibt immer öfter Bürger-Anfragen über das Bürgertelefon des Bürgervereins - 363 44 66 - , was auf einzelnen Spielplätzen derzeit passiert, wie zum Beispiel beim derzeit gesperrten Bolzplatzes an der Rheinbabenstraße.
Nach Recherche des Bürgervereins ergab sich, dass eine generell Überprüfungen der Wirtschaftsbetriebe in enger Zusammenarbeit mit dem Jugendamt stattgefunden hat. In Neudorf wurde im Boden alter Hüttenschutt entdeckt, der entsorgt werden muss. Dies kann umgehend geschehen, wenn seitens der Bezirksregierung die Freigabe der dafür notwendigen Gelder erfolgt, was in diesem Fall noch vor Ostern der Fall sein könnte. Dann folgt eine Vergabe-Ausschreibung und die Sanierung, die etwa im Juni 2011 umgesetzt werden kann.
 

Novum: Bürgerverein stellt Ehrenamtnachweis aus
Umbau der Grünanlage Carstanjens Garten

Duisburg-Neudorf, 31. März 2011 - Der Umgestaltung der Grünanlage „Carstanjens Garten“ in Duisburg-Neudorf und der damit verbundenen Entfernung von 6 Bäumen, die der Baumschutzsatzung unterliegen, mit voraussichtlichen Gesamtkosten von 230.000 €

Die Realisierung der Maßnahme steht unter dem Vorbehalt einer Investitionsgenehmigung durch die Bezirksregierung Düsseldorf. In Duisburg-Neudorf, zwischen Mülheimer Straße, Pappenstraße, Bismarckstraße und Memelstraße, entsteht aktuell das neue Berufskolleg Mitte. Die Architektur ist geprägt durch zwei Baukörper, die durch gläserne Brücken verbunden sind und eine lichtdurchflutete Magistrale bilden. Diese ist zentraler Treffpunkt und mündet am Haupteingang im Norden an der Grünanlage „Carstanjens Garten“. Hieraus entwickelt sich das enorme Potential der städtischen Grünanlage als verbindender moderner Quartiersplatz. Im Jahr 1951 als Grünanlage mit Kinderspielplatz ausgewiesen, stellt sie aktuell eine unauffällige Anlage dar. Sie bildet den räumlichen Übergang zur Mülheimer Straße.

Die Bestandsanalyse, die auf die neue städtebauliche Situation hin ausgerichtet wurde, beinhaltet:
a) die Neuordnung der Fläche unter Berücksichtigung des erhaltenswerten Baumbestandes
und
b) die konsequente Öffnung des „Carstanjens Garten“ als Quartiersplatz zur Vernetzung und Einbindung des Haus der Wirtschaftsförderung, des Berufskollegs und der zugeordneten Grünachse.
So entsteht ein transparentes Entree mit Charakter, hohem Wiedererkennungswert und einer Aufenthaltsqualität als Treffpunkt und Spielplatz.


Der „Carstanjens Garten” bindet zudem den im Zusammenhang mit dem Berufskolleg geplanten und finanzierten, neuen Grünzug entlang der Pappenstraße bis zur Bismarckstraße an und ergänzt somit die innerstädtische Vernetzung der Grünanlagen zum Tectrum. Der Park bietet nicht nur der in der Nähe wohnenden Bevölkerung, sondern auch den Beschäftigten der in der Nachbarschaft angesiedelten Büros bzw. Verwaltungen und nicht zuletzt den Schülern und dem Lehrpersonal Möglichkeiten für kurzfristige Erholung.
Locker angeordnete Aktionsfelder in Form von Wiesen- und Gräserinseln und einem zentralen Bewegungsfeld strukturieren höhenabgestuft die Fläche. Lichtbänder, ausgehend vom Haus der Wirtschaftsförderung, spannen sich in „Lichtfächern“ über den Platz, zeichnen Bewegungslinien auf der Platzfläche und geben Anknüpfungspunkte zur Umgebung (Gebäude, Eingänge, Haltepunkte ÖPNV). Der zentrale Durchgang als Hauptverbindung vom ÖPNV an der Mülheimer Straße zum Berufskolleg mit offenem weitläufigen Eingangsbereich lässt Raum für die schnelle Anbindung an die Umgebung und führt auf den inneren Platz, dessen lange Bänke sich an den Laufachsen im Durchgangsbereich
orientieren.
Die Aktionsfelder innerhalb der farbigen Multifunktionsfläche zwischen den Gräserinseln betten sich als bunte hügelige Spielplatzfläche ein und lassen, ergänzt durch einzelne Spielpunkte, der Phantasie freien Lauf für vielseitige spielerische Aktivitäten.
Dieser Planung wurde in der Sitzung der Bezirksvertretung Mitte vom 10.02.2011 nicht zugestimmt. Nach Überarbeitung der Planung, die eine Veränderung der Wegeachse zur Mülheimer Straße und der damit verbundenen Vergrößerung einer Gräserinsel sowie entsprechende Höhenanpassungen beinhaltet, müssen für die Umsetzung der Planung nur noch 6 der ursprünglich geplanten 11 Bäume mit Stammumfängen von 80 – 300 cm, die der Baumschutzsatzung unterliegen, entfernt werden. Eine besonders erhaltenswerte Hainbuche, die aufgrund ihrer bis zum Boden reichenden Beastung
nicht an ihrem zukünftigen Standort in der Hauptverbindung stehen kann, wird verpflanzt, während die restlichen zu entfernenden 6 Bäume aufgrund ihres schlechten Gesamtzustandes als „nicht erhaltenswert“ einzustufen sind.
Die Grünanlage ist in ihrem jetzigen Zustand nicht geeignet, den zu erwartenden alltäglichen Nutzerdruck von ca. 2.600 Schülern, der im Wesentlichen vom ÖPNV an der Mülheimer Straße ausgeht, verkehrssicher aufzunehmen und einen barrierefreien Zugang zum neuen Berufskolleg zu gewährleisten. Dementsprechend erfüllt der vorgesehene Umbau die Voraussetzungen nach § 82 GO NRW. 
Als Ersatz werden im neuen Grünzug
„Carstanjens Garten“ insgesamt 40 Bäume neu gepflanzt.

Änderung der Parkraumbewirtschaftung in der BWP-Zone N (Neudorf-Nord)

Duisburg, 25. März 2011 - Das KONZEPT 2011 für die Parkraumbewirtschaftung in der Bewohnerparkzone N soll umgesetzt werden.  Es geht um das neue Schulzentrum „Neuen Berufskolleg Mitte“, für den der Beschluss gefasst wurde, nur eine minimale Anzahl an Stellplätzen zu erstellen, um das Verkehrsaufkommen und die damit verbundenen negativen Auswirkungen auf das angrenzende Wohnquartier (Lärm- und Immissionsbelastungen) auf ein verträgliches Maß zu begrenzen.
Um gleichzeitig zu verhindern, dass sich die Parkraumnachfrage durch die Besucher des Schulzentrums in das angrenzende Wohnquartier verlagert, ist es zwingend notwendig, diesen Parkraum zukünftig zu bewirtschaften. Da die Nutzung des privaten Stellplatzangebotes des Neuen Berufskollegs Mitte aus wirtschaftlichen Gründen nicht unentgeltlich erfolgen kann, muss auch konsequenterweise, um keinen monetären Vorteil zu gewähren, das öffentliche Parkplatzangebot kostenpflichtig bewirtschaftet werden. Konsumtiver Ergebnishaushalt: Die im Konzept 2011 auf Seite 10 beschriebene Verbesserung der Ertragssituation dient zur Realisierung der HSK-Maßnahme V-610006 (Erhöhung der Parkgebühren, Veränderung der Parkzeit).

Das zu verabschiedende Konzept liegt der Bezirksvertretung Mitte vor und wird in der Sitzung am 31. März 2011 behandelt.
Konzept 2011


Erreichbarkeit der Schulstandorte
Ereichbarkeit der Schulstandorte


Gewerbliche Nutzung




Parkraumbelegung














Gelände Gaststätte Rupp verwahrlost immer mehr

Duisburg-Neudorf,10. Februar 2011 - Nachdem das Fastfood-Restaurant mit Autobetrieb an der Ecke Neue Fruchtstraße/Koloniestraße nicht realisiert wurde - der Investor spricht vom unglaublichen Verhalten des Dezernats Dressler - fiel das Gelände wieder an den vorherigen Eigentümer, einem alten Bäcker aus Neudorf. Was nun weiter geschehen könnte weiß derzeit niemand. Ab und zu muss de Polizei schon einmal einen nächtlichen Gast aus der Obdachlosenszene "betreuen".

 

Archiv Aktuelles 2009

Archiv Aktuelles 2008
Archiv Aktuelles 2007 - Archiv Aktuelles 2006  - Archiv "Aktuelles" 2005
www.waschhaus-neudorf.de

Schallschutz in Duisburg • Gesamtinvestitionen: rund 1,03 Millionen Euro
Bissingheim und auch Neudorf Pilotprojekt in Deutschland mit 3 Meter hoher Schallschutzwan
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1. Internationale Vereinigung von Bürgerinitiativen
 gegen Umweltschäden durch
Schienenverkehr

Aktuelle Biergarten-Planung im Sportpark
Berichterstattung aus der Bezirksvertretung - Vergleichende Abfallgebühren
Ausbau der Kammerstraße und Biergarten im Sportpark

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