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Archiv aktuell 2008
Neudorfs Carstanjens Garten und das neue Berufskolleg Mitte Neudorf, 22. August 2007
Neudorf trifft Newdorp - Bürgerverein 2008 in New York

Service-Tag in Neudorf - CAP-Markt und Bürgerverein feierten mit Nikolaus und Glühwein das zweijährige Bestehen.
Samstag, 6. Dezember 2008 -Der Andrang war groß beim Nikolaus- und CAP-Markttag, den der Markt mit dem Bürgerverein mit den Bürgern und vor allem Eltern und Kindern feierten. Der Nikolaus und seine Gehilfin hatten viel zu tun. Jedes Kind bekam sein ihm zustehendes Geschenk, wobei die Rute im Sack blieb. Vom Bürgerverein gab es kostenfreien Glühwein.

Im Oktober 2006 eröffnete der Markt mit massiver Unterstützung aus der Politik und dem Regenbogen e.V. Menschen mit Behinderung traten fortan in den Dienst für den Kunden. Mit dem Servicedienst des CAP-Marktes werden jetzt auch Stadtteile wie Bissingheim, Wedau oder Wanheimerort bedient, in denen im Zuge des demografischen Wandels die immer älter werdende Bevölkerung gern auf die mobilen Dienste des Marktes zurückgreift. "Das hat sich jetzt wunderbar entwickelt", freute sich Regenbogen-Geschäftsführerin Elisabeth Hoffmann mit dem Bürgerverein. So ist der Markt nach zwei Jahren gut bei der Bevölkerung angenommen und zur einer festen und vor allem verlässlichen Größe für die Menschen geworden.

Der Andrang war groß beim Nikolaus- und CAP-Markttag, den der Markt mit dem Bürgerverein feierte. Jedes Kind bekam sein ihm zustehendes Geschenk, wobei die Rute im Sack blieb. Unten links: Marina, Roman und der kleine Ron.

Buchpräsentation: Duisburg-Neudorf Einst & Heute
In der Leselounge der Mayerschen Buchhandlung im Forum Duisburg präsentierte der Bürgerverein Duisburg-Neudorf e.V. die zweite Chronik des Stadtteils.

Duisburg, 27. Oktober 2008  - Unter den mehr als 70 Gästen waren neben der Bundestagsabgeordneten Petra Weis, den Medienvertretern und den Autoren auch viele Unternehmen, die den Bürgerverein unterstützt hatten. Ehemalige Schulleiter oder Polizisten - Gerd Mellwig hatte den Verkehr in Neudorf noch unter einer Ampel mit Zeiger geregelt - waren von der Vielzahl der völlig neuen Fakten aus alten Zeiten überrascht.
Vor allem die fast 50 Seiten im Hochformat der Industriegeschichte Neudorfs sowie erstmals veröffentlichten Angaben zum ersten Kohleabbau in Duisburg auf derZeche Neu-Duisburg auf der damaligen Zechenstraße - heute Memelstraße - sorgte für Überraschung. Mit dem Erlös der zweiten, 270 Seiten im Hochformat starken und 1,3 Kilogramm schweren sowie 21,90 Euro kostenden Werkes - will der Bürgerverein für Grundschüler, Kleinkinder und Senioren viel im Ortsteil umsetzen.

Frau Hosticka (rechts neben Vorsitzenden Harald Jeschke - mit Mikrofon - stehend), Schulleiterin der Grundschule an der Mozartstraße erklärt den Gästen das Projekt "Klasse 2000", das der Bürgerverein über vier Jahre finanziert Bundestagsabgeordnete Petra Weis mit ersten Eindrücken von der Chronik

Fotos Manfred Schneider

Der ehemalige Polizist Gerd Mellwig - vorderste Reihe links - bei der Chronik-Präsentation Der ehemalige Unternehmer Hohenstein (Bildmitte) hatte es sich nicht nehmen lassen, bei der Vorstellung dabei zu sein
Tim Michalak (am Mikro - erklärte, wie es zu den vielen Anekdoten im neuen Buch kam. neben ihm Buch-Koordinator Hans-Willi Bütefür (Bildmitte) und Harald Jeschke Auch Dr. Doris Heckermann-Meisters war gekommen. Sie hatte den Autoren viele Dönekes vom ehemaligen Cafe Meisters (Mülheimer Straße/Sternbuschweg erzählen können.

Buchpräsentation:
Duisburg-Neudorf Einst & Heute
Neudorf – Ein Stadtteil mit Charme
Montag, 27. Okt. 2008 um 11 Uhr in der Leselounge der Mayerschen Buchhandlung im Forum

Neudorfer Wildstraße: Sommer, Sonne, Straßenfest
Gemeinsame Feier kam an - Von Manfred Schneider (Text und Fotos)
Duisburg, 30. August 2008 – Vermutlich ist der liebe Gott Mitglied im Bürgerverein Neudorf und beim Johanniter-Stift an der Wildstraße (Foto links) angestellt. Denn alles stimmte bei dem gemeinsamen Straßenfest überein. Super Wetter, interessante Info-Trödel- und Verkaufsstände, sowie sehr zufriedene Festbesucher. Für das leibliche Wohl und kühle Getränke war von den veranstaltenden Partnern gut gesorgt worden. Natürlich kam auch die auch die musikalische Unterhaltung nicht zu kurz. Nach der Eröffnung des Straßenfestes durch den Leiter des Johanniter-Stift, Detlef Wacker und dem Vorsitzenden des Bürgerverein Duisburg-Neudorf, Harald Jeschke, sang und spielte das „Duo Melodie“, bekannte und beliebte Schlager.
Ein gutes Trommelfell wurde verlangt, als die Gruppe „Ki Bo Daiko“ auf das Fell der japanischen Trommeln schlug. Gut angekommen ist auch „Clown August“ mit seiner Ballonmodellage, die Bewohner und Besucher gleichermaßen in Erstaunen versetzte. Ein Höhepunkt war der Auftritt des jungen Elvis aus Neudorf. Der Jugendliche Marvin Krupp begeisterte die Anwesenden mit bekannten und beliebten Elvis-Songs und weckte damit bei vielen Zuhörern Erinnerungen. Den Abschluss der Veranstaltung machte die Gitarrenband „Wahre Freunde“. Mit ihren Melodien klang das gemeinsame Straßenfest von Bürgerverein und Johanniter-Stift harmonisch aus.
Blick in die Wildstraße Das "Dou Melodie" mit Stimmungsliedern
"Elvis"- Marvin Krupp begeisterte die Zuhörer Clown August erstaunte mit Ballonmodellage kleine und große Leute
Die Gitarrenband "Wahre Freunde" spielte harmonische Lieder Ratsherr Dr. Hartmut Pietsch (li.) betrachtet interressiert zweite Ausgabe der Neudorfer   Chronik, die ab Oktober 2008 erhältlich ist. In der Mitte der stellv. Bezirksbürgermeister Reinhard Meyer und der BV-Neudorf Vors. Harald Jeschke (re.)
Beratung am Stand des BV-Neudorf Die Zuschauer klatschten im Rhytmus der Elvis-Songs
Die gute Stimmung der Verstaltung schlug sich am Stand von Pflegedienst Cohrs nieder Detlef Wacker (li.) und Harald Jeschke bei der Eröffnung des Straßenfestes
"Erstlingswerk Duisburg mit Herz" ein voller Erfolg
Das Straßenfest auf der Grabenstraße für krebskranke Kinder
Duisburg, 17. August 2008 - Gutes Wetter brachte beste Laune beim Straßenfest für den guten Zweck auf Neudorfs Grabenstraße. Das Erstlingswerk in Sachen Straßenfest mit Benefizcharakter für die Initiatoren Benjamin Tomanek und Wilfried Schneeberger von der Grabenstraße unter Mithilfe des Bürgervereins war echt gelungen. "Es ist wirklich beeindruckend zu sehen, wie schmerzliche Erfahrungen aus dem familiären Bereich nun in Hilfe für kranke Kinder umgewandelt wird und wie hier in Neudorf die Bürger das alles selbst arrangieren", freute sich Oberbürgermeister Adolf Sauerland über die Initiative. Nach der launigen Eröffnung durch Oberbürgermeister Adolf Sauerland standen Kinder im Vordergrund, dies im Sinne der Kinderklinik von den Wedau-Kliniken, dies aber auch durch das Mitmachen der "Little Devils" aus Neudorf. Das Motto "Duisburg mit Herz" oder Kinder machen mit für kranke Kinder kam an. So wie auch der Besuch der Fußballprofis vom MSV Duisburg, der Eishockeycracks von den Füchsen mit Pressesprecher Bülent Aksen. Musik gab es von Dr. Beat, Kuchen vom Bürgerverein, Informationen von Feuerwehr, Polizei und Hilfsorganisationen - kurzum: es wurde viel auf dem kleinen Straßenfest geboten. Der Hit war die Tombola, bei der am Ende ein junger Mann den begehrten Kicker mit nach Hause nehmen konnte.

Tränen gab es auch, aber nur kurzfristig. War doch ein Losgewinn ein Paar Sommerlatschen für ein kleines Mädchen mit noch ganz kleinen Füßen echt zu große geraten. "Nein, Tränen gibt's hier nicht, hieß es bei der "Losfee" Iris Böhme und Bürgervereinsvorsitzenden Harald Jeschke. Also wurde der Losgewinn in ein Stofftier umgewandelt und das erfrischende Kinderlachen war prompt wieder da. "Geht doch!", war noch einmal angesagt. Eine Rollstuhlfahrerin war extra aus Köln (!) zu diesem Fest angereist. Nur: "Das mit dem langen Weg per Rollstuhl zurück zum Bahnhof ängstigte doch. Also sprangen die bereitstehenden Arbeiter Samariter helfend ein und sorgten für den angemessenen Rücktransport. Es menschelte bei diesem Straßenfest. Wahrscheinlich so gut, das ein vierstelliger Betrag für neue Duschen oder Materialien an Duisburgs krebskranke Kinder gehen wird.
 
Schirmherr, Oberbürgermeister Adolf Sauerland (Mitte), eröffnete das Straßenfest, mit  lobenden Worten für die Initiatoren Wilfried Schneeberger (li.) und Ben Tomanek (re.)  Zweiter von links ist der Chefarzt der Kinderklinik des Klinikum Duisburg, Dr. Rainer         Schramedei  Ben Tomanek (li.) und Wilfried Schneeberger beim öffnen der Lostüten unter Mithilfe von  Sabrina Krapp, vom Hauptzollamt Duisburg
Der Vorsitzende des BV-Neudorf, Harald Jeschke, beim Interview mit Mounir Chaftar (li.) und Chinedu Ede Die MSV Profis Mounir Chaftar und Chinedu Ede (re.) beglückten kleine und große Fans mit Autogrammkarten
Die Füchse vom EV Duisburg präsentieren sich den Duisburger Fans. Von links: Goalie Lukas Lang, Petri Limaitinen, Marketing-Chef Bülent Aksen, Daniel Tkaczuk und Thomas Schenkel Ständig umlagert waren die Duisburger Füchse
Kibo Daiko - Japanische Trommeln
 
"The great drummer" der Eishockeyfüchse Daniel Tkaczuk im Takt mit Monika Schindler
Ersteigert für 80,00 Euro! - Ein MSV-Trikot mit Autogrammen, eine Besuch beim Beim MSV-Training, mit Begrüßung der Spieler, sowie ein Abendessen mit der jungen Dame (Bildmitte) Gedränge beim Straßenfest
Fotos Manfred Schneider
Tolle Beinarbeit! - Die Crazy Devils Nachwuchsförderung bei der Duisburger Feuerwehr
Kleine Verletzungen wurden vom ASB Duisburg schnell verbunden Dr. Rainer Schramedei (re.) mit Duisburgs CDU- Fraktionsvorsitzende Petra Vogt (li.)

Silbertafel ab August im Silberpalais geöffnet

Duisburg-Neudorf, 22. Juli 2008 - Anfang August wird sie gedeckt sein, die "Silbertafel" bzw. im Restaurant im Silberpalais Menüs und Getränke angeboten, hat wieder der Gast und nicht der Handwerker das Sagen.
Damit wären auch alle alten Zöpfe zu DaBruno abgeschnitten. Pächter Antonio Link hat monatelang renovieren lassen. Nun kann endlich eröffnet werden. Eröffnungstag soll der 1. August sein. Neben dem Ansprechenden  Eingangsbereich und dem stilvollen Ambiente wird auch ein separater Raucherraum angeboten.
Fotos von Manfred Schneider  
CAP-Markt: Kühle Waren auch an heißen Tagen
Duisburg-Neudorf, 9. Juli 2008 - Der Liefer-Service, den der CAP-Markt der Regenbogen Integrationsbetriebe GmbH an der Mozartstraße in Neudorf anbietet, wird immer stärker genutzt. „In den vergangenen anderthalb Jahren hat sich die Nachfrage verdoppelt“, berichtet der Marktleiter Werner Ulrich. Rund zehn Mal am Tag fährt das CAP-Markt-Team Waren aus und liefert stadtweit auf Wunsch bis in die Wohnung. „Vor allem ältere Leute nutzen das Angebot und berichten häufig, dass dies eine große Entlastung für ihren Alltag bedeutet“, so Ulrich.

Nun wurde der Service noch einmal erweitert. Seit einigen Tagen verfügt der CAP-Markt über einen neuen Lieferwagen, der sich in zwei wesentlichen Merkmalen von dem alten unterscheidet: Zum einen ist das neue CAP-Mobil weiß und nicht mehr gelb, zum anderen ist es mit einem kompletten Kühlsystem ausgestattet. Ab sofort können auch bei wärmsten Temperaturen tiefgekühlte oder wärmeempfindliche Waren wie Wurst- und Fleisch sorgenfrei bestellt werden. Der Liefer-Service kann ab einem Warenwert von 20 Euro kostenlos genutzt werden. Mehr Infos und Bestellungen unter der Rufnummer 0203/289 808 14 im CAP-Markt. Informationen auch unter: www.cap-duisburg.de.

Marktleiter Werner Ulrich (rechts) und Mitarbeiter Oliver Daniel packen frische Waren in den Kühlwagen.

 
Diamantene Hochzeit in Neudorf
Duisburg-Neudorf, 28. Juli 2008 - Ein Dankgottesdienst in der Neudorfer St. Gabriel Kirche und eine entsprechende Feier im Gabrielhaus stand für das Ehepaar Kläre und Heinrich Tiemessen von der Oststraße an.
Das Ehepaar wurde beim Dankgottesdienst und bei der Feier im Gabriel-Haus mit Glückwünschen nicht nur aus dem familiären bereich regelrecht überhäuft. Hier ab es Blumen für Kläre sowie ein Präsent für den ehemaligen Bäckermeister von der Oststraße Heinrich Tiemessen vom Neudorfer Bürgerverein. Eine Urkunde und die Glückwünsche des Duisburger Oberbürgermeisters überreichte Bezirksbürgermeister Heinrich Klose.
Tura 88 Duisburg trauert: Vorsitzender Hans-Walter Gerlach ist tot
Duisburg, 1. Juni 2008 - Der 1. Juni 2008 ist zum Trauertag für den Verein vom Kammerberg geworden.
Heute starb der am 12. Juli 1946 geborene Vereins-Vorsitzende Hans-Walter Gerlach, nach dem die Mitglieder die Heimspielstätte des Traditionsvereins aus Duisburg-Neudorf benannt haben.

Dies aufgrund seines Wirkens für den Gesamtverein, den er mit viel Herzblut geführt hatte. Sein großes Werk, dem Verein eine ordentliche Spielstätte zu erarbeiten, hat er umsetzen können. Der Aufstieg der ersten Fußballmannschaft in den vergangenen Jahren war ebenfalls unbestritten sein Verdienst.
Der Bürgerverein Duisburg-Neudorf hatte ihm noch Anfang des Jahres die Neudorfer Ehrentafel als "Bürger de Jahres in Neudorf 2007" überreichen können. Mit ihm verliert der Verein und Neudorf einen engagierten Streiter für den Sport und ganz besonders für die Jugend.

TuRa 88 Duisburg - das sportliche Lebenswerk von Hans-Walter Gerlach

Im Jahre 1954 kam er mit 8 Jahren nach TuRa 88 und spielte bis zu seinem 18. Lebensjahr in allen Jugendmannschaften. So ganz nebenbei hatte er auch noch Zeit mit 16 Jahren als Betreuer mehrerer Jugendmannschaften und im Jugendausschuss zu fungieren.

Seine Dienstzeit beim Bundesgrenzschutz hatte natürlich eine Unterbrechung seiner Vereinszeit zur Folge. Er hatte TuRa 88 aber nie aus den Augen verloren. 1975 schnappte er sich seine beiden Söhne und meldete sie bei TuRa an. Das war vielleicht der Startschuss zu einer ehrenamtlichen Karriere.
Im Laufe der Jahre hat Hans-Walter Gerlach als Funktionär alle Stationen im Verein miterlebt. So war er als Pressewart tätig, gehörte dem Beirat und Wirtschaftsausschuss an und war lange Jahre als 2. Vorsitzender tätig.
Als der langjährige 1. Vorsitzende, Dieter Pohl, nicht mehr für den Vorsitz kandidierte, stellte sich Hans-Walter Gerlach zur Verfügung und wurde am
20.03.2003 zum 1. Vorsitzenden des Vereins gewählt. Mit seiner Wahl kam so etwas wie Aufbruchstimmung am Kammerberg auf. Es wurden neue Strukturen geschaffen, und ganz wichtig, das Verhältnis zur Jugendabteilung verbessert.
Mit dem Motto „Hauptsache ist Grün auf’m Platz“ wurde unter seiner Regie 2006 das größte Projekt von TuRa 88 seit fast 120 Jahren angegangen, nämlich der Umbau der Aschenplatzanlage in eine Kunstrasenplatzanlage.
Mit dem Spatenstich am
30.09.2006 und der Einweihung der neuen Kunstrasenanlage am 20.01.2007 ging seine Herzensangelegenheit in Erfüllung.
Wenn auch der größte Teil der finanziellen Aufwendungen durch öffentliche Zuschüsse getragen wurde, musste dennoch ein beachtlicher Eigenanteil durch den Verein aufgebracht werden. Es wurden deshalb viele Aktionen gestartet. Erinnert sei hier an die „Rasen-Aktie“. Dass der Verein durch diesen Kunstrasenplatz eine enorme positive Entwicklung genommen hat, sprich großer Zulauf an Kinder und Jugendliche, ist somit auch ein Verdienst von Hans-Walter Gerlach.
Die Vereinsmitglieder dankten es ihm mit der Umbenennung der Platzanlage in „Hans-Walter-Gerlach-Stadion“. Während seiner gesamten Funktionärstätigkeit stand ihm stets das Wohl des Vereins im Vordergrund. Dieser persönliche Einsatz war nur durch seine Liebe zum Fußballsport und der tatkräftigen Unterstützung seiner Familie möglich.

100 Jahre Christuskirche Duisburg-Neudorf

Die Christuskirche im Jahre 1908

Sonntag, 25. Mai 2008 - Am 21. Mai wurde die Christuskirche 100 Jahre alt. Die Feierlichkeiten endeten heute mit einem Festgottesdienst und einem anschließenden Empfang im Gemeindehaus.
Zu den Festrednern gehörten Nikolaus Schneider, Präses der evangelischen Kirche Rheinland, Pfarrer Armin Schneider, Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises
Teller aus dem Jahre 1910 "Kindergottesdienst zu Duisburg-Neudorf"Duisburg sowie auch Oberbürgermeister Adolf Sauerland.

Auch der Neudorfer-Bürgerverein überbrachte die besten Wünsche an den Vorsitzenden des Presbyteriums der Ev. Kirchengemeinde Duisburg-Neudorf-West, Friedhelm Jung und Pfarrer Martin Nadolny zum 100 Jährigen Bestehen und überreichte seine Chronik von Neudorf und einen Teller aus dem Jahre 1910 mit der Aufschrift: „Kindergottesdienst zu Duisburg-Neudorf, Weihnachten 1910“.

überreicht durch Hans-Willi Bütefür und Lothar Wischmeyer Grußwort durch den Oberbrügermeister
Richtfest für „Stadthäuser in der Einschornsteinsiedlung“

Freitag, 16. Mai 2008 - Im August 2007 fiel der Startschuss zur Baumaßnahme „Stadthäuser in der Einschornsteinsiedlung“. Mit einem Bürgerfest wurde unter großer Beteiligung der Bevölkerung dieses für den Ortsteil bedeutsame Projekt in Angriff genommen. Die hervorragende Lage der Objekte in der Nähe der Universität und des Duisburger Waldes - und trotzdem City nah - hat dazu beigetragen, dass lediglich noch wenige Häuser zum Verkauf stehen.
Die familienfreundlichen Häuser mit einer Wohnfläche von über 125 qm vertilgen über einen kleinen Vor- sowie auch einen Dachgarten.
Dank eines besonders günstigen Kaufpreises und einer extravaganten Raumaufteilung interessieren sich vor allen Dingen junge Familien oder auch jung gebliebene für die Objekte.

Heute fand das Waschhaus-Richtfest mit Oberbürgermeister Adolf Sauerland statt. Gemeinsam mit den Bauherren, Architekten, dem Bezirksamt Mitte, den Anwohnern und Bürgerverein soll der neue "Belebungsfaktor" im Herzen der Einschornsteinsiedlung entsprechend gewürdigt.

Die neuen Bewohner - hier die Familien Voss und Fricker - erhielten vom Bürgerverein die Chronik Neudorfs, um sich mit der Geschichte des Stadtteils sowie der Siedlung vertraut machen zu können.  Im Bild wünschen Bezirksamtsleiter Mitte Wolfgang Komorowski (li.),  Bezirksvorsteher Mitte Heinrich Klose mit dem Bürgervereins-Vorsitzenden Harald Jeschke (Dritter v. L) viel Glück im neuen Domizil.

Im letzten Jahr fand im August auf der Gabrielstraße eine vom Bezirksamt Mitte und dem Bürgerverein organisierte und bestens besuchte Waschhaus-Abrissparty mit dem Oberbürgermeister statt. Heute wurde die Wiederbelebung des zentralen Punktes in der Denkmal geschützten Siedlung mit Cafeteria des Bürgervereins , der Grafschafter "Dixi Gang", mit viel Spaß durch das
Kinderprogramm der neuen KiTa  auf der Gabrielstraße der „Buddelkiste“ sowie mit Schaufrisieren und Schminken  vom neuen Friseur Runge erneut gebührend gefeiert. 


 

 

 

 

 

"Bis auf eine Ausnahme sind alle Stadthäuser bzw. die Grundstücke fast ausschließlich von jungen Familien aus Neudorf gekauft worden", verkündete Architekt und Investor Guido Pfaffhausen, der zu dem Pressetermin extra aus Prag mit dem Auto angereist war.

Für durchschnittlich 225 000 Euro sind diese Stadthäuser mit Dachgarten und 130 Quadratmeter Grundstücksfläche veräußert worden. Es wird nun in den kommenden fünf Monaten weiterhin paarweise gebaut. Und was geschieht mit dem denkmalgeschützten Schornstein, dem Namenseber der Bauhaus-Siedlung? "Den umbaue ich in meiner eigenen Wohnung und nutze ihn vielleicht  in luftiger Höhe als mein persönliches Zigarrenzimmer", ergänzte der gebürtige Hochfelder, der in Neudorf aufwuchs schmunzelnd.
Er hatte Auflagen der Denkmalbehörde was die Farbgestaltung der Stadthäuser sowie den Erhalt des Schornsteins angeht.

Richtspruch von Polier Bernhardt Buchholz (Zwickau)
 "MIT GUNST UND VERLAUB"

Die Feierstunde hat geschlagen ‚ jetzt ruht die geübte Hand.
Nach harten arbeitsreichen Tagen, grüßt stolz der Richtbaum nun ins Land, und stolz und froh ist jeder heute, der tüchtig mit am Werk gebaut. Es waren wackre Handwerksleute, die fest auf ihre Kunst vertraut. Drum wünsche ich, so gut ich‘s kann, so kräftig wie ein Zimmermann, mit Stolz empor gehobenen Blick, diesem Haus recht viel Glück

Sei jetzt mit Verlaub und Gunst, dem Architekt die Ehr‘ erwiesen, mit klugem Sinn und hoher Kunst, hat er sein Können hier bewiesen. Auch dem Bauherrn — nicht vergessen, sei ein Danklied zugemessen, der mit Mut, Kraft und Geld, diesen Bau hat miterstellt. Glück möge ihn begleiten, beschützen vor Arger und Leiden, vor Brand und stürmischen Zeiten.

Nicht zuletzt in allen Fällen, noch den Meistern und Gesellen, allen Helfern durch die Bank, sagen wir von Herzen Dank. Drum lasst das Glas mich heben, unser Handwerk es soll Leben. Das Glas in Scherben soll‘s zerspringen, jeder Splitter mög dann auch, recht viel Glück dem Haus noch bringen, So will es der alt Handwerksbrauch.  Von Harald Jeschke und Manfred Schneider (Fotos)

Neue Polizei-Bezirksstelle in Neudorf „Ansprechstelle für Bürger“
Mai 2008 - An der Geneisenaustrasse 212 hat eine neue Bezirksdienststelle der Polizei, zuständig für die Stadteile Neudorf und Duissern eröffnet. Hier versteht man sich als „Ansprechstelle für Bürger“. Der Schwerpunkt der Arbeit liegt jedoch im Außendienstanteil. Somit kann es auch vorkommen, dass die neue Dienststelle nicht ständig besetzt ist. Bei Abwesenheit ist jedoch ein Anrufbeantworter im Betrieb und für Notfälle steht natürlich der Notruf 110 zur Verfügung.

Zuständig für den Stadtteil Duissern ist Burkhard Cronauge (Tel. 280-2366) und Frank Seidemann (Tel. 280-2365).
Für Neudorf-Nord Bernd Holland (Tel. 280-2368) und Neudorf-Süd Gerd Kamps (Tel. 280-2367).

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


V.l.n.r. Burkhard Cronauge, Frank Seidemann, Gerd Kamps u. Bernd Holland. Foto u. Text: Hans-Willi Bütefür

Die Neudorferin Christine Schmidt wurde 102 Jahre alt

 
Duisburg-Neudorf, 29. April 2008 - Die Glückwünsche der Stadt Duisburg und des Ministerpräsidenten wurden heute an der Kortumstraße durch Bürgermeister Manfred Osenger übermittelt, der selbst erst einen runden Geburtstag (60) feierte.

Der Bürgerverein Duisburg-Neudorf gratulierte und überreichte ein Präsent.
Foto Manfred Schneider

 

Projektwoche Zirkus: Die Mozartschule steht Kopf
 Von Harald Jeschke und Manfred Schneider
Eine Schulwoche lang wird an der Gemeinschaftsgrundschule Mozartstraße der normale. Stundenplan außer Kraft gesetzt, da der Zirkus kommt.
Der Sponsorenlauf der Kinder der Mozartschulke im vergangenen Jahr hat es ermöglicht, das einwöchiges Projekt „Zirkus“ zu finanzieren. Schüler, Lehrer und Eltern der Schule haben sich für diese pädagogische Woche das Thema Zirkus ausgewählt, zu dem Künstler des Zirkus „Pompitz“ aus Unna engagiert wurden.
Alle Schüler trainieren gemeinsam in dieser Zeit in jahrgangsübergreifenden Gruppen
verschiedene Zirkuskünste, um am Ende eine eigene Zirkusvorstellung zu präsentieren.
Die Kinder werden von pädagogisch ausgebildeten Künstlern unterrichtet und studieren die verschiedenen Disziplinen Clownerie, Jonglage, Fakirtechniken, Akrobatik, Lauf kugelarbeit, Seiltanz und Zauberei ein.
Ein gesondert aufgestellter Stundenplan ermöglicht eine Kombination aus Trainings und Lernzeiten. So steht das Thema Zirkus in den vorgesehenen Trainingszeiten und in den Unterrichtsfächern im Vordergrund.
In dieser Themenwoche erfahren die Kinder das erste Mal die Möglichkeit nicht nur wie es in der Grundschule üblich ist, hauptsachlich von Lehrerinnen, sondern auch von pädagogisch ausgebildeten Männern unterrichtet zu werden.
Höhepunkt der Projektwoche sind vier je dreistündige Zirkusvorstellungen der Kinder, in denen sie ihren Eltern und anderen Gästen die einstudierten Künste präsentieren können

Die Vorstellungen finden statt am:
2. Samstag, 10.00 -13.00 Uhr - 14.00 - 17.00 Uhr und 18:00 - 21.00 Uhr.

Der Zirkus Pompitz in der Mozartschule
Aus den Künstlern Clown Pom und Zauberer Markus Pitz, entstand im Jahr 2003 der Zirkus Pompitz. Seitdem ist er in Schulen, Kindergärten, Gemeinden, Firmen und diversen Einrichtungen in ganz Deutschland zu Gast.
Das pädagogische Konzept des Zirkus Pompitz ist es, das kreative Potential, das in Kindern steckt zu wecken und den Teamgeist zu fördern.
Das ist den Zirkusleuten auch mit den Schülern der Mozartschule in Neudorf gelungen. Alle Besucher, Kinder und Eltern hatten am heutigen Premierenabend Spaß an den Darbietungen der kleinen und großen Künstler.

Oben im Bild führt Schulleiterin Hosticka die Artisten an, rechts präsentieret sich der Bürgerverein Duisburg-Neudorf

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Und dann gab es bei den Veranstaltung am Freitag nur noch Freude pur

Einmarsch der kleinen Artisten
 
Clown Pom und Zauberer Markus Pitz brachten die Besucher zum Lachen
Auftritt... Super- der Ball ist im Netz von Clown Pom gelandet

Viel Spaß hatten die Artisten beim Bau einer Pyramide

McDonalds`s Drive-in in  Neudorf erst zum Frühjahr 2009
Bürgerverein Neudorf befürchtet Verkehrskollaps

Duisburg, 9. April 2008 - "Nein", sagte Markus Schöpfer, Franchisenehmer der Duisburger McDonald`s Restaurants, "die Fertigstellung des neuen Angebotes wird frühestens zum Frühjahr 2009 fertig sein", auf die Frage, wann das neue Angebot in unmittelbarer Nähe des Hauptbahnhofes in Betrieb gehen wird.
Das nun rund 3,5 Millionen Euro teuer gewordene Objekt sei aus Sicht von Markus Schöpfer zum Vorzeigeobjekt geworden. "Was hier an speziellen Gutachten für die Anwohner, an der aus meiner eignen Tasche mit annähernd 900 000 Euro teuren Inneneinrichtung getan wird, ist nur noch mit dem Kölner Gegenstück an der Aachener Straße vergleichbar.
Der Bürgerverein Duisburg-Neudorf ist skeptisch, was den Verkehr angeht. Weit mehr als 70 000 Fahrzeuge passieren den sensiblen Bereich Neue Fruchtstraße (17 000 Fahrzeuge täglich) und der Koloniestraße (55 000  Fahrzeuge) kurz vor dem Tunnel zum Mercatorkreisel. Und dort in direkter Nähe zum Kreuzungsbereich eine Linksabbiegerspur von der neuen Fruchtstraße als Einfahrt zum Drive-in zu installieren, hält der Bürgerverein für untragbar. Mit Blickrichtung auf die sechsspurige Erweiterung der A59 in den beiden kommenden Jahren wird sich das Verkehrsaufkommen ohnehin erhöhen und dazu noch diese zusätzliche Belastung. Harald Jeschke
Pflanzaktion es Ev. Kindergarten/Familienzentrum Neudorf-West
 
Am Freitag, dem 11. April 2008 wollen sich die Kinder und Eltern des Ev. Kindergarten/Familienzentrum Neudorf-West sich zu einer Pflanzaktion treffen.
Der Fußgängerüberweg an der Gustav-Adolf-Straße wird von vielen Kindern und Erwachsenen benutzt und ist von zwei "Grünflächen"
eingerahmt. Diese werden von der Stadt weder bepflanzt noch regelmäßig gesäubert.
Abfall und Hundehaufen sind die Folge. Alle meinen: "Das muss sich ändern!"
Gemeinsam wollen alle dort Blumen anpflanzen und die Flächen pflegen! Um 10.00 Uhr beginnt die Aktion!

Im Herbst 2007 hatte der Bürgerverein auf den "kleinen Dienstweg" die Säuberung auf dem Neudorfer Markt angeregt. Die Stadt (Bezirksverwaltung) zog prima mit und gewisse "optische Verbesserungen" wurden durchgeführt. Eigeninitiative ist aber stets gefragt. So ist diese Pflanzaktion ein Beispiel, wie wir gemeinsam den Stadtteil nach vorn bringen können. Weitere Beispiel waren die Pflanzaktion der Mozartschulenkinder und die von Rotaract am Kreisel Neudorfer Straße / Neue Fruchtstraße.

Für Anregungen zur Wohnumfeldgestaltung sucht der Bürgerverein mit Institutionen und den Anwohnern nach Ideen, was getan werden könnte. Wer mitmachen möchte bitte melden.

Auch darum könnte es gehen: Der Neudorfer Markt einst und heute (Fotos Hans-Willi Bütefür)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kein Schnellrestaurant in Bereich der MSV-Arena

Wieviel Klönnewiese verschwindet für den Biergarten
Kann das geplante Restaurant nicht im wegfallenden Drive-in-Bereich gebaut werden?

Duisburg, März 2008 - Die Installation eines Biergartens mit festem Gebäudeteil wird heftig diskutiert. Wieviel Klönnewiese verschwindet tatsächlich? Die massiven Bedenken der benachbarten Vereine sehen auch die Politiker in Hinsicht auf den einzigen Laichplatz für Fische, der durch die Terassenbebauung direkt am Wasser wegfallen würde und dass mit Essensresten oder mehr, die ins Wasser fallen nicht mehr die Enten, sondern Ratten gefüttert werden.
Die Verwaltung glaubt, dass die Bedenken zum Laichplatz ins Leere laufen, da mit den nun reichlich vorhandenen neuen Uferzonenbereichen durch den Bau des Parallelkanals mehr als eine Alternative da sein soll.

Trotzdem kann niemand von der Hand weisen, dass viele Menschen auch einiges ins Wasser fallen lassen werden. Nichts Neues am Bertasee, da dies auf dem bisherigen Schmalspurangebot auf dem Wasser oft genug der Fall war. Die grundsätzliche Frage wäre: Nachdem nun Mc-Donalds-Franchisenehmer Markus Schöpfer klarstellte, dass die Fastfoodkette kein Drive-in im Bereich der MSV-Arena installieren möchte kann der Biergarten in dem dafür vorgesehen Areal nicht seine Heimat finden. Er wäre umzäunt, würde die Klönnewiese frei lassen, für Public Viewing wären die Möglichkeiten auf dem ohnehin vor der Osttribüne vorgesehenen "Eventplatz" gegeben. Was fehlen würde, wäre der direkte Seeblick.
Den Blick auf den See wollen viele Sportparkbesucher durchaus. „Wir haben nichts gegen einen Biergarten, wollen auch auf den See blicken. Das ist doch schön. Es muss doch aber alles nicht solche Dimensionen wie geplant annehmen“, sagen Besucher, sagt auch der Bürgerverein Duisburg-Neudorf.
Andersherum gefragt. Wenn es zwingend die Klönnewiese sein muss bzw. dies nach dem Ratsbeschluss und der Entscheidung der Bezirksvertretung (10:9 dafür) nicht zu verhindern sein soll, warum muss das vorgesehene Restaurant diese Ausmaße haben? Warum kann das nicht abgespeckt angeboten werden?
Und: Wenn Public Viewing - in diesem Sommer schon zur Fußballeuropameisterschaft im Juni angedachte Installation der Übertragungs-Großflächen von Duisburg Marketing auf der Dreieckswiese - warum kann das auch wegen der Kosten nicht grundsätzlich dort bleiben und die Klönnewiese entlasten?
Ruderverein und DSV 98 hätten – wenn sie dies wollen - neues Publikum, die Kosten wären eingegrenzt und die Skater würden nur an den Übertragungstagen auf ihre Künste am Ort verzichten müssen. Ohnehin ist zukünftig im Haldenpark viel mehr für sie vorgesehen.
Was dem Biergarten dann fehlen würde, wären sicherlich die Einnahmen des Public Viewings. Aber es wäre auch irgendwie gerecht, dem vom Bau des Parallelkanals arg betroffenen DSV 98 und auch Ruderverein hier ein wenig entgegen zu kommen.

Am Montag treffen sich Oberbürgermeister Adolf Sauerland und Stadtdirektor Dr. Peter Greulich mit den am Bertasee angesiedelten Vereinen beim "Schlichter" Stadtsportbund. Harald Jeschke

Duisburg, 14. März 2008 - "Nein, wir planen nicht mehr im Bereich der MSV-Arena" sagte Markus Schröpfer, Franchisenehmer der vier Duisburger McDonald`s-Angebote heute. "Es ist einfach so, dass wir uns mit dem geplanten Drive-in-Restaurant in der Mitte der Stadt in Bahnhofsnähe in Neudorf selbst Konkurrenz machen würden."
Der Franchisenehmer beschäftigt rund 280 Mitarbeiter in den vier Duisburger Franchise-Angeboten und würde in Neudorf 70 bis 80 zusätzliche Kräfte benötigen. Ende des Jahres soll die Baumaßnahme an der neuen Fruchtstraße mit den gesetzlich vorgeschriebenen Lärmschutzmaßnahmen (gläserne Lärmschutzwand in beträchtlicher Höhe) fertig gestellt sein. Harald Jeschke
 
Fleißige "Waldgeister" von der Mozartschule
Neues Grün in Neudorf:
Rotaract Club Duisburg-Niederrhein stiftet Baum
Duisburg-Neudorf, 13. März 2008 - Etwa 60 Kinder der Klassen 1 C und 2 C der Grundschule Mozartstraße halfen gemeinsam mit ihren Lehrern und Lehrerinnen am Grenzweg im Duisburger Stadtwald, eine vom Orkan Kyrill umgeworfene Waldfläche wieder aufzuforsten. Insgesamt wurden etwa 250 Traubeneichen und 250 Buchen von den fleißigen Helfern in den Boden gesetzt.

Es ist nicht das erste Mal, dass die fleißigen Waldgeister der Mozartschule im Duisburger Wald aktiv sind. So haben sich die Grundschulkinder schon bei der Anlage einer Streuobstwiese und bei vielen anderen Pflanzaktionen für den Duisburger Stadtwald eingesetzt und es ist eine langjährige und intensive Patenschaft mit dem Wald und der städtischen Forstverwaltung entstanden.
Nach der Pflanzarbeit gönnten sich die Kinder mit einem am Feuer und gekochten Kakao eine zünftige Stärkung.

Bilder von Manfred Schneider
Pflanzten Bäume mit Akribie Sie  waren den Waldarbeitern eine große Hilfe
Mit Spaß waren die Schülerinnen und Schüler bei der Sache Feuermachen unter Aufsicht für das große anschließende Biwak

Die Pflanzaktion fand am Neudorfer Grenzweg neben der Katholischen Akademie Wolfsburg statt.


Neues Grün in Neudorf:
Rotaract Club Duisburg-Niederrhein stiftet Baum

Anlässlich des 40-jährigen Bestehens des Rotaract

Club Niederrhein pflanzten Mitglieder des Clubs mit
Unterstützung des Amtes für Umwelt und Grün im
 Kreisverkehr Neue Fruchtstraße einen Baum.
Bei dem Baum handelt es sich um eine ca.
 fünf Meter hohe „Gefüllte Vogelkirsche“.
Der Kreisverkehr wird anschließend neu begrünt.
Hierbei wird eine Fläche für eine Sommerblumenpflanzung
freigehalten. Durch die Umgestaltung wird das gesamte
Umfeld deutlich aufgewertet, so dass dieser Bereich als
 Einfallstraße zum Ostausgang des Hauptbahnhofes ein
freundlicheres Gesicht erhält. Angegossen wurde der
 Baum nicht. Hierfür hatte Petrus kurz zuvor
 "ausgiebig gesorgt". 

Fotos Hans-Willi Bütefür

 

 

 

 

Polzeipräsident Rolf Cebin Gastredner auf der Bürgervereins-Jahreshauptversammlung
Harald Jeschke soll auch in den Vereinsjahren sechs und sieben führen

Duisburg-Neudorf, 11. März 2008 - Im Business-Club des Eishockeyvereins „Die Füchse“ in Neudorf fand die diesjährige Jahreshauptversammlung des Bürgerverein Duisburg-Neudorf e.V. statt. Vorsitzender Harald Jeschke gab in seinem Jahresbericht einen Überblick der Aktivitäten des Bürgervereins. Jeschke wies darauf hin, dass der als einziger der Duisburger Bürgervereine zwei Bürgerbüros betreibt, um so mehr Service für die Bürger Neudorfs anzubieten.

V.L.: Der geschäftsführende Vorstand mit Vorsitzenden Harald Jeschke (stehend), Lothar Wischmeyer (Geschäftsführer), Otmar Birke (Stellvertreter) und Winfried Kunz (Schatzmeister).

Dem anschließenden Kassenbericht des Schatzmeisters Wim Kunz, war zu entnehmen, dass der Verein auf finanziell absolut sicherem Boden steht.
Für die obligatorischen Wahlen, wurde Peter Bettermann, als Wahlleiter bestellt. Nach der Entlastung des Vorstands, wurde der 1. Vorsitzende Harald Jeschke einstimmig wieder gewählt. Auch Geschäftsführer Lothar Wischmeyer. wurde bei einer Stimmenthaltung wiedergewählt.  Für die aus beruflichen Gründen nicht mehr kandidierenden Beiratsmitglieder Klaus Bahr und Jochen Czekalla wurden Hermann Wesslau und Manuela Ihnle neu in den Beirat gewählt. Kassenprüfer sind Margret Tauch, sowie Helga und Jürgen van den Noort.

Höhepunkt der Veranstaltung war das Referat des diesjährigen Gastredners, Polizeipräsident Rolf Cebin (Foto). Bei dem Thema Sicherheit in Duisburg, insbesondere wegen der Mafia-Morde an der Mülheimer Straße und der kürzlich erfolgten Schießerei am Ostausgang des Duisburger Hauptbahnhofes, wurden Fragen von besorgten Neudorfer Bürgern an den Polizeipräsidenten gestellt. Laut Polizeistatistik ist Neudorf gegenüber anderen Duisburger Stadtteilen ein relativ sicherer Stadtteil, so Cebin.

Polizeipräsident Rolf Cebin beim Bürgerverein
Duisburg, 4. März 2008 - Aus aktuellem Anlass schrieb der Bürgerverein am. 10. Februar 2ßß8 an den Polizeipräsidenten. Es ging um den Schusswechsel am 9. Februar am Ostbahnhof und insgesamt um die
Straftaten in Neudorf von Februar 2007 - Februar 2008.

Duisburgs Chef aller Polizisten Rolf Cebin reagierte. Er ließ es sich nicht nehmen und wird auf der Jahreshauptversammlung des Bürgervereins am Montag, 10. März 2008 im Business-Club der
Füchse Duisburg GmbH, Margaretenstraße 17 – 19, hinter der Eissporthalle) persönlich zu den
Neudorfer "Auffälligkeiten" sprechen.

Im Mai Waschhaus-Richtfest
Duisburg-Neudorf, 16. Februar 2008 - Am Freitag, den 16 Mai 2008 - also genau in drei Monaten - soll das Waschhaus-Richtfest stattfinden.

Gemeinsam mit den Bauherren, Architekten, dem Bezirksamt Mitte, den Anwohnern und Bürgerverein soll der neue "Belebungsfaktor" im Herzen der Einschornsteinsiedlung entsprechend gewürdigt werden.

Im letzten Jahr fand im August auf der Gabrielstraße eine vom Bezirksamt Mitte und dem Bürgerverein organisierte und bestens besuchte Waschhaus-Abrissparty mit dem Oberbürgermeister statt. Im Mai wird die Wiederbelebung des zentralen Punktes in der Denkmal geschützten Siedlung erneut gebührend gefeiert. Harald Jeschke

Foto Manfred Schneider

 
Der CAP-Markt in Neudorf bleibt geöffnet
Duisburg-Neudorf, 13. Februar 2008 - Seit einigen Tagen wird in den Medien über die drohende Schließung des CAP-Marktes in der Siedlung Eickelkamp in Walsum-Wehofen berichtet. „Viele unserer Kunden haben uns seitdem besorgt angesprochen und nach den Gründen gefragt, warum unser CAP-Markt in Neudorf geschlossen werden muss“, berichtet Elisabeth Hofmann (Foto), Geschäftsführerin des Regenbogen e.V., dessen Tochtergesellschaft Regenbogen Integrationsbetriebe den CAP-Markt an der Mozartstraße betreibt. „Unser CAP-Markt in Neudorf bleibt geöffnet“, betont Elisabeth Hofmann.
„Da in den Berichten nicht immer zwischen den beiden Märkten an unterschiedlichen Standorten unterschieden wurde, ist die Verunsicherung bei unseren Kunden groß“, erläutert Elisabeth Hofmann. „Viele unserer Kunden wissen nicht, dass in Wehofen ein anderer Betreiber zuständig ist.“
Seit Oktober 2006 betreibt die Regenbogen Integrationsbetriebe GmbH den CAP-Markt in Neudorf mit Erfolg. Hier arbeiten überwiegend Menschen mit Behinderungen, die auf dem ersten Arbeitsmarkt nur geringe Chancen auf eine reguläre Anstellung haben. Insgesamt haben elf Menschen einen festen Arbeitsplatz gefunden. „Diese Arbeitsplätze sind sicher“, betont Elisabeth Hofmann.
„Wir bitten unsere Kunden darum, uns weiter die Treue zu halten und unser Angebot zu nutzen“, so Hofmann. „Wenn Sie weiter bei uns einkaufen und damit die Eingliederung behinderter Menschen in den Arbeitsmarkt unterstützen, wird es den CAP-Markt in Neudorf noch viele Jahre geben.“
Knappe Mehrheitsbeschluss im Jugendhilfeausschuss:
6 Hortgruppen in Trägerschaft der Stadt sollen geschlossen werden
Schlupfloch zur Weiterführung denkbar? Ringen um Formulierungen
Duisburg, 12. Februar 2008 - Vor der Sitzung s Jugendhilfeausschusses protestierten Mütter, Väter und Kinder der Neudorfer Heinestraßen-Hortgruppe lautstark vor dem Rathaus und skandierten: "Der Hort muss bleiben". Es handelt sich um einen der von Schließung betroffenen sechs städtischen Hortgruppen. Die Schließung von 7 Hortgruppen in katholischer Trägerschaft war schon zum 1. August 2007 beschlossenen Sache. Heute beschloss der Ausschuss mit hauchdünner Mehrheit (CDU und Grüne) die Schließung - auch wenn es vorher anderslautende Aussagen gegeben hatte und die Schließung nach dem 1. August 2008 mit dem möglichen Übergang in Tagesgruppen versüßt werden soll.

Was wird diskutiert?
Thomas Mahlberg, jugendpolitischer Sprecher der CDU-Fraktion, hatte zuvor erklärt, dass die Horte eine wichtige Funktion bei der Kinder- und Jugendbetreuung besäßen, die auch durch schulische Betreuungsangebote nicht vollkommen kompensiert werden könne.

Die beiden Fraktionen werden daher einen Antrag stellen, die bestehenden Hortgruppen bedarfsorientiert als Tagesgruppen fortzuführen. Diese Variante nach dem KJHG ermöglicht eine intensive Ganztagsbetreuung und angemessene Förderung unter Berücksichtigung der familiären Situation. Sie bedeutet eine nachhaltige Entlastung für die Familien. In aktiver Zusammenarbeit mit anderen Betreuungsangeboten stellt die Tagesgruppe eine echte Alternative zur Hortgruppe dar. Nazan Aksu, jugendpolitische Sprecherin von Bündnis90/Die Grünen: „Mit der Einrichtung der Tagesgruppen reagiert die Stadt in unkomplizierter Art und Weise auf das der Stadt Duisburg auferlegte Auslaufen der Horte.

Das aber wird analog zur Gesetzeslage kaum Realität erreichen können behaupteten sachkundige Jugendvertreter der unterschiedlichsten Richtungen. Fadenscheinigen Formulierungen die nur das Ziel hätten, den Eltern nicht ins Gesicht sagen zu müssen, was wirklich passieren wird warfen die Gegner der Schließung Thomas Mahlberg und Mitstreitern vor.

Problembeschreibung / Begründung
A. Aktuelle Situation der Horte in Duisburg
Gegenwärtig werden in Duisburg noch 21 Hörte auf der Grundlage der im GTK (Gesetz über Tageseinrichtungen für Kinder) vorgegebenen Finanzierung betrieben, 11 Horte von freien Trägern und 10 Horte in städt. Trägerschaft.
Der Erlass der Landesregierung vom 29.09.2006 zur Förderung von Hortgruppen aus Landesmitteln ab dem Jahr 2008 erfordert für die Duisburger Situation ein längerfristig angelegtes Handlungskonzept zur Umsetzung des Erlasses
Die Hortstandorte die jetzt und vermutlich auch über 2008 hinaus stark bei Eltern nachgefragt sind, brauchen für die Planung der OGS ab 2008 einen entsprechenden Vorlauf.
8. Vorgaben der Landesregierung! Erlass vom 06.10.2006
Ab dem Kindergartenjahr 2008/2009, das am 01.08.2008 beginnt, werden auf der Basis des o.g. Erlasses Hortgruppen nur noch im Rahmen eines Kontingentes von 20% der Ende 2005 bestehenden Hortgruppen mit Landesmitteln gefördert (dies sind für Duisburg 4 Gruppen).
Voraussetzungen für die Landesförderung ab 2008 sind:
(hier werden nur die für Duisburg infrage kommenden Kriterien genannt)
- anerkannte Stadtteile mit besonderem Erneuerungsbedarf
- bedarfsdeckende Angebotsstruktur der OGS ist noch nicht gewährleistet
- Kommune hat ein Konzept zur Einführung der OGS
Umwandlungen von Hortgruppen in andere mit Landesmitteln geförderte Gruppenformen in Kindertageseinrichtungen sind nur unter folgenden Voraussetzungen möglich:
- Anrechnung auf das 20% Kontingent
- Umwandlung in Kiga oder Kita Gruppen zur Sicherstellung des Rechtsanspruchs (keine Anrechnung auf das 20% Kontingent)

Der Landschaftsverband Rheinland/Landesjugendamt hat als Bewilligungsbehörde die Möglichkeit, ungenutzte Potentiale aus dem 20% Kontingent anderer Jugendämter zusätzlich zur Verfügung zu stellen, allerdings nur unter Beachtung der vorgenannten Kriterien.
Bis zum Sommer 2007 erwartet der LVR entsprechende Planungsdaten von den Kommunen auf der Grundlage des Horterlasses, um darauf aufbauend die notwendigen Haushaltsansätze des Landeshaushalts 2008 kalkulieren zu können.
C. Umsetzung des Erlasses in Duisburg
Auf der Basis der kommunalen Jugendhilfeplanung schlägt die Verwaltung folgendes
Vorgehen vor:
1. Bereits im Rahmen der Beratung zur DS 2011 vom 20,10.2006 wurde die
Schließung von 7 Hortgruppen in katholischer Trägerschaft zum 01.08.2007 mitgeteilt.
- Lehrerstraße / Neumühl
- Liebrechtstraße/ Alt-Hamborn
- Duissernstraße / Duissern
- Geibelstraße / Neudorf-Nord
- Heinrich-Bertmans-Straße /Neudorf-Nord
- Kremerstraße / Dellviertel
- Wanheimerstraße / Hochfeld
Finanzielle Auswirkungen:
Entlastung des Jugendhilfeetats um 288.500 Euro/pro Jahr
(Wegfall des städt. Eigenanteils zu den Betriebskostenzuschüssen, der Betrag ist von der Landes-Refinanzierung und den entfallenden Elternbeiträgen bereinigt)

2. Schließung von 6 Hortgruppen in städtischer Trägerschaft zum 01.08.2008
- Fahrnerstraße /Röttgersbach
- Am Hochheider Busch (Hochheide
- Templerstraße /Duissern
- Heinestraße / Neudorf-Nord
- Schumannstraße/ Neudorf-Süd
- Rotdornstraße / Großenbaum

Finanzielle Auswirkungen:
Entlastung des Jugendhilfeetats um 323.200 Euro pro Jahr
(Wegfall des städt. Eigenanteils zu den Betriebs- und Personalkosten, der Betrag ist von der Landes-Refinanzierung und den entfallenden Elternbeiträgen bereinigt)
Die betreffenden 12 städt. Mitarbeiter/innen werden kostenneutral im Gesamtsystem Kindertageseinrichtungen in freie Planstellen umgesetzt.
3. Nutzung des 20% Landesmittel-Kontingentes zur Weiterführung von Hortgruppen oder Umwandlungen, die nicht zur Deckung des Rechtsanspruchs dienen. In Duisburg können maximal 4 Gruppen Berücksichtigung finden.
Diesem Antrag stimmte eine knappe Mehrheit des Ausschusses zu

Weiterführung von 3 Hortgruppen
in Stadtteilen mit besonderem Erneuerungsbedarf nach dem 01.08.2008
Träger: Verein für Kinderhilfe und Jugendarbeit
- Schulkinderhaus Schulstraße / Bruckhausen
- Schulkinderhaus Ottostraße / Marxloh
Träger: DRK - Heerstraße/ Hochfeld
Umwandlung von 1 Hortgruppe in eine kleine altersgemischte Gruppe mit Kindern von 0,4 6 Jahren bereits zum 01.08.2007
in der Ev. Kita Altenbrucher Damm / Buchholz
Antrag beim LVR ist gestellt
Anrechnung auf das 20% Kontingent erforderlich
Finanzielle Auswirkungen: keine
4. Mögliche Weiterführung von 1 Hortgruppe ab 01.08.2008
Antrag auf Berücksichtigung im Rahmen des überregionalen Ausgleichs Begründung: OGS ist noch nicht bedarfsdeckend ausgebaut
- städt. Hort im Haus der Jugend/ Friedrich-Alfred-Straße / Hochemmerich-Rheinhausen Finanzielle Auswirkungen: keine
5. Umwandlung von 2 Hortgruppen zum 01 .08.2007
Anträge beim LVR gestellt unter dem Aspekt „Sicherstellung des
Rechtsanspruchs für 3-6 Jährige“
- Städt. Kita Carpstr./Ruhrort
Umwandlung in integrative Tagesstättengruppe
- Städt. Kita Johanniterstr. / Dellviertel Umwandlung in Tagesstätte 3-6 J.
Finanzielle Auswirkungen: keine
7. Umwandlung von 1 Hortgruppe zum 01.08.2008
Antrag beim LVR gestellt unter dem Aspekt „Sicherstellung des
Rechtsanspruchs für 3-6 Jährige“
- Städt. Kita Geeststr./ Friemersheim
Umwandlung in Tagesstätte 3-6 mit der Option integrative Kita-Gr.
Finanzielle Auswirkungen: keine

D. Auswirkungen auf die Planung des Ausbaus der OGS
Die unter Punkt. C.2 und C.7 genannten Standorte sind besonders zu berücksichtigen beim weiteren Ausbau der OGS. Die Hortplätze an diesen Standorten sind stark nachgefragt, auch über 2008 hinaus.
Für die unter Punkt. 0.3 und 0.4 genannten Standorte, an denen Hortgruppen über 2008 hinaus noch weitergeführt werden sollen, ist zu berücksichtigen, dass die Landesregierung die Förderung im Rahmen des 20% Kontingents nur befristet in Aussicht stellt. Daher muss auch an diesen Standorten der quantitative und qualitative Ausbau der OGS erfolgen.
Finanzielle Auswirkungen
Die durch die Schließung der Hortgruppen in 2007 und 2008 eingesparten Finanzmittel von
2007 120 EURO
2008 423.200,00 EURO
ab 2009 611.700,00 EURO

werden zukünftig weiter für die Betreuung von Schulkinder und für die Versorgung von Schulkindern mit besonderen erzieherischen Bedarfen verwendet.

SPD-Antrag auf mehr Streetworker gegen Not und Elend kam durch
Um einen schlichten Antrag den simplen Antrag der SPD-Fraktion die Zahl der Streetworker bei den freien Trägern um fünf Stelen zu erhöhen entwickelte sich unter den Ohren von Mitgliedern des Jugendparlaments eine heftige und lange Debatte. Es ging den Sozialdemokraten einfach darum, das die Arbeit der Streetworker nach Bericht im Jugendhilfeausschuss einen erheblich höheren Personalbedarf hat als von allen angenommen.
Es geht um die direkte Arbeit dort, wo tatsächlich Not und Elend abzuwenden bzw. präventiv anzugehen sein sollte, um auch bei Erfolgen Folgekosten zu sparen. Der Antrag wurden mit 9:6 Stimme angenommen, auch wenn sich CDU-Mitglied Thomas Mahlberg heftig dagegen wehrte.

80 Euro Einschulungsgeld
Gleiches Spiel und erneuter Erfolg der Antragsteller. So gab es wieder gegen den Willen von CDU und Grüne eine Mehrheit eine Pauschale von 80 Euro für neu einzuschulende Kinder aus sozial schwachen Familien bei der Einschulung.
Anders sah es bei der Erhöhung der Elternbeiträge zur Stadtranderholung und beim Ferienpass aus. Überrascht hatten Wohlfahrtsverbände festgestellt, dass bei der beliebten Maßnahme die Mehrheit der Kinder aus gut situierten Familien stammten.

Kinderalarm und Ferienpass sollen mehr kosten
Die Erhöhung mit je fünf Euro pro Jahr um 5 Euro beim Normalpreis (2008 55 Euro, 2009 60 Euro Normalpreis), um 2,50 Euro (Geschwister, 32,50 2008, 35 Euro 2009 usw.) und 1 Euro für Kinder mit sozialem Hintergrund (18 Euro 2008, 19 Euro 2009, usw.) wurde von der Mehrheit akzeptiert.
Beim Ferienpass sind 2008 10 Euro, 2009 11 Euro und 2010 12 Euro zu bezahlen.

"Wir stimmen zu", so Thomas Mahlberg (CDU). "Das ist alles maßvoll. Dies beim Persona und den anfallenden Preissteigerungen und für eine Maßnahme, die noch von geschulten Pädagogen betreut wird.. Das ist schon einmalig."  Alle gefassten Beschlüsse müssen noch vom Rat verabschiedet werden. Harald Jeschke

Lärmsanierung: "Nach Gesprächen mit Ingenieuren von DB-Projektbau ist deutlich geworden, dass nach Bissingheim Neudorf dran ist!"

„Erstellung einer Schallschutzwand in Duisburg-Bissingheim“
Düsseldorf/Berlin/Duisburg, 11. Februar 2008 - An der Eisenbahnstrecke in Duisburg-Bissingheim soll eine Schallschutzwand errichtet werden. Die Anwohner in diesem Bereich werden am
14.02.2008, um 19.30 Uhr, in der Sporthalle des ETUS Duisburg-Bissingheim 1925 e.V.,
Vor dem Tore 76, in 47279 Duisburg über das geplante Projekt und die erforderlichen Bauarbeiten umfassend informiert.

In Sachen Bahnlärm/Sanierung wurde dem Vorsitzenden Harald Jeschke aus Berlin heute signalisiert: "Nach Gesprächen mit Ingenieuren von DB-Projektbau ist deutlich geworden, dass nach Bissingheim Neudorf dran ist!"
Laut Aussage von DBProjektbau wird die schalltechnische Untersuchung für den Bereich Neudorf (Strecke 2321/2323) Ende Februar abgeschlossen. Anhand des Ergebnisses der Untersuchung wird über die zu installierenden Lärmsanierungsmaßnahmen entschieden. Die Untersuchung hat mehr Zeit in Anspruch genommen als geplant, da der Untersuchungsauftrag im Rahmen der
Untersuchung auch auf die Prüfung von Schallschutzwänden über zwei Meter Höhe ausgeweitet wurde.

Aktuelle Rangfolge der Straßenbaumaßnahmen im Bezirk Mitte 2008 mit den Neudorfer Straßen

Straftaten in Neudorf Februar 2007 - Februar 2008
Aus aktuellem Anlass schrieb der Bürgerverein an den Polizeipräsidenten

An den
 

Polizeipräsidenten der Stadt Duisburg
Düsseldorfer Straße 161-163
47053 Duisburg 
 

10.02.2008 
 

Sehr geehrter Herr Cebin
 

die Bürger Neudorfs sind beunruhigt und dies nicht erst seit dem letzten Vorkommnis am Ostausgang des Hauptbahnhofs am 9. Februar. Im Anhang finden Sie die Auflistung der Delikte in Duisburg-Neudorf, deren Schwerpunkt der letzten 12 Monate rund um den Ostausgang des Hauptbahnhofes zu finden ist. Der Bürgerverein glaubt nicht, dass Neudorf ein Duisburger Ortsteil mit besonders vielen Delikten ist, was aber auffällig ist, sind die ständigen Vorkommnisse rund um den Bahnhof. Wir möchten gerne wissen, ob aus Ihrer Sicht eine Video-Überwachung des Ostausgangbereiches in Erwägung gezogen werden könnte und/oder eine dauerhafte Präsenz der Polizei (Wache). 

Dass Bahnhöfe in Großstädten im allgemeinen Schwerpunkte von Delikten sind, ist nichts Neues. Dass Sie gemeinsam mit dem Ordnungsamt der Stadt Duisburg die Citywache im Averdunk-Centrum eröffnet haben, ist sicherlich richtig. Wir Neudorfer sehen aber derzeit den Bereich Ostbahnhof als notwendiger an. 

Die gute Zusammenarbeit des Bürgervereins mit Ihren Bezirkspolizisten ist die eine Seite, die fehlende Präsenz und das subjektive Unwohlsein der Bürger in diesem o. g. Schwerpunkt die andere Seite. Wir würden gerne mit Ihnen erörtern, was im Sinne der Bürger getan werden könnte.  
 

Mit freundlichen Grüßen 

Harald Jeschke
-1. Vorsitzender-
 

Sonntag, 10. Februar 2008

Verhaftungen nach Schusswechsel am  Ostbahnhof
Von Harald Jeschke (Text) und Manfred Schneider (Foto)

Ausgangspunkt war das türkische Lokal “Mey Ney” neben dem Ostausgang des Hauptbahnhofes in Neudorf, Otto-Keller-Straße Nr. 1. Auf dem Weg zum Einsatzort wurden in Bahnhofsnähe insgesamt vier türkische Männer im Alter zwischen 29 und 48 Jahren mit Schussverletzungen angetroffen.

Auf der Pressekonferenz v.L.: Achim Blättermann, der leitende Staatsanwalt Martn Hein und der Leiter der Mordkommission Hubert Ensink.

Am Samstagmorgen waren in dem türkischen Lokal/Cafe (Live-Musik mit Nachtangebot, Foto Hans-Willi Bütefür) gegen 4.35 Uhr etwa 10 bis 15 Personen anwesend, als eine siebenköpfige Gruppe erschien, die sehr aggressiv wirkte. Vier der Personen nahmen Platz, die drei anderen gingen zum Wirt, begrüßten ihn mit Handschlag und forderten ihn auf, sich an den Tisch zu setzen, da es etwas zu bereden gäbe.
Der Wirt meinte aber, es gäbe nicht zu reden und im direkten Anschluss daran fielen schon Schüsse. Hierbei soll der Wirt ca. fünfmal an die Decke geschossen haben.
"Nach dem ersten Spurenermittlungen lag hier wohl ein Revolver 357 Magnum (38 mm spezial) vor, wobei die Projektile, die in den Körpern gefunden wurden, vom 7,65er Kaliber waren. Allein in der Decke gab es 17 Einschläge bzw. Teile der Projektile, wobei hier davon ausgegangen werden kann, dass es weniger Projektile waren, die dort einschlugen. Wir fanden noch fünf Hülsen vom Kaliber 7,65 aus einer Pistole vor. Davon zwei innen, zwei außen und 10 Hülsen/Kartuschen aus einer Gas- bzw. Schreckschusswaffe", erklärte der Leiter der Mordkommission Hubert Ensink.
Die Ermittlungen ergaben bei vier der Türken unterschiedliche Verletzungen. So gab es einen Oberschenkeldurchschuss, bei dem anderen wurde das linke Bein zweimal, ober- und unterhalb, des Knies getroffen. Einer hatte eine Schulterverletzung und einer einen Stich ins Gesäß. Die Flüchtenden wurden aufgrund ihrer Verletzungen auch von Passanten entdeckt. So meldeten diese einen Verwundeten aus der Kammerstraße, den anderen auf der Neuen Fruchtstraße und wiederum einen anderen schon auf der Koloniestraße. Die erste Meldung erhielt die Polizei von einem Taxifahrer am Ostausgang. Der Wirt (40 Jahre) und der Kellner (33 Jahre) wurde wegen dringenden Tatverdachts vorläufig festgenommen. "Beide verweigerten aber die Aussage und werden anwaltlich vertreten. Bei den sieben anderen (29 bis 48 Jahre) wurde alle vernommen, wobei hier aber keine Zusammenarbeit mit der Polizei vorlag.

Der leitende Staatsanwalt Martin Hein: "Wir haben den Wirt und den Kellner dem Haftrichter vorgeführt. Hier wurde der Tod von Unbeteiligten billigend in Kauf genommen. Die Schüsse auf die Flüchtenden sowie der Messerstich sind nach wie vor noch nicht geklärt. Der Wirt hatte einen Waffenschein, der Kellner bis 2002, danach wurde dieser widerrufen. Es wäre realitätsfern, hier nicht von einer Schutzgelderpressung auszugehen."  Alle in den Vorfall Verwickelten sind Duisburger. "Während beim Wirt und dem Kellner keine Vorstrafen vorliegen, sind bei den sieben anderen, die sicher nicht ganz lieb, sind einige Betäubungsmitteldelikte und andere Sachen vorhanden," ergänzte Hubert Ensink.
 

Samstag, 9. Februar 2008

Ostbahnhof: Vier durch Schussverletzungen verletzte Türken
Heute morgen kam es gegen 04.35 Uhr zu Streitigkeiten zwischen mehreren türkischen Männern, in deren Verlauf auch Schüsse abgegeben wurden. Ausgangspunkt war das türkische Lokal “Mey Ney” neben dem Ostausgang des Hauptbahnhofes in Neudorf, Otto-Keller-Straße Nr. 1. Auf dem Weg zum Einsatzort wurden in Bahnhofsnähe insgesamt vier türkische Männer im Alter zwischen 29 und 48 Jahren mit Schussverletzungen angetroffen.
Sie wurden in Krankenhäuser eingeliefert. Nach bisherigen Feststellungen wurden zwei Männer ins Bein getroffen, einer wurde durch einen Schuss im Rücken-/Schulterbereich, der vierte Verletzte im Gesäßbereich getroffen. Lebensgefahr besteht derzeit nicht. Zwei türkische Männer im Alter von 33 und 40 Jahren wurden noch am Tatort vorläufig festgenommen. Eine Mordkommission und die Staatsanwaltschaft Duisburg nahmen sofort die Ermittlungen auf. Zeugen, Opfer und die beiden vorläufig Festgenommenen werden derzeit befragt. Mit detaillierten Ermittlungsergebnissen ist heute nicht mehr zu rechnen.

„Erstellung einer Schallschutzwand in Duisburg-Bissingheim“
Düsseldorf/Duisburg, 11. Februar 2008 - An der Eisenbahnstrecke in Duisburg-Bissingheim soll eine Schallschutzwand errichtet werden. Die Anwohner in diesem Bereich werden am
14.02.2008, um 19.30 Uhr, in der Sporthalle des ETUS Duisburg-Bissingheim 1925 e.V.,
Vor dem Tore 76, in 47279 Duisburg über das geplante Projekt und die erforderlichen Bauarbeiten umfassend informiert.

In Sachen Bahnlärm/Sanierung wurde dem Vorsitzenden Harald Jeschke aus Berlin signalisiert: "Nach Gesprächen mit Ingenieuren von DB-Projektbau ist deutlich geworden, dass nach Bissingheim Neudorf dran ist!"

Laut Aussage von DBProjektbau wird die schalltechnische Untersuchung für den Bereich Neudorf (Strecke 2321/2323) Ende Februar abgeschlossen. Anhand des Ergebnisses der Untersuchung wird über die zu installierenden Lärmsanierungsmaßnahmen entschieden. Die Untersuchung hat mehr Zeit in Anspruch genommen als geplant, da der Untersuchungsauftrag im Rahmen der
Untersuchung auch auf die Prüfung von Schallschutzwänden über zwei Meter Höhe ausgeweitet wurde.

Duisburg, 13. Januar 2008 - Historischer Kalender 

Bürgerverein Duisburg-Neudorf: Neudorfer Empfang 2008
Empfang des Bürgervereins Neudorf gab eindrucksvollen Rück- und Ausblick

Mit einem eindrucksvollen Empfang läutete der Bürgerverein aus Neudorf das neue Jahr 2008 ein. Rund 120 Gäste waren der Einladung gefolgt. Die Einleitung bildete ein herrlicher Vortrag des Kammerchores „salto Chorale“ der Universität Duisburg–Essen unter dem Dirigat von Klaus Andrees. Für den Eigentümer begrüßte Herr Björn Erasmus die Anwesenden im Silberpalais an der Neudorfer Straße und verlieh seinem Wunsch den Ausdruck für weitere Empfänge auch in den Folgejahren.
Zahlreiche Ehrengäste konnte Vereinsvorsitzender Harald Jeschke begrüßen: So SPD-Bundestagsabgeordnete Petra Weis, Bürgermeisterin Doris Janicki, die CDU Ratsvorsitzende Petra Vogt, CDU Ratsfrau Dr. Sigrid Volk–Cuypers, SPD Ratsherr Dr. Hartmut Pietsch, Bezirksvorsteher Heinrich Klose (CDU), dessen Stellvertreter Reinhard Meyer (SPD) sowie den Leiter des Bezirksamtes Mitte Wolfgang Komorowski.

Rückblickend hob Harald Jeschke hervor, dass für Neudorf die Nähe zum Hauptbahnhof ein wesentlicher Standortfaktor ist, was zahlreiche Firmenansiedlungen der letzten Jahre belegen.

Auch hatte man für den Empfang zahlreiche Ehrungen vorgesehen. Den Beginn machte die Auszeichnung von Hans Walter Gerlach zum „Bürger des Jahres“. Laudator Franz Hering, Vorsitzender des Stadtsportbundes, gab in seiner Rede den persönlichen Werdegang des Geehrten eindrucksvoll wieder. Hierbei hob er dessen unermüdliches Engagement für den Verein „TuRa 88“, dem er 1954 im Alter von 8 Jahren beitrat und seit 1975 als Funktionär zur Seite stand, und dort insbesondere seinen massiven Einsatz für die Vereinsjugend hervor. Und da es sich auch noch um einen „echten Neudorfer Jung“ handele, sei nach der Platzbenennung am Kammerberg in „Hans Walter Gerlach Stadion“ diese Ehrung die Krönung für den jahrzehntelangen Einsatz für seinen Verein und seinen Stadtteil. MSV-Präsident Walter Hellmich, der an der Ehrung nicht teilnehmen konnte, hatte dem Geehrten noch ein Trikot mit allen Spielerunterschriften für die Vereinsjugend überreichen lassen.

Die zweite Ehrung galt der Werkstatt für Behinderte. Die Laudatio, gehalten durch den Leiter des Sozialamtes Duisburg, Luderer, gab noch einmal die Entstehungsgeschichte der Einrichtung wieder und auch der Intention aus der „behüteten Betreuung“ von Behinderten eine „Integration in die Gesellschaft“ werden zu lassen. Aus anfänglich 110 Arbeitsplätzen sind seit 1975 850 geworden. Einen nicht unerheblichen Anteil an dieser positiven Entwicklung habe Achim van Werden getragen.

Zum Ehrenmitglied wurde Hans Krause für sein langjähriges, liebenswürdiges und unermüdliches Engagement für den Bürgerverein Neudorf ernannt.

Die Jahresplanung des Vereins für 2008 umfasst eine „Charme-Offensive“, die der „Betriebsrat des Stadtteiles“, wie der Vereinsvorsitzende den Bürgerverein nett umschrieb, in vielen Bereichen umsetzen möchte. Hierbei sollen insbesondere Schwachpunkte angegangen und das Beste für die Bürger geschaffen werden. Viele Menschen haben dem Verein ihre Probleme zugetragen, wobei insbesondere die Punkte Sicherheit und Ordnung hervorzuheben sind. Hier wurde insbesondere das Umfeld im Bereich des Hauptbahnhofes genannt, das in den Abendstunden nicht gerade einladend wirkt. Hier ist dringend Abhilfe zu schaffen!

Man will bei den existierenden Schwachpunkten, zu denen auch immer noch das „Lärmproblem“ durch täglich 500 Güterzüge entlang der Trasse an der Lothar- und Mozartstraße gehört, auch weiterhin vehement und hart am Ball bleiben. Desgleichen bei den Planungen am „Carstanjens Garten“.
Informationen an die Bürger im Stadtteil sollen künftig auch über eine eigene Schrift, die „Neudorfer Nachrichten“, verbreitet werden. „Dieses gilt insbesondere für Familien, die keine eigene Tageszeitung beziehen!“ so Harald Jeschke.

Auch ist eine neue Stadtteilchronik in Arbeit, die ebenfalls im Herbst erscheinen soll. Nach der ersten Buchveröffentlichung habe man Unmengen an neuem Material für die Publikation erhalten, die auch an Umfang die Erste übertreffen soll.
Ein Problem, das auch existenziell den Stadtteil bedrückt, sind geplante Verkäufe von ganzen Siedlungsbereichen an ausländische Gesellschaften und Trusts. Hier wünsche man sich massive Unterstützung auch durch die Politik in Stadt, Land und Bund. „Der Bürgerverein geht hier auf jeden Fall auf die Barrikaden!“

Neudorf sei ein Juwel, der gepflegt werden müsse. Neue Investitionen und viele bunte Tupfer sollen auch künftig den Stadtteil prägen. Hierzu wünsche man sich auch eine Neuorientierung des Sportparks, der als solcher hervorzuheben sei. Für die dort stattfindenden Trödelmärkte oder Kirmessen solle man einen Alternativstandort suchen, wo man solche sogar auch als Dauereinrichtung, wie z.B. im Prater oder dem „Hamburger Dom“ installieren könnte.

Der Gesamtschule Duisburg Mitte konnte der Verein einen Scheck überreichen, und man wolle auch künftig die gute und enge Zusammenarbeit zwischen Bürgerverein und Schule pflegen. Das Geld soll einer weiteren Sprachförderung der Kinder zugute kommen.

Vorausblickend hob Harald Jeschke die für September geplante Reise nach New York zur STEUBEN PARADE hervor, bei der man auch eine Stadtteilpartnerschaft mit dem Ort „Newdorp“ in Staten Island schließen möchte. Mit 430.000 Einwohnern ist der auch „Lost Borough“ genannte Stadtbezirk etwa gleich groß wie die Stadt Duisburg und es gibt zahlreiche Berührungspunkte und Parallelen zu unserer Heimatstadt.

Der diesjährige Besuch soll Auftakt zu einer Reihe von partnerschaftlichen Besuchen und einem regen Austausch sein, z.B. durch Sportler, Schulen oder auch im kulturellen Bereich, wie durch den Kammerchor „salto Chorale“, der den Gästen ein vielschichtiges und auch „vielsprachiges“ Repertoire seiner Sangeskunst bewies. Hierfür will man einen Fonds einrichten, um einen intensiven Austausch auch finanziell begleiten zu können. Ein Gespräch mit dem neuen Kanzler der Universität Duisburg–Essen soll auch auf dieser Ebene den geplanten Austausch intensivieren helfen.
Zum Abschluss des Empfangs wurden die Anwesenden durch den Chor „salto Chorale“ auf die geplante Reise mit dem Frank Sinatra Evergreen „New York – New York“ eingestimmt. HaMo

Silberpalais Hausherr Börn Erasmus V.L.: Reinhard Luderer, Bürgermeisterin Doris Janicki, Petra Weis (SPD-MdB), Stadtsportbund-Chef Franz Hering und das Ehepaar Gerlach
Der Kammerchor der Uni Duisburg-Essen "salto chorale" kam großartig an Gäste, darunter Neudorfs ehemalige Bäckermeister Heinrich Tiemessen (93).
Scheckübergabe an Gerd Demmer (links), Schulleiter Gesamtschule Mitte Pappenstraße) durch Harald Jeschke und Bürgervereins-Geschäftsführer Lothar Wischmeyer. Dank an Laudator Reinhard Luderer
(Zweiter von re.)
Ehrentafeln des Bürgervereins Duisburg-Neudorf an Hans-Walter Gerlach (Vorsitzender TuRa 88), Bürgermeisterin Doris Janicki als Aufsichtsrätin der Werkstatt für Behinderte, Bürgervereins-Vorsitzende Harald Jeschke und Hans Krause, frisch gekürtes Ehrenmitglied des Bürgervereins.

Musikalische Begleitung   Kammerchor „salto Chorale“ der Universität Duisburg-Essen Leitung  
 Klaus Andrees 

Begrüßung durch:           Björn Erasmus Mitglied Management Artisreal Property Management GmbH Düsseldorf 

Laudationes                     Überreichung der Neudorfer Ehrentafel zum Bürger bzw. Unternehmer des Jahres 2007

Spende des Bürgervereins Duisburg-Neudorf e. V. für den Bücherfonds der Gesamtschule Mitte Duisburg-Neudorf mit Scheckübergabe

Vorstellung der 2008 anlaufenden Projekte:

  •  Charme-Offensive Neudorf und Sportpark sowie des neuen Buches des Bürgervereins:

  • Neudorf ein Stadtteil mit Charme einst & heute

  • Stadtteilpartnerschaft mit Niewdorp auf Staten Island in New York

Verleihung einer Ehrenmitgliedschaft des Bürgervereins
 
Zu ehrende Bürger/Institutionen 2007 - Laudatoren 

Ehrentafel des Bürgervereins Duisburg-Neudorf e.V.
Neudorfer Bürger des Jahres 2007

Ehrenamtliches oder unternehmerisches Engagement für Neudorf

Ehrungs-Kategorie:  Institution         

Laudator: Reinhard Luderer
Leiter Amt für Soziales und Wohnen der Stadt Duisburg

Ehrentafel stellvertretend an: Corinna und Achim van Wehrden
für ihr Engagement bei der Integration und Betreuung behinderter Menschen, Duisburger Werk­statt für Behinderte gGmbH 

 

Ehrungs-Kategorie:   Senior/in             Laudator:Franz Hering Vorsitzender Stadtsportbund Duisburg

Hans-Walter Gerlach
als 1. Vorsitzender von TuRa 88 Duisburg für sein Engagement bei der Förderung der Jugendarbeit und Investitionen Platzanlage 

 

Ehrungs-Kategorie:   Senior/in             Laudatrix:   Barbara Jeschke

Hans Krause 
Verleihung der Ehrenmitgliedschaft für sein liebenswürdiges Dauerengagement 

Vernissage im Johanniter Stift - Von Manfred Schneider (Text und Fotos) 
Unter dem Thema „Profil“ wurde im Johanniter Seniorenstift in Duisburg-Neudorf, eine Ausstellung mit Gemälden von kreativen Menschen mit Behinderung eröffnet. An der vom Integrationsmodell Duisburg inszenierten Vernissage nahmen Behinderte und Nichtbehinderte gleichermaßen teil.

Detlef Wacker, Leiter des Neudorfer Stiftes brachte in seiner Begrüßungsrede zum Ausdruck, dass er den Menschen mit Behinderung gerne die Gelegenheit gab, ihre selbst erstellten Bilder in den Räumen des Johanniter Stifts auszustellen. Angelika Leismann-Biebusch (mit Mikrofon), die verantwortlich für das Integrationsmodell Duisburg, ein Anbieter für Betreutes Wohnen von Menschen mit Behinderung, zeichnet, hat einige ihrer „Künstler“ zu einer Beschreibung ihrer Bilder aufgefordert, der auch einige nachkamen.
So erfuhr man, dass die farbenfrohen Werke bei der Auseinandersetzung mit dem eigenen Innenleben und dem, was der Einzelne in seiner Welt wahrnimmt.  Robert E. drückte in seinem Bild „Meer und Feuer“ Gefühle aus, die ihn bewegen. Und Renate L. erklärte: „Mit meinem Kopf sehe ich und deswegen ist das Bild bunt“.
Stolz präsentierte auch Bernd Bettzieche (li.), Bewohner in Johanniter Stift, seine Bilder, die ebenfalls bei den Anwesenden viel Beachtung fanden. 

Fragen und Antworten zu den neuen Umweltzonen
Duisburg, Januar 2008 - Mit Beginn des Jahres haben die ersten Großstädte Umweltzonen eingerichtet, um den gesundheitsschädlichen Feinstaub zu reduzieren. Dort dürfen von nun an nur noch Fahrzeuge mit der sog. Umweltplakette hineinfahren. 

Feinstaub: Verkehrsclub Deutschland mit Plakettenrechner http://www.vcd.org/plakettenrechner0.html?&0=Plakettenrechner

Hier können Sie überprüfen, ob und welche Plakette Ihr Fahrzeug erhält. Tragen Sie bitte in dem Feld „Schlüsselnummer” die entsprechende Ziffer aus Ihrem Fahrzeugschein ein. Dann geben Sie an, ob das Fahrzeug ein Benziner oder ein Diesel ist und ob es als Pkw oder Nutzfahrzeug zugelassen ist.
So finden Sie die Emissionsschlüsselnummer:

Bei Fahrzeugpapieren, die vor Oktober 2005 ausgestellt wurden ist die Nummer unter „zu1” zu finden. Relevant sind die letzten beiden Ziffern (in der Abb. links).

Bei jüngeren Fahrzeugpapieren sind die entscheidenden letzten beiden Ziffern in dem Feld (hier "62").
 

Die grüne Plakette. Darum geht's!

 

 

Was ist ein Umweltzone?
Die Umweltzone ist ein räumlich begrenztes Gebiet, in dem Fahrverbote für Fahrzeuge mit hohen Abgasemissionen gelten. Wesentliches Ziel der Umweltzone ist die Verringerung von gesundheitsschädlichen Abgasen wie Feinstaub und Stickoxide

Stadt: Woran erkenne ich die räumliche Begrenzung einer Umweltzone?
Der Beginn einer Umweltzone wird durch das Verkehrszeichen 270.1, wie das oberer Bild zeigt, ausgewiesen. Aussehen und Größe ist vergleichbar mit dem Schild für eine 30er-Zone. Statt der Zahl 30 steht in dem roten Kreis das Wort "Umwelt" und unterhalb des roten Kreises das Wort "Zone".
Das Zeichen 270.2 gibt das Ende einer Umweltzone an. Ein Zusatzschild unterhalb des Verkehrszeichen 270.1 gibt an, mit welchen Schadstoffplaketten man in die Umweltzone einfahren darf. Zeichen 270.1 zeigt an: Beginn eines Verkehrsverbots zur Verminderung schädlicher Luftverunreinigungen in einer Zone Zeichen 270.2 zeigt an: Ende eines Verkehrsverbots zur Verminderung schädlicher Luftverunreinigungen in einer Zone Zusatzschild zu 270.1 zeigt an: Freistellung vom Verkehrsverbot nach § 40 Abs. 1 des BImSchG
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Wer darf in eine Umweltzone einfahren?
Die auf dem Zusatzschild zu 270.1 abgebildeten Plaketten zeigen an, mit welcher Plakette man in die Umweltzone einfahren darf. Fahrzeuge ohne Plakette dürfen in die Umweltzone nicht einfahren, sofern sie nicht in die Ausnahmeregelung fallen.
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Für welche Fahrzeuge hat der Gesetzgeber Ausnahmen vorgesehen?
Folgende Kraftfahrzeuge sind nach § 40 des Bundes-Immissionsschutzgesetzes von einem Fahrverbot ausgenommen, auch wenn sie nicht mit einer Plakette gekennzeichnet sind:

Mobile Maschinen und Geräte, Arbeitsmaschinen sowie land- und forstwirtschaftliche Zugmaschinen
Zwei und dreirädrige Kraftfahrzeuge
Kraftfahrzeuge von Schwerbehinderten mit den Merkzeichen aG, H oder BL
Militärfahrzeuge
Kraftfahrzeuge im medizinischen Einsatz
Fahrzeuge mit Sonderrecht nach § 35 StVO (Polizei, Feuerwehr, Katastrophenschutz, Zoll, Straßenreinigung, Straßenbau, Müllabfuhr...)

Gibt es Ausnahmen für Taxis, Oldtimer, Anwohner oder Gewerbetreibende?
Für Taxis hat der Gesetzgeber derzeit keine Ausnahme vorgesehen. Um allerdings auf nicht vorhersehbare Härtefälle angemessen reagieren zu können, kann die Behörde den Verkehr zu und von bestimmten Einrichtungen zulassen, wenn dies:
im öffentlichen Interesse liegt (Versorgung der Bevölkerung mit lebensnotwendigen Gütern und Dienstleistungen)
überwiegende und unaufschiebbare Interessen Einzelner erfordern (Aufrechterhaltung von Fertigungs- und Produktionsprozessen)
Für Oldtimer mit einem "H" oder "07" Kennzeichen hat der Gesetzgeber eine Ausnahme vorgesehen. Der Bundesrat muss der erweiterten Fassung der geänderten Kennzeichnungsverordnung allerdings noch seine Zustimmung erteilen.

Zur Vermeidung unbilliger Härte für Anwohner und Gewerbetreibende ist nach Einführung einer Umweltzone in Duisburg (diskutiert wird ein Inkrafttreten am 01.10.2008) eine sechsmonatige Übergangszeit geplant. Nach der Übergangszeit können Betroffene eine befristete Ausnahmegenehmigung beantragen. Genaueres ist noch nicht bekannt, wird aber rechtzeitig bekannt gegeben.

Wo ist in Duisburg eine Umweltzonen mit Fahrverboten geplant?
Eine konkrete Gebietsabgrenzung ist in Duisburg noch nicht erfolgt. Grundsätzlich darf eine Umweltzone nur Gebiete mit Grenzwertüberschreitungen sowie solche Flächen einbeziehen, die einen relevanten Beitrag zu der Belastung leisten.
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Sind auch Autobahnen Teil einer Umweltzone?
Autobahnen sind kein Teil einer Umweltzone. Damit besteht kein Fahrverbot für Fahrzeuge ohne Plakette auf den Autobahnen.

Wann erfolgen in Duisburg Fahrverbote in einer Umweltzone?
Voraussetzung für eine Umweltzone ist ein Luftreinhalteplan oder Aktionsplan, in dem die Fahrverbote für eine Umweltzone festgelegt werden. Für Duisburg wird ein Luftreinhalteplan Anfang 2008 aufgestellt.

Ab dem 01.10.2008 ist in Duisburg die Einführung einer Umweltzone und danach eine sechsmonatige Übergangszeit geplant. Für Anwohner und Gewerbetreibende gibt es danach die Möglichkeit eine befristete Ausnahmegenehmigung zu erhalten.
Wer ist von Fahrverboten betroffen?
Eine konkrete Festlegung von Fahrverboten für bestimmte Schadstoffgruppen ist noch nicht erfolgt. Zur Zeit werden Fahrverbote für Fahrzeuge der Schadstoffgruppe 1 und 2 diskutiert. Ab dem Inkrafttreten der Umweltzone dürften dann nur noch Kraftfahrzeuge der Schadstoffgruppe 3 bis 4 fahren (gelbe und grüne Plakette).

„Naturdenkmal“ in Neudorf muss gefällt werden - Von Willi Bütefür (Text und Foto)
Neudorf, 8. Januar 2008 - Die Jahre der ca. 130-jährigen Buche am Aktienweg, ganz in der Nähe der Lotharstraße, sind gezählt. Der Baum ist seit 1996 vom Brandkrustenpilz befallen. Besonders Buchen sind anfällig für diese Pilzart. Versuche in den letzten Jahren, den Baum mit pflegerischen Maßnahmen zu retten, blieben leider erfolglos. Somit wurde die Genehmigung der unteren Landschaftsbehörde zum Fällen erteilt.

Die Belaubung erreichte im letzten Jahr nur noch ca. 20% der üblichen Belaubungsdichte. Teile der Rinde sind bereits abgestorben.
Mit den Fällarbeiten soll in den nächsten Tagen begonnen werden. Danach soll die Begradigung des Bürgersteiges erfolgen.

Die unmittelbaren Anwohner sind teils nicht „sehr traurig“ über die Entfernung der alten Buche - endlich keine verstopften Dachrinnen mehr und es wird heller -, aber ein schöner Anblick war sie doch!

Bürgerzeitung Duisburg Stadtteilentwicklung Neudorf

 

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