23.7.2008: Behindertenparkplätze in Neudorf:
Lt. Auskunft der Stadtverwaltung gibt es für Duisburg keine Übersicht / Auflistung über behindertengerechte Parkplätze. Der Bürgerverein versucht, diese Lücke für Neudorf zu schließen.
Behindertengerechte Parkplätze in Neudorf:
- Ludgeristr.: vor dem Eingang des Landes Behördenhaus
- Oststr.: vor der Sparda-Bank am Ostbahnhof
- Memelstr.: auf dem Parkplatz am Schwimmbad
- Waldstr.: auf dem Parkplatz am Friedhofseingang
Diese Auflistung ist natürlich noch sehr unvollständig; bitte helfen Sie bei der Vervollständigung mit, indem Sie hier
weitere behindertengerechte KFZ-Parkplätze melden.
6.4.2008: Erster autofreier Sonntag in 2008 mit dem BV Neudorf - Infospaziergang rund um den Parallelkanal und die neue Wasserwelt
Treffpunkt: 11:00 Uhr vor dem Ruderverein/DSV 98
Was hat sich nach dem ersten Spatenstich vor einem Jahr getan, was kommt?
Klimaschutz und Abgase - was kann der Bürger tun?
Die Diskussion um den Klimaschutz beginnt nicht nur bei der Industrie, der Energiewirtschaft oder den Automobilherstellern und hört schon gar nicht beim Haushalt und dem einzelnen Bürger auf. Der Bürger ist durchaus bereit, etwas für den allgemeinen Klimaschutz zu tun.
Ein Denkanstoß war der aus den 70er Jahren der berühmte autofreie Sonntag am 25. November 1973. Wegen der Ölkrise durften an diesem Tag in Deutschland nur Autos mit Sondergenehmigung auf den Straßen unterwegs sein.
Verzicht per Anordnung hieß damals das Motto - wir nennen es jetzt "sich auf das Wesentliche besinnen". nicht immer auf den Anderen schauen.
Im kleinräumigen Bereich will der Bürgerverein deshalb hier mit einem freiwilligen autofreien Sonntag den Anstoß geben.
Dies soll - so unsere Absicht - einmal an jedem ersten Sonntag eines Monats stattfinden.
Jeweils um 11 Uhr ruft der Bürgerverein zum Informations-Spaziergang in unmittelbarer Nachbarschaft.
2.9.2007: 6. autofreier Sonntag 2007 - Wald-Exkursion des BV- Neudorf
Anlässlich seines "6. autofreien Sonntag", macht der Bürgerverein Duisburg-Neudorf, eine Exkursion in den Duisburger Stadtwald, um wieder ein paar Stunden durch Verzicht auf das Auto im kleinräumigen Bereich die Umwelt zu schonen. Die Führung übernimmt bei dem Spaziergang der frühere Stadtarchäologe Dr. Günter Krause.
Anschließend kann sich die Gruppe beim Grillen stärken. Treffpunkt ist am 02. September um 11:00 Uhr am Hans-Walter-Gerlach-Stadion (TuRa 88).
5.8.2007: 5. autofreier Sonntag 2007 - der BV- Neudorf besichtigt den Wasserturm in Hochfeld:
Anlässlich seines "5. autofreien Sonntag" wird der Bürgerverein Duisburg-Neudorf nach Hochfeld spazieren, um wieder ein paar Stunden, durch Verzicht auf das Auto, im kleinräumigen Bereich die Umwelt zu schonen.
Ziel der Veranstaltung ist diesesmal der restaurierte Wasserturm an der Paul-Esch-Straße 54, Ecke Krummenhakstraße. Von dem sich im 11. Stockwerk befindenden Café hat man bei gutem Wetter einen tollen Panoramablick über Duisburg.
Treffpunkt ist am 05. August 2007 um 11:00 Uhr an der MSV-Arena.
1.7.2007: 4. autofreier Sonntag - Bürgervereine Neudorf und Duissern auf dem Kaiserberg:
Anlässlich seines "4. autofreien Sonntags" hat der Bürgerverein Duisburg-Neudorf, gemeinsam mit dem Bürgerverein Duissern den Kaiserberg erkundet.
25.3.2007: Klimaschutz und Abgase - was kann der Bürger tun?
Bürgerverein Duisburg-Neudorf startet freiwilligen Verzicht
Appell auf PKW-Verzicht mit einem autofreien Sonntag im Monat
Die Diskussion um den Klimaschutz beginnt nicht nur bei der Industrie, der Energiewirtschaft oder den Automobilherstellern und hört schon gar nicht beim Haushalt und dem einzelnen Bürger auf. Der Bürger ist durchaus bereit, etwas für den allgemeinen Klimaschutz zu tun.
Ein Denkanstoß war der aus den 70er Jahren nach dem "Ölschock" eingeführte autofreie Sonntag. Verzicht hieß damals das Motto - wir nennen es jetzt "sich auf das Wesentliche besinnen". nicht immer auf den Anderen schauen, was dort gemacht wird und erst dann schließe ich mich an.
Im kleinräumigen Bereich will der Bürgerverein deshalb hier mit einem freiwilligen autofreien Sonntag den Anstoß geben.
Dies soll - so unsere Absicht - einmal an jedem ersten Sonntag eines Monats, beginnend mit Sonntag, den 1. April - kein Aprilscherz - stattfinden.
Jeweils um 11 Uhr ruft der Bürgerverein zum Treff ohne PKW diesmal vor dem Haupteingang der im Süden Neudorfs gelegenen MSV Arena, um von dort aus den einen oder anderen Informations-Spaziergang zu unternehmen.
Weitere Vorschläge zum Umgang mit den Schätzen unserer Erde greifen wir gerne auf.
Für und mit dem Bürger
Ihr Bürgerverein Duisburg-Neudorf e. V.
15.3.2007: Ampelausschaltungen in Neudorf
Nachtabschaltung von Ampeln löste Diskussionen aus
Duisburg, 15. März 2007 - Die Nachtabschaltung von Ampeln in der Stadt um Spareffekte zu erzielen brachte heute Diskussionen in der Bezirksvertretung Mitte. SPD-Vertreter Dr. Lothar Tacke stellte den Antrag, den Kreuzungsbereich Essenberger Straße/ Am Schlütershof aus der Abschaltmaßnahme heraus zu nehmen. "An dieser Kreuzung habe ich den Tod eines Motorradfahrers erleben müssen und bei dem LKW-Verkehr dort halte ich es nicht für sinnvoll, in diesem Kreuzungsbereich die Ampeln abzuschalten." Dies sahen andere Bezirksvertreter anders. Fredy Wagemeyer (CDU) argumentierte. "Wenn man eine Kreuzung nicht berücksichtigt, gibt es sicher noch viele andere, bei denen dann genauso gehandelt werden müsste. Das geht so nicht."
Grünenvertreter Arslan bemängelte, dass die Laufzeit von zwei Jahren zu lang sei, um auch schnell Erfahrungen berücksichtigen zu können. "Ein Jahr sollte reichen." Der PDS-Vertreter meinte, dass die Abschaltung morgens bis 06:30 Uhr für Fußgängerüberwege zu lang sei und bis 06:00 Uhr reichen sollte.
SPD-Vertreter Reiner Meier legte sich quer: "Wenn eine Kreuzung berechtigterweise wegen der Gefährdung herausgenommen werden muss, kann ich der Vorlage generell nicht zustimmen." Und schon meinte Grünen-Abgeordneter Arslan, dass aufgrund der Gefährdung die Verantwortung generell nicht zu übernehmen sei.
Fredy Wagemeyer von der CDU wehrte sich letztendlich dagegen, dass die Politik hier in die Verantwortung gezogen werden soll. "Ich finde es ungeheuerlich, dass wir hier verantwortlich gemacht werden sollen. Man muss sich doch auf die Verwaltung verlassen können."
So gab es drei Abstimmungen zu den Anträgen, wobei der Antrag der SPD, den Kreuzungsbereich Essenberger Straße / Am Schlütershof herauszunehmen, keine Mehrheit fand. Der Antrag auf Abschaltung der Fußgängerüberwege nur bis 06:00 fand eine Mehrheit sowie auch der Antrag, die Nachtabschaltung nur ein Jahr laufen zu lassen. Mit diesen Anträgen wurde die Gesamtvorlage beschlossen. Ob diese Anträge nun auch die Fachausschüssen und den Rat am 26. April passieren, muss abgewartet werden.
Mit der Drucksache 4637 hat der Ausschuss für Bauwesen, Verkehr und Logistikentwicklung am 11.2.2002 beschlossen, alle städtischen Lichtsignalanlagen auf mögliche Einsparpotentiale zu untersuchen. Die Ergebnisse sollen den Bezirksvertretungen und den Ausschüssen zur Information und abschließend dem Rat zur Beschlussfassung vorgelegt werden. In ihrem Gutachten zur Konsolidierung des städtischen Haushaltes verweist die Unternehmensberatung Berger auf die konsequente Abschaltung nicht dringend benötigter Signalanlagen in den Nachtstunden. Von dieser Beratung unberührt sind die laufenden Untersuchungen zur Reduzierung von Lichtsignalanlagen-Standorten. Sie werden der Politik in einer weiteren Vorlage zur Entscheidung vorgelegt.
1. Vorgaben zur Nachtabschaltung von Lichtsignalanlagen
Grundlage der Untersuchung sind die im Folgenden zitierten Vorschriften und Richtlinien:
1.1 Die Verwaltungsvorschrift VI zu § 37 Straßenverkehrsordnung bestimmt, dass Lichtsignalanlagen in der Regel auch nachts in Betrieb gehalten werden sollten. Ist die Verkehrsbelastung nachts schwächer, so empfiehlt es sich, für diese Zeit ein besonderes Lichtzeichenprogramm zu wählen, das alle Verkehrsteilnehmer möglichst nur kurz warten lässt. Nächtliches Ausschalten ist nur dann zu verantworten, wenn eingehend geprüft ist, dass auch ohne Lichtzeichen ein sicherer Verkehr möglich ist. Bei Anlagen, die nachts abgeschaltet sind, soll in den wartepflichtigen Kreuzungsfahrten gelbes Blinklicht gegeben werden.
1.2 Auch in der Richtlinie für Signalanlagen (RiLSA) heißt es in Punkt 1.4: "Es ist vom Grundsatz auszugehen, dass Lichtsignalanlagen in der Regel ununterbrochen (Tag und Nacht) in Betrieb zu halten sind." Auch in verkehrsschwachen Zeiten sollte zur Verringerung der Emissionen und der Wartezeiten nur dann abgeschaltet werden, wenn der Grund, der zur Errichtung der Lichtzeichenanlage führte, während bestimmter Zeiten entfällt und wenn vorher eingehend geprüft wurde, dass auch bei abgeschalteter Lichtzeichenanlage ein sicherer Verkehrsablauf möglich ist bzw. durch das Abschalten keine anderen Gefahren entstehen.
2. Argumente für eine Nachtabschaltung
2.1 Störungen durch Lärm besonders in Wohngebieten durch Anfahr- und Bremsgeräusche.
2.2 Kraftfahrer beschweren sich über unnötiges Halten und Warten vor "Rot", während in der "grünen" Querrichtung niemand den Knoten befährt. Hier wird häufig eine unsinnige Reglementierung moniert.
2.3 Die Verkehrsdisziplin von Fußgängern lässt nach. Diese neigen dazu, bei Rot die Straße zu überqueren, weil sie die Notwendigkeit des Wartens nicht einsehen.
2.4 Die Wartezeiten sowie das Bremsen und Anfahren an Lichtsignalanlagen werden mit unnötigem Treibstoffverbrauch in Zusammenhang gebracht.
2.5 Durch Senkung des Strom- und Treibstoffverbrauchs wird ein Beitrag zur Energieeinsparung und damit Reduzierung des CO2-Emmissionen gegeben.
2.6 Die erwarteten Energieeinsparungen führen zur Senkung der Unterhaltungskosten und damit bereits relativ kurzfristig zu einer Entlastung des städtischen Haushalts.
2.7 Würde die Verkehrsbelastung der Nachtstunden zugrunde gelegt, wären bei vielen heute beampelten Kreuzungen nach den Kriterien der Straßenverkehrsordnung keine Lichtsignalanlagen notwendig. Dies betrifft besonders Fußgängeranlagen und Einmündungen von Gewerbegebieten.
3. Erfahrungen mit nachts abgeschalteten Lichtsignalanlagen
3.1 Untersuchungen im Regierungsbezirk Düsseldorf Im Regierungsbezirk Düsseldorf wurden im Jahr 2002 insgesamt mehr als 1300 Lichtsignalanlagen nachts abgeschaltet. Die Nachtabschaltung erfolgt in den verschiedenen Städten und Kreisen je nach Knotenpunkt und Verkehrsbedeutung der Straßen zu unterschiedlichen Zeiten, wobei der früheste Abschaltzeitpunkt 19.00 Uhr und die späteste Wiederinbetriebnahme 9.00 Uhr ist. Darüber hinaus findet vereinzelt auch eine Differenzierung nach Wochentagen statt. Während die Mehrzahl der Anlagen kontinuierlich die ganze Woche über nachts außer Betrieb genommen werden, befinden sich einige Anlagen nur am Wochenende in der Nachtabschaltung. Generell kann festgestellt werden, dass die Verkehrssicherheit trotz nächtlicher Außerbetriebnahme der Lichtsignalanlagen an den betroffenen Knotenpunkten nicht wesentlich beeinträchtigt wurde. Insgesamt haben sich an den Knotenpunkten zu den Abschaltzeiten 192 Unfälle mit unterschiedlicher Unfallschwere ereignet (116 dieser Unfälle verteilen sich auf 2 bzw. 3 Jahre). Bei den meisten Unfällen kam es zu Sach-, nur vereinzelt zu Personenschäden. Auffällig ist, dass als Unfallursache nicht ausschließlich Vorfahrtverstöße festgestellt wurden, sondern mit der Nachtabschaltung vielfach auch überhöhte, nicht angepasste Geschwindigkeit einherging. In der Regel wurden von den Straßenverkehrsbehörden Lichtsignalanlagen an Knotenpunkten, die sich zu Unfällhäufungsstellen entwickelt haben, wieder durchgehend in Betrieb genommen bzw. deren Abschaltzeiten angepasst.
3.2 Erfahrungen in Duisburg
Im Jahr 1982 wurden in Duisburg 153 zentral gesteuerte Lichtsignalanlagen probeweise nachts von 23.00 Uhr bis 5.00 Uhr abgeschaltet. Die Unfallzahlen erhöhten sich um 36 im Vergleich zum Vorjahr.
3.3 Erfahrungen in anderen Städten In der Stadt Mülheim/Ruhr werden seit 1997 nachts etwa 90 % der Lichtsignalanlagen abgeschaltet. Nach einem Anstieg der Unfallzahlen im ersten Jahr sind sie in der darauf folgenden Zeit wieder zurückgegangen. Auch die Stadt Essen hat einen Großteil ihrer Lichtsignalanlagen abgeschaltet. Weitere Anlagen wurden z. B. in Mettmann (bis auf 2 unfallträchtige Kreuzungen wurden alle Anlagen abgeschaltet), in Velbert sowie bei den Landesbetrieben Nordrhein-Westfalen abgeschaltet. Tendenziell verlaufen die Unfallzahlen ähnlich zu denen der Stadt Mülheim.
4. Auswahlkriterien der nachts abzuschaltenden Lichtsignalanlagen in Duisburg
Bei der Auswahl von Lichtsignalanlagen, die in Duisburg zur Nachtabschaltung vorgesehen sind, galt ein besonderes Augenmerk der Sicherheit der Verkehrsteilnehmer. Unter Zugrundelegung der Straßenverkehrsordnung (StVO), der Richtlinie für Lichtsignalanlagen (RiLSA) und Empfehlungen des HUK-Verbandes wurden daher nur solche Lichtsignalanlagen ausgewählt, bei denen auch ohne Lichtzeichen ein sicherer Verkehr möglich ist. Für die Abschaltung von möglichst vielen Anlagen spricht, dass sich der Verkehrsteilnehmer dadurch auf die veränderte Situation besser einstellen kann. Auch die Festlegung eines allgemeinen Zeitfensters, in dem alle vorgeschlagenen Anlagen abgeschaltet werden, trägt zur Akzeptanz der Maßnahme bei. Zwischen 20.00 Uhr und 06.30 Uhr sollen daher Fußgängerüberwege abgeschaltet werden, die in erster Linie der Schulwegsicherung dienen. Für alle anderen vorgeschlagenen Lichtsignalanlagen gilt eine Abschaltzeit von 23.00 Uhr bis 05.00 Uhr. Der Straßenbahnbetrieb ist in diesem Zeitfenster weiter möglich (Verkehrsregelung erfolgt über die bestehenden Verkehrszeichen), der Beschleunigungseffekt (Vorrangschaltung für die Straßenbahn) ist in den Nachtstunden jedoch eingeschränkt.
5. Kosten/Kosteneinsparung
263 Lichtsignalanlagen können direkt über den Verkehrsrechner abgeschaltet werden. Investitionen sind an dieser Stelle nicht notwendig. Kosten entstehen für die Umrüstung von Lichtsignalanlagen, die nicht an den Verkehrsrechner angeschlossen sind. Teilweise müssen Zeitschaltuhren eingebaut werden, teilweise sind Änderungen in der Software notwendig. Bei 19 Lichtsignalanlagen, die sich für die Nachtabschaltung eignen würden, ist die Nachrüstung mit einer Zeitschaltuhr aufgrund des Alters des Steuergerätes nicht wirtschaftlich. Diese Anlagen werden erst zu einem späteren Zeitpunkt nach Austausch des Steuergerätes nachts abgeschaltet und sind im Anhang durch eine graue Hinterlegung besonders markiert. Die Gesamtkosten für die Anpassung von 125 Lichtsignalanlagen belaufen sich auf ca. 69.000 €.
Durch die nächtliche Abschaltung von 420 Lichtsignalanlagen können Stromkosten in Höhe 68.000 €/Jahr eingespart werden. Die Finanzierung der Anpassungsmaßnahmen (Nachrüstung der Zeitschaltuhren, Änderung der Software) erfolgt aus dem pauschalen Betriebskostenzuschuss für die Unterhaltung und den Betrieb von Lichtsignalanlagen. Der Austausch der Steuergeräte ist eine Investitionsmaßnahme und wird vereinbarungsgemäß über die Kapitaldienstrate finanziert. Abgesehen von den Kostenaufwendungen im 1. Jahr wirken sich die reduzierten Stromkosten schon ab dem 2. Jahr nahezu vollständig kostenmindernd auf den Unterhaltungsaufwand der Wirtschaftsbetriebe Duisburg aus.
6. Weitere Vorgehensweise nach der Nachtabschaltung
Die Verwaltung wertet die Nachtabschaltung als zeitlich nicht festgelegten Versuch, in dem negative Effekte erfasst und bei auftretenden Problemen ein Wiedereinschalten ermöglicht wird.
7. Aufstellung der nachts abzuschaltenden Lichtsignalanlagen in Duisburg
Aufstellung der nachts abzuschaltenden Lichtsignalanlagen
5.3.07: Straßenbaumaßnahme Klöcknerstraße/Ludgeriplatz in Duisburg-Neudorf
Pressemitteilung der Stadt Duisburg von Freitag, 2. März 2007:
Straßenbaumaßnahme Klöcknerstraße/Ludgeriplatz in Duisburg-Neudorf
Duisburg. Am Montag, 5. März, beginnen umfangreiche Straßenbaumaßnahmen im Bereich der Klöcknerstraße und des Ludgeriplatzes in Duisburg-Neudorf. Aus dem Grunde wird sich die Verkehrsführung, je nach Baufortschritt, laufend ändern. Ortskundige werden gebeten diesen Bereich weiträumig zu umfahren, da mit Verkehrsbehinderungen gerechnet werden muss. Die Stadt Duisburg rechnet damit, dass die Maßnahme bis Mitte Mai beendet ist.
Pressekontakt: Anja Huntgeburth, Tel.: 0203 283 4442
15.12.2006: Spatenstich für die Fahrradstation am Ostausgang des Hauptbahnhof
Oberbürgermeister Adolf Sauerland hat am 15. Dezember 2006 den offiziellen Startschuss für die Bauarbeiten an der neuen Fahrradstation am Osteingang des Duisburger Hauptbahnhofes gegeben. Bis zum Frühjahr 2007 entsteht unter dem dortigen Großkino ein Parkhaus für Fahrräder mit bis zu 450 bewachten Einstellplätzen.
Zur Radstation gehört ein Fahrradverleih und es werden Serviceleistungen rund ums Rad sowie radtouristische Informationen angeboten. Weitere Dienstleistungen könnten folgen.
Interessant ist dieses Angebot nicht nur für Berufspendler, die auf ihrem Arbeitsweg den öffentlichen Personennahverkehr mit dem Rad kombinieren. Da die Station an sieben Tagen in der Woche geöffnet sein wird, kann diese Möglichkeit beispielsweise auch am Wochenende für einen Besuch in der City genutzt werden.
Das Projekt finanziert sich zum Großteil aus dem Förderprogramm "100 Radstationen NRW". Betrieben wird die Radstation von der Paritätischen Initiative für Arbeit e.V. (PIA e.V.), die bereits zwei Stationen in Mülheim/Ruhr unterhält. Die Radstation wird mit Beschäftigungs- und Qualifizierungsmaßnahmen der ARGE und der Bundesagentur für Arbeit unterstützt.
Dez. 2006: Planungen zum neuen Berufskolleg Mitte wurden heute vorgestellt - Bürger einhellig dagegen
Von Harald Jeschke
Fotos: Manfred Schneider
In Duisburg-Neudorf, zwischen Mülheimer Straße, Pappenstraße, Bismarckstraße und Memelstraße, ist die Errichtung des neuen Berufskolleg-Mitte geplant. Es geht um die Flächennutzungsplan-Änderung Nr. 5.44-Mitte und der Bebauungsplan Nr. 1084-Neudorf. Sie kamen, die interessierten Bürgerinnen und Bürgern zur öffentlichen Sitzung der Bezirksvertretung Mitte.
Es war die erste Gelegenheit, sich zu den Entwürfen zu äußern und diese mit der Bezirksvertretung zu erörtern. Die Planentwürfe können vom 4. bis 12. Dezember im Bezirksamt Mitte, Zimmer 413, Sonnenwall 73, jeweils von 8 bis 16 Uhr, eine Stunde vor Beginn der öffentlichen Sitzung im Tagungsraum oder im Internet unter www.duisburg.de/stadtentwicklung, Rubrik "Aktuelle Bauleitplanung", eingesehen werden.
Es gab eine Menge Wortmeldung auf der öffentlichen Sitzung der Bezirksvertretung Mitte, Zustimmung für das Projekt war nicht darunter.
"Das wird eine Katastrophe für Neudorf. Wir leiden schon schon. Unsere Lebensqualität ist hier immer schlechter geworden."
Wolfgang Maschke von Planungsamt der Stadt (unten im Bild rechts, links Anwohnerin Marianne Hostmann) hatte keinen leichten Stand. "Es ist erst eine Planung, keine aktuelle Bebauung. Wir wollen ja mit ihnen alle Anregungen und Eingaben in dieser frühen Bürgerbeteiligung in das Projekt einbringen." Ängste hatten Anwohner der Ankerstraße. "Kann es sein, dass sie Häuser der GEBAG wie auf dem Plan zu sehen abreißen?
Auch hier musste der Stadtplaner auf die Planungsphase verweisen. "Wir planen niemals ohne Eigentümer zu sein." Es geht um etwa 1,5 ha Fläche, in der bis zu 3100 Schüler in der Tagesspitze erwartet werden. Eventuell kommen nach zusätzlichen bauten im Bereich noch rund 1200 andere Nutzer hinzu, die die angedachten Sporthallen oder Veranstaltungsräume nutzen.
Eine Tiefgarage mit Einfahrt von der Mülheimer Straße her soll den Parkdruck lindern. "Aber das gibt doch ein Verkehrschaos auf der Mülheimer Straße", erwiderte ein Anwohner. Ein langjähriger Pappenstraßen-Anwohner: "Wir haben hier schon mit einem Kindergarten, Musikschule, Billard- und Computerclub genug Belastungen. Die unsinnige Entscheidung die Universität hier in Neudorf und nicht in Hochfeld anzusiedeln hat die stärksten Einwohner Duisburgs abwandern lassen. Der Forster-Bau war schon ein Verbrechen."
Ein anderer: "Planen sie lieber mit Aldi oder Lidl, da wissen wir woran wir sind."