Zum Small-Talk war MSV Coach Rudi Bommer am Freitag beim Bürgerverein Neudorf und auf dem Wochenmarkt an der Gabrielstraße zu Gast. Neben Gesprächen mit den Neudorfern liessen besonders weibliche Fans sich mit dem beliebten MSV-Trainer ablichten. Auch der Neudorfer Reibekuchenfrau Uschi Thaten war Bommer gerne behilflich. Fotos hier
23.6.2007: Spaß und Unterhaltung pur beim Straßenfest an der Wildstraße - Fest soll Traditionsveranstaltung werden
Fotos: Manfred Schneider
Was bei jedem Veranstalter für klingende Ohren sorgt war an der Neudorfer Wildstraße Trumpf: "Das war richtig schön" laute unisono der Tenor von Heimbewohnern, Nachbarn, Besuchern und Organisatoren beim ständig gut besuchten gemeinsamen Straßenfest der Johanniter und des Bürgervereins.
Ab 11 Uhr spielte erstens der Wettergott und zweitens die unterschiedlichsten Musikanten so prächtig mit, dass alle auf ihre Kosten kamen. Vor einem Jahr verständigten sich Seniorenheim und Bürgerverein, die bisherigen Berührungspunkte mit einem gemeinsamen Straßenfest zu vertiefen.
Mit dem Neudorfer Männerchor wurde das Fest gestartet, das mit vielen fleißigen und aufgeregten Helfern aus dem Heim der Johanniter und des Bürgervereins organisiert worden war. "Man kann sich das so gar nicht vorstellen, wie aufgeregt die Heimbewohner waren, da es so etwas ja noch nicht gegeben hatte", erklärte die Heimleitung rund um das Team von Detlev Wacker. Da ließ es sich niemand nehmen, das Waffeleisen zu bedienen, den Kaffee oder rustikale Köstlichkeiten anzubieten. Nach dem stilvollen Beginn mit dem Männerchor gab es durch das Ki-Bo-Daiko-Team mit dem japanischen Trommeln so richtig was auf die Ohren, staunten die Gäste nicht schlecht über die harte Arbeit der Damen und Herren an den japanischen Trommeln.
Mit Unterhaltungsmusik von Siggi Buchholz, Infoständen aus dem Bereich der Apotheke, der Rettungsdienste, der Parteien, des Bürgervereins und Trödelständen war viel Kurzweil angesagt. Die Wittener Dudelsackpfeifer-Gruppe war ein weitere und abschließender Höhepunkt. Und: Bei vielen netten Gesprächen der Bürger untereinander wurde viel Nützliches für den Ortsteil ausgetauscht. Fazit von den beiden Hauptakteuren Johanniter Neudorf und Bürgerverein: "So ein Nachbarschafts-Straßenfest sollte eine traditionelle Veranstaltung werden. Heißt: Wiederholung im angesagt und als eine einmal im Jahr stattfindende feste Größe im Neudo0rfer Veranstaltungskalender etabliert werden.
6.1.2007: Bürgerverein und CAP-Markt - Neujahrsgruß des Bürgervereins Duisburg-Neudorf
Fotos: Manfred Schneider
Duisburg, 6. Januar 2007 - Der Bürgerverein Duisburg-Neudorf begrüßte im neuen Jahr gemeinsam mit dem CAP-Markt die Bürger Neudorfs, CAP-Markt-Kunden, Mitglieder und interessierte Bürger des Frischmarktes.
Bei Glühwein und Krapfen gab es einen lockeren Gedankenaustausch rund um Neudorf und die fußläufige Frischmarktversorgung bei der bestehenden Altersstruktur generell. Immerhin bietet der neue CAP-Markt auch einen Lieferservice, der ab einem Einkaufswert von 20 Euro sogar kostenfrei ist. Bei der hohen Altersstruktur der angrenzenden Siedlungen ein durchaus interessantes Angebot, was aber noch lange nicht jeder nutzt.
"Für uns ist es wichtig, dass der bestehende Wochenmarkt an der Gabrielstraße und der seit dem 20. Oktober an der Neudorfer Mozartstraße eröffnete CAP-Markt mit seinem täglichen Angebot die Nahversorgung hier im Neudorfer Süden sichert. Wir hoffen sehr, dass die Bürger und Anwohner mit ihren Füßen so abstimmen, dass beide Säulen der Nahversorgung erhalten bleiben", betonte Bürgervereins-Vorsitzender Harald Jeschke.
"Die Abstimmung mit den Füßen ist für uns natürlich eine sehr wichtige Angelegenheit", bekräftigte Elisabeth Hofmann, Geschäftsführerin des Regenbogen e.V. "Der Markt wurde seit der Eröffnung eigentlich gut angenommen, es ist aber auch so, dass wir natürlich gern einige Kunden mehr hätten. Aber wir müssen so nach und nach die Menschen wieder zurückgewinnen, die sich ja nach Schließung des Edeka-Marktes hier vor fast zwei Jahren anderswohin orientiert haben. Das braucht alles noch ein wenig Zeit."
Dez. 2006: Wildbret und Jagdbläser-Chor im Johanniter-Stift
Von Manfred Schneider (Text und Fotos)
Nach dem "genussvollen" Erfolg des letzten Jahres, fand in dem Räumen des Johanniter-Stifts, auf der Wildstraße in Duisburg-Neudorf, das zweite Wildbretessen statt.
Die Kooperation von Bürgerverein Duisburg-Neudorf und dem Johanniter-Senioren-Stift trägt Früchte. Stefanie Scheer, die stellvertretende Heimleiterin und der 2. Vorsitzende des Bürgervereins, Ottmar Birke, selbst passionierter Jäger, organisierten diese Veranstaltung.
Hausherr Detlef Wacker konnte in diesem Jahr, wiederum den Jagdbläser-Chor des Hegering 4 aus Rheinhausen, mit ihrem 1. Vorsitzenden Claus Falken begrüßen.
Unter der bewährten musikalischen Leitung von Ulrike Götzen, erfreuten die Bläser, Hausbewohner und Gäste mit Klängen und Signalen rund um die Jagd. Eine besondere Freude bereitenden den Anwesenden, die gelehrigen Jagdhunde, die Frettchen von Michaela Giesen... und natürlich, das Bussardweibchen Lara, der Falknerin Gabriele Jez.
Auch das von Johanniter-Chefkoch Mario Bontempi kreierte Wildbret, als 3-Gang-Menue serviert, bleibt den Gästen sicher noch lange in Erinnerung. Die positive Bilanz der Veranstaltung, lässt auf eine Wiederholung in 2007 hoffen.
Dez. 2006: Bürgerverein Duisburg-Neudorf in China ein Thema
Besuch aus dem Reich der Mitte erhielt der Bürgerverein Duisburg-Neudorf
Foto Manfred Schneider
Mitarbeiter des Instituts Ostasienwissenschaft der Universität Duisburg-Essen und der Stiftung "Mitarbeit" des Projektes Bürgergesellschaften aus Bonn begleiteten zwei chinesische Gäste.
Diese interessierten sich für die in China in dieser Art nicht geläufige Form des
Engagements der Bürger. Angeregt wurde, diesen ersten Kontakt zu vertiefen.
V.L.: Bürgervereins-Geschäftsführer Lothar Wischmeyer, Christian Göbel
(Institut Ostasienwissenschaft Uni Duisburg-Essen), Quinghua Song (Präsidentin
Shining Stone Community Action), Ludwig Weitz (Referent Stiftung
Mitarbeit/Bonn), Generalsekretär Luwei (Chongping Wanzhou Community
Association for Culture Promtion) und Bürgervereins-Vorsitzender Harald
Jeschke.
11.11.2006: 4. Neudorfer Bürgerball ein voller Erfolg
Foto Manfred Schneider
Ehrenmitgliedschaft für Henriette Bentz
Am Samstag, den 11.11.2006 gab es wieder den beliebten Bürgerball. Auch wenn der Termin auf eine Karnevalsveranstaltung hindeutet - es ging um Musik und Tanz und das fröhliche Beisammensein an diesem Abend im Vereinsheim der Kleingartenanlage "Nachtigallental" an der Lotharstraße.
Im vierten Jahr des Bestehens des Bürgervereins war es auch der vierte Bürgerball.
Erstmals wurde auch die "Ehrenmitgliedschaft" des nach nun 40 Monate bestehenden und 400 Mitglieder starken Vereins vergeben. Henriette Bentz aus der Einschornsteinsiedlung wurde für ihr besonderes Engagement bei der Bürgerbüro- und Marktbetreuung vom geschäftsführenden Vorstand geehrt.
Lothar Wischmeyer (Geschäftsführer), Harald Jeschke (Vorsitzender), Ottmar Birke (stellv. Vorsitzender) und Winfried Kunz (Schatzmeister) gratulierten Henriette Bentz zur Ehrenmitgliedschaft und dankten ihr für den nimmermüden Einsatz. Neben Blumen gab es auch die Ehrentafel des Vereins für die engagierte Neudorferin.
20.10.2006: Der Bürgerverein auf Nachtsafari im Zoo
Fotos: Manfred Schneider
Bei der Nachtsafari im Zoo waren auch jüngere Mitglieder dabei. Alle waren echt begeistert und dankten Herrn Kamela vom Zoo Duisburg. Allgemeiner Tenor: "Wer nicht dabei war hat wirklich etwas verpasst."
20.10.2006: Grünaktion bei Tura 88:
Anläßlich der Anschaffung eines Kunstrasens gibt der Neudorfer Verein "Rasenaktien" heraus, die "Anlage Grün", für alle, die die finanzielle Last ein wenig mittragen wollen. Hier kann man mehr erfahren.
Weinfest auf der Oststraße eine echte Freude und Anlaufstelle für viele
Von Harald Jeschke (Text) und Manfred Schneider (Fotos)
(9.9.2006) Als ob die Interessengemeinschaft Oststraße den Wettergott mit einem guten Gläschen aus der Pfalz betört hätte. Bei strahlendem Sonnenschein und angenehmen Temperaturen war es eine echte Freude über Neudorfs Flaniermeile zu spazieren. Händler, Kunden und Neugierige hatten gute Laune. Auch für den um seinen Namensteil kämpfenden Neudorfer Verein TuRa 88 - Turn- und Rasensportverein - bleibt auch die eine oder andere Spende übrig. Immerhin muss der Verein mit der Heimat für viele Jugendliche eine sechsstellige Summe (180 000 Euro Eigenanteil) für den Rasen aufbringen, um endlich vom Aschenplatz wegzukommen.
Und mittendrin - wie immer eigentlich - Hans Kandt, Weinfest-Organisator schon vor vielen Jahren und einer der Initiatoren der Interessengemeinschaft schlechthin. In seinem Keramikcafe werden nicht nur Fleisch- oder Backwaren, Wein oder Keramik angeboten - es geht auch um ein Stückchen Bürger-Integration innerhalb des Stadtteils. Sein Cafe ist im Sommer wie auch im Winter beliebter Anlaufpunkt der Neudorfer - und nicht nur für diese.
Innenhof-Fest der "WEG 539"
Von Manfred Schneider (3.9.2006 Text und Fotos)
Bereits zum zweiten Male feierten die Anwohner der Einschornsteinsiedlung, in der so genannten WEG 539 zwischen Kortum-, Uthmann- und Wildtrasse, ihr Innenhof-Fest. Sinn der Veranstaltung ist, die Nachbarschaft zu fördern und den Innenhof zu verschönern. Während im letzten Jahr von dem Erlös des Festes., eine Schaukel gekauft wurde, soll es diesmal ein Baum sein, um den Innenhof weiter zu begrünen.
3.9.2006: Sommerfest im Johanniter-Stift
Von Manfred Schneider Text und Fotos
Gute Laune pur, war beim Sommerfest des Johanniter Senioren-Stifts in Duisburg Neudorf angesagt. Wie schon in den letzten Jahren, brachte der bereits 84-Jährige Alleinunterhalter, Willi Niggemann, mit seinen melodischen Klängen, die anwesenden jungen und alten Gäste in Stimmung. Bei Reibekuchen, Bratwurst und Kotelett vom Grill, Eis und Kuchen, sowie ein Bierchen vom Fass, saßen die Bewohner des Stifts mit ihren Angehörigen und Freunden gemütlich beieinander. Da auch die Sonne mitspielte, wurde es für alle Beteiligten ein harmonisches Fest.
Es begann eigentlich, wie so oft im Leben. Rein zufällig. - Die Musikpädagogin der Hauptsschule Gneisenaustraße, Annegret Nolte, bot der Heimleitung des Johanniter-Stifts in Duisburg-Neudorf an, für die Bewohner des Hauses, eine musikalische Weihnachtsgeschichte aufzuführen. Stefanie Scheer, stellvertretende Heimleiterin konterte: "Dann kommen unsere Leute in ihre Schule!"
Mittlerweile haben zwei Seniorinnen, dreimal am Geschichtsunterricht der Gneisenaustraße mitgewirkt. Den Anfang machte die 85-Jährige Helene Bistram, mit jeweils einer Schulstunde in der 7. und 10. Klasse. Helene Bistram, ehemalige kaufmännische Angestellte und langjährige freigestellte Personalrätin bei der Stadtverwaltung Duisburg, erzählte aus ihrer Jugendzeit, die sie in Hamburg verbrachte. Interessiert folgten die SchülerInnen weiter den Ausführungen, als sie über ihren Beruf in Duisburg sprach, von einer Zeit, wie sie sagte, in der man noch etwas für die Bürger tun konnte. Auf die anschließenden Fragen, besonders zu Deutschlands dunkler Nazizeit, antwortete sie ausführlich und kompetent. Auffallend, so Helene Bistram, sei besonders das Interesse der Migrantenkinder zu diesem Thema gewesen.
Auch die 90-Jährige Kläre van Merwyk, die in der 5. Klasse referierte, war erstaunt über den Wissensdurst der Jungen und Mädchen. Sie erzählte von ihrer Schulzeit, dass sie auf dem Lande wohnte und es in der Schule nur eine Klasse, vom 1. bis zum 8. Schuljahr gab, mit 16 Schülerinnen und Schülern und einem Lehrer. Weiter erzählte die betagte Dame, dass sie einen Schulweg von einer Stunde Fußweg, über Wiesen und einen Bach hatte. Ein Fahrrad konnte sich die Familie nicht leisten, da sie noch sieben weitere Geschwister hatte. Neben den allgemeinen Fragen zur damaligen Zeit, wurden auch von den 11 bis 12-Jährigen, Fragen zu den Weltkriegen und der Hitlerzeit gestellt.
Beide Institutionen werden sich wegen der Weiterführung eines solchen Geschichtsunterrichtes zusammensetzen.
23 Mitglieder des Bürgerverein Neudorf schnupperten die tolle italienische Atmosphäre der Casa Azzurri, in der MSV-Arena. Die meist Fussballbegeisterten ließen sich, vor dem Poster mit der italienischen Nationalmannschaft, fotografieren.
Stolpersteine auf der Koloniestraße
Von Manfred Schneider (Text und Fotos)
29.05.06 Duisburg - Vier, so genannte "Stolpersteine" sind zum Gedenken an Opfer des Nationalsozialismus, vor dem Haus Nr. 135 an der Koloniestraße in Neudorf verlegt worden.
Hinter diesem Haus standen in Deutschlands dunkelster Zeit, Wohnwagen von Sinti- und Roma- Zigeunern. Anna-Maria, Ida, Klara und Rosa Asch, die hier wohnten, durften nicht mehr weiterziehen und wurden am 10. März 1943 nach Auschwitz deportiert, wo sie noch im gleichen Jahr ermordet wurden.
Mit einer kleinen Gedenkfeier, aber auch als Mahnung, wurde zu Ehren der Toten gedacht.
An dieser Aktion haben sich die ev. Kirchengemeinde, die Gneisenauschule und Herr Becker-Ehn, so wie der Künstler Gunther Demnig und das Familienbildungswerk beteiligt.
In seiner Ansprache erinnerte der Neudorfer Pastor Winfried Mück, u.a. auch an den Heiligen Abend des letzten Jahres, als Neonazis über die Koloniestraße zogen und besonders bei den älteren Bürgern schlimme Erinnerungen wachriefen.
Schüler der Gneisenauschule, die mit ihrem Religionslehrer Pfarrer Heiner Augustin an der Feier teilnahmen, legten Rosen auf die Gedenksteine. Musikalisch untermalt wurde das Ganze von dem Sinti-Duo Lawina & Bernd.
Fotos von oben nach unten:
1) Die Stolpersteine mit den Namen der Ermordeten
4) Pastor Winfried Mück warnte vor der Wiederbelebung des "alten Wahns"
9) Schüler Marc Lohner legt seine Rose zu den Gedenksteinen
13)Pastor Mück, Pfarrer Augustin, und das Duo Lawina & Bernd bei der Gedenkfeier.
Begeisternde Stimmen, begeisterte Zuhörer
Von Manfred Schneider (Text und Fotos)
19.5.2006: Auf seiner Deutschland-Tournee mit Konzerten zu Gunsten der Kirche von Tichwin in Moskau, machte der Tichwinskaja-Chor auch im Johanniter-Stift in Duisburg-Neudorf halt.
Die im Jahre 1696 erbaute Kirche, wurde in der Stalinzeit zu einer Metallfabrik umgerüstet. Seit Jahren arbeitet die orthodoxe Gemeinde an der Sanierung und Restaurierung ihres Kleinods, für das die Sänger der Gemeinde sammeln.
Es war schon erhabener Anblick, als die sechs ganz in schwarz gekleideten russischen Sänger, mir brennenden Kerzen in der Hand "ihre Bühne" betraten. Als Moderatorin hatten sich die Künstler die stellvertretende Heimleiterin Stefanie Scheer auserkoren, die dem Publikum Text und Sinn der einzelnen Lieder erklärte.
Schon im ersten Teil, mit den liturgischen Gesängen der orthodoxen Kirche, spürten die Zuhörer welch schöne Stimmen hier zu Gast waren. Der bekannteste dieser Gesänge war: "Wir beten an die Macht der Liebe".
Bei den russischen Volksweisen, im zweiten Teil des Konzertes, hatte Chorleiter Igor Bogin, selbst mit einer begnadeten Stimme ausgestattet, die richtige Mischung an Liedern getroffen. So waren u.a. die in Deutschland sehr bekannten Abendglocken, die Ballade von Stenka Rasin und Kalinka zu hören. Vorgetragen wurden die Lieder von den Solisten Wladimir Tscheßnokow, Fedor Subenko, Juri Kaloschin und Igor Bogin, denen das Publikum begeistert applaudierte. Das als Zugabe gewünschte Lied, "Eintönig hell klingt das Glöckchen", gesungen von Wladimir Tscheßnokow, war noch mal ein Höhepunkt einer besonderen Veranstaltung.
Nachhaltig positiv sprachen die Bewohner des Johanniter-Stift und die Gäste von diesem Konzert. Die Heimleitung hatte hier wohl einen guten Griff getan.
Fotos von oben nach unten:
Tichwinskaja-Chorleiter Igor Bogin
Tichwinskaja-Chor mit Solist Wladimir Tscheßnokow singt -Eintönig hell klingt das Glöckchen
Tichwinskaja-Chor bei den Johannitern
15.5.2006: Kripo beim Bürgerverein Neudorf
Text und Fotos: Manfred Schneider
Taschendiebstahl, Raubdelikte, Trickbetrug, waren die Themen, über die Kriminaloberkommissar (KOK) Axel Hilbertz, vom Kommissariat Vorbeugung, auf Einladung des Bürgervereinsvorsitzenden, Harald Jeschke, im Silberpalais referierte. Die sehr informative Veranstaltung "Sicherheit für Senioren", hätte mehr Besucher verdient gehabt. Doch leider lassen sich Terminüberschneidungen, bei dem heutigen Veranstaltungsangebot nicht vermeiden.
Einen 100-prozentigen Schutz vor kriminellen Handlungen gibt es nicht, so KOK Axel Hilbertz. Jedoch durch gezielte Vorbeugung macht man es den Dieben schwerer. So beobachten Täter zum Beispiel Frauen, die in eine Bank oder Sparkasse gehen, wie sie wieder herauskommen. Die Handtasche unter den Arm geklemmt, vorsichtig nach links und rechts schauend, heißt für potenzielle Täter: "Hier ist was zu holen!" Deshalb sei es wichtig, das Geldinstitut so entspannt zu verlassen, wie man hinein ging. Ebenso wichtig ist es zur eigenen Sicherheit, nicht mehr Geld als nötig abzuholen. Bargeldloser Zahlungsverkehr bei Begleichung von Rechnungen u.ä. ist auf alle Fälle sicherer.
Wenn ein Täter vorhat eine Tasche zu stehlen, so KOK Hilbertz, dann zieht er es auch durch, - solange bis er sie hat, oder der Andere auf den Boden fällt und sich dabei noch verletzt. Deshalb sollte man auch Haus- und Wohnungsschlüssel getrennt von Papieren und Wertsachen, in Hosen- oder Jackentaschen mit sich führen. So muss auch der Personalausweis nicht ständig mitgeführt werden. Es genügt, ein Kärtchen für den Notfall, mit Angabe der Telefonnummer eines Angehörigen, bzw. einer Vertrauensperson und ggf. einer Erkrankung. Mit dem Personalausweis und der Scheckkarte ist es ein leichtes für den Täter, Geld abzuheben oder z.B. dubiose Handyverträge abzuschließen. Auch sei es sinnvoll ein Taschen-Alarmgerät mitzuführen. Nach der Aktivierung des Gerätes lässt es sich nicht mehr abstellen, so dass das Sirenengeräusch in der Handtasche auf den Täter aufmerksam macht und dieser die Tasche vermutlich wegwirft.
Eine weitere Sicherheit ist gegeben, wenn in der Geldbörse nur etwas Kleingeld mitgeführt und zusätzlich, eine unter der Kleidung nicht sichtbare Gürteltasche getragen wird. Auf Brustbeutel ist zu verzichten, da sie unpraktisch und sichtbar sind. Die Täter schneiden mit einer Schere das Band durch und ziehen den Beutel heraus. Im Falle eines Überfalls, sollte man nicht weglaufen, sondern versuchen dem Täter ins Gesicht zu sehen. Weil er nicht erkannt werden will, wird er sich vermutlich ein anderes Opfer suchen.
Laut Aussagen von KOK Axel Hilbertz, verhalten sich Senioren sicherheitsbewusst. Ihre Enkel machen da genau das Gegenteil. Teure MP3 - Player und modernste Handys werden stolz herumgezeigt. Dies verleitet manchen zum Diebstahl!
Bei einem Diebstahl ist es wichtig, sofort die Polizei unter der Notrufnummer 110 zu informieren.
Wer mehr über die Möglichkeiten der Vorbeugung zum Schutz vor Straftaten wissen will, kann dies beim Polizeipräsidium Duisburg, Kommissariat Vorbeugung, KOK Axel Hilbertz, Tel.-Nr. 0203 / 280-4086 sowie unter www. polizei-duisburg.de - eMail: axel.hilbertz@duisburg.polizei.nrw.de erfahren.
Fotos:
KOK Axel Hilbertz (Mitte) referiert über Sicherheit für Senioren. BV-N Vors. Harald Jeschke (li.) und Stellvertreter Ottmar Birke
Alarmgeräte für die Handtasche (re. u. li.) sowie für Fenster und Türe (Mitte)
5.4.2006: Der BV Neudorf war am Tag der Älteren Generation mit einem Stand auf der Oststraße vertreten (Fotos: Manfred Schneider)
50 Jahre Hebbelschule
Von Manfred Schneider
Eine illustre Schar von Gratulanten war erschienen, um gemeinsam mit Schulleiterin Ursula Happe, Lehrern und Schüler von Damals und Heute, das Goldene Jubiläum der Neudorfer Hebbelschule zu feiern.
Die vielen Grußworte zu diesem Fest, u.a. von Bürgermeisterin Monika Busse, dem städtischen Beigeordneten Karl Jansen und des stellvertretenden Bezirksvorstehers Reinhard Meyer, zeugten von der Verbundenheit zur Hebbelschule.
Der Bürgerverein Duisburg-Neudorf, vertreten durch Hans Willi Bütefür und Lothar Wischmeyer, überreichte der Hausherrin seine Neudorfer Chronik und ein Bild vom "Tillmannschen Kolonistenhaus".
Mit dem Lied "Seid willkommen hier in diesem Haus", eröffnete die Musik-AG der Offenen Ganztagsschule das Festprogramm, in das Schüler, LehrerIinnen und sonstige Verantwortliche viel Liebe und Zeit investiert hatten.
6.1.2006
Bürgerverein Neudorf lud zum Neuen Jahr
von Manfred Schneider (Text und Fotos)
Zeitnehmen für sich selbst! - Dies taten breitwillig viele Gäste beim Freitagnachmittags-Markt in Neudorf-Süd, am 06. Jan. 2006 auf der Gabrielstraße.
Gemeinsam mit dem Jagdbläsercorps, der Schlachthof & Märkte Duisburg GmbH (SMD), Anwohnern, Besuchern und Gönnern, begrüßte der Bürgerverein Duisburg-Neudorf das Neue Jahr.
In seinem Grußwort bedankte sich der Vorsitzende des Bürgervereins, Harald Jeschke, bei den Händlern und Marktbesuchern, die es durch gegenseitiges Geben und Nehmen ermöglicht haben, dass die für Neudorf-Süd so wichtige Einrichtung bestand hat.
Als Peter Joppa, Geschäftsführer der SMD, bekannt gab, dass der Markt weiterhin bestehen bleibt, war bei den Zuhörern eine positive Freude erkennbar. Während die Jagdbläser das neue Neudorfer Jahr musikalisch begrüßten, verteilten Mitarbeiter der SMD kleine Geschenke und Teilnahmescheine für ein Preisausschreiben an die Marktbesucher. Reger Betrieb herrschte dann anschließend am und im Bürgerbüro. Der Bürgerverein hatte alle Anwesenden zum kostenlosen Neujahrsumtrunk, mit Glühwein und belegten Broten eingeladen. Ein Angebot, dass gerne und ausgiebig angenommen wurde.
Dezember 2005
Wildbretessen im Johanniter-Stift Duisburg
von Manfred Schneider (Text und Fotos)
Zu einem vorweihnachtlichen Wildbretessen im Hause des Johanniter-Stift Duisburg-Neudorf, hatten der Bürgerverein Duisburg-Neudorf und Die Johanniter eingeladen.
Viele Bewohner des Stifts und interessierte Mitbürger waren der Einladung gefolgt. Ottmar Birke, passionierter Jäger und 2. Vorsitzender des Bürgervereins, war Hauptinitiator dieser gelungenen Veranstaltung.
Nachdem der Jagdbläser-Chor Hegering 4 aus Rheinhausen, unter der Leitung von Ulrike Götzken, die Gäste klangvoll auf das Kommende vorbereitet hatte, eröffnete der Hausherr, Detlef Wacker, diese besondere Veranstaltung.
Neben dem vorzüglichen Wildbret, dass als Drei-Gänge-Menue serviert wurde, kam auch die Unterhaltung der Teilnehmer nicht zu kurz.
So hatten u.a. die Jäger ihre gelehrigen Jagdhunde mitgebracht, die die Zuschauer ins Staunen versetzten.
Der Jagdbläser-Chor demonstrierte musikalisch, welche Bedeutung jede einzelne Melodie und jedes Horn bei der Jagd hat.
Sehr viel Anerkennung bei den Gästen fand auch der "Auftritt" von "Bussardweibchen Lara", dass von der Falknerin Gabriele Jez vorgestellt wurde". Außerdem erfreuten noch zwei Frettchen die Teilnehmer.
Die allgemeine Resonanz zur Veranstaltung war sehr positv und viele der Gäste wünschten sich, dass der Bürgerverein Neudorf, ein solches Wildbretessen im nächsten Jahr wiederholt.
Einstimmung zum Wildbretessen durch den Jadgbläser-Chor Rheinhausen unter der Leitung von Ulrike Götzken
Juni 2005
BV-Neudorf besuchte Berlin
von Manfred Schneider
Einer Einladung von Bundespresse- und Informationsamt, sowie der Bundestagsabgeordneten Irmgard Karwatzki folgend, reisten 49 TeilnehmerInnen aus diversen Duisburger Verbänden und Vereinen, darunter 16 Mitglieder des Bürgervereins Duisburg-Neudorf nach Berlin.
Das hochinteressante Besichtigungsprogramm war an politischen Geschichtspunkten orientiert. So besuchten die Mitreisenden u.a. die Stauffenberg-Gedenkstätte Deutscher Widerstand, das im Mai 2005 eingeweihte Stelenfeld-Denkmal für die ermordeten europäischen Juden, die Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen, Zentrale Untersuchungsanstalt der Staatssicherheit der DDR, in der die Gruppen, von ehemalig Inhaftierten, durch das beklemmende Gefängnis geführt wurden, und das Reichstagsgebäude, mit der Teilnahme an einer Plenarsitzung des Deutschen Bundestages.
Weiterhin gab es Informationsgespräche in den Bundesministerien des Inneren und für Gesundheit und soziale Sicherheit, so wie ein Gespräch mit der Duisburgerin Irmgard Karwatzki (MdB).
Der Besuch des sich im Sony-Center befindlichen Filmmuseum Berlin-Deutsche Kinematik, die Spree-Rundfahrt mit Abendessen, auf einem Schiff der Stern- und Kreisschifffahrt und die überwiegend durch den neu gestalteten imposanten Ostteil Berlins führende Stadtrundfahrt, rundeten das Programm ab.
Allgemeiner Tenor der Berlinreisenden: "Berlin ist unbedingt eine Reise wert!"