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Archiv 2006
Bürgerverein Duisburg-Neudorf |
HÄTTEN
SIE ES GEWUSST?
Der
EINBÜRGERUNGSTEST
für die Bundesrepublik
Elektroschrott-Entsorgung
ab 24. März 2006) zwingend vorgeschrieben / Recyclinghöfe
Archiv
"Aktuelles" 2005 -
www.waschhaus-neudorf.de
-
www.duisburgweb.de |
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Planungen zum neuen Berufskolleg Mitte werden vorgestellt |
Duisburg, 30. November 2006 -
In Duisburg-Neudorf, zwischen Mülheimer Straße, Pappenstraße,
Bismarckstraße und Memelstraße, ist die Errichtung des neuen
Berufskolleg-Mitte geplant. Am 12. Dezember 2006, 18 Uhr, werden im
Tectrum auf der Bismarckstraße 142, 47057 Duisburg, die
Flächennutzungsplan-Änderung Nr. 5.44-Mitte und der Bebauungsplan Nr.
1084-Neudorf interessierten Bürgerinnen und Bürgern in einer
öffentlichen Sitzung der Bezirksvertretung Mitte vorgestellt. Die
Bürgerinnen und Bürger haben anschließend Gelegenheit, sich zu den
Entwürfen zu äußern und diese mit der Bezirksvertretung zu erörtern.
Die Planentwürfe können vom 4. bis 12. Dezember im Bezirksamt Mitte,
Zimmer 413, Sonnenwall 73, jeweils von 8 bis 16 Uhr, eine Stunde vor
Beginn der öffentlichen Sitzung im Tagungsraum oder im Internet unter
www.duisburg.de/stadtentwicklung, Rubrik "Aktuelle Bauleitplanung",
eingesehen werden. |
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Nahversorgung im Frischmarktbereich: CAP-Markt-Eröffnung an der
Mozartstraße |
Duisburg-Neudorf, 18. Oktober 2006 - Die
Bemühungen der Wirtschaftsförderung Duisburg unter der Federführung von
Geschäftsführer Ralf Meurer und Projektmanagerin Sabine Hölscher sowie
des Bürgervereins Duisburg-Neudorf e.V. und des Runden Tischs in Neudorf
(RuTiNe) richteten sich auf die Wiederbelebung des im Dezember 2004
geschlossenen Frischmarktes an der Mozartstraße 17. Nach langer
langer Planung und Umbaumaßnahmen ab Mitte August wurde ein neuer
Kundeneingang auf der Rückseite des Gebäudes eingerichtet, der den
Zugang direkt von den Parkplätzen ermöglicht. Marktleiter Frank
Skeip und sein Stellvertreter Roman Chaber werden von neun
Mitarbeitern - darunter acht Personen mit Schwerbehinderung -
unterstützt.
Die Öffnungszeiten: Montags bis Freitags sind 8.00 Uhr - 19.00 Uhr, am
Samstag hat der Markt von 8.00 Uhr - 16.00 Uhr geöffnet.
Karin Frankhaenel vom Integrationsamt des Landschaftsverbandes Rheinland
(LVR) brachte Zahlen mit. ""Wir haben jetzt mit Duisburg den dritten
Markt in NRW eröffnet, demnächst folgt ein weiterer In Hilden. Allein
Duisburg hat jetzt schon zwei Märkte.. Wir unterstützen jährlich mit
insgesamt sechs Millionen Euro so einen Unternehmensaufbau. Derzeit
existieren 40 solcher Unternehmen im Rheinland mit über 800
Mitarbeitern. Das macht volks- und sozialpolitisch Sinn, da dies
kostengünstiger ist als die Finanzierung von Arbeitslosigkeit. Hinzu
kommt für behinderte sowie das nicht-behinderte Menschen
Sozialversicherungsbeiträge und Steuern gezahlt wird, also 95 Prozent
der Zuschüsse wieder in öffentliche Kassen zurückfließen." Auch mit
Hilfe der ARGE Duisburg und der Arbeitsförderung wurden die
Arbeitsplätze in Duisburg Plätze geschaffen. Wobei die
Initialzündung von Bürgermeisterin Doris Janicki und dem Leiter der
Behindertenwerkstatt am Kalkweg Achim von Wehrden kam.
Thomas Heckmann, Bereichleiter der GDW Süd (Werkstätten für behinderte
Menschen) kannte die Entstehungsgeschichte der Cap-Märkte. "Es leite
sich von handicap ab. Dies begann mit dem ersten Markt in Herrenberg bei
Stuttgart. Nun gibt es bundesweit 42 dieser Märkte."
Der
neue Marktleiter Frank Skeip, ein Deutsch-Niederländer, hat das Umfeld
des Marktes in den letzten Wochen genau unter die Lupe genommen. "Ich
war in jeder Kneipe und habe mit sehr vielen Menschen gesprochen, ob sie
so einen Markt gutheißen werden. Wenn alle, die gesagt haben das wäre
gut, auch kommen und kaufen, werden wir keine Sorgen haben." In Neudorf
werden nun auf 650 Quadratmetern Verkaufsfläche mit 7000 Produkten
Lieferant ist Edeka) sowie eine Metzgerei und Bäckerei
angeboten.
Die
Installierung eines Wochenmarktes auf dem Vorplatz des Waschhauses
inmitten der Einschonsteinsiedlung konnte die daraus entstandenen
Engpässe für die dort lebenden älteren Menschen aber auch des
angrenzenden südlicher gelegenen Bereich Neudorfs durchaus lindern,
nicht aber gänzlich ausräumen.
Seit der Schließung des ehemaligen Frischmarktes hatte sich die
Wirtschaftsförderung Duisburg mit dem Verein Regenbogen EV um eine
Neubelebung nach dem Pilotobjekt im Norden Duisburgs bemüht. Nun wird auch in Neudorf ein so genannter
CAP-Markt im Gebäude an der Mozartstraße seine Pforten öffnen. Vorbild
war
der CAP-Markt - abgeleitet von HandiCAP - in Röttgersbach, in dem unter
anderem die Frischwaren zum täglichen Leben auch durch behinderte
Menschen Personal angeboten werden.
Das Röttgersbacher Pilotprojekt in Duisburg hat
erfolgreich mit behinderten Menschen zum einen diesen einen Arbeitsplatz
ermöglicht und zum anderen die Engpässe im Frischwarenbereich der
direkten Umgebung nach Schließung des vorherigen Marktes beheben können.
An der Mozartstraße wurde mit Starthilfekapital des Landschaftsverbandes
Rheinland elf Arbeitsplätze - darunter acht für Schwerbehinderte -
geschaffen. Weitere Kapitalgeber kam von der Initiative
"Aktion Mensch" und der Stiftung Wohlfahrtspflege des Landes NRW.
"Dem Regenbogen e.V., bzw. der
Tochtergesellschaft "Regenbogen Integrationsbetriebe gGmbH als neuer
Franchise-Nehmer des CAP-Marktes sowie dem Ortsteil Neudorf-Süd eröffnen
sich jetzt vielfältige neue Perspektiven und Möglichkeiten", betont
Elisabeth Hofmann, Geschäftsführerin des Regenbogen e.V.. Franchisegeber
ist die GDW - Genossenschaft der Werkstätten für behinderte Menschen Süd
eG, Sindelfingen, die seit 1999 CAP-Märkte in Süddeutschland betreibt.
Seit
1986 bestand an der Mozartstraße ein Frischemarkt, der im Dezember 2004
die Ladentür schließen musste. Seither herrscht im Bereich der nahen
Strauß- und Einschornsteinsiedlung sowie im weiteren Umfeld eine
Unterversorgung mit frischen Lebensmitteln. Ein neuer Wochenmarkt, der
freitags für vier Stunden öffnet, konnte diese Lücke nicht schließen.
"Mit dem neuen CAP-Markt in Neudorf wird das Angebot an frischen
Lebensmitteln und Gebrauchswaren des Alltags erheblich verbessert",
berichtet Elisabeth Hofmann. Der Großhändler für die CAP-Marktketten ist
Edeka. Das Warenangebot und die Preise in dem rund 650 Quadratmeter
großen Ladenlokal werden vergleichbar sein, mit dem einer gängigen
Filiale der Supermarktkette mit Vollsortiment. Zusätzliche Attraktivität
wird der Markt durch einen Bäckereistand und einen Metzger mit Käsetheke
erhalten.
Dabei sind CAP-Märkte keine Supermärkte im herkömmlichen Sinne. Denn in
den über 30 CAP-Märkten, die es bereits bundesweit gibt, arbeiten
Menschen mit und ohne Handicap zusammen. In Anlehnung an die Bezeichnung
"Menschen mit Handicap" entstand das Konzept der CAP-Märkte.
Der neue Supermarkt des Regenbogen e.V. bietet somit nicht nur
Lebensmittel in einem reichhaltigen Sortiment, sondern ermöglicht es
Menschen mit Schwerbehinderung einen Arbeitsplatz auf dem ersten
Arbeitsmarkt zu finden. "Eine Chance, die diese Menschen oftmals nicht
bekommen", berichtet Elisabeth Hofmann. Der Cap-Markt schafft für die
Kunden und für die Beschäftigten einen "Lebensmittel-Punkt". Insgesamt
werden in dem neuen Supermarkt elf sozialversicherungspflichtige
Arbeitsplätze entstehen, davon acht für schwerbehinderte Arbeitnehmer. |
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Sanierung bzw. endgültige Erschließungsmaßnahme "Alte Lotharstraße"
soll im August 2006 anlaufen |
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Duisburg-Neudorf, 3. August 2006 - In den nächsten Tagen soll nach
Information der Stadt Duisburg zunächst die tiefsten Löcher im
Straßenbelag grob verfüllt werden. Die 2005 angekündigte endgültige
bzw. abschließende Erschleißungsmaßnahme mit Sanierung der
Fahrbahndecke soll dann ab der 34. Kalenderwoche (vorletzte
Augustwoche) anlaufen. Begonnen werden soll die erste Baumaßnahme,
bei der 2 von drei Baulosen zusammengefasst werden, ab Einmündung
Steinbruchstraße. Der Bauabschnitt wird bis kurz vor dem Cafe
Steinbruch in Angriff genommen, danach wird, um den
Wirtschaftsbetrieb im Gewerbebereich nicht empfindlich zu stören,
der zweite Abschnitt des zweiten Bauloses ab der Koloniestraße bis
zum Cafe Steinbruch erfolgen. Das dritte und abschließende Baulos
von der Steinbruchstraße bis zur Einmündung Waldhornstraße wird als
letzte Maßnahme erfolgen |
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Bürgerstammtisch mit neuer
Lokalität
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Immer am ersten Mittwoch eines
Monats findet um 19 Uhr der Bürgerstammtisch des Bürgervereins statt. Ab
Mittwoch, den 2. August 2006 wird dieser Stammtisch nun auf Wunsch
vieler Bürger und Bürgervereins-Mitglieder im Squash- und Fitnesscenter
an der Lotharstraße 222 (zwischen den Unterführungen) stattfinden.
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Parallelkanal: Polemik statt Sachlichkeit - Verlust von Arbeitsplätzen
bei Ablehnung des Ausbaus befürchtet |
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Duisburg,
30. Juli 2006 - "Was ist den hier los?" Spaziergänger an der
Regattabahn
waren überrascht vom Rummel an der Klönnewiese zum Thema Bau eines
Parallelkanals für die Wettbewerbsfähigkeit der Regattabahn. "Der Wald
soll hier abgeholzt werden", so ein Umweltschützer lapidar. Peng das
saß. Die Spaziergänger waren empört. "Kann doch nicht wahr sein!".
Einfache und plakative Aussagen, keine Detailinfos. Von Dr. Horst Klönne,
dessen Urgroßvater die Initialzündung bei Unternehmer Krupp gab, den
Sportpark vor 80 Jahren zu installieren, war erschüttert. Mit viel
Informationen wartet der Stadtsportbund als Vertreter hunderte
Sportvereine auf, war wir Vorsitzender Franz Hering oder Geschäftsführer
Uwe Busch bemüht, den vollen Informationsrahmen anzubieten.
Von
12 ha Abholzung sprachen die Umweltschützer, die Befürworter des
Parallelkanals verwiesen auf Gutachten und dem Ratsbeschluss, der auf
der westlichen Seite von
maximal 6,3 ha bei einer 3:1-Wiederaufforstung sowie der Schaffung von
Feuchtbiotopen, also einer Aktion Natur für Natur und keine
Versiegelung. kein Wort fiel übrigens zum Eingriff in die direkten
Belange des Sports, der Heimat für die Jugend, das internationale und
bundesweite Image der Stadt oder gar den Verlust von Arbeitsplätzen.
Verwunderlich bei Mitwirken von Bezirkspolitiker in Reihen der
Umweltschützer.
Zum Szenario der Ablehnung muss angesprochen werden, dass dann weltweit
aktive Verbände ihren Sitz in Duisburg aufgeben könnten, hier
Arbeitsplätze bei Stadtverwaltung in Hinblick auf Erhalt der Regattabahn
und der Gastronomie wegfallen könnten. Was sollen die Wassersport
treibenden Vereine ihren Jugendlichen erzählen? Ist die Vereinsarbeit
und die Heimat für hunderte Jugendlicher ohne die Wettbewerbsfähigkeit
der Regattabahn als dann pure Trainingsstrecke gesichert? Die Antwort
wollte keiner geben. Zu viele Jahre hatte die weltweit von den Aktiven
und Funktionären als eine der schönsten Anlagen bezeichnete Regattabahn
im Dornröschenschlaf des altehrwürdigen Zustandes vor sich hin
geschlummert, gab es in der Stadt keine Finanzen für den Ausbau. Es ist
mit dem Ratsbeschluss und bei Zusagen der Fördergelder die letzte Chance
für internationale Wettbewerbsfähigkeit gekommen.
Bei einer Ablehnung des Ausbaus zeichnet sich erheblicher Dauerschaden
für die Stadt und direkt Betroffene ab.
Wenn die aggressiv argumentierenden Umweltschützer behaupten, dass die Bevölkerung
hinter der Aktion stehen, muss auch erwähnt werden, dass hinter dem Parallelkanal-Befürworter Stadtsportbund 500 Vereine mit fast 100 000
Mitgliedern stehen, denen die Belange des Sports und der Natur am Herzen
liegen. "Niemand der Vereinsvertreter spielt die Eingriffe in den
Bestand des alten Waldes herunter, aber es muss doch das Ganze und vor
allem in die Zukunft gerichtet gesehen werden" so
ein SSB-Vertreter.
Wer im direkten Umfeld des sehr großen Duisburger Stadtwaldes wohnt,
kann sicherlich nicht behaupten, dass er in seiner Freizeit- oder
Grünmöglichkeit beschnitten wird. Die Natur und die Tiere sind
anpassungsfähig, wie sie immer wieder beweisen. Eine Stadt wie Duisburg
muss ständig daran arbeiten, für die Menschen attraktiv zu bleiben.
Können wir es uns in Duisburg eisten dagegen zu sein? |
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Parallelkanal
im Sportpark Wedau – Können wir es uns leisten dagegen zu sein?
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Zoo
Duisburg, Landschaftspark-Nord, Innenhafen, Sportpark und MSV Duisburg –
dies alles sind Trumpfkarten in Sachen beste Eigenwerbung einer
Halbmillionenstadt vom Kaliber Duisburgs.
Seit
Jahren wird nun vom Sport gefordert, den Sportpark-Wedau in Neudorf-Süd
dringend auch an den internationalen Standard heranzuführen, sprich
weltweit konkurrenzfähig zu machen. Dabei geht es um einen Parallelkanal
und der generellen Aufwertung des 200 ha großen Areals mit 65 ha
Wasserfläche – siehe Rahmenplan Sportpark.
Die
Diskussionen zum Thema Parallelkanal und die dafür notwendigen Eingriffe
in den mehr als 80 Jahre alten Baumbestand – zuvor war in den 1920er
Jahren die Wedau (mundartlich niederes Gehölz – nur eine ausgebaggerte
Wasserfläche mit geringem Baumbestand. Erst die Initiative vom
Unternehmen Krupp und hier namentlich von Direktor Friedrich Klönne
(deshalb Klönnewiese) brachte die Geburtsstunde des Sportparks mit
Aufwertung des Baumbestandes und Umwandlung in Naherholung- und
Sportstätte zur „Ertüchtigung der Bevölkerung“.
Ob nun
in den zum Teil sehr polemisch geführten Diskussionen die Stadt in dem
vom Rat festgelegten Beschluss zur Installation des Parallelkanals auf
der westlichen Seite hier eventuell den Weg des geringsten Widerstandes
mit Anrainern auf der östlichen Seite aus dem Weg gegangen ist, sei
dahingestellt.
Ob nun auch deshalb der Eingriff in die Natur in einem Bereich von etwas
mehr als 6 ha so sein muss, haben Gutachter beleuchtet, hat der Rat der
Stadt dies am
12. Juni 2006
– übrigens mit den Stimmen der Grünen entschieden – dass der
Parallelkanal gebaut werden soll.
Auch für
den Sportpark gelten die besondere Abwägung bzw. die gutachterlichen
Stellungnahmen. Fakt ist, dass 1:4 aufgefrostet werden muss. Damit
werden rund 24 ha Bäume in den Stadtteilen Duisburgs gepflanzt, die
wenig oder gar kein Grün im direkten Umfeld verzeichnen können.
Fakt
sollte auch sein, dass hier über den viel zitierten Kirchturm geblickt
werden sollte. Diese Stadt hat wie oben aufgeführt nur sehr wenige
bundesweite Imageträger. Einen zu verlieren hieße der Stadt bewusst
weiteren Schaden zuzufügen. Das sehr positive Image des jetzigen
Sportparks mit den für den Spitzensport wichtigen Einrichtungen zu
versorgen ist dabei absolut vorrangig. Nur über die Spitze bekommen die
Vereine auch die Basis, werden die Heimstätten für die Jugend erhalten,
wird die gesamte Attraktivität (Sporttourismus) gesteigert – und dies
gilt für alle.
Wer
wenig Überregionales zu bieten hat, sollte tunlichst die bestehenden
Imageträger unterstützen. Wenn ein auch für die breite Bevölkerung
angelegtes neues Biotop ab 2007 entsteht und ab 2009 zusätzlich der Park
mit dem Haldenpark (Schotterhalden an der Kruppstraße) eine weitere
Wertsteigerung in Hinsicht Breiten- und Spitzensport sowie für
Naherholungssuchende bekommt, ist das für Duisburg nicht nur von
überregionaler sondern auch von regionaler Bedeutung. Die
internationale Konkurrenzfähigkeit der Regattabahn sichert zunächst
einmal ganz wesentliche wirtschaftliche Vorteile für die Stadt und die
Region und ist auch für die allgemeine Freizeitgestaltung von hohem
Wert.
Fazit: Eine Stadt wie Duisburg kann sich ein Verzicht auf diesen Kanal
gar nicht leisten. Wer seine Bürger auch weiter in dieser Stadt halten
will und zudem andere im Umland anlocken möchte, hat zwingend diese
sportpolitischen Forderungen umzusetzen, da schon zu viele Jahre unnütz
vergeudet wurden und Duisburg Gefahr läuft, hinterher zu hinken. Wer im
direkten Umfeld des sehr großen Duisburger Stadtwaldes wohnt, kann
sicherlich nicht behaupten, dass er in seiner Freizeit- oder
Grünmöglichkeit beschnitten wird.
Die Natur und die Tiere sind anpassungsfähig, wie sie immer wieder
beweisen. Eine Stadt wie Duisburg muss ständig daran arbeiten, für die
Menschen attraktiv zu bleiben. Können wir es uns leisten dagegen zu
sein? |
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Die mobile Neudorfer
Hundeschule - Problem- und Verhaltenstherapie für Hund und Halter |
Duisburg,
29. Juli 2006 - Hunde können des Menschen bester Freund sein, aber
durchaus zu einer Belastung für die Mitmenschen werden, wenn der
Hund nicht geschult ist. Viele Klagen über Hundehalter bestimmen
gerade in den Sommermonaten den Tenor der Bürger. Grund: Hundekot
und Hundegebell - im Sinne des Landesimmissionsschutzgesetzes kann
der Halter auch ordnungspolitisch in die Verantwortung genommen
werden.
Die
Sache mit dem Hundekot ist in der Öffentlichkeit ausgiebig
diskutiert worden. "Es liegt grundsätzlich am Halter", sagen
Ordnungshüter und Hundeschulen unisono. Schlimm und als absolute
Belästigung gilt dauerhaftes Bellen.
Ob der Hund
seinem Besitzer gehorcht, hängt in erster Linie von der Bindung
zwischen Hund und Besitzer ab. Der Sinn eines Erziehungskurses
besteht vornehmlich darin, dem Besitzer den richtigen Umgang mit
seinem Hund beizubringen, so dass dieser selber in der Lage ist,
seinen Hund zu erziehen.
Es
wird deshalb immer der Hund zusammen mit seinem Besitzer gesehen
und deshalb auch immer zusammen geschult.
Dies gilt auch als Grundlage für die mobile
Hundeschule Köhler von der Brucknerstraße in Duisburg-Neudorf.
Vorbild ist die Chiemgauer Hundeschule Reif, in der Barbara Köhler
die Ausbildung absolvierte.
So mancher
Hundefreund musste feststellen, dass der Hund auf dem
Hundeplatz “funktioniert“, doch zuhause ist alles so gut wie
vergessen.
"Ein Training
sollte immer praxisbezogen sein. Das stundenlange Exerzieren auf
einem bestimmten Übungsgelände ist ebenso überholt, wie der
kasernenhofartige Unterton, der noch in vielen Institutionen
herrscht.
Der
Hund soll in alltäglichen Situationen besser gehorchen, und das kann
er nur in alltäglichen Situationen lernen. Wir führen aus diesem
Grund unsere Kurse in der alltäglichen Umgebung durch", erklärt
Barbara Köhler.
Und: "Da der Hund Gelerntes mit der Umgebung verbindet und wir alle
alltäglichen Situationen mit dem Hund durchleben, kann nach so einem
Kurs der Hund überall stressfrei mitgenommen werden."
So eine Schulung des
Hundes (und des Halters) geht bei Barbara Köhler mindestens über die
"Distanz" von zehn Stunden, in denen die Spezialisierung über Spiel
und Spaß gezielt auf Verhalten und mögliche Problembehandlung
abzielt.
Tel.:
0203-2968104 - Handy: 0177-3697580 - Internet::
www.Die-mobile-Hundeschule.de Einen
Gutschein zur kostenlosen Beratung gibt es auch. |
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Duisburg-Neudorf,
Mittwoch, 19. April 2006: "Flickenteppich" |
Der
Winter hat Schäden verursacht und in allen deutschen Städten sind
Straßenschäden an der Tagesordnung. Die Stadt Duisburg versucht mit den
zur Verfügung stehenden Mitteln, die größten Beeinträchtigungen bzw.
Gefahrenherde auszumerzen. Dass das nur "Stückwerk" sein kann,
liegt auf der Hand. Trotzdem freuen sich die Bürger, wenn überhaupt
etwas wie hier in Neudorf, geschieht. Foto: Manfred Schneider |
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Anregungen des
Bürgervereins Duisburg-Neudorf blieben nicht ungehört:
Landesumweltamt und Bezirksregierung wollen Belastungen messen und
dauerhaft reduzieren
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Die
Belastungssituation in Duisburg-Neudorf Süd und die Anregungen des
Bürgervereins auf konkrete Messuntersuchungen stießen beim
Landesumweltamt und der Bezirksregierung in Düsseldorf auf Zustimmung.
Die
Antwort der Bezirksregierung: "Ich
darf Sie daher in aller Kürze davon unterrichten, dass in der Tat
beabsichtigt ist, für das gesamte Duisburger Stadtgebiet, also auch für
den Stadtteil Neudorf, einen Luftreinhalteplan aufzustellen, um die
Luftbelastung für Duisburg dauerhaft zu mindern. Dazu ist allerdings
noch zuvor ein Feinscreening-Verfahren zur Ermittlung potentieller
Belastungspunkte, gewichtet nach Prioritäten, durchzuführen. Die
Ergebnisse des Feinscreenings sollen im 4. Quartal 2006 dann vorliegen.
Sobald diese Ergebnisse vorliegen, werde ich eine Projektgruppe zur
Aufstellung des Luftreinhalteplans einrichten und zu gegebener Zeit zur
konstituierender Sitzung einladen." |
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Güterzugstrecke
Duisburg-Neudorf und Wedau-Bissingheim:
Lärmbelästigungen und Gebäudeschäden durch Erschütterungen liegen
Bundesverkehrs- und Petitionsausschuss sowie Aufsichtsrat der Bahn
AG vor
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Duisburg als mahnendes
Beispiel
Duisburg, 17. März 2006 - In den
letzten Wochen führte der Bürgerverein einige Gespräche, fand auch
ein reger Schriftwechsel statt. So geht der Bürgerverein nicht nur
den Dauerthemen Massenverkauf von Wohnungen in Neudorf, den
Erschütterungen und dem Lärm durch die A 3 oder durch die
Güterzugstrecke sowie den Bürgerproblemen mit der Kettenfabrik nach,
es geht auch um die LKW-Autobahn-Mautumgeher, die verstärkte die
Koloniestraße und den Sternbuschweg belasten.
Deswegen gab es Gespräche mit der Bezirksregierung in Düsseldorf
(Dezernat 53) aber auch mit dem Landesamt für Umwelt in Essen.
Dabei gab es eine erstaunliches, ja eigentlich eher
erschreckende Neuigkeit. "Wir erhalten oft Anrufe mit Beschwerden
von Bürgern aus Orten, die im Bereich des Braunkohletageabbaus oder
deren Kraftwerken leben. Denen sagen wir immer wieder, dass die
Duisburger von der Grobbelastung her mit viel mehr an Belastungen
leben müssen. Duisburg ist nach wie vor die am stärksten belastete
Stadt. Waren hier früher die Cadmium und Bleiwerte hoch, so sind es
jetzt eindeutig die Belastungen durch den Verkehr," so die
entwaffnende Aussage der Umweltamt-Mitarbeiterin. Der Bürgerverein
hat wegen der angesprochenen Belastungen beim Amt angeregt, in
diesem Bereich eine Messstation - es gibt derzeit sechs im gesamten
Stadtgebiet - einzurichten.
Weitere Schwerpunkte nach
Anregungen, Beschwerden bzw. Hilferufe aus Neudorf:
DVG-Angebot - Grund: "Das
ist am Wochenende so nicht mehr tragbar. Wir kommen abends nach
einem Theaterbesuch mit öffentlichen Verkehrsmitteln gar nicht mehr
nach Hause."
Straßenzustände - Nach wie vor und vor allem nach diesem
Winter eine im gesamten Stadtgebiet brisante Angelegenheit. Brisant,
weil es eben nicht nur in Duisburg am Geld fehlt.
Nahversorgung Neudorf-Süd
- Im Bereich Straußsiedlung, Mozartstraße, Einschornsteinsiedlung
und dem Areal südlich davon (Waldhorn-, Steinbruchstraße und "Alte
Lotharstraße) ist nach wie vor nur der Wochenmarkt an der
Gabrielstraße am Freitag (14 - 18 Uhr) wohnortnah. Der derzeit im
ehemaligen Edekamarkt angesiedelte Billigproduktanbieter stößt bei
vielen Neudorfern auf erhebliche Ablehnung. Eine seit dem letzte
Jahr angestrebt Dauerlösung für den Markt ist derzeit - so der
Eigentümer aus Krefeld - bedauerlicherweise (noch) nicht
realisierbar.
Weitere Themen stehen an, werden aber zunächst auf der nächsten
Vorstandssitzung am 22. März erörtert.
Bürgervereins-Initiative hatte Erfolg:
Seminar und TV-Bericht zur Lage in der Einschornsteinsiedlung
Baukultur verlangt
bürgerschaftliches Engagement
Ein Seminar vom 10./11. März der
Konrad-Adenauer-Stiftung in Dortmund:mit Schwerpunkt Gestaltungssatzung
mit oder ohne Denkmalschutz
Was können Bürger- und Heimatvereine vor Ort tun/umsetzen?
Leitung: Dr. Kirchhof (pro Ruhrgebiet e.V. und Rainer Schlautmann,
Konrad-Adenauer-Stiftung) nach Anregung des Bürgervereins Duisburg-Neudorf.
Beginn: Freitag, 18:00 - Samstag,
17:30 Uhr im Hotel Ambiente in (Dortmund-Brakel). Mitwirkende:
Stadtplaner, Architekten, Bürgervereinesvertreter (Harald Jeschke
referiert über die Einschornsteinsiedlung)
Referenten: Dipl.-Ing. Martin zur Nedden, Stadtbaurat Bochum, Dr. Wolfgang
Roters, Museum für Architektur und Ingenieurkunst NRW, Gelsenkirchen. Ein
Hauptthema wird die Einschornsteinsiedlung sein, die der Anlass zu
diesem Seminar war.
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An das
Landesamt für Umwelt NRW
Wallneyer Straße 6
45133
Essen
Per
E-Mail
01. März
2006
Lebensqualität Ortsteil Duisburg-Neudorf zunehmend schlechter
Bereich BAB A3 Bereich Kaiserberg – Wedau / Güterzugstrecke Bahn AG
und Landestraße (Koloniestraße) in Duisburg-Neudorf-Süd
Neudorfer „Lärmdreieck“ – Lebensqualität für Anwohner immer
schlechter
Im
Neudorfer Süden wird die Lebenssituation in den Bereichen
Lotharstraße, für die Anwohner gilt der Begriff „Alte
Lotharstraße“, Waldhorn- und Steinbruchstraße sowie der
Koloniestraße immer schlechter. Der Bereich ist ein „Lärmdreieck“
der besonderen Art geworden.
Seit der Verbreiterung der Bundesautobahn A 3 von vier auf sechs
Spuren in den 90-er Jahren und der erheblichen Erhöhung der
Güterzugauslastung durch die Bahn AG im Gleis-Knotenpunkt (einige
Bahngleise kreuzen den Wohnbereich) sind die Belästigungen
unterschiedlicher Art für die Anwohner drastisch gestiegen. Dies
gilt für Lärm, Abgase, Feinstäube durch den Autobahnverkehr, aber
auch durch die Güterzugstrecke. Zusätzlich erleiden die Menschen
erhebliche Beeinträchtigung der Gesundheit durch die dauerhaften
Erschütterungen des Güterzugverkehrs mit bedrohlichem Ausmaß an
Gebäuden, aber auch durch Schlafstörungen, Herzrhythmus- und
Kreislaufproblemen. Bei der immer öfter stabilen Wetterlage mit
Ostwinden mit dem Anflugbereich zum Airport Düsseldorf für den
Bereich der dann bevorzugten Landesbahn 05 (Anflugbereich
linksrheinisch gegen den von Osten kommenden Wind) ist der Neudorfer Süden verstärkt Überflugsgebiet geworden.
Weiterhin registrieren die Bürger seit Einführung der Maut-Gebühr
Verkehrszuwächse im Bereich LKW.
Trotz
Errichtung der Schallschutzwand entlang der verbreiterten A 3
zwischen dem Bereich Duisburg-Kaiserberg in Fahrtrichtung Abfahrt
Duisburg-Wedau sowie die durchgeführten passiven Lärmschutzmaßnahmen
werden die Lärm-Beeinträchtigungen für die in diesem Bereich
lebenden Menschen kaum geringer – dies durch die beträchtlich
erhöhte Fahrzeug-Frequentierung des Streckenabschnitts.
Der
enorm gestiegene Güterzugverkehr – mit zum Teil starker Nutzung
während der Nacht – ist zudem mit sehr vielen Vollbremsungen im
Wohnbereich vor dem Kreuzungsbereich in Richtung Duisburg-Wedau
verbunden. Dies führt zu den Schäden an Gebäuden und den
gesundheitlichen Beeinträchtigungen.
Eine dem
Bürgerverein durch das Bundesverkehrsministerium schriftlich
angekündigte Lärmschutzmaßnahme steht zum einen noch in den Sternen
und wird zum anderen unter Umständen durch die Lärmereignisse von
West und Ost zu einer „Schall-Reflektion“ wie in einem Talkessel im
angesprochenem Wohnbereich führen.
Aktuell
kommen Probleme wie die Sicherheitsbedürfnisse von EON-Ruhrgas in
Hinsicht auf die an der „Alten Lotharstraße“ entlang verlegten
Gasleitung im Bereich der bestehenden Lärmschutzwand an der A 3
hinzu. Hier ist eine Baumfällaktion von rund 100 Bäumen seitens
EON-Ruhrgas Anfang des Jahres 2006 durchgeführt worden. Diese Bäume
haben neben einer erheblichen psychologischen Wirkung natürlich
eine wichtige Funktion der Schadstoffeliminierung. Bei weiteren
Energieunternehmen, die ihre Leitungen in diesem Wohnbereich haben,
kann es zu ähnlichen Maßnahmen kommen.
Die schon seit dem letzten Jahr beobachteten Staubbelastungen auf
den Fahrzeugen der Anwohner haben dem Bürger drastisch die
Feinstaubbelastung sozusagen vor Augen geführt.
Was kann
für diesen Bereich getan werden? Wird aktiv und/oder passiv an der
Güterzugstrecke Lärm saniert, gibt es die angesprochenen
Folgeprobleme. Was kann das Landesamt beitragen?
Die
Anwohner haben sich schon im Bereich Güterzuglärm und
-erschütterungen an eine bereite Öffentlichkeit wie Bildzeitung
gewandt. Dies hatte zur Folge, dass sich die TV-Sender RTL l und
SAT1 an den Bürgerverein wandten.
Die
angesprochenen Einbußen an Lebensqualität erfordern eine
Gesamtlösung für den Bereich. Die Anwohner fordern
·
Geschwindigkeitsreduzierung auf Straße und Schiene
·
optimale Geräusch
dämmende Fahrbahndecke im genannten Bereich der A3
·
Überprüfung der
bestehenden Lärmschutzwand.
·
Überprüfung auf
Feinstäube
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Güterzugstrecke Wedau-Bissingheim/Neudorf und der tägliche Horror
Bürgerverein und Bürgerinitiative Wedau-Bissingheim kooperieren
"Das
elektronische Stellwerk kommt", hieß es 2004 bei der Deutschen Bahn AG.
Sehr zum Verdruss der Immobilengesellschaft der Bahn AG in Köln ließ sich
die Bahntechnik bzw. die Finanzchefs lange Zeit mit der Entscheidung.
Immerhin ging es um ein 50-Milionen-Euro-Projekt. Ziel ist es, die
veraltete Steuerungseinrichtungen durch rund neue 75 Steuermasten zu
ersetzten, um die Strecken optimal und zukunftsträchtig nutzen zu können.
Also begann die Bahn AG bzw. die damit beauftragte ProjektBau GmbH mit der
Umsetzung. Dies per Lastenhubschraubereinsatz.
Sehr zum Ärger der Bevölkerung in Duisburg-Wedau und vor allem Neudorf-Süd
auch sonntags. Klar, dass gutes (windstilles) Flugwetter Voraussetzung
ist. Wer aber ohnehin mit den unglaublichsten Erlebnissen durch den
Güterzugbetrieb Tag- und Nachtbetrieb) hinnehmen muss, der hat nur am
Sonntag Ruhe vor der Bedrohung Bahnbetrieb mit Lärm und Erdbeben ähnlichen
Erschütterungen.
Und dann kommt ein Hubschraubereinsatz am Sonntag ab 8 Uhr morgens und ist
den Tag über in geringster Höhe im Einsatz.
Eine Vorabinformation für betroffene Menschen: Fehlanzeige. Im September
2005 gab es zumindest Briefwurfmitteilungen, dass es in der Nacht zu
"Vegetationsbereinigungen" an den Gleisen kommt. Heißt: Um Mitternacht
wurden unter gigantischer Lärmentwicklung einer Häckselmaschine die
Sträucher an den Gleisen zu gekappt, dass es einem Kahlschlag gleichkam.
Wenn durch die Maschine auch Gesteinsbrocken an die Fenster oder Dächer
der benachbarten Häuser flogen und nur durch die Summierung von
glücklichen Umständen kein Mensch verletzt wurde, lautete die Bahnantwort
auf Beschwerden der Anwohner: "Weisen Sie doch erst einmal nach, dass wir
das waren!"
"Wir
machen auf unseren Stecken was, wann, wo und wie wir es wollen", lautet
die verbale Rechtfertigung im Militärjargon von Bahnverantwortlichen. Fakt
ist, dass vor allem die Menschen in ihrem Lebensmittelpunkt in Neudorf-Süd
und Wedau-Bissingheim durch die elektronische Steuerung mehr an Zügen zu
erwarten haben. Der einzige Vorteil: Eventuell fallen dann die
Vollbremsungen im Wohngebiet der tausende Tonnen schweren Monsterzüge weg.
Das ist aber der einzige Lichtblick im Duisburger Lärmdreieck.

Wenn dann noch
Risse in den Schienen in den ohnehin veralteten Gleisanlagen entstehen,
werden die Züge zu Horrorereignissen durch Erschütterungen und Lärm, der
die Menschen in Panik aus dem Haus trieb, sie einen Einsturz ihres Hauses
fürchteten.
Foto: privat (Strecke 2321 Duisburg-Wedau - Oberhausen-West)
Menschen in Panik
– Güterstreckenbetrieb führt zu Ängsten in nie gekannter Form
Zwei Uhr nachts in
Duisburg-Neudorf. Schweiß gebadet sitzt eine Neudorferin in ihrem Bett und hat
nur noch Angst. Erschütterungswellen gehen durch das gesamte Haus an der
Lotharstraße, hatten die Heizkörper und das Bett zum Schwingen gebracht, sie
erneut aus dem Tiefschlaf gerissen. Ein Angst erzeugendes Rumpeln und Poltern
kündigt erneut die immerwährenden Ereignisse an: Ein einige Tausend Tonnen
schwerer Güterzug – 400 bis 600 Meter Länge, gezogen von schweren Dieselloks,
die erhebliche Feinstaubbelastung verursachen – kündigt sich an.
Erneut wird das Haus
durchgerüttelt. Die Risse in der Wand bei einigen Neudorfer Häuser belegen den
Aktivitätsgrad auf der Güterstrecke. Die Bilder von eingestürzten Dächern in Bad
Reichenhall und Kattowitz drängen sich den verängstigten Menschen sofort auf –
lassen sie nicht in den Schlaf kommen. Der immerwährende Schlafentzug führt zu
Ängsten um den Arbeitsplatz, da die Konzentration und Leistungsfähigkeit
beeinträchtigt wird. Herzrhythmus- und Schlafstörungen sind in diesem Bereich
sozusagen an der Tagesordnung.
„Ich will doch nur
schlafen“, ist eine Zehnjährige erschüttert, so wie die Erwachsenen inklusive
ihrer Eltern nur hilflos sind. Die Bahn macht was sie will und die Menschen
haben Angst, wissen nicht wer helfen kann oder gar muss.
„In so einen
tragenden Balken kann man nicht hineinschauen. Dass sich auch dort Veränderungen
durch diese massiven Erschütterungen ergeben können, ist natürlich denkbar“,
tragen Äußerungen eines Dachdeckermeisters, eines Zimmermanns oder auch eines
Statikers sicher nicht zur Beruhigung der Betroffenen bei. Anfragen in
mündlicher oder schriftlicher Form werden meistens nicht beantwortet oder haben
den Tenor: „Wir können auf diesen Strecken nicht langsamer fahren. da die
Großkunden einen schnellsten Transport fordern.“
Die Politik scheint
ebenso hilflos. Zumindest drängt sich der Eindruck massiv bei den Bürgern auf.
„Es verstecken sich alle hinter Planfeststellungsverfahren“, so die lapidare
Antwort der Politik oder der Ministerien aus Bund und Land.
Was heißt das jetzt für den Bürger? Die Antwort des Bundesverkehrsministeriums
von Staatssekretär Jörg Hennerkes im Bau- und Verkehrsministerium von Minister
Wolfgang Tiefensee (SPD) an den Bürgerverein sind lapidar und belehrend:
„Für den Erschütterungsschutz an bestehenden Eisenbahnstrecken bestehen keine
Verwaltungsverfahren, mit denen die Eisenbahnverkehrsverwaltung des Bundes den
Eisenbahnunternehmen weiter gehende Schutzmaßnahmen auferlegen könnte.
Eine
Auseinandersetzung müsste mit dem Verursacher, in diesem Fall mit der DEB Netz
AG, geführt werden, in deren Eigentum sich die Strecke befindet. Es ist jedoch
zu bedenken, dass sich die Deutsche Bahn AG für ihre Strecken in der Regel auf
die Rechtsfolgen einer Planfeststellung berufen kann, die entsprechend & 75 Abs.
2 Verwaltungsverfahrensgesetz bei unanfechtbar gewordenen
Planfeststellungsbeschlüssen Ansprüche auf Unterlassung der Benutzung oder
Änderungen der Anlagen ausschließen.“
Es stellt sich
grundsätzlich die Frage, ob Menschen, die seit einem halben Jahrhundert und mehr
mit der Strecke leben konnten, die unglaublich erhöhte Frequentierung, so wie
oben geschildert, hinnehmen müssen, ob Politik und Richter in Deutschland wegen
eines vor Jahrzehnten fest gestellten Planes – als die Strecke noch mit der
Draisine bedient wurde – alles in Kauf zu nehmen haben und Betroffene um ihre
Gesundheit und auch um ihre Sicherheit fürchten müssen „Es findet durch laute
und schlimme Ereignisse so etwas wie eine stille Enteignung statt“, setzt ein
Mitglied des Justizministeriums noch oben drauf.
Bürger aus
Duisburger Stadtteilen Neudorf, Wedau und Bissingheim haben sich noch
drastischer mit der immer akuter werdenden Bedrohung über die Bahn ausgelassen.
Viele der betroffenen Bürger liebäugeln mit Wegziehen, da sie sich vom
Bahnbetrieb in Zusammenhang auch in der Konzentration der Belästigung durch die
Güterzugtrecke und der Autobahn A3 gesundheitlich bedroht sehen. Viele –
darunter nun aktuell auch Anwälte – wollen entstandene Gebäudeschäden nicht
mehr hinnehmen. Es wird auch immer öfter von einer so genanten „stillen
Enteignung“ durch den Lärm und die Erschütterungen gesprochen. Die
gesundheitlichen Beeinträchtigungen der Bevölkerung sind erheblich.
Die Bürger fordern
die Politik auf, Gesetze zu schaffen bzw. geltendes Recht so umzusetzen, dass
bei erheblichen Belästigungen und Schäden Verantwortliche zur Rechenschaft
gezogen werden können. „Es ist nicht mehr nachzuvollziehen, dass sich die
Verantwortlichen hinter Planfestellungsverfahren verstecken, die zu Zeiten
durchgeführt wurden, als es in diesem Raum noch die Streckenbedienung mit der
Draisine gab“, kommt selbst aus dem Eisenbahnbundesamt absolutes Verständnis.
Aber: Die Anfragen der Bürger an das Amt vermitteln unisono den Eindruck eines
einseitigen Verhaltens. Die Bürger sehen bei Ministerien und dem Amt
„unterlassene Hilfeleistungen“.
o
Politiker und
Bahn-Führungskräfte sollen in die Verantwortung genommen werden
Bürger sehen „unterlassene Hilfeleistungen“ bei
Ministerien und Eisenbahnbundesamt! Nachtfahrverbot und
Geschwindigkeitsreduzierung im Gütertransport gefordert!
Bahn AG nicht bereit, Geschwindigkeit zu reduzieren
o
Bevölkerung empört,
Vertrauen in Politik zunehmend erschüttert
Was wollen die
Bürger konkret?
Eine Geschwindigkeitsreduzierung der Bahn AG. Dies ist auch ökonomisch absolut
vertretbar, da es nur minimale Einschränkung der Bahn hervorruft, damit aber
eine erträgliche Situation für die Bevölkerung bedeutet. Bei Gegenüberstellung
der Start- und Nachtlandeverbote des Wettbewerbers Luftfahrt oder der massiven
Einschränkungen des Straßenschwerlastverkehrs, ist es nicht vorstellbar, dass
diese relativ geringfügige Maßnahme für die Bahn Gewinn beeinträchtigend sein
soll.
-
Anfrage bei dem Aufsichtsrat der Bahn,
wieso hier die Bevölkerung so behandelt wird
-
Anfrage bei den Bahn-Großkunden, ob die
Aussage der Geschäftsführung/Konzernleitung NRW der Wahrheit entspricht, dass
die Kunden die Bahn angeblich sozusagen nötigen würden, ihre Transporte so
durchzuführen.
-
Prüfung, inwieweit der Wettbewerb der
Einschränkungen bei Luftfahrt und Straße mit Nachtverboten in
Gegenüberstellung zu den überhaupt nicht vorhandenen Einschränkungen seitens
des rein gewerblichen Schienentransports europäischem Recht zuwider läuft.
(Antrag der Bundestagsfraktion der FDP in Hnisicht auf noch zeitgemäßen
Schienenbonus)
-
Überprüfung durch die EU-Kommission
inwieweit die neuen Normenrichtlinien (Erstellung von strategischen
Lärmkarten und Lärmsanierungen im großflächigen Stil) aller nationalen und
privaten Betreiber hier schon greift.
Wer vorsätzlich
oder fahrlässig das Leben, den Körper, die Gesundheit, das Eigentum oder ein
sonstiges Recht eines anderen widerrechtlich verletzt, ist dem anderen zum
Ersatz des daraus entstehenden Schaden verpflichtet. So der Auszug aus dem § 823
des Bürgerlichen Gesetzbuches BGB i. d. Fassung von 2002.
Im
Schreiben des Bundesverkehrsministeriums wird aber auch darauf hingewiesen, dass
noch in diesem Jahre im Rahmen des vom Bürgerverein im Jahr 2003 beantragten
Lärmsanierungsprogramms die Strecke Duisburg-Wedau – Oberhausen West (Stecke
2321 für Neudorf) von km 1,7 bis km 9,5 die schalltechnischen Gutachten bei
einem Ingenieurbüro in Auftrag gegeben worden sind und im Frühjahr 2006
vorliegen. Die DB ProjektBau GmbH wird zur Realisierung der Maßnahmen mit der
Stadt
Januar 2006 -
Durch die inmitten der Einschornsteinsiedlung liegenden Kettenfabrik
mit Hammerwerk (1896 gegründet) und LKW-Andienung in arg beengten
Straßen gibt es dauerhaft Probleme für das Unternehmen wie auch für
die Bevölkerung. Es gab in der Vergangenheit und auch aktuell immer
wieder Beschwerden beim staatlichen Umweltamt.
Der Bürgerverein
regte schon 2004 in Form einer Vision, eine Verlagerung bei den
entsprechenden politischen Entscheidern in Bund und Land an. Ob
überhaupt eine solches Vorhaben umsetzbar ist bleibt völlig offen.
Fakt ist, dass wie im Jahr 2004 weder aktuell noch in naher Zukunft
hierfür Finanzmittel zur Verfügung stehen.
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Baukultur verlangt
bürgerschaftliches Engagement
Ein Seminar vom 10./11. März der Konrad-Adenauer-Stiftung in
Dortmund:
mit Schwerpunkt Gestaltungssatzung
mit oder ohne Denkmalschutz
Was können Bürger- und Heimatvereine vor Ort tun/umsetzen?
Leitung: Dr. Kirchhof (pro Ruhrgebiet e.V. und Rainer Schlautmann,
Konrad-Adenauer-Stiftung) nach Anregung des Bürgervereins
Duisburg-Neudorf
Beginn: Freitag, 18:00 - Samstag,
17:30 Uhr im Hotel Ambiente in (Dortmund-Brakel). Mitwirkende:
Stadtplaner, Architekten, Bürgervereinesvertreter
Referenten: Dipl.-Ing. Martin zur
Nedden, Stadtbaurat Bochum, Dr. Wolfgang Roters, Museum für Architektur
und Ingenieurkunst NRW, Gelsenkirchen. Ein Hauptthema wird die
Einschornsteinsiedlung sein, die der Anlass zu diesem Seminar war.
(Neudorfs Bürgervereins-Vorsitzender Harald Jeschke referiert über die
Einschornsteinsiedlung).
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Bürgerverein Neudorf lud zum Neuen Jahr
von Manfred Schneider (Text und Bilder)
Zeitnehmen für sich
selbst! – Dies taten breitwillig viele Gäste beim Freitagnachmittags-Markt
in Neudorf-Süd, am 06. Jan. 2006 auf der Gabrielstraße. Gemeinsam mit dem
Jagdbläsercorps, der Schlachthof & Märkte Duisburg GmbH (SMD), Anwohnern,
Besuchern und Gönnern, begrüßte der Bürgerverein Duisburg-Neudorf das Neue
Jahr. In
seinem Grußwort bedankte sich der Vorsitzende des Bürgervereins, Harald
Jeschke, bei den Händlern und Marktbesuchern, die es durch gegenseitiges
Geben und Nehmen ermöglicht haben, dass die für Neudorf-Süd so wichtige
Einrichtung bestand hat.
Als
Peter Joppa (re), Geschäftsführer der SMD, bekannt gab, dass der Markt
weiterhin bestehen bleibt, war bei den Zuhörern eine positive Freude
erkennbar.
Während die Jagdbläser das neue Neudorfer Jahr musikalisch begrüßten,
verteilten Mitarbeiter der SMD kleine Geschenke und Teilnahmescheine für
ein Preisausschreiben an die Marktbesucher. Reger Betrieb herrschte dann
anschließend am und im Bürgerbüro. Der Bürgerverein hatte alle Anwesenden
zum kostenlosen Neujahrsumtrunk, mit Glühwein und belegten Broten
eingeladen. Ein Angebot, dass gerne und ausgiebig angenommen wurde

Baumfällaktion an der "Alten Lotharstraße"
von Manfred Schneider (Text und Bild)
Einer
Einladung des Bürgerverein Duisburg-Neudorf folgend, erfuhren die
interessierten Anwohner, am 05. Januar 2006 durch den 1. Vorsitzenden des
Bürgervereins Harald Jeschke und von Stadtförster Stefan
Jeschke
(zufällige Namensgleichheit!) sowie Bürgervereins-Vize Ottmar Birke (v.L.)
, dass in diesem Monat rund 100 Bäume an der „Alten Lotharstraße“ gefällt
werden müssen.
Bereits im
November letzten Jahres haben Mitarbeiter der EON-Ruhrgas den Betroffenen
erklärt, dass die Baumfällaktion, ca. 30 Meter vor der Waldhornstraße bis
in Höhe bis in Höhe des „Cafe Steinbruch“, aus Sicherheitsgründen
unumgänglich sei. Bei der sich im Erdreich befindenden Erdgasleitung ist
ein Sicherheitsabstand, rechts und links der Leitung, von je zweieinhalb
Metern notwendig, damit das Wurzelwerk der Bäume keine Schäden anrichten
kann. Lt. dem 1. Vorsitzenden des Bürgervereins ist nach diversen
Gesprächen mit EON und dem Veto der Anwohner in der vorausgegangenen
Versammlung, die Lösung des Problems, mit einer Neubepflanzung,
einigermaßen erträglich ausgefallen.
„Uns wird der Blick ins Grüne versperrt und der Schutzwall gegen Autobahn-
und Güterzugverkehrslärm genommen“, so ein ärgerlicher Anwohner.
Stadtförster
Stefan Jeschke bestätigte in seiner Rede, dass die Rodung aus
Sicherheitsgründen sein muss. Jedoch werde EON eine Wiederbepflanzung
vornehmen.
Die Auswahl, was gepflanzt werden soll, erfolgt gemeinsam mit dem
Bürgerverein, EON-Ruhrgas und der Forstverwaltung. Kern der Sache ist,
dass außer Sträuchern auch hochstämmige Bäume gepflanzt werden, deren
Standort noch festzulegen ist.
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Bürgervereins-Initiative hatte Erfolg:
Seminar und TV-Bericht zur Lage in der Einschornsteinsiedlung
Baukultur verlangt
bürgerschaftliches Engagement
Ein Seminar vom 10./11. März der
Konrad-Adenauer-Stiftung in Dortmund:
mit Schwerpunkt Gestaltungssatzung
mit oder ohne Denkmalschutz
Was können Bürger- und Heimatvereine vor Ort tun/umsetzen?
Leitung: Dr. Kirchhof (pro Ruhrgebiet e.V. und Rainer Schlautmann,
Konrad-Adenauer-Stiftung) nach Anregung des Bürgervereins Duisburg-Neudorf
Beginn: Freitag, 18:00 - Samstag,
17:30 Uhr im Hotel Ambiente in (Dortmund-Brakel). Mitwirkende:
Stadtplaner, Architekten, Bürgervereinesvertreter (Harald Jeschke
referiert über die Einschornsteinsiedlung)
Referenten: Dipl.-Ing. Martin zur Nedden, Stadtbaurat Bochum, Dr. Wolfgang
Roters, Museum für Architektur und Ingenieurkunst NRW, Gelsenkirchen. Ein
Hauptthema wird die Einschornsteinsiedlung sein, die der Anlass zu
diesem Seminar war.

Es
gärt bei den Anwohnern der
Güterstrecke in Duisburg-Neudorf und Wedau/Bissingheim
Duisburg, 06. November 2005 - Die Angst im eigenen Haus geht um bei
den Anwohnern der Güterzugstrecke Duisburg-Neudorf und Wedau/Bissingheim.
Die Bürger fühlen sich in ihrem Lebensmittelpunkt, den eigenen vier
Wänden, bedroht und nicht mehr sicher. Der Bahnbetrieb mit Zügen von
rund 2000 Tonnen Last und mehr sorgt für gewaltige Erschütterungen
und Schäden an den Gebäuden, fallen Dachziegel auf die Straße,
verziehen sich zentnerschwere Terrassentüren derart, dass diese von
Frauen kaum aufgezogen werden können.
Kinder
werden nachts von Erdbebeben ähnlichen Ereignissen wachgerüttelt und haben
Angstträume, Herzrhythmus- und Schlafstörungen sind an der Tages- bzw.
"Nachtordnung".
Viele Bürger, die seit 50
oder gar 60 Jahren dort wohnen, würden gern die Stadt deswegen verlassen,
aber wer kauft schon so ein Grundstück bzw. Haus nach den unglaublich
angezogenem Güterverkehr seit dem Jahr 2000 mit rund 200 Zügen am Tag und
in der Nacht. Die Bitten und Anfragen an Bahnverantwortliche wurden mit
dem Satz "Wir machen auf unseren Strecken was, wann wo und wie wir es
wollen" abgeschmettert. Menschen verachtend sagt der
Volksmund
dazu. "Was ziehst du Blödmann auch dorthin", sind Aussagen, die nicht
zutreffen, weil hier Menschen schon mehr als eine halbes Jahrhundert leben
und in den Jahrzehnten zuvor ne Probleme dieser t kannten. "Oh gleich
kommt ein Zug" war eher die freudige Erwartung der Kinder in den 50-er und
60-er Jahren. Und Heute? "Die Strecke st Plan festgestellt worden, als
diese Gleise sozusagen noch mit der Draisine bedient wurden", sagte ein
namentlich nicht genannt werden wollenden Beamter des
Eisenbahnbundesamtes.
Die Forderung der Bürger
geht auch in die Richtung, dass die Verantwortlichen bei der Bahn AG durch
Aufsichtsrat oder Bundesregierung so besetzt werden, dass auch die
betroffenen Menschen verantwortlich in der Unternehmensexpansion
mitgenommen werden und die, die Schaden verursachen, auch dafür zur
Verantwortung gezogen werden.
Fotos: Manfred Schneider
Wochenmarkt erfolgreich gestartet - Neudorfer trotzten Regen
Duisburg, 5. August 2005 - Das ließen sich die Neudorfer nicht nehmen. Trotz
einsetzendem Regen kamen sie zu Scharen zur Neueröffnung
des Wochenmarktes in
Neudorf-Süd auf der Gabrielstraße. "Das ist nicht zu glauben, einzelne Händler
müssen Nachschub ordern, sind sozusagen leer gekauft worden", berichteten
Mitarbeiter der Schlachthof und Märkte GmbH völlig überrascht nach etwa zwei
Stunden Marktgeschehen auf der Gabrielstraße.
"Wenn sich das so fortsetzt,", meinten Aufsichtsrat der SMD Manfred Osenger und
SMD-Geschäftsführer Peter Joppa unisono, "dann lagen wir mit Neudorf-Süd
goldrichtig." Zur Eröffnung mit den Kreisjägern und ihrem Bläserchor sowie
Politprominenz (CDU-Fraktionschefin Petra Vogt mit Mutter) sowie
Bezirksvorsteher Heinrich Klose und der Chef des Bezirksamtes Mitte Wolfgang
Komorowski ebenso hocherfreut über den gelungenen Start. Aber: "Der Markt muss
auch von den Bürgern bis Dezember angenommen werden. Bis dahin läuft er auf
Probe", meinten die Politiker. Will heißen, das die Neudorfer mit ihren Füßen
bzw. dem Geldbeutel darüber abstimmen, ob dieser Markt eine Dauereinrichtung
wird. "Es ist auf jeden Fall schon jetzt ein schnuckliger Markt", war
Aufsichtsrat Manfred Osenger von der Atmosphäre angetan.
Pressekonferenz zur
Wochenmarkteröffnung im Bürgerbüro.
Foto: Manfred Schneider
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