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Archiv aktuell 2007
Neudorfs Carstanjens Garten und das neue Berufskolleg Mitte Neudorf, 22. August 2007
Neudorf trifft Newdorp - Bürgerverein 2008 in New York

 

Irmgard Karwatzki ist tot

Duisburg-Neudorf, 10. Dezember 2007 - Irmgard Karwatzki starb in der Nacht zum Montag an den Folgen eines vor einigen Wochen erlittenen Herzinfarktes. Nur wenige Tage vor ihrem 67. Geburtstag starb die Neudorferin. Ihr Tod löste tiefe Trauer aus. Ihr Wirken hat Spuren hinterlassen. Sie war mit Leib und Seele Neudorferin und liebte es, sich hartnäckig um die sozialen Probleme der Menschen in ganz Duisburg zu kümmern. Ihre Nachbarn von der Neudorfer Kettenstraße, ihre Heimatgemeinde St. Ludger oder das Meidericher Kolpinghaus wussten ihre Bürgernähe und Engagement zu schätzen.  

Die Messe findet am Montag, den 17. Dezember um 11 Uhr in St. Ludger, die Beisetzung am Alten Friedhof um 13:30 statt.

Karwatzki, Irmgard (15.12.1940 - 9.12.2007) ). Ehemalige langjährige  Bundestagsabgeordnete und Staatssekretärin (CDU) aus Duisburg-Neudorf

Sie wurde im Dezember 1940 in Duisburg geboren. Mit dem Eintritt in die CDU 1965 begann es für Irmgard Karwatzki. Sie startet ihre politische Karriere in verschiedenen Funktionen zunächst in der CDU Duisburg, dann in der CDU Nordrhein-Westfalen. Von 1975 bis 1977 und 1979 bis 1990 war sie Mitglied des Rates der Stadt Duisburg und von Oktober 1979 bis Juni 1983 Bürgermeisterin der Stadt.
Ab 1976 ging es in den Bundestag nach Bonn. Von Oktober 1982 bis zum 12. März 1987 war sie Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Jugend, Familie, Frauen und Gesundheit, vom 12. März 1987 bis zum 21. April 1989 beim Bundesminister für Bildung und Wissenschaft (unter Jürgen Möllemann) und vom 17. November 1994 bis zum 26. Oktober 1998 beim Bundesminister der Finanzen.
Alt-Bundeskanzler Gerhard Schröder hat mit den vorgezogenen Bundestagswahlen im September 2005 verhindert, dass sie die 30 Jahre im Bundestag nicht voll machen konnte.

Der Bürgerverein Duisburg-Neudorf E.V. hatte in Irmgard Karwatzki einen Ansprechpartner, der mit liebenswürdigem Dauer-Engagement im sozialen Bereich Neudorfs unsererseits außerordentlich geschätzt und gefragt war.
Wir werden Sie sehr vermissen.

Sportparkplanungen werden konkret:
4-Sterne-Hotel, Restaurant mit Biergarten am Bertasee und Schnellrestaurant
im Gelände der MSV Arena

Duisburg, 6. Dezember 2007 - Im Frühjahr 2005 wurde der Rahmenplan Sportpark der Öffentlichkeit vorgestellt. Der Zeitrahmen für den gesamten Sportpark mit Verlegung von Straßen gilt für den Zeitraum bis 2015, viel früher wollte man analog zu den world games 2005 einen Bereich "Plaza" am jetzigen Bereich des Biergartens installieren. Der Neubau eines Hotels mit Wellness-Bereich in der östlichen Tribüne der MSV-Arena und ein Drive-in-Schnellrestaurant sind für das kommende Jahr geplant.
Auf dem Gelände der MSV-Arena und der Skulpturenwiese soll zur Ergänzung und Ausbau des Sportparks Wedau ein Hotel und für die Steigerung der Attraktivität, als Naherholungsgebiet ein Ausflugsrestaurant mit angeschlossenem Biergarten sowie als weitere Ergänzung ein Schnellrestaurant gebaut werden.
Die Bezirksvertretung Mitte befasste sich heute mit dem Architekten Dieter Düster und Martin Linne vom Fachbereich der Verwaltung mit den eigentlich drei unterschiedlichen Projekten, bei denen es zwei Investoren gibt. Hotel und Restaurant mit Biergarten am nördlichen Bertaseeufer liegen in der Hand der MSV-Arena-Betreibergesellschaft, das Schnellrestaurant in anderen Händen.
Im Hotel wird es kein Restaurant geben. Dies dafür in unmittelbarer Nähe des nördlichen Bertaseeufers mit dem Biergarten, der mit Stegen - erweitert zum jetzigen Stegenbereich - sowie einer öffentlichen WC-Anlage. Der Weg in unmittelbarer Nähe des Ufers bleibt erhalten wie die Klönnewiese. Der jetzige Bereich des Biergartens wird sozusagen Freifläche. "Das ist im jetzigen Zustand mit den Toilettenwagen und den Bänken eher als Provisorium anzusehen, das aber von Besuchern angenommen wurde", so Dieter Düster.
Im Gelände der MSV-Arena wird im südlichen Bereich das Hotel gebaut, eventuell mit der ungewöhnlichen Optik der schrägen Wände - so zumindest das Modell. Dort, wo die Bühnen bei den world games und der Kanu-WM standen, soll der Veranstaltungsbereich bleiben. Das alte Gebäude mit den Umkleideräumen aus der Zeit des Wedau-Stadions wird abgerissen. Dort entsteht das Drive-in-Restaurant.
Für die Skulpturen an der Klönnewiese wird ein anderer Standort mit den Künstlern gesucht, die Klönnewiese bleibt aber auf jeden Fall erhalten. "Wir wollen im Sinne der Sportparknutzer den Restaurant- und Biergartenbetrieb im Mai oder Juni 2008 eröffnen", bekräftige Architekt Düster das schnelle Umsetzen.

Martin Linne, Leiter des Planungsamtes: "Aus den planungsrechtlichen Betrachtungen heraus wurde alles noch einmal juristisch geprüft. Die Erkenntnis dabei ist die, dass hier ein Schnellrestaurant im Sinne des Paragrafen 34 gar nicht abgelehnt werden kann. Zum einen ist die Stadt Grundstückseigentümer bzw. hat seit den 20er Jahren das Erbpachtrecht. Zum anderen ist ein Schnellrestaurant im Bereiche einer Arena typisch. Insgesamt gesehen wird die Bauvoranfrage nun für einen Bebauungsplan genutzt, damit hier rechtlich alles auf der sicheren Seite ist und zum Beispiel der Bereich der Klönnewiese erhalten bleibt. Die Bevölkerung und die Stadt profitieren, da der Freizeitwert des Sportparks erhöht wird und es eine öffentliche Toilettenanlage gibt, die die Stadt nicht belastet. Das gab es davor nicht. Zum Hotel muss gesagt werden, dass es sehr schwer ist, das Citypalais ohne weiter Hotelkapazitäten zu bewerben. Es fehlt auch qualitativ so ein Hotel. Der Bereich des Biergartens am See verpflichtet keinen Besucher zum Kauf von Getränken. Der Anspruch an touristische attraktive Bereiche, für die die Stadt ja Geld beim Ausbau des Parallelkanals bekam, wird hier analog zum Wunsch eine Wasserwelt im Sportpark zu schaffen mit dem Wasserspielplatz am südlichen Bertaseeufer sowie mit dem Biergarten voll umgesetzt."

Ungeachtet dessen monierten Bezirkspolitiker die zu späte Vorlage der Bauvoranfrage und hatten beim Schnellrestaurant erhebliche Bedenken. Mit 10:9 Stimmen, Gegenstimmen von der SPD, der FDP, Linke, Bürgerunion und eines Parteilosen - wurde die Bauvoranfrage soeben noch mit dem Ja der CDU und der Bündnis-Grünen verabschiedet.

Die Planungen:

Hotel: 7-geschossig mit 156 Zimmern in der Kategorie 4-Sterne mit Wellness-Bereich
Die Architektursprache ist modern und soll zum Stadion passen mit großflächigen Glasflächen
Restaurant: Dem Hotel funktional angegliedert ist das Restaurant.
Es liegt am Bertasee und hat ein unterschiedliches gastronomisches Angebot.
Restaurantbereich mit Terrasse und Veranstaltungsraum.
Biergarten mit Terrassen als Stege im Bertasee mit Selbstbedienung.
Die WC-Anlage dient auch als öffentliche Toilette.
Die Architektur soll den Charakter des Ausflugslokales betonen und zum Hotel passen.
Die Spazier- und Laufwege bleiben erhalten. Die Skulpturen sollen in Abstimmung mit der Stadt und den Künstlern versetzt werden. Ein Trafo muss ebenfalls versetzt werden.
Der Eingriff in die Landschaft ist zurückhaltend. Für die betroffenen Bäume können Ersatzpflanzungen geschaffen werden. Der Uferbereich ist bereits jetzt mit Holzstegen bebaut.
Schnellrestaurant: Unmittelbar neben dem Stadion soll ein Schnellrestaurant mit „Drive-in“ entstehen, das 2-geschossig geplant ist. Die Architektur soll zum Hotel passen mit Stahl und Glasflächen in der Fassade.
Stellplätze: Die notwendigen Stellplätze werden auf dem Gelände des Stadions nachgewiesen. Die Fläche zwischen Hotel und Schnellrestaurant wird so hergerichtet, dass sie auch für Veranstaltungen genutzt werden kann.
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 



 

 

Bürgerverein Duisburg-Neudorf beklagt Vandalismus

Duisburg-Neudorf, 25. November 2007 - Am Samstag waren Bürgervereins-Mitglieder mehrere Stunden lang mit einem Hubwagen mit dem Aufhängen der Bürgervereins-Lichterketten für den Wochenmarkt auf der Gabrielstraße und dem Aufstellen des sechs Meter hohen Weihnachtsbaum beschäftigt. Am Sonntag folgte dann die böse Überraschung. Der aufgrund der Erfahrungen mit den Starkwinden im letzten Jahr sehr stabil aufgestellte Baum kann nach Einschätzungen von erfahrenen Handwerkern nur von mehreren Personen umgestoßen worden sein. "Das ist eine sehr traurige Angelegenheit", war Bürgervereins-Schatzmeister und Handwerker Wim Kunz tief betroffen. Im vergangenen Jahr im Dezember hatte ein sehr starker Sturm mit Orkanböen einen ähnliche großen Baum nicht zum Umfallen gebracht.

De aufgestellte Baum am Samstag... ...der Baum am Sonntag - Fotos Manfred Schneider

Bürgervereins-Aktivitäten im November und Dezember:

Wir freuen uns auf Ihren Besuch
BV Duisburg-Neudorf  - Frischekontor Duisburg - TuRa 88 Duisburg

Ab Freitag, 30. November um 14:30 veranstaltet der Bürgerverein mit dem FrischeKontor Duisburg und TuRa 88 - mit Vorstand und Landesligateam - an jedem Markttag am Freitag bs Weihnachten einen Adventsschoppen mit vom Bürgerverein subventioniertem Grünkohlessen

Besonderer Gast ab 14:30: MSV Trainer Rudi Bommer.

Bürgervereins-Adventsschoppen

mit netten Gesprächen und Grünkohlessen an der Gabrielstraße beim Wochenmarkt

 

2007

Feste Termine – Veranstaltungen – Aktivitäten 

Fr. 30. November
14:30 – 18:00

Adventsschoppen auf dem Wochenmarkt an der Gabrielstraße
Ab 14:30 Uh mit MSV-Trainer Rudi Bommer

Mi. 5. Dezember
19:00 Uhr

Stammtisch

Squash- und Fitnesscenter Lotharstraße 222

Fr. 7. Dezember
15 – 18:00 Uhr

Adventsschoppen auf dem Wochenmarkt an der Gabrielstraße

Fr. 14. Dezember
15 – 18:00 Uhr

Adventsschoppen auf dem Wochenmarkt an der Gabrielstraße

Fr. 21. Dezember
15 – 18:00 Uhr

Adventsschoppen auf dem Wochenmarkt an der Gabrielstraße

 

Feinstaub: Verkehrsclub Deutschland mit Plakettenrechner http://www.vcd.org/plakettenrechner0.html?&0=Plakettenrechner

Hier können Sie überprüfen, ob und welche Plakette Ihr Fahrzeug erhält. Tragen Sie bitte in dem Feld „Schlüsselnummer” die entsprechende Ziffer aus Ihrem Fahrzeugschein ein. Dann geben Sie an, ob das Fahrzeug ein Benziner oder ein Diesel ist und ob es als Pkw oder Nutzfahrzeug zugelassen ist.
So finden Sie die Emissionsschlüsselnummer:

Bei Fahrzeugpapieren, die vor Oktober 2005 ausgestellt wurden ist die Nummer unter „zu1” zu finden. Relevant sind die letzten beiden Ziffern (in der Abb. links).

Bei jüngeren Fahrzeugpapieren sind die entscheidenden letzten beiden Ziffern in dem Feld (hier "62").

Die grüne Plakette. Darum geht's!

 

 

In Neudorf um die ganze Welt! - Familienfest auf der Gabrielstraße -
Waschhaus weicht Stadthäusern -  „ZÄRTLICHER ABRISSBEGINN“ IN DER EINSCHORNSTEINSIEDLUNG

„ZÄRTLICHER ABRISSBEGINN“ IN DER EINSCHORNSTEINSIEDLUNG
Der Freitag, 24. August 2007
war der Tag, auf den die Bewohner der Neudorfer Einschornsteinsiedlung seit nunmehr über 30 Jahren gewartet haben.
„Endlich!“ – „Es war höchste Zeit!“ – „Das kommt viel zu spät!“
Dieses waren nur einige Kommentare, die man gestern beim großen „Abrissfest“ in Neudorf an der Gabrielstrasse
 hören konnte. Gemeinsam mit dem Bezirksamt Mitte hatte der Bürgerverein-Neudorf ein in jeglicher Hinsicht
einmaliges Sommer- und Abrissfest organisiert.
Informationen durch Polizei, Club 50, MSV und viele andere Organisationen standen im Mittelpunkt. Für das leibliche Wohl war ebenfalls bei Gegrilltem, Reibekuchen und eine lange Kuchentheke gesorgt. Das Wetter spielte mit und lies auch den Gerstensaft in Strömen fliessen. Für die kleinen Neudorfer gab es eine Hüpfburg.

Mit einem fernöstlichen Auftakt durch Taiko Trommeln wurde nicht nur das Fest sondern ein ebenfalls ausgewogenes Musikprogramm auf der großen Bühne gestartet, das für jeden Geschmack etwas zu bieten hatte. „The Rhine Area
 Pipes & Drums“ aus Düsseldorf Angermund gaben dem Kaiserberg am Rande Neudorfs einen Hauch von Highlandamtmosphäre. Bei Klassikern wie „Amazing Grace“ oder „Auld lang syne“ wähnte man sich fast in Schottland. Die Ruhrpottsteirer führten wieder nach Deutschland zurück.

Doch der Höhepunkt des Festes war eben der Abbruch des bereits seit 1969 nicht mehr genutzten Waschhauses in der Einschornsteinsiedlung durch den 1. Bürger der Stadt, OB Adolf Sauerland.
Zahllose Vertreter aus Politik, darunter alle Fraktionen der BV Mitte, die Ratsvertreter und viele hundert Bürger waren erschienen. SPD MdB Petra Weiss war sogar aus Berlin angereist.

Zunächst gab es herzliche Begrüßungsworte durch Bezirksamtsleiter Wolfgang Komorowski, Bezirksvorsteher Heinrich Klose und den Vorsitzenden des Bürgerverein Neudorf, Harald Jeschke. Die Redner betonten allesamt, dass nach 30 Jahren des Verfalls an dieser Stelle ein neues anspruchsvolles Stadtquartier entstehen wird.

Das Architektenbüro wird hier einen Farbtupfer in die Siedlung einbringen, die auch nicht zur
„K“ Einschornsteinsiedlung wird, da man das Wahrzeichen in den Neubau integrieren will.
Harald Jeschke gab für die Bürger Neudorfs zu verstehen, dass der nunmehr beginnende Abriss zeigt, dass man „gemeinsam etwas erreichen kann“! Und: „Für uns wird hier eine Vision wahr!“

OB Sauerland setzte das Fest gleich mit einem Startschuss für eine weitere Attraktivierung des Wohnstandortes
 Neudorf. Es zeige sich die Bereitschaft zur Investition in den Stadtteil. Und zum nun bevorstehenden Beginn des Abbruchs bemerkte Adolf Sauerland mit einem Augenzwinkern: „Ich freue mich mal wieder Bagger fahren zu dürfen!
Dat macht sichtlich Spass!“
Doch so ganz einfach wollte das alte Gemäuer dem zunächst zärtlichen Streicheln des OB mit der Baggerschaufel nicht nachgeben: „Das hält was aus!“ – „Ein zähes Biest!“ – „Ganz schön stabil!“ – „Deutsche Wertarbeit!“
waren nur einige Anmerkungen der umstehenden Zuschauer. Für Neudorf war es jedoch ein Signal in eine
städtebaulich attraktive Zukunft in diesem Teil des Stadtteiles. Harald Molder

 

Baggerfahrer Sauerland. Mit Bezirksvorsteher Heinz Klose begann unter fachlicher Aufsicht der zunächst "sanfte" Abriss Der Bagger legte "Hand" an. Das Kapitel Waschhaus endet
OB Sauerland und Neudorfs Bürgervereins-Chef Harald Jeschke beim Auftakt der Abriss-Party Die Sambatruppe Balancao heizte ein
Günter Ruddies (li), Sambatänzerin und Bezirksvorsteher Wolfgang Komorowski Die Rhine Area Drums and Pipes fanden großen Anklang beim Publikum
Die Ruhrpottsteirer sorgten am Abend für mächtig Stimmung Der Jagdhornbläserchor vom Hegering Rheinhausen
Paukenschläge! Japanisches Trommeln mit der Gruppe Ki Bo Daiko Der Kammerchor der Uni Salto Chorale bekam viel Applaus
Die ruhige Hand von Integrationsmodell-Mitarbeiterin Leismann-Biebusch war gefragt Jonglieren beim Zirkus des Integrationsmodell Neudorf
Gut behütet von Neudorfs Bezirkspolizisten Bernd Holland (li.) und Gerhard Kamps. Samba pur auf der Straße...
KuK-Meile: Die Kaffe- und Kuchenmeile des Cafe-Bürgerverein - Fotos von Manfred Schneider
 

HEFTIGE DISKUSSION UM PLANUNGEN ZUM NEUBAU DES BERUFSKOLLEG MITTE IN NEUDORF
MC DONALDS KANN KOMMEN – BÜRGER WERDEN ABER NOCHMALS ANGEHÖRT

HEFTIGE DISKUSSION UM PLANUNGEN ZUM NEUBAU DES BERUFSKOLLEG MITTE IN NEUDORF
Duisburg, 23. August 2007 - Nur wenig Verständnis erntete Wolfgang Maschke vom Planungsamt der Stadt Duisburg von den Bezirksvertretern aller Parteien in der BV Mitte.
Das „der Entwicklungsansatz in den Bestand hineinstrahlen soll“ wurde von diesen ebenso wenig anerkannt als auch die Tatsache bemängelt, dass man „verständliche“ und nicht mit Fremd- und Fachwörtern gespickte Drucksachen für die Beratung benötigt. Kritisiert wurde insbesondere, dass „Wunschvorstellungen“ bereits als gegebene Tatsachen in die Planungen eingeflossen sind und bei den Bürgern Ängste und Wut aufkommen ließen. „Das kann man mit den Menschen dort nicht machen!“ Fredy Wagemeyer von der CDU brachte insbesondere die Angst der Bürger an der Ankerstraße in die Diskussion.
Es würde von Abriss gesprochen obwohl noch nicht einmal klar sei, dass es Investoren gibt. Für die SPD gab deren Fraktionschef Dr. Hans-Lothar Tacke zu verstehen, dass man ppp (Public Privat Partnership) Vorlagen künftig in Gänze ablehnen werde. Wobei man die Diskussion über die am Berufskolleg angedachte ppp Zusammenarbeit in die „Nicht Öffentliche“ Sitzung verlegte. Geklärt werden konnte die Angabe, dass auch die VHS in die Gebäude einziehen würde, sie wird dort nur Räume nutzen.
Die Bürger haben bei der Offenlage der Pläne noch einmal die Gelegenheit ihre Anregungen und Wünsche vorzubringen.

Zur Sache
Mit der Flächennutzungsplan-Änderung Nr. 5.44 – Mitte - Neues Berufskolleg Mitte sollen die planungsrechtlichen Voraussetzungen zur Realisierung des Neuen Berufskolleg Mitte und der im Rahmen der städtebaulichen Neuordnung geplanten übrigen Nutzungsziele geschaffen werden.

Ein Scopingtermin im Sinne des § 4 Abs. 1 BauGB zur Erfassung der erheblichen Auswirkungen auf die Umwelt und Ermittlung der Anforderungen an den Umweltbericht fand am 09.05.2006 statt. Die frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit gemäß § 3 Abs. 1 BauGB und die Unterrichtung der Einwohnerinnen und Einwohner gemäß § 23 Gemeindeordnung Nordrhein-Westfalen (GO NW) fand am 12.12.2006 statt.
Gleichzeitig wurde die frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit zum Bebauungsplanes Nr. 1084 – Neudorf - Neues Berufskolleg Mitte (Parallelverfahren) durchgeführt.
Nun soll die öffentliche Auslegung des Entwurfes der Flächennutzungsplan-Änderung Nr. 5.44 – Mitte - Neues Berufskolleg Mitte und der Entwurfsbegründung einschließlich des Umweltberichtes gemäß § 3 Abs. 2 auf die Dauer eines Monats beschlossen werden. Gleiches gilt für den Bebauungsplan.

Der vom Rat der Stadt am 09.12.2002 gefasste Aufstellungsbeschluss zum Bebauungsplan Nr. 856 II – Neudorf – für einen Bereich zwischen Mülheimer Straße, Pappenstraße, Bismarckstraße, Memelstraße, Ankerstraße und Carstanjenstraße wird aufgehoben.

Für einen Bereich zwischen Mülheimer Straße, Pappenstraße, Bismarckstraße und Memelstraße ist ein Bebauungsplan im Sinne des § 30 Abs.1 Baugesetzbuch (BauGB)) aufzustellen. Der Bebauungsplan hat die Nr. 1084 –Neudorf- Neues Berufskolleg Mitte.

Ein Beschluss zur Aufstellung des Bebauungsplanes Nr. 1084 –Neudorf- Neues Berufskolleg Mitte wurde bisher nicht gefasst, da es sich bei dem ursprünglichen Planbereich ausschließlich um städtische Flächen handelte. Da zwischenzeitlich das Verfahrensgebiet des Bebauungsplanes aus planerischen Gründen erweitert wurde, soll aus Gründen der Verfahrens- und Rechtssicherheit formal der Aufstellungsbeschluss mit dem Beschlussentwurf zu a) dieser Vorlage eingeholt werden.
Stadtentwicklungsplanerische und städtebauliche Zielsetzung ist es, auf dem Carstanjen-Gelände das „Neue Berufskolleg Mitte“ zu errichten. Mit der planerischen Zielstellung des neuen Berufskollegs soll gleichzeitig der Gesamtbereich zwischen Mülheimer Straße, Pappenstraße, Bismarckstraße und Memelstraße stadtentwicklungsplanerisch und städtebaulich neugeordnet werden. Für das Berufskolleg soll Sondergebiet –Schulgebiet und für die weiteren neu geplanten Baugebiete Kerngebiet und Mischgebiet ausgewiesen werden.

MC DONALDS KANN KOMMEN – BÜRGER WERDEN ABER NOCHMALS ANGEHÖRT
Der Vorhaben bezogene Bebauungsplan Nr. 2031 - Neudorf – wird ebenfalls öffentlich ausgelegt. Auch hier hat eine Bürgeranhörung stattgefunden und die Änderungswünsche wurden mit eingearbeitet. Wichtigster Punkt ist die Einhausung des „Drive In“ Bereiches, also der Zufahrt für die PKWs an der Neue Fruchtstraße.
Dr. Tacke gab für die SPD zu verstehen, dass es hier endlich einen Schandfleck weniger geben wird.

Das Unternehmen McDonald’s beabsichtigt im Planbereich Eckbereich Neue Fruchtstraße/Koloniestraße im Ortsteil DU-Neudorf ein Drive-In-Restaurant zu errichten. Hierzu ist die Durchführung dieses Vorhaben bezogenen Bebauungsplanverfahrens erforderlich.
Da der vorliegende Vorhaben bezogene Bebauungsplan-Nr. 2031 – Neudorf – die Anforderungen und Voraussetzungen erfüllt, (kleiner als 20.000 qm und im Innenbereich gelegen) soll er im beschleunigten Verfahren nach § 13a BauGB weitergeführt werden.

In Neudorf um die ganze Welt! - Familienfest auf der Gabrielstraße
Freitag, 24. August 2007: Waschhaus weicht Stadthäusern


Am Freitag, den 24. August 2007 veranstaltet der Bezirk Mitte in Kooperation mit dem Bürgerverein Neudorf auf der Gabrielstraße ein großes Familienfest. Zum Auftakt wird Oberbürgermeister Adolf Sauerland durch einen symbolischen Akt (Beginn der Abrissarbeiten am Waschhaus) den Startschuss für die Errichtung von neun Stadthäusern geben. 

Bezirksvorsteher Heinrich Klose brachte es für Politik, Verwaltung, Investor, Denkmalbehörde und Bürger auf der Pressekonferenz auf den Punkt: "Ich freue mich riesig. Es war ein langer und steiniger Weg. Ich hoffe, dass nun ein neuer Geist in der Siedlung einzieht."

 

 


V.L.: Günter Ruudies (Bezirksamt) Wolfgang Komorowski (Bezirksamtleiter) Heinrich Klose (Bezirksvorsteher) Gitta Neisius (Stv. Bezirksamtleiterin) Reiner Meyer (Stv. Bezirksvorsteher) - Foto Manfred Schneider.

Die Arbeit zwischen der Stadt, der Politik, Unternehmen und dem Bürgerverein rund um die Einschornsteinsiedlung trägt jetzt so richtig Früchte.   Der Bürgerverein hatte seine Aktivitäten weiter intensiviert, was auch allen Bewohner bzw. Eigentümern zugute kommt. Neben der Einrichtung des Wochenmarktes auf der Gabrielstraße wie auch des CAP-Lebensmittelmarktes an der Mozartstraße zur Sicherung der Nahversorgung finden gab es in den letzten Jahren weiter umgesetzte „Denkanstöße“. In unmittelbarer Nähe zur Einschornsteinsiedlung gelang die Einrichtung eines „Nachbarschaftsnothilfezentrum“, was sogar beim Bundesinnenministerium großen Anklang gefunden hat, zumindest war das Echo beim Bundesamt für Bevölkerungsschutz erheblich.
Weiterhin gelang es uns nach erheblichem „Briefwechsel“ mit der Bundesregierung und auch durch persönliche Kontakte bis hin zum Bundespräsidenten sowie diversen TV-Auftritten, dass nun im nächsten Jahr nicht nur die angrenzende Güterzugstrecke, sondern auch die Grundschule an der Mozartschule in Hinsicht der weiteren Güterzugstrecke aktiv wie passiv lärmsaniert werden soll. 
In enger Zusammenarbeit mit dem städtischen Bezirksamt Duisburg-Mitte sowie den Bezirkspolitikern sind auch Verschönerungsarbeiten in der Siedlung durchgeführt worden bzw. werden weiterhin stattfinden. Dies ist bei einer Kommune mit Haushaltsperre eine durchaus erwähnenswerte Angelegenheit. 
Nach vielen Bemühungen haben wir alle die Politik, Denkmalbehörde, Bezirksamt, Investor und auch der Bürgerverein den richtigen Schritt für das marode Waschhaus inmitten der Siedlung umsetzen können. 

Deshalb steht am Freitag, den 24. August ein großes Straßenfest für die gesamte Familie an, um mit dem Oberbürgermeister den symbolischen Akt am Waschhaus vollziehen zu können, der da heißt: Abriss und Neubau von Stadtwohnungen. Damit wird das gesamte Wohnumfeld erheblich verbessert, der Wert der Siedlung beträchtlich gesteigert. Fazit: Die gemeinsame Arbeit hat sich gelohnt.

Weitere Mitwirkende:

Polizei Duisburg

CAP-Markt Mozartstraße (Hüpfburg)

MSV Duisburg (ZebraShop)

EV Duisburg

TuRa 88 Duisburg

Bertasee Duisburg

Rheumaliga Duisburg

Integrationsmodell Duisburg-Neudorf mit Circus und Manege für Kinder

Johanniter Neudorf

Arbeiter-Samariterbund

Club 50

Neudorfs Carstanjens Garten und das neue Berufskolleg Mitte

Planungen zum neuen Berufskolleg Mitte werden morgen in der Bezirksvertretung Mitte erneut beraten und auch beschlossen?

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

In Duisburg-Neudorf, zwischen Mülheimer Straße, Pappenstraße, Bismarckstraße und Memelstraße, ist die Errichtung des neuen Berufskolleg-Mitte geplant. Es geht um die Flächennutzungsplan-Änderung Nr. 5.44-Mitte und der Bebauungsplan Nr. 1084 Neudorf.

Am 12. Dezember 2006 gab es die erste Gelegenheit, sich zu den Entwürfen zu äußern und diese mit der Bezirksvertretung zu erörtern. Und damals kamen viele interessierten Bürgerinnen und Bürgern zur öffentlichen Sitzung der Bezirksvertretung Mitte.

Es gab eine Menge Wortmeldung auf der öffentlichen Sitzung der Bezirksvertretung Mitte, Zustimmung für das Projekt war nicht darunter. "Das wird eine Katastrophe für Neudorf. Wir leiden schon schon. Unsere Lebensqualität ist hier immer schlechter geworden." Wolfgang Maschke von Planungsamt der Stadt (Bild links), hatte keinen leichten Stand.

"Es ist erst eine Planung, keine aktuelle Bebauung. Wir wollen ja mit ihnen alle Anregungen und Eingaben in dieser frühen Bürgerbeteiligung in das Projekt einbringen."  Ängste hatten Anwohner der Ankerstraße. "Kann es sein, dass sie Häuser der GEBAG wie auf dem Plan zu sehen abreißen?

Auch hier musste der Stadtplaner auf die Planungsphase verweisen. "Wir planen niemals ohne Eigentümer zu sein." Es geht um etwa 1,5 ha Fläche, in der bis zu 3100 Schüler in der Tagesspitze erwartet werden. Eventuell kommen nach zusätzlichen bauten im Bereich noch rund 1200 andere Nutzer hinzu, die die angedachten Sporthallen oder Veranstaltungsräume nutzen. Fotos Manfred Schneider

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Tiefgaragen-Varianten
Eine Tiefgarage mit Einfahrt von der Mülheimer Straße her soll den Parkdruck lindern. "Aber das gibt doch ein Verkehrschaos auf der Mülheimer Straße", so die Anwohner.

Die Varianten des Planungsamtes und der Verkehrsplaner

Variante 1:

 

Was geschieht mit dem Versorgungsamt an der Ludgeristraße in Neudorf?
Gibt es bei Übertragung an die Kommunen Probleme für den Bürger?
"Der Duisburger wird es gar nicht bemerken", sagt Versorgungsamtsleiter Frank-Herbert Striening - Von Harald Jeschke (Text) und Manfred Schneider (Foto)

Duisburg, 6. Juni 2007 - Laut Entwurf der NRW-Landesregierung sollen die elf Versorgungsämter in NRW aufgelöst, deren Aufgaben auf Kreise und kreisfreie Städte bzw. Landschaftsverbände übertragen werden, so ähnlich wird auch in Baden-Württemberg gedacht.
Bürger und Vereinigungen wie vdk und auch Parteien - hier die Opposition im Landtag NRW - laufen teilweise Sturm gegen den Willen der NRW-Landesregierung, die Aufgaben der Versorgungsämter zu übertragen - und zwar an Kreise und Städte. "Schwerbehinderte, Kriegsversehrte und viele andere Gruppen haben ab dem kommenden Jahr keine einheitliche Beratung und Unterstützung mehr. Damit schadet der Plan der Regierung Rüttgers unter anderem den rund 2,6 Millionen Behinderten und außerdem kostet dies die Städte und Kreise mehr, als im Etat des Landes gespart werden kann", lautet nur eine von sehr vielfältigen Aussagen. "Finger weg von den Versorgungsämtern", fordern die Grünen im Landtag.
Die von Innenminister Wolf betriebene "Kommunalisierung der Versorgungsämter" sei schlecht für die Betroffenen und wird teurer für die Kommunen und das Land. Der Innenminister will bei der Übertragung der Aufgabe ca. 400 Stellen einsparen. Doch Gutachten belegen, dass eine Kommunalisierung der Aufgaben in jedem Fall teurer käme als die jetzige Lösung.
Und auch der Städtetag hat erhebliche Bedenken und führt aus, dass man bei den finanziellen Vorstellungen noch sehr weit auseinander liege. Nicht zuletzt ist die Übertragung des Elterngeldes und des Erziehungsgeldes mit einem erheblichen Aufwand verbunden. In den Kommunen jedoch sei weder das Know-how noch die notwendige aufwändige EDV-Ausstattung gegeben, sagen die Bündnis-Grünen. 

Ist der Gesetzentwurf tatsächlich wie ver.di befürchtet eine Großoffensive der CDU/FDP Landesregierung zur Zerschlagung des öffentlichen Dienstes in NRW? Mehr als 1 000 Beschäftigte der Versorgungsämter und Mitglieder der Sozial- und Behindertenverbände aus ganz NRW protestierten am 30. Mai in Dortmund gegen den Kabinettsbeschluss zur Auflösung der Versorgungsämter und Kommunalisierung ihrer Aufgaben.

Die NRW-Vorsitzende des Sozialverbandes Deutschlands, Marianne Saarholz, sagte dazu: der Entwurf der  Landesregierung gefährdet die Qualität der Aufgabenwahrnehmung und die einheitliche Rechtsanwendung und Rechtssicherheit. Er widerspricht dem Willen vieler Bürgerinnen und Bürger in NRW. Schon 65.000 Bürgerinnen und Bürger, darunter auch viele behinderte Menschen, haben mit ihrer Unterschrift gegen die Auflösung der Versorgungsämter protestiert. Auch die SPD NRW will die Versorgungsverwaltung als eigenständige Landesverwaltung erhalten, da sie die Qualität ihrer Arbeit und die kostengünstige Aufgabenerledigung schätzt. 

Eine andere Meinung aber auch: "Es wird für den Bürger Duisburgs keinen Unterschied geben. Für ihn ist zumindest in einer Stadt wie Duisburg kein Unterschied feststellbar, es kann bei Übertragung an die Stadt der Aufgaben und Leistungen an die Bezirksämter sogar ein verbesserter Service bürgernah möglich sein", sagte Frank-Herbert Striening (Foto), bislang noch Leiter der Versorgungsamtes Duisburg. Wird denn also die Beratung nicht anders ausfallen?

"Nein", sagte der Duisburger Chef des Versorgungsamtes zum Bereich der Behinderten. Und: "N
ach meinem Verständnis hängt die Qualität der Aufgabenwahrnehmung ganz entscheidend von den Menschen, ihrem Engagement und Wissen ab und somit  wird häufig übersehen, dass die selben Beschäftigten im gleichen Fachbereich in Zukunft das Geschäft machen werden."
 

Es wird auch massiv darauf hingearbeitet, in Zukunft ohnehin mit IT-Technologie-Service wie beim Finanzamt mit dem ELSTER-Programm zu arbeiten. Heißt, dass Verlängerungen oder Anträge auch in der vereinfachten Form mit diesem Service schnell und unbürokratisch abgewickelt werden.
Die medizinische Beurteilung ist sowieso eine andere Ebene, wird wie bisher von Außen her begutachtet. Daran ändert sch also nichts. Ewas anders sieht es bei der doch komplexeren Angelegenheit Elterngeld aus. "Hier ist Fachbetreuung auch aufgrund der vielen unterschiedlichen Möglichkeiten angesagt", erklärte Herbert Striening.

Mit einem gewissen Schmunzeln hat er übrigens jahrelang immer die Zuordnung seines Amtes zur Stadt bei offiziellen Einladungen auch gar nicht mehr korrigiert. "Die meisten wussten oder wollten es auch gar nicht so genau wissen, wo wir eigentlich hingehören. Entscheidend war immer, dass wir in ihrem Sinne etwas getan hatten. Und daran wird sich auch in Zukunft nichts ändern."
 

Ist das also der Schritt in die Zukunft der Betroffenen? Was sagen die Alten oder gar Hochbetagten? "Das ist ein echtes Problem", sagen langjährige Versorgungsamt-Mitarbeiter, Sozialarbeiter und Pflegkräfte. Jede auch noch so kleine Änderung in diesem schwierigen Feld ist für die älteren Menschen schon ein echtes Problem, kann zu Irritationen führen.

Hier gilt es die Sach- und Fachkompetenz der Sozialdienste verstärkt einzubeziehen. Ob nun mit Übertragung der Aufgaben an die Kommunen oder nicht. Der demografische Wandel und die älter werdende Gesellschaft verlangt auch hier nach bürgernahen Lösungen - dann sogar verstärkt. Nur wie teuer wird das und wer bezahlt?

 

Schnelle Lösungen im Sinne der Bürger - es geht wirklich...
Duisburg-Neudorf, Juni 2007 - Im Sinne der Bürger Neudorfs für Probleme schnell und unbürokratisch Lösungen suchen - das funktioniert doch. So ereichte uns der Hilferuf wegen der Briefkasten an der Kommandantenstraße Nach kurzem Schreiben und Telefonaten wurde hier mit einem Umbau Abhilfe geschaffen.

Gleiches gelang für die Gneisenaustraße. Hier geht es um die Glascontainer. Da so mancher Bürger sich nicht
an die Ruhezeiten hält, ist das für die Anwohner oft genug belästigend. Nach dem Anschreiben an uns wurde
direkt der Kontakt zur Geschäftsführung der Wirtschaftsbetrieb gesucht.
Nun wird umgehend überprüft, ob die drei Containerstandorte an der langen Gneisenaustraße  über die neuen lärmgedämpften Container verfügen. Wenn nicht, soll innerhalb weniger Tage umgerüstet werden.

Radstation Duisburg am Osteingang des Hauptbahnhofes
Duisburg, 7. Juni 2007 - Fertig ist sie schon, die Duisburger Radstation unter dem UCI-Kino an der Neudorfer Kammerstraße am Osteingang des Hauptbahnhofes. Offiziell eingeweiht bzw. an Betreiber
 Paritätische Initiative für Arbeit e. V. (PIA) aus  Mülheim wird sie am Donnerstag, den 14. Juni vom Oberbürgermeister. An der kammerstraße  -  für Neudorfer wird der Bereich der Bahn AG teilweise als Schandfleck angesehen, siehe Artikel "Der Hauptbahnhof - „schon immer ein Schandfleck“  - entstand ein bewachtes Fahrradparkhaus mit 450 Einstellplätzen und einer Servicestation.
Betreiber PIA hat mit zwei Radstationen in Mülheim seit zehn Jahren Erfahrungen sammeln können. Der Bau der Radstation wurde mit Mitteln des Landes und des Bundes aus dem Programm 100 Radstationen NRW bezuschusst.  
Gebaut wurde hier eine Abstellanlage mit Doppelparkern für insgesamt 450 Fahrräder. Der zugehörige Servicebereich ist als Rundbau angelegt und weist mit einem Schaufenster in Richtung Ostausgang des Hauptbahnhofs. Somit ist eine hohe Aufmerksamkeit für die Station gewährleistet. Alle wichtigen Funktionen für den Servicebereich sind hier untergebracht wie ein kleines Ladenlokal, Werkstattplätze und Sanitär- und Aufenthaltsbereiche für die Mitarbeiter. 
Die Tarife sind landesweit einheitlich geregelt und betragen zur Zeit 0,70 € pro Tag und im Abonnement 7 € pro Monat und 70 € für ein Jahresticket. Zusätzlich wird die Station auch Leihräder aus dem System "Revierrad" vorhalten, die an vielen Leihstationen im Ruhrgebiet zurückgegeben werden können. Hiermit wird die touristische Situation am Hauptbahnhof verbessert, an der Gesamtsituation ändert sich aber nichts.

Fotos von Manfred Schneider

Der Hauptbahnhof - „schon immer ein Schandfleck“  in Duisburg 
Duisburg-Neudorf. Mai/Juni 2007 - Schon um 1910 hat sich der Neudorfer Bürgerverein den Interessen des Stadtteils mit besonderem Nachdruck angenommen. So gab es z.B. sehr lebhafte Versammlungen in Neudorf,
als es darum ging, für den bereits in  Bau befindlichen neuen Hauptbahnhofs einen gesonderten Ausgang auf der Neudorfer Seite zu erhalten. Das war kurz
nach dem I. Weltkrieg, in dem schon russische Kriegsgefangene die ersten Erdarbeiten für den geplanten Streckenausbau verrichteten.
Als später die Planung für das neue Empfangsgebäude vorgelegt wurde, war hierbei kein Ausgang auf der Neudorfer Seite vorgesehen. Die damalige Reichsbahndirektion in Essen nahm zu diesen von den Neudorfern geforderten Ostausgang eine überaus sture Haltung ein.
Erst durch den Einsatz von Herr Franz Bültjes, dem damaligen Geschäftführer des Bürgervereins, kam es zum Durchbruch.

Auf einer Pressebesprechung im Direktionsgebäude Essen konnte er den Eisenbahnleuten diesen Ausgang mit dem Vorschlag schmackhaft machen, diesen Ausgang mit der Herrichtung von Verkaufsläden zu verknüpfen, die später vermietet werden könnten. Damit würden die erhöhten Mehrkosten wieder hereinkommen. Auf diesen Vorschlag erklärte der damalige Pressesprecher, dass  auf dieser Grundlage die Sache erneut zu prüfen sei.  
Der äußere "Schandfleck" auf Neudorfer Seite

Der Bürgerverein-Neudorf schlug dann in die gleiche Kerbe und ließ nicht locker, bis die endgültige Zusage kam, auf der Neudorfer Seite einen gesonderten Ausgang zu schaffen. In diesem Zusammenhang ist zu erwähnen, dass der wieder entstandene damalige Bürgerverein sehr hart um Erneuerung des bombenzerstörten Ostausgang hat kämpfen müssen. In jeder Versammlung kam dieser „Schandfleck“ Neudorfs zur Sprache. Im Rosenmontagszug wurde er in seiner Schandbaren Gestalt zum Gespött der ablehnenden Behörde herausgestellt und dann kam der Tag, wo die Arbeiten begonnen wurden und der Ostausgang ein neues Gesicht bekam.  

Auch heute findet die „sture Haltung“ der Deutschen Bahn AG, z.B. bei der Instandsetzung des maroden Daches, Umsetzung des Masterplans im Bereich Hauptbahnhof, sowie bei der Beseitigung der Schandflecke im Bereich Ostausgang leider wieder eine Aktualisierung. „Der Kampf mit den Windmühlen“  (Deutsche Bahn) muss offensichtlich erneut aufgenommen werden. Sicherlich kein leichter Kampf für OB Adolf Sauerland bei der Umsetzung des Masterplans. Hans-Willi Bütefür - Mehr unter

Bürgerzeitung Duisburg Stadtteilentwicklung Neudorf

Zukunft von St. Anna in Neudorf ungewiss - droht zweites Waschhaus-Schicksal?
"Ende des Jahres wird es die Gemeinde hier so, wie wir das Gemeindeleben bisher kannten, nicht mehr geben", erklärte Pfarrer Thomas Quadt im September 2006. Melancholie und Trauer waren bei der sachlichen Mitteilung deutlich spürbar. Die St. Anna-Kirche und damit das gesamte Gemeindeleben wird nach Bischofsbeschluss vom Bistum Essen im Januar 2006 finanziell nicht mehr getragen. Sie wird als "Unterrubrik weitere Kirche" geführt und soll spätestens ab 2007 im Gemeindeleben von St. Gabriel im Süden Neudorfs aufgehen. Das ist Geschichte.
Das Interesse des Bistums, der Öffentlichkeit und natürlich der Annaniter am Erhalt bzw. eines weiterhin mit Leben gefülltem Gotteshauses ist natürlich groß. Das nun unter Denkmalschutz stehenden Gotteshaus aus Backstein und den baumähnlich gegliederten Scheiben wurde vom Kirchenbau-Architekten Rudolf Schwarz (1897 - 1961) entworfen. 
"Die Gespräche mit der Universität Duisburg-Essen haben sich leider zerschlagen", bedauerte Dr. Herbert Fendrich vom Eigentümer Bistum Essen Dezernat Kirchen gestern. Die Grundidee der Universität war, das Neudorfer Denkmal für Feierlichkeiten der Universität zu nutzen. Die Fixkosten erreichen fast sechsstelligen Betrag im Jahr ohne das von der Gemeinde zuvor genutzte Einbringen von ehrenamtlicher Tätigkeit zum Erhalt des Gebäudes. Das war de vernehmen nach wohl auch das zentrales Thema in den Gesprächen des Bistums mit der Universität. Für eine andersartige Nutzung als bisher unterliegt das Gebäude auch den allgemeinen Bestimmungen zum Versammlungsrecht bzw. dem gesetzlichen Brandschutz.
Für das Bistum steht auch nicht jede Nutzung zur Debatte. "Es muss schon mit der Gemeinde abgestimmt sein, was inhaltlich angeboten werden soll. Dass für eine andere Nutzung als bisher die langfristige Sicherung des Erhalts des Denkmals dabei eine zentrale Rolle spielt versteht sich von selbst. Eine Ausrichtung im Bestattungssektor schwebt uns dabei nicht vor", erteilte Dr. Fendrich einem Ansinnen, das Denkmal in dieser Richtung nutzen zu wollen eine klare Absage."
Fotos Dieter Gründer Fotos Dieter Gründer
 

Erfolgsgeschichte Gestaltungsfibeln
Stadt präsentierte nach Wehofen nun Einschornsteinsiedlungsfibel - kostenfrei für Bürger

"De erste Fibel im Norden der Stadt wurde sehr positiv aufgenommen, ist sozusagen ein Beststeller und das wird bei der Fibel zur Einschornsteinsiedlung sicher auch der Fall sein", eröffnete Oberbürgereister Adolf Sauerland die Präsentation der zweiten Gestaltungsfibel der Stadt.
"Es geht bei diesen Fibeln ein Stück auch darum, für den Bürger der im Denkmal lebt, auch Rechtssicherheit zu schaffen", ergänzte der OB. Genau das aber ist nach Ansicht vieler Menschen in der Sieldung nicht immer der Fall. So beim Paradebeispiel Verkauf der Siedlung an drei der international operierender Fonds, oder auch am Reizthema Feuchtigkeit in den Wohnungen, da der Wärmschutz an der Außenfassade nach Denkmalschutzrecht nicht verändert bzw. hier angepasst werden soll. Auch wurde von Bewohnern die Vernachlässigungen für Sauberkeit und mehr durch Eigentümer Fortress bzw. Verwalter Gagfah (Essen) immer wieder bemängelt, ist immer noch die Sanierung in einzelnen Blocks nicht abgeschlossen.
 

"Diese Fibel ist auch so etwas wie ein Leitfaden für die Eigentümer. Wir sind wir als Behörde so etwas wie Verfahrensbegleiter", stellte Dr. Claudia Euskirchen, Leiterin der unteren Denkmalbehörde Duisburg heraus.

 

Dr. Claudia Euskirchen (li.) und Dr.- Ing. Stephan Strauss (Fibelautor) von der Denkmalbehörde Duisburg.

Fotos Manfred Schneider

 

„Die Einschornsteinsiedlung in Duisburg-Neudorf stellt ein exzeptionelles, architekturhistorisch herausragendes Beispiel der Siedlungsarchitektur dar, verpflichtet den Ideen des ‚Neuen Bauens’ der Zwanziger Jahre“, schreibt Jürgen Dressler in seinem Vorwort zur Fibel. Sie wurde zwischen 1928 und 1930 von den Ruhrorter Architekten Johannes Kramer und Walter Kremer zusammen mit dem städtischen Baurat Hermann Bräuhäuser gebaut. Bauherr war der Gemeinnützige Bauverein Essen AG. Ihren Namen verdankt sie dem zentral gelegenen Heizwerk mit dem augenfälligen Schornstein im Zentrum der Siedlung. In dem Zentralen Versorgungsbereich war nicht nur die Heizungsanlage untergebracht, sondern auch ein gemeinsames Waschhaus, ein Versammlungssaal, ein Kinderhort, Geschäfte und Gemeinschaftsgaragen.
Als Handbuch und Leitfaden im Umgang mit dem Denkmal soll die reich illustrierte Fibel dem Erhalt und der behutsamen Entwicklung des für Duisburg so bedeutenden Ensembles dienen und die Anliegen der Denkmalpflege Bewohnern, Bauherren, Architekten sowie einem breiten Publikum verständlich machen.
 

Die Fibel gibt es kostenfrei. Sie liegt in den Bürgerbüros der Bürgervereins an der Gabrielstraße (Öffnungszeiten Freitag zum Wochenmarkt von 14 - 18 Uhr) und im Büro im Neudorfer Tor in den Räumern der Barmer Ersatzkasse am Montag von 10 - 13 Uhr aus. Sie soll auch im Buchhandelgeschäft an der Oststraße angeboten werden. Harald Jeschke

 

Positive Signale der Bundestagsabgeordneten Petra Weis nur in der Möglichkeitsform
Bürger sorgen sich weiter um die Schüler der Mozartschule

Das Vertrauen in die Politik wird weiterhin nicht gestärkt. Wer es nicht schafft, den Schutz der Kleinsten in unserer Republik zu gewährleisten, muss sich nicht wundern, wenn die Verdrossenheit wächst.
Zum Dauer- und Reizthema der Bürger in Bissingheim und Neudorf hat die für diesen Wahlkreis zuständige Bundestagsabgeordnete Petra Weis (SPD) per Pressmitteilung hingewiesen. Es geht um den seit 2003 vom Bürgerverein Duisburg-Neudorf beantragte und nach regem Schriftverkehr mit dem Bundesverkehrsministerium auch genehmigte Aufnahme der Neudorfer Strecke n Gänze in die Dringlichkeitsliste zur Lärmsanierung an Güterstrecken der Bahn AG.
2002 hatte die Europäische Kommission Richtlinien van alle EU-Länder vorgegeben, dass anhand von (strategischen) Lärmkarten die Ursache, die Art des Lärms und vor allem die Reduzierung der Beeinträchtigung vorzunehmen. Daran arbeitet auch die Stadt Duisburg. Im Mittelpunkt der Maßnahmen steht die Reduzierung der Lärmwerte, die durch Güterzüge entstehen.

Neben der Lärmminderung an den Hauptstrecke Neudorf - Wedau/Bissingheim (2321) wies aber nach Hilferufen der Schuler der Mozartschule im Sommer 2006 auch die Nebenstrecke (2323) der Bürgerverein darauf hin, dass hier dringend Sanierungsmaßnahmen (Schallschutzfenster mit Lüftung) notwendig sind. Dies per Antrag an das Verkehrsministerium bzw. auch unter Anrufung des Petitionsausschusses des Bundestages.

Dieser Ausschuss gab sich sehr erschüttert übe die Probleme der Kinder, beauftragte den Bürgerverein, den Kindern mitzuteilen, dass der Ausschuss sich hier sehr bemüht. Ende des Jahres 2006 aber kam vom Petitionsausschuss ein Schreiben mit Hinweise des Verkehrsministeriums, dass diese Schule aufgrund des nicht ganz so hohen Dezibelwertes und der Nutzung des öffentlichen Gebäudes nicht über 24 Stunden nicht schutzbedürftig sei. Dies - so der Ausschuss - sollte mit Bedauern den Kindern mitgeteilt werden. Dagegen protestierte der Bürgerverein heftig, schrieb an die höchsten Stellen der Bundesrepublik, doch alles im Sinne der Kinder zu unternehmen.
Eine Antwort - bis auf direkte Gespräche mit Referentinnen aus dem Kanzleramt und dem Bundespräsidialamt -  erhielt der Bürgerverein (natürlich) nicht.
Mit dem Oberbürgermeister wurde dann per Briefwechsel der nächste Schritt angegangen - wieder vergebens. Das letzte Mittel war die Einschaltung der Öffentlichkeit. Das sorgte für den ersten Lichtblick.

Die Information der Bundestagsabgeordneten

Neben dem Programm zur freiwilligen Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen des Bundes, das 2007 auf 100 Millionen Euro nahezu verdoppelt wurde, will die Bundesregierung einen Beitrag dazu leisten, dass zukünftig weniger lärmintensive Bremssysteme für Güterwagen zur Anwendung kommen.

Gleichzeitig will die Bundesregierung darauf hinwirken, die Bestandsgüterwagen strengeren Lärmgrenzwerten zu unterwerfen, die denen von Neuwagen entsprechen.

Petra Weis: "Ich begrüße diese Initiative aus Sicht der Duisburger Bevölkerung ausdrücklich. Duisburg ist als Verkehrsdrehscheibe und Logistikstandort besonders von der Zunahme des Güterverkehrs auf der Schiene betroffen. Die Verlagerung des Güterverkehrs von der Straße auf die Schiene ist prinzipiell zu begrüßen, denn sie mindert die Umweltbelastung und sichert und schafft Arbeitsplätze in unserer Stadt. Wir müssen aber dafür Sorge tragen, dass die damit einhergehende Lärmbelastung der Anwohner spürbar reduziert wird."

Im aktuellen Lärmsanierungsprogramm des Bundes für bestehende Schienenwege ist Duisburg mit ausgewählten rechtsrheinischen Strecken vordringlich vertreten. Die Planungsphase für die Lärmsanierung in Bissingheim und Neudorf ist in vollem Gange und eine Realisierung bereits im nächsten Jahr möglich.

"Ich bin zuversichtlich, dass es gelingen wird, das zuständige Eisenbahnbundesamt zu überzeugen, dass für Bissingheim eine Erhöhung der 700 Meter langen Lärmschutzwand von zwei auf drei Meter notwendig ist, um die Lärmbelastung erträglich zu gestalten, und dass die Wand selbst noch um einige Meter verlängert werden kann als ursprünglich geplant, um weitere Wohneinheiten entlang der Bahnlinie in die Maßnahmen mit einzubeziehen", erklärte Petra Weis.

Petra Weis weiter: "Darüber hinaus ist es uns gelungen, die Planungen im Bereich Neudorf auf die abzweigende Strecke 2323 auszuweiten, an deren Verlauf die Grundschule an der Mozartstraße liegt. Das ist mir ein besonderes Anliegen, um Schülern und Lehrern einen reibungslosen Unterricht zu ermöglichen."

Der Bürgerverein meint dazu: "Es sieht zwar nach ersten Linderungen aus, aber hier wird erneut nur die Möglichkeit, nicht aber die konkrete Umsetzung in Aussicht gestellt. Heißt im Klartext, dass bei einem heißen Sommer 2007 die Kinder erneut mit sehr erschwerten Bedingungen leben müssen. Und ob in 2008 endlich Maßnahmen eingeleitet werde, ist noch völlig ungewiss.  Vielleicht doch erst 2010? Oder gar nicht? Dies in einem Bereich, in dem in nur 100 Meter Luftlinie von der Schule entfernt eines der größten Autobahnkreuze in Europa sowie drei Güterzugstrecken die Schule in Hinsicht auf Lärm und Feinstaubbelastung in arge Mitleidenschaft ziehen." Fazit Der Bürgerverein macht sich weiterhin große Sorgen um die Gesundheit der Kinder. Und: Nach wie vor ist ein wichtiger und enorm belastenden Punkt nicht angesprochen worden: Die Erschütterungen und Schäden an Gebäuden. "Weisen sie das uns doch erst einmal nach", so die Bahn lapidar einer erbosten Anwohnerin, "dass wir tatsächlich der Verursacher sind. Oder: "Im Zuge eines Rechtsstreits mit der Bahn AG und unter Berücksichtigung der Plan festgestellten Strecke...", so Staatssekretär des Verkehrsministeriums Hennerkes ebenso lapidar per Schreiben an den Bürgerverein.
So geht man heute mit dem Bürger um, will ihn zu Klagen animieren, die aufgrund der immensen Kosten für den Bürger nur als Farce anzusehen ist.
Auch deshalb drängt sich der Verdacht auf, das Ministerium und Eisenbahnbundesamt - so wie es der Bundesrechnungshof es in Hinsicht auf den schlechten Zustand der Gleise und Waggons anprangernd getan hat - eher als Lobbyisten der Bahn AG anzusehen sind. Das die Politik hier oft genug beim Versuch dem Bürger zu helfen an die viel zitierte Wand lief, ist nur ein schwacher Trost für die betroffen Hunderttausende von Haushalten in Deutschland.
Übrigens ist die Planfeststellung an der Strecke zu Zeiten erfolgt "als bei Ihnen die Strecke sozusagen mit der Draisine bedient wurde", merkte ein Beamter des Eisenbahnbundesamtes im Gespräch entwaffnend offen an. Die unglaublich gesteigerte Frequentierung der Strecke erst hat dem Bürger ernsthafte Schäden der Gesundheit und an Gebäuden gebracht
Wenn der Bürger die Bahn auffordert langsamer zu fahren um die schlimmsten Erschütterungen zu mildern, heißt es nur, dass das nicht geht. Als ob so ein Zug ein Flugzeug wäre. Natürlich geht das. Und Experten weisen klar darauf hin, dass hier nicht die längere Vorbeifahrzeit mit erhöhten Lärmwerten sondern wie die Bürger jede Nacht feststellen können, es tatsächlich spürbar entlastet, wenn ein Zug langsamer fährt. Das langsame Fahren aber soll nicht gehen...
Wer schützt also in diesem Staat die Bürger? Eine Aufforderung an die Verantwortlichen zurückzutreten ist nicht so weit weg. Ein gewählter Volksvertreter sollte im Sinne des Wortes handeln. Das gilt ganz besonders für Bundesverkehrsminister Tiefensee, die Vertreter des Verkehrsausschusses und des Petitionsausschusses. Kanzlerin Merkel sollte sich mit Mitstreitern umgeben, die auch in der Lage sind klar zu unterscheiden, wo Belange der Lobbyisten hinter schutzbedürftigen Kindern zurückzustehen haben.

"Aber Schule ist doch in erster Linie eine Angelegenheit der Stadt", meinte Horst Köhlers Bildungsreferentin Fallois im Gespräch als Einstieg. Nur wie soll eine Stadt, die mit Haushaltssperre belastet ist, aber Solidarpakt Ost bezahlen muss, aufbringen? Eigentlich steht das Verursacherprinzip (Bahn AG) und der Verantwortliche (Bund) im Vordergrund.

Ein Unternehmer aus Duisburg wundert sich: "Wenn ich als Unternehmer nicht für entsprechenden Schalschutz meiner Mitarbeiter im Sine der Arbeitsstättenverordnung sorge, mache ich mich sozusagen strafbar. Und dass soll bei öffentlichen Gebäuden zum Schutz der Kindern nicht auch gelten? Ich kann das nicht verstehen."

Briefe...

An den Bundespräsidenten der Bundesrepublik

Herrn Horst Köhler 

An die Bundeskanzlerin der Bundesrepublik

Frau Angela Merkel 

An den Bundestagspräsidenten

Herrn Norbert Lammert

Dezember 2006

An die Abgeordneten des

Deutschen Bundestages

 

Sehr geehrter Herr Bundespräsident,

sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin,

sehr geehrter Herr Bundestagspräsident,

sehr geehrte Abgeordnete,

 

die bestürzten Bürger aus dem Universitätsviertel in Duisburg-Neudorf verweisen wir u. a. auf den Brief des Petitionsaus­schusses vom 23.11.2006.

 

 „Wir schämen uns für Bund und Bahn“

 

Bei der Ablegung des Amtseides von Parlamentariern des Bundestages heißt es, „sich dem Wohle des Volkes zu widmen und Schaden von ihm abwenden!“

Wir und hier vor allem die Kinder der Mozartschule erleben sozusagen „die tägliche Körperverletzung durch die Güterzugstrecke!“


Es ist uns Bürgern unbegreiflich, wie Demokraten und Juristen Hürden schaffen, um den Schutz gegen Güterzuglärm in öffentlichen Gebäuden für die kleinsten Schüler ab­wehren zu können.

Sie sagen, dass Sie eine bessere Familienpolitik wollen.

Sie sagen, dass Sie schon im Kindesalter demokratische Grundelemente vermittelt wollen. Dann fangen Sie im Detail an, Verbesserungen zu ermöglichen, damit Schulkinder gern zum Lernen gehen.

Was sollen wir nach dieser schnöden Ablehnung um Schutz den Kindern den Kindern der Mozartschule sagen?

Dass sich Zivilcourage oder Hilferufe in dieser Gesellschaft nicht lohnen? 

Sie haben als Bund die Verantwortung gegenüber den Auswirkungen des Güterzugbetriebs. Wir fordern Sie auf, dieser Verantwortung zumindest rudimentär gerecht zu werden.

Wir fordern Sie auf, Ihren Einfluss auf die Verantwortlichen der Bahn AG wie DB Netz, DB Railon und Landeskonzernchef gerecht zu werden und so zu besetzen, dass ein verantwortungsvollerer Umgang mit den betroffenen Menschen möglich wird. 

Dies gilt auch für das Bundesverkehrsministerium und der nachrangigen Behörde Eisenbahnbundesamt.

  

Anmerkung:

In den Petitionen haben wir deutlich die Belastungen aufgeführt.

Zu den Erschütterungen und Schäden an den Gebäuden gab es keine Stellungnahme.

 

Es entspricht dem politischen Willen, mehr Verkehr von der Straße auf die Schiene zu verle­gen, was Sinn macht.

Dem gegenüber steht aber der Schutz der Bevölkerung. Ob die Erhöhung des Fonds durch die Bundesregierung um 25 Millionen Euro ausreicht, ist fraglich.

 

Handlungsbedarf mit einer minimalen Einschränkung für die Bahn AG bei maximaler Ent­lastung der Menschen durch deutlich verringerte Geschwindigkeit in Ballungszentren würde helfen.

Es wäre schön, wenn Sie im Sinne der Kinder positiven Einfluss auf die Hilferufe der Kinder nehmen könnten, die Kinder ebenso wie in anderswo wieder gern zu ihrer Schule gehen möchten. 
 

Mit freundlichen Grüßen

Bürgerverein Duisburg-Neudorf e.V. 

 

Klimaschutz und Abgase – was kann der Bürger tun?

Bürgerverein Neudorf startet freiwilligen Verzicht  - Appell auf PKW-Verzicht mit einem autofreien Sonntag im Monat

Duisburg, im März 2007 - Die Diskussion um den Klimaschutz beginnt nicht nur bei der Industrie, der Energiewirtschaft oder den Automobilherstellern und hört schon gar nicht beim Haushalt und dem einzelnen Bürger auf.  Der Bürger ist durchaus bereit, etwas für den allgemeinen Klimaschutz zu tun.

   

Ein Denkanstoß war der aus den 70er Jahren nach dem „Ölschock“ eingeführte autofreie Sonntag. Verzicht hieß damals das Motto – wir nennen es jetzt „sich auf das Wesentliche besinnen“. nicht immer auf den Anderen schauen, was dort gemacht wird und erst dann schließe ich mich an.

Im kleinräumigen Bereich will der Bürgerverein deshalb hier mit einem freiwilligen autofreien Sonntag den Anstoß geben.
Dies soll – so unsere Absicht – einmal an jedem ersten Sonntag eines Monats, beginnend mit Sonntag, den 1. April – kein Aprilscherz – stattfinden.

Jeweils um 11 Uhr ruft der Bürgerverein zum Treff ohne PKW diesmal vor dem Haupteingang der im Süden Neudorfs gelegenen MSV Arena, um von dort aus den einen oder anderen Informations-Spaziergang zu unternehmen.

Weitere Vorschläge zum Umgang mit den Schätzen unserer Erde greifen wir gerne auf. Für und mit dem Bürger.

Bürgerverein Duisburg-Neudorf trauert

Henriette Bentz, unser erstes Ehrenmitglied ist tot.
Wir haben sie sehr geschätzt. Ihr warmherziges und offenes Wesen, ihre Hilfsbereitschaft und ihr nimmermüder Einsatz für die Mitmenschen waren beispielhaft. Wir werden sie sehr vermissen.

Lothar Wischmeyer (Geschäftsführer), Harald Jeschke (Vorsitzender), Ottmar Birke (stellv. Vorsitzender) und Winfried Kunz (Schatzmeister) gratulierten am 11. November 2006 Henriette Bentz zur Ehrenmitgliedschaft und dankten ihr für den nimmermüden Einsatz der engagierten Neudorferin.

Klimaschutz und Abgase – was kann der Bürger tun?

Bürgerverein Neudorf startet freiwilligen Verzicht 
Appell auf PKW-Verzicht mit einem autofreien Sonntag im Monat

Duisburg, im März 2007 - Die Diskussion um den Klimaschutz beginnt nicht nur bei der Industrie, der  
Energiewirtschaft oder den Automobilherstellern und hört schon gar nicht beim Haushalt und dem einzelnen Bürger auf.  Der Bürger ist durchaus bereit, etwas für den allgemeinen Klimaschutz zu tun.

 

Ein Denkanstoß war der aus den 70er Jahren nach dem „Ölschock“ eingeführte autofreie Sonntag. Verzicht hieß damals das Motto – wir nennen es jetzt „sich auf das Wesentliche besinnen“. nicht immer auf den Anderen schauen, was dort gemacht wird und erst dann schließe ich mich an.

Im kleinräumigen Bereich will der Bürgerverein deshalb hier mit einem freiwilligen autofreien Sonntag den Anstoß geben.
Dies soll – so unsere Absicht – einmal an jedem ersten Sonntag eines Monats, beginnend mit Sonntag, den 1. April – kein Aprilscherz – stattfinden.

Jeweils um 11 Uhr ruft der Bürgerverein zum Treff ohne PKW diesmal vor dem Haupteingang der im Süden Neudorfs gelegenen MSV Arena, um von dort aus den einen oder anderen Informations-Spaziergang zu unternehmen.

Weitere Vorschläge zum Umgang mit den Schätzen unserer Erde greifen wir gerne auf. Für und mit dem Bürger.

Bahn AG und Ministerium an den Pranger gestellt:
Gleisnetz der Bahn marode - Mutmaßungen über Intervenierung des Verkehrsministerium zugunsten der Bahn

Duisburg, 23. Februar 2007 - In einem Artikel der Rheinischen Post wird es heute auf den Punkt gebracht: Das Gleisnetz der Bahn ist marode. Aber der Experte der FDP-Bundestagsfraktion geht noch einen Schritt weiter und erhebt  schwere Vorwürfe gegen die Bahn AG an sich, das Bundesverkehrsministerium und die einstufige Behörde Eisenbahnbundesamt. Der Grund: Nach aufgenommener Sonderprüfung Netz des Bundesrechnungsamtes aus dem vergangenen Jahr und Abbruch der Prüfung ohne Angabe von Gründen entstand bei der FDP-Bundestagsfraktion sogar der Eindruck, dass das Verkehrsministerium zugunsten der Bahn interveniert hat", so die Mutmaßung des FDP-Verkehrsexperten Horst Friedrich gegenüber der Rheinischen Post. Im turnusgemäßen Prüfungsbericht des Bundesrechnungshofs wurde festgestellt, dass die Bahn das Schienennetz noch schlechter instand gehalten hat als bisher angenommen. Fakt ist nach Aussage des Bundesrechnungshofs heute, dass auch aufgrund des großen Interesses des Haushaltsausschusses des Bundestages und des noch Stellung nehmen wollenden Bundesverkehrsministeriums der Prüfbericht bis März unter Verschluss gehalten werden muss.

Kommentar

Die in der Rheinischen Post veröffentlichten Vermutungen decken sich mit den Vermutungen von Bürgerinitiativen und Bürgervereinen, die nach Klage gegen die Bahn in Hinsicht auf veraltete Gleisanlagen und dem damit zusätzlich verursachten Lärm und sogar Gebäudeschäden vorgehen. Die Beschwichtigungen bzw. Verniedlichungen oder Belehrungen aus dem Verkehrsministerium oder des Eisenbahnbundesamtes lassen fast zwingend den Schluss zu, dass hier das "Krähen-Prinzip" deutlich zur Anwendung kommt.
Auch ist es für Initiativen oder Bürger kaum nachvollziehbar, wenn Anzeigen bei der Staatsanwaltschaft gegen die Unzumutbarkeiten der Verursacher eingereicht werden und die Staatsanwaltschaft zur Prüfung immer das Eisenbahn-Bundesamt einspannt. Das Ergebnis ist meistens - dies liegt der Redaktion schriftlich  vor - ein "schlichtes Anfragen" der Behörde an die Bahn, aber sicher keine Prüfungen am Ort. Stets werden der prüfenden Staatsanwaltschaft die Hände gebunden, da das Eisenbahnbundesamt der Bahn korrektes Vorgehen bescheinigt. Das lässt erkennen, warum der FDP-Experte solche Vermutungen in die Öffentlichkeit trägt.
Es fiel auch auf, dass bei angeprangerten Schäden an Gebäuden durch Güterzugbetrieb der Bahn beispielweise ein Staatssekretär des Bundesverkehrsministeriums darauf hinwies, dass bei einer Klage der Betroffenen gegen die Bahn sozusagen die Aussichtslosigkeit  gegeben sei. Diese Art der Belehrung lässt auch wieder nur den Schluss zu, dass der FDP-Experte wie es scheint richtig liegt. Harald Jeschke

Medien in Duisburg
Die ersten Tage des Studios im Duisburger Hafen - Lokalzeit Duisburg und reichlich mehr...
Von Harald Jeschke (Text) und Manfred Schneider (Fotos)

"Wir werden diese Stadt in einem anderen Licht darstellen, weil dieses Duisburg ein anderes Licht verdient hat. Wobei wir aber sicher nicht die Touristikabteilung der Stadt Duisburg sind", stellte Studioleiter Klaus Becks (Foto) deutlich die journalistische Neutralität des Studios heraus. Will heißen, dass dem gebürtigen Lipperländer mit Wohnsitz Dortmund sehr wohl die Diskrepanz der Duisburger mit "Schimanski-Image" und der (verbesserten) Wirklichkeit geläufig ist. "Aber das mit dem Schimanski-Image ist eigentlich nur ein Problem der Duisburger, es war irgendwie aber auch eine bedeutende Verbreitung der Stadt."

Dies im Schimansk-Juniäumsjahr ist eines von unzähligen Themen, die der Sender im lokalen Bereich ansprechen wird, aber es geht nicht nur um Duisburg. Das Duisburger Studio mit Filiale in Kleve hat viel mehr im Sinn. "Wir machen kein lokales sondern ein regionales Programm", erläutert der Studioleiter. Im Klartext: Es geht um eine ganze Region, eigentlich um einen ineinandergreifende Bereich: Dem Niederrhein und dem Ruhrgebiet. "Die Frage lautet hier aber, wie viel soll über die Stadt und wie viel über das Land berichtet werden.?
Diese "Gretchenfrage" beschäftigt das Studio seit den ersten Sendetagen. "Da gab es schon Anrufer vom Niederrhein, warum wir soviel Duisburg bringen. Das interessiere den Anrufer überhaupt nicht", erzählt Klaus Becks aus dem täglichen Leben.
Dies beinhaltete in den ersten Tagen aber auch jetzt noch immer wieder die Frage nach dem Empfang. Im Duisburger Norden (Walsum) ist ein Schwerpunktgebiet mit dem Problem des Kabelanbieters (Marienfeld). Im digitalen Bereich (Schüsselempfang) ist das durch Sendesuchlauf und/oder manuelle Einrichtung des Senders eher unkritisch, mit der DVB-T die beste und schnellste beste Lösung. Dies erfuhr der Bürgervereinsvorstand in der lockeren Gesprächsrunde.

  
Der Five Boats Gebäudekomplex bei Nacht; Rechte: WDR
Breits seit 1984 gab es hier einen Regionalkorrespondenten, der sich um die wichtigsten Themen aus der Stadt gekümmert hat. Aber aus einem kleinen Büro ist jetzt ein richtiges Studio geworden. Vom der Schifferstraße im Innenhafen sendet das WDR-Studio Duisburg nun. Noch wird an einem neuen Moderatorenstudio im Parterrebereich gearbeitet. Im August soll das neue Studio fertig gestellt sein. Aber inspirierend ist das Duisburger Domizil der Lokalzeit im Duisburger Hafen für die Berichterstatter der bewegten Bilder jetzt schon. 

Seit dem 1. Februar wird zweimal täglich außer sonntags die Lokalzeit aus Duisburg gesendet. Zum einen die fünfminütige Nachrichtenausgabe um 18:00 Uhr und ab 19:30Uhr die Magazinausgabe. Zuständig ist das neue Studio aber nicht nur für die Stadt Duisburg, sondern auch für die Kreise Wesel und Kleve. Fünf Fernsehteams, drei Kameramannschaften, eine Radioredaktion und rund 30 fest angestellte Mitarbeiter sowie Freie Mitarbeiter sind für die Duisburger Lokalzeit im Einsatz.
Mit dem Schneideteam
- die Cutter Julia Henrichmann (re.) und Josef Schlüter bei der Arbeit - nimmt das Film-Material die erste Sendehürde.

Medien in Duisburg

  • Radio und Fernsehen

WDR Lokalzeit Duisburg

Logo Lokalzeit WDR

Am 1. Februar 2007 ging beim WDR die Lokalzeit Duisburg an den Start. Seit dem gibt es täglich um 18:00 Uhr und 19:30 Uhr Neues aus Duisburg und vom Niederrhein. mehr ... 

  • Radio und Fernsehen

 

Studio 47 - Stadtfernsehen Duisburg

Logo Studio 47

STUDIO 47 ist der erste private lokale TV-Sender in Nordrhein-Westfalen. Die nordrhein-westfälische Landesanstalt für Medien (LfM) hatte dem Stadtfernsehen am 18. November 2005 eine Sendelizenz für vier Jahre erteilt. mehr ...
 

  • Radio und Fernsehen

Radio Duisburg LogoRadio Duisburg

Der lokale Radiosender. mehr ...

Medien in Duisburg

  • Printmedien

WAZ Duisburg

Die Online-Lokalnachrichten der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung. mehr ... 

  • Printmedien

NRZ Duisburg

Der Online-Lokalteil der Neuen Ruhr Zeitung / Neuen Rhein Zeitung. mehr ... 

  • Printmedien

Rheinische Post

Die Online-Ausgabe der Rheinischen Post. mehr ... 

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Wochenanzeiger (Erscheinungsweise mittwochs, Samstags)
und Stadtpanorama (mittwochs)

 


Vom Sternbuschweg zur Kastanienallee, von Bundesstraße 8 – zur L1 
 

Von Willi Bütefür (Text und Fotos)
Duisburg-Neudorf, 21. Februar 2007 - In den letzten Wochen hat sich auf dem Sternbuschweg zwischen Koloniestraße und Karl-Lehr-Straße etwas getan. Es wurde eine Neubepflanzung von 27 Kastanien auf dem Mittelstreifen vorgenommen. Früher befanden sich auf diesem Mittelstreifen die Gleise der Straßenbahn- Linie 4.  Diese Neubegrünung wird von den Anwohnern bestimmt mit Freude aufgenommen. Sicherlich hätten sich die ansässigen Geschäftleute und Ärzte im Bereich Koloniestraße und Sternbuschweg an dieser Stelle auch gerne einige zusätzlichen Parkplätze gewünscht.
Seit dem 1.Januar besteht die Bundesstraße 8 in Neudorf nicht mehr. In ihrem gesamten Verlauf wird die B 8 nun auf dem Sternbuschweg zur Landesstraße L 1 herabgestuft. Die entsprechenden Hinweisschilder B 8 werden somit bald aus unserem Stadtbild verschwinden und der Nostalgie angehören.

Sternbuschweg historisch... und aktuell
 
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