Service-Tag in Neudorf - CAP-Markt
und Bürgerverein feierten mit Nikolaus und Glühwein das zweijährige
Bestehen. Samstag, 6. Dezember 2008 -Der Andrang war groß beim Nikolaus- und
CAP-Markttag, den der Markt mit dem Bürgerverein mit den Bürgern und vor
allem Eltern und Kindern feierten. Der Nikolaus und seine Gehilfin
hatten viel zu tun. Jedes Kind bekam sein ihm zustehendes Geschenk,
wobei die Rute im Sack blieb. Vom Bürgerverein gab es kostenfreien
Glühwein.
Im Oktober 2006
eröffnete der Markt mit massiver Unterstützung aus der Politik und dem
Regenbogen e.V. Menschen mit Behinderung traten fortan in den Dienst für
den Kunden. Mit dem Servicedienst des CAP-Marktes werden jetzt auch
Stadtteile wie Bissingheim, Wedau oder Wanheimerort bedient, in denen im
Zuge des demografischen Wandels die immer älter werdende Bevölkerung
gern auf die mobilen Dienste des Marktes zurückgreift. "Das hat sich
jetzt wunderbar entwickelt", freute sich Regenbogen-Geschäftsführerin
Elisabeth Hoffmann mit dem Bürgerverein. So ist der Markt nach zwei
Jahren gut bei der Bevölkerung angenommen und zur einer festen und vor
allem verlässlichen Größe für die Menschen geworden.
Der Andrang war
groß beim Nikolaus- und CAP-Markttag, den der Markt mit dem
Bürgerverein feierte. Jedes Kind bekam sein ihm zustehendes
Geschenk, wobei die Rute im Sack blieb. Unten links: Marina,
Roman und der kleine Ron.
Buchpräsentation:
Duisburg-Neudorf Einst & Heute
In der Leselounge der Mayerschen
Buchhandlung im Forum Duisburg präsentierte der Bürgerverein
Duisburg-Neudorf e.V. die zweite Chronik des Stadtteils.
Duisburg, 27. Oktober 2008 - Unter den mehr als 70 Gästen
waren neben der Bundestagsabgeordneten Petra Weis, den
Medienvertretern und den Autoren auch viele Unternehmen, die den
Bürgerverein unterstützt hatten. Ehemalige Schulleiter oder
Polizisten - Gerd Mellwig hatte den Verkehr in Neudorf noch unter
einer Ampel mit Zeiger geregelt - waren von der Vielzahl der völlig
neuen Fakten aus alten Zeiten überrascht.
Vor allem die fast 50 Seiten im Hochformat der Industriegeschichte
Neudorfs sowie erstmals veröffentlichten Angaben zum ersten
Kohleabbau in Duisburg auf derZeche Neu-Duisburg auf der damaligen
Zechenstraße - heute Memelstraße - sorgte für Überraschung. Mit dem
Erlös der zweiten, 270 Seiten im Hochformat starken und 1,3
Kilogramm schweren sowie 21,90 Euro kostenden Werkes - will der
Bürgerverein für Grundschüler, Kleinkinder und Senioren viel im
Ortsteil umsetzen.
Frau Hosticka (rechts
neben Vorsitzenden Harald Jeschke - mit Mikrofon -
stehend), Schulleiterin der Grundschule an der
Mozartstraße erklärt den Gästen das Projekt "Klasse
2000", das der Bürgerverein über vier Jahre finanziert
Bundestagsabgeordnete Petra Weis mit ersten Eindrücken
von der Chronik
Fotos Manfred
Schneider
Der ehemalige Polizist
Gerd Mellwig - vorderste Reihe links - bei der
Chronik-Präsentation
Der ehemalige
Unternehmer Hohenstein (Bildmitte) hatte es sich nicht
nehmen lassen, bei der Vorstellung dabei zu sein
Tim Michalak (am Mikro
- erklärte, wie es zu den vielen Anekdoten im neuen Buch
kam. neben ihm Buch-Koordinator Hans-Willi Bütefür
(Bildmitte) und Harald Jeschke
Auch Dr. Doris
Heckermann-Meisters war gekommen. Sie hatte den Autoren
viele Dönekes vom ehemaligen Cafe Meisters (Mülheimer
Straße/Sternbuschweg erzählen können.
Buchpräsentation:
Duisburg-Neudorf Einst & Heute
Neudorf – Ein Stadtteil mit Charme Montag,
27. Okt. 2008 um 11 Uhr in der Leselounge der Mayerschen
Buchhandlung im Forum
Neudorfer Wildstraße:
Sommer, Sonne, Straßenfest
Gemeinsame Feier kam an - Von Manfred Schneider (Text und Fotos)
Duisburg,
30. August 2008 – Vermutlich ist der liebe Gott Mitglied im Bürgerverein
Neudorf und beim Johanniter-Stift an der Wildstraße (Foto links)
angestellt. Denn alles stimmte bei dem gemeinsamen Straßenfest überein.
Super Wetter, interessante Info-Trödel- und Verkaufsstände, sowie sehr
zufriedene Festbesucher. Für das leibliche Wohl und kühle Getränke war
von den veranstaltenden Partnern gut gesorgt worden. Natürlich kam auch
die auch die musikalische Unterhaltung nicht zu kurz. Nach der Eröffnung
des Straßenfestes durch den Leiter des Johanniter-Stift, Detlef Wacker
und dem Vorsitzenden des Bürgerverein Duisburg-Neudorf, Harald Jeschke,
sang und spielte das „Duo Melodie“, bekannte und beliebte Schlager.
Ein gutes Trommelfell wurde verlangt, als die Gruppe „Ki Bo Daiko“ auf
das Fell der japanischen Trommeln schlug. Gut angekommen ist auch „Clown
August“ mit seiner Ballonmodellage, die Bewohner und Besucher
gleichermaßen in Erstaunen versetzte. Ein Höhepunkt war der Auftritt des
jungen Elvis aus Neudorf. Der Jugendliche Marvin Krupp begeisterte die
Anwesenden mit bekannten und beliebten Elvis-Songs und weckte damit bei
vielen Zuhörern Erinnerungen. Den Abschluss der Veranstaltung machte die
Gitarrenband „Wahre Freunde“. Mit ihren Melodien klang das gemeinsame
Straßenfest von Bürgerverein und Johanniter-Stift harmonisch aus.
Blick in die Wildstraße
Das "Dou Melodie" mit
Stimmungsliedern
"Elvis"- Marvin Krupp
begeisterte die Zuhörer
Clown August erstaunte mit
Ballonmodellage kleine und große Leute
Die Gitarrenband "Wahre
Freunde" spielte harmonische Lieder
Ratsherr Dr. Hartmut
Pietsch (li.) betrachtet interressiert zweite Ausgabe der
Neudorfer Chronik, die ab Oktober 2008 erhältlich ist.
In der Mitte der stellv. Bezirksbürgermeister Reinhard
Meyer und der BV-Neudorf Vors. Harald Jeschke (re.)
Beratung am Stand des
BV-Neudorf
Die Zuschauer klatschten im
Rhytmus der Elvis-Songs
Die gute Stimmung der
Verstaltung schlug sich am Stand von Pflegedienst Cohrs
nieder
Detlef Wacker (li.) und
Harald Jeschke bei der Eröffnung des Straßenfestes
"Erstlingswerk Duisburg mit
Herz" ein voller Erfolg
Das Straßenfest auf der
Grabenstraße für krebskranke Kinder
Duisburg, 17. August 2008 - Gutes Wetter
brachte beste Laune beim Straßenfest für den guten Zweck auf Neudorfs
Grabenstraße. Das Erstlingswerk in Sachen Straßenfest mit
Benefizcharakter für die Initiatoren Benjamin Tomanek und Wilfried
Schneeberger von der Grabenstraße unter Mithilfe des Bürgervereins war
echt gelungen. "Es ist wirklich beeindruckend zu sehen, wie schmerzliche
Erfahrungen aus dem familiären Bereich nun in Hilfe für kranke Kinder
umgewandelt wird und wie hier in Neudorf die Bürger das alles selbst
arrangieren", freute sich Oberbürgermeister Adolf Sauerland über die
Initiative. Nach der launigen Eröffnung durch Oberbürgermeister Adolf
Sauerland standen Kinder im Vordergrund, dies im Sinne der Kinderklinik
von den Wedau-Kliniken, dies aber auch durch das Mitmachen der "Little
Devils" aus Neudorf. Das Motto "Duisburg mit Herz" oder Kinder machen
mit für kranke Kinder kam an. So wie auch der Besuch der Fußballprofis
vom MSV Duisburg, der Eishockeycracks von den Füchsen mit Pressesprecher
Bülent Aksen. Musik gab es von Dr. Beat, Kuchen vom Bürgerverein,
Informationen von Feuerwehr, Polizei und Hilfsorganisationen - kurzum:
es wurde viel auf dem kleinen Straßenfest geboten. Der Hit war die
Tombola, bei der am Ende ein junger Mann den begehrten Kicker mit nach
Hause nehmen konnte.
Tränen gab es auch, aber nur kurzfristig. War doch ein Losgewinn ein
Paar Sommerlatschen für ein kleines Mädchen mit noch ganz kleinen Füßen
echt zu große geraten. "Nein, Tränen gibt's hier nicht, hieß es bei der
"Losfee" Iris Böhme und Bürgervereinsvorsitzenden Harald Jeschke. Also
wurde der Losgewinn in ein Stofftier umgewandelt und das erfrischende
Kinderlachen war prompt wieder da. "Geht doch!", war noch einmal
angesagt. Eine Rollstuhlfahrerin war extra aus Köln (!) zu diesem Fest
angereist. Nur: "Das mit dem langen Weg per Rollstuhl zurück zum Bahnhof
ängstigte doch. Also sprangen die bereitstehenden Arbeiter Samariter
helfend ein und sorgten für den angemessenen Rücktransport. Es
menschelte bei diesem Straßenfest. Wahrscheinlich so gut, das ein
vierstelliger Betrag für neue Duschen oder Materialien an Duisburgs
krebskranke Kinder gehen wird.
Schirmherr,
Oberbürgermeister Adolf Sauerland (Mitte), eröffnete das
Straßenfest, mit lobenden Worten für die Initiatoren
Wilfried Schneeberger (li.) und Ben Tomanek (re.) Zweiter
von links ist der Chefarzt der Kinderklinik des Klinikum
Duisburg, Dr. Rainer Schramedei
Ben Tomanek (li.) und
Wilfried Schneeberger beim öffnen der Lostüten unter
Mithilfe von Sabrina Krapp, vom Hauptzollamt Duisburg
Der Vorsitzende des
BV-Neudorf, Harald Jeschke, beim Interview mit Mounir
Chaftar (li.) und Chinedu Ede
Die MSV Profis Mounir
Chaftar und Chinedu Ede (re.) beglückten kleine und große
Fans mit Autogrammkarten
Die Füchse vom EV Duisburg
präsentieren sich den Duisburger Fans. Von links: Goalie
Lukas Lang, Petri Limaitinen, Marketing-Chef Bülent Aksen,
Daniel Tkaczuk und Thomas Schenkel
Ständig umlagert waren die
Duisburger Füchse
Kibo Daiko - Japanische
Trommeln
"The great drummer" der
Eishockeyfüchse Daniel Tkaczuk im Takt mit Monika Schindler
Ersteigert für 80,00 Euro!
- Ein MSV-Trikot mit Autogrammen, eine Besuch beim
Beim MSV-Training, mit Begrüßung der Spieler, sowie ein
Abendessen mit der jungen Dame (Bildmitte)
Gedränge beim Straßenfest Fotos Manfred Schneider
Tolle Beinarbeit! - Die
Crazy Devils
Nachwuchsförderung bei der
Duisburger Feuerwehr
Kleine Verletzungen wurden
vom ASB Duisburg schnell verbunden
Dr. Rainer Schramedei (re.)
mit Duisburgs CDU- Fraktionsvorsitzende Petra Vogt (li.)
Silbertafel ab August im Silberpalais geöffnet
Duisburg-Neudorf,
22. Juli 2008 - Anfang August wird sie gedeckt sein, die "Silbertafel"
bzw. im Restaurant im Silberpalais Menüs und Getränke angeboten, hat
wieder der Gast und nicht der Handwerker das Sagen.
Damit wären auch alle alten Zöpfe zu DaBruno abgeschnitten. Pächter
Antonio Link hat monatelang renovieren lassen. Nun kann endlich eröffnet
werden. Eröffnungstag soll der 1. August sein. Neben dem Ansprechenden
Eingangsbereich und dem stilvollen Ambiente wird auch ein separater
Raucherraum angeboten.
Fotos von Manfred Schneider
CAP-Markt: Kühle Waren auch
an heißen Tagen
Duisburg-Neudorf, 9. Juli 2008 - Der
Liefer-Service, den der CAP-Markt der Regenbogen Integrationsbetriebe
GmbH an der Mozartstraße in Neudorf anbietet, wird immer stärker
genutzt. „In den vergangenen anderthalb Jahren hat sich die Nachfrage
verdoppelt“, berichtet der Marktleiter Werner Ulrich. Rund zehn Mal am
Tag fährt das CAP-Markt-Team Waren aus und liefert stadtweit auf Wunsch
bis in die Wohnung. „Vor allem ältere Leute nutzen das Angebot und
berichten häufig, dass dies eine große Entlastung für ihren Alltag
bedeutet“, so Ulrich.
Nun wurde der Service noch einmal erweitert. Seit einigen Tagen verfügt
der CAP-Markt über einen neuen Lieferwagen, der sich in zwei
wesentlichen Merkmalen von dem alten unterscheidet: Zum einen ist das
neue CAP-Mobil weiß und nicht mehr gelb, zum anderen ist es mit einem
kompletten Kühlsystem ausgestattet. Ab sofort können auch bei wärmsten
Temperaturen tiefgekühlte oder wärmeempfindliche Waren wie Wurst- und
Fleisch
sorgenfrei bestellt werden. Der Liefer-Service kann ab einem Warenwert
von 20 Euro kostenlos genutzt werden. Mehr Infos und Bestellungen unter
der Rufnummer 0203/289 808 14 im CAP-Markt. Informationen auch unter:
www.cap-duisburg.de.
Marktleiter Werner Ulrich (rechts) und Mitarbeiter Oliver Daniel packen
frische Waren in den Kühlwagen.
Diamantene Hochzeit in Neudorf
Duisburg-Neudorf, 28. Juli 2008 - Ein
Dankgottesdienst in der Neudorfer St. Gabriel Kirche und eine
entsprechende Feier im Gabrielhaus stand für das Ehepaar Kläre und
Heinrich Tiemessen von der Oststraße an.
Das Ehepaar wurde beim
Dankgottesdienst und bei der Feier im Gabriel-Haus mit
Glückwünschen nicht nur aus dem familiären bereich
regelrecht überhäuft. Hier ab es Blumen für Kläre sowie
ein Präsent für den ehemaligen Bäckermeister von der
Oststraße Heinrich Tiemessen vom Neudorfer Bürgerverein.
Eine Urkunde und die Glückwünsche des Duisburger
Oberbürgermeisters überreichte Bezirksbürgermeister
Heinrich Klose.
Tura 88 Duisburg trauert: Vorsitzender
Hans-Walter Gerlach ist tot
Duisburg, 1. Juni 2008 - Der 1. Juni 2008 ist zum
Trauertag für den Verein vom Kammerberg
geworden.
Heute starb der am 12. Juli 1946 geborene Vereins-Vorsitzende
Hans-Walter Gerlach, nach dem die Mitglieder die Heimspielstätte des
Traditionsvereins aus Duisburg-Neudorf benannt haben.
Dies aufgrund seines
Wirkens für den Gesamtverein, den er mit viel Herzblut geführt hatte.
Sein großes Werk, dem Verein eine ordentliche Spielstätte zu erarbeiten,
hat er umsetzen können. Der Aufstieg der ersten Fußballmannschaft in den
vergangenen Jahren war ebenfalls unbestritten sein Verdienst.
Der Bürgerverein Duisburg-Neudorf hatte ihm noch Anfang des Jahres die
Neudorfer Ehrentafel als "Bürger de Jahres in Neudorf 2007" überreichen
können. Mit ihm verliert der Verein und Neudorf einen engagierten
Streiter für den Sport und ganz besonders für die Jugend.
TuRa 88 Duisburg - das sportliche Lebenswerk von Hans-Walter Gerlach
Im Jahre 1954 kam er mit 8 Jahren nach TuRa 88 und spielte bis zu seinem
18. Lebensjahr in allen Jugendmannschaften. So ganz nebenbei hatte er
auch noch Zeit mit 16 Jahren als Betreuer mehrerer Jugendmannschaften
und im Jugendausschuss zu fungieren.
Seine Dienstzeit beim Bundesgrenzschutz hatte natürlich eine
Unterbrechung seiner Vereinszeit zur Folge. Er hatte TuRa 88 aber nie
aus den Augen verloren. 1975 schnappte er sich seine beiden Söhne und
meldete sie bei TuRa an. Das war vielleicht der Startschuss zu einer
ehrenamtlichen Karriere.
Im Laufe der Jahre hat Hans-Walter Gerlach als Funktionär alle Stationen
im Verein miterlebt. So war er als Pressewart tätig, gehörte dem Beirat
und Wirtschaftsausschuss an und war lange Jahre als 2. Vorsitzender
tätig.
Als der langjährige 1. Vorsitzende, Dieter Pohl, nicht mehr für den
Vorsitz kandidierte, stellte sich Hans-Walter Gerlach zur Verfügung und
wurde am 20.03.2003 zum 1. Vorsitzenden des Vereins gewählt. Mit seiner Wahl
kam so etwas wie Aufbruchstimmung am Kammerberg auf. Es wurden neue
Strukturen geschaffen, und ganz wichtig, das Verhältnis zur
Jugendabteilung verbessert.
Mit dem Motto „Hauptsache ist Grün auf’m Platz“ wurde unter seiner Regie
2006 das größte Projekt von TuRa 88 seit fast 120 Jahren angegangen,
nämlich der Umbau der Aschenplatzanlage in eine Kunstrasenplatzanlage.
Mit dem Spatenstich am 30.09.2006 und der
Einweihung der neuen Kunstrasenanlage am 20.01.2007 ging seine
Herzensangelegenheit in Erfüllung.
Wenn auch der größte Teil der finanziellen Aufwendungen durch
öffentliche Zuschüsse getragen wurde, musste dennoch ein beachtlicher
Eigenanteil durch den Verein aufgebracht werden. Es wurden deshalb viele
Aktionen gestartet. Erinnert sei hier an die „Rasen-Aktie“. Dass der
Verein durch diesen Kunstrasenplatz eine enorme positive Entwicklung
genommen hat, sprich großer Zulauf an Kinder und Jugendliche, ist somit
auch ein Verdienst von Hans-Walter Gerlach.
Die Vereinsmitglieder dankten es ihm mit der Umbenennung der Platzanlage
in „Hans-Walter-Gerlach-Stadion“. Während seiner gesamten
Funktionärstätigkeit stand ihm stets das Wohl des Vereins im
Vordergrund. Dieser persönliche Einsatz war nur durch seine Liebe zum
Fußballsport und der tatkräftigen Unterstützung seiner Familie möglich.
100 Jahre Christuskirche
Duisburg-Neudorf
Die Christuskirche im Jahre
1908
Sonntag, 25. Mai 2008 - Am 21. Mai wurde die Christuskirche 100 Jahre
alt. Die Feierlichkeiten endeten heute mit einem Festgottesdienst und
einem anschließenden Empfang im Gemeindehaus.
Zu den Festrednern gehörten Nikolaus Schneider, Präses der evangelischen
Kirche Rheinland, Pfarrer Armin Schneider, Superintendent des
Evangelischen Kirchenkreises
Duisburg
sowie auch Oberbürgermeister Adolf Sauerland.
Auch der Neudorfer-Bürgerverein überbrachte die besten Wünsche an den
Vorsitzenden des Presbyteriums der Ev. Kirchengemeinde
Duisburg-Neudorf-West, Friedhelm Jung und Pfarrer Martin Nadolny zum 100
Jährigen Bestehen und überreichte seine Chronik von Neudorf und einen
Teller aus dem Jahre 1910 mit der Aufschrift: „Kindergottesdienst zu
Duisburg-Neudorf, Weihnachten 1910“.
Richtfest für „Stadthäuser in der Einschornsteinsiedlung“
Freitag, 16. Mai 2008 - Im
August 2007 fiel der Startschuss zur Baumaßnahme „Stadthäuser in der
Einschornsteinsiedlung“. Mit einem Bürgerfest wurde unter großer
Beteiligung der Bevölkerung dieses für den Ortsteil bedeutsame Projekt
in Angriff genommen. Die hervorragende Lage der Objekte in der Nähe der
Universität und des Duisburger Waldes - und trotzdem
City nah - hat dazu beigetragen, dass lediglich noch wenige Häuser zum
Verkauf stehen.
Die familienfreundlichen Häuser mit einer Wohnfläche von über 125 qm
vertilgen über einen kleinen Vor- sowie auch einen Dachgarten.
Dank eines besonders günstigen Kaufpreises und einer extravaganten
Raumaufteilung interessieren sich vor allen Dingen junge Familien oder
auch jung gebliebene für die Objekte.
Heute fand das
Waschhaus-Richtfest mit Oberbürgermeister Adolf Sauerland statt.
Gemeinsam mit den Bauherren, Architekten, dem Bezirksamt Mitte, den Anwohnern
und Bürgerverein soll der neue "Belebungsfaktor" im Herzen der
Einschornsteinsiedlung entsprechend gewürdigt.
Die neuen Bewohner -
hier die Familien Voss und Fricker - erhielten vom Bürgerverein
die Chronik Neudorfs, um sich mit der Geschichte des Stadtteils sowie
der Siedlung vertraut machen zu können.
Im Bild wünschen Bezirksamtsleiter Mitte Wolfgang Komorowski (li.),
Bezirksvorsteher Mitte Heinrich Klose mit dem Bürgervereins-Vorsitzenden
Harald Jeschke (Dritter v. L) viel Glück im neuen Domizil.
Im letzten Jahr fand im August auf der Gabrielstraße eine vom Bezirksamt Mitte
und dem Bürgerverein organisierte und bestens besuchte Waschhaus-Abrissparty mit
dem Oberbürgermeister statt. Heute wurde die Wiederbelebung des zentralen
Punktes in der Denkmal geschützten Siedlung mit Cafeteria des Bürgervereins ,
der Grafschafter "Dixi Gang", mit viel Spaß durch das
Kinderprogramm der neuen KiTa auf der Gabrielstraße der
„Buddelkiste“ sowie mit Schaufrisieren und Schminken vom neuen Friseur Runge erneut gebührend gefeiert.
"Bis auf eine Ausnahme sind alle
Stadthäuser bzw. die Grundstücke fast ausschließlich von jungen Familien
aus Neudorf gekauft worden", verkündete Architekt und Investor Guido
Pfaffhausen, der zu dem
Pressetermin extra aus Prag mit dem Auto angereist war.
Für durchschnittlich 225 000 Euro sind diese
Stadthäuser mit Dachgarten und 130 Quadratmeter Grundstücksfläche
veräußert worden. Es wird nun in den kommenden fünf Monaten weiterhin
paarweise gebaut. Und was geschieht mit dem denkmalgeschützten
Schornstein, dem Namenseber der
Bauhaus-Siedlung? "Den umbaue ich in
meiner eigenen Wohnung und nutze ihn vielleicht in luftiger Höhe
als mein persönliches Zigarrenzimmer", ergänzte der gebürtige
Hochfelder, der in Neudorf aufwuchs schmunzelnd.
Er hatte Auflagen der Denkmalbehörde was die Farbgestaltung der
Stadthäuser sowie den Erhalt des Schornsteins angeht.
Richtspruch von Polier Bernhardt Buchholz
(Zwickau)
"MIT
GUNST UND VERLAUB"
Die Feierstunde hat geschlagen ‚ jetzt ruht die
geübte Hand.
Nach harten arbeitsreichen Tagen, grüßt stolz der Richtbaum nun ins
Land, und stolz und froh ist jeder heute, der tüchtig mit am Werk
gebaut. Es waren wackre Handwerksleute, die fest auf ihre Kunst
vertraut. Drum wünsche ich, so gut ich‘s kann, so kräftig wie ein
Zimmermann, mit Stolz empor gehobenen Blick, diesem Haus recht viel
Glück
Sei jetzt mit Verlaub und Gunst, dem Architekt die
Ehr‘ erwiesen, mit klugem Sinn und hoher Kunst, hat er sein Können hier
bewiesen. Auch dem Bauherrn — nicht vergessen, sei ein Danklied
zugemessen, der mit Mut, Kraft und Geld, diesen Bau hat miterstellt.
Glück möge ihn begleiten, beschützen vor Arger und Leiden, vor Brand und
stürmischen Zeiten.
Nicht zuletzt in allen Fällen, noch den Meistern
und Gesellen, allen Helfern durch die Bank, sagen wir von Herzen Dank.
Drum lasst das Glas mich heben, unser Handwerk es soll Leben. Das Glas
in Scherben soll‘s zerspringen, jeder Splitter mög dann auch, recht viel
Glück dem Haus noch bringen, So will es der alt Handwerksbrauch.
Von Harald Jeschke und Manfred Schneider (Fotos)
Neue Polizei-Bezirksstelle in Neudorf
„Ansprechstelle für Bürger“
Mai 2008 - An der Geneisenaustrasse 212
hat eine neue
Bezirksdienststelle
der Polizei, zuständig für die Stadteile Neudorf und Duissern eröffnet.
Hier versteht man sich als „Ansprechstelle für Bürger“. Der Schwerpunkt
der Arbeit liegt jedoch im Außendienstanteil. Somit kann es auch
vorkommen, dass die neue Dienststelle nicht ständig besetzt ist. Bei
Abwesenheit ist jedoch ein Anrufbeantworter im Betrieb und für Notfälle
steht natürlich der Notruf 110 zur Verfügung.
Zuständig für den Stadtteil Duissern ist Burkhard Cronauge (Tel.
280-2366) und Frank Seidemann (Tel. 280-2365).
Für Neudorf-Nord Bernd Holland (Tel. 280-2368) und Neudorf-Süd Gerd
Kamps (Tel. 280-2367).
V.l.n.r. Burkhard Cronauge, Frank Seidemann, Gerd Kamps u. Bernd
Holland. Foto u. Text: Hans-Willi Bütefür
Die Neudorferin Christine Schmidt wurde
102 Jahre alt
Duisburg-Neudorf, 29. April 2008 - Die
Glückwünsche der Stadt Duisburg und des Ministerpräsidenten wurden heute
an der Kortumstraße durch Bürgermeister Manfred Osenger übermittelt, der
selbst erst einen runden Geburtstag (60) feierte.
Der Bürgerverein Duisburg-Neudorf gratulierte und überreichte ein
Präsent.
Foto Manfred Schneider
Projektwoche Zirkus: Die Mozartschule steht Kopf
Von Harald Jeschke und Manfred Schneider
Eine Schulwoche lang wird an der Gemeinschaftsgrundschule Mozartstraße
der normale. Stundenplan außer Kraft gesetzt, da der Zirkus kommt.
Der Sponsorenlauf der Kinder der Mozartschulke im vergangenen Jahr hat
es ermöglicht, das
einwöchiges Projekt „Zirkus“ zu finanzieren. Schüler,
Lehrer und Eltern der Schule
haben sich für diese pädagogische Woche das Thema Zirkus ausgewählt, zu
dem Künstler des Zirkus „Pompitz“ aus Unna engagiert wurden.
Alle Schüler trainieren gemeinsam in dieser Zeit in
jahrgangsübergreifenden Gruppen
verschiedene Zirkuskünste, um am Ende eine eigene Zirkusvorstellung zu
präsentieren.
Die Kinder werden von pädagogisch ausgebildeten Künstlern unterrichtet
und studieren die verschiedenen Disziplinen Clownerie, Jonglage,
Fakirtechniken, Akrobatik, Lauf kugelarbeit, Seiltanz und Zauberei ein.
Ein gesondert aufgestellter Stundenplan ermöglicht eine Kombination aus
Trainings und Lernzeiten. So steht das Thema Zirkus in den vorgesehenen
Trainingszeiten und in den Unterrichtsfächern im Vordergrund.
In dieser Themenwoche erfahren die Kinder das erste Mal die Möglichkeit
nicht nur wie es in der Grundschule üblich ist, hauptsachlich von
Lehrerinnen, sondern auch von pädagogisch ausgebildeten Männern
unterrichtet zu werden.
Höhepunkt der Projektwoche sind vier je dreistündige Zirkusvorstellungen
der Kinder, in denen sie ihren Eltern und anderen Gästen die
einstudierten Künste präsentieren können
Die Vorstellungen finden statt am:
2. Samstag, 10.00 -13.00 Uhr - 14.00 - 17.00 Uhr und 18:00 - 21.00 Uhr.
Der Zirkus
Pompitz in der Mozartschule Aus den Künstlern Clown Pom und Zauberer Markus Pitz, entstand
im Jahr 2003 der Zirkus Pompitz. Seitdem ist er in Schulen,
Kindergärten, Gemeinden, Firmen und diversen Einrichtungen in
ganz Deutschland zu Gast.
Das pädagogische Konzept des Zirkus Pompitz ist es, das kreative
Potential, das in Kindern steckt zu wecken und den Teamgeist zu
fördern.
Das ist den Zirkusleuten auch mit den Schülern der Mozartschule
in Neudorf gelungen.
Alle Besucher, Kinder und Eltern hatten am heutigen
Premierenabend Spaß an den Darbietungen der kleinen und großen
Künstler.
Oben im Bild führt Schulleiterin Hosticka die Artisten an,
rechts präsentieret sich der Bürgerverein Duisburg-Neudorf
Und dann gab es
bei den Veranstaltung am Freitag nur noch Freude pur
Einmarsch der kleinen Artisten
Clown Pom und Zauberer Markus Pitz brachten die
Besucher zum Lachen
Auftritt...
Super- der Ball ist im Netz von Clown Pom gelandet
Viel Spaß hatten
die Artisten beim Bau einer Pyramide
McDonalds`s Drive-in in
Neudorf erst zum Frühjahr 2009
Bürgerverein Neudorf befürchtet Verkehrskollaps
Duisburg, 9. April 2008 - "Nein", sagte Markus Schöpfer, Franchisenehmer
der Duisburger McDonald`s Restaurants, "die Fertigstellung des neuen Angebotes
wird frühestens zum Frühjahr 2009 fertig sein", auf die Frage, wann das neue
Angebot in unmittelbarer Nähe des Hauptbahnhofes in Betrieb gehen wird. Das nun rund 3,5 Millionen Euro teuer gewordene Objekt sei aus Sicht von
Markus Schöpfer zum Vorzeigeobjekt geworden. "Was hier an speziellen Gutachten
für die Anwohner, an der aus meiner eignen Tasche mit annähernd 900 000 Euro
teuren Inneneinrichtung getan wird, ist nur noch mit dem Kölner Gegenstück an
der Aachener Straße vergleichbar.
Der Bürgerverein Duisburg-Neudorf ist skeptisch, was den Verkehr angeht.
Weit mehr als 70 000 Fahrzeuge passieren den sensiblen Bereich Neue Fruchtstraße
(17 000 Fahrzeuge täglich) und der Koloniestraße (55 000 Fahrzeuge) kurz
vor dem Tunnel zum Mercatorkreisel. Und dort in direkter Nähe zum
Kreuzungsbereich eine Linksabbiegerspur von der neuen Fruchtstraße als Einfahrt
zum Drive-in zu installieren, hält der Bürgerverein für untragbar. Mit
Blickrichtung auf die sechsspurige Erweiterung der A59 in den beiden kommenden
Jahren wird sich das Verkehrsaufkommen ohnehin erhöhen und dazu noch diese
zusätzliche Belastung. Harald Jeschke
Pflanzaktion es Ev.
Kindergarten/Familienzentrum Neudorf-West
Am Freitag, dem 11. April 2008 wollen sich die
Kinder und Eltern des Ev. Kindergarten/Familienzentrum Neudorf-West sich zu
einer Pflanzaktion treffen.
Der Fußgängerüberweg an der Gustav-Adolf-Straße wird von vielen Kindern und
Erwachsenen benutzt und ist von zwei "Grünflächen"
eingerahmt. Diese werden von der Stadt weder bepflanzt noch regelmäßig
gesäubert.
Abfall und Hundehaufen sind die Folge. Alle meinen: "Das muss sich ändern!"
Gemeinsam wollen alle dort Blumen anpflanzen und die Flächen pflegen! Um 10.00
Uhr beginnt die Aktion!
Im Herbst 2007
hatte der Bürgerverein auf den "kleinen Dienstweg" die Säuberung auf dem
Neudorfer Markt angeregt. Die Stadt (Bezirksverwaltung) zog prima mit und
gewisse "optische Verbesserungen" wurden durchgeführt. Eigeninitiative ist aber
stets gefragt. So ist diese Pflanzaktion ein Beispiel, wie wir gemeinsam den
Stadtteil nach vorn bringen können. Weitere Beispiel waren die Pflanzaktion der
Mozartschulenkinder und die von Rotaract am Kreisel Neudorfer Straße / Neue
Fruchtstraße.
Für Anregungen zur Wohnumfeldgestaltung sucht
der Bürgerverein mit Institutionen und den Anwohnern nach Ideen, was getan
werden könnte. Wer mitmachen möchte bitte melden.
Auch darum könnte es gehen: Der Neudorfer
Markt einst und heute (Fotos Hans-Willi Bütefür)
Kein Schnellrestaurant in
Bereich der MSV-Arena
Wieviel Klönnewiese
verschwindet für den Biergarten
Kann das geplante Restaurant nicht im wegfallenden Drive-in-Bereich
gebaut werden?
Duisburg,
März 2008 - Die Installation eines Biergartens mit festem Gebäudeteil
wird heftig diskutiert. Wieviel Klönnewiese verschwindet tatsächlich?
Die massiven Bedenken der benachbarten Vereine sehen auch die Politiker
in Hinsicht auf den einzigen Laichplatz für Fische, der durch die
Terassenbebauung direkt am Wasser wegfallen würde und dass mit
Essensresten oder mehr, die ins Wasser fallen nicht mehr die Enten,
sondern Ratten gefüttert werden.
Die Verwaltung glaubt, dass die Bedenken zum Laichplatz ins Leere
laufen, da mit den nun reichlich vorhandenen neuen Uferzonenbereichen
durch den Bau des Parallelkanals mehr als eine Alternative da sein soll.
Trotzdem
kann niemand von der Hand weisen, dass viele Menschen auch einiges ins
Wasser fallen lassen werden. Nichts Neues am Bertasee, da dies auf dem
bisherigen Schmalspurangebot auf dem Wasser oft genug der Fall war. Die
grundsätzliche Frage wäre: Nachdem nun Mc-Donalds-Franchisenehmer Markus
Schöpfer klarstellte, dass die Fastfoodkette kein Drive-in im Bereich
der MSV-Arena installieren möchte kann der Biergarten in dem dafür
vorgesehen Areal nicht seine Heimat finden. Er wäre umzäunt, würde die
Klönnewiese frei lassen, für Public Viewing wären die Möglichkeiten auf
dem ohnehin vor der Osttribüne vorgesehenen "Eventplatz" gegeben. Was
fehlen würde, wäre der direkte Seeblick.
Den Blick auf den See wollen viele Sportparkbesucher durchaus. „Wir
haben nichts gegen einen Biergarten, wollen auch auf den See blicken.
Das ist doch schön. Es muss doch aber alles nicht solche Dimensionen wie
geplant annehmen“, sagen Besucher, sagt auch der Bürgerverein
Duisburg-Neudorf.
Andersherum gefragt. Wenn es zwingend die Klönnewiese sein muss bzw.
dies nach dem Ratsbeschluss und der Entscheidung der Bezirksvertretung
(10:9 dafür) nicht zu verhindern sein soll, warum muss das vorgesehene
Restaurant diese Ausmaße haben? Warum kann das nicht abgespeckt
angeboten werden?
Und: Wenn Public Viewing - in diesem Sommer schon zur
Fußballeuropameisterschaft im Juni angedachte Installation der
Übertragungs-Großflächen von Duisburg Marketing auf der Dreieckswiese -
warum kann das auch wegen der Kosten nicht grundsätzlich dort bleiben
und die Klönnewiese entlasten?
Ruderverein und DSV 98 hätten – wenn sie dies wollen - neues Publikum,
die Kosten wären eingegrenzt und die Skater würden nur an den
Übertragungstagen auf ihre Künste am Ort verzichten müssen. Ohnehin ist
zukünftig im Haldenpark viel mehr für sie vorgesehen.
Was dem Biergarten dann fehlen würde, wären sicherlich die Einnahmen des
Public Viewings. Aber es wäre auch irgendwie gerecht, dem vom Bau des
Parallelkanals arg betroffenen DSV 98 und auch Ruderverein hier ein
wenig entgegen zu kommen.
Am
Montag treffen sich Oberbürgermeister Adolf Sauerland und Stadtdirektor
Dr. Peter Greulich mit den am Bertasee angesiedelten Vereinen beim
"Schlichter" Stadtsportbund. Harald Jeschke
Duisburg, 14. März 2008 - "Nein, wir planen nicht
mehr im Bereich der MSV-Arena" sagte Markus Schröpfer, Franchisenehmer der vier
Duisburger McDonald`s-Angebote heute. "Es ist einfach so, dass wir uns mit dem
geplanten Drive-in-Restaurant in der Mitte der Stadt in Bahnhofsnähe in Neudorf
selbst Konkurrenz machen würden."
Der Franchisenehmer beschäftigt rund 280 Mitarbeiter in den vier Duisburger
Franchise-Angeboten und würde in Neudorf 70 bis 80 zusätzliche Kräfte benötigen.
Ende des Jahres soll die Baumaßnahme an der neuen Fruchtstraße mit den
gesetzlich vorgeschriebenen Lärmschutzmaßnahmen (gläserne Lärmschutzwand in
beträchtlicher Höhe) fertig gestellt sein. Harald Jeschke
Fleißige "Waldgeister"
von der Mozartschule
Neues Grün in Neudorf:
Rotaract Club Duisburg-Niederrhein
stiftet Baum
Duisburg-Neudorf,
13. März 2008 -Etwa
60 Kinder der Klassen 1 C und 2 C der Grundschule Mozartstraße halfen
gemeinsam mit ihren Lehrern und Lehrerinnen am Grenzweg im Duisburger
Stadtwald, eine vom Orkan Kyrill umgeworfene Waldfläche wieder
aufzuforsten. Insgesamt wurden etwa 250 Traubeneichen und 250 Buchen von
den fleißigen Helfern in den Boden gesetzt.
Es ist nicht das erste Mal, dass die fleißigen Waldgeister der
Mozartschule im Duisburger Wald aktiv sind. So haben sich die
Grundschulkinder schon bei der Anlage einer Streuobstwiese und bei
vielen anderen Pflanzaktionen für den Duisburger Stadtwald eingesetzt
und es ist eine langjährige und intensive Patenschaft mit dem Wald und
der städtischen Forstverwaltung entstanden.
Nach der Pflanzarbeit gönnten sich die Kinder mit einem am Feuer und
gekochten Kakao eine zünftige Stärkung.
Bilder von Manfred Schneider
Pflanzten
Bäume mit Akribie
Sie
waren den Waldarbeitern eine große Hilfe
Mit Spaß
waren die Schülerinnen und Schüler bei der Sache
Feuermachen
unter Aufsicht für das große anschließende Biwak
Die
Pflanzaktion fand am Neudorfer Grenzweg neben der Katholischen
Akademie Wolfsburg statt.
Neues Grün in Neudorf:
Rotaract Club Duisburg-Niederrhein
stiftet Baum Anlässlich
des 40-jährigen Bestehens des Rotaract
Club Niederrhein pflanzten
Mitglieder des Clubs mit
Unterstützung des Amtes für Umwelt und Grün im
Kreisverkehr Neue Fruchtstraße einen Baum.
Bei dem Baum handelt es sich um eine ca.
fünf Meter hohe „Gefüllte
Vogelkirsche“.
Der Kreisverkehr wird anschließend neu begrünt.
Hierbei
wird eine Fläche für eine Sommerblumenpflanzung
freigehalten. Durch die
Umgestaltung wird das gesamte
Umfeld deutlich aufgewertet, so dass
dieser Bereich als
Einfallstraße zum Ostausgang des Hauptbahnhofes ein
freundlicheres Gesicht erhält. Angegossen wurde der
Baum nicht. Hierfür
hatte Petrus kurz zuvor
"ausgiebig gesorgt".
Fotos Hans-Willi Bütefür
Polzeipräsident Rolf Cebin Gastredner auf der
Bürgervereins-Jahreshauptversammlung
Harald Jeschke soll auch in den Vereinsjahren sechs und sieben führen
Duisburg-Neudorf, 11. März
2008 - Im Business-Club des
Eishockeyvereins „Die Füchse“ in Neudorf fand die diesjährige
Jahreshauptversammlung des Bürgerverein Duisburg-Neudorf e.V. statt.
Vorsitzender
Harald Jeschke gab in seinem Jahresbericht einen Überblick der
Aktivitäten des Bürgervereins. Jeschke wies darauf hin, dass der als
einziger der Duisburger Bürgervereine zwei Bürgerbüros betreibt, um so
mehr Service für die Bürger Neudorfs anzubieten.
V.L.: Der geschäftsführende
Vorstand mit Vorsitzenden Harald Jeschke (stehend), Lothar Wischmeyer
(Geschäftsführer), Otmar Birke (Stellvertreter) und Winfried Kunz
(Schatzmeister).
Dem anschließenden
Kassenbericht des Schatzmeisters Wim Kunz, war zu entnehmen, dass der
Verein auf finanziell absolut sicherem Boden steht.
Für die obligatorischen Wahlen, wurde Peter Bettermann, als Wahlleiter
bestellt. Nach der Entlastung des Vorstands, wurde der 1. Vorsitzende
Harald Jeschke einstimmig wieder gewählt. Auch Geschäftsführer Lothar Wischmeyer. wurde bei einer Stimmenthaltung wiedergewählt. Für die aus
beruflichen Gründen nicht mehr kandidierenden Beiratsmitglieder Klaus
Bahr und Jochen Czekalla wurden Hermann Wesslau und Manuela Ihnle neu in
den Beirat gewählt. Kassenprüfer sind Margret Tauch, sowie Helga und
Jürgen van den Noort.
Höhepunkt
der Veranstaltung war das Referat des diesjährigen Gastredners,
Polizeipräsident Rolf Cebin (Foto). Bei dem Thema Sicherheit in
Duisburg, insbesondere wegen der Mafia-Morde an der Mülheimer Straße und
der kürzlich erfolgten Schießerei am Ostausgang des Duisburger
Hauptbahnhofes, wurden Fragen von besorgten Neudorfer Bürgern an den
Polizeipräsidenten gestellt. Laut Polizeistatistik ist Neudorf gegenüber
anderen Duisburger Stadtteilen ein relativ sicherer Stadtteil, so Cebin.
Duisburgs Chef aller Polizisten Rolf Cebin
reagierte. Er ließ es sich nicht nehmen und wird auf der Jahreshauptversammlung des
Bürgervereins am Montag, 10. März 2008 im Business-Club der
Füchse Duisburg
GmbH, Margaretenstraße 17 – 19, hinter der Eissporthalle) persönlich zu den
Neudorfer "Auffälligkeiten" sprechen.
Im Mai Waschhaus-Richtfest
Duisburg-Neudorf,
16. Februar 2008 - Am Freitag, den 16 Mai 2008 - also genau in drei Monaten -
soll das Waschhaus-Richtfest stattfinden.
Gemeinsam mit den Bauherren, Architekten, dem Bezirksamt Mitte, den Anwohnern
und Bürgerverein soll der neue "Belebungsfaktor" im Herzen der
Einschornsteinsiedlung entsprechend gewürdigt werden.
Im letzten Jahr fand im August auf der Gabrielstraße eine vom Bezirksamt Mitte
und dem Bürgerverein organisierte und bestens besuchte Waschhaus-Abrissparty mit
dem Oberbürgermeister statt. Im Mai wird die Wiederbelebung des zentralen
Punktes in der Denkmal geschützten Siedlung erneut gebührend gefeiert. Harald
Jeschke
Foto Manfred Schneider
Der CAP-Markt in Neudorf bleibt
geöffnet
Duisburg-Neudorf, 13. Februar 2008 - Seit einigen
Tagen wird in den Medien über die drohende Schließung des CAP-Marktes in der
Siedlung Eickelkamp in Walsum-Wehofen berichtet. „Viele unserer Kunden haben uns
seitdem besorgt angesprochen und nach den Gründen gefragt, warum unser CAP-Markt
in Neudorf geschlossen werden
muss“, berichtet Elisabeth Hofmann (Foto), Geschäftsführerin des Regenbogen
e.V., dessen Tochtergesellschaft Regenbogen Integrationsbetriebe den CAP-Markt
an der Mozartstraße betreibt. „Unser CAP-Markt in Neudorf bleibt geöffnet“,
betont Elisabeth Hofmann.
„Da in den Berichten nicht immer zwischen den beiden Märkten an
unterschiedlichen Standorten unterschieden wurde, ist die Verunsicherung bei
unseren Kunden groß“, erläutert Elisabeth Hofmann. „Viele unserer Kunden wissen
nicht, dass in Wehofen ein anderer Betreiber zuständig ist.“
Seit Oktober 2006 betreibt die Regenbogen Integrationsbetriebe GmbH den
CAP-Markt in Neudorf mit Erfolg. Hier arbeiten überwiegend Menschen mit
Behinderungen, die auf dem ersten Arbeitsmarkt nur geringe Chancen auf eine
reguläre Anstellung haben. Insgesamt haben elf Menschen einen festen
Arbeitsplatz gefunden. „Diese Arbeitsplätze sind sicher“, betont Elisabeth
Hofmann.
„Wir bitten unsere Kunden darum, uns weiter die Treue zu halten und unser
Angebot zu nutzen“, so Hofmann. „Wenn Sie weiter bei uns einkaufen und damit die
Eingliederung behinderter Menschen in den Arbeitsmarkt unterstützen, wird es den
CAP-Markt in Neudorf noch viele Jahre geben.“
Knappe Mehrheitsbeschluss im
Jugendhilfeausschuss:
6 Hortgruppen in Trägerschaft der Stadt sollen geschlossen werden
Schlupfloch zur Weiterführung denkbar? Ringen um Formulierungen
Duisburg, 12. Februar 2008 - Vor der Sitzung s
Jugendhilfeausschusses protestierten Mütter, Väter und Kinder der
Neudorfer Heinestraßen-Hortgruppe lautstark vor dem Rathaus und
skandierten: "Der Hort muss bleiben". Es handelt sich um einen der von
Schließung betroffenen sechs städtischen Hortgruppen. Die Schließung von
7 Hortgruppen in katholischer Trägerschaft war schon zum 1. August 2007
beschlossenen Sache. Heute beschloss der Ausschuss mit hauchdünner
Mehrheit (CDU und Grüne) die Schließung - auch wenn es vorher
anderslautende Aussagen gegeben hatte und die Schließung nach dem 1.
August 2008 mit dem möglichen Übergang in Tagesgruppen versüßt werden
soll.
Was
wird diskutiert?
Thomas Mahlberg, jugendpolitischer Sprecher der CDU-Fraktion, hatte
zuvor erklärt, dass die Horte eine wichtige Funktion bei der Kinder- und
Jugendbetreuung besäßen, die auch durch schulische Betreuungsangebote
nicht vollkommen kompensiert werden könne.
Die beiden Fraktionen werden daher einen Antrag stellen, die bestehenden
Hortgruppen bedarfsorientiert als Tagesgruppen fortzuführen. Diese
Variante nach dem KJHG ermöglicht eine intensive Ganztagsbetreuung und
angemessene Förderung unter Berücksichtigung der familiären Situation.
Sie bedeutet eine nachhaltige Entlastung für die Familien. In aktiver
Zusammenarbeit mit anderen Betreuungsangeboten stellt die Tagesgruppe
eine echte Alternative zur Hortgruppe dar. Nazan Aksu, jugendpolitische
Sprecherin von Bündnis90/Die Grünen: „Mit der Einrichtung der
Tagesgruppen reagiert die Stadt in unkomplizierter Art und Weise auf das
der Stadt Duisburg auferlegte Auslaufen der Horte.
Das aber wird analog zur Gesetzeslage kaum Realität erreichen können
behaupteten sachkundige Jugendvertreter der unterschiedlichsten
Richtungen. Fadenscheinigen Formulierungen die nur das Ziel hätten, den
Eltern nicht ins Gesicht sagen zu müssen, was wirklich passieren wird
warfen die Gegner der Schließung Thomas Mahlberg und Mitstreitern vor.
Problembeschreibung /
Begründung
A. Aktuelle Situation der Horte in Duisburg
Gegenwärtig werden in Duisburg noch 21 Hörte auf der Grundlage der im
GTK (Gesetz über Tageseinrichtungen für Kinder) vorgegebenen
Finanzierung betrieben, 11 Horte von freien Trägern und 10 Horte in
städt. Trägerschaft.
Der Erlass der Landesregierung vom 29.09.2006 zur Förderung von
Hortgruppen aus Landesmitteln ab dem Jahr 2008 erfordert für die
Duisburger Situation ein längerfristig angelegtes Handlungskonzept zur
Umsetzung des Erlasses
Die Hortstandorte die jetzt und vermutlich auch über 2008 hinaus stark
bei Eltern nachgefragt sind, brauchen für die Planung der OGS ab 2008
einen entsprechenden Vorlauf.
8. Vorgaben der Landesregierung! Erlass vom 06.10.2006
Ab dem Kindergartenjahr 2008/2009, das am 01.08.2008 beginnt, werden auf
der Basis des o.g. Erlasses Hortgruppen nur noch im Rahmen eines
Kontingentes von 20% der Ende 2005 bestehenden Hortgruppen mit
Landesmitteln gefördert (dies sind für Duisburg 4 Gruppen).
Voraussetzungen für die Landesförderung ab 2008 sind:
(hier werden nur die für Duisburg infrage kommenden Kriterien genannt)
- anerkannte Stadtteile mit besonderem Erneuerungsbedarf
- bedarfsdeckende Angebotsstruktur der OGS ist noch nicht gewährleistet
- Kommune hat ein Konzept zur Einführung der OGS
Umwandlungen von Hortgruppen in andere mit Landesmitteln geförderte
Gruppenformen in Kindertageseinrichtungen sind nur unter folgenden
Voraussetzungen möglich:
- Anrechnung auf das 20% Kontingent
- Umwandlung in Kiga oder Kita Gruppen zur Sicherstellung des
Rechtsanspruchs (keine Anrechnung auf das 20% Kontingent)
Der Landschaftsverband
Rheinland/Landesjugendamt hat als Bewilligungsbehörde die Möglichkeit,
ungenutzte Potentiale aus dem 20% Kontingent anderer Jugendämter
zusätzlich zur Verfügung zu stellen, allerdings nur unter Beachtung der
vorgenannten Kriterien.
Bis zum Sommer 2007 erwartet der LVR entsprechende Planungsdaten von den
Kommunen auf der Grundlage des Horterlasses, um darauf aufbauend die
notwendigen Haushaltsansätze des Landeshaushalts 2008 kalkulieren zu
können.
C. Umsetzung des Erlasses in Duisburg
Auf der Basis der kommunalen Jugendhilfeplanung schlägt die Verwaltung
folgendes
Vorgehen vor:
1. Bereits im Rahmen der Beratung zur DS 2011 vom 20,10.2006 wurde die
Schließung von 7 Hortgruppen in katholischer Trägerschaft zum 01.08.2007
mitgeteilt.
- Lehrerstraße / Neumühl
- Liebrechtstraße/ Alt-Hamborn
- Duissernstraße / Duissern
- Geibelstraße / Neudorf-Nord
- Heinrich-Bertmans-Straße /Neudorf-Nord
- Kremerstraße / Dellviertel
- Wanheimerstraße / Hochfeld
Finanzielle Auswirkungen:
Entlastung des Jugendhilfeetats um 288.500 Euro/pro Jahr
(Wegfall des städt. Eigenanteils zu den Betriebskostenzuschüssen, der
Betrag ist von der Landes-Refinanzierung und den entfallenden
Elternbeiträgen bereinigt)
2. Schließung von 6 Hortgruppen in städtischer Trägerschaft zum
01.08.2008
- Fahrnerstraße /Röttgersbach
- Am Hochheider Busch (Hochheide
- Templerstraße /Duissern
- Heinestraße / Neudorf-Nord
- Schumannstraße/ Neudorf-Süd
- Rotdornstraße / Großenbaum
Finanzielle Auswirkungen:
Entlastung des Jugendhilfeetats um 323.200 Euro pro Jahr
(Wegfall des städt. Eigenanteils zu den Betriebs- und Personalkosten,
der Betrag ist von der Landes-Refinanzierung und den entfallenden
Elternbeiträgen bereinigt)
Die betreffenden 12 städt. Mitarbeiter/innen werden kostenneutral im
Gesamtsystem Kindertageseinrichtungen in freie Planstellen umgesetzt.
3. Nutzung des 20% Landesmittel-Kontingentes zur Weiterführung von
Hortgruppen oder Umwandlungen, die nicht zur Deckung des Rechtsanspruchs
dienen. In Duisburg können maximal 4 Gruppen Berücksichtigung finden. Diesem Antrag
stimmte eine knappe Mehrheit des Ausschusses zu
Weiterführung von 3
Hortgruppen
in Stadtteilen mit besonderem Erneuerungsbedarf nach dem 01.08.2008
Träger: Verein für Kinderhilfe und Jugendarbeit
- Schulkinderhaus Schulstraße / Bruckhausen
- Schulkinderhaus Ottostraße / Marxloh
Träger: DRK - Heerstraße/ Hochfeld
Umwandlung von 1 Hortgruppe in eine kleine altersgemischte Gruppe mit
Kindern von 0,4 6 Jahren bereits zum 01.08.2007
in der Ev. Kita Altenbrucher Damm / Buchholz
Antrag beim LVR ist gestellt
Anrechnung auf das 20% Kontingent erforderlich
Finanzielle Auswirkungen: keine
4. Mögliche Weiterführung von 1 Hortgruppe ab 01.08.2008
Antrag auf Berücksichtigung im Rahmen des überregionalen Ausgleichs
Begründung: OGS ist noch nicht bedarfsdeckend ausgebaut
- städt. Hort im Haus der Jugend/ Friedrich-Alfred-Straße /
Hochemmerich-Rheinhausen Finanzielle Auswirkungen: keine
5. Umwandlung von 2 Hortgruppen zum 01 .08.2007
Anträge beim LVR gestellt unter dem Aspekt „Sicherstellung des
Rechtsanspruchs für 3-6 Jährige“
- Städt. Kita Carpstr./Ruhrort
Umwandlung in integrative Tagesstättengruppe
- Städt. Kita Johanniterstr. / Dellviertel Umwandlung in Tagesstätte 3-6
J.
Finanzielle Auswirkungen: keine
7. Umwandlung von 1 Hortgruppe zum 01.08.2008
Antrag beim LVR gestellt unter dem Aspekt „Sicherstellung des
Rechtsanspruchs für 3-6 Jährige“
- Städt. Kita Geeststr./ Friemersheim
Umwandlung in Tagesstätte 3-6 mit der Option integrative Kita-Gr.
Finanzielle Auswirkungen: keine
D. Auswirkungen auf die
Planung des Ausbaus der OGS
Die unter Punkt. C.2 und C.7 genannten Standorte sind besonders zu
berücksichtigen beim weiteren Ausbau der OGS. Die Hortplätze an diesen
Standorten sind stark nachgefragt, auch über 2008 hinaus.
Für die unter Punkt. 0.3 und 0.4 genannten Standorte, an denen
Hortgruppen über 2008 hinaus noch weitergeführt werden sollen, ist zu
berücksichtigen, dass die Landesregierung die Förderung im Rahmen des
20% Kontingents nur befristet in Aussicht stellt. Daher muss auch an
diesen Standorten der quantitative und qualitative Ausbau der OGS
erfolgen.
Finanzielle Auswirkungen Die durch die Schließung der Hortgruppen in 2007 und 2008
eingesparten Finanzmittel von
2007 120 EURO
2008 423.200,00 EURO
ab 2009 611.700,00 EURO
werden zukünftig weiter für die Betreuung von Schulkinder und für die
Versorgung von Schulkindern mit besonderen erzieherischen Bedarfen
verwendet.
SPD-Antrag auf mehr Streetworker gegen Not und Elend kam durch
Um einen schlichten Antrag den simplen Antrag der SPD-Fraktion die Zahl
der Streetworker bei den freien Trägern um fünf Stelen zu erhöhen
entwickelte sich unter den Ohren von Mitgliedern des Jugendparlaments
eine heftige und lange Debatte. Es ging den Sozialdemokraten einfach
darum, das die Arbeit der Streetworker nach Bericht im
Jugendhilfeausschuss einen erheblich höheren Personalbedarf hat als von
allen angenommen.
Es geht um die direkte Arbeit dort, wo tatsächlich Not und Elend
abzuwenden bzw. präventiv anzugehen sein sollte, um auch bei Erfolgen
Folgekosten zu sparen. Der Antrag wurden mit 9:6 Stimme angenommen, auch
wenn sich CDU-Mitglied Thomas Mahlberg heftig dagegen wehrte.
80 Euro
Einschulungsgeld
Gleiches Spiel und erneuter Erfolg der Antragsteller. So gab es wieder
gegen den Willen von CDU und Grüne eine Mehrheit eine Pauschale von 80
Euro für neu einzuschulende Kinder aus sozial schwachen Familien bei der
Einschulung.
Anders sah es bei der Erhöhung der Elternbeiträge zur Stadtranderholung
und beim Ferienpass aus. Überrascht hatten Wohlfahrtsverbände
festgestellt, dass bei der beliebten Maßnahme die Mehrheit der Kinder
aus gut situierten Familien stammten.
Kinderalarm und
Ferienpass sollen mehr kosten
Die Erhöhung mit je fünf Euro pro Jahr um 5 Euro beim Normalpreis (2008
55 Euro, 2009 60 Euro Normalpreis), um 2,50 Euro (Geschwister, 32,50
2008, 35 Euro 2009 usw.) und 1 Euro für Kinder mit sozialem Hintergrund
(18 Euro 2008, 19 Euro 2009, usw.) wurde von der Mehrheit akzeptiert.
Beim Ferienpass sind 2008 10 Euro, 2009 11 Euro und 2010 12 Euro zu
bezahlen.
"Wir
stimmen zu", so Thomas Mahlberg (CDU). "Das ist alles maßvoll. Dies beim
Persona und den anfallenden Preissteigerungen und für eine Maßnahme, die
noch von geschulten Pädagogen betreut wird.. Das ist schon einmalig."
Alle gefassten Beschlüsse müssen noch vom Rat verabschiedet werden. Harald
Jeschke
Lärmsanierung: "Nach Gesprächen
mit Ingenieuren von DB-Projektbau ist deutlich geworden, dass nach
Bissingheim Neudorf dran ist!"
„Erstellung einer Schallschutzwand in Duisburg-Bissingheim“
Düsseldorf/Berlin/Duisburg, 11. Februar 2008 - An der
Eisenbahnstrecke in Duisburg-Bissingheim soll eine
Schallschutzwand errichtet werden. Die Anwohner in diesem
Bereich werden am
14.02.2008, um 19.30 Uhr, in der Sporthalle des ETUS
Duisburg-Bissingheim 1925 e.V.,
Vor dem Tore 76, in 47279 Duisburg über das geplante Projekt und
die erforderlichen Bauarbeiten umfassend informiert.
In Sachen Bahnlärm/Sanierung wurde dem
Vorsitzenden Harald Jeschke aus Berlin heute signalisiert: "Nach
Gesprächen mit Ingenieuren von DB-Projektbau ist deutlich geworden,
dass nach Bissingheim Neudorf dran ist!"
Laut Aussage von DBProjektbau wird die schalltechnische Untersuchung
für den Bereich Neudorf (Strecke 2321/2323) Ende Februar
abgeschlossen. Anhand des Ergebnisses der Untersuchung wird über die
zu installierenden Lärmsanierungsmaßnahmen entschieden. Die
Untersuchung hat mehr Zeit in Anspruch genommen als geplant, da der
Untersuchungsauftrag im Rahmen der
Untersuchung auch auf die Prüfung von Schallschutzwänden über zwei
Meter Höhe ausgeweitet wurde.
die Bürger Neudorfs
sind beunruhigt und dies nicht erst seit dem letzten Vorkommnis am
Ostausgang des Hauptbahnhofs am 9. Februar. Im Anhang finden Sie die
Auflistung der Delikte in Duisburg-Neudorf, deren Schwerpunkt der
letzten 12 Monate rund um den Ostausgang des Hauptbahnhofes zu finden
ist. Der Bürgerverein glaubt nicht, dass Neudorf ein Duisburger Ortsteil
mit besonders vielen Delikten ist, was aber auffällig ist, sind die
ständigen Vorkommnisse rund um den Bahnhof. Wir möchten gerne wissen, ob
aus Ihrer Sicht eine Video-Überwachung des Ostausgangbereiches in
Erwägung gezogen werden könnte und/oder eine dauerhafte Präsenz der
Polizei (Wache).
Dass Bahnhöfe in
Großstädten im allgemeinen Schwerpunkte von Delikten sind, ist nichts
Neues. Dass Sie gemeinsam mit dem Ordnungsamt der Stadt Duisburg die
Citywache im Averdunk-Centrum eröffnet haben, ist sicherlich richtig.
Wir Neudorfer sehen aber derzeit den Bereich Ostbahnhof als notwendiger
an.
Die gute
Zusammenarbeit des Bürgervereins mit Ihren Bezirkspolizisten ist die
eine Seite, die fehlende Präsenz und das subjektive Unwohlsein der
Bürger in diesem o. g. Schwerpunkt die andere Seite. Wir würden gerne
mit Ihnen erörtern, was im Sinne der Bürger getan werden könnte.
Mit freundlichen
Grüßen
Harald Jeschke
-1. Vorsitzender-
Sonntag, 10. Februar
2008
Verhaftungen nach
Schusswechsel am Ostbahnhof
Von Harald Jeschke (Text) und Manfred Schneider
(Foto) Ausgangspunkt
war das türkische Lokal “Mey Ney” neben dem Ostausgang des
Hauptbahnhofes in Neudorf, Otto-Keller-Straße Nr. 1. Auf dem Weg zum
Einsatzort wurden in Bahnhofsnähe insgesamt vier türkische Männer im
Alter zwischen 29 und 48 Jahren mit Schussverletzungen angetroffen.
Auf der Pressekonferenz
v.L.: Achim Blättermann, der leitende Staatsanwalt Martn Hein und der
Leiter der Mordkommission Hubert Ensink.
Am Samstagmorgen waren
in dem türkischen Lokal/Cafe (Live-Musik mit Nachtangebot, Foto
Hans-Willi Bütefür) gegen
4.35
Uhr etwa 10 bis 15 Personen anwesend, als eine siebenköpfige Gruppe
erschien, die sehr aggressiv wirkte. Vier der Personen nahmen Platz, die
drei anderen gingen zum Wirt, begrüßten ihn mit Handschlag und forderten
ihn auf, sich an den Tisch zu setzen, da es etwas zu bereden gäbe.
Der Wirt meinte aber, es gäbe nicht zu reden und im direkten Anschluss
daran fielen schon Schüsse. Hierbei soll der Wirt ca. fünfmal an die
Decke geschossen haben.
"Nach dem ersten Spurenermittlungen lag hier wohl ein Revolver 357
Magnum (38 mm spezial) vor, wobei die Projektile, die in den Körpern
gefunden wurden, vom 7,65er Kaliber waren. Allein in der Decke gab es 17
Einschläge bzw. Teile der Projektile, wobei hier davon ausgegangen
werden kann, dass es weniger Projektile waren, die dort einschlugen. Wir
fanden noch fünf Hülsen vom Kaliber 7,65 aus einer Pistole vor. Davon
zwei innen, zwei außen und 10 Hülsen/Kartuschen aus einer Gas- bzw.
Schreckschusswaffe", erklärte der Leiter der Mordkommission Hubert
Ensink.
Die Ermittlungen ergaben bei vier der Türken unterschiedliche
Verletzungen. So gab es einen Oberschenkeldurchschuss, bei dem anderen
wurde das linke Bein zweimal, ober- und unterhalb, des Knies getroffen.
Einer hatte eine Schulterverletzung und einer einen Stich ins Gesäß. Die
Flüchtenden wurden aufgrund ihrer Verletzungen auch von Passanten
entdeckt. So meldeten diese einen Verwundeten aus der Kammerstraße, den
anderen auf der Neuen Fruchtstraße und wiederum einen anderen schon auf
der Koloniestraße. Die erste Meldung erhielt die Polizei von einem
Taxifahrer am Ostausgang. Der Wirt (40 Jahre) und der Kellner (33 Jahre)
wurde wegen dringenden Tatverdachts vorläufig festgenommen. "Beide
verweigerten aber die Aussage und werden anwaltlich vertreten. Bei den
sieben anderen (29 bis 48 Jahre) wurde alle vernommen, wobei hier aber
keine Zusammenarbeit mit der Polizei vorlag.
Der leitende Staatsanwalt Martin Hein: "Wir haben den Wirt und den
Kellner dem Haftrichter vorgeführt. Hier wurde der Tod von Unbeteiligten
billigend in Kauf genommen. Die Schüsse auf die Flüchtenden sowie der
Messerstich sind nach wie vor noch nicht geklärt. Der Wirt hatte einen
Waffenschein, der Kellner bis 2002, danach wurde dieser widerrufen. Es
wäre realitätsfern, hier nicht von einer Schutzgelderpressung
auszugehen." Alle in den Vorfall Verwickelten sind Duisburger.
"Während beim Wirt und dem Kellner keine Vorstrafen vorliegen, sind bei
den sieben anderen, die sicher nicht ganz lieb, sind einige
Betäubungsmitteldelikte und andere Sachen vorhanden," ergänzte Hubert
Ensink.
Samstag, 9. Februar
2008
Ostbahnhof: Vier durch
Schussverletzungen verletzte Türken
Heute morgen kam es gegen 04.35 Uhr zu Streitigkeiten zwischen mehreren
türkischen Männern, in deren Verlauf auch Schüsse abgegeben wurden.
Ausgangspunkt war das türkische Lokal “Mey Ney” neben dem Ostausgang des
Hauptbahnhofes in Neudorf, Otto-Keller-Straße Nr. 1. Auf dem Weg zum
Einsatzort wurden in Bahnhofsnähe insgesamt vier türkische Männer im
Alter zwischen 29 und 48 Jahren mit Schussverletzungen angetroffen.
Sie wurden in Krankenhäuser eingeliefert. Nach bisherigen Feststellungen
wurden zwei Männer ins Bein getroffen, einer wurde durch einen Schuss im
Rücken-/Schulterbereich, der vierte Verletzte im Gesäßbereich getroffen.
Lebensgefahr besteht derzeit nicht. Zwei türkische Männer im Alter von
33 und 40 Jahren wurden noch am Tatort vorläufig festgenommen. Eine
Mordkommission und die Staatsanwaltschaft Duisburg nahmen sofort die
Ermittlungen auf. Zeugen, Opfer und die beiden vorläufig Festgenommenen
werden derzeit befragt. Mit detaillierten Ermittlungsergebnissen ist
heute nicht mehr zu rechnen.
„Erstellung einer Schallschutzwand in Duisburg-Bissingheim“
Düsseldorf/Duisburg, 11. Februar 2008 - An der Eisenbahnstrecke
in Duisburg-Bissingheim soll eine Schallschutzwand errichtet
werden. Die Anwohner in diesem Bereich werden am
14.02.2008, um 19.30 Uhr, in der Sporthalle des ETUS
Duisburg-Bissingheim 1925 e.V.,
Vor dem Tore 76, in 47279 Duisburg über das geplante Projekt und
die erforderlichen Bauarbeiten umfassend informiert.
In Sachen Bahnlärm/Sanierung wurde dem
Vorsitzenden Harald Jeschke aus Berlin signalisiert: "Nach
Gesprächen mit Ingenieuren von DB-Projektbau ist deutlich geworden,
dass nach Bissingheim Neudorf dran ist!"
Laut Aussage von DBProjektbau wird die
schalltechnische Untersuchung für den Bereich Neudorf (Strecke
2321/2323) Ende Februar abgeschlossen. Anhand des Ergebnisses der
Untersuchung wird über die zu installierenden
Lärmsanierungsmaßnahmen entschieden. Die Untersuchung hat mehr Zeit
in Anspruch genommen als geplant, da der Untersuchungsauftrag im
Rahmen der
Untersuchung auch auf die Prüfung von Schallschutzwänden über zwei
Meter Höhe ausgeweitet wurde.
Bürgerverein Duisburg-Neudorf:
Neudorfer Empfang 2008
Empfang des Bürgervereins Neudorf gab eindrucksvollen Rück- und Ausblick
Mit einem eindrucksvollen Empfang läutete der Bürgerverein aus Neudorf
das neue Jahr 2008 ein. Rund 120 Gäste waren der Einladung gefolgt. Die
Einleitung bildete ein herrlicher Vortrag des Kammerchores „salto
Chorale“ der Universität Duisburg–Essen unter dem Dirigat von Klaus
Andrees. Für den Eigentümer begrüßte Herr Björn Erasmus die Anwesenden
im Silberpalais an der Neudorfer Straße und verlieh seinem Wunsch den
Ausdruck für weitere Empfänge auch in den Folgejahren.
Zahlreiche Ehrengäste konnte Vereinsvorsitzender Harald Jeschke
begrüßen: So SPD-Bundestagsabgeordnete Petra Weis, Bürgermeisterin Doris
Janicki, die CDU Ratsvorsitzende Petra Vogt, CDU Ratsfrau Dr. Sigrid
Volk–Cuypers, SPD Ratsherr Dr. Hartmut Pietsch, Bezirksvorsteher
Heinrich Klose (CDU), dessen Stellvertreter Reinhard Meyer (SPD) sowie
den Leiter des Bezirksamtes Mitte Wolfgang Komorowski.
Rückblickend hob Harald Jeschke hervor, dass für Neudorf die Nähe zum
Hauptbahnhof ein wesentlicher Standortfaktor ist, was zahlreiche
Firmenansiedlungen der letzten Jahre belegen.
Auch hatte man für den Empfang zahlreiche Ehrungen vorgesehen. Den
Beginn machte die Auszeichnung von Hans Walter Gerlach zum „Bürger des
Jahres“. Laudator Franz Hering, Vorsitzender des Stadtsportbundes, gab
in seiner Rede den persönlichen Werdegang des Geehrten eindrucksvoll
wieder. Hierbei hob er dessen unermüdliches Engagement für den Verein „TuRa
88“, dem er 1954 im Alter von 8 Jahren beitrat und seit 1975 als
Funktionär zur Seite stand, und dort insbesondere seinen massiven
Einsatz für die Vereinsjugend hervor. Und da es sich auch noch um einen
„echten Neudorfer Jung“ handele, sei nach der Platzbenennung am
Kammerberg in „Hans Walter Gerlach Stadion“ diese Ehrung die Krönung für
den jahrzehntelangen Einsatz für seinen Verein und seinen Stadtteil.
MSV-Präsident Walter Hellmich, der an der Ehrung nicht teilnehmen
konnte, hatte dem Geehrten noch ein Trikot mit allen
Spielerunterschriften für die Vereinsjugend überreichen lassen.
Die zweite Ehrung galt der Werkstatt für Behinderte. Die Laudatio,
gehalten durch den Leiter des Sozialamtes Duisburg, Luderer, gab noch
einmal die Entstehungsgeschichte der Einrichtung wieder und auch der
Intention aus der „behüteten Betreuung“ von Behinderten eine
„Integration in die Gesellschaft“ werden zu lassen. Aus anfänglich 110
Arbeitsplätzen sind seit 1975 850 geworden. Einen nicht unerheblichen
Anteil an dieser positiven Entwicklung habe Achim van Werden getragen.
Zum Ehrenmitglied wurde Hans Krause für sein langjähriges,
liebenswürdiges und unermüdliches Engagement für den Bürgerverein
Neudorf ernannt.
Die Jahresplanung des Vereins für 2008 umfasst eine „Charme-Offensive“,
die der „Betriebsrat des Stadtteiles“, wie der Vereinsvorsitzende den
Bürgerverein nett umschrieb, in vielen Bereichen umsetzen möchte.
Hierbei sollen insbesondere Schwachpunkte angegangen und das Beste für
die Bürger geschaffen werden. Viele Menschen haben dem Verein ihre
Probleme zugetragen, wobei insbesondere die Punkte Sicherheit und
Ordnung hervorzuheben sind. Hier wurde insbesondere das Umfeld im
Bereich des Hauptbahnhofes genannt, das in den Abendstunden nicht gerade
einladend wirkt. Hier ist dringend Abhilfe zu schaffen!
Man will bei den existierenden Schwachpunkten, zu denen auch immer noch
das „Lärmproblem“ durch täglich 500 Güterzüge entlang der Trasse an der
Lothar- und Mozartstraße gehört, auch weiterhin vehement und hart am
Ball bleiben. Desgleichen bei den Planungen am „Carstanjens Garten“.
Informationen an die Bürger im Stadtteil sollen künftig auch über eine
eigene Schrift, die „Neudorfer Nachrichten“, verbreitet werden. „Dieses
gilt insbesondere für Familien, die keine eigene Tageszeitung beziehen!“
so Harald Jeschke.
Auch ist eine neue Stadtteilchronik in Arbeit, die ebenfalls im Herbst
erscheinen soll. Nach der ersten Buchveröffentlichung habe man Unmengen
an neuem Material für die Publikation erhalten, die auch an Umfang die
Erste übertreffen soll.
Ein Problem, das auch existenziell den Stadtteil bedrückt, sind geplante
Verkäufe von ganzen Siedlungsbereichen an ausländische Gesellschaften
und Trusts. Hier wünsche man sich massive Unterstützung auch durch die
Politik in Stadt, Land und Bund. „Der Bürgerverein geht hier auf jeden
Fall auf die Barrikaden!“
Neudorf sei ein Juwel, der gepflegt werden müsse. Neue Investitionen und
viele bunte Tupfer sollen auch künftig den Stadtteil prägen. Hierzu
wünsche man sich auch eine Neuorientierung des Sportparks, der als
solcher hervorzuheben sei. Für die dort stattfindenden Trödelmärkte oder
Kirmessen solle man einen Alternativstandort suchen, wo man solche sogar
auch als Dauereinrichtung, wie z.B. im Prater oder dem „Hamburger Dom“
installieren könnte.
Der Gesamtschule Duisburg Mitte konnte der Verein einen Scheck
überreichen, und man wolle auch künftig die gute und enge Zusammenarbeit
zwischen Bürgerverein und Schule pflegen. Das Geld soll einer weiteren
Sprachförderung der Kinder zugute kommen.
Vorausblickend hob Harald Jeschke die für September geplante Reise nach
New York zur STEUBEN PARADE hervor, bei der man auch eine
Stadtteilpartnerschaft mit dem Ort „Newdorp“ in Staten Island schließen
möchte. Mit 430.000 Einwohnern ist der auch „Lost Borough“ genannte
Stadtbezirk etwa gleich groß wie die Stadt Duisburg und es gibt
zahlreiche Berührungspunkte und Parallelen zu unserer Heimatstadt.
Der diesjährige Besuch soll Auftakt zu einer Reihe von
partnerschaftlichen Besuchen und einem regen Austausch sein, z.B. durch
Sportler, Schulen oder auch im kulturellen Bereich, wie durch den
Kammerchor „salto Chorale“, der den Gästen ein vielschichtiges und auch
„vielsprachiges“ Repertoire seiner Sangeskunst bewies. Hierfür will man
einen Fonds einrichten, um einen intensiven Austausch auch finanziell
begleiten zu können. Ein Gespräch mit dem neuen Kanzler der Universität
Duisburg–Essen soll auch auf dieser Ebene den geplanten Austausch
intensivieren helfen.
Zum Abschluss des Empfangs wurden die Anwesenden durch den Chor „salto
Chorale“ auf die geplante Reise mit dem Frank Sinatra Evergreen „New
York – New York“ eingestimmt. HaMo
Silberpalais Hausherr Börn Erasmus
V.L.:
Reinhard Luderer, Bürgermeisterin Doris Janicki, Petra Weis
(SPD-MdB), Stadtsportbund-Chef Franz Hering und das Ehepaar
Gerlach
Der
Kammerchor der Uni Duisburg-Essen "salto chorale" kam
großartig an
Gäste,
darunter Neudorfs ehemalige Bäckermeister Heinrich Tiemessen
(93).
Scheckübergabe an Gerd Demmer (links), Schulleiter
Gesamtschule Mitte Pappenstraße) durch Harald Jeschke und
Bürgervereins-Geschäftsführer Lothar Wischmeyer.
Dank an
Laudator Reinhard Luderer
(Zweiter von re.)
Ehrentafeln des
Bürgervereins Duisburg-Neudorf an Hans-Walter Gerlach
(Vorsitzender TuRa 88), Bürgermeisterin Doris Janicki als
Aufsichtsrätin der Werkstatt für Behinderte,
Bürgervereins-Vorsitzende Harald Jeschke und Hans Krause,
frisch gekürtes Ehrenmitglied des Bürgervereins.
Musikalische Begleitung
Kammerchor „salto Chorale“ der Universität Duisburg-Essen
Leitung
Klaus Andrees
Begrüßung durch: Björn Erasmus
Mitglied Management Artisreal Property Management GmbH Düsseldorf
Laudationes Überreichung der Neudorfer Ehrentafel
zum Bürger bzw. Unternehmer des Jahres 2007
Spende des Bürgervereins Duisburg-Neudorf e. V. für den Bücherfonds der
Gesamtschule Mitte Duisburg-Neudorf mit Scheckübergabe
Vorstellung der 2008
anlaufenden Projekte:
Charme-Offensive
Neudorf und Sportpark sowie des neuen Buches des Bürgervereins:
Neudorf ein
Stadtteil mit Charme einst & heute
Stadtteilpartnerschaft mit Niewdorp auf Staten Island in New York
Verleihung einer Ehrenmitgliedschaft des Bürgervereins Zu
ehrende Bürger/Institutionen 2007 - Laudatoren
Ehrentafel des
Bürgervereins Duisburg-Neudorf e.V.
Neudorfer Bürger des Jahres 2007
Ehrenamtliches oder
unternehmerisches Engagement für Neudorf
Ehrungs-Kategorie: Institution
Laudator: Reinhard Luderer Leiter Amt
für Soziales und Wohnen der Stadt Duisburg
Ehrentafel
stellvertretend an: Corinna und Achim van Wehrden
für ihr Engagement bei der Integration und Betreuung behinderter
Menschen, Duisburger Werkstatt für Behinderte gGmbH
Hans-Walter
Gerlach
als 1. Vorsitzender von TuRa 88 Duisburg für sein Engagement bei
der Förderung der Jugendarbeit und Investitionen Platzanlage
Ehrungs-Kategorie: Senior/in Laudatrix: Barbara
Jeschke
Hans Krause
Verleihung der Ehrenmitgliedschaft für sein liebenswürdiges
Dauerengagement
Vernissage im Johanniter Stift -
Von Manfred Schneider
(Text und Fotos)
Unter dem Thema „Profil“ wurde im Johanniter Seniorenstift in
Duisburg-Neudorf, eine Ausstellung mit Gemälden von kreativen
Menschen mit Behinderung eröffnet. An der vom Integrationsmodell
Duisburg inszenierten Vernissage nahmen Behinderte und
Nichtbehinderte gleichermaßen teil.
Detlef Wacker, Leiter des Neudorfer Stiftes brachte in seiner
Begrüßungsrede zum Ausdruck, dass er den Menschen mit Behinderung
gerne die Gelegenheit gab, ihre selbst erstellten Bilder in den
Räumen des Johanniter Stifts auszustellen. Angelika
Leismann-Biebusch (mit Mikrofon), die verantwortlich für das
Integrationsmodell Duisburg, ein Anbieter für Betreutes Wohnen von
Menschen mit Behinderung,
zeichnet,
hat einige ihrer „Künstler“ zu einer Beschreibung ihrer Bilder
aufgefordert, der auch einige nachkamen.
So erfuhr man, dass die farbenfrohen Werke bei der
Auseinandersetzung mit dem eigenen Innenleben und dem, was der
Einzelne in seiner Welt wahrnimmt. Robert E. drückte in seinem Bild
„Meer und Feuer“ Gefühle aus, die ihn bewegen. Und Renate L.
erklärte: „Mit meinem Kopf sehe ich und deswegen ist das Bild bunt“.
Stolz präsentierte auch Bernd Bettzieche (li.), Bewohner in
Johanniter Stift, seine Bilder, die ebenfalls bei den Anwesenden
viel Beachtung fanden.
Fragen und Antworten zu den neuen
Umweltzonen
Duisburg, Januar 2008 - Mit Beginn
des Jahres haben die ersten Großstädte Umweltzonen eingerichtet, um den
gesundheitsschädlichen Feinstaub
zu reduzieren. Dort dürfen von nun an nur noch Fahrzeuge mit der sog.
Umweltplakette hineinfahren.
Hier können Sie überprüfen,
ob und welche Plakette Ihr Fahrzeug erhält. Tragen Sie bitte in dem Feld
„Schlüsselnummer” die entsprechende Ziffer aus Ihrem Fahrzeugschein ein.
Dann geben Sie an, ob das Fahrzeug ein Benziner oder ein Diesel ist und
ob es als Pkw oder Nutzfahrzeug zugelassen ist. So finden Sie die Emissionsschlüsselnummer:
Bei
Fahrzeugpapieren, die vor Oktober 2005 ausgestellt wurden ist die Nummer
unter „zu1” zu finden. Relevant sind die letzten beiden Ziffern (in der
Abb. links).
Bei
jüngeren Fahrzeugpapieren sind die entscheidenden letzten beiden Ziffern
in dem Feld (hier "62").
Die
grüne Plakette.Darum geht's!
Was ist ein Umweltzone? Die Umweltzone ist ein räumlich begrenztes Gebiet, in dem Fahrverbote für
Fahrzeuge mit hohen Abgasemissionen gelten. Wesentliches Ziel der Umweltzone ist
die Verringerung von gesundheitsschädlichen Abgasen wie Feinstaub und Stickoxide
Stadt: Woran erkenne ich die räumliche Begrenzung einer Umweltzone?
Der Beginn einer Umweltzone wird durch das Verkehrszeichen 270.1, wie das oberer
Bild zeigt, ausgewiesen. Aussehen und Größe ist vergleichbar mit dem Schild für
eine 30er-Zone. Statt der Zahl 30 steht in dem roten Kreis das Wort "Umwelt" und
unterhalb des roten Kreises das Wort "Zone".
Das Zeichen 270.2 gibt das Ende einer Umweltzone an. Ein Zusatzschild unterhalb
des Verkehrszeichen 270.1 gibt an, mit welchen Schadstoffplaketten man in die
Umweltzone einfahren darf. Zeichen 270.1 zeigt an: Beginn eines Verkehrsverbots
zur Verminderung schädlicher Luftverunreinigungen in einer Zone Zeichen 270.2
zeigt an: Ende eines Verkehrsverbots zur Verminderung schädlicher
Luftverunreinigungen in einer Zone Zusatzschild zu 270.1 zeigt an: Freistellung
vom Verkehrsverbot nach § 40 Abs. 1 des BImSchG
Seitenanfang Wer darf in eine Umweltzone einfahren?
Die auf dem Zusatzschild zu 270.1 abgebildeten Plaketten zeigen an, mit welcher
Plakette man in die Umweltzone einfahren darf. Fahrzeuge ohne Plakette dürfen in
die Umweltzone nicht einfahren, sofern sie nicht in die Ausnahmeregelung fallen.
Seitenanfang
Für welche Fahrzeuge hat der Gesetzgeber Ausnahmen vorgesehen?
Folgende Kraftfahrzeuge sind nach § 40 des Bundes-Immissionsschutzgesetzes von
einem Fahrverbot ausgenommen, auch wenn sie nicht mit einer Plakette
gekennzeichnet sind:
Mobile Maschinen und Geräte, Arbeitsmaschinen sowie land- und
forstwirtschaftliche Zugmaschinen
Zwei und dreirädrige Kraftfahrzeuge
Kraftfahrzeuge von Schwerbehinderten mit den Merkzeichen aG, H oder BL
Militärfahrzeuge
Kraftfahrzeuge im medizinischen Einsatz
Fahrzeuge mit Sonderrecht nach § 35 StVO (Polizei, Feuerwehr,
Katastrophenschutz, Zoll, Straßenreinigung, Straßenbau, Müllabfuhr...)
Gibt es Ausnahmen für Taxis, Oldtimer, Anwohner oder Gewerbetreibende?
Für Taxis hat der Gesetzgeber derzeit keine Ausnahme vorgesehen. Um allerdings
auf nicht vorhersehbare Härtefälle angemessen reagieren zu können, kann die
Behörde den Verkehr zu und von bestimmten Einrichtungen zulassen, wenn dies:
im öffentlichen Interesse liegt (Versorgung der Bevölkerung mit
lebensnotwendigen Gütern und Dienstleistungen)
überwiegende und unaufschiebbare Interessen Einzelner erfordern
(Aufrechterhaltung von Fertigungs- und Produktionsprozessen)
Für Oldtimer mit einem "H" oder "07" Kennzeichen hat der Gesetzgeber eine
Ausnahme vorgesehen. Der Bundesrat muss der erweiterten Fassung der geänderten
Kennzeichnungsverordnung allerdings noch seine Zustimmung erteilen.
Zur Vermeidung unbilliger Härte für Anwohner und Gewerbetreibende ist nach
Einführung einer Umweltzone in Duisburg (diskutiert wird ein Inkrafttreten am
01.10.2008) eine sechsmonatige Übergangszeit geplant. Nach der Übergangszeit
können Betroffene eine befristete Ausnahmegenehmigung beantragen. Genaueres ist
noch nicht bekannt, wird aber rechtzeitig bekannt gegeben.
Wo ist in Duisburg eine Umweltzonen mit Fahrverboten geplant?
Eine konkrete Gebietsabgrenzung ist in Duisburg noch nicht erfolgt.
Grundsätzlich darf eine Umweltzone nur Gebiete mit Grenzwertüberschreitungen
sowie solche Flächen einbeziehen, die einen relevanten Beitrag zu der Belastung
leisten.
Seitenanfang Sind auch Autobahnen Teil einer Umweltzone?
Autobahnen sind kein Teil einer Umweltzone. Damit besteht kein Fahrverbot für
Fahrzeuge ohne Plakette auf den Autobahnen.
Wann erfolgen in Duisburg Fahrverbote in einer Umweltzone?
Voraussetzung für eine Umweltzone ist ein Luftreinhalteplan oder Aktionsplan, in
dem die Fahrverbote für eine Umweltzone festgelegt werden. Für Duisburg wird ein
Luftreinhalteplan Anfang 2008 aufgestellt.
Ab dem 01.10.2008 ist in Duisburg die Einführung einer Umweltzone und danach
eine sechsmonatige Übergangszeit geplant. Für Anwohner und Gewerbetreibende gibt
es danach die Möglichkeit eine befristete Ausnahmegenehmigung zu erhalten. Wer ist von Fahrverboten betroffen?
Eine konkrete Festlegung von Fahrverboten für bestimmte Schadstoffgruppen ist
noch nicht erfolgt. Zur Zeit werden Fahrverbote für Fahrzeuge der
Schadstoffgruppe 1 und 2 diskutiert. Ab dem Inkrafttreten der Umweltzone dürften
dann nur noch Kraftfahrzeuge der Schadstoffgruppe 3 bis 4 fahren (gelbe und
grüne Plakette).
„Naturdenkmal“ in Neudorf muss
gefällt werden - Von Willi Bütefür (Text und Foto)
Neudorf, 8. Januar 2008 - Die Jahre der ca. 130-jährigen Buche am Aktienweg,
ganz in der Nähe der
Lotharstraße,
sind gezählt. Der Baum ist seit 1996 vom Brandkrustenpilz befallen. Besonders
Buchen sind anfällig für diese Pilzart. Versuche in den letzten Jahren, den Baum
mit pflegerischen Maßnahmen zu retten, blieben leider erfolglos. Somit wurde die
Genehmigung der unteren Landschaftsbehörde zum Fällen erteilt.
Die Belaubung erreichte im letzten Jahr nur noch ca. 20% der üblichen
Belaubungsdichte. Teile der Rinde sind bereits abgestorben.
Mit den Fällarbeiten soll in den nächsten Tagen begonnen werden. Danach soll die
Begradigung des Bürgersteiges erfolgen.
Die unmittelbaren Anwohner sind teils nicht „sehr traurig“ über die Entfernung
der alten Buche - endlich keine verstopften Dachrinnen mehr und es wird heller
-, aber ein schöner Anblick war sie doch!