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Schallschutz in
Duisburg • Gesamtinvestitionen: rund 1,03 Millionen Euro Bissingheim und auch Neudorf Pilotprojekt in Deutschland mit 3 Meter hoher Schallschutzwand |
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Duisburg, 16. April 2008 - Im Rahmen des Programms „Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen des Bundes“ baut die Deutsche Bahn in Duisburg-Bissingheim eine Schallschutzwand
mit einer Länge von rund 740 Metern. Erstmals entsteht dabei in
Nordrhein-Westfalen eine Schallschutzwand mit einer Höhe von drei Metern. Mit
dem Einsetzen des ersten Wandelements feiert die Bahn im Beisein von Reiner
Latsch, Konzernbevoll-mächtigter der DB AG für das Land Nordrhein-Westfalen,
Petra Weis, Mitglied des Bundestages für den Wahlkreis Duisburg, und Adolf
Sauerland, Ober-bürgermeister der Stadt Duisburg, den symbolischen Auftakt der
Bauarbeiten.
Gemeinsame
Ausrichtung der ersten Schallschutzwand in Bissingheim: Reiner Latsch,
Petra Weis und Adolf Sauerland (v.L.) Fotos Manfred Schneider
„Durch die Schallschutzwand werden die Anwohner von weit über
167 Häusern und Wohnungen
Schmunzeln bei
den Gästen, als Reiner Latzsch durch Güterzuglärm "ruhig
gestellt" wurde. Duisburgs
Oberbürgermeister Adolf Sauerland zeigt sich ebenfalls erfreut
über die Schallschutzmaßnahme in Bissingheim: „Mein Dank gilt
zunächst d DB AG
Konzernbevollmächtigter NRW Reiner Latsch bestätigte: "Wir sind
in sechs Wochen in Bissingheim fertig und dieselbe Maßnahme ist
für Neudorf vorgesehen. Alle Vorgaben in Hinsicht auf
schaltechnische Untersuchungen wurden schon abgeschlossen. Wir
werden noch in diesem Monat die Gespräche mit der Stadt
aufnehmen." Das begrüßten OB Sauerland und CDU-Fraktionschefin
Petra Vogt aus Neudorf außerordentlich. |
| Lärmschutz für die Bürger Neudorfs: Nach Bissingheim folgt Neudorf |
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Duisburg, 9. April 2008 -
Die DB ProjektBau GmbH teilte auf Anfrage des Bürgervereins
Duisburg-Neudorf dem Bundesverkehrsministerium mit, dass die
Sanierungsmaßnahme in Duisburg-Neudorf bereits in der konkreten Planung,
die schalltechnische Untersuchung zu diesem Abschnitt vorliegt und zur
Gestaltung der Maßnahmen vor Ort haben mit dem Eisenbahn-Bundesamt dazu
Gespräche stattgefunden haben. Im April sollen die Sanierungsmaßnahmen mit der Duisburger Stadtverwaltung abgestimmt werden. Am 22. April erfolgt dies mit DB Netz und der Stadt. Es geht um Abstimmungen für den aktiven und passiven Lärmschutz an der Stecke Oberhausen-West – Duisburg-Neudorf – Duisburg-Wedau (2321) sowie der Strecke (2323), an der auch die Grundschule an der Mozartschule liegt. Zunächst war dem Bürgerverein Duisburg-Neudorf der Antrag auf Aufnahme in die Dringlichkeitsliste zur Lärmsanierung an der Strecke Oberhausen-West – Duisburg-Neudorf – Duisburg-Wedau im August 2003 abgelehnt worden. Nach Einspruch beim Bundesverkehrsministerium und beim damaligen Bundeskanzler erfolgte die Aufnahme dann im Oktober 2003. Nach dem Hilferuf 2006 mehrere Grundschulklassen der Mozartschule an den Bürgerverein gelang es nach Protestschreiben an den Bundespräsidenten, Bundesverkehrsminister, Bundestagspetitionsausschuss und unter Mithilfe der Bundstagsabgeordneten Petra Weis (SPD), die Strecke an der die Mozartschule liegt, Ostern 2007 nachträglich in die schon abgeschlossene Bestandsaufnahmeliste aller in Hinsicht auf Schienenlärm in Deutschland zu sanierenden Güterstrecken aufzunehmen.
Verkehrsauschussmitglied des Europäischen Parlamentes: Die ausschließlich mit Güterzügen genutzten Strecken 2321 Oberhausen–West – Duisburg-Wedau sowie die abzweigende Strecke 2323 und Nebenstrecke – in deren Bereich eine Grundschule angrenzt – werden im Jahr von mehr als 150 000 (allein 2321 von rund 80 000) Güterzügen Tag und Nacht sowie an Sonn- und Feiertagen mit den dazugehörigen schwersten Erschütterungen (ganz extrem mit 3,5 bis 4,0 Grad in der Richterscala für seismologische Ereignisse durch Vollbremsungen) genutzt.
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