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Loveparade-Tragödie
Duisburg-Neudorf im Juli 2010 - Nach einem Gespräch mit dem Vorsitzenden von proDuisburg Hermann Kewitz sind wir beide der Ansicht, dass eine Aktion für Spenden von uns Duisburgern kommen sollte. Aus diesem Grund würde ich es sehr begrüßen, wenn wir uns in großer Zahl proDuisburg und dem Lionsclub bei diesem Marsch anschließen sollten.

Deshalb hatte ich auch Kontakt zum Bundespräsidialamt aufgenommen und angefragt, ob es denkbar wäre, dass der Bundespräsident als Schirmherr für eine zentrale Spendenaktion bzw. Spendenkonto der Loveparade-Hinterbliebenen fungieren könnte.

Harald Jeschke - Vorsitzender Bürgerverein Neudorf e.V.


Kranz des Bürgervereins amm Brückenzug des Karl-Lehr-Straßentunnels "Gelber Bogen".
Im Bild v.l. Vorstandsmitglied Uschi Tobisch mit Ehemann Hubert und Sigried Schneider

Anregung des Bürgervereins-Neudorf fand Anklang:
Loveparade-Tragödie: Spendentrauermarsch sammelt Geld für Gedenktafe
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In Duisburg findet am Sonntag, 1. August 2010, ein Spendentrauermarsch statt. Anlass ist die Katastrophe während der Loveparade mit 21 Toten und mehr als 500 Verletzten. Die Teilnehmer sammeln Geld für eine Gedenktafel, die am Zugang zur Rampe auf dem Gelände des ehemaligen Güterbahnhofs angebracht werden soll. Organisatoren der Aktion sind mehrere bürgerschaftliche Institutionen sowie der Stadtsportbund Duisburg.

Ab 11 Uhr führt der Gedenkzug über den Kalkweg (Nähe MSV-Arena) und die Düsseldorfer Straße auf das Gelände der Loveparade. Treffpunkt ist um 10 Uhr. Die Teilnehmer werden gebeten, für eine Gedenktafel - gestaltet durch einen Duisburger Künstler - zu spenden. Die kurze Traueransprache hält der Duisburger Ehrenbürger Josef Krings. Am Zugang zur Rampe auf dem Gelände des ehemaligen Güterbahnhofsgeländes erfolgen eine Gedenkminute und eine Kranzniederlegung im Namen der Duisburger Bürgerinnen und Bürger.
"Für uns ist es wichtig, ein Zeichen aus der Bürgerschaft heraus zu setzen. Wir wollen den vielen Duisburgerinnen und Duisburgern, die nach den Ereignissen vom Samstag geschockt sind, dieses Angebot machen, ihre Trauer zu zeigen", sagt Jörg Bunert, Mitglied des Lions Club Duisburg.
"Wir sammeln Spenden für die Erinnerungstafel, weil wir den Menschen, die von den furchtbaren Ereignissen betroffen sind, einen Ort des Gedenkens ermöglichen wollen", erläutert Hermann Kewitz, Vorsitzender der 1910 gegründeten bürgerschaftlichen Vereinigung proDUISBURG e.V. 
"Wir als Stadtsportbund beteiligen uns als Mitveranstalter, denn es erscheint uns von Bedeutung, dass auch die tragenden Institutionen der Duisburger Bürgerinnen und Bürger ihre Betroffenheit zum Ausdruck bringen", ergänzt Franz Hering, Vorsitzender des SSB.  Treffpunkt ist am Sonntag, 31. Juli, ab 10 Uhr, auf dem Parkplatz 2 vor der MSV-Arena.

Krieger hält weiter am dreistelligen Millionen-Projekt Bürgerpark mit Möbelhaus auf dem Güterbahnhofgelände fest und kann sich alles zum Gedenken der Loveparade-Toten vorstellen
"Es ist schön, dass einmal jemand aus Duisburg nach dem traurigen Ereignis an dem die ganze Bundesrepublik teilnimmt anruft", meinte Investor Kurt Krieger. Und: "Selbstverständlich halte ich nach wie vor an den Planungen fest. Und selbstverständlich kann ich mir alles zum Gedenken für die Toten dieses Ereignisses vorstellen", ergänzte der Berliner Entwickler und Möbelhausinhaber. 
Kurt Krieger hatte das Loveparade-Geländer im Mai von Bahnflächenvermarkter Aurelis erworben. Danach hatte er der Stadt seine nach und nach veränderten Planungen mit einem Möbelhaus und ggf. auch mit den von ihm nicht in die derzeitige Wirtschaftslandschaft passenden gewünschten Büroneubauten eingebettet in einen 10 bis 12 Hektar großen Park - wie es die Duisburger Planungen schon von der ehemaligen Oberbürgermeisterin Bärbel Zieling abgesagten Bundesgartenschaubewerbung vorsahen  - vorgelegt. Daran hat sich aus seiner Sicht auch heute nichts geändert. Harald Jeschke

Bürgerfest

Bürger-Informationsveranstaltung zum "BÜRGERPARK DUISBURG"
Information aus ERSTER HAND von Kurt Krieger

Duisburg, 17. Juni 2010 - Den Fraktionen im Rat der Stadt ist das Projekt "Duisburger Park" mit Möbelhaus Höffner schon vorgestellt worden, den Duisburger Bürger, die es angeht, weil sie damit leben müssen, nicht.
Das haben Bürgerforum Mitte, Bürgerverein Neudorf und die Wählergruppe Bürgerlich-Liberale (BL) geändert! SIE, die Duisburger Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, zu der am
Montag, 21. Juni 2010, um  17 Uhr an der Kruppstraße 30b (Tribünensaal der Regattabahn) stattfindenden Informationsveranstaltung zu kommen.
Kurt Krieger wird die aktuelle (gestrige) Planung "Bürger Park Duisburg" vorstellen und Rede und Antwort stehen.

Im direkten Bereich Neudorfs sollen laut Aussage von Kurt Krieger (Möbelhaus Höffner) annähernd 100 Millionen Euro in die Brache am Güterbahnhofinvestiert werden.

 

100 Jahre Gneisenauschule

Duisburg-Neudorf, 4. Juni 2010 - Am  Mittwoch, 9. Juni feiert die Schule von 11 bis 12:30 Uhr in der Turnhalle das 100-jährige Bestehen.
Als Mutter- und Ausgangsschule für alle katholischen Schulen Neudorfs ist die katholische Schule Kammerstraße anzusehen. Sie wurde am 19. Mai 1869 bezogen und hieß erst Schule am Bahnhof. Die katholischen Kinder Neudorfs mussten zuvor eine der beiden katholischen Schulen der Innenstadt besuchen:
die Schule Pappendelle (heute Schule Goldstraße) oder die Schule Brüderstraße (heute städtische Verwaltungsstelle an der neuen Minoritenkirche).
Die Schule (Foto um 1910) am Bahnhof begann mit 290 Kindern und hatte nur drei Lehrer: einen Schulleiter, eine Lehrerin und einen Lehreraspiranten (Schülerhelfer). Nach dem deutsch-französischen Kriege 1870/71 nahm das wirtschaftliche Leben in Preußen- Deutschland großen Aufschwung. Auch in Duisburg als Gewerbe- und Handelsstadt war das spürbar. So wurde Neudorf immer mehr Wohnviertel und die Kinderzahl wuchs entsprechend. Die Schule am Bahnhof wurde immer größer. Sie hieß bald “katholische Schule Kammerstraße“. Sie hatte bis zum 1. April 1937 bestanden und musste dem Erweiterungsbau des Duisburger Hauptbahnhofes weichen und war etwa dort, wo früher auch am Ostausgang des Bahnhofs die Rettungsstelle des roten Kreuzes war und jetzt ein Wettanbieter zu finden ist.
Ostern 1894 ist eine zweite katholische Schule mit 6 Klassen an der Neudorfer Straße errichtet worden, die 1906 in zwei selbstständige Schulen nach Knaben und Mädchen getrennt wurde: “Katholische Schule Neudorfer Straße“ und die “Katholische Schule Koloniestraße“.
Gneisenaustraße in Neudorf
Die Fluchtlinien der Gneisenaustraße wurden um 1895 festgelegt und danach mehrfach geändert. Ursprünglich sollte sie an der Mülheimer Straße beginnen und bis zur Gabrielkirche führen. Das Teilstück von dort bis zur Koloniestraße, wo sie heute als Sackgasse endet gehörte zur Derfflingerstraße.
Im Adressbuch erscheint die Gneisenaustraße erst 1911 mit einem Haus, mit dem ihr weiterer Ausbau begann. In der Mitte der beiden Fahrbahnen war ein Promenadenweg vorgesehen mit Bäumen, Fuß- und Reitweg. 1914 wurde der Reitweg ab Kammerstraße durch diese zur Lotharstraße und weiter bis zur Mülheimer Straße verlegt. Der Ausbau der Straße kam nur schrittweise voran. Auch lange nach dem II. Weltkrieg war z. B. das Stück zwischen Aktienstraße und Bürgerstraße nur als Fußgängerweg vorhanden. Erst in den siebziger Jahren wurde der Ausbau abgeschlossen, wobei man darauf verzichtete, das Stück zwischen Mülheimer Straße und Geibelstraße zu erweitern. Dieses wurde 1977 in St.-Anna-Weg umbenannt.
August Wilhelm Anton Graf Neidhardt von Gneisenau (Schildau bei Torgau 27.10.1760 - 23.8. 1831 Posen) war seit 1786 preußischer Offizier. Er wurde bekannt, als er 1807 an der Seite Nettelbecks (s. Nettelbeckstraße) die Festung Kolberg in Pommern gegen die Franzosen verteidigte. In den Freiheitskriegen wurde er Generalstabschef des Marschalls Blücher und war maßgebend an der endgültigen Niederwerfung Napoleons beteiligt. Er wurde 1825 zum Generalfeldmarschall ernannt. 1831 starb er an der Cholera.

St. Ludger in Neudorf feiert 80 Jahre Kitageschichte
Duisburg-Neudorf, 4. Juni 2010
 
Neues Leben in alten Mauern – „Jedermann“ in Neudorf eröffnet

Neudorf, Juni 2010 - Nein, nicht das das Spiel vom Sterben des reichen Mannes in dem Theaterstück von Hugo von Hofmannsthal hat eine Bühne in Neudorf gefunden! Nach 6 Wochen Umbau konnte am Mittwoch das „Jedermann“ in den Räumen der Neudorfer Traditionsgaststätte „Bütefür“ seine Pforten öffnen. Und gut 200 Besucher kamen zur Einweihung des neuen Biergartens, der 125 Menschen Platz bietet.

Das „Jedermann“ ist täglich ab 17 Uhr geöffnet. Eine exzellente Küche bietet für jeden Geschmack und jeden Geldbeutel etwas. Portionen, von denen locker eine Familie satt wird werden Freitags und Samstags von 17 – 3 Uhr morgens und an den anderen Wochentagen von 17 – 23 Uhr serviert.
Auch im Innern hat sich einiges getan. Thomas Brinkmann und Silvia Schneider – Welskop haben das Interieur modernen Ansprüchen angepasst und man fühlt sich wohl in dem alten Gebäude, dass auf der Urzelle Neudorfs steht, wo vor 240 Jahren die ersten Kolonisten „op de Heyd“ gesiedelt haben. Seit 1778 lebte die Familie Bütefür auf dieser Parzelle.

Und Willi Bütefür – Nachfahre einer der ersten Siedlerfamilien und Hausbesitzer – ließ es sich nicht nehmen, mit Chefin Silvia Schneider – Welskop auf den Erfolg anzustoßen!

Ab August werden die Spiele von Bundesliga, Europaliga und Champions League über „sky“ gezeigt. Und bei der WM ist das Public Viewing geradezu selbstverständlich. Am Eröffnungsabend sorgten die Livebands „R & B“ (Rhythm and Blues) und „Troubadix“ für den nötigen Sound. Und mit einer Fotoaktion, bei der jeder Gast im Portrait abgelichtet wurde, nimmt man den Namen ernst. Diese werden als Collagen künftig die Wände der Gaststätte zieren.

Text: HaMo Fotos: manu

Fotostrecke 240-Jahr-Feier Duisburg-Neudorf
Fotos: Manfred Schneider, Harald Molder und Harald Jeschke

 

Die Eröffnung des Feststages durch Harald Jeschke (Bürgervereinschef, Reinhard Meyer (stellv. Bezirksbürgermeister und Wolfgang Komorowski (Bezirksamtsleiter Duisburg-Mitte (v.l. - oben und unten)


Walter Hellmich beim Stand des Bürgervereins

Die Neudorfer SPD-Bundestagsabgeordnete Bärbel Bas hier im Gespräch mit den Funktionären von Bertasee Duisburg (Bildmitte Vize Günter Kuske

 

Volles Haus vor dem Sinalcotruck

Der Flötenchor der Grundschule Mozartsstraße mit Chorleiterin Jacobs


Das "Cowgirl" solo vom Neudorfer show- und Tanzverein TC Little Devils

Die Zeitzeugen Reinhold Stausberg und Harald Molder


Der Neudorf-Stand, der in liebevoller und langwieriger Arbeit vom Neudorfer Dieter Wozny erstellt wurde

SSB-Chef Franz Hering, Bürgervereins-Vorsitzender Harald Jeschke und Mitte-Amtsleiter Wolfgang Komoworski strahlten mit dem Wetter

Nette und fröhliche Festgäste

Blick vom Truck

Das "Tierliedteam" der evangelischen Kirchengemeinde Gustav-Adolf-Straße mit Frau Thummes

Ganz viel Neudorf...

am Infostand des Bürgervereins

Reinhold Stausberg hatte es, das Modell des ersten Neudorfer Kolonistenhauses

Die Freiwillige Feuerwehr machte ebenso mit wie

die Neudorfer Bezirkspolizisten Bernd Holland (links) und Gerd Kamps

Sie heizten mächtig ein, die "Crazy Devils" vom Neudorfer Tanz- und
Showverein TC Little Devils 

Die Johanniter aus Neudorf mit Stefanie Scheer

Präsenz des CAP-Marktes und der Bürgerlich-Liberalen

Sanders Hüpfburg

Das popcorn der Neudorfer Sozialdemokraten kam an

Der Stand des Stadtverbandes der Duisburger Kleingärtner

Spielstand der GGS Mozartschule

Viele spaßige Aktivitäten der Thomas Gemeinde von der Bismarckstraße

Nistkastenbau mit der Duisburger Waldjugend

Das politisch junge Duisburg

Der Countdown zur 240-Jahr-Feier Neudorfs läuft

240-Jahr-Feier Duisburg-Neudorf - Samstag, 29. Mai 2010 (12 - 19 Uhr)
Rund um das Seehaus im Sportpark im Süden Neudorfs

Ablauf - Begrüßung 
Philip Borckenstein-Quirini (Seehaus-Geschäftsführer) Harald Jeschke (Bürgervereins-Vorsitzender)

Eröffnung:  12:00 durch den stellvertretenden Bezirksbürgermeister Reinhard Meyer und Bezirksamtsleiter Mitte Wolfgang Komorowski
Angebote/Programm

-         Kinderchor der GGS Mozartstraße

-         Spielstände – Kindergarten evang. Gemeinde Gustav-Adolf-Straße

-         Tanzgruppen des Neudorfer Vereins TC Little Devils

-         Waldjugend Duisburg (Anleitungen zum Nistkastenbau) – Infostand des Kleingartenverbandes

-         Vernissage Chemao  - Hüpfburg Sander - Malstand

-         Bertasee-Infostand – Kosmetikstand – Spielstand „DRK Familienhilfe sofort vor Ort“

-         Informationsstände (Johanniter, Polizei, Vereine, Kleingärtner)

-     Neudorfer Band Butchers Ballett 18:00 19:00

Wann

Was

Wer

10:00 – 12:00

Aufbau – Dekoration

Schulen, Vereine, Institutionen, Parteien, Wählergemeinschaft

12:00

Eröffnung Flötenchor Mozartschule

 

12:05 12:20

Begrüßung und Eröffnung  Bezirksbürgermeister/Bezirksamtsleiter

Seehaus – BV Mitte - BV

Tagesangebot

Informationsstände Schulen, Vereine, Institutionen, Parteien
Bürgerverein, Brandschutz Czekalla,

Tagesangebot

"Aktion Freundlichkeit" Kinderschminken, Luftballons und Gebäck, das verschenkt wird.

Thomas-Gemeinde Neudorf.

Tagesangebot

Rettungswesen, Aktivprogramm

Johanniter Neudorf

Tagesangebot

CAP-Markt / Regenbogen

 

Tagesangebot

Freiw. Feuerwehr Aktionsprogramm

 

Tagesangebot

Jongleur, Einrad - Clownerien

 

Tagesangebot

Kinderspiele und Theater

Mozartschule

Tagesangebot

Spielstände

KiTa evang. Gem. Gustav-Adolf-Str

14:00

Seeräuberlieder -  Kindergarten evang. Gemeinde Gustav-Adolf-Str

14:30 / 15:30

Kindertanzgruppen

TC Little Devils

17:00 – 19:00

Neudorfer Jugendband Butchers Ballett

Sinalcotruck

ca 20:00

Dank und Schlusswort

Harald Jeschke

Zuordnung

Zahl= Infostand

Buchstabe = Aktionsangebot

Archiv

 

 

7

Bertasee Duisburg

 

FW

Brandschutz Czekalla

 

B

Bürgerlich-Liberale

Glücksrad

A

Bürgerverein

 

11

FREUNDESKREIS DEUTSCHLAND - NORDAMERIKA von 1979

C

CAP-Markt / Regenbogen.

D

DRK „Familienhilfe sofort vor Ort“

FW

Freiw. Feuerwehr

Spritzwand

10

Johanniter Neudorf

 

JuDU

Junges Duisburg

Luftballonwettbewerb

9

Kleingartenstadtverband                Infostand:

Vogelschutz, Rosen, Gemüse

1

Linke Neudorf Jongleur, Einrad - Clownerien

 

12

Polizei

 

3

KiTa evang.Gemeinde Gustav-Adolf-Str

Spielstände

5

Kosmetikstand

4

Mozartschule Kinderspiele / Chor

 

8

Rind Waschmaschinen

 

S

Sinalcotruck

 

G

SPD Neudorf

Buttons, Popcorn, Tattoos,

S

TC Little Devils

Kindertanz

1

Thomas Gemeinde Neudorf

 

W

Waldjugend

 

H

Wohnungsgenossenschaft Süd / Bürgerverein

Hüpfburg

 

Kliniken Duisburg

 

 

Rind Waschmaschinen

 

Zeitzeugen

 

 

Wochenmarkt Neudorf-Süd stabil - Neuzugang aus den Niederlanden

Duisburg-Neudorf, 21. Mai 2010 - Die Händlerstruktur auf dem kleinen Wochenmarkt im Süden Neudorfs an der Gabrielstraße (freitags von 14 - 18 Uhr) ist nach wie vor stabil. Nach den harten Wintertagen hat sich die Stimmung bei der Händlercrew nebst  Kundschaft bei den besseren Temperaturen deutlich aufgehellt.

Gern gesehener Neuling ist ein Niederländer der - wie überraschend - hervorragenden Käse verkauft. Wer mit ihm über Louis van Gaal - also den Fußballtrainer der Bayern aus München - sprechen will, findet da ebenso einen Insider wie beim Fachsimpeln über Motorradrennen.

 

Gespinstmotten wieder aktiv

Duisburg-Neudorf, 12. Mai 2010 - Sie sind die Christos der Insektenwelt. Gespinstmotten hüllen jedes Jahr Sträucher und ganze Bäume zum Schutz ihrer Nachkommen ein. Und jedes Jahr wollen besorgte Menschen wissen, ob sie die vermeintlichen Schädlinge mit Gift bekämpfen sollen. Dies ist jedoch nicht sinnvoll. Darauf weist das Amt für Umwelt und Grün hin und teilt damit die Auffassung anderer Experten.
„Vor allem die Traubenkirschen-Gespinstmotten sind in der Lage, ganze Baumgruppen mit ihren silbrigen Fäden zu überziehen“, so der Stadtwaldförster Stefan Jeschke. Insgesamt fünf nur schwer voneinander zu unterscheidende Arten der Gespinstmotten leben bei uns. Er kann zwar nachvollziehen, dass die oftmals in Massen auftretenden Raupen bei den Leuten Unbehagen oder gar Ekel auslösen, er selber betrachtet die Raupen und ihre auffälligen Kinderstuben jedoch emotionslos als „Laune der Natur“. Zunächst machen sich die Larven des kleinen Schmetterlings über die Knospen und frischen Blätter ihrer Wirtsbäume her, später werden sie anspruchsloser und vertilgen alles Grün.
Der Wunsch, die als ekelhaft empfundenen Tiere mit Gift zu vernichten, ist meistens ebenso sinnlos wie gefährlich für die Umwelt. Ist das Gespinst erst einmal ausgebildet, sind die Raupen kaum noch zu bekämpfen. „Da manchmal auch Obstbäume von den Gespinstmotten befallen werden“, so Förster Jeschke, „empfiehlt es sich, die Raupen so früh wie möglich von den Apfel- oder Pflaumenbäumen abzusammeln“. Lässt man die Tiere jedoch gewähren, kann es zu einem kompletten Ernteausfall kommen. Der Förster rät aber dringend davon ab, den Tieren mit der Giftspritze beikommen zu wollen, „denn sonst tötet man mit dem Insektizid gleichzeitig die Fraßfeinde der Raupen“. Die Staatliche Versuchsanstalt für Gartenbau der Fachhochschule Weihenstephan weist zudem darauf hin, dass Vögel, Raubwanzen sowie einige Parasiten eine ungehemmte Vermehrung der Gespinstmotten verhindern.
Sind die kleinen weißen Falter mit den schwarzen Punkten auf den Flügeln schließlich aus den Puppen geschlüpft, verwittern die Gespinste rasch, die Bäume treiben wieder aus und schon bald ist von dem Gespinst-Spuk nichts mehr zu sehen.

REWE-Umbauparty

Duisburg-Neudorf, 7. Mai 2010 - An Christi-Himmelfahrt findet in der Zeit von 11:00-20:00 auf dem REWE-Gelände eine große Umbauparty auf dem Kundenparkplatz statt! Dazu sind alle Neudorfer herzlich einladen!

Duisburg trauert um Rolf Steeger, Gründer der Duisburger Tafel
Die Tafel – Entwicklung der Hilfe für die Schwächsten der Gesellschaft  durch Rolf Steeger - Von Harald Jeschke

Duisburg-Neudorf, 6. Mai 2010 - Duisburg trauert um Rolf Steeger. Duisburg verliert mit dem Neudorfer - geb. 11. August 1940 - und ehemaligen Feuerwehrmann einen Menschen mit dem Blick für Menschen, denen es nicht so gut ging. Und genau das wurde für ihn und seine Tochter zum neuen Lebenswerk, dem viele Duisburger sehr viel zu verdanken haben.
„Obdachlose und Drogenabhängige haben keine Lobby!“ Mit dieser traurigen Erkenntnis konnte Rolf Steeger nicht so wirklich umgehen.
Seit dem März 1995 versucht die Duisburger Tafel die gröbste Not zu lindern.

An erster Stelle stand die Versorgung mit einer warmen Mahlzeit am Tag. So begann der eingetragene Verein Duisburger Tafel e.V. zunächst im September 1995 damit, an zwei Sonntagen im Monat, mit Obdachlosen zu frühstücken. Erst im Dezember 1995 gab es am Bahnhof-Ostausgang von Montag bis Freitag einen Mittagstisch für Obdachlose und Bedürftige. Dabei wurden wir von der Bahnhofsmission tatkräftig unterstützt.

Dann ging es Schlag auf Schlag, im März '96 zogen wir in die Vulkanstraße 17 und seitdem gibt es von Montag bis Sonntag ein Mittagessen. 
Zusätzlich beliefern wir die Herz-Jesu Gemeinde in Marxloh einmal wöchentlich. Im Oktober '96 konn­ten wir unser Angebot auf der Vulkanstraße erweitern, nun sind unsere Öffnungszeiten von 10:00 bis 16:00 Uhr. Eine Kleiderkammer wurde eröffnet, die Dusche sowie Waschmaschine und Trockner in Betrieb genommen.

Wie begann dies alles? Der Neudorfer Feuerwehrmann Rolf Steeger erinnert sich.

Es war im kalten Winter 1993/94, als es die ersten zaghaften Bemühungen gab, für Bedürftige etwas zu tun. Feinkosthändler Hans Kersten hatte eine Aktion mit der Bahnhofsmission im Sinn, wollte warme Suppen liefern und suchte Mitstreiter. Neben der Bahnhofsmission wurde der zentrale Treff der Obdachlosen Duisburg unter der Fahrbahnbrücke am Marientor ins Visier genommen, wurden dort auch die ersten warmen Angebote bzw. wurde mindestens alle 14 Tage gemeinsam gefrühstückt. Dabei konnten zwei Obdachlose vor dem Erfrieren gerettet werden.

Das Ganze sollte aber organisatorisch konkret anlaufen.

Ausgerechnet im etwas nobleren Gasthaus Wilhelmshöhe trafen sich die Ideengeber um Gleichge­sinnte zu suchen und konkreter die Hilfe für die sozial Schwächsten anzupacken.

Hans Kersten übernahm zunächst die Federführung, hatte aber mit seinem Unternehmen so viel zu tun, dass es hier schnell zu einer anderen Lösung kommen musste. Die kam. Ab 1994 übernahm

Uta Steeger, Tochter des Mannes der ersten Stunde nahm das Heft in die Hand. Erste Anlaufstelle wurde Neudorfer Ostausgang des Hauptbahnhofes in den ehemaligen Räumen des Roten Kreuzes, dort wo heute die Backwaren angeboten werden. Mit dem Catering Unternehmen Sommer wurde nach dem Ausscheiden von Hans Kersten eine Vereinbarung getroffen und es gab dort die ersten warmen Mahlzeiten

Mit dem Bau des UCI-Kinocenters war es aber vorbei mit dieser Örtlichkeit, da dort das Baubüro ein­zog. Die Tafel zog nach guten Kontakten mit der Stadt und Herrn Luderer 1996/97 in die Vulkanstraße ins Lager des Sozialamtes für Gebrauchtmöbel.

Seit 2003 erfolgt nun die Essenausgabe im Grunewald im ehemaligen Brückenbaubüro an der Düssel­dorfer Straße 346 in Hochfeld. Zusätzlich gibt es seit knapp fünf Jahren ein Büro in Neudorf an der Grabenstraße 16. Das wurde seit einem Jahr mit einem „Tafelladen“ erweitert.

Dort werden nun täglich Lebensmittelkisten an zwei aber auch an einen vierköpfigen Familienhaushalt – oder gar größer -  ausgegeben. Nach Vorlage von Hartz IV-Bescheinigung oder einem Berechti­gungsausweises gibt es diese Lebensmittel.

Dieser Bereich ist für etwa 120 Menschen die Anlaufstelle schlechthin, werden in der Woche  rund 600 Personen mit ihren Kindern sozusagen grundversorgt.  Mit der täglichen Ausgabe von Montag bis Freitag mit durchschnittlich 60 Essen am Grunewald versorgt die Tafel insgesamt etwa 2000 Men­schen. Und wie wird diese Mammutaufgabe gestemmt?

Organisiert wird das Ganze mit einem Fahrdienst, um die zwei Lieferungen täglich bewältigen zu kön­nen - mit den Betreuern der Obdachlosenhilfe fiftyfifty, dem Tafelladen sowie der Essenausgabe.

Mittlerweile ist die Tafel Arbeitgeber für sechs bezahlte Halbtagskräfte, die aus dem Bereich der Gäste kommen und Sozialleistung oder Harz IV-Gelder bezogen hatte.

Die Tafel hat keine Hauptsponsoren, muss jährlich 200 000 Euro für ihren Dienst am Menschen auf­bringen.

Der ehemalige Feuerwehrmann und jetzige Ruheständler Rolf Steeger ist täglich ab 10 Uhr im Einsatz, hat aber mit der ganz stark miteingebundenen Ehefrau Marlies eine feste „Oase“ im Tagesablauf: „Unser Familienkaffee um 16 Uhr ist Tradition und wird unbedingt eingehalten“, beschwört der ehe­malige Brandretter den Familiensinn.

Die Zahl der sozial Schwachen in dieser Stadt wächst. Es kann ganz  schnell gehen: Arbeitsplatzver­lust, Ehescheidung - kein Geld mehr da. Kein Geld für die Miete, also  raus aus der Wohnung. Was dann? Keine Arbeit, kein Geld, keine Wohnung  - der Teufelskreis kann sich schneller schließen, als der Mensch wahrhaben will. Und schon liegt der Mensch auf der Straße. Wer hilft? Wer kann und wer will helfen?

Verleihung der „Neudorfer Ehrentafel“  Der Bürgerverein Duisburg-Neudorf hat es sich zur Aufgabe gemacht, Solche, die in Neudorf beheimatet oder niedergelassen sind, für ihre ehrenamtliche Tätigkeit, im Rahmen des „Neudorfer Empfang“ zu ehren. Bei dem Neudorfer Empfang 2007 wurde in den Kategorie „Bürger“- die Duisburger Tafel e. V. mit der „Neudorfer Ehrentafel“ gewürdigt. Sozialdezernent Reinhold Spaniel (re.) mit Harald Jeschke bei der Ehrung der "Tafel-Initiatoren" Uta und Rolf Steeger (li.)  Bürgervereins.

Archiv Aktuelles 2009

Archiv Aktuelles 2008
Archiv Aktuelles 2007 - Archiv Aktuelles 2006  - Archiv "Aktuelles" 2005
www.waschhaus-neudorf.de

Schallschutz in Duisburg • Gesamtinvestitionen: rund 1,03 Millionen Euro
Bissingheim und auch Neudorf Pilotprojekt in Deutschland mit 3 Meter hoher Schallschutzwan
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1. Internationale Vereinigung von Bürgerinitiativen
 gegen Umweltschäden durch
Schienenverkehr

Aktuelle Biergarten-Planung im Sportpark
Berichterstattung aus der Bezirksvertretung - Vergleichende Abfallgebühren
Ausbau der Kammerstraße und Biergarten im Sportpark

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