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Archiv aktuell 2009

Neudorfs Bezirkspolizist Gerd Kamps hatte Schutzengel

Duisburg, 19. Dezember 2009 - Es ist schön zu wissen, dass es in der Vorweihnachtszeit Schutzengel gibt, die aufpassen. So kann man es betrachten, dass Bürgervereinsmitglied und Bezirkspolizist in Neudorf Gerd Kamps den Horrorunfall als Radfahrer mit einem Lkw, der ihm am Ruhrorter Verteilerkreis die Vorfahrt nahm und seine Beine überrollte, glimpflich überstand.
"Es geht mir gut. Ich habe keinen Bruch, lediglich Quetschungen und werde wohl Anfang nächster Woche, also noch vor Weihnachten, entlassen. Der Lkw war zu meinem Glück leer, als er mir auf die Oberschenkel gefahren war. Der schon georderte Rettungshubschrauber Christoph 9 der Unfallklinik brauchte nicht zum Einsatz kommen. Ich glaube, dass ich da gleich mehrere Schutzengel hatte," sagte er Bürgervereinsvoritzenden Harald Jeschke in der Berufgenossenschaftlichen Unfallklinik an der Großenbaumer Allee.
Wir wünschen ihm auch von hier aus alles Gute und ein gesegnetes Fest!

Die Polizeimeldung vom 17. Dezember: Muldenkipper fuhr Radfahrer über die Beine
Am Donnerstagnachmittag, gegen 15.00 Uhr, befuhr ein 53 Jahre alter Fahrradfahrer den Ruhrdeich und wollte den Verteilerkreis Ruhrorter Straße weiter geradeaus fahren. Ein 56 Jahre alter LKW Fahrer befuhr mit seinem Muldenkipper ebenfalls den Ruhrdeich und bog im Verteilerkreis nach rechts auf die Brücke der Ruhrorter Straße ab. Dabei beachtete er nicht den Fahrradfahrer. Der kam zu Fall und die Reifen des Lkw überrollten die Beine des 53-jährigen. Er wurde mit schweren Verletzungen mit den Krankenwagen in Krankenhaus verbracht. Es besteht keine Lebensgefahr. Für die Dauer der Unfallaufnahme kam es für ca. 1,5 Stunden zu starken Verkehrsbeeinträchtigungen, da ein Fahrstreifen im Verteilerkreis gesperrt werden musste. 

Gingkobaum-Problem: Geruchsbelästigung durch Früchte der "weiblichen" Bäume

Duisburg, Dezember 2009 - Was heimische Holzgewächse so mit sich bringen ist bekant. Was Exoten so im Laufe der Jahre für völlig neue Probleme verursachen dagegen nicht immer. Der Gingkobaum ist sehr unempfindlich gegenüber Luftschadstoffen und eignet sich deshalb sehr gut als Straßen- und Parkbaum. Er ist weitgehend resistent gegen Insektenfraß sowie von Pilzen, Bakterien und Viren ausgelösten Krankheiten. Die Art erträgt Temperaturen von bis zu -30° C. Aber: Es gibt es in Duisburg an einigen Straßen, an denen vor Jahren oder gar Jahrzehnten Gingkobäume gepflanzt wurden, ein echtes Geruchsproblem. So auch an der Neudorfer Wildstraße. Der Bürgerverein ging diesen HInweisen einmal nach.
Dias Geruchsproblem verursacht die Buttersäure der "weiblichen" Bäume und deren Früchte, die nach etwa 20 - 30 Jahren, wenn die "Geschlechtsreife" gegeben ist, auftreten. Im Baumkataster der rund 50 000 Duisburger Bäume will Dr. Peter Greulich, Umweltchef und Stadtdirektor, nun alle Standorte der Gingkobäume überprüfen lassen, um ggf. auszuwechseln. Harald Jeschke

6. Neudorfer Bürgerball war ein voller Erfolg

DUISBURG, 18. Oktober 2009 -Wenn man auf den vergangenen Samstagabend blickt, dann hatte der Bürgerverein Neudorf wieder einen gelungenen Höhepunkt im Stadtteilleben gesetzt. Das Vereinsheim der Kleingartenanlage „Op de Heid“ war ausverkauft. Neudorfe Bürger und Gäste wollten gemeinsam wieder einen geselligen Abend verbringen.  Mit Siegfried Buchholz, einem Entertainer der Extraklasse, hatte man einen Glücksgriff getan. Dieser lieferte nicht nur Tanzmusik vom Feinsten und für jeden sondern brachte auch rundum gelungene Komik in die Veranstaltung zum Jahresausklang.
Nur kurz wurde auf die Erlebnisse im abgelaufenen Jahr eingegangen und man kam schnell zum „gemütlichen Teil“! Eine gut bestückte Tombola, die durch unermüdlichen Einsatz der Vereinsmitglieder und Dank der Großzügigkeit der Geschäftswelt aus Neudorf und darüber hinaus zustande kam, war ein kolossales Highlight.
Doch bei dem ständig wachsenden Zulauf hat sich der Vorstand bereits nach einer Alternative umgesehen. Im neuen „Seehaus“ wurde man fündig und dort hat man auch direkt die 2010 anstehende 240-Jahr-Feier zum Stadtteiljubiläum festgezurrt. Alles in allem war es ein schöner Abend, wie immer beim Bürgerverein in Neudorf! HM - Fotos Manfred Schneider

 

"Neues Berufskolleg Mitte" und Schulleiter Erich Sachnik

Duisburg, 29. September 2009 - Für Erich Sachnik war der Ratsbeschluss pro Berufskolleg Mitte und der Zuschlag an Investor Goldbeck so etwas wie Weihnachten und Ostern zugleich. "Ich habe nicht verstanden, warum dieser Ratsbeschluss nicht einstimmig ausgefallen ist," begann er eine lange Erklärung über den absolut maroden Zustand des kaufmännischen Berufskollegs Duisburg-Mitte, also seiner Schule am Burgplatz. Es war so etwas wie eine Rede mit "Tunnelblick" des absolut engagierten Pädagogen.
Dabei ließ er völlig außer Acht, dass viele Ratsmitglieder, Bürger Neudorfs, Anlieger und vor allem Gewerbetreibende niemals auch nur einen Neubau in Frage gestellt hatten. Es ging den Kritikern um einen alternativen Standort, der den täglichen Dauer-Belastungen auch unter dem nicht unwichtigen Aspekt der Vermeidung von unnötigen Umweltbelastungen und Gesundheitsschäden beispielsweise durch einen viel besser geeigneten am Standort am Güterbahnhof Rechnung getragen hätte.
Es ging aber auch um den Einzelhandel rund um den Carstanjens Garten. Bei der angekündigten Parkraumbewirtschaftung steht wie bei der Einführung rund um den Ludgeriplatz zu erwarten, dass die bisherige Kundschaft in andere Zentren ausweichen wird da diese nun in weitem Raum rund um das Berufskolleg nicht wie gewohnt den Parkraum findet. Zugegeben wird es Branchen im Schnellimbissbereich oder Gastronomie geben, die vom neuen Berufskolleg profitieren werden. Bestimmt nicht das Gewerbe im Sektor Dienstleistung, Nahversorgung und Gesundheitswesen.

Es geht in Neudorf Nord und auch im benachbarten Duissern um den auch dann dort stattfindenden neuen Verkehr der Parkraumsuchenden. Es geht auch um Folgekosten bei der angedachten besseren Frequenz der DVG zu dem neuen Zentrum. Schon jetzt ist in den Straßen Pappen-, Bismarck-, Gustav-Freytag-, Graben-, Memel-, Anker-, Hammer-, Ketten- und Ludgeristraße bis in den späten Nachmittag nur mit viel Glück ein Parkplatz zu finden.
Die geplanten 450 Stellplätze werden um nur beim Beispiel des Friedrich-Albert-Lange-Berufskollegs mit real einem Drittel der mindestens 2600 Schüler, die täglich mit dem Pkw anreisen, kaum reichen. Da helfen den Gewerbetreibenden und Anwohnern die Argumente wenig, dass in den Jahren zuvor mit der damals handelnden Geschäftsführung von Aurelis keine Verhandlungen aufgrund der Multi-Casa-Entscheidung möglich waren und dem damit verbundenen Ausschluss des alternativen Geländes am Hauptbahnhof.
Seit 2008 liefen die Gespräche mit der neuen Aurelis-Geschäftsführung zur Entwicklung des riesigen, 36 ha großen Areals in unmittelbarer Nähe des Hauptbahnhofs. Hätte jetzt nicht die Möglichkeit ausgelotet werden müssen, das neue Berufskolleg doch auf dem Aurelis-Gelände zu realisieren mit der bereits bestehenden optimalen Anbindung des ÖPNV?  Harald Jeschke

Beschlussvorlage

 
Berufskolleg Mitte in Neudorf: Firma Goldbeck realisiert eines der bundesweit größten PPP-Bildungsprojekte in Duisburg - Von Harald Jeschke

Duisburg, 29 September 2009 - Gestern hatte der Rat der Stadt Duisburg in einer nicht öffentlichen Sitzung mit 42 Ja-Stimmen das PPP-Projekt (Beschaffungsvariante Public Private Partnership) Berufskolleg Mitte auf den Weg gebracht. Die, die nicht zustimmten hatten entweder Bedenken gegen den Standort an sich oder wegen der Finanzierung und hier speziell zum nicht allzu häufigem PPP-Projekt.

Durchschnittlich werden über den Tag verteilt - 08:00 Uhr bis 21:0 Uhr - mit einem Schülerstrom von 2600 Schülern gerechnet. Insgesamt stehen diesen und den Lehrern 450 Stellplätze zur Verfügung. Inwieweit der ÖPNV (DVG) noch weiter verstärkt Angebote machen kann und wie die zentrale Anlaufstelle Lutherplatz ausgebaut werden können "darüber muss noch gesprochen werden", erklärte IMD-Geschäftsführer Uwe Rohde.

"Die Bauzeit auf der 55 000 Quadratmeter großen Fläche wird 23 Monate betragen. Die Fertiggstellung erfolgt am 1. September 2011", versicherte Dr. Andreas Iding, Prokurist der Goldbeck Public Partner GmbH. Und: "Die Bruttoinvestition liegt bei rund 74 Millionen Euro, die Bauinvestition wird 48 Millionen Euro betragen. Die planbare Größe einer solchen Finanzierung liegt bei 25 Jahren und muss durch Bauinvestition sowie den Betriebskosten und der Anzinsung auf einen Stichtag gerechnet werden. Diese Summe beträgt 7,1 Millionen Euro im Jahr.

Die Verträge zwischen der Stadt Duisburg und der Goldbeck Public Partner GmbH sind am heutigen Dienstag geschlossen worden. Mit Zuschlagserteilung ist das vorliegende verbindliche Angebot von Goldbeck angenommen worden und ein rechtsverbindlicher Vertrag zustande gekommen. Ein komplexes Verhandlungsverfahren ist damit erfolgreich abgeschlossen worden; nun kann mit der Realisierung begonnen werden. OB Sauerland: „Ich bin froh, dass wir mit diesem Projekt ein deutliches Zeichen für den Bildungsstandort Duisburg setzen können. Das Berufskolleg wird Maßstäbe setzen, die positiv in die gesamte Stadt und darüber hinaus ausstrahlen.“
In dem neuen Schulzentrum in Neudorf sollen das Kaufmännische Berufskolleg Duisburg-Mitte, das Friedrich-Albert-Lange-Berufskolleg sowie das Weiterbildungskolleg der Stadt Duisburg untergebracht werden. Gemeinsam mit dem nahe gelegenen Gertrud-Bäumer-Berufskolleg bilden die drei Schulen den Kernstandort Mitte für die Ausbildung im Dualen und Vollzeitsystem. Moderne Fachräume mit neuester Ausstattung bieten exzellente Ausbildungsbedingungen für die Schülerinnen und Schüler. Die Nähe zum Hauptbahnhof garantiert zudem eine optimale Anbindung an den öffentlichen Personennahverkehr.
Auch die Bürgerinnen und Bürger Neudorfs profitieren von dem neuen Berufkolleg; so kann die Aula der Schule als multifunktionales Tagungszentrum für Bürgerveranstaltungen genutzt werden. Die Sporthalle sowie die Gymnastikräume stehen ebenso allen Sportbegeisterten zur Verfügung.
Nach der Entscheidung der Stadt Duisburg, die Realisierung des Projektes „Neues Berufskolleg Mitte“ durch die Beschaffungsvariante Public Private Partnership (PPP) vorzunehmen, ist im Juli 2008 der Startschuss für ein europaweit ausgeschriebenes Vergabeverfahren gefallen. Mit der Durchführung wurde das Immobilien-Management Duisburg (IMD) betraut. Namhafte Unternehmen und Konsortien haben sich an der Ausschreibung beteiligt. Nach einer ersten Auswahl der Bieter anhand ihrer Teilnahmeanträge sind im Januar 2009 die ersten indikativen Angebote der Bieter eingegangen. Bis in den Juli hinein wurden mit den Bietern intensive Verhandlungen geführt, um die Inhalte des Projektes immer weiter zu verbessern und schließlich optimale Voraussetzungen für das letzte und verbindliche Angebot zu schaffen. Während dieser Zeit waren die Nutzer des Berufskollegs immer eingebunden, um auch ihre Wünsche und Vorstellungen so weit wie möglich einfließen zu lassen. Anfang September war es dann soweit, alle Angebotsbestandteile lagen fristgerecht vor, die Auswertung konnte vorgenommen werden. Ein vorher allen Beteiligten bekannter Kriterienkatalog wurde bei der Auswertung abgearbeitet, die Entscheidung war eindeutig. Ein modernes, funktionales und energetisch optimales Gebäude erhielt den Zuschlag. IMD und Nutzer zeigen sich mit dem Verfahren und dem Ergebnis sehr zufrieden.
Gesamtperspektive:

 

 

PPP „Neues Berufskolleg Mitte“ in Duisburg Planung, Bau, Finanzierung und Betrieb
In einem europaweit ausgeschriebenen Vergabeverfahren hat sich die GOLDBECK Public Partner GmbH als einer von mehreren Bietern mit dem besten Angebot durchgesetzt. Am 29.09.2009 wurde das Unternehmen mit der Planung, dem Bau, der Finanzierung, der Instandhaltung und der Bewirtschaftung des PPP-Projektes „Neues Berufskolleg Mitte“ in Duisburg beauftragt. Darüber hinaus zeichnet GOLDBECK auch für das Energiemengenmanagement des Berufskollegs verantwortlich. Durch das PPP-Projekt wird sichergestellt, dass über einen Zeitraum von 25 Jahren eine vertraglich definierte Qualität von Funktion und Service von dem privaten Partner geleistet wird. Auf dieser Basis wurden optimale Bedingungen geschaffen, um den Bildungsstandort im Zentrum von Duisburg zu stärken und eine langfristige Werterhaltung der Immobilie zu gewährleisten, die sich im Eigentum der Stadt Duisburg befindet.
Der Neubau des Berufskollegs entwickelt das vorhandene Areal zu einem funktionalen, attraktiven und vielseitig differenzierten Schulgelände. Zwei Baukörper sind durch gläserne Brücken verbunden und bilden eine lichtdurchflutete Magistrale. Diese ist der zentrale Treffpunkt und bildet das Forum der Schule. Im Norden entsteht ein Vorplatz, der sich langfristig zu einem zentralen Raum entwickeln soll.

Die drei Schulleiter der Bildungseinrichtungen im neuen Berufskolleg Mitte in Duisburg-Neudorf
Die Schulleiter des
• Friedrich-Albert-Lange-Berufskollegs, Wolfgang Kempken
• Kaufmännischen Berufskollegs Du-Mitte, Erich Sachnik
• Weiterbildungskollegs, Manfred Wischerhoff
(Abendrealschule und Abendgymnasium)
begrüßen ausdrücklich die vom Rat der Stadt getroffene Entscheidung, in Neudorf ein neues Gebäude für die drei traditionsreichen Bildungseinrichtungen durch die Firma Goldbeck errichten und betreiben zu lassen. Der schlechte Zustand der beiden Gebäude am Schinkelplatz und am Burgplatz würde nur mit Einsatz eines hohen finanziellen Renovierungsbetrages ein Weiterarbeiten an diesen Standorten ermöglichen, ohne dass damit entsprechende Raumzuschnitte für einen modernen Unterricht realisiert werden könnten. Mit dem bevorstehenden Baubeginn geht ein über 10 Jahre andauernder Klärungsprozess für die Zukunft unserer Schulen zu Ende.
An dem über ein Jahr dauernden Auswahlverfahren, um den geeignetesten Investor für das Vorhaben herauszufinden, waren die drei Schulleiter und viele Lehrkräfte der schulinternen Bauausschüsse beteiligt. Diesen Lehrkräften gilt unser besonderer Dank. Wir möchten uns auch bei dem Geschäftsführer des IMD, Herrn Rohde bedanken, der uns immer wieder die Möglichkeit geboten hat, unseren pädagogischen Sachverstand in dem komplizierten Auswahlprozess einzubringen.
Das neue Schulgebäude in Neudorf— in dieser Form sicherlich einmalig in Nordrhein-Westfalen — wird viele Einrichtungen enthalten, die von den drei Schulen gemeinsam genutzt werden können. Neben diesen Synergieeffekten streben wir weitere Effizienzgewinne durch eine inhaltliche Zusammenarbeit an. Dieses neue Gebäude wird mit seiner hochmodernen Ausstattung und einer ansprechenden Gestaltung für mehr als 5000 Schülerinnen und Schüler und über 200 Lehrkräften ein Ort moderner, zukunftsweisender Wissensvermittlung sein. Die Bildungslandschaft in Duisburg wird damit um einen ganz entscheidenden Schritt weiterentwickelt.
 



Eingangsbereich Nord

Innenansicht (Magistrale)

1o Jahre Johanniter-Stift Duisburg-Neudorf

Duisburg, 23. September 2009 - 10 Jahre ist es her, dass das Johanniter-Stift Duisburg den ersten Bewohner willkommen hieß. Seitdem ist die Senioreneinrichtung auf der Wildstraße fester Bestandteil des Stadtteils Neudorf. Nicht nur für die Menschen, die eine neue Bleibe brauchen, sondern auch für all diejenigen, die zu Veranstaltungen, Fest und Feierlichkeiten, Beratungswünschen oder nur mal auf eine Tasse Kaffee hereinschneien. Dies ist ein Grund zum Feiern!
Das Johanniter-Stift startet am Montag, den 28.09.09 mit einer bunten Woche. Ab 15.00 Uhr können alle Bewohner und Besucher neben extra kreiertem Johanniter-Eis aus der Eisdiele „la piazza“ einen italienischen Nachmittag erleben.
Am Donnerstag, dem 01.10. findet dann ein Familientag statt. Hier laden wir alle Familien, Kinder, Junggebliebene sowie alle, die mit dem Johanniter-Stift in den 10 Jahren verbunden waren, zu allerlei Programm wie Hüpfburg, Clownerie, Kinderschminken, Popcorn und weiterem leiblichen Wohl ab 14.00 Uhr ein.
Krönender Abschluss der Jubiläumswoche bildet der „Festsamstag“. Neben Festreden von OB Sauerland oder Vertretung sowie Johanniter-Größen wird kulturell mit klassischer Musik sowie Jazz aufgewartet. Sollten Sie nähere Informationen wünschen, im Johanniter-Stift Duisburg erfahren Sie mehr. Holen Sie sich doch einfach unsere Hauszeitung, die Neudorfer Post oder erfragen unter der Rufnummer 0203/9308-0 weitere Details.

Neudorf: Weitere Baumaßnahmen in der Kammerstraße

Duisburg, 17. September 2009 -Die Kammerstraße wird ab Montag, 21. September, 7 Uhr, im Abschnitt zwischen Blumenstraße und Bismarckstraße zur Einbahnstraße. Dies gilt aufgrund von Straßenbauarbeiten bereits für den Abschnitt zwischen Neudorfer Straße und Blumenstraße. Zusätzlich wird die parallel verlaufende Graf-Adolf-Straße zwischen Bismarckstraße und Blumenstraße vorübergehend zur Einbahnstraße. Es kann nur in Richtung Blumenstraße gefahren werden. Dies ist erforderlich, da die Busse der DVG nun diese Route nehmen müssen. Die Bushaltestelle wird von der Kammerstraße in die Gustav-Adolf-Straße verlegt.
Grund für diese Verkehrsführung sind Leitungsarbeiten der Stadtwerke. Im Anschluss wird die Kammerstraße ab Mitte November ausgebaut. Das bisherige Kopfsteinpflaster wird durch Flüsterasphalt ersetzt. Der Straßenbau wird mit Geldern aus dem Konjunkturpaket II finanziert. Eine Umleitungsempfehlung wird ausgeschildert.

Parkraumbewirtschaftung Innenstadt
Stellungnahme des Bürgervereins-Vorstandes

Duisburg, 8. September 2009 - Zur Umsetzung der angedachten Parkraumbewirtschaftung Innenstadt mit höheren Kosten auf den öffentlichen Flächen hat der Bürgervereinsvorstand die Auffassung, dass zuerst drei andere Gesichtspunkte umzusetzen sind: 

1.     Zunächst könnten bei jeder größeren Veranstaltung in der Innenstadt - wie aus der Verwaltungsvorlage zu entnehmen – die zu geringe Auslastung der privat bewirtschafteten Stellplätze verbessert werden, indem diese kostengünstiger als bisher angeboten werden.
Der Effekt: Es kämen mehr Besucher auf die Idee, das nun kostengünstigere aber auch zentral gelegene Angebot verstärkt zu nutzen, was allen zugute kommen würde. 

2.     Die Politik wird aufgefordert, den ÖPNV in Duisburg so kostengünstig wie möglich anzubieten, um somit Umwelt und Geldbeutel der Bürger zu entlasten.
3.     Die Möglichkeit zu schaffen, dass auch zu später Stunde der Bürger noch ÖPNV nutzen kann.

Neudorfer Infotafel für die Oststraße

Duisburg, 3. September 2009 - Die für 2500 Euro vom Bürgerverein Neudorf gestifteten beiden Bänke auf der Ostraßen werden bestens angenommen. Der Bürgerverein konnte aus den Erlösen der im Herbst 2008 herausgegeben zweiten Chronik das Versprechen für ältere und behinderte Bürger Neudorfs einlösen, nachdem nirgendwo eine Bereitschaft zur Unterstützung zu finden war. Infotafel und Spielgeräte für Kinder folgen.

Die Bezirksvertretung Mitte beschloss heute einstimmig, dass die Neudorfer Infotafel vor der vom Bürgerverein gestifteten  Bank in Höhe der Sparkassenfiliale auf der Oststraße aufgestellt werden kann. Ein Ortsbegehung mit der Interessengemeinschaft Oststraße sowie eine Begutachtung durch die Fachverwaltung wurde schon im Frühjahr durchgeführt.  Jetzt geht es um die Fertigstellung des rund 3000 Euro teuren Objekts.

Partymeile Wildstraße beim Straßenfest des Bürgervereins und des Johanniter-Stifts
Stammtisch mit Aurelis-Referenten  zur "Duisburger Freiheit"

Duisburg, 22. August 2009 - Nun schon zum dritten Mal fand auf der Wildstraße das gemeinsame Straßenfest des  Bürgervereins Neudorf und des Johanniter-Stifts statt. Von 12.00 Uhr bis 18.00 Uhr war die „Wildstraße eine echte Partymeile“. Gut 1000 Menschen - erstaunlicherweise viele aus benachbarten Ortsteilen - waren in diesen Stunden Gast und hatten ihren Spaß an DJ Buchholz und volkstümlichem Gesang aus aus Nigeria. Neben kulinarischen Genüssen von herzhafter Erbsensuppe bis zu original italienischem Eis oder Leckerein aus der „dritten Welt“ gab es regen Zuspruch bei den "Ollen Möbeln" sowie an den Basar- und Trödelständen. Örtliche Wählervereinigungen und Parteien waren natürlich aufgrund er näher rückenden Kommunalwahl auch am Ort um mit den Bürgern bei der entspannten Atmosphäre ins Gespräch zu kommen.
Neudorfs Bürgervereinsvorsitzender Harald Jeschke kündigte auch die große Fete für 2010 in Neudorf mit der 240-Jahr-Feier des Stadtteils auf und um die Oststraße herum am Samstag, 29. Mai an. Am 30. Mai 1770 war Neudorf von 13 hessisch-darmstädtischen Familien mit Unterstützung des Preußen-Königs und dem Rat der Stadt draußen "op de heid" gegründet worden. Heute zählt Neudorf mir immer noch mehr als 26 000 Bürgern zu einen der begehrtesten Stadtteile. In Neudorf befindet sich der komplette Duisburger Stadtwald sowie der touristisch hervorragend angenommen Sportpark. Die direkte Nähe zur Innenstadt, dem Hauptbahnhof, der Universität,, dem Kaiserberg mit dem Zoo Duisburg ist auch ein dickes Pfund.

Klönen war Trmpf

DJ Siggi Buchholz

Drums aus Nigeria und Rhytmus im Blut: Ola + E Cultural Dance

Helfer
 Fotos Manfred Schneider

Kammerberg- Spielplatz wieder sicher

Duisburg-Neudorf, 6. August 2009 - Endlich ist der Kinderspielplatz an der Neudorfer Lotharstraße wieder sicher. Besonders die Eltern der dort spielenden Kinder und Jugendlichen sind froh, dass diese nun nicht mehr auf die viel befahrene Güterverkehrsstrecke der Deutschen Bahn klettern können. Wie von Bezirksamtleiter Mitte, Wolfgang Komorowski , zu erfahren war, bemühten sich die BezirksvertreterInnen schon seit Jahren die Gefahrenstelle zu beseitigen.
Alle Abstimmungsversuche mit der Deutschen Bahn blieben jedoch ohne Erfolg. So hat dann die Bezirksvertretung auf ihrer Sitzung am 14.05.09 einstimmig beschlossen, diesen Spielplatz schnellstmöglich abzusichern, um Kinder, wie auch Spaziergänger zu schützen. Dies geschah durch die Zusammenarbeit mit den zuständigen Fachbereichen in Rekordzeit. Ein Weidezaun von 500 Metern Länge, dessen oberer Abschluss, statt mit Stacheldraht, mit einem Spanndraht versehen ist, sichert nun den Spielplatz und den Spazierweg vom Bahngelände ab. Manfred Schneider – Text und Foto

Konjunkturpaket II erreicht zwei Neudorfer Schulen

Duisburg-Neudorf, 21. Juli 2009 -

Mit 1,5 Millionen Euro aus dem Konjunkturpaket II werden am Gebäudekomplex der Gemeinschaftsgrundschule Hebbelstraße und der Katholischen Grundschule Grabenstraße, dringend notwendige Sanierungsmaßnahmen durchgeführt.

Seit Jahren und zuletzt zum Jahreswechsel hatte Bürgervereinsvorsitzender Harald Jeschke vehement bei IMD-Chef Uwe Rohde interveniert. Der unsägliche Zustand der Toiletten an den nun sanierten Schulen waren auch ein Grund.

Wie Oberbürgermeister Adolf Sauerland beim heutigen Ortstermin erklärte, wurden die anfallenden Arbeiten überwiegend an Duisburger Firmen vergeben.
Neben einer neuen Wärmedämmung werden alle WC-Anlagen komplett saniert und die elektrischen Anlagen teilerneuert.
Uwe Rohde (2. v. links), Geschäftsführer vom Immobilien-Management Duisburg (IMD) teilte mit, dass mit dem Wärmeverbundsystem, mit dem die Gebäudehülle ummantelt wird, eine 30%ige Energieeinsparung erreicht werde. Die neuartigen Kunststoffplatten „Trespa“ seien pflegeleicht und vandalismussicher. Die Bauzeit ist auf ein Jahr geplant, so Rohde weiter.
Hierzu versicherte OB Sauerland (2. v. rechts), dass die groben Arbeiten bis zum Schulbeginn erledigt sind, damit der Schulbetrieb ohne Probleme stattfinden kann.
Manfred Schneider – Text und Fotos

McDonald`s: Kein McDrive am Ostbahnhof
1565 Kilometer Lärmsanierung in Neudorf

Duisburg-Neudorf, 1. Juli 2009 - Ein von Oberbürgermeister Adolf Sauerland an sich fest eingeplantes Bauprojekt mit neuen Arbeitsplätzen wird sicher nicht realisiert: Das Drive-in-Restaurant an der Ecke Koloniestraße/Neue Fruchtstraße in Neudorf wird nicht gebaut. "Es spielen dabei unterschiedliche Gründe eine Rolle", erklärte Frank Schäfer, für den urlaubenden Duisburger Chef der bisherigen vier Franchise-Einrichtungen Markus Schröpfer. Die Entscheidung fiel in der vergangenen Woche.

McDonald`s Deutschland und der Duisburger Franchisenehmer waren überein gekommen, das Projekt nicht zu realisieren. "Wir haben dies mit einem weinenden Auge so gemeinsam beschlossen. Es sollte ja ein Vorzeigeobjekt werden. Wir haben von den Auflagen her und anderen wichtigen Bereichen einfach keine Chance mehr gesehen, lassen aber den interessanten Standort Duisburg und vor allem den sich entwickelnden Bahnhofsbereich nicht aus den Augen", sieht Frank Schäfer durchaus noch eine Chance für ein weiters Projekt, nur nicht jetzt, nicht in der geplanten Form und  sicher nicht am angedachten Standort. Was nun weiter mit dem Grundstück passiert ist völlig offen.  Harald Jeschke

1,565 Kilometer Lärmsanierung in Neudorf
Pünktlich zum sechsjährigen Bestehen des Bürgervereins Neudorf am 8. Juli 2009 gab es gute Nachrichten, auch wenn es bis zur Durchführung noch gut zwei Jahre dauern wird: Die Lärmsanierung Neudorfs ist beschlossen.
Einer der Gründe zur Gründung des Bürgervereins war die unglaublich gestiegene Zahl der Güterzüge. Dafür wurde auch im Mai 2008 die erste internationale Umweltallianz AGUS (Allianz gegen Umweltschäden durch Schienenverkehr) im Rheingau gegründet, die Bürgervereinsvorsitzenden Harald Jeschke die Sprecherfunktion für rund 300 000 Bundesbürger einbrachte.

Nach den Informationen aus dem Büro der Duisburger SPD-Bundestagsabgeordneten Petra Weis bestätigte nun auch das Büro des Bahn-NRW-Konzernchefs Reiner Latzsch die umfangreichen Maßnahmen, deren Umsetzung Ende 2011 ansteht. "Nach Bissingheim folgt die Lärmsanierung in Neudorf innerhalb des Duisburger Stadtgebietes", bestätigte Pressesprecher Kampschulte.

Im Oktober 2003, nach heftigem Intervenieren des Bürgervereins beim damaligen Bundesverkehrsminister Manfred Stolpe und Bundeskanzler Gerhard Schröder auf Gleichbehandlung, wurde die Güterzugstrecke entlang der Lotharstraße auf die Liste der zu sanierenden Güterzugstrecken Deutschlands aufgenommen.
Ostern 2007 konnte nach umfangreichem Schriftverkehr mit allen Ministerien und auch unter Einbeziehung des Bundespräsidenten auch die Güterzugstrecke an der die Gemeinschaftsgrundschule an der Mozartschule zusätzlich und nachträglich in die bundesweite Lärmsanierungsmaßnahme aufgenommen werden.
Die Untersuchungen der Gutachter und Ingenieure dauerten lang, die Prüfung des Eisenbahnbundesamtes sowie der Finanzmittel des Millionenprojektes war erst in diesem Jahr abgeschlossen.
Nun werden aktive wie auch passive Maßnahmen entlang der Mozartschulenstrecke (2326), entlang des Kammerberges unter Einbeziehung des Geländes von TuRa 88 Duisburg bis hin zur Waldstraße an der Straußsiedlung Maßnahmen in der Länge von 1,225 Kilometer erfolgen. Entlang der Strecke 2321 wird es 240 Meter Länge auf der Ostseite zur Alten Lotharstraße und auf der Westseite 100 Meter Lärmschutzwand geben.
In diesem Bereich wird es nach der farblich und künstlerisch aufgepeppten Unterführung noch dank des Etats des Försters Stephan Jeschke, der Straßenfestgemeinschaft Waldhorn- Steinbruchstraße, des Bürgervereins sowie des Unternehmers Kuske für rund 7000 Euro Verschönerung durch Sträucher und Blumen geben.
Um eine Barrierefreiheit der Unterführung bemühen sich Stadt und Bürgerverein.

Kammerbergspielplatz in Neudorf: Gefahrenquelle endlich beseitigt
Vor Jahren hatte der Bürgerverein Neudorf in Gesprächen und Briefen mit Stadt und der Bahn auf die Gefahrenquelle am Spielplatz Kammerberg in Neudorf hingewiesen. Nun wurde die Gefahrenquelle, der alte und verrottete Stacheldrahtzaun, "endlich" entfernt. In den letzten Tagen wurde ein neuer Zaun zur Absicherung des Bahngeländes erstellt. Der neue Zaun beginnt am Aktienweg und endet am Brückendurchgang  Kammerweg.
Somit ist die Sicherheit für spielende Kinder, speziell im Bereich des Spielplatzes an der Lotharstraße, sicherlich verbessert worden. Aber auch Hundehalter freuen sich über diesen neuen Zaun. Foto Willi Bütefür

Bürgerverein Neudorf stiftete für 2500 Euro zwei Bänke für die Ostraße und löste somit Versprechen für ältere und behinderte Menschen ein.
Infotafel und Spielgeräte für Kinder folgen

Tag der Oststraße
Duisburg-Neudorf, 18. Juni 2009 - Im Jahre 1969 wurde die erste Interessen- bzw.
Werbegemeinschaft der Oststraße gegründet. Initiator war damals Jupp Eberz, Inhaber des damaligen Tapeten-Geschäftes. Anlass für die Bildung der Werbegemeinschaft war die Umbenennung der Oststraße in Klöcknerstraße durch den Rat der Stadt Duisburg. Damit wollte man Klöcknerchef Dr. Henle, der 1969 70 Jahre als wurde, ehren. Allerdings hatte niemand  mit dem Widerstandswillen der Ostraßenanwohner bzw. der Neudorfer gerechnet. Mit Protestaktionen und nächtlichen Überklebungen der neuen Straßenbeschilderung wurde der Kampf aufgenommen. Gewonnen hat... Erneut feiert Neudorf den traditionellen Tag der Ostraße!


Schauen, Kaufen...

 ...und in gemütlicher Runde schwätzen - das war wieder Trumpf beim Tag der Oststraße

Fotos Manfred Schneider

Neudorfer Markt- und Familienfest trotzte den Fluten von oben
Im nächsten Jahr 240-Jahr-Feier Neudorfs
auf der Oststraße
Duisburg, 6. Juni 2009 - "Nein, es ist niemand ertrunken", lautet die Botschaft zum ersten Neudorfer Markt- und Familienfest. Der "Segen" von ganz oben hatte vor allem die Kinder am meisten betroffen. Hatten sie doch wochenlang ihren Auftritt auf der Sinalcotruck-Bühne geprobt - und dann diese Wassermassen pünktlich zum Festbeginn.
Aber da der Bürgerverein dieses Fest mit der evangelischen Gemeinde West unter Einbeziehung der Christuskirche angegangen war, zog man kurzerhand mit Mama, Papa, Oma und Opa ins angrenzende Gemeinde- und Seniorenzentrum.
Auf und vor der Treppe zum großen Saal gab es dann die Auftritte der kleinen Künstler, die mit viel Applaus bedacht wurden.

Bürgervereins-Vorsitzender Harald Jeschke kündigte an, dass im kommenden Jahr Neudorf 240 Jahre alt wird und deshalb nach Gesprächen mit der Interessengemeinschaft der Oststraße auf und um die Oststraße herum die 240-Jahrfeier am Samstag, den 29. Mai 2010 stattfinden soll.

Viel Beifall für den Kinderchor der Mozartschule unter der Leitung von Maria Christine Füsgen
Auch die Little Devils mit der Minigruppe (li.) und der Maxigruppe (re.) erfreuten die Gäste mit ihrer Darbietung
Mit einer gut einstudierten Choreographie von ihrer Tanzlehrerin Nicole Herbert unterhielten Jaqueline Jeitner und Alina Laufhütte (li.) sowie der rasante Solotanz von Kimberly Jeitner (re.) die Gäste
Polizist sein ist doch was Und drinnen gab es ein Theaterstück der Hebbelschüler

Den Unentwegten am Bierstand machte der Regen nichts aus
Fotos Manfred Schneider

Bebauungsplan Nr. 1131 – Neudorf-Nord „Am Waldessaum“
Duisburg, 18. Mai 2009 - Einen Termin zur Bürgerbeteiligung gibt es zum Thema „Bebauungsplan 1131 Neudorf-Nord - Am Waldessaum“ am Donnerstag, 18. Juni, um 18 Uhr, im Rathaus Duisburg, Burgplatz 19, Raum 300, 47051 Duisburg.

Ziel des Planes ist es, die aus städtebaulicher Sicht erhaltenswerte Villenstruktur zu erhalten. Eine unerwünschte bauliche Verdichtung soll verhindert und der Gebietscharakter mit großzügigen Grundstücken gesichert werden. Die Besucher haben anschließend die Möglichkeit, sich hierzu zu äußern.
Der Entwurf kann vom 10. Juni 2009 bis zum 17. Juni 2009 im Bezirksamt Mitte, Mercedeshaus, Zimmer 417, Sonnenwall 73, 47051 Duisburg (montags und mittwochs, jeweils 8 bis 16 Uhr), im Internet unter www.duisburg.de/stadtentwicklung, Rubrik „Aktuelle Bauleitplanung“ oder eine Stunde vor Beginn der Sitzung im Tagungsraum eingesehen werden.
Mittwoch, 13. Mai 2009 - Historischer Kalender
Eiserner Lehrbrief an ehemaligen Neudorfer Bäckermeister und Bürgervereinsmitglied
 
Duisburg-Neudorf, 13. Mai 2009 - DEn Lehrbrief aus dem Jahr 1933 von Heinrich Tiemessen: Die Gesellenprüfung hat geehrte Bäcker mit "Sehr gut" bestanden. Die Meisterprüfung hat Tiemessen 1938 abgelegt.
Aus der Hand vom Ehrenpräsidenten des Zentralverbands des Deutschen Bäckerhandwerks, Hans  Bolten, erhielt Heinrich Tiemessen den "Eisernen Meisterbrief" für 70 Jahre als  Bäckermeister. Fotos Manfred Schneider
 
 

Rockkonzert im Bürgerhof
„Rhein Ruhr rockt“ heißt es am Samstag, 23. Mai, ab 19 Uhr im Bürgerhof, Sternbuschweg 97, in Duisburg - Neudorf. Es gastieren die Bands IntecRock aus Mülheim und die Duisburger Formation Vanes.

 
72-Stunden-Hilfsaktion: "Uns schickt der Himmel"
Duisburg, 7. und 8. Mai 2009 - Es war was los am Averdunkplatz. Knapp 400 Duisburger nehmen an der bundesweit ab 17:07 Uhr angelaufenen Hilfsaktion "72 Stunden teil, im gesamten Bistum Essen insgesamt 4000. Eine starke Zahl, mit der viele Aktivitäten für die Bewohner der Stadt umgesetzt werden können.

Es gab neben der "normalen" Aufgabenzuweisungen auch das Überraschungspaket. Da waren schon mal Arbeiten wie das Grün rund um das Friedensdorf in Oberhausen in Ordnung bringen dabei, oder eine hässliche Unterführung im Süden Neudorfs neu zu streichen. Aber auch das Säubern des Sportparks und Bereiche drumherum.

SPD-Bundestagsabgeordneter Hans Pflug (re auf der Bühne) hatte die Schirmherrschaft für die katholische Jugend in Duisburg übernommen und die Aktivitäten auf dem Averdunkplatz um 17:07 Uhr eingeläutet. Harald Jeschke und Manfred Schneider (Fotos)

Jens Feldkamp (li.)und Udo Mroczek zeigen die Utensilien aus dem Sack, den jede teilnehmende Gruppe erhält Wojna, Sänger von der "Die Bandbreite" mit dem auf You tube ausgestrahlten      "Duisburg-Song"
So freuen sich Jugendliche der 8. Klasse des Landfermann-Gymnasiums und Jugendliche  der Gemeinde St. Ludger,  die Arbeit in Neudorf zugeteilt bekamen

Die ersten Aktionsstunden brachten schon viel

Die achte Klasse vom Landfermann-Gymnasium hörte Förster Axel Freude im Sportpark sehr genau zu ..und fand bei der Säuberungsaktion auch solchen Sondermüll
Die Unterführung Steinbruchstraße vorher... ...dann kam Malermeister Runge und sein Mitarbeiter mit Hochdruckreiniger und Materialien sowie das St. Ludger BDKJ-Team
...und Duisburgs Künstler Nacir Cemao, der dem Ruf des BVN-Vorsitzenden Harald Jeschke zur Anleitung des Teams folgte. Dann sah das nach zwölf Stunden schon ganz anders aus
Hell und freundlich Auch eine Garage wurde neben dem Tunnel so aufgepeppt

Neues Berufskolleg Mitte:
Aurelis Gelände am Güterbahnhof erheblich besser geeignet

Duisburg, April 2009 - Nach vielen Diskussionen nicht nur hier in Neudorf sieht der Vorstand des Bürgervereins es so, dass vielschichtige Gründe dafür sprechen, den Standort Bebauungsplan Nr. 1084 - Neudorf  "Neues Berufskolleg Mitte" in Frage zu stellen.

Die von der Verwaltung aufgeführten Begründungen zu den Einlassungen der Bürger/Anwohner für den Standort Carstanjens sind zwar zum großen Teil nachvollziehbar, indes kann man das auch anders angehen.

Der Standort "Aurelis-Areal" am Güterbahnhof scheint erheblich geeigneter.
Wer die Umwelt geringer belasten will, wer den ÖPNV stärken möchte und wer unnötige Belastungen in einem guten Wohnquartier vermeiden möchte und sogar Abriss von Wohnungen (Ankerstraße 8 - 10) verhindern kann, der muss zwangsläufig den Vorteil der Bahnareals sehen. 

Der Unwille im Neudorfer Norden und der auch in  Duissern ist groß, die gegenüberstehende Notwendigkeit des Neubaus deutlich:
Aber warum nicht ein ohnehin zu erschließendes Gelände optimal nutzen?

Oberbürgermeister Sauerland und Planungsdezernent Dressler stellten bei der Eröffnung der Bürgerforums deutlich heraus, dass immer noch der Rat bestimme, was auf welchem Gelände entwickelt werden soll und dabei auch Gelände, welches sich nicht in städtischen Eigentum befindet, klar einbezogen wird.
Auch deshalb bietet sich der Standort Hauptbahnhof an.

Im Gegenzug kann ja Aurelis die Entwicklung des Carstanjengeländes mit Hotel oder Bürokomplex - übrigens im doppelten Sinn naheliegend neben dem Haus der Wirtschaft von Lord Foster - angeboten oder auch die PPP-Beteiligung am Berufskolleg - schmackhaft gemacht werden. 

Spenden, Patenschaften und Verschönerungen

Duisburg-Neudorf, 9. April 2009 -
Auf der Gabrielstraße fand auf Anregung des Bürgervereins eine Begehung mit Bezirkspolitikern und Vertretern der Stadtverwaltung statt.

Anliegen: 1. Gestaltung eines kleinen Grünstreifens mit Spielgeräten auf der
Gabrielstraße vor der Kita (gegenüber Bürgerverein)

2. Gestaltung eines Grünstreifens vor dem Friseur auf der Gabrielstraße
(gegenüber Bürgerverein)

3. Aufstellen einer Stein-Informationstafel des Bürgervereins Neudorf - Auswahl des möglichen Standortes

Teilnehmer:
Heinrich Klose (Bezirksbürgermeister BV-Mitte)
Reinhard Meyer (stell.
Bezirksbürgermeister BV-Mitte)

Wolfgang Komorowski (Bezirksverwaltungschef Mitte)
Ulrich Grupe (Amt für Stadtentwicklung und Projektmanagement)
Herr Schulz (Grünplanung und Grünflächenmanagement)
Herr Rusch (Jugendamt)
Herr Ostermann (WBD)

Vom Bürgerverein waren Wim Kunz (Schatzmeister), Lothar Wischmeyer (Geschäftsführer), Manfred Schneider (Pressewart/Bildredakteur), Günter Kuske und Vorsitzender Harald Jeschke sowie Frau Laakmann (Kita-Buddelkiste) und Frau Runge (Friseurgeschäfts-Inhaberin Gabrielstraße)  - Foto von Manfred Schneider unten - dabei.

 

Dem Bürgerverein geht es dabei um eine Spielgeräte-Spende. Hinzu kommen Bänke der Neudorfer Unternehmen Herrgarten (Elektro) und Runge (Malerbetrieb)- jeweils eine vor der Kita und dem Friseurgeschäft, wobei vor dem Frisuergeschäft ein neuer Grünstreifen angelegt werden soll. Beide Unternehmerinen haben hierzu die jeweilige Patenschaft zugesagt.

 
Jahreshauptversammlung 2009
Duisburg-Neudorf, 25. März 2009 - Die diesjährige Jahreshauptversammlung des Bürgerverein Duisburg-Neudorf e.V. fand im Neudorfer Zebrastall, umgeben von MSV-Fahnen und Trikots, sowie sonstigen MSV-Emblemen statt. Der Vorsitzende Harald Jeschke (links), gab in seinem Jahresbericht einen Überblick der Aktivitäten des Bürgervereins und sprach auch das Thema „Spende von Bänken für die Oststraße“ an. Der Neudorfer Empfang, der in diesem Jahr wieder im Silberpalais veranstaltet wurde, bei dem Personen und Institutionen geehrt werden, die sich in und um Neudorf verdient gemacht haben, sei eine beliebte Veranstaltung von hohem Niveau.
Weiter führte Jeschke aus, dass das gestartete „Projekt 2000“ eine finanzielle Hilfe durch den BV Neudorf, für die Neudorfer Mozartschule beinhaltet. Auch die zweite Neudorfer-Chronik sei bei den Neudorfern Bürgern gut angekommen. Dem anschließenden Kassenbericht des Schatzmeisters Wim Kunz, war zu entnehmen, dass der BV-N auf finanziell sehr gutem Boden steht.
Dies wurde auch durch den Kassenprüfungsbericht von Jürgen van den Noort bestätigt, der dem Kassierer eine gute Arbeit bescheinigte und die Entlastung des Vorstands vorschlug. Nach der Entlastung des Vorstands, wurde der 2. Vorsitzende Ottmar Birke (2. v.L.) , ebenso einstimmig wieder gewählt, wie Kassierer Wim Kunz (rechts).
Die folgende Wahl der Beiratsmitglieder Elke Kraft, Christian Krügel, Ursula Thaten und Ursula Tobisch, erfolgte ohne Gegenstimme. Zur Kassenprüferin wurde Katrin Birke, zusätzlich zu den Kassenprüfern Jürgen van den Noort und Margret Tausch, einstimmig gewählt. Der Verein wird - nachdem schon auf der Sitzung mehr als 30 Mitglieder ihr Interesse bekundeten - im kommenden Jahr im September erneut nach New York fliegen. Dort hatte der Bürgerverein im vergangenen Jahr mit dem Ortsteil von Staten Island Newdorp eine Stadtteilpartnerschaft mit geschlossen. Der gemeinsame Feststag des "Sistertowndays" ist der 17. September. e


Manfred Schneider

Wie wird sich die Innenstadt entwickeln?
Innenstadtentwicklung ein zentrales Thema auch in Neudorf
Duisburg-Neudorf, 4. März 2009 -.Dr. Ralf Oehmke, Geschäftsführer der Innenstadt Entwicklungsgesellschaft mbH Duisburg erklärte beim monatlich stattfindenden Stammtisch des Bürgervereins Neudorf im Squashcenter an der "Alten Lotharstraße" die Planungen zum Masterplan. Es ging um die Innenstadtentwicklung, bei der Dr. Oehmke - stehend mit Mikrofon - den Bogen vom für Lord Foster so wichtigen Punkt Hauptbahnhof, der Verbindung zur zentralen Meile Königstraße und dem Vorzeigeobjekt Innenhafen, hin zum Münzplatz und der Schwanenstraße, dem Marienplatz (Hochbrückenabriss) und der Steinschen Gasse/ Beekstraße (Neubau Medicalcenter und neue Wohnbebauung mit Innenpark) spann.
"Solche Planungen brauchen Zeit. Bis dass die Bagger kommen ist ein Zeitraum für die Umsetzung der Planungen von mindestens zwei Jahren erforderlich", erklärte der Innenstadtentwickler. Mit Fotomontagen wies er auf die gewünschte Veränderung bei der Königstraße in Hinsicht auf mehr Grün und Wasserläufe hin. Die Veränderung des Burgplatzes unter Einbeziehung der Verlagerung des Berufskollegs Mitte nach Neudorf war ein zentrales Thema für die Neudorfer Bürger wie auch das gesamte Problem Anwohner, Verkehr und Parken. Für die Neudorfer ist die Gesamtentwicklung der Innenstadt schon aufgrund der Nähe des Stadtteils zur City von zentraler Bedeutung, da Neudorf untrennbar mit den Verkehrsflüssen zur und aus der Stadt verbunden ist. Den gelungenen Abend betrachtete der Bürgerverein als Teil I der Erläuterungen durch Dr. Oehmke. haje
 
  Die Kerngebiete der Innenstadtentwicklung - Fotos von Manfred Schneider
 
  Blick des Radfahrers auf die Baustelle Erweiterung der A 59 am Hauptbahnhof
und die Fotomontage, wie es in Zukunft dort aussehen soll


Der Masterplan des Lords und der zentrale Bereich - in gelber Farbe - der die Verknüpfung zwischen dem Innenhafen und der  Innenstadt
und mit viel Fußläufigkeit und Grün herstellen und vor allem beleben soll.

Wasser ist das zentrale Thema beim Masterplan und hier auch für die Königstraße. Sie soll von 37 Meter Breite auf 22 Meter durch grüne Oasen und Wasserläufen mehr Raum für Begegnung und Ruhe positiv eingeengt werden, ohne dabei die großen Feste oder Märkte zu beeinträchtigen.

St. Anna: Denkmal in Neudorf nun Kirche am Campus - Beratung für Studierende

Duisburg, 20. Februar 2009 - Ende Februar zieht die Katholische Hochschulgemeinde am Duisburger Uni-Campus um in die ehemalige Sakristei des St. Anna-Kirchgebäudes in
Duisburg-Neudorf, St. Anna-Weg 7. Hochschulseelsorgerin Dr. Anna Mielniczuk-Pastoors: "In den renovierten Räumen können sich jetzt Studierende und Hochschulangehörige treffen und miteinander ins Gespräch kommen. Sie können aber auch den Meditationsraum der Kirche als Raum der Stille oder für Gottesdienste nutzen." Den Eingang zum neuen Treffpunkt findet man über die Rückseite der St. Anna Kirche.

Mit dem Umzug wird künftig auch das regelmäßige Beratungsangebot für Studierende rund ums Studium weiter aufgestockt. Dr. Anna Mielniczuk-Pastoors berät weiterhin montags von 10 bis 12 Uhr. Auf dem Programm stehen u.a. spirituelle Angebote und die Begleitung künftiger Stipendiaten kirchennaher Stiftungen.
Ab dem 25. Februar berät Ludger Thiesmeier vom Caritasverband jeden Mittwoch von 10 bis 12 Uhr in psycho-sozialen Notlagen.

Das Angebot umfasst Beratung in schwierigen und belastenden Lebenslagen, bei Motivationsproblemen oder auch Kontaktschwierigkeiten. Ebenso können kompetente Fachleute bei finanziellen Problemlagen oder Fragen zur Bestreitung des Lebensunterhalts hinzugezogen werden.

67 plus 20: Stadt schnürt 87-Millionen-Euro-Paket für zusätzliche Aufgaben
Konjunkturpaket II-Gelder nur für Bildung, CO
2
- und Lärmreduzierung bzw. energieeffizientes Bauen

Konjunkturpaket: Vorschläge für die Investitionsmaßnahmen in Duisburg vorgestellt
 

Duisburg, 20. Februar 2009 - Selten haben Duisburger Medienvertreter beim Oberbürgermeister, den Dezernenten bzw. Geschäftsführern städtischer Gesellschaften eine dermaßen gelockerte Pressekonferenz erleben dürfen. Der Hintergrund war klar: 67 Millionen Euro für dringend notwendige Zusatzaufgaben zur Verfügung zu haben, ist schon so etwas, was in Duisburg so rar ist wie Zuckerrohranbau oder Bananenstauden. Der Bundesrat hat das Konjunkturpaket II der Bundesregierung heute abgesegnet, Duisburgs Ratmitglieder müssen nun die Stadt am 9. März ermächtigen, diese Zusatzgelder für zusätzliche und dringend Aufgaben analog zu dem von der Verwaltung erarbeiteten Vorlage abzuarbeiten. Was folgen würde wäre ein echtes "Luxusproblem" - Ausgaben binnen 21 Monate (die Hälfte davon in 2009). Bedingung: Es müssen Aufgaben erfüllt werden, die die Bereiche Kohlendioxidminderung, Lärmreduzierung bzw. energergieeffizientes Bauen in den Bereichen Bildung, Infrastruktur zur Bildung und/oder Sport erfolgen.

Wunschliste erreichte Höhe von 250 Millionen Euro

"Das Gesamtpaket an Wünschen hatte 250 Millionen Euro erreicht", erklärte OB Adolf Sauerland. Verständlich, bei dem Sanierungsbedarf in dieser Stadt. Aber: Es dürfen keine Neubauten von Straßen dabei sein, wohl aber Lärmreduzierungsmaßnahmen, beispielsweise Umwandlung von Kopfsteinpflaster in Asphalt. Das geht und bedeutet zudem, dass die Stadt dieses Kopfsteinpflaster zur späteren Sanierung der Altstadt nutzen kann und möchte. Einige noch mit Kopfsteinpflaster versehene Straßen wie z.B. die Kammerstraße oder der Kalkweg in Neudorf werden endlich ruhigere und erschütterungsfreiere Zeiten erleben.
Insgesamt beträgt das Aufgabenpaket aber nicht nur 67 Millionen aus dem Konjunkturpaket II, sondern auch noch zusätzlich 20 Millionen, also insgesamt 87 Millionen Euro. Dies ergibt sich aus den Regelaufgaben, die ohnehin in diesem Zeitraum fällig werden und in die Auflagen passen. Wobei auch der Synergieeffekt der erheblichen Kostenreduzierung durch Vergabe der vielen neu anstehenden Aufträgen mit einzubeziehen ist. Ingenieur- oder Bauleistungen sind derzeit auch günstiger. Aufgaben in Höhe bis zu 100 000 Euro können ohne große Probleme sofort erteilt werden, bis zu 1 Million Euro sind auch keine hemmenden Ausschreibungen erforderlich. Dies wird europaweit erst ab 5,1 Millionen Euro fällig. Heißt im Klartext, dass lokale und regionale Firmen schnell zum Zuge kommen können, was ja auch vom Bund zur Konjunkturbelebung so gedacht war. Stadtkämmerer Dr. Peter Langner ergänzte. "Die rund 141 Einzelmaßnahmen werden die Wirtschaft stärken." Adolf Sauerland: "Wichtig ist dabei, dass bei den Firmen auch nicht in den Sommerferien Urlaub gemacht wird, da Schulen nur in den großen Ferien umgebaut werden können."

Das Land hat den Schlüssel für die 2,87 Milliarden Euro für NRW aus dem Konjunkturpaket II auf 65 Prozent für Bildung und 35 Prozent Infrastruktur angelegt. Für Duisburg heißt das, dass von den 67 Millionen Euro 38 Millionen Euro in den Bereich Bildung und 29 Millionen Euro in die Infrastruktur fließen, wobei beide Bereiche sich natürlich auch überlappen. So ist der Sport insgesamt gesehen mit 9,5 Millionen Euro von diesen 67 Millionen auch dabei. Hier werden z. B. Bauten der Bezirkssportanlagen energieeffizient umgebaut, gilt es Tennenplätze in Kunstrasen umzuwandeln und bleibt neben dem Geld für den Breitensport auch noch genug für den Spitzensport übrig.

Im Gesamtpaket Überbezirkliches ist auch die Einrichtung einer Toilettenanlage für den Wasserweltspielplatz im Sportpark vorgesehen wie auch Gelder für den Landschaftspark Nord (400 000 Euro). Segenswert sind diese Gelder allemal für die Schulen, wobei der Neubau der Schule Salzmannstraße mit 6 Millionen den größten Batzen darstellt. Aber bei vielen Grundschulen werden endlich lange überfällige Sanierungen, die nicht im 120-Millionen-Euro-Sanierungspaket der Schulen in den letzten Jahren vorgenommen werden konnten nun endlich umgesetzt. 
"Das sind glückliche Stunden", meinte Jugenddezernent Karl Janssen. "Für die Bildung ist der größte Anteil vorgesehen. Sie steht also im Mittelpunkt." Uwe Rohde, IMD-Geschäftsführer: "Es werden gesamt gesehen 55 Millionen in den Bereich Bildung für Baumaßnahmen eingesetzt. Das ist in nur zwei Jahren ein Riesenschritt nach vorn." Bedauert wurde nur, dass Duisburg keine Universitätsklinik wie Essen hat, da hier allein 36 Millionen Euro zum Tragen kommen. Aber: Für zusätzliche Maßnahmen erhält die Universität Duisburg-Essen 14,95 im Bereich Studentenwerke und 4,3 Millionen Euro für die Uni direkt, was anteilgemäß auch Duisburg zugute kommen wird.

Harald Jeschke
Bürgerverein Neudorf besuchte Haniel-Museum
Duisburg, 8. Februar 2009 - Draußen war es ungemütlich, lediglich der Blick auf die uralte, 260 Jahre alte Buche sowie die angestrahlten historischen und neuen Gebäude konnten wahrlich entschädigen. Der Abend an einem so nasskalten Februartag hatte es für die knapp zwei Dutzend Besucher vom Bürgerverein Neudorf wahrlich in sich. Neudorf an sich hat mit der Haniel-Zeche Neu-Duisburg nicht unwesentliche Kontakte Haniels zu verzeichnen, was auch ausgiebig in der neuen Chronik "Neudorf Einst & Heute" seinen Niederschlag fand.
Im Haniel Museum - 1765 von Wilhelm Noot als Packhaus erbaut -- war es sofort spannend, anregend und alles mit einer unglaublichen Fülle an Informationen verbunden. Aletta Noot übernahm als Witwe von Jacob Haniel den Betrieb und führte 26 Jahre lang die Speditions- und Konzessionsgeschäfte. 1809 übernahmen die Söhne Franz und Gerhard Haniel. Bis zu seinem Tod 1868 prägte Franz Haniel das Bild des Ruhrgebietes, als Unternehmer weit vorausschauend, dabei sehr sozial eingestellt und höchst bescheiden lebend.

Die Geschichte Ruhrorts ist und bleibt auf ewig mit dem Namen Haniel verbunden. In gut zwei Stunden versuchte Tim Michalak vom Haniel Museum - selbst Neudorfer - den Gästen zum einen in lockerer Form die Familie Haniel und die Entstehungsgeschichte der vielfältigen Unternehmen, zum anderen aber nicht erschlagend die Entwicklung Ruhrorts verknüpft mit Anekdoten aus und über das Haus Haniel zu vermitteln. Harald Jeschke (Text) und Manfred Schneider (Fotos)
Begrüßung durch Tim Michalak vom Haniel-Museum und der Vortrag über die Eckdaten der weltweiten Haniel-Unternehmungen Erste Detailinformation zum Areal und dem Haus am Modell der historischen Bauten in Ruhrort
Die Privaträume ... ...waren stets mit einer unglaublichen Fülle an historischen Ereignissen verknüpft
Telefon mit Preußenadler Museumskundig: Tim Michalak mit Privataufzeichnungen von Franz Haniel
Empfang 2009 des Bürgervereins Neudorf brachte Ehrung verdienter Neudorfer Bürger

Ins Silberpalais an der Mülheimerstraße hatte der Bürgerverein auch in diesem Jahr (Sonntag, 11. Januar) geladen. Mit einem eindrucksvollen Empfang läutete er das neue Jahr 2009 ein. Rund 150 Gäste waren der Einladung gefolgt. Die Einleitung bildete ein herrlicher

Vortrag des Kammerchores „Salto Chorale“ der Universität Duisburg – Essen unter dem Dirigat von Klaus Andres. Eine herrliche Hommage an die erste „Boygroup“ Deutschlands, die „Comedian Harmonists“, bildeten Lieder wie Wochenend und Sonnenschein oder „Ein Freund ein guter Freund“.
Zahlreiche Ehrengäste konnte Vereinsvorsitzender Harald Jeschke die SPD Bundestagsabgeordnete Petra Weis, deren designierte Nachfolgerin Frau Bärbel Bas, Bürgermeisterin Doris Janicki, die CDU-Ratsvorsitzende Petra Vogt, CDU-Ratsfrau Dr. Sigrid Volk–Cuypers, SPD Ratsherr Dr. Hartmut Pietsch, Vertreter der Kirchengemeindend, Sportvereinschefs und Unterhmer aus Neudorf.

Zum wunderbaren „Aufwärmer“ des Empfangs avancierte Duisburgs Lokal Kabarettist Kai Magnus Sting. Bei den Neudorfer Stilblüten blieben die Lachmuskeln der Gäste nicht ungeschont. Was der Besucher beim Verlassen des Osteingangs und Anblicks des „Neudorfer Tores“ empfindet – „Ich fahre wieder zurück!“ – Kritik an der Planung der Erweiterung Küppersmühle waren leichte Seitenhiebe auf die Stadtplanung. Aber seine Interpretation des „Neudorf Signets“ des Bürgervereins weckte auch den letzten Besucher des gelungenen Neujahrsempfangs. Unter „Heinrich dem Flözer“ sei bereits 1775 das heutige Neudorf geplant worden, samt Standort für die Universität mit ihren Keksdosen – „Da studiert man besser nicht!“ – so die Worte des überregional bekannten Comedians.

Für die diesjährigen Ehrungen verdienter Neudorfer Bürger hatte man erneut namhafte Laudatoren gewinnen können.
Zoodirektor Achim Winkler (links) war geradezu dazu ausersehen, die unermüdlichen Bemühungen von Frau Dr. Doris Heckermann–Meisters (Bild links rechts) hervorzuheben. Bereits ihr Vater war maßgeblich an der Zoogründung und dessen Entwicklung beteiligt. Diese Bemühungen wurden nahtlos von seiner Tochter fortgeführt. Besonders wurde die von ihr gegründete Aktion „Tierpatenschaften“ hervorgehoben, wobei in Kürze eine Summe der gesammelten Spenden in Höhe von 1 Million Euro erreicht sein wird.

Die zweite Ehrung gebührte einer Neudorfer Einrichtung, dem „Nachbarschaftshilfeverein e.V. Duisburg“. Kein Geringerer als Duisburg Sozialdezernent, Beigeordneter Reinhold Spaniel (Bildmitte, links Nachbarschaftshilfe-Vorsitzender Uwe Meyer) , hob in seiner Laudatio die vehementen, sozialen Bemühungen des Vereins hervor. Insbesondere in der aktuellen Situation käme diesem eine ganz besondere Bedeutung zu. Gerade der Sozialstaat brauche engagierte Menschen, die nicht nur ihr eigenes Wohlergehen im Auge haben, sondern sich um die Allgemeinheit bemühen. Im Jahr 2001 gegründet, kümmern sich heute 20 Servicekräfte um rund 700 Mitglieder in vielen Bereichen. Dazu kommt eine selbst verwaltete Begegnungsstätte.

Nach einer erneuten musikalischen Einlage des Chores „Salto Chorale“ gab Harald Jeschke noch einmal einen Rückblick auf die „New York Reise“ des Vereins im September, und präsentierte nicht ohne Stolz die „Proklamationsurkunde“ des Bezirksbürgermeisters von Staten Island, James P. Molinaro, in der die dauerhafte Verbundenheit zwischen dem Ort „Newdorp“ in Staten Island und „Neudorf“ in Duisburg offiziell besiegelt wird.
Es sei für ihn, und auch die anderen Mitreisenden, schon beeindruckend gewesen, wie die bürgerschaftliche Organisation in „Newdorp“ den kleinen Festakt beim Besuch der Neudorfer gestaltet hat, mit Absingen der Nationalhymnen einer Parade der Boyscouts und der Übergabe der deutschen Fahne an Harald Jeschke. Wenn es am 17. September, dem offiziellen Tag der „Schwesterstädte Newdorp / Neudorf“, zu einem Gegenbesuch kommt, dann werden die Gäste offiziell im Duisburger Rathaus empfangen, und ein Programm vor Ort soll deren Besuch abrunden. Der diesjährige Besuch soll Auftakt zu einer Reihe von partnerschaftlichen Besuchen und einem regen Austausch sein, z.B. durch Sportler, Schulen oder auch im kulturellen Bereich, wie z.B. durch den Kammerchor „Salto Chorale“.

Die dritte Ehrung, zu deren Laudatorin man Petra Weis (MdB SPD, links im Bild. zweiter von rechts Missionsleiter Torsten Ohletz) gewinnen konnte, ging an die „Bahnhofsmission Duisburg“. Gewürdigt wurde insbesondere die offene soziale Arbeit, die von beiden großen Kirchen getragen wird. Nach einem historischen Rückblick auf die Geschichte der Mission, hob Frau Weis insbesondere das unermüdliche Engagement der 50 Aktiven der Duisburger Mission hervor, die heute gesamtgesellschaftliche Aufgaben erfülle. Alleine im Jahr 2007 waren es 32.000 Kontakte von Hilfesuchenden! Man sollte im Zuge der Renovierung auch ein Augenmerk auf eine Renovierung der Missionsräume werfen, so die Neudorfer Bundestagsabgeordnete.

Und nicht zuletzt ehrte Frau Barbara Jeschke einen unermüdlichen Mann aus den eigenen Reihen des Vereins, Hans-Willi Bütefür (2. v. li,, durch Verleihung der „Ehrenmitgliedschaft“! Seine unersetzliche Arbeit bei der Erstellung der beiden „Neudorf“ Bücher waren hierfür Anlass genug. Dieses verdeutlichte die Laudatorin durch Erklärung des Begriffs „Heimat Forscher“. Gerade die Arbeit von Willi Bütefür, dessen Familie selbst mit zu den ersten Siedlern „op de Heid“ in der Kolonie Neudorf gehörte, sei mit viel Verzicht und Arbeit verbunden, und somit wolle man sein Engagement gebührend würdigen.

Nachdem die Ehrungen vollzogen waren, konnte man der Schulleiterin der Grundschule Mozartstraße Hosticka (Bild unten rechts) einen Scheck in Höhe von 2880.- Euro aus den Erlösen der zahlreichen Aktivitäten des Bürgervereins überreichen. Man wolle auch künftig die gute und enge Zusammenarbeit zwischen Bürgerverein und Schule pflegen. Ein sehr schöner Empfang endete mit den guten Wünschen des Vereinsvorsitzenden an alle Anwesenden für das noch junge Jahr 2009!

 

 

V.l.: Thilo Heckermann, Uwe Meyer Vorsitzender Nachbarschaftshilfe e.V.) , Dr. Doris Heckermann-Meisters (Tierpatin-Gründrin), Torsten Ohletz (Leiter Bahnhofsmission), Laudatorin Petra Weis, Laudator Reinhold Spaniel und Hans-Willi Bütefür (Bürgerverein Neudorf).
 

Bürgervereins-Vorsitzender Harald Jeschke
und Künstler Nacir Chemao.

 

 

 

 

 

Von Harald Molder (Text) und Manfred Schneider (Fotos)

 

 

Verleihung der „Neudorfer Ehrentafel“ - Bürgerverein besteht heute 66 Monate
Duisburg, 8. Januar 2009 - Der Bürgerverein Duisburg-Neudorf hat es sich zur Aufgabe gemacht, solche Bürger, die in Neudorf beheimatet oder niedergelassen sind, für ihre ehrenamtliche oder unternehmerische Tätigkeit, im Rahmen des „Neudorfer Empfang“ zu ehren.

Bei diesem Empfang, der bereits zum fünften Mal stattfindet, werden in diesem Jahr die Leistungen von Frau Dr. Heckermann-Meisters, des Nachbarschaftshilfevereins, sowie die der Bahnhofsmission des Duisburger Hauptbahnhofs gewürdigt.

Die Laudationes werden von Dipl.-Biologe Achim Winkler Duisburg, Direktor des Zoo Duisburg, Reinhold Spaniel, Beigeordneter der Stadt Duisburg und der SPD-Bundestagsabgeordneten Petra Weis gehalten.
- Weiterhin wird der Duisburger Kabarettist Kai Magnus Sting (Foto links), in seiner liebenswürdigen Art, die Gäste unterhalten.

- Eine Vernissage des in Duisburg beheimateten Künstlers Nacir Chemao (rechts) ist ebenfalls vorgesehen.

 

- Musikalisch begleitet wird die Veranstaltung vom Kammerchor der Universität Duisburg-Essen, „salto chorale“ unter der Leitung von Klaus Andrees.
(Foto unten vom Neudorfer Empfang 2008).

Fotos von Manfred Schneider

 

Bürgerzeitung Duisburg Stadtteilentwicklung Neudorf

 

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