Archiv Juni - Dezember2010

 

Discounter-Ansiedlung in Neudorf - Runder Tisch in Neudorf tagte

Discounter-Ansiedlung in Neudorf
Duisburg, 13. Oktober 2010 - Die Ansiedlungspolitik einiger Discounter in naher Zukunft im Bereich des Sternbuschwegs war zentrales Thema, zu dem Harald Jeschke, Bürgervereins-Vorsitzender in Neudorf, Gründer und Sprecher des Runden Tisches, eingeladen hatte Er informierte die Vertreter der Politik, Nahversorgungseinrichtungs-Geschäftsführerin, Senioren-Sift-Leiterin, Geschäftsleute und bürgerschaftliche Vertreter über die Gespräche mit der Geschäftsführung der Penny-Märkte.
Der Runde Tisch kam überein, zunächst abzuwarten, was neben den beiden Penny-Märkten entlang des Sternbuschwegs – am 12. Oktober war ein kleiner Markt als Übergangslösung bis zu Fertigstellung der beiden Neubauten eröffnet worden – tatsächlich bzw. sogar zusätzlich noch umgesetzt werden soll. Danach will der Runde Tisch entscheiden, ob die Politik, Verwaltung und Bürgerschaft intensiver eingebunden werden müsste.

Nahversorgung in Neudorf
In der Diskussion um die Nahversorgung mit Dingen des täglichen Lebens wurde festgestellt, dass im unmittelbaren Bereich um den Sternbuschweg sowie nördlich davon die Nahversorgung sich dann überdimensioniert darstellt, im südlichen Bereich des Sternbuschwegs es allerdings nur den CAP-Markt sowie einen kleinen Wochenmarkt an der Gabrielstraße gibt. Der CAP-Markt ist hier durch seinen aufwändigen Lieferservice in Alleinstellung, wovon auch die angrenzenden südlichen Stadtteile Nutzen ziehen.

Die Oststraße
Die Oststraße als zentraler Mittelpunkt Neudorfs war ein Thema, das intensiv diskutiert wurde. Es ging um veränderte Frequentierung seit dem Wegzug der Discounter Plus und Aldi sowie um das Gesamtangebot und das Erscheinungsbild als fußläufige Zone.
Es wurde angeregt, mit Geschäftsleuten der Oststraße und noch wichtiger, wenn möglich mit Eigentümern von Liegenschaften gemeinsam eine Strategie zu entwickeln, um den herausragenden Standort Neudorfs noch mehr herauszustellen. Wenn möglich soll das auf der nächsten Sitzung am Montag, 10. Januar 2010 angegangen werden.

Fünf Jahre Bürgerbüro im Neudorfer Tor, fünf Jahre Partnerschaft BARMER Ersatzkasse und Bürgerverein

Duisburg, 9. Oktober 2010 - Am 10. Oktober 2010 besteht die Kooperation zwischen der Barmer Ersatzkasse mit dem Bürgerverein Neudorf. Mit einem Sektfrühstück wird diese nun exakt fünf Jahre dauernde Partnerschaft am Montag, 11. Oktober im Domizil der Barmer Ersatzkasse mit dem Bürgerverein ein klein wenig gefeiert.
Duisburg, 9. Oktober 2010 - Am 10. Oktober 2010 besteht die Kooperation zwischen der Barmer Ersatzkasse mit dem Bürgerverein Neudorf. Mit einem Sektfrühstück wird diese nun exakt fünf Jahre dauernde Partnerschaft am Montag, 11. Oktober im Domizil der Barmer Ersatzkasse mit dem Bürgerverein ein klein wenig gefeiert.

 

Die Pressemitteilung damals:
Neues Bürgerbüro für den Bürgerverein Neudorf
 

Von Manfred Schneider (Text und Fotos)

 

Duisburg, 10. Oktober 2005 - Im edlen Ambiente, im Neudorfer Tor, der Regionalgeschäftsstelle der BARMER ERSATZKASSE Duisburg hat der Bürgerverein Duisburg Neudorf neben dem bereits seit September 2003 bestehenden Büro im Neudorfer Süden ein neues Bürgerbüro eingeweiht. Im Beisein von Mitgliedern des Bürgervereins und interessierten Neudorfer Bürgern wünschte der Regionalstellengeschäftsführer für die Stadt Duisburg und den Kreis Wesel, Johannes Kebbekus, dem Bürgerverein viel Erfolg und hofft auf eine positive Zusammenarbeit.

Harald Jeschke, Vorsitzender des Bürgervereins, bedankte sich bei der Geschäftsführung der BARMER ERSATZKASSE Duisburg für das Entgegenkommen, einmal wöchentlich für Neudorfer Bürger Sprechstunden an einer zentralen Stelle im Norden Neudorfs abhalten zu können.

 

V.L.: Jochim Seegers (stellv.Regionalgeschäftsführer, Harald Jeschke (Bürgervereinsvorsitzender) und Johannes Kebbekus (Regionalgeschäftsführer Barmer Ersatzkasse Duisburg).

 

Die Bürostunden des Bürgervereins Neudorf finden nun wie folgt statt: 

montags: 10:00 bis 13:00 Uhr, in den Räumen der BARMER ERSATZKASSE Duisburg im Neudorfer Tor. freitags:   14:00 bis 18:00 Uhr, wie bisher im Bürgerbüro, Gabrielstr. 35 (Markttag)

Aurelis - Duisburger Freiheit - Kriegers Bürgerpark mit Möbelhaus
Für einige Irritationen sorgte heute eine Meldung von Radio Duisburg. Aufgeregte Menschen wollten wissen, dass anhand der Meldung sich Krieger zurückzieht und Aurelis einen Investor für den vorherigen Planungsbereich der Duisburger Freiheit hätte. Dirk Dratsdrummer von Aurelis: "Wir verhandeln im Bereich des nicht von Herrn Krieger erworbenen Geländes von circa 5 ha Größe mit möglichen Investoren, mehr aber auch nicht. Es ist nichts konkret und es geht nur um den Restbereich der Fläche direkt im südlichen Anschluss an unser Domizil am Hauptbahnhof."

Kurt Kriegers Bauleiter Zimmerle: "Was wir einmal gekauft haben geben wir nie wieder ab", so seine Klarstellung. Krieger hatte 34 ha des Aurelis-Bestandes am Güterbahnhof im Mai 2010 erworben und will im südlichen Bereich gern rund um die Karl-Lehr-Straße sein Möbelhaus "Höffner" mit Park und anderen Immobilienmöglichkeiten - sofern der Büro-Immobilenmarkt das hergibt - auch angehen. Also in etwa analog zum Fosterschen Masterplan. Krieger will auch von der Grunewaldbrücke aus Richtung Süden kommend eine Abfahrt von der A59 direkt auf sein Gelände ermöglichen ." Wir lassen derzeit von den entsprechenden Behörden diese Möglichkeit prüfen. Es soll aber nur einen Einfädelungsspur auf unser Gelände geben. Die Ausfahrt bleibt für den neuen Kreisverkehr nördlich von unserer Fläche."


Kriegers Möbelzentrum mit Park - Gedenkstätte für Loveparade-Opfer denkbar

Penny: Übergangsmarkt auf dem Sternbuschweg
Am Mittwoch eröffnet auf dem Sternbuschweg ein Penny-Markt, der aber nicht auf Dauer dort bestehen bleiben soll. "Es ist nur eine Übergangslösung, bis einer der beiden Neubauten in Duisburg-Neudorf fertiggestellt ist", erklärte eine Geschäftsführerin aus der Kölner Zentrale. Einer beiden Märkte, damit ist der Wiederaufbau am im August abgebrannten Markt an der Karl-Lehr-Straße sowie der geplante Neubau auf dem ehemaligen Gelände der Autohandelsfirma Blöcher gemeint. haje

Stammtisch des Bürgervereins Neudorf mit Entscheidern des Klinikums Duisburg

Duisburg-Neudorf, 6. Oktober 2010 – Um das Klinikum Duisburg ging es beim Oktoberstammtisch des Bürgervereins Neudorf. Gäste waren Hans-Joachim Erhardt (Geschäftsführer), Professor Dr. Werner Hassler (Ärztlicher Direktor), Ute Kozber (Klinikum Pressesprecherin), Florian Aschbrenner (Referent der Geschäftsführung), Herbert Eickmanns (Klinikum Aufsichtsratmitglied) und Rolf Angenendt (Vertriebsleiter der Techniker Krankenkasse Duisburg).

Im gut besuchten Saal im Fitnesscenter an der Lotharstraße gab es einen Gesamtüberblick über das Konstrukt der Klinikum-Betreiber Sana-Kliniken (Eigentümer sind Privatverssicherungen) und Stadt Duisburg (Mehrheitsanteilseigner).
Hans-Joachim Erhardt trug als Geschäftsführer mehrerer Sana-Kliniken Bilanz seit dem Sana-Einstieg vor drei Jahren vor und wies im Besonderen auf die erstens gut im Wettbewerb aufgestellten Kliniken, die im Vergleich von 120 Kliniken einen höheren Rankingplatz belegen. Dabei werden die Kliniken aber weiter investieren, so auch in  neue Operationstrakte mit technisch bester Ausrüstung.

Hans-Joachim Erhardt (stehend, Familienvater der oft genug vom Wohnsitz Koblenz anreist)  spannte im Verbund mit Professor Dr. Werner Hassler den Bogen zum Personal, dass seit dem Mitwirken von Sana aufgestockt wurde. Beide unisono, dass es immer eine spannende Angelegenheit sei, die 680 Betten des Klinikums mit der dafür notwendigen medizinischen Personalstärke von 207 Ärzten auch gut zu versorgen. Es gibt halte immer wieder eine gewisse Fluktation vor allem bei den jüngeren Medizinern, die entweder im Lernprozess sich auch gern bei anderen Einrichtungen  spezialisieren oder sich niederlassen.
Aufsichtsratmitglied  Herbert Eickmanns (SPD-Ratsherr aus dem Wahlkreis Beeck/Bruckhausen) wies auf die bisher gute Zusammenarbeit mit den Sana Kliniken hin. "Es waren bisher drei spannende Jahre mit einigen Herausforderungen, die aber durch eben diese Zusammenarbeit gut gelöst worden sind", ergänzte der Sozialdemokrat.

Fragen der Bürger gab es  in Hinsicht auf Organisation generell, der Intensivpflege oder der Hygiene. Der Bürgerverein wird die Reihe von Stammtischen mit Einbeziehung der Kliniken fortsetzen. Motto:
Die Gesichter des Klinikums Duisburg.


V.l.: Florian Aschbrenner (Referent der Geschäftsführung, Prof. Dr. Werner Hassler, Herbert Eickmanns (Aufsichtsrat), Hans-Joachim Erhardt (Geschäftsführer) und Bürgervereinsvorsitzender Harald Jeschke - Fotos Manfred Schneider

Neudorfer mit viel Herz für den Kanurennsport wird 70

Duisburg, 14. September 2010 – Deutschlands oberster Kanu-Chef Ulrich Feldhoff schätzt ihn sehr, womit er aber nicht allein steht. Das Wirken von Günter Kuske rund um Duisburgs wunderschöner Vorzeigestätte Regattabahn im Herzen des Sportparks ist immer gegenwärtig. Heute wird der von Experten geschätzte Unternehmer 70. Wir gratulieren und wünschen im und dem Kanurennsport, dass sein Wirken noch lange zu spüren sein wird.

Das Ausrichten von Regatten als Regattaleiter, der nimmermüde Einsatz als Vorsitzender oder jetzt noch als Vize beim Kanurennsportclub Bertasee Duisburg macht ihm Spaß. Dass dieses mit unglaublich viel Arbeit verbunden ist, versteht sich von selbst.

Viele Aufgaben hatte er bislang geschultert, darunter auch als Unternehmer, Personalchef oder Experte in Sachen Naturschutz und Umwelteinflüsse. Sein soziales Engagement führte zum Bundesverdienstkreuz. Der Bürgerverein Neudorf stellte sein Wirken immer wieder in den Vordergrund, wenn es um Fragen des Grüns oder um technische Begriffe in Sachen Lärmschutz ging. Dass er am Niederrhein ein eigenes Biotop, nein eher einen kleinen Naturschutzpark besitzt in dem Enten und Gänse zur Jagdzeit Unterschlupf finden, sei nur ganz nebenbei erwähnt.

Aber auch in Sachen Fitness, Squash - er ist Betreiber des Centers an der Lotharstraße 222 - kann er Erfahrung in vielen Lebensbereichen einbringen, was wiederum bei der Bürgerschaft bestens ankommt. Seine ruhige Art legt er nur dann beiseite, wenn es ungerecht zugeht. Erst dann kann man den zurückhaltenden Familienvater und Opa auch energisch erleben. Ansonsten bleibt zu sagen, dass es schön ist, einen solchen Menschen um sich zu haben. Harald Jeschke

Stadtwerke Duisburg AG: Graffiti macht Netzstationen zum Blickfang
Weitere  Verschönerungen: Auf dem neu hergerichteten Teil des Sternbuschwegs sowie nach Anregung des Bürgervereins auch in der Einschornsteinsiedlung

 

Duisburg, 12. September 2010 - Für die Stromversorgung sind sie unentbehrlich: die grünen Netzstationen und die grauen Überflurverteiler der Stadtwerke Duisburg AG. Dies schützt sie jedoch nicht davor, beklebt oder mit Farbe besprüht zu werden. Dabei löst das, was oft nach nächtlichen Streifzügen diese Anlagen ziert, meist keine Freude aus. Graffiti, die einen nennen es Kunst, die anderen Schmiererei, wird nicht nur kontrovers diskutiert, sondern zieht auch einen enormen Reinigungsaufwand nach sich. Und was fast noch schlimmer ist: Die Erkenntnis, scheinbar einen Kampf gegen Windmühlenflügel zu führen, denn kaum entfernt, springt ein neues Graffiti ins Auge.

Paul Düperthal, Geschäftsführer Stadtwerke Duisburg Netzgesellschaft mbH: „Ein Ärgernis besonderer Art waren für uns die Netzstationen und Überflurverteiler im Sportpark. Kaum installiert, waren sie bereits bemalt und beklebt und erweckten einen verwahrlosten Eindruck. Schlecht für unser Image und für das gesamte Areal, das sich nicht erst seit der umfangreichen Neugestaltung der Flächen um die Regattabahn, wegen der vielen sportlichen Möglichkeiten und Veranstaltungen großer Bekanntheit und Beliebtheit weit über Duisburg hinaus erfreut“, so Düperthal weiter. Diesen Kreislauf wollen die Netzgesellschaft und die Stadtwerke Duisburg AG jetzt im Sportpark durchbrechen. Die Idee: Mit Graffiti gegen Graffiti.


V.li.: Paul Düperthal, Geschäftsführer Stadtwerke Duisburg Netzgesellschaft mbH, Stefan Vogt und Simon Horn ,Highlihtz


..und die Rückseite der Lage und Nähe zur Regattabahn und Parallelkanal angepasst

..und hier der Grund, warum man es anders machen soll...

Zwei Netzstationen und fünf Überflurverteiler entlang der grün beleuchteten Laufstrecke werden künstlerisch gestaltet. Verschiedene Sportmotive, legal aufgesprüht, lassen diese Anlagen zum Blickfang werden.
„Mit professioneller Unterstützung durch die Firma Highlihtz Fassadendesign entstehen kleine Kunstwerke, die, respektiert und hoffentlich unversehrt bleiben werden“, wünscht sich Eckhard Heitmeier, Leiter Netzmanagement.

Akzente setzen  - Fotos Manfred Schneider

Wenn die farbenfrohen Stromanlagen gut ankommen, sollen weitere Graffitis entstehen. Langfristig würde sich so das Stadtbild ändern. Denkbar ist auch eine Beteiligung der Anlieger und Bürger bei der Wahl der Motive. Statt des uniformen Grün und Grau, könnten an die Umgebung angepasste großflächige Bilder zu sehen sein.
„Vielleicht gelingt es uns, zusätzlich zu dem grün angestrahlten Stadtwerketurm, weitere Landmarken zu setzen“, so Düperthal weiter. An „Leinwänden“ dürfte es nicht scheitern: 1.550 Netzstationen und rund 4.500 Überflurverteiler sorgen dafür, dass der Strom in die Haushalte gelangt.

Planungen zur neuen Jugendherberge voll im Soll
Nach vorliegenden Informationen ist es um den geplanten Neubau der Jugendherberge im Bereich des Parklatzes an der MSV-Arena gut voran gegangen. Die Planungen sind hier voll im Gange. Die bisherige Jugendherberge am Kalkweg ist in die Jahre gekommen und nicht mehr zweitgemäß.

Stadt mit Erwerb der Schotterhalden weiter gekommen
Schon vor Jahren hatte der Bürgerverein für den geplanten Haldenpark im Bereich der Schotterhalden südlich des Sportparks die Patenschaft übernommen. Hier sollten nach Beendigung der Schotterbetriebs Mountainbike und Skaterbereich neu für die Jugend errichtet werden. Da es seitens des Betreibers Forderungen zum Erwerb der Flächen gab, gab es eine lange Zeit Stillstand um den Erwerb des Geländes. Nun scheint es mit Hilfe des Konjunkturpaktes II voran zu gehen.

Partymeile Wildstraße

Duisburg, 11. September 2010 - Schon zum vierten Mal fand dieses gemeinsame Straßenfest an der Wildstraße statt. Mit viel Engagement aller Beteiligten gab es Informationsstände zu den unterschiedlichsten Dingen des Lebens, wobei an diesem tag die Unterhaltung und das Miteinander im Vordergrund standen.

Bürgervereins-Vize Ottmar Birke und Stifts-Leiter Detlef Wacker eröffneten das nun schon traditionell zu nennende Fest, das wieder einmal so richtig Glück mit dem Wetter hatte. Das war so spätsommerlich warm, dass es viel Brasilianisches zu sehen gab.

Brasilianische Rhythmen auf der Neudorfer Wildstraße sorgten für Stimmung - Fotos Manfred Schneider

Der Neudorfer Elvis - Marvin Krupp, erinnerte mit seiner Stimme an den großen Elvis Presley                                                                                                                                                   

Trödelmeile und Basar Wildstraße

Infostände

Buntes Treiben

  

Rock´n Roll am Seniorenheim


Drei Musiker aus Neudorf mit viel alten Stücken ab den 50er Jahren kamen prächtig an
 

"Penny-Markt" bemüht sich um neuen Standort auf "Blöcher"-Gelände am Sternbuschweg
Dee Bürgerverein lehnt dieses Vorhaben strikt ab

Duisburg, 5. September 2010 - Es soll einen Neubau eines SB-Marktes und Umbau der Kfz-Werkstatt zu einer Bäckereiverkaufsstelle und Getränkemarkt mit 86 Stellplätzen, Sternbuschweg 112 - 114, 47057 Duisburg (Az.: BN 2010-0184) geben. So lautet die offizielle Vorlage zur Sitzung der Bezirksvertretung Mitte für den 9. September.   

Am Dienstag, 10. August 2010 hatte es einen Brand im Penny-Markt gegeben. Der Markt in unmittelbarer Nähe des Tunnels an der Karl-Lehr-Straße brannte völlig aus.
Nach dem Stand der Ermittlungen gehen Staatsanwaltschaft und das ermittelnde Brand-Kommissariat von einer Brandstiftung aus. Der Bürgerverein lehnt diese Verkehrsverdichtung am ohnehin schon stark frequentierten Bereich des Sternbuschwegs ab. Auch stellt sich die Frage, wer einen solchen Markt an dieser Stele braucht. Verhindern werden dies weder Proteste noch formaljuristische Bedenken, da nach Baugesetzbuch die Politik hier wohl zähneknirschend zustimmen muss.

Glaskubus wurde mit den Trauergaben befüllt - Anwohner der Wegnerstraße betroffen

Duisburg, 4 . September 2010 - Sechs Wochen nach dem Loveparade-Unglück wurden heute die Trauergaben, Kerzen und Erinnerungszettel aus dem Karl-Lehr-Tunnel zur dauerhaften Aufbewahrung durch den „Bürgerkreis Gedenken“ und Helfern aus Politik, Bürgerschaft und städtischen Mitarbeitern in einem Glaskubus gesammelt.
 „Gemeinsam wollen wir ein wichtiges Zeichen unserer Trauer, des Gedenkens und der Versöhnung setzten“, sagt Gabriela Grillo, Sprecherin des Kreises.

Der Kubus, aufgestellt an der Ostseite des Tunnels auf Neudorfer Seite, soll die Gegenstände der Trauerstätte an der Rampe aufnehmen und sichtbar bewahren.
Es war eine bedrückende Atmosphäre im Tunnel. Der abgebrannte Pennymarkt vor dem Eingang auf Neudorfer Seite verstärkte das depressiv machende Szenario noch. Viele Menschen hatten sich wieder eingefunden, darunter auch Angehörige von Opfern der Tragödie vom 24. Juli 2010. Kerzen waren auch heute wieder angezündet worden, Diskussionsfetzen rund um die Geschehnisse und deren Aufarbeitung waren zu hören - aber leise, dem Trauerakt angemessen. Unter den Trommelschlägen des Künstler Frank Köllgen wurden die Trauergaben gesichtet und dann in Kisten zum Kubus gebracht.

Auch NRW-Innenminister Ralf Jäger, Gabriela Grillo, Hermann Kewitz und Georg Stahlschmidt vom Bürgerkreis Gedenken (vorne v.li.) sowie Peter Wende (Büro des OB´s) und Polizeipräsident Detlef von Schmeling (hinten v. links) halfen die Trauergaben zum Kubus zu bringen


Schon vor Anbruch des Tages wurde eine bronzene Gedenktafel mit den Worten „Duisburg gedenkt der Opfer der Loveparade“ an der Brückenmauer vor dem Rampenzugang angebracht.  Das gemeinsame Befüllen des Kubus markierte zugleich das offizielle Ende der Trauerzeit der Stadt nach dem Unglück am 24. Juli 2010. Im Laufe des Sonntags, 5. September 2010, wird der Karl-Lehr-Tunnel wieder für den Verkehr freigegeben.

Der Glaskubus wird mit den im Tunnel niedergelegten Trauergaben gefüllt

Während des ganzen Tages und vor allem während der Befüllung des Glaskubus schlugt der Künstler Frank Köllgen die Trommel als Zeichen der Trauer und des Gedenkens. 


Informative Unterhaltung: Harald Jeschke (Vors. BV Neudorf), Kulturdezernent Karl Janssen, Bärbel Bas (SPD-MdB), Frank Kopatschek (Sprecher Stadt Duisburg) und Polizeipräsident Detlef von Schmeling
 
Im „Bürgerkreis Gedenken“ wirken Vertreter der bürgerschaftlichen Vereinigungen Bürgerstiftung Duisburg, ProDUISBURG, Stadtsportbund und des Hochfelder Vereins „Zukunftsstadtteil“, der Künstlerschaft, des Integrationsrates, der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) und der Stadtverwaltung zusammen.
Diesem ersten Zeichen des dauerhaften Gedenkens und der Versöhnung werden weitere folgen: Die „Initiative Spendentrauermarsch“ will bis spätestens zum Jahrestag des Unglücks eine Gedenkstele in der Nähe des Tunnels aufstellen. Sie soll von einem Duisburger Künstler gestaltet werden. Darüber hinaus wird gemeinsam mit den Angehörigen der Opfer eine Gedenkstätte in Duisburg entworfen und realisiert werden. haje - Fotos Manfred Schneider

 

Geschwindigkeitsanzeige auf der "Alten Lotharstraße"

Duisburg, 26. August 2010 - Vor der Sanierung der "Alten Lotharstraße" waren es die "Unebenheiten", die ein schnelles Fahren kaum zuließen. Nach der Sanierung war das dann anders. Immer wieder gab es seitdem Beschwerden der Anwohner über zu schnelles und auch rücksichtsloses Fahren auf der nun sehr gut zu befahrenen Strecke von und zur Universität. Nach vielen Anläufen gelang es nun dem Bürgerverein in enger Zusammenarbeit mit dem Bezirksamt Duisburg-Mitte und den Stadtwerken, dass eine Geschwindigkeitsanzeige dem Durchgangsverkehr - auf der Straße ist eigentlich nur Anliegerverkehr zulässig - zumindest einmal vor Augen hält, welche Geschwindigkeit tatsächlich gefahren wird.

Foto Manfred Schneider

Wochenmarkt Neudorf-Süd besteht fünf Jahre - Bürgerverein wartet mit  kleinem Überraschungspräsent

Duisburg, 6. August 2010 - Um die Sicherstellung der Nahversorgung in Neudorf-Süd ging es ab Weihnachten 2004,  als im Bereich südlich der zentralen Versorgungsstraße Sternbuschweg / Kommandanten- / Grabenstraße der Frischmarkt an der Mozartstraße am 11. Dezember 2004 geschlossen wurde. Um die ärgsten Probleme vor allem der älteren Bevölkerung zu lindern, gelang es dem Bürgerverein mit dem damaligen Wochenmarkt-Betreiber Schlachthof- und Märkte Duisburg - heute FrischeKontor - und dem Rat der Stadt, einen kleinen Wochenmarkt an der Gabrielstraße im Herzen der Einschornsteinsiedlung zu installieren. Das war am 5. August 2005. Nach der Einrichtung des CAP-Marktes im Oktober 2006 durch Betreiber Regenbogen Duisburg e.V. war die Nahversorgung im Süden Neudorfs dann wesentlich verbessert worden.


Mit einem blumigen Gruß zum 5-Jährigen Bestehen des Wochenmarktes in Neudorf-Süd, überraschte der Bürgerverein Duisburg-Neudorf die Besucherinnen und Besucher.
Foto Manfred Schneider

Loveparade-Tragödie

Duisburg-Neudorf im Juli 2010 - Nach einem Gespräch mit dem Vorsitzenden von proDuisburg Hermann Kewitz sind wir beide der Ansicht, dass eine Aktion für Spenden von uns Duisburgern kommen sollte. Aus diesem Grund würde ich es sehr begrüßen, wenn wir uns in großer Zahl proDuisburg und dem Lionsclub bei diesem Marsch anschließen sollten.

Deshalb hatte ich auch Kontakt zum Bundespräsidialamt aufgenommen und angefragt, ob es denkbar wäre, dass der Bundespräsident als Schirmherr für eine zentrale Spendenaktion bzw. Spendenkonto der Loveparade-Hinterbliebenen fungieren könnte.

Harald Jeschke - Vorsitzender Bürgerverein Neudorf e.V.


Kranz des Bürgervereins amm Brückenzug des Karl-Lehr-Straßentunnels "Gelber Bogen".
Im Bild v.l. Vorstandsmitglied Uschi Tobisch mit Ehemann Hubert und Sigrid Schneider

Anregung des Bürgervereins-Neudorf fand Anklang:
Loveparade-Tragödie: Spendentrauermarsch sammelt Geld für Gedenktafe
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In Duisburg findet am Sonntag, 1. August 2010, ein Spendentrauermarsch statt. Anlass ist die Katastrophe während der Loveparade mit 21 Toten und mehr als 500 Verletzten. Die Teilnehmer sammeln Geld für eine Gedenktafel, die am Zugang zur Rampe auf dem Gelände des ehemaligen Güterbahnhofs angebracht werden soll. Organisatoren der Aktion sind mehrere bürgerschaftliche Institutionen sowie der Stadtsportbund Duisburg.

Ab 11 Uhr führt der Gedenkzug über den Kalkweg (Nähe MSV-Arena) und die Düsseldorfer Straße auf das Gelände der Loveparade. Treffpunkt ist um 10 Uhr. Die Teilnehmer werden gebeten, für eine Gedenktafel - gestaltet durch einen Duisburger Künstler - zu spenden. Die kurze Traueransprache hält der Duisburger Ehrenbürger Josef Krings. Am Zugang zur Rampe auf dem Gelände des ehemaligen Güterbahnhofsgeländes erfolgen eine Gedenkminute und eine Kranzniederlegung im Namen der Duisburger Bürgerinnen und Bürger.
"Für uns ist es wichtig, ein Zeichen aus der Bürgerschaft heraus zu setzen. Wir wollen den vielen Duisburgerinnen und Duisburgern, die nach den Ereignissen vom Samstag geschockt sind, dieses Angebot machen, ihre Trauer zu zeigen", sagt Jörg Bunert, Mitglied des Lions Club Duisburg.
"Wir sammeln Spenden für die Erinnerungstafel, weil wir den Menschen, die von den furchtbaren Ereignissen betroffen sind, einen Ort des Gedenkens ermöglichen wollen", erläutert Hermann Kewitz, Vorsitzender der 1910 gegründeten bürgerschaftlichen Vereinigung proDUISBURG e.V. 
"Wir als Stadtsportbund beteiligen uns als Mitveranstalter, denn es erscheint uns von Bedeutung, dass auch die tragenden Institutionen der Duisburger Bürgerinnen und Bürger ihre Betroffenheit zum Ausdruck bringen", ergänzt Franz Hering, Vorsitzender des SSB.  Treffpunkt ist am Sonntag, 31. Juli, ab 10 Uhr, auf dem Parkplatz 2 vor der MSV-Arena.

Krieger hält weiter am dreistelligen Millionen-Projekt Bürgerpark mit Möbelhaus auf dem Güterbahnhofgelände fest und kann sich alles zum Gedenken der Loveparade-Toten vorstellen
"Es ist schön, dass einmal jemand aus Duisburg nach dem traurigen Ereignis an dem die ganze Bundesrepublik teilnimmt anruft", meinte Investor Kurt Krieger. Und: "Selbstverständlich halte ich nach wie vor an den Planungen fest. Und selbstverständlich kann ich mir alles zum Gedenken für die Toten dieses Ereignisses vorstellen", ergänzte der Berliner Entwickler und Möbelhausinhaber. 
Kurt Krieger hatte das Loveparade-Geländer im Mai von Bahnflächenvermarkter Aurelis erworben. Danach hatte er der Stadt seine nach und nach veränderten Planungen mit einem Möbelhaus und ggf. auch mit den von ihm nicht in die derzeitige Wirtschaftslandschaft passenden gewünschten Büroneubauten eingebettet in einen 10 bis 12 Hektar großen Park - wie es die Duisburger Planungen schon von der ehemaligen Oberbürgermeisterin Bärbel Zieling abgesagten Bundesgartenschaubewerbung vorsahen  - vorgelegt. Daran hat sich aus seiner Sicht auch heute nichts geändert. Harald Jeschke

Bürgerfest

Bürger-Informationsveranstaltung zum "BÜRGERPARK DUISBURG"
Information aus ERSTER HAND von Kurt Krieger

Duisburg, 17. Juni 2010 - Den Fraktionen im Rat der Stadt ist das Projekt "Duisburger Park" mit Möbelhaus Höffner schon vorgestellt worden, den Duisburger Bürger, die es angeht, weil sie damit leben müssen, nicht.
Das haben Bürgerforum Mitte, Bürgerverein Neudorf und die Wählergruppe Bürgerlich-Liberale (BL) geändert! SIE, die Duisburger Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, zu der am
Montag, 21. Juni 2010, um  17 Uhr an der Kruppstraße 30b (Tribünensaal der Regattabahn) stattfindenden Informationsveranstaltung zu kommen.
Kurt Krieger wird die aktuelle (gestrige) Planung "Bürger Park Duisburg" vorstellen und Rede und Antwort stehen.

Im direkten Bereich Neudorfs sollen laut Aussage von Kurt Krieger (Möbelhaus Höffner) annähernd 100 Millionen Euro in die Brache am Güterbahnhofinvestiert werden.

 

St. Ludger in Neudorf feiert 80 Jahre Kitageschichte

Duisburg-Neudorf, 4. Juni 2010
 
 

Bürger-Informationsveranstaltung zum "BÜRGERPARK DUISBURG"
Information aus ERSTER HAND von Kurt Krieger

Duisburg, 17. Juni 2010 - Den Fraktionen im Rat der Stadt ist das Projekt "Duisburger Park" mit Möbelhaus Höffner schon vorgestellt worden, den Duisburger Bürger, die es angeht, weil sie damit leben müssen, nicht.
Das haben Bürgerforum Mitte, Bürgerverein Neudorf und die Wählergruppe Bürgerlich-Liberale (BL) geändert! SIE, die Duisburger Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, zu der am
Montag, 21. Juni 2010, um  17 Uhr an der Kruppstraße 30b (Tribünensaal der Regattabahn) stattfindenden Informationsveranstaltung zu kommen.
Kurt Krieger wird die aktuelle (gestrige) Planung "Bürger Park Duisburg" vorstellen und Rede und Antwort stehen.

Im direkten Bereich Neudorfs sollen laut Aussage von Kurt Krieger (Möbelhaus Höffner) annähernd 100 Millionen Euro in die Brache am Güterbahnhofinvestiert werden.

 

100 Jahre Gneisenauschule

Duisburg-Neudorf, 4. Juni 2010 - Am  Mittwoch, 9. Juni feiert die Schule von 11 bis 12:30 Uhr in der Turnhalle das 100-jährige Bestehen.
Als Mutter- und Ausgangsschule für alle katholischen Schulen Neudorfs ist die katholische Schule Kammerstraße anzusehen. Sie wurde am 19. Mai 1869 bezogen und hieß erst Schule am Bahnhof. Die katholischen Kinder Neudorfs mussten zuvor eine der beiden katholischen Schulen der Innenstadt besuchen:
die Schule Pappendelle (heute Schule Goldstraße) oder die Schule Brüderstraße (heute städtische Verwaltungsstelle an der neuen Minoritenkirche).
Die Schule (Foto um 1910) am Bahnhof begann mit 290 Kindern und hatte nur drei Lehrer: einen Schulleiter, eine Lehrerin und einen Lehreraspiranten (Schülerhelfer). Nach dem deutsch-französischen Kriege 1870/71 nahm das wirtschaftliche Leben in Preußen- Deutschland großen Aufschwung. Auch in Duisburg als Gewerbe- und Handelsstadt war das spürbar. So wurde Neudorf immer mehr Wohnviertel und die Kinderzahl wuchs entsprechend. Die Schule am Bahnhof wurde immer größer. Sie hieß bald “katholische Schule Kammerstraße“. Sie hatte bis zum 1. April 1937 bestanden und musste dem Erweiterungsbau des Duisburger Hauptbahnhofes weichen und war etwa dort, wo früher auch am Ostausgang des Bahnhofs die Rettungsstelle des roten Kreuzes war und jetzt ein Wettanbieter zu finden ist.
Ostern 1894 ist eine zweite katholische Schule mit 6 Klassen an der Neudorfer Straße errichtet worden, die 1906 in zwei selbstständige Schulen nach Knaben und Mädchen getrennt wurde: “Katholische Schule Neudorfer Straße“ und die “Katholische Schule Koloniestraße“.
Gneisenaustraße in Neudorf
Die Fluchtlinien der Gneisenaustraße wurden um 1895 festgelegt und danach mehrfach geändert. Ursprünglich sollte sie an der Mülheimer Straße beginnen und bis zur Gabrielkirche führen. Das Teilstück von dort bis zur Koloniestraße, wo sie heute als Sackgasse endet gehörte zur Derfflingerstraße.
Im Adressbuch erscheint die Gneisenaustraße erst 1911 mit einem Haus, mit dem ihr weiterer Ausbau begann. In der Mitte der beiden Fahrbahnen war ein Promenadenweg vorgesehen mit Bäumen, Fuß- und Reitweg. 1914 wurde der Reitweg ab Kammerstraße durch diese zur Lotharstraße und weiter bis zur Mülheimer Straße verlegt. Der Ausbau der Straße kam nur schrittweise voran. Auch lange nach dem II. Weltkrieg war z. B. das Stück zwischen Aktienstraße und Bürgerstraße nur als Fußgängerweg vorhanden. Erst in den siebziger Jahren wurde der Ausbau abgeschlossen, wobei man darauf verzichtete, das Stück zwischen Mülheimer Straße und Geibelstraße zu erweitern. Dieses wurde 1977 in St.-Anna-Weg umbenannt.
August Wilhelm Anton Graf Neidhardt von Gneisenau (Schildau bei Torgau 27.10.1760 - 23.8. 1831 Posen) war seit 1786 preußischer Offizier. Er wurde bekannt, als er 1807 an der Seite Nettelbecks (s. Nettelbeckstraße) die Festung Kolberg in Pommern gegen die Franzosen verteidigte. In den Freiheitskriegen wurde er Generalstabschef des Marschalls Blücher und war maßgebend an der endgültigen Niederwerfung Napoleons beteiligt. Er wurde 1825 zum Generalfeldmarschall ernannt. 1831 starb er an der Cholera.

St. Ludger in Neudorf feiert 80 Jahre Kitageschichte

Duisburg-Neudorf, 4. Juni 2010
 

Neues Leben in alten Mauern – „Jedermann“ in Neudorf eröffnet

Neudorf, Juni 2010 - Nein, nicht das das Spiel vom Sterben des reichen Mannes in dem Theaterstück von Hugo von Hofmannsthal hat eine Bühne in Neudorf gefunden! Nach 6 Wochen Umbau konnte am Mittwoch das „Jedermann“ in den Räumen der Neudorfer Traditionsgaststätte „Bütefür“ seine Pforten öffnen. Und gut 200 Besucher kamen zur Einweihung des neuen Biergartens, der 125 Menschen Platz bietet.

Das „Jedermann“ ist täglich ab 17 Uhr geöffnet. Eine exzellente Küche bietet für jeden Geschmack und jeden Geldbeutel etwas. Portionen, von denen locker eine Familie satt wird werden Freitags und Samstags von 17 – 3 Uhr morgens und an den anderen Wochentagen von 17 – 23 Uhr serviert.
Auch im Innern hat sich einiges getan. Thomas Brinkmann und Silvia Schneider – Welskop haben das Interieur modernen Ansprüchen angepasst und man fühlt sich wohl in dem alten Gebäude, dass auf der Urzelle Neudorfs steht, wo vor 240 Jahren die ersten Kolonisten „op de Heyd“ gesiedelt haben. Seit 1778 lebte die Familie Bütefür auf dieser Parzelle.

Und Willi Bütefür – Nachfahre einer der ersten Siedlerfamilien und Hausbesitzer – ließ es sich nicht nehmen, mit Chefin Silvia Schneider – Welskop auf den Erfolg anzustoßen!

Ab August werden die Spiele von Bundesliga, Europaliga und Champions League über „sky“ gezeigt. Und bei der WM ist das Public Viewing geradezu selbstverständlich. Am Eröffnungsabend sorgten die Livebands „R & B“ (Rhythm and Blues) und „Troubadix“ für den nötigen Sound. Und mit einer Fotoaktion, bei der jeder Gast im Portrait abgelichtet wurde, nimmt man den Namen ernst. Diese werden als Collagen künftig die Wände der Gaststätte zieren.

Text: HaMo Fotos: manu