Archiv Jan - Mai 2010

 

Bürgerstammtisch zur "240-Jahr-Feier" Neudorfs

Duisburg, 2. Mai 2010 - Beim monatlichen Stammtisch des Bürgervereins Duisburg-Neudorf geht es um das Thema Feier zum Stadtteilfest„240 Jahre Neudorf“.
Der Stadtteil Neudorf wurde am 30. Mai 1770 gegründet. Dieses Ereignis will der Bürgerverein Duisburg-Neudorf, am 29. Mai 2010 gemeinsam mit den Neudorfer Bürgerinnen und Bürgern, rund um das Sportpark-Seehaus im Süden Neudorfs feiern.
Da es jedoch nicht die Feier des Bürgervereins sein soll, sondern ein Fest Neudorfs, seiner Bürger, der Institutionen, Schulen, Vereine und natürlich der hier beheimateten und niedergelassenen Unternehmen, bittet der Bürgerverein Neudorf alle, die sich bei der Geburtstagfeier einbringen wollen – egal in welcher Form, am Stammtisch teilzunehmen.

Bezirksvertretung Mitte am 15 April 2010

Tagesordnungspunkt 23:
Verkehrsberuhigung im Bereich HEWAG-Seniorenstift am Neudorfer "Time Square".
Beantragt von der SPD und CDU. Bürgerverein Duisburg-Neudorf
und das Bürgerforum Mitte, könnten sich einen "geteilten Raum" wie am Opernplatz vorstellen. Hier treffen die Kommandanten-, Karl-Lehr- und der Grabenstraße aufeinander, gibt es Fahrzeugströme zum REWE-Markt, der Post, KIK oder zum ALDI-Markt.  


Foto Manfred Schneider
Neubau der Jugendherberge Duisburg-Süd"  
(Top 40) Beschlussentwurf
1. Für einen Bereich östlich des Kalkwegs, nördlich der Kruppstraße und im Norden begrenzt durch die Betriebsanlagen der DB AG ist ein Bebauungsplan im Sinne des § 30 Abs. 1 Baugesetzbuch (BauGB) aufzustellen. Das Verfahren wird unter der Bezeichnung Bebauungsplan Nr. 1147 –Neudorf-Süd – „Neubau der Jugendherberge Duisburg-Süd“ durchgeführt.
Der Bebauungsplan umfasst den Bereich der Parkplätze P4 und P5 nördlich der MSV-Arena, die durch den Kalkweg im Westen und die Kruppstraße im Süden abgegrenzt werden. Als Ergänzung werden direkt nördlich angrenzend bestehende Flächen der DB AG sowie ehemalige Flächen der DB AG, die zum Ende des Jahres 2009 von der Stadt Duisburg erworben wurden, hinzugeschlagen.
Das Gelände befindet sich in der Eingangssituation zum Sportpark Duisburg, direkt gegenüber der MSV-Arena. In direkter Nachbarschaft wird mit dem Halden Park und der geplanten Mountainbike-Arena dem Sportpark Duisburg eine weitere, bisher nicht
vorhandene Nutzungskomponente hinzugefügt werden. Auf der anderen Straßenseite des Kalkwegs befindet sich Wohnbebauung.
2. Planungsrecht
Der Planbereich ist im Flächennutzungsplan als Grünfläche für Sportanlagen/ Parkplatz und zu einem geringen Teil als Fläche für Bahnanlagen dargestellt.
Die geplante Zielsetzung des Bebauungsplans widerspricht nicht den Entwicklungszielen des wirksamen Flächennutzungsplanes. Für den Planbereich besteht bisher kein rechtskräftiger Bebauungsplan.
3. Anlass der Planung
Die Überlegungen zum Neubau der Jugendherberge Duisburg-Süd auf dem Gelände des Stadionparkplatzes P4 / P5 an der MSV-Arena sind das Ergebnis eines umfassenden Entscheidungsprozesses. Das Deutsche Jugendherbergswerk ist bereits seit geraumer Zeit daran interessiert, die bestehende Jugendherberge am Kalkweg zu modernisieren. Der neue Standort passt jedoch besser zu den Ansprüchen einer modernen Jugendherberge als der aktuelle Standort am Kalkweg und gleichzeitig unterstützt dieser die touristische Relevanz des Sportpark Duisburg. Die hierdurch entfallenden Stellplätze sind für den Betrieb des Stadions nicht verzichtbar. Westlich angrenzend wird daher ein entsprechend dimensioniertes Parkdeck errichtet, um die Stellplatzverluste am Standort zu kompensieren.
Im Zusammenhang mit der Rahmenplanung für den Sportpark Duisburg (erste Fortschreibung und Überarbeitung im Jahr 2008) wurde durch die politischen Gremien eine umfassende Erneuerung des Sportpark Duisburg beschlossen. Diese wurde durch die Wasserwelt Wedau mit den verschiedenen Komponenten (Wasserspielplatz, Hochseilklettergarten, Parallelkanal, Weg der Bewegung, Weg des Wissens, Weg der Sinne) unter sportlichen und wesentlich unter touristischen Aspekten eingeleitet. DuisburgSport und die Duisburger Marketing Gesellschaft (DMG) werden die neuen Angebote auf ihren Plattformen gemeinsam vermarkten.
Der Neubau der Jugendherberge Duisburg-Süd an der Kruppstraße ist ein weiterer Baustein zur touristischen Profilierung des Sportparks Duisburg. Das Plangebiet befindet sich im Wesentlichen im Eigentum der Stadt Duisburg.
Die Ansiedlung der Jugendherberge Duisburg-Süd mit einem Neubau im Sportpark Duisburg soll unter dem Thema „Sport-Jugendherberge“ erfolgen.
4. Grundlagen
Um die Fläche zur Realisierung der Neubaus der Jugendherberge Duisburg-Süd bereitstellen zu können, ist es erforderlich die entfallenden Parkplätze, die für die MSV-Arena erforderlich sind, an anderer Stelle vorzuhalten. Zu diesem Zweck soll in direkter Nachbarschaft der Jugendherberge und der MSV-Arena ein neues Parkdeck errichtet werden
5. Projektbeteiligte
Dem Flächenbedarf des Deutschen Jugendherbergswerks von ca. 8.000 m² bis 10.000m² (Gebäude mit Außenanlagen) kann auf der Fläche an der Kruppstraße sehr gut entsprochen werden. Der Bau wird durch das Deutsche Jugendherbergswerk finanziert und mit eigenen Architekten geplant. Als Vorbild dienen die bereits realisierten Neubauten in Köln und Düsseldorf.Die bestehenden Überlegungen zur Eingliederung der Geschäftsstelle des Deutschen Kanuverbandes (DKV) in den Neubau der Jugendherberge werden bilateral zwischen den Projektpartnern erörtert.

Fotos Manfred Schneider


Einzelhandels- und Zentrenkonzept 2010: Nahversorgungsstruktur Mitte

Bürgerverein überreichte Günter Wallraff Neudorfer Ehrentafel
Von Harald Jeschke und Harald Molder (Text) Fotos Manfred Schneider

Günter Wallraffs Erkenntnis und Forderung:
"Wir leben in einem Rechtsstaat. Das Schulfach Zivilcourage muss an allen Schulen eingeführt und von den besten Lehrern die wir haben gelehrt werden!"

Dienstag, 13. April 2010 - Auch an einem Dienstagabend war der Saal im Hundertmeister gut besucht, als Enthüllungsjournalist und Buchautor Günter Wallraff eine Lesung der besonderen Art abhielt. Es war ein Abend, der aufgrund einer Ehrung (Neudorfer Ehrentafel für Günter Wallraffs Integrations-Engagement in der Neudorfer Flurstraße) zum Empfang vom Bürgerverein Neudorf initiiert worden war.

Bürgervereins-Vorstandsmitglieder Harald Jeschke (re.) und Wim Kunz (Bildmitte) überreichten Günter Wallraff die Neudorfer Ehrentafel
Eine Erkenntnis, besser gesagt eine Lebensweisheit nach Jahrzehnten der Recherche der absolut ungewöhnlichen Art und ein Wunsch, nein eher eine Forderung, standen am Ende als Fazit für Günter Wallraff und die Zuhörer im Raum: "Die höchstrichterliche Rechtsprechung hat für mich ergeben, dass wir wirklich in einem Rechtsstaat leben. Die Richter stellten auch bei erschlichener Beweisführung eindeutig fest, dass das Recht im Vordergrund zu stehen hat. Ich persönlich kann aus all meinen Erfahrungen nur fordern, dass in unseren Schulen mit den besten Lehrern die wir haben das Fach Zivilcourage in alle Schulen gehört."
Beispiele aus aller Welt zeigen, dass er für viele Journalisten zum Vorbild geworden ist und für seinen Recherchestil verwendet man in Schweden und Norwegen sogar das eigene Verb „wallraffa“ bzw. „wallraffe“, das sogar in die aktuelle Ausgabe der Wortliste der Schwedischen Akademie aufgenommen wurde.
In lockerer Atmosphäre las der umstrittene Autor vor den rund 100 Zuhörern Passagen aus seinem Werk ging aber auch auf frühere Publikationen ein, wobei das Buch „Ganz unten“, das in 38 Sprachen übersetzt wurde, ein Klassiker ist. Einige Kollegen aus seiner Zeit als „Türke Ali Levent Sinirlioglu“ bei Thyssen in Hamborn 1983 waren ebenfalls zu seinem Gastauftritt in Duisburg gekommen! - "Weisse noch, damals die 7,5kg Kameratasche mit der Thermoskanne!?" schwelgte der heute mit modernen technischen Mitteln und Minikameras arbeitende "Investigator"!

Dass seine Veröffentlichung zur positiven Veränderung der Arbeitssituation bei Thyssen maßgeblich beigetragen hat, hob Wallraff besonders hervor. Er wurde daraufhin zum Mann des Jahres, noch vor Gorbatschow gewählt. Doch die neueren Recherchen bestimmten den Hauptteil des Abends.
Im Herbst 2009 hatte sich Günter Wallraff mit Hilfe einer Maskenbildnerin zu dunkler Hautfarbe verhelfen lassen. Monatelang tourte er als „Schwarzer Deutscher“ mit einem Kamerateam quer durch Deutschland und entdeckte auf vielen Stationen seiner Reise latenten oder offenen Rassismus. Er erlebte Realitäten, die ihm die Situation der in der in Deutschland lebenden afrikanischen Migranten direkt vor Augen führte.

Sei es bei Formalitätsfragen bei dem Versuch, einen Schrebergarten anzumieten, einen Stellplatz auf einem Campingplatz zu bekommen oder sich in „typisch deutschen“ Vereinen anzumelden, der Behandlung durch Verkäufer verschiedenster Art, der Stigmatisierung als Kellner aufgrund der Hautfarbe bei einer Bootsfahrt in Wörlitz, bis hin zu radikalen rassistischen und zum Teil fast tätlichen Angriffen durch Fußballfans in Cottbus. Ein Vergleich mit dem US amerikanischen Schauspieler Borat sei allerdings zu weit hergeholt.
Auch recherchiert Wallraff zwei Jahre zuvor in einem Call–Center, das im Direktvertrieb Systemlotto-Scheine feilbot. Da die Branche keine „älteren Leute“ einstelle, nahm Wallraff mit Hilfe eines Maskenbildners die Identität eines 16 Jahre jüngeren Mannes an. Wallraff berichtete über die dort und in einem weiteren Call Center angewendeten Methoden und kritisierte neben einer Belästigung der Angerufenen eine Fehlinformation der Mitarbeiter, systematische Verstöße gegen das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb und Versuche, Vertragsabschlüsse durch wahrheitswidrige Behauptungen und Einschüchterung der Angerufenen zu erzwingen.

Ende 2008 machte Wallraff selbst „Platte“ und erkundete die dunkle Welt der Obdachlosenunterkünften u.a. in Köln, Frankfurt und Hannover, um die Lebensbedingungen von Menschen ohne festen Wohnsitz zu untersuchen. Dabei deckte er zahlreiche Missstände in den Heimen auf. Manche würden nachts von innen verschlossen, es herrsche ein Klima von Angst und Gewalt und es mangele an Betreuungspersonal. Es müsse mehr Sozialarbeiter geben, die sich den Menschen vor Ort zuwenden. Wallraff selbst sieht Obdachlosigkeit als in der Wirtschaftskrise zunehmend zentrales Thema an, das bald jeden treffen könne.

Das er auch manchmal direkt von seinen Gegenüber erkannt wurde habe die Recherchen manchmal erschwert, wie beispielsweise bei einem Autohändler in Magdeburg, der ihm direkt offerierte: „Herr Wallraff ich kenne Sie!“ – ihn aber dennoch nicht verriet.
Die anschließende Diskussion, bei der viele Zuhörer die geschilderten Erlebnisse in der „Call Center“ Branche nur bestätigen konnten. Ältere Zuhörer erinnerten besonders an die „Anti-BILD - Trilogie“ im Jahr 1977, wo Wallraff dreieinhalb Monate lang als Redakteur bei der Bild-Zeitung in Hannover arbeitete. Der oft fehlende Mangel an Zivilcourage, dem „Sauerstoff der Demokratie“, wie Wallraff diesen betitelte, war hierbei noch ein Kritikpunkt, wobei Wallraff sich ein „Stipendium für investigative journalistische Arbeit“ vorstellen könne, das er bereits sei 2008 fordere, um diesen „Bankrott der Gesellschaft“ weiterhin von innen zu ergründen.

Der gelungene literarische Abend im Hundertmeister bewies, das man auch künftig mit Günter Wallraff rechnen muss. Denn, so der Autor: „Die letzte Rolle werde ich wohl damit beenden, dass ich die Zustände in Altersheimen in Deutschland aufdecke!“

Abschließend wurde Günter Wallraff noch von den anwesenden Vorstandsmitgliedern des Neudorfer Bürgervereins für sein Werk geehrt. Dem bereits im Januar beim „Neudorfer Empfang“ für das 1985 gegründete integrative Wohnprojekt an der Flurstraße Geehrten, wurde an diesem Abend nachträglich die „Neudorfer Ehrentafel“ durch den Vereinsvorsitzenden Harald Jeschke überreicht.

Lesung mit Günter Wallraff im Hundertmeister
Ehrung durch den Neudorfer Bürgerverein

Freitag, 9. April 2010 - Am kommenden Dienstag, 13. April, liest der Enthüllungs-Journalist und Buch-Autor Günter Wallraff im Saal des Hundertmeister am Dellplatz aus seinem aktuellen Buch „Aus der schönen neuen Welt“. Der gebürtige Burscheider Hans-Günter Wallraff berichtet in seinem neuen Buch über seine Undercover-Erfahrungen. Zusätzliche Enthüllungen mit erheblicher Brisanz kamen in der letzten Zeit hinzu. Sie sollen helfen, die „schöne neue Arbeitswelt“ genau so darzustellen, wie sie in der Wirklichkeit ist. Wallraffs Enthüllungen legen den Finger in Wunden, sollen aber auch bewirken, dass eine andere Welt möglich ist, die menschwürdig und solidarisch gegen die nackte Gier, gegen Gewalt und gegen das brutale Recht des Stärkeren!
Im kleinere Kreis wird Günter Wallraff an diesem Abend dann vom Bürgerverein Duisburg-Neudorf geehrt. Anfang Januar hatte das der Bürgerverein während des traditionellen Neudorfer Empfangs schon getan, da aber konnte Günter Wallraff persönlich nicht anwesend sein. Wallraff hat nach Ansicht des Bürgervereins
deutliche Spuren in Duisburg hinterlassen, genauer gesagt in Neudorf und noch genauer gesagt an der Flurstraße. 1985 erschien dann das Buch, das für Günter Wallraff zum größten Erfolg wurde – und das auch Grundlage dafür ist, wofür er von dr bürgerschaftlichen Vereinigung gewürdigt wird ... „Ganz unten“. Das Buch war ein Bestseller. Es hat für politische und für gesellschaftliche Diskussionen gesorgt. Und es hat letzten Endes sogar zur Folge gehabt, dass Gesetze und Sicherheitsbestimmungen verschärft und verbessert wurden.
Was für Neudorf aber ganz besonders wichtig ist: Es hatte eine ganz große Bedeutung für den Stadtteil. Genauer gesagt: für die Häuser an der Flurstraße.
Mitte der achtziger Jahre sahen die alles andere als gut aus. Total verwahrlost, baufällig, rissige Kamine, kaputte Fenster, im Winter kalt und zugig. Die Flurstraße war stigmatisiert: als Arbeitersiedlung mit hohem Ausländeranteil. Eigentlich war schon
beschlossen, dass alle Häuser abgerissen werden sollen. Und dann kam Günter Wallraff.
Der hatte nämlich während seiner Zeit als Türke Ali die Not seiner ausländischen Arbeitskollegen kennengelernt. Deren Wohnsituation war oft trostlos und bedrückend. Enge, dunkle, feuchte Wohnverliese zu Wuchermieten mit völlig überzogenen Quadratmeterpreisen.
Dagegen wollte Günter Wallraff etwas tun. Er dachte an ein integratives Wohnmodell, in dem Deutsche und Ausländer gemeinsam unter vernünftigen Bedingungen zusammenleben können. Eine Idee, auf die ihn seine türkischen Arbeitskollegen
brachten.
Er gründete die Stiftung „Zusammen-Leben“, in die er fast zwei Millionen Mark aus den Honoraren für sein Buch steckte. Gemeinsam mit der GEBAG (und ihrem Vorstandsvorsitzenden Dietmar Cremer, er ist heute auch hier bei uns) wurde mit der
Sanierung der Häuser und Wohnungen begonnen.
Das war keine leichte Angelegenheit. Von vielen Seiten wurde das Wohnprojekt kritisiert und zerredet, es gab etliche bürokratische Hürden. In einem Interview hat Günter Wallraff einmal gesagt, das sei die schlimmste Zeit seines Lebens gewesen.
Aber: 1988 waren die wichtigen ersten Schritte getan und die Sanierung der Flurstraße hatte begonnen. Nach und nach wurden die Häuser und Wohnungen renoviert. Und mittlerweile ist die Siedlung an der Flurstraße 90 Jahre alt.
Ohne die Initiative von Günter Wallraff, ohne sein Engagement und ohne die Stiftung „Zusammen-Leben“ gäbe es diese Häuser und diese Nachbarschaft nicht mehr. Neudorf wäre um ein ganzes Stück ärmer, und das in vieler Hinsicht. Deshalb verleiht der Bürgerverein Duisburg-Neudorf die Neudorfer Ehrentafel an den Journalisten, Schriftsteller und Stiftungsgründer... Günter Wallraff!

Karten für die Lesung gibt‘s im Vorverkauf im Hundertmeister für 16 Euro. An der Abendkasse sind sie für 19 Euro zu haben. Sascha Devigne, Harald Jeschke

Straßenausbau Sternbuschweg beginnt nach Ostern

Duisburg, 1. April (kein Scherz) 2010 - Der Sternbuschweg wird zwischen Kammerstraße und Koloniestraße ausgebaut. Als wesentliche Maßnahme wird der Straßenbelag mit lärmoptimiertem Asphalt erneuert, die Radwege werden ebenfalls zum Teil neu gepflastert. Die Arbeiten beginnen in der Woche nach Ostern.
Im Baustellenbereich muss während der Bauzeit mit Verkehrsbehinderungen gerechnet werden. Ortskundigen wird empfohlen, den Bereich weiträumig zu umfahren. Die Arbeiten werden voraussichtlich bis Juli 2010 dauern. Ermöglicht wird dieser Ausbau durch Mittel aus dem Konjunkturpaket II. Etwa 600.000 Euro werden in die Gesamtmaßnahme fließen.

"Hupkonzert" längs der DB-Strecke lässt Neudorfer Bürger
im Bereich der Lotharstraße nicht zur Ruhe kommen

Duisburg, 24. März 2010 - Das "Hupkonzert" längs der DB-Strecke lässt Neudorfer Bürger im Bereich der Lotharstraße nicht zur Ruhe kommen. Im Abstand von ca. 15 Minuten ertönen die an der Baustelle aufgestellten akustischen Warnsignale zur Streckabsicherung für die Bauarbeiter, was besonders nachts viele Bürger im großräumigen Bereich der Baustelle nervt.

Noch bis ca. Ende April wird man hiermit in Neudorf leben müssen, denn bis dann werden die Bauarbeiten zur Erneuerung des Schienenbetts und der Gleise andauern.

Gleisarbeiten im Bereich der Universität - und prompt fehlt ein Gleis

   
  Wie deutlich zu erkennen ist, wurde ein Gleis entfernt.  Fotos Hans-Willi Bütefür

Informationsveranstaltung 240 Jahre Duisburg-Neudorf

Duisburg-Neudorf, 18. Februar2010 - Zu einer Informationsveranstaltung zum Stadtteil-Jubiläum lädt der Bürgerverein Duisburg-Neudorf interessierte Bürgerinnen und Bürger, am Montag, 22. Februar 2010 um 19:00 Uhr in das Evangelische Gemeindehaus an der Wildstraße 31 in Neudorf ein.
Am 30. Mai 1770 wurde der Stadtteil Neudorf gegründet. Das Ereignis will der Bürgerverein Duisburg-Neudorf, am 29. Mai 2010 gemeinsam mit den Neudorfer Bürgerinnen und Bürgern, rund um das Sportpark-Seehaus im Süden Neudorfs feiern. Wie sagt schon ein altes chinesisches Sprichwort: „Ein Leben ohne Freude ist wie eine weite Reise ohne Gasthäuser“. Es soll jedoch nicht die Feier des Bürgervereins sein, sondern ein Fest Neudorfs, seiner Bürger, der Institutionen, Schulen, Vereine und natürlich der hier beheimateten und niedergelassenen Unternehmen.
Die Tagungsordnung sieht folgende Punkte vor:
1. Allgemeine Information 2. Wer macht was und wann? 3. Vorstellung der neuen Neudorfer Internetseite www.duisburg-neudorf.de
Wer sich einbringen will – egal in welcher Form – kann dies dem BV-Neudorf schriftlich unter h.jeschke@bv-neudorf.de oder an den Bürgervereinvorsitzenden Harald Jeschke, Steinbruchstr. 19, 47057 Duisburg mitteilen. Wünschenswert ist jedoch eine Teilnahme am Informationsabend!

Lärmsanierung in Neudorf ausgeweitet

Bürgerverein Neudorf erhielt vom Bundestag und dem Bundesverkehrsministerium konkrete Angaben zur Lärmsanierung
Berlin/Duisburg-Neudorf, 23. Januar 2010 - Heute gab es Post für den Bürgerverein. Es kam ein Brief vom Petitionsausschuss des Bundestages und dem Bundesverkehrsministerium .
Zur ersten Veröffentlichung zur konkreten Lärmsanierung in Neudorf im Juli 2009 zur Umsetzung ist es jetzt nach Intervenierung beim Eisenbahnbundesamt und DBProjektbau Gutachterteam gelungen, weitere 335 Meter Lärmschutzwand zu erhalten - zuvor 1,565 Kilometer, nun 1,9 Kilometer Gesamtlänge.
Nach Abschluss der Aufnahme aller Güterstrecken im Juni 2005 war es dem Bürgerverein doch noch gelungen, eine ganze Strecke zusätzlich auf die eigentlich schon abgeschlossene Lärmsanierungsliste zu bekommen.
Im September 2003 wurde nach Protesten des Bürgervereins an den damaligen Bundeskanzler und Verkehrsminister Stolpe nach Ablehnung die Neudorfer "Rennstrecke" mit bis 2009 240 Zügen tägliche auf der 2321 längs der Lothar- , Waldhorn und Steinbruchstraße doch auf die Lärmsanierungsliste gesetzt.
Allerdings gibt es noch zwei Punkte, die zur parlamentarischen Prüfung durch den Bundestags-Petitionsausschuss anstehen sollten.
Punkt 1: Erschütterungen und bedrohlicher Güterzugbetrieb
Forderung:
Langsamfahrstrecke auf der Stecke 2321 im Bereich Duisburg-Neudorf

Es geht um permanent auftretende Schäden an Gebäuden (Dachziegel lösen sich und fallen auf die Straße, regelmäßige Kosten für Dachdecker ca. 1500 Euro alle zwei bis drei Jahre um Sicherheit zu gewähren), Risse im Mauerwerk, Vitrinen und Duschkabinen zersplittern durch schwerste Erschütterungen und speziell im Kreuzungsbereich an der Strecke 2321 in dem Bereich Duisburg-Neudorf Höhe Einmündung Steinbruchstraße Duisburg-Wedau durch oftmalige Vollbremsungen.
Leben, Gesundheit und Gebäude sind gefährdet und der Verursacher verschanzt sich hinter Planfestellung und Paragraph 75 Abs 2 des Verwaltungsverfahrensgesetzes.

Punkt 2 Unfallvorsorge
Grund: Der Unfall mit Güterzug-Achsbruch in der Nacht zum Dienstag, den 30. Juni 2009, als im toskanischen Urlaubsort Viareggio Flüssiggas-Güterwagen explodierten und die Feuersbrunst reichlich Tote sowie immensen Sachschaden forderte. Auch deshalb hat und wird es in Deutschland Mahnfeuer gegen den Bahnlärm, Erschütterungen und Gefahr durch Unfälle mit Güterzügen geben.

BV Mitte Sitzung am 21. Januar 2010

Lösung für Querungsproblem der Bewohner des Johanniter-Stifts Neudorf
Duisburg, 21. Januar 2010 - Bezirksamtsleiter Wolfgang Komorowski berichtete über die Lösung für das Johanniter-Stift an der Neudorfer Wildstraße. Hier hatte sich der Beirat der Bewohner um eine Verbesserung des Fußgängerübergangs bemüht, da der Bereich rund um das Stift stark zugeparkt ist. Um im direkten Nah- und Einmündungsbereich rund um das Stift den Bewohnern zu helfen, werden Halteverbotsschilder aufgestellt, da die Sichtlinie durch die vielen parkenden Autos für die älteren Bewohner doch erheblich eingeschränkt wird.

Bauvoranfrage zur Nutzungsänderung von Produktionsstätte in Wohnen und Gewerbe (Ausstellung, Kfz-Werkstatt und Lager), Mozartstraße 19 a, 47057 Duisburg (Az.: A 2009-0063)  einstimmig

Vor gut fünf Jahren hatte nach dem Aus der dort ansässigen Firma Turboservice Grundstücksinhaber RWE einen Bauantrag mit drei hochwertigen Mehrfamilienhäusern inklusive Tiefgarage gestellt. Dies war von der Bauverwaltung abgelehnt worden. Begründung: Es können neue Beschwerdeführer gegen den Lebensmittelmarkt und dessen Andienungsverkehr Probleme bereiten.

Heute:
Auf dem o.g. ehemaligen Produktionsgelände (Maschinenfabrik Pelzer) möchte eine Bauherrengemeinschaft die vorhandenen, zur Zeit leer stehenden Gebäude mit neuer Nutzung versehen.
Im vorderen Bereich, in dem II- geschossigen ehemaligen Bürogebäude ist Wohnnutzung geplant. In der daran angrenzenden ehemaligen Werkhalle sind drei Nutzungen geplant: Der vordere Bereich der Halle soll als Lager genutzt werden. Der mittlere Bereich der Werkhalle ist als Ausstellungsfläche geplant. Hier sollen Oldtimer (alte Autos) ausgestellt werden. Der Betrieb, der sch hier ansiedeln möchte besteht bereits seit vielen Jahren auf einem ehemaligen Tankstellengelände in Duisburg. Dazugehörig ist im hinteren Bereich der Werkhalle eine KFZ- Werkstatt geplant. Diese ist für die Instandhaltung von Oldtimer vorgesehen. Die Betriebszeiten sind von 10.00 — 17.00 Uhr angegeben.
Die an der Grenze vorhandenen Nebengebäude (kleines Büro, Sägeraum und Garagen) sind als Lager geplant.
Die hintere ehemalige Werkhalle ist als Lager geplant. In dem ehemaligen Magazin und Büro, welches nördlich an die Werkhalle angrenzt, ist Wohnnutzung vorgesehen.
Das dahinterliegende Gebäude auf dem Flurstück 125 gehört ebenfalls zum Gelände. Die ehemalige Nutzung bestand aus Kesselhaus und Halle. Dieser Bereich ist als Lager geplant.
Im Vorfeld wurde ein Schalltechnisches Gutachten angefertigt. In diesem wurde untersucht, ob sich die geplante Nutzung mit der vorhandenen Nutzung verträgt und ob Störungen von diesem ausgehen oder von vorhandenen Nutzungen auf diese einwirken. In unmittelbarer Umgebung zu dem Gelände grenzen östlich Wohngebäude (WR-Gebiet) und westlich ein Supermarkt mit Parkplatz (MI-Gebiet) an.
Das Gutachten hat ergeben, dass für die vorhandenen Nutzungen und für die auf dem Grundstück Mozartstraße 1 9a vorgesehenen Nutzungen ein ausreichender Schallimmissionsschutz vorhanden ist.

Neues Berufskolleg Mitte“: Infos für Anwohner
Die Bezirksvertretung Mitte hat ihrer Sitzung dem Bauantrag für das PPP-Projekt „Neues Berufskolleg Mitte“ zugestimmt. Die Bezirksvertreter ließen sich dabei die baulichen Besonderheiten des rund 55.900 Quadratmetern großen Gebäudes erläutern. Auf zwei Tiefgaragenebenen stehen zukünftig etwa 450 Stellplätze für Schüler, Lehrer und Besucher zur Verfügung.
Die Anwohner und Firmenangehörigen des Tectrums waren am 15. Januar bereits umfassend über das Bauvorhaben informiert worden. Die Firma Goldbeck Public Partner GmBH und das Immobilien-Management Duisburg hatten dazu ins Atrium des Tec-Towers in Duisburg-Neudorf eingeladen. Eingangs wurde das Ausschreibungsverfahren erläutert. Die Firma Goldbeck Public Partner GmbH stellte dann die Architektur des Gebäudes vor und erläuterte den konkreten Baustellenablauf während der Bauarbeiten in den nächsten Monaten. Das Amt für Stadtentwicklung und Projektmanagement informierte über die Parkplatzsituation während und nach der Bauphase. Die Bildungsholding Duisburg stellte die zukünftigen Nutzer - Friedrich Albert Lange Berufskolleg, Kaufmännisches Berufskolleg Du-Mitte und Weiterbildungskolleg - vor. Fragen der Anwohner wurden anschließend durch die Veranstalter beantwortet.
Besonderen Informationsbedarf hatten die Anwohner hinsichtlich der zukünftigen Parkplatzsituation. Hier soll ein Parkraumbewirtschaftungskonzept eine Neuregelung treffen. Belastungen durch Schmutz und Lärm sollten zudem auf ein Mindestmaß für die Anwohner reduziert werden. Um auch zukünftig Fragen und Anregungen aufnehmen zu können, richtet die Firma Goldbeck Public Partner GmbH in Kürze vor Ort ein Baustellenbüro ein.

Errichtung eines Berufskollegs, Carstanjenstraße 10, 47057 Duisburg (Az.: BN 2009-0276)einstimmig
Da hier die planungsrechtlichen Voraussetzungen mittlerweile gegeben sind und die ersten Bagger auf dem Gelände eingetroffen sind, geht es hier um viele einschneidende Maßnahmen für die Anwohner. So ist den Bezirkspolitikern von CDU und SPD die Kapazität der Haltestelle Lutherplatz beileibe nicht ausreichend. Die Verwaltung wurde aufgefordert verkehrstechnische Maßnahmen herbeizuführen. Auch sollten die Preise für die geplante Tiefgarage so erschwinglich sein, dass auch Schüler, die mit dem PKW kommen, diese nutzen können. Die Bezirkspolitiker forderten auch die Verwaltung auf, einen Arbeitskreis im Vorfeld der ganzen Maßnahmen mit den Bezirkspolitikern und ggf. auch mit den Anwohnern (Bürgerinitiative) mit einzubeziehen. Grundsätzlich kam auch die Frage nach dem gesamten Verkehrskonzept für diesen Bereich auf, da bei einer Anwohnerversammlung der Bürgerinitiative eine Lärmbelästigung durch Busse von 78 Stunden in der Woche als real erscheint. Geprüft werden soll auch, ob die geplanten Fällaktionen von 25 zum Teil sehr hochwertigen und umfangstarken Bäumen wirklich in dieser Zahl notwendig ist.

Boden für das neue Berufskolleg wird bereitet
Die in der vergangenen Woche den Bürgern vorgestellte Planung des neuen Berufskollegs Mitte an der Bismarckstraße nimmt nun auch vor Ort Formen an. Im Moment wird das Baugelände gerodet und planiert. In wenigen Wochen soll es losgehen und das Projekt langsam Formen annehmen.

 



Eingangsbereich Nord

Innenansicht (Magistrale)

Bürgerverein Neudorf ehrte verdiente Bürger beim 6. Neujahrsempfang im Seehaus



Duisburg, 10. Januar 2010 - I
n „Neudorf Süd“ begrüßte Harald Jeschke die Gäste und Vereinsmitglieder im „Restaurant Seehaus“, das sich immer noch in Wedau wähnt. Rund 250 Gäste konnte der Vorsitzende des Bürgervereins in dem wunderbaren Ambiente mit Blick auf den zugefrorenen und verschneiten Bertasee begrüßen und der aus Österreich stammende Seehaus Geschäftsführer Philip Borckenstein-Quirini, der die Anwesenden im Namen seines Teams und der Besitzer recht herzlich begrüßte, fühlte sich noch etwas mehr heimisch! Eine künstlerische Note mit vielen Farbtupfern bekam die Veranstaltung durch eine Vernissage des bekannten Duisburger Künstlers Nacir Chemao.

Als Laudatoren für die zu Ehrenden hatte man Sascha Devigne (Chef STUDIO 47, links im Bild), Bärbel Bas (MdB SPD) und Stadtdirektor Peter Greulich gewinnen können, die sich um Integration, Nahversorgung sowie Freizeit und Grün verdient gemacht haben.
Die erste Neudorfer Ehrentafel wurde an den Enthüllungsjournalisten und Buchautor Günter Wallraff leider in Abwesenheit verliehen. Im Februar wird Wallraff jedoch in Neudorf im Seehaus sein neues buch vorstellen und sich dabei auch noch einmal persönlich für die Ehrung bedanken.

Die Ehrenden: Harald Jeschke (BV Vorsitzender), Ottmar Birke (2. Vorsitzender), Lothar Wischmeier (Geschäftsführer), Bärbel Bas (MdB, Ladatorin für Elisabeth
Hofmann) und Studio 47-Chefredakteur Sascha Devigne (Laudator für Günter Wallraff) und MSV Präsident Walter Hellmich. Vorne die anwesenden Geehrten: Elisabeth Hofmann und Erwin Eichholz

Geehrt wurde er jedoch in erster Linie für das 1985 gegründete integrative Wohnprojekt an der Flurstraße, wobei damals auch die Siedlung Hüttenheim in die engere Wahl geflossen war. Dieses Projekt in Neudorf, so Laudator Sascha Devigne, sei beispielhaft und zeugt von dem unglaublichen sozialen Engagement des seit Jahrzehnten umstrittenen und von seinen Gegnern als „sozialistischer Hetzer“ und „Nestbeschmutzer“ betitelten Undercover Journalisten! Mit 2 Millionen DM aus den Einnahmen aus seinem bekanntesten Werk „Ganz Unten“ wurde die „Stiftung Zusammenleben“ ins Leben gerufen!
Die zweite Ehrung ging an Frau Elisabeth Hoffmann, Gründerin und Geschäftsführerin im Verein „Regenbogen e.V.“. Die SPD Bundestagsabgeordnete Bärbel Bas ging in dankbaren Worten auf die bislang geleistete Arbeit der Geehrten und ihres Vereins für die Integration insbesondere behinderter Menschen ein. Wie ein roter Faden zog sich hierbei natürlich die Einrichtung des ersten „CAP-Marktes“ in Neudorf durch die Rede. Dieser konnte mit Unterstützung des LVR im Jahr 2006 eröffnet werden. Neben dem langjährigen Engagement im politischen und gesellschaftlichen Bereich war diese Einrichtung ausschlaggebend für die heutige Ehrung!

Der Kinderchor der Mozartschule

Die dritte Ehrentafel wurde an Erwin Eichholz in seiner Funktion als Vorsitzender im „Verband der Duisburger Kleingartenvereine“ verliehen. Stadtdirektor Dr. Peter Greulich  hatte in seiner Laudatio die ellenlange Liste der zahllosen Ehrenämter abzuarbeiten, die der zu Ehrende in den vergangenen Jahrzehnten im Verein, im Stadtverband und im Landesverband bekleidet hat. Greulich wünschte sich noch viel mehr bürgerschaftliches Engagement, wie es Erwin Eichholz seit Jahrzehnten an den Tag gelegt hat, damit Duisburg noch lebens- und liebenswerter wird. Die Ehrung sei eine Würdigung der Person als Vorbild und sein Beispiel sollte Schule machen! Mit 6.330 Einzelgärten in 106 Kleingartenanlagen auf 2.300.000 qm sind die Duisburger Kleingärten ein wichtiger Bestandteil des öffentlichen Grüns der Stadt.
Ein Rückblick auf die bislang geleistete Arbeit durch den Vorsitzenden des Bürgervereins zeigte, das es alleine im Jahr 2009 rund 120 Veranstaltungen gab, und der Ausblick auf das Jahr 2010, das im Zeichen von RUHR 2010 insbesondere die 240 Jahrfeier Neudorfs im Mai als Höhepunkt sehen wird, zeigten das Engagement der Vereinsaktiven ganz besonders auf.

Den musikalischen Rahmen stellte erneut der Kammerchor der Universität Duisburg – Essen „salto chorale“ unter der Leitung von Klaus Andrees und der Kinderchor der Mozartschule. 

 

 

 

 

 

 

 

 

HaMo (Text) Manfred Schneider (Fotos)

Neudorfer Empfang 2010 mit Ehrung von Günter Wallraff

Duisburg-Neudorf, 7. Januar 2010 - Rund 23 Millionen Bundesbürger engagieren sich bei den unterschiedlichsten Institutionen und Vereinen. Der Bürgerverein Duisburg-Neudorf hat es sich zur Aufgabe gemacht, solche Bürgerinnen und Bürger, Institutionen oder Unternehmen, die in Neudorf beheimatet, niedergelassen oder aktiv sind, für ihre ehrenamtliche oder unternehmerische Tätigkeit, im Rahmen des „Neudorfer Empfang“ zu ehren. Bei dem nun zum sechsten Mal stattfindenden Empfang werden in diesem Jahr folgende Personen  mit der „Neudorfer Ehrentafel“ gewürdigt:

Der Neudorfer Erwin Eichholz für sein Engagement als Vorsitzender des Verbandes der Duisburger Kleingartenvereine.
Die gebürtige Neudorferin Elisabeth Hofmann
für ihre soziale Tätigkeit als Geschäftsführerin des Regenbogen e.V und dem CAP-Markt.
Günter Wallraff
für sein Wohnprojekt an der Neudorfer Flurstraße.
Der Bürgerverein hat hier bereits die Zusage, dass Wallraff im Februar 2010 persönlich sein neues Buch im Seehaus vorstellen und über seine Aktivitäten berichten wird.

Die Laudatoren der diesjährigen Empfangs sind: Umweltdezernent und Stadtdirektor Dr. Peter Greulich, die SPD-Bundestagsabgeordnete Bärbel Bas, sowie der Redaktionsleiter des Duisburger Stadtfernsehens „Studio 47“, Sascha Devigne.

Für die musikalische Begleitung sorgen der Kammerchor der Universität Duisburg-Essen „salto Chorale“ unter der Leitung von Klaus Andrees sowie der Kinderchor der Mozartschule unter der Leitung von Frau Füsgen. Die Ehrung findet am Sonntag, 10. Januar 2010 von 11:00 bis 13:00 Uhr, im neu erbauten Seehaus an der Bertaallee 7 in Duisburg-Neudorf