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Archiv 2006 Bürgerverein Duisburg-Neudorf

HÄTTEN SIE ES GEWUSST?  Der EINBÜRGERUNGSTEST für die Bundesrepublik
Elektroschrott-Entsorgung ab 24. März 2006) zwingend vorgeschrieben / Recyclinghöfe
Archiv "Aktuelles" 2005  -  www.waschhaus-neudorf.de - www.duisburgweb.de
Planungen zum neuen Berufskolleg Mitte werden vorgestellt
Duisburg, 30. November 2006 - In Duisburg-Neudorf, zwischen Mülheimer Straße, Pappenstraße, Bismarckstraße und Memelstraße, ist die Errichtung des neuen Berufskolleg-Mitte geplant. Am 12. Dezember 2006, 18 Uhr, werden im Tectrum auf der Bismarckstraße 142, 47057 Duisburg, die Flächennutzungsplan-Änderung Nr. 5.44-Mitte und der Bebauungsplan Nr. 1084-Neudorf interessierten Bürgerinnen und Bürgern in einer öffentlichen Sitzung der Bezirksvertretung Mitte vorgestellt. Die Bürgerinnen und Bürger haben anschließend Gelegenheit, sich zu den Entwürfen zu äußern und diese mit der Bezirksvertretung zu erörtern.
Die Planentwürfe können vom 4. bis 12. Dezember im Bezirksamt Mitte, Zimmer 413, Sonnenwall 73, jeweils von 8 bis 16 Uhr, eine Stunde vor Beginn der öffentlichen Sitzung im Tagungsraum oder im Internet unter www.duisburg.de/stadtentwicklung, Rubrik "Aktuelle Bauleitplanung", eingesehen werden.
Nahversorgung im Frischmarktbereich: CAP-Markt-Eröffnung an der Mozartstraße
Duisburg-Neudorf, 18. Oktober 2006 - Die Bemühungen der Wirtschaftsförderung Duisburg unter der Federführung von Geschäftsführer Ralf Meurer und Projektmanagerin Sabine Hölscher sowie des Bürgervereins Duisburg-Neudorf e.V. und des Runden Tischs in Neudorf (RuTiNe) richteten sich auf die Wiederbelebung des im Dezember 2004 geschlossenen Frischmarktes an der Mozartstraße 17. Nach langer langer Planung und Umbaumaßnahmen ab Mitte August wurde ein neuer Kundeneingang auf der Rückseite des Gebäudes eingerichtet, der den Zugang direkt von den Parkplätzen ermöglicht. Marktleiter Frank Skeip und sein Stellvertreter Roman Chaber werden von neun Mitarbeitern - darunter acht Personen mit Schwerbehinderung - unterstützt. Die Öffnungszeiten: Montags bis Freitags sind 8.00 Uhr - 19.00 Uhr, am Samstag hat der Markt von 8.00 Uhr - 16.00 Uhr geöffnet.
Karin Frankhaenel vom Integrationsamt des Landschaftsverbandes Rheinland (LVR) brachte Zahlen mit. ""Wir haben jetzt mit Duisburg den dritten Markt in NRW eröffnet, demnächst folgt ein weiterer In Hilden. Allein Duisburg hat jetzt schon zwei Märkte.. Wir unterstützen jährlich mit insgesamt sechs Millionen Euro so einen Unternehmensaufbau. Derzeit existieren 40 solcher Unternehmen im Rheinland mit über 800 Mitarbeitern. Das macht volks- und sozialpolitisch Sinn, da dies kostengünstiger ist als die Finanzierung von Arbeitslosigkeit. Hinzu kommt für behinderte sowie das nicht-behinderte Menschen Sozialversicherungsbeiträge und Steuern gezahlt wird, also 95 Prozent der Zuschüsse wieder in öffentliche Kassen zurückfließen." Auch mit Hilfe der ARGE Duisburg und der Arbeitsförderung wurden die Arbeitsplätze in Duisburg  Plätze geschaffen. Wobei die Initialzündung von Bürgermeisterin Doris Janicki und dem Leiter der Behindertenwerkstatt am Kalkweg Achim von Wehrden kam.

Thomas Heckmann, Bereichleiter der GDW Süd (Werkstätten für behinderte Menschen) kannte die Entstehungsgeschichte der Cap-Märkte. "Es leite sich von handicap ab. Dies begann mit dem ersten Markt in Herrenberg bei Stuttgart. Nun gibt es bundesweit 42 dieser Märkte."

Der neue Marktleiter Frank Skeip, ein Deutsch-Niederländer, hat das Umfeld des Marktes in den letzten Wochen genau unter die Lupe genommen. "Ich war in jeder Kneipe und habe mit sehr vielen Menschen gesprochen, ob sie so einen Markt gutheißen werden. Wenn alle, die gesagt haben das wäre gut, auch kommen und kaufen, werden wir keine Sorgen haben." In Neudorf werden nun auf 650 Quadratmetern Verkaufsfläche mit 7000 Produkten Lieferant ist Edeka) sowie eine Metzgerei und Bäckerei
angeboten. 


Die Installierung eines Wochenmarktes auf dem Vorplatz des Waschhauses inmitten der Einschonsteinsiedlung konnte die daraus entstandenen Engpässe für die dort lebenden älteren Menschen aber auch des angrenzenden südlicher gelegenen Bereich Neudorfs durchaus lindern, nicht aber gänzlich ausräumen.

Seit der Schließung des ehemaligen Frischmarktes hatte sich die Wirtschaftsförderung Duisburg mit dem Verein Regenbogen EV um eine Neubelebung nach dem Pilotobjekt im Norden Duisburgs bemüht. Nun wird auch in Neudorf ein so genannter CAP-Markt im Gebäude an der Mozartstraße seine Pforten öffnen. Vorbild war der CAP-Markt - abgeleitet von HandiCAP - in Röttgersbach, in dem unter anderem die Frischwaren zum täglichen Leben auch durch behinderte Menschen Personal angeboten werden.

Das Röttgersbacher Pilotprojekt in Duisburg hat erfolgreich mit behinderten Menschen zum einen diesen einen Arbeitsplatz ermöglicht und zum anderen die Engpässe im Frischwarenbereich der direkten Umgebung nach Schließung des vorherigen Marktes beheben können. An der Mozartstraße wurde mit Starthilfekapital des Landschaftsverbandes Rheinland elf Arbeitsplätze - darunter acht für Schwerbehinderte - geschaffen. Weitere Kapitalgeber kam von der Initiative "Aktion Mensch" und der Stiftung Wohlfahrtspflege des Landes NRW.

 "Dem Regenbogen e.V., bzw. der Tochtergesellschaft "Regenbogen Integrationsbetriebe gGmbH als neuer Franchise-Nehmer des CAP-Marktes sowie dem Ortsteil Neudorf-Süd eröffnen sich jetzt vielfältige neue Perspektiven und Möglichkeiten", betont Elisabeth Hofmann, Geschäftsführerin des Regenbogen e.V.. Franchisegeber ist die GDW - Genossenschaft der Werkstätten für behinderte Menschen Süd eG, Sindelfingen, die seit 1999 CAP-Märkte in Süddeutschland betreibt.

Seit 1986 bestand an der Mozartstraße ein Frischemarkt, der im Dezember 2004 die Ladentür schließen musste. Seither herrscht im Bereich der nahen Strauß- und Einschornsteinsiedlung sowie im weiteren Umfeld eine Unterversorgung mit frischen Lebensmitteln. Ein neuer Wochenmarkt, der freitags für vier Stunden öffnet, konnte diese Lücke nicht schließen. "Mit dem neuen CAP-Markt in Neudorf wird das Angebot an frischen Lebensmitteln und Gebrauchswaren des Alltags erheblich verbessert", berichtet Elisabeth Hofmann. Der Großhändler für die CAP-Marktketten ist Edeka. Das Warenangebot und die Preise in dem rund 650 Quadratmeter großen Ladenlokal werden vergleichbar sein, mit dem einer gängigen Filiale der Supermarktkette mit Vollsortiment. Zusätzliche Attraktivität wird der Markt durch einen Bäckereistand und einen Metzger mit Käsetheke erhalten.
Dabei sind CAP-Märkte keine Supermärkte im herkömmlichen Sinne. Denn in den über 30 CAP-Märkten, die es bereits bundesweit gibt, arbeiten Menschen mit und ohne Handicap zusammen. In Anlehnung an die Bezeichnung "Menschen mit Handicap" entstand das Konzept der CAP-Märkte.

Der neue Supermarkt des Regenbogen e.V. bietet somit nicht nur Lebensmittel in einem reichhaltigen Sortiment, sondern ermöglicht es Menschen mit Schwerbehinderung einen Arbeitsplatz auf dem ersten Arbeitsmarkt zu finden. "Eine Chance, die diese Menschen oftmals nicht bekommen", berichtet Elisabeth Hofmann. Der Cap-Markt schafft für die Kunden und für die Beschäftigten einen "Lebensmittel-Punkt". Insgesamt werden in dem neuen Supermarkt elf sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze entstehen, davon acht für schwerbehinderte Arbeitnehmer.

 
Sanierung bzw. endgültige Erschließungsmaßnahme "Alte Lotharstraße" soll im August 2006 anlaufen
Duisburg-Neudorf, 3. August 2006 - In den nächsten Tagen soll nach Information der Stadt Duisburg zunächst die tiefsten Löcher im Straßenbelag grob verfüllt werden. Die 2005 angekündigte endgültige bzw. abschließende Erschleißungsmaßnahme mit Sanierung der Fahrbahndecke soll dann ab der 34. Kalenderwoche (vorletzte Augustwoche) anlaufen. Begonnen werden soll die erste Baumaßnahme, bei der 2 von drei Baulosen zusammengefasst werden, ab Einmündung Steinbruchstraße. Der Bauabschnitt wird bis kurz vor dem Cafe Steinbruch  in Angriff genommen, danach wird, um den Wirtschaftsbetrieb im Gewerbebereich nicht empfindlich zu stören, der zweite Abschnitt des zweiten Bauloses ab der Koloniestraße bis zum Cafe Steinbruch erfolgen. Das dritte und abschließende Baulos von der Steinbruchstraße bis zur Einmündung Waldhornstraße wird als letzte Maßnahme erfolgen

 Bürgerstammtisch mit neuer Lokalität

Immer am ersten Mittwoch eines Monats findet um 19 Uhr der Bürgerstammtisch des Bürgervereins statt. Ab Mittwoch, den 2. August 2006 wird dieser Stammtisch nun auf Wunsch vieler Bürger und Bürgervereins-Mitglieder im Squash- und Fitnesscenter an der Lotharstraße 222 (zwischen den Unterführungen) stattfinden.

Parallelkanal: Polemik statt Sachlichkeit - Verlust von Arbeitsplätzen bei Ablehnung des Ausbaus befürchtet

Duisburg, 30. Juli 2006 - "Was ist den hier los?" Spaziergänger an der Regattabahn waren überrascht vom Rummel an der Klönnewiese zum Thema Bau eines Parallelkanals für die Wettbewerbsfähigkeit der Regattabahn. "Der Wald soll hier abgeholzt werden", so ein Umweltschützer lapidar. Peng das saß. Die Spaziergänger waren empört. "Kann doch nicht wahr sein!". Einfache und plakative Aussagen, keine Detailinfos. Von Dr. Horst Klönne, dessen Urgroßvater die Initialzündung bei Unternehmer Krupp gab, den Sportpark vor 80 Jahren zu installieren, war erschüttert. Mit viel Informationen wartet der Stadtsportbund als Vertreter hunderte Sportvereine auf, war wir Vorsitzender Franz Hering oder Geschäftsführer Uwe Busch bemüht, den vollen Informationsrahmen anzubieten.

Von 12 ha Abholzung sprachen die Umweltschützer, die Befürworter des Parallelkanals verwiesen auf Gutachten und dem Ratsbeschluss, der auf der westlichen Seite von maximal 6,3 ha bei einer 3:1-Wiederaufforstung sowie der Schaffung von Feuchtbiotopen, also einer Aktion Natur für Natur und keine Versiegelung. kein Wort fiel übrigens zum Eingriff in die direkten Belange des Sports, der Heimat für die Jugend, das internationale und bundesweite Image der Stadt oder gar den Verlust von Arbeitsplätzen. Verwunderlich bei Mitwirken von Bezirkspolitiker in Reihen der Umweltschützer.
Zum Szenario der Ablehnung muss angesprochen werden, dass dann weltweit aktive Verbände ihren Sitz in Duisburg aufgeben könnten, hier Arbeitsplätze bei Stadtverwaltung in Hinblick auf Erhalt der Regattabahn und der Gastronomie wegfallen könnten. Was sollen die Wassersport treibenden Vereine ihren Jugendlichen erzählen? Ist die Vereinsarbeit und die Heimat für hunderte Jugendlicher ohne die Wettbewerbsfähigkeit der Regattabahn als dann pure Trainingsstrecke gesichert? Die Antwort wollte keiner geben. Zu viele Jahre hatte die weltweit von den Aktiven und Funktionären als eine der schönsten Anlagen bezeichnete Regattabahn im Dornröschenschlaf des altehrwürdigen Zustandes vor sich hin geschlummert, gab es in der Stadt keine Finanzen für den Ausbau. Es ist mit dem Ratsbeschluss und bei Zusagen der Fördergelder die letzte Chance für internationale Wettbewerbsfähigkeit gekommen.

Bei einer Ablehnung des Ausbaus zeichnet sich erheblicher Dauerschaden für die Stadt und direkt Betroffene ab.
Wenn die aggressiv argumentierenden Umweltschützer behaupten, dass die Bevölkerung hinter der Aktion stehen, muss auch erwähnt werden, dass hinter dem Parallelkanal-Befürworter Stadtsportbund 500 Vereine mit fast 100 000 Mitgliedern stehen, denen die Belange des Sports und der Natur am Herzen liegen. "Niemand der Vereinsvertreter spielt die Eingriffe in den Bestand des alten Waldes herunter, aber es muss doch das Ganze und vor allem in die Zukunft gerichtet gesehen werden" so ein SSB-Vertreter.
Wer im direkten Umfeld des sehr großen Duisburger Stadtwaldes wohnt, kann sicherlich nicht behaupten, dass er in seiner Freizeit- oder Grünmöglichkeit beschnitten wird. Die Natur und die Tiere sind anpassungsfähig, wie sie immer wieder beweisen. Eine Stadt wie Duisburg muss ständig daran arbeiten, für die Menschen attraktiv zu bleiben. Können wir es uns in Duisburg eisten dagegen zu sein?

  Parallelkanal im Sportpark Wedau – Können wir es uns leisten dagegen zu sein?

Zoo Duisburg, Landschaftspark-Nord, Innenhafen, Sportpark und MSV Duisburg – dies alles sind Trumpfkarten in Sachen beste Eigenwerbung einer Halbmillionenstadt vom Kaliber Duisburgs.

Seit Jahren wird nun vom Sport gefordert, den Sportpark-Wedau in Neudorf-Süd dringend auch an den internationalen Standard heranzuführen, sprich weltweit konkurrenzfähig zu machen. Dabei geht es um einen Parallelkanal und der generellen Aufwertung des 200 ha großen Areals mit 65 ha Wasserfläche – siehe Rahmenplan Sportpark.

Die Diskussionen zum Thema Parallelkanal und die dafür notwendigen Eingriffe in den mehr als 80 Jahre alten Baumbestand – zuvor war in den 1920er Jahren die Wedau (mundartlich niederes Gehölz – nur eine ausgebaggerte Wasserfläche mit geringem Baumbestand. Erst die Initiative vom Unternehmen Krupp und hier namentlich von Direktor Friedrich Klönne (deshalb Klönnewiese) brachte die Geburtsstunde des Sportparks mit Aufwertung des Baumbestandes und Umwandlung in Naherholung- und Sportstätte zur „Ertüchtigung der Bevölkerung“.

Ob nun in den zum Teil sehr polemisch geführten Diskussionen die Stadt in dem vom Rat festgelegten Beschluss zur Installation des Parallelkanals auf der westlichen Seite hier eventuell den Weg des geringsten Widerstandes mit Anrainern auf der östlichen Seite aus dem Weg gegangen ist, sei dahingestellt.
Ob nun auch deshalb der Eingriff in die Natur in einem Bereich von etwas mehr als 6 ha so sein muss, haben Gutachter beleuchtet, hat der Rat der Stadt dies am
12. Juni 2006 –  übrigens mit den Stimmen der Grünen entschieden – dass der Parallelkanal gebaut werden soll.

Auch für den Sportpark gelten die besondere Abwägung bzw. die gutachterlichen Stellungnahmen. Fakt ist, dass 1:4 aufgefrostet werden muss. Damit werden rund 24 ha Bäume in den Stadtteilen Duisburgs gepflanzt, die wenig oder gar kein Grün im direkten Umfeld verzeichnen können.

Fakt sollte auch sein, dass hier über den viel zitierten Kirchturm geblickt werden sollte. Diese Stadt hat wie oben aufgeführt nur sehr wenige bundesweite Imageträger. Einen zu verlieren hieße der Stadt bewusst weiteren Schaden zuzufügen. Das sehr positive Image des jetzigen Sportparks mit den für den Spitzensport wichtigen Einrichtungen zu versorgen ist dabei absolut vorrangig. Nur über die Spitze bekommen die Vereine auch die Basis, werden die Heimstätten für die Jugend erhalten, wird die gesamte Attraktivität (Sporttourismus) gesteigert – und dies gilt für alle.

Wer wenig Überregionales zu bieten hat, sollte tunlichst die bestehenden Imageträger unterstützen. Wenn ein auch für die breite Bevölkerung angelegtes neues Biotop ab 2007 entsteht und ab 2009 zusätzlich der Park mit dem Haldenpark (Schotterhalden an der Kruppstraße) eine weitere Wertsteigerung in Hinsicht Breiten- und Spitzensport sowie für Naherholungssuchende bekommt, ist das für Duisburg nicht nur von überregionaler sondern auch von regionaler Bedeutung.  Die internationale Konkurrenzfähigkeit der Regattabahn sichert zunächst einmal ganz wesentliche wirtschaftliche Vorteile für die Stadt und die Region und ist auch für die allgemeine Freizeitgestaltung von hohem Wert.
Fazit: Eine Stadt wie Duisburg kann sich ein Verzicht auf diesen Kanal gar nicht leisten.  Wer seine Bürger auch weiter in dieser Stadt halten will und zudem andere im Umland anlocken möchte, hat zwingend diese sportpolitischen Forderungen umzusetzen, da schon zu viele Jahre unnütz vergeudet wurden und Duisburg Gefahr läuft, hinterher zu hinken. Wer im direkten Umfeld des sehr großen Duisburger Stadtwaldes wohnt, kann sicherlich nicht behaupten, dass er in seiner Freizeit- oder Grünmöglichkeit beschnitten wird.
Die Natur und die Tiere sind anpassungsfähig, wie sie immer wieder beweisen. Eine Stadt wie Duisburg muss ständig daran arbeiten, für die Menschen attraktiv zu bleiben. Können wir es uns leisten dagegen zu sein?

Die mobile Neudorfer Hundeschule - Problem- und Verhaltenstherapie für Hund und Halter

Duisburg, 29. Juli 2006 - Hunde können des Menschen bester Freund sein, aber durchaus zu einer Belastung für die Mitmenschen werden, wenn der Hund nicht geschult ist. Viele Klagen über Hundehalter bestimmen gerade in den Sommermonaten den Tenor der Bürger. Grund: Hundekot und Hundegebell - im Sinne des Landesimmissionsschutzgesetzes kann der Halter auch ordnungspolitisch in die Verantwortung genommen werden.
 

Die Sache mit dem Hundekot ist in der Öffentlichkeit ausgiebig diskutiert worden. "Es liegt grundsätzlich am Halter", sagen Ordnungshüter und Hundeschulen unisono. Schlimm und als absolute Belästigung gilt dauerhaftes Bellen. Ob der Hund seinem Besitzer gehorcht, hängt in erster Linie von der Bindung zwischen Hund und Besitzer ab. Der Sinn eines Erziehungskurses besteht vornehmlich darin, dem Besitzer den richtigen Umgang mit seinem Hund beizubringen, so dass dieser selber in der Lage ist, seinen Hund zu erziehen.


 

Es wird deshalb immer der Hund  zusammen mit seinem Besitzer gesehen und deshalb auch immer zusammen geschult. 

Dies gilt auch als Grundlage für die mobile Hundeschule Köhler von der Brucknerstraße in Duisburg-Neudorf. Vorbild ist die Chiemgauer Hundeschule Reif, in der Barbara Köhler die Ausbildung absolvierte.

 

So mancher Hundefreund musste feststellen, dass der Hund auf dem Hundeplatz “funktioniert“, doch zuhause ist alles so gut wie vergessen.
 

"Ein Training sollte immer praxisbezogen sein.  Das stundenlange Exerzieren auf einem bestimmten Übungsgelände ist ebenso überholt, wie der kasernenhofartige Unterton, der noch in vielen Institutionen herrscht. Der Hund soll in alltäglichen Situationen besser gehorchen, und das kann er nur in alltäglichen Situationen lernen. Wir führen aus diesem Grund unsere Kurse in der alltäglichen Umgebung durch", erklärt Barbara Köhler.

Und: "Da der Hund Gelerntes mit der Umgebung verbindet und wir alle alltäglichen Situationen mit dem Hund durchleben, kann nach so einem Kurs der Hund überall stressfrei mitgenommen werden."

 

So eine Schulung des Hundes (und des Halters) geht bei Barbara Köhler mindestens über die "Distanz" von zehn Stunden, in denen die Spezialisierung über Spiel und Spaß gezielt auf Verhalten und mögliche Problembehandlung abzielt.
Tel.: 0203-2968104  - Handy: 0177-3697580 - Internet:: www.Die-mobile-Hundeschule.de Einen Gutschein zur kostenlosen Beratung gibt es auch.

Duisburg-Neudorf, Mittwoch, 19. April 2006:  "Flickenteppich"
Der Winter hat Schäden verursacht und in allen deutschen Städten sind Straßenschäden an der Tagesordnung. Die Stadt Duisburg versucht mit den zur Verfügung stehenden Mitteln, die größten Beeinträchtigungen bzw. Gefahrenherde auszumerzen.  Dass das nur "Stückwerk" sein kann, liegt auf der Hand. Trotzdem freuen sich die Bürger, wenn überhaupt etwas wie hier in Neudorf, geschieht. Foto: Manfred Schneider

Anregungen des Bürgervereins Duisburg-Neudorf blieben nicht ungehört:
Landesumweltamt und Bezirksregierung wollen Belastungen messen und dauerhaft reduzieren

Die  Belastungssituation in Duisburg-Neudorf Süd und die Anregungen des Bürgervereins auf konkrete Messuntersuchungen stießen beim Landesumweltamt und der Bezirksregierung in Düsseldorf auf Zustimmung.

Die Antwort der Bezirksregierung: "Ich darf Sie daher in aller Kürze davon unterrichten, dass in der Tat beabsichtigt ist, für das gesamte Duisburger Stadtgebiet, also auch für den Stadtteil Neudorf, einen Luftreinhalteplan aufzustellen, um die Luftbelastung für Duisburg dauerhaft zu mindern. Dazu ist allerdings noch zuvor ein Feinscreening-Verfahren zur Ermittlung potentieller Belastungspunkte, gewichtet nach Prioritäten, durchzuführen. Die Ergebnisse des Feinscreenings sollen im 4. Quartal 2006 dann vorliegen. Sobald diese Ergebnisse vorliegen, werde ich eine Projektgruppe zur Aufstellung des Luftreinhalteplans einrichten und zu gegebener Zeit zur konstituierender Sitzung einladen." 

Güterzugstrecke Duisburg-Neudorf und Wedau-Bissingheim:
Lärmbelästigungen und Gebäudeschäden  durch Erschütterungen liegen Bundesverkehrs- und  Petitionsausschuss sowie Aufsichtsrat der Bahn AG vor

Duisburg als mahnendes Beispiel
Duisburg, 17. März 2006 - In den letzten Wochen führte der Bürgerverein einige Gespräche, fand auch ein reger Schriftwechsel statt. So geht der Bürgerverein nicht nur den Dauerthemen Massenverkauf von Wohnungen in Neudorf, den Erschütterungen und dem Lärm durch die A 3 oder durch die Güterzugstrecke sowie den Bürgerproblemen mit der Kettenfabrik nach, es geht auch um die LKW-Autobahn-Mautumgeher, die verstärkte die Koloniestraße und den Sternbuschweg belasten.
Deswegen gab es Gespräche mit der Bezirksregierung in Düsseldorf (Dezernat 53) aber auch mit dem Landesamt für Umwelt in Essen.  Dabei gab es eine erstaunliches, ja eigentlich eher erschreckende Neuigkeit. "Wir erhalten oft Anrufe mit Beschwerden von Bürgern aus Orten, die im Bereich des Braunkohletageabbaus oder deren Kraftwerken leben. Denen sagen wir immer wieder, dass die Duisburger von der Grobbelastung her mit viel mehr an Belastungen leben müssen. Duisburg ist nach wie vor die am stärksten belastete Stadt. Waren hier früher die Cadmium und Bleiwerte hoch, so sind es jetzt eindeutig die Belastungen durch den Verkehr," so die entwaffnende Aussage der Umweltamt-Mitarbeiterin. Der Bürgerverein hat wegen der angesprochenen Belastungen beim Amt angeregt, in diesem Bereich eine Messstation - es gibt derzeit sechs im gesamten Stadtgebiet - einzurichten.

Weitere Schwerpunkte nach Anregungen, Beschwerden bzw. Hilferufe aus Neudorf:

DVG-Angebot - Grund: "Das ist am Wochenende so nicht mehr tragbar. Wir kommen abends nach einem Theaterbesuch mit öffentlichen Verkehrsmitteln gar nicht mehr nach Hause."

Straßenzustände - Nach wie vor und vor allem nach diesem Winter eine im gesamten Stadtgebiet brisante Angelegenheit. Brisant, weil es eben nicht nur in Duisburg am Geld fehlt.

Nahversorgung Neudorf-Süd - Im Bereich Straußsiedlung, Mozartstraße, Einschornsteinsiedlung und dem Areal südlich davon (Waldhorn-, Steinbruchstraße und "Alte Lotharstraße) ist nach wie vor nur der Wochenmarkt an der Gabrielstraße am Freitag (14 - 18 Uhr) wohnortnah. Der derzeit im ehemaligen Edekamarkt angesiedelte Billigproduktanbieter stößt bei vielen Neudorfern auf erhebliche Ablehnung. Eine seit dem letzte Jahr angestrebt Dauerlösung für den Markt ist derzeit - so der Eigentümer aus Krefeld - bedauerlicherweise (noch) nicht realisierbar.
Weitere Themen stehen an, werden aber zunächst auf der nächsten Vorstandssitzung am 22. März erörtert.

Bürgervereins-Initiative hatte Erfolg:
Seminar und TV-Bericht zur Lage in der Einschornsteinsiedlung

Baukultur verlangt bürgerschaftliches Engagement
Ein Seminar vom 10./11. März der Konrad-Adenauer-Stiftung in Dortmund:mit Schwerpunkt Gestaltungssatzung mit oder ohne Denkmalschutz
Was können Bürger- und Heimatvereine vor Ort tun/umsetzen?
Leitung: Dr. Kirchhof (pro Ruhrgebiet e.V. und Rainer Schlautmann, Konrad-Adenauer-Stiftung) nach Anregung des Bürgervereins Duisburg-Neudorf.
Beginn: Freitag, 18:00 - Samstag, 17:30 Uhr im Hotel Ambiente in (Dortmund-Brakel). Mitwirkende: Stadtplaner, Architekten, Bürgervereinesvertreter (Harald Jeschke referiert über die Einschornsteinsiedlung)

Referenten: Dipl.-Ing. Martin zur Nedden, Stadtbaurat Bochum, Dr. Wolfgang Roters, Museum für Architektur und Ingenieurkunst NRW, Gelsenkirchen. Ein Hauptthema wird die Einschornsteinsiedlung sein, die der Anlass zu diesem Seminar war.

An das Landesamt für Umwelt NRW
Wallneyer Straße 6

 

45133 Essen  

 

Per E-Mail

01. März 2006

 

 

Lebensqualität Ortsteil Duisburg-Neudorf zunehmend schlechter

Bereich BAB A3 Bereich Kaiserberg – Wedau / Güterzugstrecke Bahn AG und Landestraße (Koloniestraße) in Duisburg-Neudorf-Süd

 

 

Neudorfer „Lärmdreieck“ – Lebensqualität für Anwohner immer schlechter

Im Neudorfer Süden wird die Lebenssituation in den Bereichen Lothar­straße, für die Anwohner gilt der Begriff „Alte Lotharstraße“, Waldhorn- und Stein­bruchstraße sowie der Koloniestraße immer schlechter. Der Bereich ist ein „Lärmdreieck“ der besonderen Art geworden.


Seit der Verbreiterung der Bundesautobahn A 3 von vier auf sechs Spuren in den 90-er Jah­ren und der erheblichen Erhöhung der Güterzugauslastung durch die Bahn AG im Gleis-Knotenpunkt (einige Bahngleise kreuzen den Wohnbereich) sind die Belästigungen unter­schiedlicher Art für die Anwohner drastisch gestiegen. Dies gilt für Lärm, Abgase, Feinstäube durch den Autobahnverkehr, aber auch durch die Güterzugstre­cke. Zusätzlich erleiden die Menschen erhebliche Beeinträchtigung der Gesundheit durch die dauerhaften Erschütterun­gen des Güterzugverkehrs mit bedrohlichem Ausmaß an Gebäuden, aber auch durch Schlafstörungen, Herzrhythmus- und Kreislaufproblemen. Bei der immer öfter stabilen Wetterlage mit Ostwinden mit dem Anflugbereich zum Airport Düssel­dorf für den Bereich der dann bevorzugten Landesbahn 05 (Anflugbereich linksrheinisch ge­gen den von Osten kom­menden Wind) ist der Neudorfer Süden verstärkt Überflugsgebiet geworden.

Weiterhin registrieren die Bürger seit Einführung der Maut-Gebühr Verkehrszuwächse im Bereich LKW.  

Trotz Errichtung der Schallschutzwand entlang der verbreiterten A 3 zwischen dem Bereich Duisburg-Kaiserberg in Fahrtrichtung Abfahrt Duisburg-Wedau sowie die durchgeführten passiven Lärmschutzmaßnahmen werden die Lärm-Beeinträchtigungen für die in diesem Bereich lebenden Menschen kaum geringer – dies durch die beträchtlich erhöhte Fahrzeug-Frequentierung des Streckenabschnitts.

 

Der enorm gestiegene Güterzugverkehr – mit zum Teil starker Nutzung während der Nacht – ist zudem mit sehr vielen Vollbremsungen im Wohnbereich vor dem Kreuzungsbereich in Richtung Duisburg-Wedau verbunden. Dies führt zu den Schäden an Gebäuden und den gesundheitlichen Beeinträchtigungen.

 

Eine dem Bürgerverein durch das Bundesverkehrsministerium schriftlich angekündigte Lärmschutzmaßnahme steht zum einen noch in den Sternen und wird zum anderen unter Umständen durch die Lärmereignisse von West und Ost zu einer „Schall-Reflektion“ wie in einem Tal­kessel im angesprochenem Wohnbereich führen.

 

Aktuell kommen Probleme wie die Sicherheitsbedürfnisse von EON-Ruhrgas in Hinsicht auf die an der „Alten Lotharstraße“ entlang verlegten Gasleitung im Bereich der bestehenden Lärmschutzwand an der A 3 hinzu. Hier ist eine Baumfällaktion von rund 100 Bäumen sei­tens EON-Ruhrgas Anfang des Jahres 2006 durchgeführt worden. Diese Bäume haben neben einer erheblichen psychologi­schen Wirkung natürlich eine wichtige Funktion der Schadstoffeliminierung. Bei weiteren Energieunternehmen, die ihre Leitungen in diesem Wohnbereich haben, kann es zu ähnli­chen Maßnahmen kommen.
Die schon seit dem letzten Jahr beobachteten Staubbelastungen auf den Fahrzeugen der Anwohner haben dem Bürger drastisch die Feinstaubbelastung sozusagen vor Augen geführt.

Was kann für diesen Bereich getan werden? Wird aktiv und/oder passiv an der Güter­zugstrecke Lärm saniert, gibt es die angesprochenen Folgeprobleme. Was kann das Lan­desamt  beitragen?

 

Die Anwohner haben sich schon im Bereich Güterzuglärm und -erschütterungen an eine bereite Öffentlichkeit wie Bildzeitung gewandt. Dies hatte zur Folge, dass sich die TV-Sender RTL l und SAT1 an den Bürgerverein wandten.

 

Die angesprochenen Einbußen an Lebensqualität  erfordern eine Gesamtlösung für den Bereich. Die Anwohner fordern

·          Geschwindigkeitsreduzierung auf Straße und Schiene

·          optimale Geräusch dämmende Fahrbahndecke im genannten Bereich der A3

·          Überprüfung der bestehenden Lärmschutzwand.

·          Überprüfung auf Feinstäube

 

Güterzugstrecke Wedau-Bissingheim/Neudorf und der tägliche Horror

Bürgerverein und Bürgerinitiative Wedau-Bissingheim kooperieren

 

"Das elektronische Stellwerk kommt", hieß es 2004 bei der Deutschen Bahn AG. Sehr zum Verdruss der Immobilengesellschaft der Bahn AG in Köln ließ sich die Bahntechnik bzw. die Finanzchefs lange Zeit mit der Entscheidung. Immerhin ging es um ein 50-Milionen-Euro-Projekt. Ziel ist es, die veraltete Steuerungseinrichtungen durch rund neue 75 Steuermasten zu ersetzten, um die Strecken optimal und zukunftsträchtig nutzen zu können. Also begann die Bahn AG bzw. die damit beauftragte ProjektBau GmbH mit der Umsetzung. Dies per Lastenhubschraubereinsatz.
Sehr zum Ärger der Bevölkerung in Duisburg-Wedau und vor allem Neudorf-Süd auch sonntags. Klar, dass gutes (windstilles) Flugwetter Voraussetzung ist. Wer aber ohnehin mit den unglaublichsten Erlebnissen durch den Güterzugbetrieb Tag- und Nachtbetrieb) hinnehmen muss, der hat nur am Sonntag Ruhe vor der Bedrohung Bahnbetrieb mit Lärm und Erdbeben ähnlichen Erschütterungen.
Und dann kommt ein Hubschraubereinsatz am Sonntag ab 8 Uhr morgens und ist den Tag über in geringster Höhe im Einsatz.
Eine Vorabinformation für betroffene Menschen: Fehlanzeige. Im September 2005 gab es zumindest Briefwurfmitteilungen, dass es in der Nacht zu "Vegetationsbereinigungen" an den Gleisen kommt. Heißt: Um Mitternacht wurden unter gigantischer Lärmentwicklung einer Häckselmaschine die Sträucher an den Gleisen zu gekappt, dass es einem Kahlschlag gleichkam. Wenn durch die Maschine auch Gesteinsbrocken an die Fenster oder Dächer der benachbarten Häuser flogen und nur durch die Summierung von glücklichen Umständen kein Mensch verletzt wurde, lautete die Bahnantwort auf Beschwerden der Anwohner: "Weisen Sie doch erst einmal nach, dass wir das waren!"

 "Wir machen auf unseren Stecken was, wann, wo und wie wir es wollen", lautet die verbale Rechtfertigung im Militärjargon von Bahnverantwortlichen. Fakt ist, dass vor allem die Menschen in ihrem Lebensmittelpunkt in Neudorf-Süd und Wedau-Bissingheim durch die elektronische Steuerung mehr an Zügen zu erwarten haben. Der einzige Vorteil: Eventuell fallen dann die Vollbremsungen im Wohngebiet der tausende Tonnen schweren Monsterzüge weg. Das ist aber der einzige Lichtblick im Duisburger Lärmdreieck. 

Wenn dann noch Risse in den Schienen in den ohnehin veralteten Gleisanlagen entstehen, werden die Züge zu Horrorereignissen durch Erschütterungen und Lärm, der die Menschen in Panik aus dem Haus trieb, sie einen Einsturz ihres Hauses fürchteten.
Foto: privat (Strecke 2321 Duisburg-Wedau - Oberhausen-West)

 

 

 

Menschen in Panik – Güterstreckenbetrieb führt zu Ängsten in nie gekannter Form 
Zwei Uhr nachts in Duisburg-Neudorf. Schweiß gebadet sitzt eine Neudorferin in ihrem Bett und hat nur noch Angst. Erschütterungswellen gehen durch das gesamte Haus an der Lotharstraße, hatten die Heizkörper und das Bett zum Schwingen gebracht, sie erneut aus dem Tiefschlaf gerissen. Ein Angst erzeugendes Rumpeln und Poltern kündigt erneut die immerwährenden Ereignisse an: Ein einige Tausend Tonnen schwerer Güterzug – 400 bis 600 Meter Länge, gezogen von schweren Dieselloks, die erhebliche Feinstaubbelastung verursachen – kündigt sich an.
Erneut wird das Haus durchgerüttelt. Die Risse in der Wand bei einigen Neudorfer Häuser belegen den Aktivitätsgrad auf der Güterstrecke. Die Bilder von eingestürzten Dächern in Bad Reichenhall und Kattowitz drängen sich den verängstigten Menschen sofort auf – lassen sie nicht in den Schlaf kommen. Der immerwährende Schlafentzug führt zu Ängsten um den Arbeitsplatz, da die Konzentration und Leistungsfähigkeit beeinträchtigt wird. Herzrhythmus- und Schlafstörungen sind in diesem Bereich sozusagen an der Tagesordnung. 
 „Ich will doch nur schlafen“, ist eine Zehnjährige erschüttert, so wie die Erwachsenen inklusive ihrer Eltern nur hilflos sind. Die Bahn macht was sie will und die Menschen haben Angst, wissen nicht wer helfen kann oder gar muss. 
„In so einen tragenden Balken kann man nicht hineinschauen. Dass sich auch dort Veränderungen durch diese massiven Erschütterungen ergeben können, ist natürlich denkbar“, tragen Äußerungen eines Dachdeckermeisters, eines Zimmermanns oder auch eines Statikers sicher nicht zur Beruhigung der Betroffenen bei. Anfragen in mündlicher oder schriftlicher Form werden meistens nicht beantwortet oder haben den Tenor: „Wir können auf diesen Strecken nicht langsamer fahren. da die Großkunden einen schnellsten Transport fordern.“

Die Politik scheint ebenso hilflos. Zumindest drängt sich der Eindruck massiv bei den Bürgern auf. „Es verstecken sich alle hinter Planfeststellungsverfahren“, so die lapidare Antwort der Politik oder der Ministerien aus Bund und Land.
Was heißt das jetzt für den Bürger? Die Antwort des Bundesverkehrsministeriums von Staatssekretär Jörg Hennerkes im Bau- und Verkehrsministerium von Minister Wolfgang Tiefensee (SPD) an den Bürgerverein sind lapidar und belehrend: 
„Für den Erschütterungsschutz an bestehenden Eisenbahnstrecken bestehen keine Verwaltungsverfahren, mit denen die Eisenbahnverkehrsverwaltung des Bundes den Eisenbahnunternehmen weiter gehende Schutzmaßnahmen auferlegen könnte.

Eine Auseinandersetzung müsste mit dem Verursacher, in diesem Fall mit der DEB Netz AG, geführt werden, in deren Eigentum sich die Strecke befindet. Es ist jedoch zu bedenken, dass sich die Deutsche Bahn AG für ihre Strecken in der Regel auf die Rechtsfolgen einer Planfeststellung berufen kann, die entsprechend & 75 Abs. 2 Verwaltungsverfahrensgesetz bei unanfechtbar gewordenen Planfeststellungsbeschlüssen Ansprüche auf Unterlassung der Benutzung oder Änderungen der Anlagen ausschließen.“ 

Es stellt sich grundsätzlich die Frage, ob Menschen, die seit einem halben Jahrhundert und mehr mit der Strecke leben konnten, die unglaublich erhöhte Frequentierung, so wie oben geschildert, hinnehmen müssen, ob Politik und Richter in Deutschland wegen eines vor Jahrzehnten fest gestellten Planes – als die Strecke noch mit der Draisine bedient wurde – alles in Kauf zu nehmen haben und Betroffene um ihre Gesundheit und auch um ihre Sicherheit fürchten müssen „Es findet durch laute und schlimme Ereignisse so etwas wie eine stille Enteignung statt“, setzt ein Mitglied des Justizministeriums noch oben drauf. 

Bürger aus Duisburger Stadtteilen Neudorf, Wedau und Bissingheim haben sich noch drastischer mit der immer akuter werdenden Bedrohung über die Bahn ausgelassen. Viele der betroffenen Bürger liebäugeln mit Wegziehen, da sie sich vom Bahnbetrieb in Zusammen­hang auch in der Konzentration der Belästigung durch die Güterzugtrecke und der Autobahn A3 gesundheitlich bedroht sehen. Viele – darunter nun aktuell auch Anwälte – wollen ent­standene Gebäudeschäden nicht mehr hinnehmen. Es wird auch immer öfter von einer so genanten „stillen Enteignung“ durch den Lärm und die Erschütterungen gesprochen. Die gesundheitlichen Beeinträchtigungen der Bevölkerung sind erheblich.  

Die Bürger fordern die Politik auf, Gesetze zu schaffen bzw. geltendes Recht so umzuset­zen, dass bei erheblichen Belästigungen und Schäden Verantwortliche zur Rechenschaft gezo­gen werden können. „Es ist nicht mehr nachzuvollziehen, dass sich die Verantwortli­chen hinter Planfestellungsverfahren verstecken, die zu Zeiten durchgeführt wurden, als es in die­sem Raum noch die Streckenbedienung mit der Draisine gab“, kommt selbst aus dem Eisen­bahnbundesamt absolutes Verständnis. Aber: Die Anfragen der Bürger an das Amt vermit­teln unisono den Eindruck eines einseitigen Verhaltens. Die Bürger sehen bei Ministe­rien und dem Amt „unterlassene Hilfeleistungen“.  

o              Politiker und Bahn-Führungskräfte sollen in die Verantwortung genommen werden  Bürger sehen „unterlassene Hilfeleistungen“ bei Ministerien und Eisenbahnbundesamt! Nachtfahrverbot und Geschwindigkeitsreduzierung im Gütertransport gefordert!
Bahn AG nicht bereit, Geschwindigkeit zu reduzieren

o              Bevölkerung empört, Vertrauen in Politik zunehmend erschüttert

Was wollen die Bürger konkret?
Eine Geschwindigkeitsreduzierung der Bahn AG. Dies ist auch ökonomisch absolut vertretbar, da es nur minimale Ein­schränkung der Bahn hervorruft, damit aber eine erträgliche Situation für die Be­völkerung bedeutet. Bei Gegenüberstellung der Start- und Nachtlandeverbote des Wettbewerbers Luftfahrt oder der massiven Einschränkungen des Straßenschwerlastverkehrs, ist es nicht vorstellbar, dass diese relativ geringfügige Maßnahme für die Bahn Gewinn beeinträchtigend sein soll. 

  1. Anfrage bei dem Aufsichtsrat der Bahn, wieso hier die Bevölkerung so behandelt wird

  2. Anfrage bei den  Bahn-Großkunden, ob die Aussage der Geschäftsführung/Konzernleitung NRW der Wahrheit entspricht, dass die Kunden die Bahn angeblich sozusagen nötigen würden, ihre Transporte so durchzuführen.

  3. Prüfung, inwieweit der Wettbewerb der Einschränkungen bei Luftfahrt und Straße mit Nachtverboten in Gegenüberstellung zu den überhaupt nicht vorhandenen Einschränkungen seitens des rein gewerblichen Schienentransports europäischem Recht zuwider läuft. (Antrag der Bundestagsfraktion der FDP in Hnisicht auf noch zeitgemäßen Schienenbonus)

  4. Überprüfung durch die EU-Kommission inwieweit die neuen Normenrichtlinien (Erstellung von strategischen Lärmkarten und Lärmsanierungen im großflächigen Stil) aller nationalen und privaten Betreiber hier schon greift.

Wer vorsätzlich oder fahrlässig das Leben, den Körper, die Gesundheit, das Eigentum oder ein sonstiges Recht eines anderen widerrechtlich verletzt, ist dem anderen zum Ersatz des daraus entstehenden Schaden verpflichtet. So der Auszug aus dem § 823 des Bürgerlichen Gesetzbuches BGB i. d. Fassung von 2002. 

Im Schreiben des Bundesverkehrsministeriums wird aber auch darauf hingewiesen, dass noch in diesem Jahre im Rahmen des vom Bürgerverein im Jahr 2003 beantragten Lärmsanierungsprogramms die Strecke Duisburg-Wedau – Oberhausen West (Stecke 2321 für Neudorf) von km 1,7 bis km 9,5 die schalltechnischen Gutachten bei einem Ingenieurbüro in Auftrag gegeben worden sind und im Frühjahr 2006 vorliegen. Die DB ProjektBau GmbH wird zur Realisierung der Maßnahmen mit der Stadt

KETTENFABRIK D’HONE in Duisburg-Neudorf

Januar 2006 - Durch die inmitten der Einschornsteinsiedlung liegenden Kettenfabrik mit Hammerwerk (1896 gegründet) und LKW-Andienung in arg beengten Straßen gibt es dauerhaft Probleme für das Unternehmen wie auch für die Bevölkerung. Es gab in der Vergangenheit und auch aktuell immer wieder Beschwerden beim staatlichen Umweltamt.

Der Bürgerverein regte schon 2004 in Form einer Vision, eine Verlagerung bei den entsprechenden politischen Entscheidern in Bund und Land an. Ob überhaupt eine solches Vorhaben umsetzbar ist bleibt völlig offen. Fakt ist, dass wie im Jahr 2004 weder aktuell noch in naher Zukunft hierfür Finanzmittel zur Verfügung stehen. 

 
Baukultur verlangt bürgerschaftliches Engagement

Ein Seminar vom 10./11. März der Konrad-Adenauer-Stiftung in Dortmund:

mit Schwerpunkt Gestaltungssatzung mit oder ohne Denkmalschutz
Was können Bürger- und Heimatvereine vor Ort tun/umsetzen?
Leitung: Dr. Kirchhof (pro Ruhrgebiet e.V. und Rainer Schlautmann, Konrad-Adenauer-Stiftung) nach Anregung des Bürgervereins Duisburg-Neudorf

Beginn: Freitag, 18:00 - Samstag, 17:30 Uhr im Hotel Ambiente in (Dortmund-Brakel). Mitwirkende: Stadtplaner, Architekten, Bürgervereinesvertreter

Referenten: Dipl.-Ing. Martin zur Nedden, Stadtbaurat Bochum, Dr. Wolfgang Roters, Museum für Architektur und Ingenieurkunst NRW, Gelsenkirchen. Ein Hauptthema wird die Einschornsteinsiedlung sein, die der Anlass zu diesem Seminar war. (Neudorfs Bürgervereins-Vorsitzender Harald Jeschke referiert über die Einschornsteinsiedlung).

Bürgerverein Neudorf lud zum Neuen Jahr 
von Manfred Schneider (Text und Bilder) 

Zeitnehmen für sich selbst! – Dies taten breitwillig viele Gäste beim Freitagnachmittags-Markt in Neudorf-Süd, am 06. Jan. 2006 auf der Gabrielstraße. Gemeinsam mit dem Jagdbläsercorps, der Schlachthof & Märkte Duisburg GmbH (SMD), Anwohnern, Besuchern und Gönnern, begrüßte der Bürgerverein Duisburg-Neudorf das Neue Jahr. In seinem Grußwort bedankte sich der Vorsitzende des Bürgervereins, Harald Jeschke, bei den Händlern und Marktbesuchern, die es durch gegenseitiges Geben und Nehmen ermöglicht haben, dass die für Neudorf-Süd so wichtige Einrichtung bestand hat.
Als Peter Joppa (re), Geschäftsführer der SMD, bekannt gab, dass der Markt weiterhin bestehen bleibt, war bei den Zuhörern eine positive Freude erkennbar.

Während die Jagdbläser das neue Neudorfer Jahr musikalisch begrüßten, verteilten Mitarbeiter der SMD kleine Geschenke und Teilnahmescheine für ein Preisausschreiben an die Marktbesucher. Reger Betrieb herrschte dann anschließend am und im Bürgerbüro. Der Bürgerverein hatte alle Anwesenden zum kostenlosen Neujahrsumtrunk, mit Glühwein und belegten Broten eingeladen. Ein Angebot, dass gerne und ausgiebig angenommen wurde

Baumfällaktion an der "Alten Lotharstraße"  
von Manfred Schneider (Text und Bild) 

Einer Einladung des Bürgerverein Duisburg-Neudorf folgend, erfuhren die interessierten Anwohner, am 05. Januar 2006 durch den 1. Vorsitzenden des Bürgervereins Harald Jeschke und von Stadtförster Stefan Jeschke (zufällige Namensgleichheit!) sowie Bürgervereins-Vize Ottmar Birke (v.L.) , dass in diesem Monat rund 100 Bäume an der „Alten Lotharstraße“ gefällt werden müssen.

 

Bereits im November letzten Jahres haben Mitarbeiter der EON-Ruhrgas den Betroffenen erklärt, dass die Baumfällaktion, ca. 30 Meter vor der Waldhornstraße bis in Höhe bis in Höhe des „Cafe Steinbruch“, aus Sicherheitsgründen unumgänglich sei. Bei der sich im Erdreich befindenden Erdgasleitung ist ein Sicherheitsabstand, rechts und links der Leitung, von je zweieinhalb Metern notwendig, damit das Wurzelwerk der Bäume keine Schäden anrichten kann. Lt. dem 1. Vorsitzenden des Bürgervereins ist nach diversen Gesprächen mit EON und dem Veto der Anwohner in der vorausgegangenen Versammlung, die Lösung des Problems, mit einer Neubepflanzung, einigermaßen erträglich ausgefallen.

 „Uns wird der Blick ins Grüne versperrt und der Schutzwall gegen Autobahn- und Güterzugverkehrslärm genommen“, so ein ärgerlicher Anwohner. Stadtförster Stefan Jeschke bestätigte in seiner Rede, dass die Rodung aus Sicherheitsgründen sein muss. Jedoch werde EON eine Wiederbepflanzung vornehmen.
Die Auswahl, was gepflanzt werden soll, erfolgt gemeinsam mit dem Bürgerverein, EON-Ruhrgas und der Forstverwaltung. Kern der Sache ist, dass außer Sträuchern auch hochstämmige Bäume gepflanzt werden, deren Standort noch festzulegen ist.  

Bürgervereins-Initiative hatte Erfolg:
Seminar und TV-Bericht zur Lage in der Einschornsteinsiedlung

Baukultur verlangt bürgerschaftliches Engagement

Ein Seminar vom 10./11. März der Konrad-Adenauer-Stiftung in Dortmund:

mit Schwerpunkt Gestaltungssatzung mit oder ohne Denkmalschutz
Was können Bürger- und Heimatvereine vor Ort tun/umsetzen?
Leitung: Dr. Kirchhof (pro Ruhrgebiet e.V. und Rainer Schlautmann, Konrad-Adenauer-Stiftung) nach Anregung des Bürgervereins Duisburg-Neudorf

Beginn: Freitag, 18:00 - Samstag, 17:30 Uhr im Hotel Ambiente in (Dortmund-Brakel). Mitwirkende: Stadtplaner, Architekten, Bürgervereinesvertreter (Harald Jeschke referiert über die Einschornsteinsiedlung)

Referenten: Dipl.-Ing. Martin zur Nedden, Stadtbaurat Bochum, Dr. Wolfgang Roters, Museum für Architektur und Ingenieurkunst NRW, Gelsenkirchen. Ein Hauptthema wird die Einschornsteinsiedlung sein, die der Anlass zu diesem Seminar war.

Es gärt bei den Anwohnern der Güterstrecke in Duisburg-Neudorf und Wedau/Bissingheim

Duisburg, 06. November 2005 - Die Angst im eigenen Haus geht um bei den Anwohnern der Güterzugstrecke Duisburg-Neudorf und Wedau/Bissingheim. Die Bürger fühlen sich in ihrem Lebensmittelpunkt, den eigenen vier Wänden, bedroht und nicht mehr sicher. Der Bahnbetrieb mit Zügen von rund 2000 Tonnen Last und mehr sorgt für gewaltige Erschütterungen und Schäden an den Gebäuden, fallen Dachziegel auf die Straße, verziehen sich zentnerschwere Terrassentüren derart, dass diese von Frauen kaum aufgezogen werden können.
Kinder werden nachts von Erdbebeben ähnlichen Ereignissen wachgerüttelt und haben Angstträume, Herzrhythmus- und Schlafstörungen sind an der Tages- bzw. "Nachtordnung".

 

 

 

 

 

 

Viele Bürger, die seit 50 oder gar 60 Jahren dort wohnen, würden gern die Stadt deswegen verlassen, aber wer kauft schon so ein Grundstück bzw. Haus nach den unglaublich angezogenem Güterverkehr seit dem Jahr 2000 mit rund 200 Zügen am Tag und in der Nacht. Die Bitten und Anfragen an Bahnverantwortliche wurden mit dem Satz "Wir machen auf unseren Strecken was, wann wo und wie wir es wollen" abgeschmettert. Menschen verachtend sagt der Volksmund dazu. "Was ziehst du Blödmann auch dorthin", sind Aussagen, die nicht zutreffen, weil hier Menschen schon mehr als eine halbes Jahrhundert leben und in den Jahrzehnten zuvor ne Probleme dieser t kannten. "Oh gleich kommt ein Zug" war eher die freudige Erwartung der Kinder in den 50-er und 60-er Jahren. Und Heute? "Die Strecke st Plan festgestellt worden, als diese Gleise sozusagen noch mit der Draisine bedient wurden", sagte ein namentlich nicht genannt werden wollenden Beamter des Eisenbahnbundesamtes.

 

Die Forderung der Bürger geht auch in die Richtung, dass die Verantwortlichen bei der Bahn AG durch Aufsichtsrat oder Bundesregierung so besetzt werden, dass auch die betroffenen Menschen verantwortlich in der Unternehmensexpansion mitgenommen werden und die, die Schaden verursachen, auch dafür zur Verantwortung gezogen werden.

Fotos: Manfred Schneider

 

 

Wochenmarkt erfolgreich gestartet - Neudorfer trotzten Regen
Duisburg, 5. August 2005 - Das ließen sich die Neudorfer nicht nehmen. Trotz einsetzendem Regen kamen sie zu Scharen zur Neueröffnung
des Wochenmarktes in Neudorf-Süd auf der Gabrielstraße. "Das ist nicht zu glauben, einzelne Händler müssen Nachschub ordern, sind sozusagen leer gekauft worden", berichteten Mitarbeiter der Schlachthof und Märkte GmbH völlig überrascht nach etwa zwei Stunden Marktgeschehen auf der Gabrielstraße.
"Wenn sich das so fortsetzt,", meinten Aufsichtsrat der SMD Manfred Osenger und SMD-Geschäftsführer Peter Joppa unisono, "dann lagen wir mit Neudorf-Süd goldrichtig." Zur Eröffnung mit den Kreisjägern und ihrem Bläserchor sowie Politprominenz (CDU-Fraktionschefin Petra Vogt mit Mutter) sowie Bezirksvorsteher Heinrich Klose und der Chef des Bezirksamtes Mitte Wolfgang Komorowski ebenso hocherfreut über den gelungenen Start. Aber: "Der Markt muss auch von den Bürgern bis Dezember angenommen werden. Bis dahin läuft er auf Probe", meinten die Politiker. Will heißen, das die Neudorfer mit ihren Füßen bzw. dem Geldbeutel darüber abstimmen, ob dieser Markt eine Dauereinrichtung wird. "Es ist auf jeden Fall schon jetzt ein schnuckliger Markt", war Aufsichtsrat Manfred Osenger von der Atmosphäre angetan.

Pressekonferenz zur Wochenmarkteröffnung im Bürgerbüro. Foto: Manfred Schneider

Geschichte der Eissporthalle

 

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