Home
      
Vorstand
        
Kontakt
          
Satzung             Impressum
Aktuelles I Termine / Veranstaltungen I Ausschüsse I Bürgerbrief I Kirchen I Selbsthilfegruppen I Institutionen I Vereine I Sport I Unternehmen I Historisches I Links I Suchen I Archiv I Neudorf aktiv

In dieser Spalte stehen wichtige Hinweise und Links, doch Ihr Browser kann diese Informationen leider nicht anzeigen! Dies kann an zu stark einschränkenden Sicherheitseinstellungen in Ihrem Browser liegen. Ändern Sie die Sicherheitseinstellungen Ihres Browsers (z.B. von "hoch" auf "mittel"). Wenn dies nicht hilft, ist Ihr Browser wahrscheinlich nicht aktuell genug, um diese Spalte anzeigen zu können. Bitte installieren Sie dann einen aktuellen Browser, z.B. Mozilla, Firefox oder Internet Explorer 6.



Aktuelles 
Eigentumsverhältnisse in der Einschornsteinsiedlung Eine Dokumentation durch den Bürgerverein 


www.duisburgweb.de  - Geschichte der Eissporthalle


Güterstrecke in Duisburg-Neudorf und Wedau/Bissingheim:
Anwohner fühlen sich bedroht - Abwanderung durch Lärm und Schäden


27. Dezember 2005 

Einladung zur Anwohnerversammlung
„Alte Lotharstraße“, Steinbruch- und Waldhornstraße
 

Am:            Donnerstag, den 05. Januar 2006
Zeit:           19:00 Uhr
Ort:            Saal Cafe Steinbruch
Anlass:       Baumfällaktion EON-Ruhrgas

                   und Sanierung an der „Alten Lotharstraße“

Referent: Stefan Jeschke, Förster Stadt Duisburg                  

Am 22. November erklärten die EON-Ruhrgas-Mitarbeiter den Anwohnern bei einem Informationsabend am 22. November sowie bei einer Begehung mit Fachleuten am 20. Dezember 2005, dass nach dem technischen Regelwerk für Gasleitungen Mindestabstände von Bäumen zur Gasleitung vorgeschrieben sind, um Schäden an der alten Leitung (80 cm Durchmesser) sowie dem dazugehörigen Steuerkabel zu verhindern. Es gehe um hohe Sicherheitsanforderungen an Erdgasleitungen, so dass links und rechts von der Leitung ein Abstand von je zweieinhalb Metern von hochstämmigen Bäumen frei bleiben müsse, damit kein Wurzelwerk Schäden anrichten kann. Das städtische Forstamt  sollte dann als Ersatz eine Unterpflanzung mit heimischen, standortgerechten Straucharten vornehmen.

 

Etwa 30 Meter vor der Einmündung der Waldhornstraße bis in Höhe des Cafe Steinbruchs sollen rund 100 Bäume in Kürze gefällt werden.

 

Sanierung bzw. endgültige Erschließung der „Alten Lotharstraße“

Entwässerung, die Anlegung von Bürgersteigen und Parkbuchten in drei sinnvollen Teilbereichen (Baulosen) mit Sanierung der Fahrbahndecke sollen nun in Angriff genommen werden. Der Bereich mit direkt zwei Baulosen wird von der Koloniestraße ausgehend bis zur Einmün­dung der Steinbruchstraße nach Ausschreibung und Genehmigung der Bezirksre­gierung Düsseldorf nun in den kommenden Monaten begonnen werden. Der dritte Teil (Einmündung Steinbruchstraße in die Lotharstraße bis zur ersten Unterführung) könnte Ende 2006 beantragt und genehmigt werden.

Bürgerverein Duisburg-Neudorf e. V. 

 

Landesbetrieb Straßenbau NRW
Niederlassung Essen
Henri-Dunant-Straße 9 

45131 Essen -  27.12.2005  

Lärmschutzmaßnahme BAB A3 Bereich Kaiserberg – Wedau

Lebensqualität im südlichen Teil von Duisburg-Neudorf zunehmend schlechter

 

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

die durchgeführten Maßnahmen zum aktiven und passiven Schallschutz (59 dB/49 dB) haben aus Sicht der betroffenen Bürger nicht den erhofften Erfolg gebracht. Dies haben wir Ihnen auch schon im November 2004 mitgeteilt. Nun hat sich die Prognose für ein Kernge­biet im Süden von Duisburg-Neudorf erheblich verschlechtert. 

 

Neudorfer „Lärmdreieck“ – Lebensqua­lität für Anwohner immer schlechter

Im Neudorfer Süden wird die Lebenssituation in den Bereichen Lothar­straße, für die An­woh­ner gilt der Begriff „Alte Lotharstraße“, Waldhorn- und Stein­bruchstraße immer schlech­ter. Der Be­reich ist ein „Lärmdreieck“ der besonderen Art geworden.


Seit der Verbreiterung der Bundesautobahn A 3 von vier auf sechs Spuren in den 90-er Jah­ren und der erheblichen Erhöhung der Güterzugauslastung durch die Bahn AG im Gleis-Knotenpunkt (einige Bahngleise kreuzen den Wohnbereich) sind die Belästigungen unter­schiedlicher Art für die Anwohner drastisch gestiegen. Dies gilt für Lärm, Abgase, Feinstäube durch den Autobahnverkehr, aber auch durch die Güterzugstre­cke. Zusätzlich erleiden die Menschen erhebliche Beeinträchtigung der Ge­sundheit durch die dauerhaften Erschütterun­gen des Güterzugverkehrs mit bedrohlichem Ausmaß an Gebäu­den, aber auch durch Schlafstörungen, Herzrhythmus- und Kreislauf­problemen. Bei der im­mer öfter stabilen Wet­terlage mit Ostwinden mit dem Anflugbereich zum Airport Düssel­dorf für den Bereich der dann bevorzugten Landesbahn 05 (Anflugbereich linksrheinisch ge­gen den von Osten kom­menden Wind) ist der Neudorfer Süden verstärkt Überflugsgebiet geworden.

 

Trotz Errichtung der Schallschutzwand entlang der verbreiterten A 3 zwischen dem Bereich Duisburg-Kaiserberg in Fahrtrichtung Abfahrt Duisburg-Wedau sowie die durchgeführten passiven Lärmschutzmaßnahmen werden die Lärm-Beeinträchtigungen für die in diesem Bereich lebenden Menschen kaum geringer – dies durch die beträchtlich erhöhte Fahrzeug-Frequentierung des Streckenabschnitts.  

 

Der enorm gestiegene Güterzugverkehr – mit zum Teil starker Nutzung während der Nacht – ist zudem mit sehr vielen Vollbremsungen im Wohnbereich vor dem Kreuzungsbereich in Richtung Duisburg-Wedau verbunden. Dies führt zu den Schäden an Gebäuden und den gesundheitlichen Beeinträchtigungen.

 

Eine dem Bürgerverein durch das Bundesverkehrsministerium schriftlich angekündigte Lärmschutzmaßnahme steht zum einen noch in den Sternen und wird zum anderen unter Umständen durch die Lärmereignisse von West und Ost zu einer „Schall-Reflektion“ wie in einem Tal­kessel im angesprochenem Wohnbereich führen.

 

Aktuell kommen Probleme wie die Sicherheitsbedürfnisse von EON-Ruhrgas in Hinsicht auf die an der „Alten Lotharstraße“ entlang verlegten Gasleitung im Bereich der bestehenden Lärmschutzwand an der A 3 hinzu. Hier ist eine Baumfällaktion von rund 100 Bäumen sei­tens EON-Ruhrgas angedacht. Diese Bäume haben neben einer erheblichen psychologi­schen Wirkung natürlich eine wichtige Funktion der Schadstoffeliminierung. Bei weiteren Energieunternehmen, die ihre Leitungen in diesem Wohnbereich haben, kann es zu ähnlichen Maßnahmen kommen.

 

Was kann für diesen Bereich getan werden? Wird aktiv und/oder passiv an der Güter­zugstrecke Lärm saniert, gibt es die angesprochenen Folgeprobleme. Was kann das Lan­desamt  beitragen?

 

Die Anwohner haben sich schon im Bereich Güterzuglärm und -erschütterungen an eine bereite Öffentlichkeit wie Bildzeitung gewandt. Dies hatte zur Folge, dass sich die TV-Sender RTL l und SAT1 an den Bürgerverein wandten.

 

Die angesprochenen Einbußen an Lebensqualität  erfordern eine Gesamtlösung für den Bereich. Die Anwohner fordern

·          Geschwindigkeitsreduzierung auf Straße und Schiene

·          optimale Geräusch dämmende Fahrbahndecke im genannten Bereich der A3

·          Überprüfung der bestehenden Lärmschutzwand.

·          Überprüfung auf Feinstäube

 

 

Gerne würden wir mit Ihnen gemeinsam erörtern, wie den Bürgern geholfen werden kann und erbitten einen Terminvorschlag. 

 

 

Mit freundlichen Grüßen 

 

 

Harald Jeschke

- 1. Vorsitzender -

 

 

Kopie

Herr Adolf Sauerland, Oberbürgermeister der Stadt Duisburg

Alle Fraktionen der Stadt Duisburg

Ministerium für Bauen und Verkehr
des Landes Nordrhein-Westfalen
40190 Düsseldorf
 

 

Absolute Halteverbote am Hauptbahnhof und in Neudorf wegen der Demos am Samstag
Duisburg, 22. Dezember 2005 - Das Ordnungsamt weist im Zusammenhang mit für den 24. Dezember 2005 angemeldeten Demonstrationen daraufhin, dass im Bereich der Veranstaltungsorte in der Duisburger Innenstadt (betroffen sind hier insbesondere alle Parkflächen rund um den Hauptbahnhof am Portsmouthplatz und der Mercatorstraße) sowie in Duisburg-Neudorf absolute Haltverbote angeordnet werden. Die Haltverbote gelten am 24. Dezember 2005 ab 6 Uhr bzw. 8 Uhr. Insbesondere die betroffenen Anwohner werden im eigenen Interesse gebeten, auf bestehende und eigens eingerichtete Haltverbotsbereiche zu achten und die Fahrzeuge frühzeitig aus den jeweiligen Bereichen zu entfernen. Das Ordnungsamt der Stadt Duisburg ist gemeinsam mit der Duisburger Polizei bemüht, Beeinträchtigungen für die Öffentlichkeit zu vermeiden. Allerdings lassen sich zum Schutz der Anwohner und sonstigen Fahrzeughalter Abschleppmaßnahmen bei verbotswidrig abgestellten Kraftfahrzeugen nicht vermeiden. Das Ordnungsamt legt Wert auf die Feststellung, dass diese Maßnahmen ausschließlich zum Schutz der Fahrzeuge vor Beschädigungen durchgeführt werden.

 

 

Anwohner erwirkten Verschiebung einer Holzfällaktion von rund 100 hochstämmigen Bäumen an der Lotharstraße

 

Im Rahmen einer regelmäßigen Überprüfung der Leitungstrassen sind - so das Unternehmen EON-Ruhrgas - Holzfällarbeiten notwendig. Die schon in der 48. Kalenderwoche des Jahres geplante Aktion wurde nach Anwohnerprotesten verschoben.

 

In einer vom Bürgerverein Duisburg-Neudorf angeregten Anwohnerversammlung

im Cafe Steinbruch gab es am Dienstag massive Einsprüche von durchaus sachkundigen Anwohnern des betroffenen Gebietes.

Etwa 30 Meter vor der Einmündung der Waldhornstraße bis in Höhe des Cafe Steinbruchs sollten schon in der 48. Kalenderwoche rund 100 Bäume - meist hochstämmige Heimbuchen - gefällt werden.

Die EON-Ruhrgas-Mtarbeiter erklärten den Anwohnern, dass nach dem technischen Regelwerk für Gasleitungen Mindestabstände von Bäumen zur Gasleitung vorgeschrieben sind, um Schäden an der 78 Jahre alten Leitung 80 cm Durchmesser)  sowie dem dazugehörigen Steuerkabel zu verhindern.  Es gehe um hohe Sicherheitsanforderungen an Erdgasleitungen, so dass links und rechts von der Leitung ein Abstand von je zweieinhalb Metern  von hochstämmigen Bäumen frei bleiben müsse, damit kein Wurzelwerk Schäden anrichten kann. Das städtische Forstamt  sollte dann als Ersatz eine Unterpflanzung mit heimischen, standortgerechten Straucharten vornehmen.

Die Anwohner waren geschockt. "Was bleibt denn nach der Aktion, wenn sie einen Streifen von mehr als fünf Metern vom Baumbestand befreien? Wo kann bei dem nicht mehr zur Verfügung stehendem Platz Ersatz angepflanzt werden? Das ist wegen der direkt angrenzenden Straße auf der einen und der A3-Lärmschutzwand auf der anderen Seite gar nicht möglich. Das ist ein Kahlschlag und nichts anderes", so Anwohner Günter Kuske (Dritter von rechts vor dem Plan, links neben ihm EON-Forst-Ingenieur Jörg Korthoff/Foto Manfred Schneider). Oder eine andere Frage:

„Wer garantiert uns, dass aufgrund des Alters der Leitung die angesprochene Unterpflanzung nach einigen Jahren nicht auch wieder entfernt oder gar die Leitung komplett neu verlegt werden muss?“

Die EON-Ruhrgas-Mtarbeiter sagten den Anwohner daraufhin zu, die anvisierte Baumfällaktion zunächst zu verschieben, mit Experten in ihrem Unternehmen Rücksprache zu halten und dann mit den Anwohnern eine Begehung abzuhalten um auszuloten, was tatsächlich machbar ist und was nicht.

 

Bürgervereine Duisburgs beim OB

Die Bürgervereine Duisburgs kamen durch ihren Stadtverband einer alten Tradition nach und hatten den Oberbürgermeister gebeten, sich der Sorgen und Nöte der Vereinsvertreter der 19 Duisburger Bürger- und Heimatvereine anzunehmen.

Familien- und Kulturdezernent Karl Jansen (links) Adolf Sauerland (Mitte) und Stadtverbandsvorsitzender Rolf Peters beim Gespräch mit den Bürgervereinsvertretern im Rathaus.

Die Sorgen der Vereine reichten vom erhöhten Fahrzeugaufkommen in den Duisburger Straßen nach Einführung der Autobahn-Mautgebühr über die aktuelle Lage bei der MHD im Süden Duisburgs bis hin zum Angebot der Neudorfer, einen Standort für den Werthmannbrunnen anzubieten.

 Es gab aber auch einen besonderen Wunsch vom Vorsitzenden des Bürgervereins Stadtmitte Willi Decher, die Brücken Duisburgs bunt zu gestalten. Der Bürgerverein Wedau-Bissingheim lud alle zur Einweihung des nach dem Brand 2002 neu errichteten Aussichtsturm in im Bereich der 6-Seenplatte am 26. November einladen.

OB Sauerland ging auch auf die Bedenken bzw. Hilfeschreiben Neudorfer Institutionen ein, die sich Sorgen um den Aufmarsch der Nazis im Universitätsstadtteil machen. "Das ist nun einmal im Rahmen eines der höchsten demokratischen Güter wie dem Versammlungsrecht nicht zu verhindern", bedauerte der OB, "aber ich hoffe sehr, dass die zuständige Polizei in Duisburg das wieder so geschickt wie beim letzten Mal in den Griff bekommt."

Ein Exemplar der Neudorfer Chronik wurde dem Oberbürgermeister durch Ottmar Birke (links), stellvertretender Vorsitzender des Bürgervereins Duisburg-Neudorf und Harald Jeschke (rechts), Vorsitzender des Neudorfer Bürgervereins überreicht.

 

 

Von Harald Jeschke (Text) und Manfred Schneider (Fotos)

 

Es gärt bei den Anwohnern der Güterstrecke in Duisburg-Neudorf und Wedau/Bissingheim

Duisburg, 06. November 2005 - Die Angst im eigenen Haus geht um bei den Anwohnern der Güterzugstrecke Duisburg-Neudorf und Wedau/Bissingheim. Die Bürger fühlen sich in ihrem Lebensmittelpunkt, den eigenen vier Wänden, bedroht und nicht mehr sicher. Der Bahnbetrieb mit Zügen von rund 2000 Tonnen Last und mehr sorgt für gewaltige Erschütterungen und Schäden an den Gebäuden, fallen Dachziegel auf die Straße, verziehen sich zentnerschwere Terrassentüren derart, dass diese von Frauen kaum aufgezogen werden können.
Kinder werden nachts von Erdbebeben ähnlichen Ereignissen wachgerüttelt und haben Angstträume, Herzrhythmus- und Schlafstörungen sind an der Tages- bzw. "Nachtordnung".

 

 

 

Viele Bürger, die seit 50 oder gar 60 Jahren dort wohnen, würden gern die Stadt deswegen verlassen, aber wer kauft schon so ein Grundstück bzw. Haus nach den unglaublich angezogenem Güterverkehr seit dem Jahr 2000 mit rund 200 Zügen am Tag und in der Nacht. Die Bitten und Anfragen an Bahnverantwortliche wurden mit dem Satz "Wir machen auf unseren Strecken was, wann wo und wie wir es wollen" abgeschmettert. Menschen verachtend sagt der Volksmund dazu. "Was ziehst du Blödmann auch dorthin", sind Aussagen, die nicht zutreffen, weil hier Menschen schon mehr als eine halbes Jahrhundert leben und in den Jahrzehnten zuvor ne Probleme dieser t kannten. "Oh gleich kommt ein Zug" war eher die freudige Erwartung der Kinder in den 50-er und 60-er Jahren. Und Heute? "Die Strecke st Plan festgestellt worden, als diese Gleise sozusagen noch mit der Draisine bedient wurden", sagte ein namentlich nicht genannt werden wollenden Beamter des Eisenbahnbundesamtes.

 

Die Forderung der Bürger geht auch in die Richtung, dass die Verantwortlichen bei der Bahn AG durch Aufsichtsrat oder Bundesregierung so besetzt werden, dass auch die betroffenen Menschen verantwortlich in der Unternehmensexpansion mitgenommen werden und die, die Schaden verursachen, auch dafür zur Verantwortung gezogen werden.

Fotos: Manfred Schneider

 

Güterstrecke in Duisburg-Neudorf und Wedau/Bissingheim

Duisburg, 12. September 2005 - Jeder Dritte ist von Lärm genervt und gesundheitlich beeinträchtigt, sagt der Präsident des Umweltbundesamtes. Jeder Anwohner der Güterstrecke in Wedau/Bissingheim und Neudorf kann da bedauernd nur beipflichten. Nehmen wir einmal die Nacht vom 9. auf den 10. September, also von Freitag auf den Samstag. Rund 100 der Züge mit schwerstem Kaliber fuhren mit zum Teil unglaublich hohen Geschwindigkeiten durch die Bereiche, dutzende der Züge mussten wegen des Kreuzungsbereiches im Bereich Neudorf-Süd Vollbremsungen hinlegen, dass die Hausbewohner um die Statik der Gebäude bangten. Monatelang wurden die schlecht gewarteten Gleise nicht gepflegt. Dies blieb der Nacht von Sonntag auf den Montag (Mitternacht) vorbehalten. Allerdings hatten dabei sogar Anwohner der Lotharstraße neben dem unerträglichen Schleif- und Erschütterungslärm auch mit fliegenden Gesteinsbrocken von dem Gleis auf ihre Häuser zu kämpfen. Dass niemand zu Schaden kam ist eher als Glücksfall zu bezeichnen.

Wer einem anderen in der Bundesrepublik Schaden zufügt, wird dafür zu Recht bestraft. Wenn es sich um die Bahn handelt – Fehlanzeige? Ärzte sind nach ihrem Berufseid verpflichtet, Menschen zu helfen. Politiker leisten zwar auch einen Eid, wenn es aber darum geht, bei Großunternehmern Flagge zu zeigen, kommt so etwas wie „unterlassene Hilfeleistung“ oder ein nicht „dafür zuständig sein“. Anders kann man das Verhalten der Duisburger Volksvertreter kaum interpretieren, wenn es bei dem Einen nach eineinhalb Jahren noch nicht einmal eine Antwort auf 16 Seiten Faxmaterial gibt, beim Anderen vier Monate dauert, bis ein Rückruf erfolgt. Ein anderer ist überhaupt so gut wie nie erreichbar. Die Anwesenheit im Kaschmir ist eben wichtiger als Duisburger Belange.

Es gab aber auch schon einmal eine direkte Antwort auf mögliche Intervention bei der Bahn im Namen der Bürger: „Mit denen kann ich es aber ganz gut“. Der Bürger ist sprachlos. Es betrifft alle im Bundestag und Landtag vertretenen Partien. In naher Zukunft ist damit zu rechnen, dass es zu Bürgerprotesten kommen kann.

Erstaunlich, dass nach ersten Medienberichten es die FDP-Ratsfraktion war, die erstmals Hilfe im Rahmen ihrer Möglichkeiten angeboten hat.

Forderung der Bürger

Bürger fordern Nachtfahrverbot, Geschwindigkeitsbegrenzung, Überprüfung auf Feinstäube, da schwere Dieselloks zum Einsatz kommen, modernere Fahrzeugausrüstung zur Lärmminderung, "besonders überwachte Gleisanlagen nach EU-Richtlinie" und Lärmvorsorge. Und: Es müssen endlich die Verantwortlichen auch in Hinsicht auf das Verursacherprinzip im Schadensfall in die Pflicht genommen werden.

Tag_des_Denkmals - 0der auch: Denkmal in Not

Tag des offenen Denkmals am 11. September 2005 - bundesweites Programm Duisburger Konfliktpotenzial und Vorzeigeobjekte
mehr unter:
http://www.duisburgweb.de:


Das Waschhaus in der Einschornsteinsiedlung

www.waschhaus-neudorf.de

Worum geht es?

  • um den Erhalt eines in Deutschland einzigartigen Denkmalobjektes

  • um urbanes Leben im zentralen Bereich einer gesamten Siedlung in der die Menschen in einem Denkmal leben

  • um den Erhalt des besonderen Schutzes der gesamten Siedlung durch Denkmalwürdigkeit
    (Abriss des Waschhauses kann dazu führen - so die Denkmalbehörden - , dass der gesamte Denkmalschutz der Siedlung fällt)

  • um Schaffung von Arbeitsplätzen

Am Freitag, den 19. August 2005 hatte es auf Initiative des Bürgervereins einen runden Tisch bei Oderbürgermeister Adolf Sauerland mit Experten sowie dem Bezirksvorsteher Mitte gegeben.

Ergebnis: Der Oberbürgermeister sicherte eine Unterstützung bei der Antragstellung von Fördermitteln zur Sanierung bzw. dem langfristigen Erhalt des vom Gesetz her geschützten Objektes zu.

So könnte das zentrale Denkmalobjekt aussehen...

Kanalbaumaßnahmen in Duisburg-Neudorf
Duisburg, 16. August 2005 - Die Kanäle in der Ludgeristraße, dem Ludgeriplatz und der Oststraße sind sanierungsbedürftig und werden deshalb erneuert. Die Bauarbeiten werden voraussichtlich Ende Januar 2007 abgeschlossen sein.
Es wird darauf hingewiesen, dass es aufgrund der Erdbauarbeiten zu kurzfristigen Änderungen der vorgesehenen Verkehrsführung kommen kann.
 

Wirtschaftsbetriebe Duisburg bieten neue Grabarten auf den städtischen Friedhöfen an
 Nach der Verabschiedung der Friedhofssatzung im April dieses Jahres bieten die Wirtschaftsbetriebe Duisburg auf den städtischen Friedhöfen drei neue Grabarten an. Auf dem Waldfriedhof in Wanheimerort werden die Baumwahlgrabstätte für maximal vier Urnen pro Baum sowie ein Aschestreufeld auf dem Friedhof Mühlenberg in Rheinhausen angeboten. Voraussetzung für das Verstreuen der Asche ist allerdings, dass bereits zu Lebzeiten dieser Wunsch schriftlich niedergelegt wird. Auf den Friedhöfen Alt-Walsum, Mühlenberg, Fiskusstraße, Ostacker, Bügelstraße, Essenberg und auf dem Waldfriedhof werden Sargrasengrabstätten angeboten.
Die Pflege der drei Grabarten wird ausschließlich durch die Wirtschaftsbetriebe Duisburg durchgeführt. Mit diesen weiteren Angeboten wollen die Wirtschaftsbetriebe Duisburg den Ansprüchen einer zeitgemäßen Bestattungskultur gerecht werden.
Im Rahmen der geänderten Friedhofssatzung weisen die Wirtschaftsbetriebe Duisburg weiter darauf hin, dass bei anonymen Urnenbeisetzungen den Hinterbliebenen weder das Feld, auf dem die Urne beigesetzt wird, noch der Friedhof genannt wird.
Weitere Informationen erhalten Sie bei der Friedhofsverwaltung der Wirtschaftsbetriebe Duisburg unter der 0203/73875200 und beim Tag des Friedhofes, der dieses Jahr auf dem Friedhof Trompet in Rheinhausen am Sonntag, 18. September 2005, von 11.00 bis 18.00 Uhr, stattfindet.

Wochenmarkt erfolgreich gestartet - Neudorfer trotzten Regen
Duisburg, 5. August 2005 - Das ließen sich die Neudorfer nicht nehmen. Trotz einsetzendem Regen kamen sie zu Scharen zur Neueröffnung des Wochenmarktes in Neudorf-Süd auf der Gabrielstraße. "Das ist nicht zu glauben, einzelne Händler müssen Nachschub ordern, sind sozusagen leer gekauft worden", berichteten Mitarbeiter der Schlachthof und Märkte GmbH völlig überrascht nach etwa zwei Stunden Marktgeschehen auf der Gabrielstraße.
"Wenn sich das so fortsetzt,", meinten Aufsichtsrat der SMD Manfred Osenger und SMD-Geschäftsführer Peter Joppa unisono, "dann lagen wir mit Neudorf-Süd goldrichtig." Zur Eröffnung mit den Kreisjägern und ihrem Bläserchor sowie Politprominenz (CDU-Fraktionschefin Petra Vogt mit Mutter) sowie Bezirksvorsteher Heinrich Klose und der Chef des Bezirksamtes Mitte Wolfgang Komorowski ebenso hocherfreut über den gelungenen Start. Aber: "Der Markt muss auch von den Bürgern bis Dezember angenommen werden. Bis dahin läuft er auf Probe", meinten die Politiker. Will heißen, das die Neudorfer mit ihren Füßen bzw. dem Geldbeutel darüber abstimmen, ob dieser Markt eine Dauereinrichtung wird. "Es ist auf jeden Fall schon jetzt ein schnuckliger Markt", war Aufsichtsrat Manfred Osenger von der Atmosphäre angetan.

 

 

 

 

 

 

 

 

Trotz Regenschauer war der Andrang groß bei der Eröffnung des ersten Wochenmarktes auf der Gabrielstraße. Im Neudorfer Süden waren Kunden, Händler sowie die Organisatoren absolut zufrieden.

 

 

 

Paul Dick, Neudorfer und ein MSV-Fan, war der glückliche Gewinner der Verlosung. Sein Preis: Eine MSV-Vip-Logenkarte. Diese wurde ihm von SMD-Aufsichtsratmitglied und SPD-Ratsherr Manfred Osenger (links) sowie SMD-Geschäftsführer Peter Joppa (rechts) überreicht.

Fotos: Manfred Schneider

 

 

Wochenmarkt für Neudorf-Süd startet am Freitag auf der Gabrielstraße

Duisburg-Neudorf, 1. August 2005 - Die Installierung eines Wochenmarktes auf dem Vorplatz des Waschhauses inmitten der Einschonsteinsiedlung wird Realität. Am Freitag, den 5. August wird der Markt mit kleinen Fest und kleinen Geschenken für die Kunden starten. Bezirksvorsteher Heinrich Klose wird ihn ab 14:30 Uhr offiziell eröffnen.
Dieser Markt kann die Nahversorgungsprobleme nach Schließung des Frischmarktes an der Mozartstraße im Dezember 2004 zumindest lindern.

Rund 4000 Haushalte für die südlich des Sternbuschwegs und vor allem dort lebenden älteren Menschen aber auch des angrenzenden südlicher gelegenen Bereich Neudorfs waren erheblich von der Schließung betroffen. Der Markt "Auf Probe " bis Ende Dezember 2005 kann zumindest helfen, glaubten die Rutine-Mitstreiter und Bürgervereinsvertreter Anfang April.

Jetzt wird diese Idee umgesetzt. Ab Freitag, den 5. August 2005 soll der Wochenmarkt mit einem bestimmten Sortiment von rund 15 Händlern - darunter sogar der selten gewordene Pferdemetzger - wird der Markt auf der Gabrielstraße unmittelbar vor dem Waschhaus Freitag nachmittags (14 - 18:00 Uhr) seien Waren anbieten.
Peter Joppa, Geschäftsführer der SMD (Schlachthof und Märkte Duisburg GmbH), hatte die prekäre Situation rund um die Nahversorgung noch einmal deutlich aufgezeigt. Rund 151 Discounter in Duisburg haben die kleineren Anbieter verdrängt. Die Menschen, die nicht motorisiert sind, haben erhebliche Probleme bekommen. 56 Märkte n Duisburg mit einem Gesamtangebot von 26 000 laufenden Metern ist schon ein erhebliches Pfund um die größten Versorgungsengpässe lindern zu helfen. "Wir sind damit der größte Anbieter in dieser Stadt in diesem Beeich", erklärte Peter Joppa auf der Pressekonferenz im Bürgerbüro an der Gabrielstraße.

Schon seit einiger Zeit kämpfen der Bürgerverein und der Runde Tisch des Stadtteils um einen Wochenmarkt. "Die Anwohner müssen teilweise eine Strecke von 1400 Metern zurücklegen, um zum nächsten Supermarkt zu gelangen", schilderte Harald Jeschke, Vorsitzender des Bürgervereins, das Anliegen. So erinnerte sich sein Stellvertreter Ottmar Birke an eine ältere Dame. "Die Einkaufstüte hing um ihren Hals, als sie sich nach Hause schleppte", erklärte er den Zustand als unzumutbar.

"Von Seiten der Bürgerschaft scheint es eine breite Zustimmung für einen Wochenmarkt zu geben", schätzte Joppa die Voraussetzungen positiv ein. Wird der Markt von der Bevölkerung angenommen, kann er vom Rat der Stadt in die Marktsatzung aufgenommen werden", erklärte Peter Joppa. Die Anwohner entscheiden also selbst darüber, ob dieser Markt eine ständige Einrichtung werden kann.

 

 

 

 

 

Pressekonferenz zur Wochenmarkteröffnung im Bürgerbüro.
Foto: Manfred Schneider

Kanalbaumaßnahme in Duisburg-Neudorf
Duisburg. 29. Juli 2005 - Der Kanal auf dem Sternbuschweg auf der Höhe Finkenstraße in Duisburg-Neudorf ist eingebrochen und muss deshalb erneuert werden. Der Verkehr im Bereich der Finkenstraße / Holteistraße wird durch eine Ampelanlage geregelt. Die Bauarbeiten beginnen am 29. Juli 2005 und werden voraussichtlich am 05. August 2005 abgeschlossen sein.

Bürgerverein überlässt Internet-Domäne Sportamt
Wie es oft kommt im wahren Leben muss man ab und zu schnell reagieren, damit kein Schaden entstehen kann. Da der Sportpark-Wedau analog zum städtischen Katasteramt komplett zum Ortsteil Neudorf-Süd gehört, hatte sich der Bürgerverein auch vorsorglich die Internet-Domäne
www.sportpark-wedau.de gesichert. Man wird ja aus Erfahrung klug. Wollte doch in einem ähnlichen Fall einem Vorstandsmitglied ein spezieller User und Domäneninhaber für die Nutzung einer gewünschten, aber schon belegten Domäne mit süffisanter Aufforderung viel Geld abverlangen.
Das liegt dem Bürgerverein im angesprochenen Fall Sportpark fern, da hier Stadt und Bürgerverein die Aufwertung des hochkarätigen Areals wollen und unterstützen. Also wird in Kürze die Domäne
www.sportpark-wedau.de ohne "Nebengeräusche" den Besitzer wechseln.

Bürgerverein wächst - Mitglieder 300 und 301 aufgenommen
Sonntag, 17. Juli - "Wir wollten schon seit langem dem Bürgerverein beitreten", erklärte Jürgen Leidendecker, langjährige Funktionär von TuRa 88. Da auch seiner Frau Brigitte Mitglied wurde, erhöhte sich die Mitgliederzahl des noch jungen Vereins auf 300 und 301. Herzlichen willkommen in der Neudorfer Solidargemeinschaft.

Kiosk-Eröffnung an der Koloniestraße
Duisburg, 14. Juli 2005 - "Es hat nach einigen Anlaufschwierigkeiten doch noch geklappt. Pünktlich zur Eröffnung der World Games werden auch wir eröffnen", sagte ein junger Mann freudestrahlend. Das ehemalige "Büdchen" neben dem Eingang zur Kleingartenanlage "op de Heid" kurz vor dem Ende der Koloniestraße an der Ecke Kruppstraße wird nach jahrelangem Leerstand wieder belebt und am Donnerstag wieder eröffnet. So wird es hier im tiefen Süden Neudorfs auch am Sonntag wieder von den Betreibern Christel und Hartmut Frank-Jetzki und Dagmar Krey Lakritz oder Zeitschriften geben.
Am Eröffnungstag freuen sich Christel Frank-Jetzki und auf dem Rad Tochter Hanna.

Foto: Manfred Schneider

Bangen am Sternbuschweg - "Oase" soll Edeka-Parkangebotserweiterung weichen
Die bei vielen Neudorfer Bürgern beliebte "Oase" (Treff mit Bouleangebot) soll der Edeka-Expansion am Sternbuschweg weichen.

Goldene Hochzeit in Neudorf 
Duisburg-Neudorf, 13. Juli 2005 - Auf 50 Jahre Eheleben konnten am 13. Juli 2005 unsere Vereinsmitglieder, Maria und Richard Holtermann zurückblicken.

Die Glückwünsche vom Bürgerverein Neudorf und ein Glas mit dem eingravierten Wappen unseres Vereins, überbrachten Irene Gaspers und Siegrid Schneider. Wir wünschen dem Jubelpaar noch viele glückliche Jahre bei bester Gesundheit.
Bürgerverein Duisburg-Neudorf e.V.

Fotos/Repro: Manfred Schneider

 


Bürgerbüro bis Anfang August nicht besetzt
Duisburg, 12. Juli - Bis zum Freitag, den 5. August 2005 bleibt das Bürgerbüro des Bürgervereins geschlossen. Ab August wird das Bürgerbüro immer am Freitag (zuvor am Dienstag und am Mittwoch) zwischen 15:00 und 18:00 Uhr geöffnet sein.

World Games: Zufahrt zum Sportpark von der Kruppstraße an der Einmündung Masurenallee gesperrt.
Duisburg, 12. Juli 2005 - Sie wächst und wächst, die World-Games-Zeltstadt im Sportpark und vor allem rund um die MSV-Arena. Deshalb wurde die Zufahrt mit dem PKW im Bereich der Kruppstraße vom Kalkweg im Westen und ab Höhe der Masurenallee im Osten gesperrt.
Bereits seit dem 11.Juli ist sind die Friedrich-Alfred-Straße und die Kruppstraße durchgängig bis zum 25. Juli für den Fahrzeugverkehr gesperrt. Der Kalkweg - Hauptverkehrsader für alle im Sportpark Wedau stattfindenden Wettbewerbe der World Games 2005 - bleibt zwar befahrbar, jedoch kann allen ortskundigen Autofahrern, die nicht zu den Sportstätten direkt müssen, nur dringend empfohlen werden, diesen Bereich zu umfahren.

Ob WDR-Trucks, Gastronomielieferanten, Riesen-Stromaggregate, Bühnenaufbaumaterialien oder ganz Pavillons - dies alles wird derzeit zur Eröffnung der nach der Universiade 1989 größten Veranstaltung in Duisburg den World Games geleistet. Der logistische Aufwand ist enorm. Überall wird noch gewerkelt, gestrichen. aufgestellt oder installiert - es ist wie ein riesiger Bienenschwarm. Und mitten drin die ersten Athleten, Funktionäre und Gäste, die sich vorsichtig orientieren.

In der Eissporthalle wird der Boden für die Inliner präpariert und Eissporthallenleiter Jürgen Schmitz wuselt hierhin und dorthin. Draußen trifft man Skaterhockey-Bundestrainer Manfred Schmitz mit dem Verbandschef, der die Anlagen inspiziert. Mit hochrote Kopf und totalem Einsatz ist Biergarten-Gastronom Theo Hartjes dabei, sein Areal für die Gäste zu rüsten.

Vor dem Haupteingang der MSV-Arena stehen und wummern riesige Notstromaggregate, strömen Aktive und Medienvertreter ins Hauptportal wo World Games Medienchef und städtischer Pressesprecher Frank Kopatschek sein Team auf den Ansturm einschwört. Es läuft, wenn auch permanent unter Hochdruck. Und draußen wandern oder radeln neugierige und oft genug staunenden Duisburg an den Orten der unerhörten Betriebsamkeit vorbei.


Zweijähriges Bestehen des Bürgervereins Duisburg-Neudorf  

Am 8. Juli 2003 wurde der Bürgerverein Duisburg-Neudorf e. V ins Leben gerufen, am 5. August 2003 war die Eintragung im Vereinsregister des Amtsgerichtes erfolgt, im September folgte die Eintragung beim Finanzamt. 40 Bürger wohnten der Gründungsveranstaltung im Gemeindezentrum an der Gustav-Adolf-Straße bei, 36 Eintritte konnten in der ersten Woche verzeichnet werden.

Kontinuierlicher Zuwachs – 300 Mitglieder zum Zweijährigen
Am 7. Dezember 2003 konnte der Bürgerverein zur Feier der Eröffnung des Bürgerbüros an der Gabrielstraße 35 schon das 100. Mitglied begrüßen. Ende 2004 betrug der Mitgliederstamm 200 Bürger, nach dem 1. Neudorfer Empfang im Silberpalais schon knapp 250 und nun zum Zweijährigen wird dem Bürgerverein von 300 Bürgern der Rücken gestärkt. In seinen Reihen (Durchschnittsalter 55 Jahre, Anteil der weiblichen Mitglieder 49 Prozent) ist Prominenz aus der Duisburger Politik und ein Anteil von 15 Prozent aus der Unternehmerschaft bzw. dem Einzelhandel in Duisburg. 

Radius der Aktivitäten weit gestreut
Das junge und „aufmüpfige“ Bürgervereinsküken packte akute Themen, die den Bürger in seinem Lebensmittelpunkt Ortsteil und Domizil Duisburg-Neudorf betraf, energisch an. So beim Massenverkauf von Wohneinheiten, so beim Straßen- und Güterzuglärm, bei sanierungsbedürftigen Bereichen, Straßen oder auch Verkehrszentren. Dies immer dann, wenn es von der Stadtveraltung oder auch allen hochrangigen Politikern Duisburgs aufgrund fehlender Gelder oder politischen Mitwirkens keine große Aussicht auf direkte Unterstützung (Bereich Bahn, Autobahnlärm, Massenverkäufen) zu geben schien. 

Von der Gründung bis zum Zweijährigen gab es:
Mehr als 200 öffentliche Veranstaltungen, darunter 20 Stammtische, 150 Bürgersprechstunden im Bürgerbüro an der Gabrielstraße, in Zukunft ab September 2005 auch im Neudorfer Tor und 80 öffentliche Veranstaltungen. Darunter den Neudorfer Empfang, Siedlungsfeste, Bürgerbälle und eine Vielzahl von Bürgerversammlungen, Fahrten und Besuche.  

Einmischungen ergaben: Sanierung der "Alte Lotharstraße"
Seit Jahren bemühten sich die Anwohner der "Alten Lotharstraße" gemeinsam mit den Bezirkspolitikern und seit Gründung des Bürgervereins Duisburg-Neudorf e.V. auch dieser vehement um die dringend erforderliche Sanierung der Straße.  Die unzähligen Besucher des Cafe Steinbruchs auch aus der Nachbarstadt Mülheim schüttelten immer wieder den Kopf über den Zustand der Straße.

Immer wieder hatte die Stadt mit echtem Bedauern erklären müssen, dass die Gelder hierfür fehlen. Nun aber hat die Bezirksvertretung Mitte beschlossen, den Bereich der Straße noch in 2005 zu sanieren. Dies wird allerdings nicht sofort im kompletten sanierungsbedürftigen Bereich der Fall sein. "Es wird nicht willkürlich, sondern nach sinnvollen Teilbereichen erfolgen und es wird analog zur städtischen Satzung nach einem bestimmten Schlüssel eine rund 80-prozentige Kostenbeteiligung der Anwohner geben", hieß es von kompetenter städtischer Stelle.

Bürgervereins-Antrag auf Querungshilfe für Rollstuhlfahrer in der Gabrielstraße hatte Erfolg

Im Juli 2004 stellte der Bürgerverein den Antrag, den Rollstuhlfahrern in der Einschornsteinsiedlung das Überqueren der Straße zu erleichtern. Zugeparkte Gehwege und hohe Bordsteine lassen die schwerstbehinderten Bürger oft genug verzweifeln und brachten diese auch in Gefahr. Unbürokratisch und schnell entschied die Bezirksverwaltung Duisburg-Mitte unter der Leitung von Amtsleiter Wolfgang Komorowski bei einer Ortsbesichtigung Mitte Februar, dass die Bordsteine erstens abgesenkt werden und zweitens wird auch dadurch das Parken an abgesenkten Bordsteinen zur verbotswidrigen Angelegenheit gemacht.


Verkehrssituation Kreuzungsbereich Graben-, Karl-Lehr- und Kommandantenstraße soll nach Antrag des Bürgervereins entschärft werden
Verschiedene Fachämter beteiligen sich derzeit an einer Untersuchung, die Erleichterung für die Fußgänger in diesem Bereich bringen soll. Neben kleineren Umbaumaßnahmen an der Einmündung wird ein Komplettumbau, wie auch der Einsatz von Lichtsignalanlagen überprüft. In diesem Zusammenhang wird es in den nächsten Monaten eine Verkehrszählung geben, um gesicherte Daten zur Beurteilung der Varianten zu erhalten. An den Bau eines Verteilerkreises wird nicht gedacht.


Aktive oder passive Lärmsanierung der Güterstrecke in Duisburg-Neudorf zeichnet sich ab - Abwanderung durch Lärm

Nach einem dauerhaften und umfangreichen Schriftverkehr des Bürgervereins mit Bundesministerien und der Bahn AG war die neben der Autobahn A 3 größte Lärmquelle Neudorfs und Bissingheims auf die Dringlichkeitsliste zur Sanierung der Koalitionsregierung bzw. des Bundesverkehrsministeriums im Herbst 2003 aufgenommen worden. Im Juli 2004 war die Bestandsaufnahme der im Bundesgebiet zu sanierenden Bahnstrecken vom Bundesministerium abgeschlossen. Nach weiterein Informationsgesprächen und Nachhaken des Bürgervereins im Februar 2005 wurde unisono vom Ministerium aber auch von der mit den Baumaßnahmen zur Lärmsanierung beauftragten DB Projektgruppe in Köln erklärt: "Das in Deutschland größte Projekt mit insgesamt 7,8 Kilometern Länge ist in der ,Pipeline'!"

Das heißt im Klartext: Schalltechnische Untersuchungen und die ersten Kontakte mit der Stadt könnten vielleicht schon in 2005 anlaufen, wäre es eventuell im Jahre 2006 denkbar, dass die Bürgerbeteiligung zu dem Großprojekt stattfinden könnte.

Die gesamte Stecke in der Weiterführung in Richtung Süden hat auch sehr viel mit dem neuen Bebauungsplänen in Neudorf-Süd und Wedau/Bissingheim 1060 und 1061 zu tun. Auf dem ehemaligen Rangiergelände bzw. dem Ausbesserungswerk Wedau (das zu Neudorf-Süd gehört) plant die Bahn-Vermarktungsgesellschaft Aurelis hochwertige Bebauung. Auch deswegen soll es wegen der immer stärker frequentierten Güterstrecke ein elektronisches Stellwerk im Bereich der Kruppstraße zur effizienteren Steckenführung geben.

Die gesamte Stecke in der Weiterführung in Richtung Süden hat auch sehr viel mit dem neuen Bebauungsplänen in Neudorf-Süd und Wedau/Bissingheim 1060 und 1061 zu tun. Auf dem ehemaligen Rangiergelände bzw. dem Ausbesserungswerk Wedau (das zu Neudorf-Süd gehört) plant die Bahn-Vermarktungsgesellschaft Aurelis hochwertige Bebauung. Auch deswegen soll es wegen der immer stärker frequentierten Güterstrecke ein elektronisches Stellwerk im Bereich der Kruppstraße zur effizienteren Steckenführung geben.

Die Bürger in Wedau/Bissingheim und Neudorf klagen immer häufiger über die erheblichen Lärmbelästigungen und Schäden durch Erschütterungen an Gebäuden. Immer mehr Bürger fordern Gemeinschaftsaktionen gegen die Tag- und Nachtaktivitäten mit den zu hohen Geschwindigkeiten der Züge, den Vollbremsungen nachts mitten im Wohngebiet der zigtausend Tonnen schweren Züge. Immer mehr langjährige Bürger wollen auch deshalb die Stadt verlassen, immer mehr Bürger klagen über erhebliche Gesundheitsprobleme. Bürger, die das Eisenbahnbundesamt um Hilfe angeschrieben haben, beklagen sich über die aus ihrer Sicht einseitigen Antworten und fordern auch mehr Aktivitäten seitens der Politik.

Auch deshalb war es sehr schwer Investoren für Wohngebiete zu finden, die in einem erheblichen Maße massiv veräußert wurden. Die Lebensqualität der gesamten Bereiche wurde als nicht optimal bezeichnet, die Finanzierung durch die Hausbanken oft genug auch deshalb abgelehnt. Der Stadt und den Unternehmen in Duisburg entstand somit erheblicher wirtschaftlicher Schaden, die Abwanderung in den so genannten "Speckgürtel" war auch eine Folge der Lärmprobleme und der schleppenden Sanierungsbereitschaft der Eigentümer dieser betroffenen Liegenschaften.

Forderung der Bürger nach Verantwortlichkeit werden lauter, selbst Justizministerien und Verwaltungsrichter sowie Experten in Hinsicht auf Planfeststellungsverfahren sehen Handlungsbedarf, wenn eine Strecke vor Jahrzehnten "Plan festgestellt" wurde, als die Rahmenbedingungen sich völlig anders als heute darstellten. 


Waschhaus-Dachsanierung gestartet
Duisburg, 15. Juni 2005 - Ab heute gab es für die Bewohner der Richard-Dehmel-Straße eine Sperrung ihrer Straße, da schweres Gerät bereit gestellt wurde. Die Dachsanierung/Sicherung  des Waschhauses wurde gestartet.

30 Jahre Kita in Neudorf: Tag der offenen Tür
Duisburg, 15. Juni 2005 - Zum Tag der offenen Tür lädt die Städtische Kindertageseinrichtung auf der Schumannstraße 8 in Duisburg-Neudorf am Mittwoch, 22. Juni, von 10.30 bis 14 Uhr ein. Anlass ist das 30-jährige Jubiläum der Bildungseinrichtung. Eltern, Kinder und interessierte Bürger können an diesem Tag den Kindergartenalltag kennen lernen. Vorgestellt werden die wichtigsten Projekte der Einrichtung wie der Förderverein und die Sprachförderung. Außerdem gibt es die Info-Börse "Rund ums Kind" mit Kooperationspartnern und Institutionen aus Neudorf. Beteiligt sind die Arbeiterwohlfahrt (AWO) Duisburg, das Institut für Jugendhilfe, das Jugend- und das Gesundheitsamt, die Polizei, Grundschulen, die Regionale Arbeitsstelle zur Förderung von Kindern und Jugendlichen aus Zuwandererfamilien (RAA), ein Buchladen sowie eine Tanz- und eine Musikschule. Für den kulinarischen Höhepunkt sorgen die Eltern der Kita-Kinder mit internationalen Spezialitäten unter dem Motto "Essen rund um die Welt".


Wochenmarkt in Neudorf-Süd ist machbar 

Von Manfred Schneider 

Fehlende Nahversorgung in Neudorf-Süd, seit der Schließung des EDEKA-Marktes an der Mozartstraße, war das Thema eines Diskussionsabends, zu dem der “Runde Tisch in Neudorf“(RuTiNe), des Bürgerverein Neudorf, die Bürger dieses Stadtteils eingeladen hatte. Zu diesem Thema referierte der Geschäftsführer der Schlachthof und Märkte GmbH (SMD), Duisburg, Peter Joppa. 

Der Vorsitzende des Bürgervereins, Harald Jeschke (rechts im Bild), machte den Anwesenden noch mal deutlich, wie weit zum Teil die Wege bis zum nächsten Frischmarkt sind. Aus diesem Grund hat der RuTiNe den Antrag zur Eröffnung eines Bauermarktes eingebracht. Der Standort untere Gabrielstraße wäre dazu bestens geeignet und verkehrstechnisch unproblematisch. Lt. Jeschke wurden vergebens diverse Gespräche geführt, um die leer stehenden Räumlichkeiten wieder mit einem Frischmarkt zu versehen. 

Geschäftsführer Peter Joppa (links im Bild), teilte den Anwesenden mit, dass dem SMD das Problem bekannt ist und man wisse auch, dass nicht alle Einkäufe beim Discounter erledigt werden können. Auch seien die nähesten Wochenmärkte, auf dem Ludgerieplatz und Duissern, in der Tat zum Einkauf für ältere Bürger nicht geeignet. 

Den von dem RuTiNe angestrebten Bauernmarkt wird es keinesfalls geben, da ein solcher nur mit Erzeugern, die schlecht zu bekommen sind, geführte werden kann. Theoretisch wäre jedoch ein Wochenmarkt in der unteren Gabrielstraße möglich, auf dem Frischwaren wie Obst und Gemüse, Backwaren, Fleisch- und Wurstwaren, Fisch und Geflügel, Eier, Butter, Käse und ggf. Textilien unw. Angeboten werden. Eine der wichtigsten Voraussetzungen zur Installierung eines Wochenmarktes ist, dass eine breite Akzeptanz in der Bevölkerung für einen solchen Markt besteht, die aber gegeben scheint. 

Die Empfehlung von Peter Joppa, wenn, dann sollte der Wochenmarkt Freitagnachmittag, in der Zeit von 14:00 – 18:00 Uhr stattfinden.


Die Sanierung des Waschhauses in der Einschornsteinsiedlung läuft an

Duisburg/Mönchengladbach, 12. Mai 2005 - Vor einigen Tagen erhielt der Bürgerverein Duisburg-Neudorf Post. In einem Brief des Geschäftsführers der Bremischen Wohnungsgesellschaft nach Auftrag des neuen Eigentümers blackstone group wurde dem Bürgerverein die Immobilie rund um das denkmalgeschützte Objekt Waschhaus als Spende angeboten.

Eine konkrete Verhandlung der Bürgervereins-Vertreter am Mittwoch, den 11. Mai 2005 in Mönchengladbach mit den Geschäftsführern der Bremischen Wohnungsgesellschaft Herrn Horst Marschner sowie dem ebenfalls von der blackstone group erworbenen Mönchengladbacher Unternehmen Gladbau (sanierungsausführende Gesellschaft) Herrn Willi Lehnen ergab, dass schon ab Juni 2005 die Sanierung der Wohneinheiten der Bremischen Wohnungsgesellschaft in der Einschornsteinsiedlung aber auch die des Waschhauses beginnen soll. Von der blackstone group wurde eine finanzielle „Begleitung“ in der Phase der Wiederbelebung des Objekts angekündigt.  

Zunächst einmal werden alle notwendigen Baumaßnahmen zur Bestandssicherung des Objektes Waschhaus vorgenommen (Dach), anschließend die komplette Sanierung mit einem derzeit geschätzten Volumen von 700 000 bis 900 000 Euro.

Welcher Nutzung das Waschhaus nach der Sanierung zugeführt werden kann, wird mit den Bürgern, den Politiker und der Verwaltung, aber auch mit Städtebauförderungs-Institutionen erarbeitet. Erste Gespräche gab es schon Anfang 2004 mit dem Bauministerium Vesper, in den letzten Tagen aber auch mit anderen Einrichtungen.
Der Bürgerverein möchte dieses doch aufwändige Projekt mit einem starken Partner angehen.


Verkehrssituation Kreuzungsbereich Graben-, Karl-Lehr- und Kommandantenstraße soll nach Antrag des Bürgervereins entschärft werden

Verschiedene Fachämter beteiligen sich derzeit an einer Untersuchung, die Erleichterung für die Fußgänger in diesem Bereich bringen soll.  Neben kleineren Umbaumaßnahmen an der Einmündung wird ein Komplettumbau, wie auch der Einsatz von Lichtsignalanlagen überprüft. In diesem Zusammenhang wird es in den nächsten Monaten eine Verkehrszählung geben, um gesicherte Daten zur Beurteilung der Varianten zu erhalten. An den Bau eines Verteilerkreises wird nicht gedacht.

Einrichtung eines Verkehrs beruhigten Bereiches in der Gneisenaustraße

Einstimmig stimmte die Bezirksvertretung zu, den Straßenabschnitt Gneisenaustraße von der Gabrielkirche bis zum Wendehammer an der Koloniestraße als Verkehrs beruhigen Bereich auszuweisen. ES geht hier um die Sicherheit von spielenden Kindern.

Parkscheibenregelung an der Netteleckstraße
Diese Regelung soll für fünf Parkplätze werktags von 09:00 bis 19:00 Uhr zunächst als Probelauf unmittelbar vor dem Extra-Markt anlaufen.

Reinigung Tunnel Koloniestraße
Nach über zwei Jahren Vorarbeit des Bezirksamtes kann nun mit Hilfe der Wirtschaftsbetrieb und dem Verein für sauberes Duisburg die Reinigung an zwei Samstagen (23. und 30. April 2005) durchgeführt werden. Es gab auch den Vorschlag, nach der Reinigung auch an eine Gestaltung der Wände heranzugehen.


Aktive oder passive Lärmsanierung der Güterstrecke in Duisburg-Neudorf zeichnet sich ab - Abwanderung durch Lärm

Nach einem dauerhaften und umfangreichen Schriftverkehr des Bürgervereins mit Bundesministerien und der Bahn AG war die neben der Autobahn A 3 größte Lärmquelle Neudorfs und Bissingheims auf die Dringlichkeitsliste zur Sanierung der Koalitionsregierung bzw. des Bundesverkehrsministeriums im Herbst 2003 aufgenommen worden. Im Juli 2004 war die Bestandsaufnahme der im Bundesgebiet zu sanierenden Bahnstrecken vom Bundesministerium abgeschlossen. Nach weiterein Informationsgesprächen und Nachhaken des Bürgervereins im Februar 2005 wurde unisono vom Ministerium aber auch von der mit den Baumaßnahmen zur Lärmsanierung beauftragten DB Projektgruppe in Köln erklärt: "Das in Deutschland größte Projekt mit insgesamt 7,8 Kilometern Länge ist in der ,Pipeline'!"

Das heißt im Klartext: Schalltechnische Untersuchungen und die ersten Kontakte mit der Stadt könnten vielleicht schon in 2005 anlaufen, wäre es eventuell im Jahre 2006 denkbar, dass die Bürgerbeteiligung zu dem Großprojekt stattfinden könnte. Die gesamte Stecke in der Weiterführung in Richtung Süden hat auch sehr viel mit dem neuen Bebauungsplänen in Neudorf-Süd und Wedau/Bissingheim 1060 und 1061 zu tun. Auf dem ehemaligen Rangiergelände bzw. dem Ausbesserungswerk Wedau (das zu Neudorf-Süd gehört) plant die Bahn-Vermarktungsgesellschaft Aurelis hochwertige Bebauung. Auch deswegen soll es wegen der immer stärker frequentierten Güterstrecke ein elektronisches Stellwerk im Bereich der Kruppstraße zur effizienteren Steckenführung geben.

Die Bürger in Wedau/Bissingheim und Neudorf klagen immer häufiger über die erheblichen Lärmbelästigungen und Schäden durch Erschütterungen an Gebäuden. Immer mehr Bürger fordern Gemeinschaftsaktionen gegen die Tag- und Nachtaktivitäten mit den zu hohen Geschwindigkeiten der Züge, den Vollbremsungen nachts mitten im Wohngebiet der zigtausend Tonnen schweren Züge. Immer mehr langjährige Bürger wollen auch deshalb die Stadt verlassen, immer mehr Bürger klagen über erhebliche Gesundheitsprobleme. Bürger, die das Eisenbahnbundesamt um Hilfe angeschrieben haben, beklagen sich über die aus ihrer Sicht einseitigen Antworten und fordern auch mehr Aktivitäten seitens der Politik.

Auch deshalb war es sehr schwer Investoren für Wohngebiete zu finden, die in einem erheblichen Maße massiv veräußert wurden. Die Lebensqualität der gesamten Bereiche wurde als nicht optimal bezeichnet, die Finanzierung durch Hausbanken oft genug auch deshalb abgelehnt. Der Stadt und den Unternehmen in Duisburg entstand somit erheblicher wirtschaftlicher Schaden, die Abwanderung in den so genannten "Speckgürtel" war auch eine Folge der Lärmprobleme und der schleppenden Sanierungsbereitschaft der Eigentümer dieser betroffenen Liegenschaften.

Forderung der Bürger nach Verantwortlichkeit werden lauter, selbst Justizministerien und Verwaltungsrichter sowie Experten in Hinsicht auf Planfeststellungsverfahren sehen Handlungsbedarf, wenn eine Strecke vor Jahrzehnten "Plan festgestellt" wurde, als die Rahmenbedingungen sich völlig anders als heute darstellten.


Herzlichen Glückwunsch!  

Der Bürgerverein Duisburg-Neudorf gratuliert dem MSV Duisburg zum Aufstieg in die 1. Bundesliga.

Duisburg, 9. Mai 2005 - Seit fünf Jahren spielt das sportliche Duisburger Aushängeschild in der zweiten Fußball-Bundesliga. Nach vergeblichen Anläufen in den letzten Spielzeiten standen Duisburgs Zebras in dieser Saison von Anfang an oben in der Tabelle, haben kleine sportliche Durststrecken überwinden müssen und aus eigener Kraft immer wieder die notwendigen Schritte in Richtung Aufstieg geschafft. Das hat imponiert, das kommt an. 

Eine Initialzündung für den sportlichen Erfolg war mit Sicherheit der Bau der neuen sportlichen Heimat der Zebras. Damit wurde beim Team, den treuen Fans aber auf jeden Fall auch bei allen Duisburgern ein echtes Aufbruchsgefühl geweckt.

Es gibt in 46 Stadtteilen Duisburgs leider kaum eine echte Identifizierung mit der Stadt Duisburg, der MSV Duisburg ist sozusagen stellvertretend die Identifikation mit der arg gebeutelten Stadt schlechthin. Wir meinen, dass dies ein unschätzbares Pfund für die kommende Saison in der 1. Fußball-Bundesliga  sein wird, in der die schwierigste Aufgabe überhaupt verlangt wird – eben gute Leistungen zu bestätigen. 

Wir wünschen den Zebras mit der sportlichen Heimat im Neudorfer Süden den Erfolg  zur sportlichen und wirtschaftlichen Herausforderung.

 Bürgerverein Duisburg-Neudorf e.V.

 Harald Jeschke
- 1. Vorsitzender -


Herzlichen Glückwunsch! 

Der Bürgerverein Duisburg-Neudorf gratuliert dem EV Duisburg zur Zweitbundesliga-Meisterschaft und sportlichen Aufstieg in die DEL. 

Seit dem Frühjahr 1981 gab es kein erstklassiges Eishockey mehr in Duisburg – nun hat der EV Duisburg es wieder geschafft. Die Sportstadt Duisburg hat wieder einen wunderschönen bunten Tupfer in einer der höchsten deutschen Spielklassen. 

Im März 1979 hatte es zuletzt ein Duisburger Eishockeyteam geschafft, die höchste Liga zu erreichen. In dem Aufstiegsjahr 1979/80 wurden die Eintrittskarten in der Eissporthalle, die in Neudorf-Süd angesiedelt ist, sozusagen wie Erbhöfe gehandelt. 

Wir wünschen den Füchsen aus dem Neudorfer Süden mit Trainer Dieter Hegen und Hauptgesellschafter Ralf Pape alles Gute zur sportlichen und wirtschaftlichen Herausforderung. 

Bürgerverein Duisburg-Neudorf e.V.

Harald Jeschke
- 1. Vorsitzender -

Geschichte der Eissporthalle

Ein weiterer Glückwunsch geht an den Neudorfer Verein von der Kammerstraße TuRa 88 zum Aufstieg der 1. Fußballmannschaft von Trainer Ralf Kessen in die Landesliga.


Neuer Eigentümer der "Bremischen" blackstone setzt Zusage zur Wohnungssanierung um

Mittwoch, 13. April 2005 -An den Ostertagen gab es per E-Mail einen Schriftwechsel zwischen dem Bürgerverein und dem für Deutschland verantwortlichen Unternehmens-Vertreter Frank Forster der blackstone Group (US-Investor) in London, der die gesamten Liegenschaften der Bremischen Wohnungsgesellschaft und damit den Löwenanteil in der Einschornsteinsiedlung erworben hat. Kern der Antwort: "Mit der Sanierung der Wohnungen beginnen wir in naher Zukunft, nach dem Eingang des Schadensberichtes der Duisburger Ordnungsbehörde und dem Denkmalschutzamt wird das Thema Waschhaus angegangen."

Am heutigen Mittwoch war eine Delegation der zur backstone group gehören Firma Gladbau aus Mönchengladbach in der Einschornsteinsiedlung. Delegationsleiter Schmitz zum Bürgerverein: "Wir prüfen die letzten Ausschreibungen und die Gesamtkosten der Sanierung und beginnen umgehend mit der Sanierung der Wohnungen. Wir starten an der Kreutzerstraße." Es fand noch eine gemeinsame Begehung im Waschhaus statt.


„Runder Tisch in Neudorf“ möchte Bauernmarkt auf dem Waschhausvorplatz in der Einschornsteinsiedlung ansiedeln

 

Die ersten Ideen nach der ersten „Arbeitssitzung“ des neu gegründeten Runden Tischs in Neudorf liegen vor, nahm die Bündelung der Kräfte Fahrt auf. 

Zunächst wurde auf der Sitzung des Runden Tisches in Neudorf am Montag, den 11. April 2005 im Cafe Steinbruch das Koordinatoren-/Leitungsteam festgelegt.

 

Sprecher des Runden Tischs: Harald Jeschke
(Vorsitzender Bürgerverein Duisburg-Neudorf)

Stellvertreter: Dietmar Tersteegen (Computerfachhändler)

Organisationsbereich: Manfred Schneider (Beiratsmitglied Bürgerverein Duisburg-Neudorf und Pro Duisburg)

 

Dem Leitungsteam gehören weiterhin an:

Birgit Hambuch (Familienhilfezentrum Neudorf)
Irene Gaspers

Erika ten Eicken (Friseurstudio)

Ottmar Birke

Peter Flesch

Stefan Reinschmidt  

Zuarbeitende Gremien und dessen Vertreter:
Ralf Meurer, Geschäftsführer Wirtschaftförderung Duisburg
Sabine Hölscher Projektmanagerin Wirtschaftförderung Duisburg
Thomas Patermann, Geschäftsführer Wirtschaftsbetriebe Duisburg
Wolfgang Komorowski, Bezirksamtleiter
Sigrid Volk-Cuypers (Ratsmitglied)
Heinrich Klose, Bezirksvorsteher Mitte

Einige Einzelhändler sowie Institutionsvertreter haben signalisiert, sich ebenfalls noch einbringen zu wollen. Die Internetadresse des Runden Tischs: www.rutine.org oder auch www.bv-neudorf.de 

Nahversorgungsengpässe im Frischmarktbereich könnte Wochenmarkt lösen helfen

Die Bemühungen der Wirtschaftsförderung Duisburg unter der Federführung von Geschäftsführer Ralf Meurer und Projektmanagerin Sabine Hölscher richten sich auf die Wiederbelebung des im Dezember 2004 geschlossenen Frischmarktes an der Mozartstraße. Hier laufen durchaus interessante Gespräche, zu einem Abschluss kamen diese aber noch nicht.
So könnte die Installierung eines Wochenmarktes auf dem Vorplatz des Waschhauses inmitten der Einschonsteinsiedlung die Engpässe für die dort lebenden älteren Menschen aber auch des angrenzenden südlicher gelegenen Bereich Neudorfs durchaus beheben, glauben die Rutine-Mitstreiter.
Erste Gespräche mit den Verantwortlichen der Stadt in Hinsicht der Machbarkeit erbrachten positive Signale aber noch keine abschließenden Ergebnisse, da die Politik noch konkret eingebunden werden muss. 

Weitere Ergebnisse der ersten echten Rutine-Arbeitstagung
Bürgerbefragung

Noch im Frühjahr soll eine allgemeine Bürgerbefragung zum Stadtteil Neudorf anlaufen, um konkret herauszufinden, wo der Schuh tatsächlich drückt. 

Selbsthilfegruppe

Einrichtung einer Art „bürgerlichen Selbsthilfegruppe für Arbeitssuchende“, um z. B. EVD-Kenntnisse aufzufrischen oder zumindest die Grundbegriffe zu erläutern


Rahmenplan Sportpark Wedau – Nur Visionen oder doch umsetzbar? Hoch interessante aber auch brisante Aufwertung könnte bis 2015 erfolgen

Duisburg, 06. April 2005 - Mehr als 40 im Sportpark an der Wedau ansässige Vereine, Politiker, Bürger und Medienvertreter waren der Einladung der Stadt-Projektentwicklung, Sportverwaltung, Landschaftsplanern sowie Wasserbau- und Umwelttechnikern gefolgt, um sich den Rahmenplan Sportpark Wedau erklären zu lassen.

"Es geht um die erste Stufe des Rahmenplans, darum den Betroffenen die Planungen zu erläutern, Kritik, Anregungen und Wünsche zu sammeln, aber auch um die Finanzierung und den zeitlichen Rahmen abzustecken", erklärte Martin Linne, Leiter Stadtentwicklung.  Und: "Es geht auch um die Errichtung eines Parallelkanals für die hier 2007 stattfindende Kanu-WM – aber auch den Bogen zu spannen vom Sportpark zum Rheinpark Hochfeld."

"Es sind zunächst Bilder des Rahmenplans, die wir zum Projekt Sportpark Wedau 2015 vermitteln wollen und um den international schon guten Ruf des Sportparks neu zu defi­nieren", erklärte der Vertreter der Landschaftsplaner von der Firma Boyer & Schulze (BSL). Diese Bilder hatten es in sich. Nach eingehenden Untersuchungen zur Verkehrsan­bindung des Sportparks, den Stellplatzmöglichkeiten und unter Einbeziehung des Bebau­ungsplanes 1060 im Neudorfer Süden mit dem Gelände des von der Bahn AG stillgeleg­ten ehemaligen Ausbesserungswerkes Duisburg-Wedau. Diese Einbeziehung hatte grundlegende Bedeutung für die Landschafts- und Verkehrsplaner in einem Areal von 200 Hektar Größe mit 56 Hektar Wasserfläche.

So soll die Masurenallee eine echte neue Verkehrsader mit Anbindung des Sportparks Wedau an die 6-Seenplatte werden. Gedacht ist daran, die Straße in Südrichtung vom Ende des Barbarasees nicht dem jetzigen Verlauf zuzuordnen, sondern durch das ehema­lige Gelände des Ausbesserungswerkes hindurch in Richtung 6-Seenplatte zu führen. Ab der Kurve in Höhe der WSV-Einfahrt wird der westlich gelegene Teil als völlig neuer Be­reich geplant, mit einem möglichen Slalomkanal und dem VfL Wedau, der ein wenig ver­lagert werden soll. In diesem Bereich soll auch die Neuaufforstung des für den geplanten  Parallelkanals wegfallenden Waldbestandes stattfinden. "Rund 10 Hektar Fläche wird auf der westlichen Seite der Regattabahn für den Parallel- und den Seitenkanal wegfallen. Die Aufforstung soll auf der östlichen Seite im Bereich des ehemaligen Ausbesserungs­werkes vorgenommen werden", erklärte Horst Linne.

Auch wegen der neuen und aufwändigen Slalomstrecke soll die unterschiedliche Wasser­höhe zwischen dem Barbarasee und der Regattabahn ausgeglichen werden. Befürchtun­gen der dort ansässigen Wassersport- und Freizeitvereine, dass ihre Flächen überspült werden könnten, wurden von den Planern nebst Sportamtsleiter Heinz Gerd Janßen nicht geteilt. "Es wird ein von einer elektronischen Einrichtung her reguliertes einheitliches Wasserniveau von 30,3 Metern über Null auf beiden Seiten geben", erklärte der Sport­amtsleiter.

Im Bereich des Ausbesserungswerkes soll aber auch Gewerbe angesiedelt werden und eine größere Freifläche (Veranstaltungswiese) für zwei neue Stellplätze (P 9 und P 10 genannt) mit jeweils rund 1.300 bzw. 1.400 Parklätzen errichtet werden. Dies darum, da die Verkehrs- und Landschaftsplaner eine die komplette Regattabahn überspannende Brücke planen.  

Dieser große Brückenschlag soll den gesamten Sportparkbereich aufwerten aber auch entlasten, da die Verkehrsführung geändert werden soll mit neuen Anbindungen an die Auffahrt zur Stadtautobahn A 59 bzw. eine neue Straße entlang der Bahnlinie (Trödel­marktbereich) angelegt wird.

Weiterhin ist daran gedacht, den Sportplatzbereich (FC Taxi) an der Wacholderstraße auch wegen des dreistreifigen Ausbaus in den Sportpark Wedau zu verlagern, auf dem bisherigen Gelände soll eine Wohnbebauung erfolgen. Mit einbezogen wurde die Park­platzsituation an den Kliniken am Kalkweg, wo in Höhe der Einfahrt zur Versehrtensport­gemeinschaft bzw. dem Club Raffelberg ein neuer zentraler Parkplatz entstehen soll, der die Gesamtsituation dort entschärfen könnte.

Auch soll ein neuer Platz mit Treff-Charakter am wichtigen Startbereich der Regattabahn an der Grenze Neudorfs zu Wedau angelegt werden.

Im Sportpark selbst soll im Bereich des jetzigen Biergarten (World Games Plaza genannt) ein zentraler Mittelpunkt des Sportparks mit einem Gebäude für die Gastronomie entste­hen. Der Schlackenberg könnte, um ihm überhaupt einer Nutzung zuzuführen, in einen Mountainbike-Hügel umgestaltet werden, um auch der neuen olympischen Sportart und dem Trendsport der Jugend gerecht zu werden. Im neuen Ostbereich an der Masurenal­lee wird darüber nachgedacht, mit der Universität zusammen arbeitende Institute anzu­siedeln. Die "Neue Masurenallee" wird die Osttangente zur Verbindung von Sportpark und 6-Seenplatte schlechthin, da mit dem Brückenschlag auch zugleich eine neue Ost-West-Verbindung entsteht.

"Dieser neue Bereich im Osten der Regattastrecke wird, so von der Politik gewünscht, eine 1a-Adresse", erklärte der Vertreter der Landschaftsplaner. Ein neues Logo für den Sportpark Wedau wurde gleich mit angeboten.

Der Bürgerverein Duisburg-Neudorf stellte auf der Versammlung klar: "Dies ist eine hochkarätige und hochvisionäre Planung, die in Deutschland einzigartig wäre, der Stadt Duisburg aber auch allen Vereinen im Sportpark eine unglaubliche Aufwertung bietet und sehr hohen Imagetransfer bedeutet. Es gibt aber zwei Knackpunkte. Wie sieht es erstens mit der Finanzierung aus und kann zweitens allen Umwelt- und Schutzgemeinschaften vermittelt werden, dass der hohe Wegfall an Bäumen auch entsprechend kompensiert wird." 

Wenn diese beiden Punkte zufrieden stellend geklärt wären, dann muss so ein Projekt mit allen Kräften unterstützt werden.


Erschließung und nicht nur Sanierung der „Alten Lotharstraße“

Neudorf, 30. März 2005 - Seit vielen Jahren bemühten sich die Anwohner der so genannten "Alten Lotharstraße" ge­meinsam mit den Bezirkspolitikern und seit Gründung des Bürgervereins Duis­burg-Neudorf e.V. auch dieser vehement um die dringend erforderliche Sanie­rung der Straße. Wiederholt hatte die Stadt mit echtem Bedauern erklären müssen, dass die Gel­der hierfür fehlen. Der Bereich soll noch in 2005 in Angriff genommen werden.
Aber:„Die Erschließung der Straße in diesem Bereich ist nie endgültig abgeschlossen worden. Das wird mit einer Sanierung der Fahrbahn jetzt endlich vorgenommen“, überraschte Ulrich Grupe, Abteilungsleiter Projektleitmanagement der Stadt Duisburg auf der Versammlung des Bürgervereins die Anwohner.

Soll heißen, dass die Entwässerung, die Anlegung von Bürgersteigen und Parkbuchten in drei sinnvollen Teilbereichen (Baulosen) noch in diesem Jahr in Angriff genommen werden soll, wobei auch die  Fahrbahndecke saniert wird. Der Bereich mit direkt zwei Baulosen wird von der Koloniestraße ausgehend bis zur Einmündung der Steinbruchstraße nach Ausschreibung und Genehmigung der Bezirksregierung Düsseldorf noch in 2005 (Herbst) in Angriff genommen. Den dritten Teil (Einmündung Steinbruchstraße in die Lotharstraße bis zur ersten Unterführung) soll in 2006 beantragt und genehmigt werden.

Das bedeutet, dass die Grundstückseigentümer des betroffenen Bereiches der drei Bauabschnitte – und nur diese - je nach Art der Nutzung (privat oder gewerblich) nach Anrechnung ihrer der Vergangenheit geleisteten Erschließungsmaßnehmen angerechnet bekommen, aber nach endgültiger Fertigstellung der drei Bauabschnitte nach einem kompliziertem Schlüssel bis zu 80 Prozent der bis jetzt geschätzten 350 000 Euro Kosten anteilsgemäß mittragen sollen. Eine Zahlung in Raten sei möglich.

Das führte zu Diskussionen, da einige Anwohner den Charakter der Anliegerstraße nicht sehen wollten, eher auf Durchgangsstraße plädieren, was zu geringerer Kostenbeteiligung führen soll.

Da der Kostenfaktor der Knackpunkt schlechthin ist, wird es unter Beteiligung des Amtes für Baurecht am Dienstag, den 26.April 2005 ab 19:00 Uhr im Cafe Steinbruch unter der Führung des Bürgervereins eine weitere Anwohnerversammlung geben. Bis dahin können die Anwohner auch noch Anregungen und Wünsche zur Gestaltung einbringen.


Richtfest für Neudorfer Tor

Duisburg, 18. März 2005
- "In der Rekordbauzeit von nur acht Monaten können wir heute schon das Richtfest an diesem 16 Millionen Euro teuren Objekt mit 110 Tiefgaragen feiern. Und das bei ungewöhnlicher Straßenüberquerung", freute sich Gebag-Geschäftsführer Dietmar Cremer heute an der Neudorfer Kammerstraße.

"Dieses ist ein weiteres Zeichen, dass sich in unserer Stadt etwas tut, so wie mit den neuen Projekten wie dem Infineon-Bau im Duisburger Süden oder dem Ruhrorter Medical-Center", war auch Duisburgs erster Bürger Adolf Sauerland wie die anwesende Prominenz aus Politik, Verwaltung, der Wirtschaft wie auch die Vertreter vom so genannte Ankermieter des Objekts, der Barmer Ersatzkasse, sehr angetan.
Die Ersatzkasse wird mit rund 140 Mitarbeitern rund 3000 des 7000 Quadtratmeter großen Gesamtangebotes belegen und von Neudorf aus rund 105 000 Mitglieder betreuen.
Im ebenerdigen Bereich des neuen Vorzeigeobjektes auf der rechten Seite der Kammerstraße wird der Bürgerverein Duisburg-Neudorf ab September in den Räumen der Barmer Ersatzkasse Sprechstunden abhalten.


Einladung zur Anwohnerversammlung der „Alten Lotharstraße“

Am:             Dienstag, den 29. März 2005
Zeit:            19:00 Uhr
Ort:             Saal Cafe Steinbruch
Anlass:        Sanierung der „Alte Lotharstraße“

Referent:     Herr Ulrich Grupe
                  Abteilungsleiter Projektleitmanagement der Stadt Duisburg

Seit vielen Jahren bemühten sich die Anwohner der "Alten Lotharstraße" ge­meinsam mit den Bezirkspolitikern und seit Gründung des Bürgervereins Duisburg-Neudorf e.V. auch dieser vehement um die dringend erforderliche Sanierung der Straße.
Die unzähligen Besucher des Cafe Steinbruchs auch aus der Nachbarstadt Mülheim schüttelten immer wieder den Kopf über den Zustand der Straße.

Wiederholt hatte die Stadt mit echtem Bedauern erklären müssen, dass die Gel­der hierfür fehlen. Nun aber hat die Bezirksvertretung Mitte beschlossen, den Bereich der Straße noch in 2005 zu sanieren. Dies wird allerdings nicht sofort im kompletten sanierungsbedürftigen Bereich der Fall sein. "Es wird nicht willkürlich, sondern nach sinnvollen Teilbereichen erfolgen und es wird analog zur städtischen Satzung nach einem bestimmten Schlüssel eine rund 80-prozentige Kostenbeteiligung der Anwohner geben", hieß es von kompetenter städtischer Stelle.

Diese Ausführung wollen wir mit dem städtischen Abteilungsleiter Projektleitma­nagement, Herrn Ulrich Grupe, den Anwohnern näher erläutern.

 Bürgerverein Duisburg-Neudorf e. V.  


 


 

„RuTiNe - Runder Tisch in Neudorf“ tagt am Montag, den 11. April

 


Am:             Montag, den 11. April 2005

Zeit:           19:00 Uhr
Ort:             Duisburg-Neudorf, kleiner Saal Cafe Steinbruch ("Alte Lotharstraße")
Anlass:        Weiterführende Versammlung - Konstituierung

 

„Wir-AG“ in Neudorf - zu bearbeitende Problemfelder:

*      Gewährleistung der Nahversorgung in Neudorf
Mobile Versorgung der immer älter und immobiler werdenden Bevölkerung?

*      Lokales Bündnis in Neudorf
(Institutionen, Vereine, Interessengemeinschaften, Einzelhandel, Politik und Verwaltung)

*      Neudorfer Veranstaltungskalender

*      Strukturwandel / Bevölkerungsschwund trifft Städte


Offener Brief

Duisburg, den 14.03.2005

Sehr geehrter Herr Ministerpräsident Steinbrück,

Sehr geehrter Herr Rüttgers, 

der Bürgerverein Neudorf aber auch die Bürgervereine der angrenzenden Ortsteile haben Fragen und hoffen auf Antworten. 

Gibt es aus Ihrer Sicht Lösungen in Hinsicht auf die großflächige Lärmbelästigung durch die Autobahn A3 (Kaiserberg) und die Güterzugstrecke, die in den Berei­chen Duisburg-Neudorf und Duisburg-Wedau/Bissingheim die Nerven und Ge­sundheit der Bürger Tag und Nacht erheblich strapazieren.
Eine Folge ist, dass neben dem Einwohnerschwund durch demografischen Wandel bereits viele der alteingesessenen Bürger die Stadt verlassen haben und auch noch mehr Bürger sich mit diesem Gedanken tragen, da die Lebensqualität in diesem Bereich ständig sinkt. 

Welche Unterstützung kann es für die von dem Massenverkauf von Wohneinheiten bzw. ganzen Siedlungen an ausländische Unternehmen (US-Fondsgesellschaften wie Fortress, Blackstone u. a.) betroffenen Bürger von der Landesregierung neben der schon existierenden Gesetzgebung (Mieterschutz) geben?   

Wie kann die Landesregierung der immer stärker weg brechenden Nahversorgung im Frischmarktbereich für eine immer immobiler werdende Bevölkerung entgegen wirken? Für ein vom Haushaltssicherungs-Notkonzept betroffene Stadt wie Duisburg mit 18,1 Prozent an Arbeitssuchenden besteht kaum Aussicht auf umfassende Unterstützung im Bereich Zentrenstruktur. 

Welche Antworten können Sie den Bürgern geben? 

Mit freundlichen Grüßen 

Harald Jeschke

 -1. Vorsitzender -


Nörgeln hatte Erfolg: "Alte Lotharstraße" wird saniert

Seit Jahren bemühten sich die Anwohner der "Alten Lotharstraße" gemeinsam mit den Bezirkspolitikern und seit Gründung des Bürgervereins Duisburg-Neudorf e.V. auch dieser vehement um die dringend erforderliche Sanierung der Straße.
Die unzähligen Besucher des Cafe Steinbruchs auch aus der Nachbarstadt Mülheim schüttelten immer wieder den Kopf über den Zustand der Straße.

Immer wieder hatte die Stadt mit echtem Bedauern erklären müssen, dass die Gelder hierfür fehlen. Nun aber hat die Bezirksvertretung Mitte beschlossen, den Bereich der Straße noch in 2005 zu sanieren. Dies wird allerdings nicht sofort im kompletten sanierungsbedürftigen Bereich der Fall sein. "Es wird nicht willkürlich sondern nach sinnvollen Teilbereichen erfolgen und es wird analog zur städtischen Satzung nach einem bestimmten Schlüssel eine rund 80-prozentige Kostenbeteiligung der Anwohner geben", hieß es von kompetenter städtischer Stelle.


Bürgervereins-Antrag auf Querungshilfe für Rollstuhlfahrer in der Gabrielstraße hatte Erfolg

Im Juli 2004 stellte der Bürgerverein den Antrag, den Rollstuhlfahrern in der Einschornsteinsiedlung das Überqueren der Straße zu erleichtern. Zugeparkte Gehwege und hohe Bordsteine lassen die schwerstbehinderten Bürger oft genug verzweifeln und brachten diese auch in Gefahr. Unbürokratisch und schnell entschied die Bezirksverwaltung Duisburg-Mitte unter der Leitung von Amtsleiter Wolfgang Komorowski bei einer Ortsbesichtigung Mitte Februar, dass die Bordsteine erstens abgesenkt werden und zweitens auch dadurch das Parken an abgesenkten Bordsteinen zur verbotswidrigen Angelegenheit macht.



Einladung

Gründungsveranstaltung „RuTiNe - Runder Tisch in Neudorf“  

Am: Donnerstag, den 24. Februar 2005
Zeit: 19:30 Uhr
Ort: Wintergarten Gaststätte Paulaner, Duisburg-Neudorf, Neudorfer Straße
Anlass: Gründungsveranstaltung „
Runder Tisch in Neudorf“
 
                                                                                                                                                  

 Bürgerverein möchte „Runden Tisch in Neudorf“ 

Dort wo Menschen wohnen, wollen sie auch wissen, warum etwas im direkten Umfeld geschieht, ob das zu Veränderungen führt und ihre Lebenssituation möglicherweise verändert bzw. beeinflusst wird.

Betätigungsfelder von rund 22 Millionen Bürgern in rund 15 unterschiedlichen Bereichen in Deutschland im bürgerschaftlichen Engagement verdeutlichen, dass sich der Bürger sehr für sein direktes oder auch erweitertes Umfeld interessiert.

Die häufigste Organisationsform ist hier eindeutig der Verein, aber die so genannten „runden Tische“ haben seit Jahren in einem immer größeren werden Maß die Probleme der unterschiedlichsten Interessegruppen in einzelnen Stadtteilen – und darüber hinaus – an gemeinsamen Lösungen gearbeitet.

   Im Idealfall wurden städtische Tochtergesellschaften in Form von „Entwicklungs-Gesellschaften“ ins Leben gerufen, die auch mit Finanzmittel zur Umsetzung von Projekten ausgestattet wurden.

Problemfelder durch Kaufverhalten und demografischen Wandel  

*       Bevölkerungsschwund

*       Strukturwandel in den Städten 

*       Gewährleistung der Nahversorgung
Mobile Versorgung der immer älter und immobiler werdenden Bevölkerung?

*       Reicht ein Muss an verbesserter Familienpolitik allein aus um dem demografischen Wandel entgegen wirken zu können?

*       Ausrichtung der Sportvereine auf den demografischen Wandel und Veränderungsbedarf
 

Leserbrief zum Antrag der SPD-Bezirksvertreter Mitte zum Neudorfer Waschhaus und entsprechenden Zeitungsartikeln zum von der SPD angestrebten Abriss
 

'Ein Blick auf die Homepage 'http://www.waschhaus-neudorf.de' hätte den Mitgliedern der Bezirksvertretung gezeigt, das zur Zeit Bemühungen angestrebt werden, ein neues Nutzungskonzept zu erarbeiten. Aber der Abriss des unter Denkmalschutz stehenden Gebäudes ist für die Politiker bestimmt äußerst wichtig, sie benötigen das Gelände bestimmt für den Ausbau von Multi-Casa, dies würde den Stadtteil ja ungemein aufwerten.
Dies kann bestimmt nicht so wichtig sein, denn in Neudorf liegt eine ca. 10 mal so große Fläche an der Bismarckstraße nunmehr seit gut 20 Jahren brach.
Ein Abriss würde die Siedlung ihres Wahrzeichens berauben.
Mit dieser Veröffentlichung will der Jahrzehnte alte SPD-Filz im Stadtrat wahrscheinlich von seiner Unfähigkeit ablenken, endlich bei der Planung von 'Multi-Casa' in die Puschen zu kommen. Angriff ist ja bekanntlich die beste Verteidigung. '
 
Mit freundlichen Grüßen aus Duisburg-Neudorf
 
Harm Harmsen

Anmerkung: Leserbriefe müssen nicht der Meinung der Herausgeber dieser Bürgervereinseite entsprechen
- - - - - - - - - - - - - - - -

Aktuelle Situation Einschornsteinsiedlung/Waschhaus

Es geht derzeit um rund 180 Wohneinheiten des Bestandes der Bremischen Gesellschaft, der Ladenzeile an der Gabrielstraße und dem zentralem Waschhausbereich.

Grundlage aller Aktivitäten des Bürgervereins war und ist die von der oberen Denkmalbehörde in Düsseldorf sowie der Duisburger Behörde eindeutige Aussage, dass auf Grund der gesetzlichen Bestimmungen kein Abriss möglich sei, auch deshalb wurde dem Eigentümer seitens der Stadt Duisburg eine Bestandssicherung auferlegt.

Der Bürgerverein hatte Anfang des Jahres 2004 mit einem eigenen Konzept versucht, den Eigentümer entweder zum Sanieren oder zum Verkauf der gesamten Einheiten zu animieren. Das vom Bürgerverein beim Ministerium in Düsseldorf vorlegte Konzept war analog zum Denkmalschutz spitzenförderungswürdig, da es den früheren Nutzungen als Bürgerzentrum entspricht und den Bestimmungen des Denkmalschutzes nicht zuwider läuft

Natürlich gibt es in der Einschornsteinsiedlung unterschiedliche Meinungen zum Thema. Einige Bewohner der Einschornsteinsiedlung können sich einen Abriss aufgrund des jetzigen Zustandes vorstellen, einige wollen unbedingt ein Parkhaus, andere eine für den Bürger verträgliche Nutzung. Gemeint ist eine nicht die Bewohner über Gebühr belästigende Nutzung, auf jeden Fall aber eine Änderung des "Schandflecks" mitten in der Wohnsiedlung.

Dass schnell gehandelt werden sollte ist jedem klar, dem entgegen stehen die derzeitigen Veränderungen (Gesellschafterveränderungen beim Eigentümer und der aktuelle Verkauf der "Bremischen" an das US-Unternehmen Blackstone.

Auch aufgrund es derzeitigen Zustandes des Waschhauses und der Sanierungsbedürftigkeit des Wohnbestandes stellt sich der Investorenmarkt nicht so dar, als ob hier Unternehmer Schlange stehen würden. Sollte es keinen Sanierer für das Waschhaus geben, ist die Gesamtveräußerung und damit die Investitionsbereitschaft des großen Liegenschaftsbestandes gefährdet, droht die gesamte Struktur des Bestandes sowie der Siedlungscharakter und die Lebensqualität der gesamten Siedlung zu kippen. Auch deshalb bemühte sich der Bürgerverein mit einem humanen Konzept (rund 1000 Quadratmeter Angebot für medizinische Massagen, vielleicht eine neue sportliche Heimat für die Bundesliga-Trampolinturner von TuRa 88) sowie dem Erhalt des großen Saals mit Hilfe der Ministerien gegen zu steuern.

Auch aufgrund der Bemühungen des Bürgervereins gibt es derzeit zwei Investoren.  Der nicht aus Duisburg stammende Investor würde aber nur die Wohnbestände mit der Ladenzeile, nicht aber den Kernbereich des Waschhauses mit elf Wohnungen kaufen und sanieren. Mit einem möglichen weiteren Investor aus Duisburg sind seit Ende Januar 2005 erste Gespräche geführt worden. Bis Ende Februar könnte sich eine Lösung abzeichnen, wenn es gelingt, dem Aufsichtsratbeschluss der "Bremischen" alles komplett zu verkaufen, Rechnung getragen werden könnte.
Das steht und fällt mit einem Nutzungs- und Sanierungskonzept für das Waschhaus. Die Denkmalbehörde reagierte zum Antrag der SPD mit Unverständnis, eine Dokumentation seitens der Stadt würde immer auf das gleiche Ergebnis hinaus laufen, dass es eine gesetzliche Vorgabe gibt. Ein Gutachten zur Machbarkeit in Umwandlung des Waschhauses in Eigentumswohnungen ist 2001 erstellt worden, die Bremische hatte aber keine Realisierungschance gesehen.

Der Bürgerverein unterstützt jeden Eigentümer/Investor, der den derzeitigen Zustand ändert. Analog zum Duisserner Fall "Gesundheitszentrum Sölken" kann sich der Bürgerverein in diesem zentralen Wohngebiet der Einschornsteinsiedlung keinen alltäglichen "Wellness- oder Fitness-Betrieb von 07:00 bis 23:00 Uhr vorstellen.  Warum aber einige Bewohner der Einschornsteinsiedlung eine generelle Nutzung des Waschhauses mit der Begründung Lärm und Abgase ablehnen, gleichzeitig aber ein Parkhaus wünschen, ist wohl der allgemeinen Einstellung zuzuorden, dass dem eigenen PKW ein höherer Stellenwert eingeräumt wird.
- - - - - - - - - - - - - - - -

Kanalbaumaßnahme auf der Koloniestraße in Duisburg-Neudorf

Duisburg. Der Kanal auf der Koloniestraße, zwischen Grabenstraße und Sternbuschweg, ist sanierungsbedürftig und wird deshalb erneuert. Die Bauarbeiten beginnen am 17.01.2005 und werden voraussichtlich Ende Mai abgeschlossen.
Während der gesamten Bauzeit wird die Koloniestraße, zwischen Grabenstraße und Sternbuschweg, in Fahrtrichtung Mülheim und in Fahrtrichtung Innenstadt zeitweise nur einspurig befahrbar sein. Die Linksabbieger die in den Sternbuschweg in Fahrtrichtung Mülheimer Straße abbiegen möchten, werden über die Grabenstraße und Kammerstraße umgeleitet.

Es wird darauf hingewiesen, dass es aufgrund der Erdbauarbeiten zu kurzfristigen Änderungen der vorgesehenen Verkehrsführung kommen kann. Die Wirtschaftsbetriebe sind bemüht, die Belastungen so gering wie möglich zu halten, bitten jedoch um Verständnis für unvermeidliche Behinderungen.

- - - - - - - - - - - - - - - -

 Briefe/Anträge des Bürgervereins im Dezember 2004 an:

Minister für Städtebau und Wohnen, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen
40190 Düsseldorf 

Michael Vesper 
 - - - - - - - - - - - - - - -

Bundesministerium für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen
Invalidenstraße 44
10115 Berlin
Dr. Manfred Stolpe

 - - - - - - - - - - - - - - -

Ministerium für Umwelt und Naturschutz,
Landwirtschaft und Verbraucherschutz
des Landes Nordrhein-Westfalen

Schwanstr. 3, 40476 Düsseldorf
Bärbel Höhn

 - - - - - - - - - - - - - - -

Oberbürgermeister der Stadt Duisburg
Adolf Sauerland
 - - - - - - - - - - - - - - -

Antrag an die Bezirksvertretung Duisburg-Mitte zur Gründung bzw. Einbeziehung in die bestehende Entwicklungsgesellschaft Duisburg
 - - - - - - - - - - - - - - -

Anmerkung: Einige Briefe wurden schon beantwortet, zur aktuellen Nahversorgungslage mit Frischangeboten wird der Bürgerverein auf der Mitgliederversammlung am Donnerstag, den 7. April 2005 (mit Wahlen) ab 19:00 Uhr im neuen Presseraum der MSV-Arena auch mit Falk Tonscheidt (Edeka-Sprecher Niederrhein) einen sachkundigen Referenten haben.

Runder Tisch in Neudorf

Unterstützung für den Stadtteil Duisburg-Neudorf
Einrichtung einer „Neudorfer Entwicklungsgemeinschaft/Gesellschaft NEG“ 

Es geht um die Nahversorgung der Bevölkerung, es geht um Einzelhändler, deren Umsatz eine Aufrechterhaltung ihres Marktes nicht mehr rechtfertigt. Mit der Aufgabe eines Marktes ist die Nahversorgung im direkten Umfeld vor allem für ältere Menschen er­schwert. Neben diesem Aspekt geht es auch um ortsnahe Arbeitsplätze, um die Infra­struktur eines Stadtteils mit tausenden von Wohneinheiten, um die Verschlechterung der Lebensqualität und der Investitionsbereitschaft der Immobilienbranche.  

Gewollte Sicherstellung der Nahversorgung in Neudorf-Süd  - LagebeschreibungDie zentrale Versorgung für Gesamt-Neudorf gilt nach einer GFK-Analyse (Auftragsstudie der Stadt Duisburg zur Situation „Einzelhandel in Duisburg“) als attraktiv mit Kaufkraft­bindung aus dem Umfeld.

Diese Analyse muss für den Bereich Neudorf-Süd gänzlich anders bewertet werden.

Grund: Im Bereich südlich der zentralen Versorgungsstraße Sternbuschweg / Komman­danten- / Grabenstraße gibt es seit der Schließung des Frischmarktes an der Mozart­straße am 11. Dezember 2004 kein Frischmarktangebot mehr.

Die Situation durch die Schließung des Frischmarktes an der Mozartstraße in Neudorf-Süd und vor einem Jahr der Tengelmann-Filiale auf der Oststraße ist nicht neu.  

Wenn analog zur GfK-Untersuchung aus absatzwirtschaftlicher wie versorgungsstruktu­reller eine gute fußläufige Versorgungssituation innerhalb eines Radius’ von 600 Metern Gültigkeit hat und bei über 1200 Meter von einer defizitären Situation gesprochen wird, so trifft das Zweite voll auf den südlichen Bereich Neudorf zu.  
Versorgungsschwerpunkt Sternbuschweg/Kommandantenstraße
Hard-Discounter: Aldi, Lidl - Kommandantenstraße, Sternbuschweg
Softdiscounter  mit Frischtheke: Plus, Lidl teilweise - Kommandantenstraße
Verbrauchermärkte mit Vollsortiment: Rewe, Edeka - Sternbuschweg
SB-Warenhaus -

Bereiche in Neudorf-Süd und die fußläufige Versorgung

Lage

Versorgung durch

Entfernung von

Westlich der Kammerstraße + südlich des Sternbusch­wegs

Bäckerei Ecke Gneisenaustr/Kammerstr

Einschornsteinsiedlung bis zu 900 m

 

 

Bereich Steinbruchstr./“alte „Lotharstr./Waldhornweg Bis zu 1500 m

Nördlich des Stenbuschwegs

REWE-Frischmarkt

Einschornsteinsiedlung 700 bis zu 900 m

 

 

Straußsiedlung 600 – 800 m

 

 

Bereich Steinbruchstr./Waldhornweg 1400 bis zu 1700 m

 

Lidl, Aldi, Plus, Schlecker
Kommandantenstr.

Bis zu 500 m mehr

 Fazit:
Die Bewohner der Einschornsteinsiedlung, der Straußsiedlung und des Wohnbereiches Steinbruchstraße „alte Lotharstraße“ haben zum Grundlebensmitteleinkauf Fußwege von 1,4 bis zu 3,4 km zu bewältigen.

Mit den öffentlichen Personen-Nahverkehrsmitteln ist dies mit Umsteigen möglich, aber dadurch für ältere Menschen sehr erschwert. 

Der Bürgerverein Duisburg-Neudorf e. V. versucht hier in Neudorf in Zusammenhang mit den bekannten Massenverkäufen von Liegenschaften den sanierungsbedürftigen Woh­nungsbestand sowie die gewachsenen Mieterstrukturen zu erhalten. 

Der Verkauf der GAGFAH durch den Bund an die amerikanische Fondsgesellschaft Fortress mit rund 1000 Wohneinheiten in Duisburg im Oktober 2004, die Veräußerungen der  Volks­fürsorge-Liegenschaften 2003 sowie der Bestand der Bremischen Gesellschaft (191 Wohnein­heiten, Ladenzeile und zentralem Waschhaus allein mit ca. 2500 qm Fläche) trifft diesen Universitäts-Stadtteil ganz besonders. 

Auf Grund des Wohnungszuschnitts liegt die Altersstruktur im oberen Bereich. Hinzu kommt, dass es zu Leerständen kommt, da die Verunsicherung groß ist und die Belegung mit Bedarfsgemeinschaften zunimmt. Es kommt zu Abwanderungen.

 Dies wird im direkten Umfeld noch verstärkt

§      durch die Schließung von Frischmärkten aber auch

§      durch die Lärmbelästigungen durch die A 3 Oberhausen – Duisburg-Wedau/Kaiserberg

§      durch die inmitten der Siedlung liegenden Kettenfabrik mit Hammerwerk und LKW-Andienung in beengten Straßen sowie

§       durch die Güterzugstrecke, die durch den Ortsteil führt und seit 2001 verstärkt frequentiert wird und zu den Nachtzeiten für die Bevölkerung (Lärm und Erschütterungen) unerträglich geworden ist

§      durch schlechte Straßenzustände, stark frequentierte Kreuzungen, Parkraumprobleme und dem äußeren Erscheinungsbild in den Stadtteil-Eingangsbereichen (Tunnels Kolo­nie- und Mülheimer Straße) 

Was kann getan werden?

Es ist gelungen, das Bundes-Verkehrsministerium zu überzeugen, den Streckenbereich der Güterzugstrecke in der gesamten Länge von annähernd acht Kilometern auf die Dringlich­keitsli­ste der Koalitions­regierung zur Lärmsanierung setzten zu lassen. Eine Durchführung der aktiven wie passiven Lärmschutzmaßnahmen (kein Rechtsanspruch) könnte erfolgen, wenn es zu keinen weiteren restriktiven Maßnahmen des Bundes an die Bahn (DB-Pro­jektgruppe) kommt. 

Den Bemühungen des Bürgervereins gemeinsam mit der Stadt Duisburg partnerschaftlich an der Verbesserung der (Immobilien) Investitionslandschaft zu arbeiten sind Grenzen ge­setzt, da die Stadt bedauerlicherweise dem Haushaltssicherungskonzept unterliegt und somit nur sehr eingeschränkt unterstützen kann.

Dies gilt auch im Bereich des Areals Carstanjens Garten, der durch Ratsbeschluss und Landesförderung in Hinsicht auf Ansiedlung von IT-Technologie seit Jahren für eine Brach­fläche in bester Stadtlage in Uni-Nähe sorgt. Es muss der Versuch unternommen werden, Investoren zu gewinnen, die in Senioren­heime oder in betreutes Wohnen investieren möchten.

Im Klartext: Es ist ein Bündel von Maßnahmen notwendig, um in diesem Universitätsstadtteil die Investitionsbereitschaft von Unternehmen durch Verbesserung der Infra­struktur zu erhö­hen. Der Bürgerverein ist mit einer Reihe von Informationsveranstaltun­gen mit den Käufern der Liegenschaften aktiv geworden, hat zum Erhalt der Denkmal geschützten Siedlung und des zentralen Objektes „Waschhaus“ dem Bauministerium bzw. der Denkmalschutzbehörde ein eigenes Konzept zur Um­wandlung in ein Bürger-, Jugend- und Gesundheitszentrum vorgestellt, das der Spitzenförderwürdigkeit – so die Behörde - gerecht wird.  

Problemfeld Kettenfabrik

Wo bestehen Chancen, einem Unternehmen wie der Kettenfabrik eine Verlagerung „schmackhaft“ zu machen. Im Klartext: Gibt es finanzielle Möglichkeiten einer gesamten Siedlung zu helfen?  

Eine Verlagerung in einen Bereich, der eine gefahrlosere Andienung durch den LKW-Ver­kehr ohne Beeinträchtigung durch/für Bewohner und zudem für die Anwohner der Wild­straße, Koloniestraße und der gesamten Einschornsteinsieldung keine Lärmbelästigungen mehr mit sich bringt wäre für beiden Seiten vorteilhaft, schafft bessere Wettbewerbsbe­dingungen für das Unternehmen und gesteigerte Lebensqualität für die Anwohner. Es wäre auch eine erhebliche Verbesserung der Investitionslandschaft im direkten Umfeld gegeben.

Weiterhin könnte die dann frei werdende Fläche für Parkraum und einer Spielfläche für Kinder genutzt werden. Der Bedarf nach Unterstützung ist groß. In einem Gespräch könnten die Möglichkeiten ausgelotet werden.

Harald Jeschke
-1. Vorsitzender-

- - - - - - - - - - - - - - - -

Silberpalais in Neudorf:
Privatinitiative wertet Zufahrt zur Innenstadt auf


Duisburg. Die Umgestaltung der Mülheimer Straße im Bereich der Einmündung Neudorfer Straße ist abgeschlossen. Eine aufwändig begrünte Verkehrsinsel wertet die Zufahrt zur Innenstadt aus Richtung Mülheim deutlich auf. Die Verlegung der Straße ermöglichte eine verbesserte Verkehrsführung für den Rad- und Fußgängerverkehr und führt in diesem Bereich zu einer Erhöhung der Verkehrssicherheit. Die Gestaltungselemente der Freiflächengestaltung rund um das Silberpalais, dem ehemaligen Klöckner Haus, wurden auf der Verkehrsinsel fortgesetzt, optisch interessante, überdimensionale "Pflanzschalen" aus witterungsbeständigem Kortenstahl bilden die Akzente dieser Neugestaltung.

Ermöglicht hat diesen erfolgreichen Umbau die Initiative der "Silberpalais GmbH", die durch die private Investition nicht nur das eigene Umfeld des markanten Bürokomplexes erneuerte, sondern auch in eine Aufwertung des öffentlichen Raumes, der Straße mit einer Verlegung der Rad- und Fußwege und der Begrünung der Verkehrsinsel investierte. Die so entstandene harmonisch sich einfügende Gestaltung und optische Anbindung des Goerdeler Parks hat das Zufahrtsportal zur Innenstadt erheblich aufgewertet. So profitiert von der Patenschaft nicht nur die Eigentümergesellschaft der Büroimmobile, sondern auch die Öffentlichkeit. Der Einsatz der privaten Investition ermöglichte die großzügige Umgestaltung, die Pflege der neu entstanden grünen Insel wird ebenfalls durch den privaten Investor gewährleistet. Dieses Beispiel für "Public Private Partnership" im öffentlichen Raum ist wegweisend für weitere Maßnahmen im Stadtgebiet.

- - - - - - - - - - - - - - - -


 
Neudorfer Polizist auf Achse
(Per Rad von Duisburg in 17 Etappen vom 29. September bis zum 15. Oktober nach Barcelona)

- - - - - - - - - - - - - - - -


Oberbürgermeister-Stichwahl hatte Auswirkung bei Ehrung von Klaus Bahr 

Bürgervereins-Vorstandsmitglied erhielt Verdienstorden


- - - - - - - - - - - - - - - -



Verkauf in der Einschornsteinsiedlung doch nicht abgeschlossen. Vivacon AG Aufsichtsrat zog Option des Rücktritts
... hier mehr Informationen

- - - - - - - - - - - - - - - -


Was passiert in der Einschornsteinsiedlung?

Bürger-Informationsabend mit Fortress Deutschland GmbH
am Donnerstag, 14. Oktober 2004 ab 19 Uhr
Pfarrgemeindesaal Str. Gabriel, Gneisenaustraße

Ebenfalls im Juli hat die amerikanische Fondsgesellschaft Fortress die Wohnungs­gesellschaft Gagfah mit fast 82 000 Wohneinheiten im gesamten Bundesgebiet (ehemaliger Eigentümer die Bundesversicherungsanstalt für Angestellte BfA Ber­lin) vom Bund für 2,13 Milliarden Euro übernommen.
Die Gagfah ist Eigentümerin eines Teils der Einschornsteinsiedlung, besitzt aber in Neudorf und dem gesam­ten Duisburger Raum annähernd 1.000 Wohneinheiten und hatte bislang alle Lie­genschaften nebst den Ladenlokalen und dem Waschhaus in Neudorf verwaltet. 

Die mündlichen Zusagen, den betroffenen Bürgern alle Informationen zum Kauf zu geben, wurde vom Geschäftsführer der Fortress Deutschland Matthias Moser dem Vorsitzenden des Bürgerver­eins Harald Jeschke gegeben. 

Vor fast genau einem Jahr hatte die Stuttgarter Immobiliengesellschaft Inter­grund IWG rund 100 Wohneinheiten in der Einschornsteinsiedlung erworben. Zu diesem Erwerb hatte der Bürgerverein bereits zwei Bürger-Informationsveran­staltungen abgehalten. 

- - - - - - - - - - - - - - - -



In dieser Spalte stehen wichtige Hinweise und Links, doch Ihr Browser kann diese Informationen leider nicht anzeigen! Dies kann an zu stark einschränkenden Sicherheitseinstellungen in Ihrem Browser liegen. Ändern Sie die Sicherheitseinstellungen Ihres Browsers (z.B. von "hoch" auf "mittel"). Wenn dies nicht hilft, ist Ihr Browser wahrscheinlich nicht aktuell genug, um diese Spalte anzeigen zu können. Bitte installieren Sie dann einen aktuellen Browser, z.B. Mozilla, Firefox oder Internet Explorer 6.