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Irmgard Karwatzki ist tot |
Duisburg-Neudorf, 10.
Dezember 2007 - Irmgard Karwatzki
starb in der Nacht zum Montag an den Folgen eines vor einigen Wochen
erlittenen Herzinfarktes. Nur wenige Tage vor ihrem 67. Geburtstag starb
die Neudorferin. Ihr Tod löste tiefe Trauer aus. Ihr Wirken hat Spuren
hinterlassen. Sie war mit Leib und Seele Neudorferin und liebte es, sich
hartnäckig um die sozialen Probleme der Menschen in ganz Duisburg zu
kümmern. Ihre Nachbarn von der Neudorfer Kettenstraße, ihre
Heimatgemeinde St. Ludger oder das Meidericher Kolpinghaus wussten ihre
Bürgernähe und Engagement zu schätzen.
Die Messe findet am
Montag, den 17. Dezember um 11 Uhr in St. Ludger, die Beisetzung am
Alten Friedhof um 13:30 statt.
Karwatzki, Irmgard
(15.12.1940 - 9.12.2007) ). Ehemalige langjährige Bundestagsabgeordnete und
Staatssekretärin (CDU) aus Duisburg-Neudorf |
Sie wurde im Dezember 1940 in
Duisburg geboren.
Mit dem Eintritt in die CDU 1965 begann es für Irmgard Karwatzki. Sie
startet ihre politische Karriere in verschiedenen Funktionen zunächst in
der CDU Duisburg, dann in der CDU Nordrhein-Westfalen. Von 1975 bis 1977
und 1979 bis 1990 war sie Mitglied des Rates der Stadt Duisburg und von
Oktober 1979 bis Juni 1983 Bürgermeisterin der Stadt.
Ab 1976 ging es in den Bundestag nach Bonn. Von Oktober 1982 bis zum 12.
März 1987 war sie Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister
für Jugend, Familie, Frauen und Gesundheit, vom 12. März 1987 bis zum 21.
April 1989 beim Bundesminister für Bildung und Wissenschaft (unter Jürgen
Möllemann) und vom 17. November 1994 bis zum 26. Oktober 1998 beim
Bundesminister der Finanzen.
Alt-Bundeskanzler Gerhard Schröder hat mit den vorgezogenen
Bundestagswahlen im September 2005 verhindert, dass sie die 30 Jahre im
Bundestag nicht voll machen konnte. |
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Der Bürgerverein Duisburg-Neudorf E.V.
hatte in Irmgard Karwatzki einen Ansprechpartner, der mit
liebenswürdigem Dauer-Engagement im sozialen Bereich Neudorfs
unsererseits außerordentlich geschätzt und gefragt war.
Wir werden Sie sehr vermissen. |
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Sportparkplanungen werden konkret:
4-Sterne-Hotel, Restaurant mit Biergarten am Bertasee und
Schnellrestaurant
im Gelände der MSV Arena |
Duisburg, 6. Dezember 2007
- Im Frühjahr 2005 wurde der Rahmenplan Sportpark der Öffentlichkeit
vorgestellt. Der Zeitrahmen für den gesamten Sportpark mit Verlegung von
Straßen gilt für den Zeitraum bis 2015, viel früher wollte man analog zu
den world games 2005 einen Bereich "Plaza" am jetzigen Bereich des
Biergartens installieren. Der Neubau eines Hotels mit Wellness-Bereich
in der östlichen Tribüne der MSV-Arena und ein
Drive-in-Schnellrestaurant sind für das kommende Jahr geplant.
Auf dem Gelände der
MSV-Arena und der Skulpturenwiese soll zur Ergänzung und Ausbau des
Sportparks Wedau ein Hotel und für die Steigerung der Attraktivität, als
Naherholungsgebiet ein Ausflugsrestaurant mit angeschlossenem Biergarten
sowie als weitere Ergänzung ein Schnellrestaurant gebaut werden.
Die Bezirksvertretung
Mitte befasste sich heute mit dem Architekten Dieter Düster und Martin
Linne vom Fachbereich der Verwaltung mit den eigentlich drei
unterschiedlichen Projekten, bei denen es zwei Investoren gibt. Hotel
und Restaurant mit Biergarten am nördlichen Bertaseeufer liegen in der
Hand der MSV-Arena-Betreibergesellschaft, das Schnellrestaurant in
anderen Händen.
Im Hotel wird es kein
Restaurant geben. Dies dafür in unmittelbarer Nähe des nördlichen
Bertaseeufers mit dem Biergarten, der mit Stegen - erweitert zum
jetzigen Stegenbereich - sowie einer öffentlichen WC-Anlage. Der Weg in
unmittelbarer Nähe des Ufers bleibt erhalten wie die Klönnewiese. Der
jetzige Bereich des Biergartens wird sozusagen Freifläche. "Das ist im
jetzigen Zustand mit den Toilettenwagen und den Bänken eher als
Provisorium anzusehen, das aber von Besuchern angenommen wurde", so
Dieter Düster.
Im Gelände der MSV-Arena
wird im südlichen Bereich das Hotel gebaut, eventuell mit der
ungewöhnlichen Optik der schrägen Wände - so zumindest das Modell. Dort,
wo die Bühnen bei den world games und der Kanu-WM standen, soll der
Veranstaltungsbereich bleiben. Das alte Gebäude mit den Umkleideräumen
aus der Zeit des Wedau-Stadions wird abgerissen. Dort entsteht das
Drive-in-Restaurant.
Für die Skulpturen an
der Klönnewiese wird ein anderer Standort mit den Künstlern gesucht, die
Klönnewiese bleibt aber auf jeden Fall erhalten. "Wir wollen im Sinne der
Sportparknutzer den Restaurant- und Biergartenbetrieb im Mai oder Juni
2008 eröffnen", bekräftige Architekt Düster das schnelle Umsetzen.Martin Linne, Leiter des
Planungsamtes: "Aus den planungsrechtlichen Betrachtungen heraus wurde
alles noch einmal juristisch geprüft. Die Erkenntnis dabei ist die, dass
hier ein Schnellrestaurant im Sinne des Paragrafen 34 gar nicht
abgelehnt werden kann. Zum einen ist die Stadt Grundstückseigentümer
bzw. hat seit den 20er Jahren das Erbpachtrecht. Zum anderen ist ein
Schnellrestaurant im Bereiche einer Arena typisch. Insgesamt gesehen
wird die Bauvoranfrage nun für einen Bebauungsplan genutzt, damit hier
rechtlich alles auf der sicheren Seite ist und zum Beispiel der Bereich
der Klönnewiese erhalten bleibt. Die Bevölkerung und die Stadt
profitieren, da der Freizeitwert des Sportparks erhöht wird und es eine
öffentliche Toilettenanlage gibt, die die Stadt nicht belastet. Das gab
es davor nicht. Zum Hotel muss gesagt werden, dass es sehr schwer ist,
das Citypalais ohne weiter Hotelkapazitäten zu bewerben. Es fehlt auch
qualitativ so ein Hotel. Der Bereich des Biergartens am See verpflichtet
keinen Besucher zum Kauf von Getränken. Der Anspruch an touristische
attraktive Bereiche, für die die Stadt ja Geld beim Ausbau des
Parallelkanals bekam, wird hier analog zum Wunsch eine Wasserwelt im
Sportpark zu schaffen mit dem Wasserspielplatz am südlichen Bertaseeufer
sowie mit dem Biergarten voll umgesetzt."
Ungeachtet dessen
monierten Bezirkspolitiker die zu späte Vorlage der Bauvoranfrage und
hatten beim Schnellrestaurant erhebliche Bedenken. Mit 10:9 Stimmen,
Gegenstimmen von der SPD, der FDP, Linke, Bürgerunion und eines
Parteilosen - wurde die Bauvoranfrage soeben noch mit dem Ja der CDU und
der Bündnis-Grünen verabschiedet.
Die Planungen:
Hotel: 7-geschossig mit
156 Zimmern in der Kategorie 4-Sterne mit Wellness-Bereich
Die Architektursprache ist modern und soll zum Stadion passen mit
großflächigen Glasflächen
Restaurant: Dem Hotel funktional angegliedert ist das Restaurant.
Es liegt am Bertasee und hat ein unterschiedliches gastronomisches
Angebot.
Restaurantbereich mit Terrasse und Veranstaltungsraum.
Biergarten mit Terrassen als Stege im Bertasee mit Selbstbedienung.
Die WC-Anlage dient auch als öffentliche Toilette.
Die Architektur soll den Charakter des Ausflugslokales betonen und zum
Hotel passen.
Die Spazier- und Laufwege bleiben erhalten. Die Skulpturen sollen in
Abstimmung mit der Stadt und den Künstlern versetzt werden. Ein Trafo
muss ebenfalls versetzt werden.
Der Eingriff in die Landschaft ist zurückhaltend. Für die betroffenen
Bäume können Ersatzpflanzungen geschaffen werden. Der Uferbereich ist
bereits jetzt mit Holzstegen bebaut.
Schnellrestaurant: Unmittelbar neben dem Stadion soll ein
Schnellrestaurant mit „Drive-in“ entstehen, das 2-geschossig geplant
ist. Die Architektur soll zum Hotel passen mit Stahl und Glasflächen in
der Fassade.
Stellplätze: Die notwendigen Stellplätze werden auf dem Gelände des
Stadions nachgewiesen. Die Fläche zwischen Hotel und Schnellrestaurant
wird so hergerichtet, dass sie auch für Veranstaltungen genutzt werden
kann.


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Bürgerverein
Duisburg-Neudorf beklagt Vandalismus |
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Duisburg-Neudorf, 25.
November 2007 - Am Samstag waren Bürgervereins-Mitglieder mehrere
Stunden lang mit einem Hubwagen mit dem Aufhängen der
Bürgervereins-Lichterketten für den Wochenmarkt auf der Gabrielstraße
und dem Aufstellen des sechs Meter hohen Weihnachtsbaum beschäftigt. Am
Sonntag folgte dann die böse Überraschung. Der aufgrund der Erfahrungen
mit den Starkwinden im letzten Jahr sehr stabil aufgestellte Baum kann
nach Einschätzungen von erfahrenen Handwerkern nur von mehreren Personen
umgestoßen worden sein. "Das ist eine sehr traurige Angelegenheit", war
Bürgervereins-Schatzmeister und Handwerker Wim Kunz tief betroffen. Im
vergangenen Jahr im Dezember hatte ein sehr starker Sturm mit Orkanböen
einen ähnliche großen Baum nicht zum Umfallen gebracht.
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| De
aufgestellte Baum am Samstag... |
...der Baum
am Sonntag - Fotos Manfred Schneider |
Bürgervereins-Aktivitäten im November und Dezember:
Wir freuen uns auf Ihren
Besuch
BV Duisburg-Neudorf - Frischekontor Duisburg - TuRa 88 Duisburg
Ab
Freitag, 30. November um 14:30 veranstaltet der Bürgerverein mit dem
FrischeKontor Duisburg und TuRa 88 - mit Vorstand und Landesligateam -
an jedem Markttag am Freitag bs Weihnachten einen Adventsschoppen mit
vom Bürgerverein subventioniertem Grünkohlessen
Besonderer Gast ab 14:30: MSV Trainer
Rudi Bommer.
Bürgervereins-Adventsschoppen

mit netten Gesprächen und Grünkohlessen an der
Gabrielstraße beim Wochenmarkt
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2007 |
Feste Termine – Veranstaltungen – Aktivitäten |
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Fr. 30. November
14:30 – 18:00 |
Adventsschoppen
auf dem Wochenmarkt an der Gabrielstraße
Ab 14:30 Uh mit MSV-Trainer Rudi Bommer |
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Mi. 5. Dezember
19:00 Uhr |
Stammtisch |
Squash- und Fitnesscenter Lotharstraße 222 |
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Fr. 7. Dezember
15 – 18:00 Uhr |
Adventsschoppen auf dem Wochenmarkt an der Gabrielstraße |
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Fr. 14. Dezember
15 – 18:00 Uhr |
Adventsschoppen auf dem Wochenmarkt an der Gabrielstraße |
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Fr. 21. Dezember
15 – 18:00 Uhr |
Adventsschoppen auf dem Wochenmarkt an der Gabrielstraße |
Feinstaub: Verkehrsclub Deutschland mit Plakettenrechner
http://www.vcd.org/plakettenrechner0.html?&0=Plakettenrechner
Hier können Sie überprüfen,
ob und welche Plakette Ihr Fahrzeug erhält. Tragen Sie bitte in dem Feld
„Schlüsselnummer” die entsprechende Ziffer aus Ihrem Fahrzeugschein ein.
Dann geben Sie an, ob das Fahrzeug ein Benziner oder ein Diesel ist und
ob es als Pkw oder Nutzfahrzeug zugelassen ist.
So finden Sie die Emissionsschlüsselnummer:
Bei
Fahrzeugpapieren, die vor Oktober 2005 ausgestellt wurden ist die Nummer
unter „zu1” zu finden. Relevant sind die letzten beiden Ziffern (in der
Abb. links).
Bei
jüngeren Fahrzeugpapieren sind die entscheidenden letzten beiden Ziffern
in dem Feld (hier "62").
Die
grüne Plakette. Darum geht's!
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In Neudorf um die ganze
Welt! - Familienfest
auf der Gabrielstraße -
Waschhaus weicht Stadthäusern - „ZÄRTLICHER ABRISSBEGINN“ IN DER
EINSCHORNSTEINSIEDLUNG |
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„ZÄRTLICHER
ABRISSBEGINN“ IN DER EINSCHORNSTEINSIEDLUNG
Der Freitag, 24. August 2007
war der Tag, auf den die Bewohner der
Neudorfer Einschornsteinsiedlung seit nunmehr über 30 Jahren gewartet
haben.
„Endlich!“ – „Es war höchste Zeit!“ – „Das kommt viel zu spät!“
Dieses waren nur einige Kommentare, die man gestern beim großen
„Abrissfest“ in Neudorf an der Gabrielstrasse
hören konnte. Gemeinsam mit dem Bezirksamt Mitte hatte der
Bürgerverein-Neudorf ein in jeglicher Hinsicht
einmaliges Sommer- und Abrissfest organisiert.
Informationen durch Polizei, Club 50, MSV und viele andere
Organisationen standen im Mittelpunkt. Für das leibliche Wohl war
ebenfalls bei Gegrilltem, Reibekuchen und eine lange Kuchentheke
gesorgt. Das Wetter spielte mit und lies auch den Gerstensaft in Strömen
fliessen. Für die kleinen Neudorfer gab es eine Hüpfburg.
Mit einem fernöstlichen Auftakt durch Taiko Trommeln wurde nicht nur das
Fest sondern ein ebenfalls ausgewogenes Musikprogramm auf der großen
Bühne gestartet, das für jeden Geschmack etwas zu bieten hatte. „The
Rhine Area
Pipes & Drums“ aus Düsseldorf Angermund gaben dem Kaiserberg am Rande
Neudorfs einen Hauch von Highlandamtmosphäre. Bei Klassikern wie „Amazing
Grace“ oder „Auld lang syne“ wähnte man sich fast in Schottland. Die
Ruhrpottsteirer führten wieder nach Deutschland zurück.
Doch der Höhepunkt des Festes war eben der Abbruch des bereits seit 1969
nicht mehr genutzten Waschhauses in der Einschornsteinsiedlung durch den
1. Bürger der Stadt, OB Adolf Sauerland.
Zahllose Vertreter aus Politik, darunter alle Fraktionen der BV Mitte,
die Ratsvertreter und viele hundert Bürger waren erschienen. SPD MdB
Petra Weiss war sogar aus Berlin angereist.
Zunächst gab es herzliche Begrüßungsworte durch Bezirksamtsleiter
Wolfgang Komorowski, Bezirksvorsteher Heinrich Klose und den
Vorsitzenden des Bürgerverein Neudorf, Harald Jeschke. Die Redner
betonten allesamt, dass nach 30 Jahren des Verfalls an dieser Stelle ein
neues anspruchsvolles Stadtquartier entstehen wird.
Das Architektenbüro wird hier einen Farbtupfer in die Siedlung
einbringen, die auch nicht zur
„K“ Einschornsteinsiedlung wird, da man das Wahrzeichen in den Neubau
integrieren will.
Harald Jeschke gab für die Bürger Neudorfs zu verstehen, dass der
nunmehr beginnende Abriss zeigt, dass man „gemeinsam etwas erreichen
kann“! Und: „Für uns wird hier eine Vision wahr!“
OB Sauerland setzte das Fest gleich mit einem Startschuss für eine
weitere Attraktivierung des Wohnstandortes
Neudorf. Es zeige sich die Bereitschaft zur Investition in den Stadtteil.
Und zum nun bevorstehenden Beginn des Abbruchs bemerkte Adolf Sauerland
mit einem Augenzwinkern: „Ich freue mich mal wieder Bagger fahren zu
dürfen!
Dat macht sichtlich Spass!“
Doch so ganz einfach wollte das alte Gemäuer dem zunächst zärtlichen
Streicheln des OB mit der Baggerschaufel nicht nachgeben: „Das hält was
aus!“ – „Ein zähes Biest!“ – „Ganz schön stabil!“ – „Deutsche
Wertarbeit!“
waren nur einige Anmerkungen der umstehenden Zuschauer. Für Neudorf war
es jedoch ein Signal in eine
städtebaulich attraktive Zukunft in diesem Teil des Stadtteiles. Harald
Molder
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Baggerfahrer Sauerland. Mit Bezirksvorsteher Heinz Klose
begann unter fachlicher Aufsicht der zunächst "sanfte"
Abriss |
Der Bagger
legte "Hand" an. Das Kapitel Waschhaus endet |
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| OB
Sauerland und Neudorfs Bürgervereins-Chef Harald Jeschke beim
Auftakt der Abriss-Party |
Die
Sambatruppe Balancao heizte ein |
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| Günter
Ruddies (li), Sambatänzerin und Bezirksvorsteher
Wolfgang Komorowski |
Die
Rhine Area Drums and Pipes fanden großen Anklang beim
Publikum |
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| Die
Ruhrpottsteirer sorgten am Abend für mächtig Stimmung |
Der
Jagdhornbläserchor vom Hegering Rheinhausen |
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Paukenschläge! Japanisches Trommeln mit der Gruppe Ki Bo
Daiko |
Der
Kammerchor der Uni Salto Chorale bekam viel Applaus |
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| Die
ruhige Hand von Integrationsmodell-Mitarbeiterin
Leismann-Biebusch war gefragt |
Jonglieren beim Zirkus des Integrationsmodell Neudorf |
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| Gut
behütet von Neudorfs Bezirkspolizisten Bernd Holland (li.)
und Gerhard Kamps. |
Samba
pur auf der Straße... |
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KuK-Meile:
Die Kaffe- und Kuchenmeile des Cafe-Bürgerverein - Fotos
von Manfred Schneider |
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HEFTIGE
DISKUSSION UM PLANUNGEN ZUM NEUBAU DES BERUFSKOLLEG MITTE IN NEUDORF
MC DONALDS KANN KOMMEN – BÜRGER WERDEN ABER NOCHMALS ANGEHÖRT |
HEFTIGE DISKUSSION UM
PLANUNGEN ZUM NEUBAU DES BERUFSKOLLEG MITTE IN NEUDORF
Duisburg, 23. August 2007 - Nur wenig Verständnis erntete Wolfgang
Maschke vom Planungsamt der Stadt Duisburg von den Bezirksvertretern
aller Parteien in der BV Mitte.
Das „der Entwicklungsansatz in den Bestand hineinstrahlen soll“ wurde
von diesen ebenso wenig anerkannt als auch die Tatsache bemängelt, dass
man „verständliche“ und nicht mit Fremd- und Fachwörtern gespickte
Drucksachen für die Beratung benötigt. Kritisiert wurde insbesondere,
dass „Wunschvorstellungen“ bereits als gegebene Tatsachen in die
Planungen eingeflossen sind und bei den Bürgern Ängste und Wut aufkommen
ließen. „Das kann man mit den Menschen dort nicht machen!“ Fredy
Wagemeyer von der CDU brachte insbesondere die Angst der Bürger an der
Ankerstraße in die Diskussion.
Es würde von Abriss gesprochen obwohl noch nicht einmal klar sei, dass
es Investoren gibt. Für die SPD gab deren Fraktionschef Dr. Hans-Lothar
Tacke zu verstehen, dass man ppp (Public Privat Partnership) Vorlagen
künftig in Gänze ablehnen werde. Wobei man die Diskussion über die am
Berufskolleg angedachte ppp Zusammenarbeit in die „Nicht Öffentliche“
Sitzung verlegte. Geklärt werden konnte die Angabe, dass auch die VHS in
die Gebäude einziehen würde, sie wird dort nur Räume nutzen.
Die Bürger haben bei der Offenlage der Pläne noch einmal die Gelegenheit
ihre Anregungen und Wünsche vorzubringen.
Zur Sache
Mit der Flächennutzungsplan-Änderung Nr. 5.44 – Mitte - Neues
Berufskolleg Mitte sollen die planungsrechtlichen Voraussetzungen zur
Realisierung des Neuen Berufskolleg Mitte und der im Rahmen der
städtebaulichen Neuordnung geplanten übrigen Nutzungsziele geschaffen
werden.
Ein Scopingtermin im Sinne des § 4 Abs. 1 BauGB zur Erfassung der
erheblichen Auswirkungen auf die Umwelt und Ermittlung der Anforderungen
an den Umweltbericht fand am 09.05.2006 statt. Die frühzeitige
Beteiligung der Öffentlichkeit gemäß § 3 Abs. 1 BauGB und die
Unterrichtung der Einwohnerinnen und Einwohner gemäß § 23
Gemeindeordnung Nordrhein-Westfalen (GO NW) fand am 12.12.2006 statt.
Gleichzeitig wurde die frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit zum
Bebauungsplanes Nr. 1084 – Neudorf - Neues Berufskolleg Mitte
(Parallelverfahren) durchgeführt.
Nun soll die öffentliche Auslegung des Entwurfes der
Flächennutzungsplan-Änderung Nr. 5.44 – Mitte - Neues Berufskolleg Mitte
und der Entwurfsbegründung einschließlich des Umweltberichtes gemäß § 3
Abs. 2 auf die Dauer eines Monats beschlossen werden. Gleiches gilt für
den Bebauungsplan.
Der vom Rat der Stadt am 09.12.2002 gefasste Aufstellungsbeschluss zum
Bebauungsplan Nr. 856 II – Neudorf – für einen Bereich zwischen
Mülheimer Straße, Pappenstraße, Bismarckstraße, Memelstraße, Ankerstraße
und Carstanjenstraße wird aufgehoben.
Für einen Bereich zwischen Mülheimer Straße, Pappenstraße,
Bismarckstraße und Memelstraße ist ein Bebauungsplan im Sinne des § 30
Abs.1 Baugesetzbuch (BauGB)) aufzustellen. Der Bebauungsplan hat die Nr.
1084 –Neudorf- Neues Berufskolleg Mitte.
Ein Beschluss zur Aufstellung des Bebauungsplanes Nr. 1084 –Neudorf-
Neues Berufskolleg Mitte wurde bisher nicht gefasst, da es sich bei dem
ursprünglichen Planbereich ausschließlich um städtische Flächen
handelte. Da zwischenzeitlich das Verfahrensgebiet des Bebauungsplanes
aus planerischen Gründen erweitert wurde, soll aus Gründen der
Verfahrens- und Rechtssicherheit formal der Aufstellungsbeschluss mit
dem Beschlussentwurf zu a) dieser Vorlage eingeholt werden.
Stadtentwicklungsplanerische und städtebauliche Zielsetzung ist es, auf
dem Carstanjen-Gelände das „Neue Berufskolleg Mitte“ zu errichten. Mit
der planerischen Zielstellung des neuen Berufskollegs soll gleichzeitig
der Gesamtbereich zwischen Mülheimer Straße, Pappenstraße,
Bismarckstraße und Memelstraße stadtentwicklungsplanerisch und
städtebaulich neugeordnet werden. Für das Berufskolleg soll Sondergebiet
–Schulgebiet und für die weiteren neu geplanten Baugebiete Kerngebiet
und Mischgebiet ausgewiesen werden.
MC DONALDS KANN KOMMEN – BÜRGER WERDEN ABER NOCHMALS ANGEHÖRT
Der Vorhaben bezogene Bebauungsplan Nr. 2031 - Neudorf – wird ebenfalls
öffentlich ausgelegt. Auch hier hat eine Bürgeranhörung stattgefunden
und die Änderungswünsche wurden mit eingearbeitet. Wichtigster Punkt ist
die Einhausung des „Drive In“ Bereiches, also der Zufahrt für die PKWs
an der Neue Fruchtstraße.
Dr. Tacke gab für die SPD zu verstehen, dass es hier endlich einen
Schandfleck weniger geben wird.
Das Unternehmen McDonald’s beabsichtigt im Planbereich Eckbereich Neue
Fruchtstraße/Koloniestraße im Ortsteil DU-Neudorf ein
Drive-In-Restaurant zu errichten. Hierzu ist die Durchführung dieses
Vorhaben bezogenen Bebauungsplanverfahrens erforderlich.
Da der vorliegende Vorhaben bezogene Bebauungsplan-Nr. 2031 – Neudorf –
die Anforderungen und Voraussetzungen erfüllt, (kleiner als 20.000 qm
und im Innenbereich gelegen) soll er im beschleunigten Verfahren nach §
13a BauGB weitergeführt werden. |
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In Neudorf um die ganze
Welt! - Familienfest
auf der Gabrielstraße
Freitag, 24. August 2007: Waschhaus weicht Stadthäusern |
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Am
Freitag, den 24. August 2007 veranstaltet der Bezirk Mitte in Kooperation mit
dem Bürgerverein Neudorf auf der Gabrielstraße ein großes Familienfest.
Zum Auftakt wird Oberbürgermeister Adolf Sauerland durch einen
symbolischen Akt (Beginn der Abrissarbeiten am Waschhaus) den
Startschuss für die Errichtung von neun Stadthäusern geben.
Bezirksvorsteher Heinrich Klose brachte es für Politik, Verwaltung,
Investor, Denkmalbehörde und Bürger auf der Pressekonferenz auf den
Punkt: "Ich freue mich riesig. Es war ein langer und steiniger Weg. Ich
hoffe, dass nun ein neuer Geist in der Siedlung einzieht."

V.L.: Günter Ruudies (Bezirksamt) Wolfgang Komorowski (Bezirksamtleiter)
Heinrich Klose (Bezirksvorsteher) Gitta Neisius (Stv.
Bezirksamtleiterin) Reiner Meyer (Stv. Bezirksvorsteher) - Foto Manfred
Schneider.
Die Arbeit zwischen der
Stadt, der Politik, Unternehmen und dem Bürgerverein rund um die
Einschornsteinsiedlung trägt jetzt so richtig Früchte. Der
Bürgerverein hatte seine Aktivitäten weiter intensiviert, was auch allen
Bewohner bzw. Eigentümern zugute kommt. Neben der Einrichtung des
Wochenmarktes auf der Gabrielstraße wie auch des CAP-Lebensmittelmarktes
an der Mozartstraße zur Sicherung der Nahversorgung finden gab es in den
letzten Jahren weiter umgesetzte „Denkanstöße“. In unmittelbarer Nähe
zur Einschornsteinsiedlung gelang die Einrichtung eines
„Nachbarschaftsnothilfezentrum“, was sogar beim Bundesinnenministerium
großen Anklang gefunden hat, zumindest war das Echo beim Bundesamt für
Bevölkerungsschutz erheblich.
Weiterhin gelang es uns nach erheblichem „Briefwechsel“ mit der
Bundesregierung und auch durch persönliche Kontakte bis hin zum
Bundespräsidenten sowie diversen TV-Auftritten, dass nun im nächsten
Jahr nicht nur die angrenzende Güterzugstrecke, sondern auch die
Grundschule an der Mozartschule in Hinsicht der weiteren Güterzugstrecke
aktiv wie passiv lärmsaniert werden soll.
In enger Zusammenarbeit mit dem städtischen Bezirksamt Duisburg-Mitte
sowie den Bezirkspolitikern sind auch Verschönerungsarbeiten in der
Siedlung durchgeführt worden bzw. werden weiterhin stattfinden. Dies ist
bei einer Kommune mit Haushaltsperre eine durchaus erwähnenswerte
Angelegenheit.
Nach vielen Bemühungen haben wir alle die Politik, Denkmalbehörde,
Bezirksamt, Investor und auch der Bürgerverein den richtigen Schritt für
das marode Waschhaus inmitten der Siedlung umsetzen können.
Deshalb steht am Freitag,
den 24. August ein großes Straßenfest für die gesamte Familie an, um mit
dem Oberbürgermeister den symbolischen Akt am Waschhaus vollziehen zu
können, der da heißt: Abriss und Neubau von Stadtwohnungen. Damit wird
das gesamte Wohnumfeld erheblich verbessert, der Wert der Siedlung
beträchtlich gesteigert. Fazit: Die gemeinsame Arbeit hat sich gelohnt.



Weitere Mitwirkende:
Polizei Duisburg
CAP-Markt Mozartstraße
(Hüpfburg)
MSV Duisburg (ZebraShop)
EV Duisburg
TuRa 88 Duisburg
Bertasee Duisburg
Rheumaliga Duisburg
Integrationsmodell
Duisburg-Neudorf mit Circus und Manege für Kinder
Johanniter Neudorf
Arbeiter-Samariterbund
Club 50 |
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Neudorfs Carstanjens Garten und das neue Berufskolleg Mitte |
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Planungen zum neuen Berufskolleg Mitte werden morgen in der
Bezirksvertretung Mitte erneut beraten und auch beschlossen?
In
Duisburg-Neudorf, zwischen Mülheimer Straße, Pappenstraße,
Bismarckstraße und Memelstraße, ist die Errichtung des neuen
Berufskolleg-Mitte geplant. Es geht um die Flächennutzungsplan-Änderung Nr. 5.44-Mitte und der
Bebauungsplan Nr.
1084 Neudorf.
Am 12. Dezember 2006 gab es die erste Gelegenheit, sich zu den
Entwürfen zu äußern und diese mit der Bezirksvertretung zu erörtern.
Und damals kamen viele interessierten Bürgerinnen und Bürgern zur
öffentlichen Sitzung der Bezirksvertretung Mitte.
Es gab eine
Menge Wortmeldung auf der öffentlichen Sitzung der Bezirksvertretung
Mitte, Zustimmung für das Projekt war nicht darunter.
"Das wird eine Katastrophe für Neudorf. Wir leiden schon schon. Unsere
Lebensqualität ist hier immer schlechter geworden."
Wolfgang Maschke von Planungsamt der Stadt (Bild links), hatte keinen
l eichten Stand.
"Es ist erst eine Planung, keine aktuelle Bebauung. Wir
wollen ja mit ihnen alle Anregungen und Eingaben in dieser frühen
Bürgerbeteiligung in das Projekt einbringen." Ängste hatten
Anwohner der Ankerstraße. "Kann es sein, dass sie Häuser der GEBAG wie
auf dem Plan zu sehen abreißen?
Auch hier musste der Stadtplaner auf die Planungsphase verweisen. "Wir
planen niemals ohne Eigentümer zu sein." Es geht um etwa 1,5 ha Fläche,
in der bis zu 3100 Schüler in der Tagesspitze erwartet werden. Eventuell
kommen nach zusätzlichen bauten im Bereich noch rund 1200 andere Nutzer
hinzu, die die angedachten Sporthallen oder Veranstaltungsräume nutzen. Fotos Manfred Schneider



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Tiefgaragen-Varianten |
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Eine Tiefgarage mit Einfahrt von der Mülheimer Straße her soll den
Parkdruck lindern. "Aber das gibt doch ein Verkehrschaos auf der
Mülheimer Straße", so die Anwohner.
Die Varianten des
Planungsamtes und der Verkehrsplaner
Variante 1:


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Was
geschieht mit dem Versorgungsamt an der Ludgeristraße in Neudorf?
Gibt es bei Übertragung an die Kommunen Probleme für den Bürger?
"Der Duisburger wird es gar nicht bemerken", sagt Versorgungsamtsleiter
Frank-Herbert Striening - Von Harald Jeschke (Text) und Manfred
Schneider (Foto) |
Duisburg, 6. Juni 2007 - Laut Entwurf der NRW-Landesregierung sollen die
elf Versorgungsämter in NRW aufgelöst, deren Aufgaben auf Kreise und
kreisfreie Städte bzw. Landschaftsverbände übertragen werden, so ähnlich
wird auch in Baden-Württemberg gedacht.
Bürger und Vereinigungen wie vdk und auch Parteien - hier die Opposition
im Landtag NRW - laufen teilweise Sturm gegen den Willen der
NRW-Landesregierung, die Aufgaben der Versorgungsämter zu übertragen -
und zwar an Kreise und Städte. "Schwerbehinderte, Kriegsversehrte und
viele andere Gruppen haben ab dem kommenden Jahr keine einheitliche
Beratung und Unterstützung mehr. Damit schadet der Plan der Regierung
Rüttgers unter anderem den rund 2,6 Millionen Behinderten und außerdem
kostet dies die Städte und Kreise mehr, als im Etat des Landes gespart
werden kann", lautet nur eine von sehr vielfältigen Aussagen. "Finger
weg von den Versorgungsämtern", fordern die Grünen im Landtag.
Die von Innenminister Wolf betriebene "Kommunalisierung der
Versorgungsämter" sei schlecht für die Betroffenen und wird teurer für
die Kommunen und das Land. Der Innenminister will bei der Übertragung
der Aufgabe ca. 400 Stellen einsparen. Doch Gutachten belegen, dass eine
Kommunalisierung der Aufgaben in jedem Fall teurer käme als die jetzige
Lösung.
Und auch der Städtetag hat erhebliche Bedenken und führt aus, dass man
bei den finanziellen Vorstellungen noch sehr weit auseinander liege.
Nicht zuletzt ist die Übertragung des Elterngeldes und des
Erziehungsgeldes mit einem erheblichen Aufwand verbunden. In den
Kommunen jedoch sei weder das Know-how noch die notwendige aufwändige
EDV-Ausstattung gegeben, sagen die Bündnis-Grünen.
Ist der
Gesetzentwurf tatsächlich wie ver.di befürchtet eine Großoffensive der
CDU/FDP Landesregierung zur Zerschlagung des öffentlichen Dienstes in
NRW? Mehr als 1 000 Beschäftigte der Versorgungsämter und Mitglieder der
Sozial- und Behindertenverbände aus ganz NRW protestierten am 30. Mai in
Dortmund gegen den Kabinettsbeschluss zur Auflösung der Versorgungsämter
und Kommunalisierung ihrer Aufgaben.
Die
NRW-Vorsitzende des Sozialverbandes Deutschlands, Marianne Saarholz,
sagte dazu: der Entwurf der Landesregierung gefährdet die Qualität
der Aufgabenwahrnehmung und die einheitliche Rechtsanwendung und
Rechtssicherheit. Er widerspricht dem Willen vieler Bürgerinnen und
Bürger in NRW. Schon 65.000 Bürgerinnen und Bürger, darunter auch viele
behinderte Menschen, haben mit ihrer Unterschrift gegen die Auflösung
der Versorgungsämter protestiert. Auch die SPD NRW will die
Versorgungsverwaltung als eigenständige Landesverwaltung erhalten, da
sie die Qualität ihrer Arbeit und die kostengünstige Aufgabenerledigung
schätzt.
Eine
andere Meinung aber auch: "Es wird für den Bürger Duisburgs keinen
Unterschied geben. Für ihn ist zumindest in einer Stadt wie Duisburg
kein Unterschied feststellbar, es kann bei Übertragung an die Stadt der
Aufgaben und Leistungen an die Bezirksämter sogar ein verbesserter
Service bürgernah möglich sein", sagte Frank-Herbert Striening (Foto),
bislang noch Leiter der Versorgungsamtes Duisburg. Wird denn also die
Beratung nicht anders ausfallen?
"Nein", sagte der Duisburger Chef des Versorgungsamtes zum Bereich der
Behinderten. Und: "Nach
meinem Verständnis hängt die Qualität der Aufgabenwahrnehmung ganz
entscheidend von den Menschen, ihrem Engagement und Wissen ab und somit
wird häufig übersehen, dass die selben Beschäftigten im gleichen
Fachbereich in Zukunft das Geschäft machen werden."
Es wird auch massiv darauf
hingearbeitet, in Zukunft ohnehin mit IT-Technologie-Service wie beim
Finanzamt mit dem ELSTER-Programm zu arbeiten. Heißt, dass
Verlängerungen oder Anträge auch in der vereinfachten Form mit diesem
Service schnell und unbürokratisch abgewickelt werden.
Die medizinische Beurteilung ist sowieso eine andere Ebene, wird wie
bisher von Außen her begutachtet. Daran ändert sch also nichts. Ewas
anders sieht es bei der doch komplexeren Angelegenheit Elterngeld aus.
"Hier ist Fachbetreuung auch aufgrund der vielen unterschiedlichen
Möglichkeiten angesagt", erklärte Herbert Striening.
Mit einem gewissen
Schmunzeln hat er übrigens jahrelang immer die Zuordnung seines Amtes
zur Stadt bei offiziellen Einladungen auch gar nicht mehr korrigiert.
"Die meisten wussten oder wollten es auch gar nicht so genau wissen, wo
wir eigentlich hingehören. Entscheidend war immer, dass wir in ihrem
Sinne etwas getan hatten. Und daran wird sich auch in Zukunft nichts
ändern."
Ist das also der Schritt in
die Zukunft der Betroffenen? Was sagen die Alten oder gar Hochbetagten?
"Das ist ein echtes Problem", sagen langjährige
Versorgungsamt-Mitarbeiter, Sozialarbeiter und Pflegkräfte. Jede auch
noch so kleine Änderung in diesem schwierigen Feld ist für die älteren
Menschen schon ein echtes Problem, kann zu Irritationen führen.
Hier gilt es die Sach- und
Fachkompetenz der Sozialdienste verstärkt einzubeziehen. Ob nun mit
Übertragung der Aufgaben an die Kommunen oder nicht. Der demografische
Wandel und die älter werdende Gesellschaft verlangt auch hier nach
bürgernahen Lösungen - dann sogar verstärkt. Nur wie teuer wird das und
wer bezahlt?
Schnelle Lösungen im Sinne der Bürger - es geht
wirklich...
Duisburg-Neudorf, Juni 2007
- Im Sinne der Bürger Neudorfs für Probleme schnell und unbürokratisch
Lösungen suchen - das funktioniert doch. So ereichte uns der Hilferuf
wegen der Briefkasten an der Kommandantenstraße Nach kurzem Schreiben
und Telefonaten wurde hier mit einem Umbau Abhilfe geschaffen.
Gleiches gelang für die
Gneisenaustraße. Hier geht es um die Glascontainer. Da so mancher Bürger
sich nicht
an die Ruhezeiten hält, ist das für die Anwohner oft genug
belästigend. Nach dem Anschreiben an uns wurde
direkt der Kontakt zur
Geschäftsführung der Wirtschaftsbetrieb gesucht.
Nun wird umgehend überprüft, ob die drei Containerstandorte an der
langen Gneisenaustraße über die neuen lärmgedämpften Container
verfügen. Wenn nicht, soll innerhalb weniger Tage umgerüstet werden.
Radstation Duisburg am
Osteingang des Hauptbahnhofes
Duisburg, 7. Juni 2007 - Fertig ist sie schon, die Duisburger Radstation
unter dem UCI-Kino an der Neudorfer Kammerstraße am Osteingang des
Hauptbahnhofes. Offiziell eingeweiht bzw. an Betreiber
Paritätische Initiative für Arbeit e. V. (PIA)
aus Mülheim wird
sie
am Donnerstag, den 14. Juni vom Oberbürgermeister.
An
der kammerstraße - für Neudorfer wird der Bereich der Bahn
AG teilweise als Schandfleck angesehen, siehe Artikel "Der
Hauptbahnhof - „schon immer ein Schandfleck“
-
entstand ein bewachtes Fahrradparkhaus mit 450 Einstellplätzen und einer
Servicestation.
Betreiber PIA hat mit zwei Radstationen in Mülheim seit zehn Jahren
Erfahrungen sammeln können. Der Bau der Radstation wurde mit Mitteln des
Landes und des Bundes aus dem Programm 100 Radstationen NRW bezuschusst.
Gebaut wurde hier eine Abstellanlage mit Doppelparkern für insgesamt 450
Fahrräder. Der zugehörige Servicebereich ist als Rundbau angelegt und
weist mit einem Schaufenster in Richtung Ostausgang des Hauptbahnhofs.
Somit ist eine hohe Aufmerksamkeit für die Station gewährleistet. Alle
wichtigen Funktionen für den Servicebereich sind hier untergebracht wie
ein kleines Ladenlokal, Werkstattplätze und Sanitär- und
Aufenthaltsbereiche für die Mitarbeiter.
Die Tarife sind landesweit einheitlich geregelt und betragen zur Zeit
0,70 € pro Tag und im Abonnement 7 € pro Monat und 70 € für ein
Jahresticket. Zusätzlich wird die Station auch Leihräder aus dem System
"Revierrad" vorhalten, die an vielen Leihstationen im Ruhrgebiet
zurückgegeben werden können. Hiermit wird die touristische Situation am
Hauptbahnhof verbessert, an der Gesamtsituation ändert sich aber nichts.
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Fotos von
Manfred Schneider |
Der Hauptbahnhof - „schon immer ein Schandfleck“
in Duisburg
Duisburg-Neudorf. Mai/Juni 2007 - Schon um 1910 hat sich der
Neudorfer Bürgerverein den Interessen des Stadtteils mit besonderem
Nachdruck angenommen. So gab es z.B. sehr lebhafte Versammlungen in
Neudorf,
als es darum ging, für den bereits in Bau befindlichen neuen
Hauptbahnhofs einen gesonderten Ausgang auf der Neudorfer Seite zu
erhalten. Das war kurz
nach
dem I. Weltkrieg, in dem schon russische Kriegsgefangene die ersten
Erdarbeiten für den geplanten Streckenausbau verrichteten.
Als später die Planung für das neue Empfangsgebäude vorgelegt wurde,
war hierbei kein Ausgang auf der Neudorfer Seite vorgesehen. Die
damalige Reichsbahndirektion in Essen nahm zu diesen von den
Neudorfern geforderten Ostausgang eine überaus sture Haltung ein.
Erst durch den Einsatz von Herr Franz Bültjes, dem damaligen
Geschäftführer des Bürgervereins, kam es zum Durchbruch.
Auf
einer Pressebesprechung im Direktionsgebäude Essen konnte er den
Eisenbahnleuten diesen Ausgang mit dem Vorschlag schmackhaft machen,
diesen Ausgang mit der Herrichtung von Verkaufsläden zu verknüpfen,
die später vermietet werden könnten. Damit würden die erhöhten
Mehrkosten wieder hereinkommen. Auf diesen Vorschlag erklärte der
damalige Pressesprecher, dass auf dieser Grundlage die Sache erneut
zu prüfen sei.
Der äußere "Schandfleck" auf Neudorfer Seite
Der
Bürgerverein-Neudorf schlug dann in die gleiche Kerbe und ließ nicht
locker, bis die endgültige Zusage kam, auf der Neudorfer Seite einen
gesonderten Ausgang zu schaffen. In diesem Zusammenhang ist zu
erwähnen, dass der wieder entstandene damalige Bürgerverein sehr
hart um Erneuerung des bombenzerstörten Ostausgang hat kämpfen
müssen. In jeder Versammlung kam dieser „Schandfleck“ Neudorfs zur
Sprache. Im Rosenmontagszug wurde er in seiner Schandbaren Gestalt
zum Gespött der ablehnenden Behörde herausgestellt und dann kam der
Tag, wo die Arbeiten begonnen wurden und der Ostausgang ein neues
Gesicht bekam.
Auch
heute findet die „sture Haltung“ der Deutschen Bahn AG, z.B. bei der
Instandsetzung des maroden Daches, Umsetzung des Masterplans im
Bereich Hauptbahnhof, sowie bei der Beseitigung der Schandflecke im
Bereich Ostausgang leider wieder eine Aktualisierung. „Der Kampf mit
den Windmühlen“ (Deutsche Bahn) muss offensichtlich erneut
aufgenommen werden. Sicherlich kein leichter Kampf für OB Adolf
Sauerland bei der Umsetzung des Masterplans. Hans-Willi Bütefür -
Mehr unter
Erfolgsgeschichte
Gestaltungsfibeln
Stadt präsentierte nach Wehofen nun Einschornsteinsiedlungsfibel -
kostenfrei für Bürger
"De erste Fibel im Norden
der Stadt wurde sehr positiv aufgenommen, ist sozusagen ein Beststeller
und das wird
bei
der Fibel zur Einschornsteinsiedlung sicher auch der Fall sein",
eröffnete Oberbürgereister Adolf Sauerland die Präsentation der zweiten
Gestaltungsfibel der Stadt.
"Es geht bei diesen Fibeln ein Stück auch darum, für den Bürger der im
Denkmal lebt, auch Rechtssicherheit zu schaffen", ergänzte der OB. Genau
das aber ist nach Ansicht vieler Menschen in der Sieldung nicht immer
der Fall. So beim Paradebeispiel Verkauf der Siedlung an drei der
international operierender Fonds, oder auch am Reizthema Feuchtigkeit in
den Wohnungen, da der Wärmschutz an der Außenfassade nach
Denkmalschutzrecht nicht verändert bzw. hier angepasst werden soll. Auch
wurde von Bewohnern die Vernachlässigungen für Sauberkeit und mehr durch
Eigentümer Fortress bzw. Verwalter Gagfah (Essen) immer wieder
bemängelt, ist immer noch die
Sanierung
in einzelnen Blocks nicht abgeschlossen.
"Diese Fibel ist auch so
etwas wie ein Leitfaden für die Eigentümer. Wir sind wir als Behörde so
etwas wie Verfahrensbegleiter", stellte Dr. Claudia Euskirchen, Leiterin
der unteren Denkmalbehörde Duisburg heraus.
Dr. Claudia Euskirchen (li.)
und Dr.- Ing. Stephan Strauss (Fibelautor) von der Denkmalbehörde
Duisburg.
Fotos Manfred Schneider
„Die Einschornsteinsiedlung
in Duisburg-Neudorf stellt ein exzeptionelles, architekturhistorisch
herausragendes
Beispiel
der Siedlungsarchitektur dar, verpflichtet den Ideen des ‚Neuen Bauens’
der Zwanziger Jahre“, schreibt Jürgen Dressler in seinem Vorwort zur
Fibel. Sie wurde zwischen 1928 und 1930 von den Ruhrorter Architekten
Johannes Kramer und Walter Kremer zusammen mit dem städtischen Baurat
Hermann Bräuhäuser gebaut. Bauherr war der Gemeinnützige Bauverein Essen
AG. Ihren Namen verdankt sie dem zentral gelegenen Heizwerk mit dem
augenfälligen Schornstein im Zentrum der Siedlung. In dem Zentralen
Versorgungsbereich war nicht nur die Heizungsanlage untergebracht,
sondern auch ein gemeinsames Waschhaus, ein Versammlungssaal, ein
Kinderhort, Geschäfte und Gemeinschaftsgaragen.
Als Handbuch und Leitfaden im Umgang mit dem Denkmal soll die reich
illustrierte Fibel dem Erhalt und der behutsamen Entwicklung des für
Duisburg so bedeutenden Ensembles dienen und die Anliegen der
Denkmalpflege Bewohnern, Bauherren, Architekten sowie einem breiten
Publikum verständlich machen.
Die Fibel gibt es
kostenfrei. Sie liegt in den Bürgerbüros der Bürgervereins an der
Gabrielstraße (Öffnungszeiten Freitag zum Wochenmarkt von 14 - 18 Uhr)
und im Büro im Neudorfer Tor in den Räumern der Barmer Ersatzkasse am
Montag von 10 - 13 Uhr aus. Sie soll auch im Buchhandelgeschäft an der
Oststraße angeboten werden. Harald Jeschke
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Positive
Signale der Bundestagsabgeordneten Petra Weis nur in der
Möglichkeitsform
Bürger sorgen sich weiter um die Schüler der Mozartschule |
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Das
Vertrauen in die Politik wird weiterhin nicht gestärkt. Wer es nicht
schafft, den Schutz der Kleinsten in unserer Republik zu gewährleisten,
muss sich nicht wundern, wenn die Verdrossenheit wächst.
Zum Dauer- und Reizthema der Bürger in Bissingheim und Neudorf hat die
für diesen Wahlkreis zuständige Bundestagsabgeordnete Petra Weis (SPD)
per Pressmitteilung hingewiesen. Es geht um den seit 2003 vom
Bürgerverein Duisburg-Neudorf beantragte und nach regem Schriftverkehr
mit dem Bundesverkehrsministerium auch genehmigte Aufnahme der Neudorfer
Strecke n Gänze in die Dringlichkeitsliste zur Lärmsanierung an
Güterstrecken der Bahn AG.
2002 hatte die Europäische Kommission Richtlinien van alle EU-Länder
vorgegeben, dass anhand von (strategischen) Lärmkarten die Ursache, die
Art des Lärms und vor allem die Reduzierung der Beeinträchtigung
vorzunehmen. Daran arbeitet auch die Stadt Duisburg. Im Mittelpunkt der
Maßnahmen steht die Reduzierung der Lärmwerte, die durch Güterzüge
entstehen.
Neben der Lärmminderung an den
Hauptstrecke Neudorf - Wedau/Bissingheim (2321) wies aber nach
Hilferufen der Schuler der Mozartschule im Sommer 2006 auch die
Nebenstrecke (2323) der Bürgerverein darauf hin, dass hier dringend
Sanierungsmaßnahmen (Schallschutzfenster mit Lüftung) notwendig sind.
Dies per Antrag an das Verkehrsministerium bzw. auch unter Anrufung des
Petitionsausschusses des Bundestages.
Dieser Ausschuss gab sich sehr erschüttert übe die Probleme der Kinder,
beauftragte den Bürgerverein, den Kindern mitzuteilen, dass der
Ausschuss sich hier sehr bemüht. Ende des Jahres 2006 aber kam vom
Petitionsausschuss ein Schreiben mit Hinweise des Verkehrsministeriums,
dass diese Schule aufgrund des nicht ganz so hohen Dezibelwertes und der
Nutzung des öffentlichen Gebäudes nicht über 24 Stunden nicht
schutzbedürftig sei. Dies - so der Ausschuss - sollte mit Bedauern den
Kindern mitgeteilt werden. Dagegen protestierte der Bürgerverein heftig,
schrieb an die höchsten Stellen der Bundesrepublik, doch alles im Sinne
der Kinder zu unternehmen.
Eine Antwort - bis auf direkte Gespräche mit Referentinnen aus dem
Kanzleramt und dem Bundespräsidialamt - erhielt der Bürgerverein
(natürlich) nicht.
Mit dem Oberbürgermeister wurde dann per Briefwechsel der nächste
Schritt angegangen - wieder vergebens. Das letzte Mittel war die
Einschaltung der Öffentlichkeit. Das sorgte für den ersten Lichtblick.
Die Information der
Bundestagsabgeordneten
Neben
dem Programm zur freiwilligen Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen
des Bundes, das 2007 auf 100 Millionen Euro nahezu verdoppelt wurde,
will die Bundesregierung einen Beitrag dazu leisten, dass zukünftig
weniger lärmintensive Bremssysteme für Güterwagen zur Anwendung kommen.
Gleichzeitig will die Bundesregierung darauf hinwirken, die
Bestandsgüterwagen strengeren Lärmgrenzwerten zu unterwerfen, die denen
von Neuwagen entsprechen.
Petra
Weis: "Ich begrüße diese Initiative aus Sicht der Duisburger Bevölkerung
ausdrücklich. Duisburg ist als Verkehrsdrehscheibe und Logistikstandort
besonders von der Zunahme des Güterverkehrs auf der Schiene betroffen.
Die Verlagerung des Güterverkehrs von der Straße auf die Schiene ist
prinzipiell zu begrüßen, denn sie mindert die Umweltbelastung und
sichert und schafft Arbeitsplätze in unserer Stadt. Wir müssen aber
dafür Sorge tragen, dass die damit einhergehende Lärmbelastung der
Anwohner spürbar reduziert wird."
Im
aktuellen Lärmsanierungsprogramm des Bundes für bestehende Schienenwege
ist Duisburg mit ausgewählten rechtsrheinischen Strecken vordringlich
vertreten. Die Planungsphase für die Lärmsanierung in Bissingheim und
Neudorf ist in vollem Gange und eine Realisierung bereits im nächsten
Jahr möglich.
"Ich
bin zuversichtlich, dass es gelingen wird, das zuständige
Eisenbahnbundesamt zu überzeugen, dass für Bissingheim eine Erhöhung der
700 Meter langen Lärmschutzwand von zwei auf drei Meter notwendig ist,
um die Lärmbelastung erträglich zu gestalten, und dass die Wand selbst
noch um einige Meter verlängert werden kann als ursprünglich geplant, um
weitere Wohneinheiten entlang der Bahnlinie in die Maßnahmen mit
einzubeziehen", erklärte Petra Weis.
Petra
Weis weiter: "Darüber hinaus ist es uns gelungen, die Planungen im
Bereich Neudorf auf die abzweigende Strecke 2323 auszuweiten, an deren
Verlauf die Grundschule an der Mozartstraße liegt. Das ist mir ein
besonderes Anliegen, um Schülern und Lehrern einen reibungslosen
Unterricht zu ermöglichen."
Der
Bürgerverein meint dazu: "Es sieht zwar nach ersten Linderungen aus,
aber hier wird erneut nur die Möglichkeit, nicht aber die konkrete
Umsetzung in Aussicht gestellt. Heißt im Klartext, dass bei einem heißen
Sommer 2007 die Kinder erneut mit sehr erschwerten Bedingungen leben
müssen. Und ob in 2008 endlich Maßnahmen eingeleitet werde, ist noch
völlig ungewiss. Vielleicht doch erst 2010? Oder gar nicht? Dies
in einem Bereich, in dem in nur 100 Meter Luftlinie von der Schule
entfernt eines der größten Autobahnkreuze in Europa sowie drei
Güterzugstrecken die Schule in Hinsicht auf Lärm und Feinstaubbelastung
in arge Mitleidenschaft ziehen." Fazit Der Bürgerverein macht sich
weiterhin große Sorgen um die Gesundheit der Kinder. Und: Nach wie vor
ist ein wichtiger und enorm belastenden Punkt nicht angesprochen worden:
Die Erschütterungen und Schäden an Gebäuden. "Weisen sie das uns doch
erst einmal nach", so die Bahn lapidar einer erbosten Anwohnerin, "dass
wir tatsächlich der Verursacher sind. Oder: "Im Zuge eines Rechtsstreits
mit der Bahn AG und unter Berücksichtigung der Plan festgestellten
Strecke...", so Staatssekretär des Verkehrsministeriums Hennerkes ebenso
lapidar per Schreiben an den Bürgerverein.
So geht man heute mit dem Bürger um, will ihn zu Klagen animieren, die
aufgrund der immensen Kosten für den Bürger nur als Farce anzusehen ist.
Auch deshalb drängt sich der Verdacht auf, das Ministerium und
Eisenbahnbundesamt - so wie es der Bundesrechnungshof es in Hinsicht auf
den schlechten Zustand der Gleise und Waggons anprangernd getan hat -
eher als Lobbyisten der Bahn AG anzusehen sind. Das die Politik hier oft
genug beim Versuch dem Bürger zu helfen an die viel zitierte Wand lief,
ist nur ein schwacher Trost für die betroffen Hunderttausende von
Haushalten in Deutschland.
Übrigens ist die Planfeststellung an der Strecke zu Zeiten erfolgt "als
bei Ihnen die Strecke sozusagen mit der Draisine bedient wurde", merkte
ein Beamter des Eisenbahnbundesamtes im Gespräch entwaffnend offen an.
Die unglaublich gesteigerte Frequentierung der Strecke erst hat dem
Bürger ernsthafte Schäden der Gesundheit und an Gebäuden gebracht
Wenn der Bürger die Bahn auffordert langsamer zu fahren um die
schlimmsten Erschütterungen zu mildern, heißt es nur, dass das nicht
geht. Als ob so ein Zug ein Flugzeug wäre. Natürlich geht das. Und
Experten weisen klar darauf hin, dass hier nicht die längere
Vorbeifahrzeit mit erhöhten Lärmwerten sondern wie die Bürger jede Nacht
feststellen können, es tatsächlich spürbar entlastet, wenn ein Zug
langsamer fährt. Das langsame Fahren aber soll nicht gehen...
Wer schützt also in diesem Staat die Bürger? Eine Aufforderung an die
Verantwortlichen zurückzutreten ist nicht so weit weg. Ein gewählter
Volksvertreter sollte im Sinne des Wortes handeln. Das gilt ganz
besonders für Bundesverkehrsminister Tiefensee, die Vertreter des
Verkehrsausschusses und des Petitionsausschusses. Kanzlerin Merkel
sollte sich mit Mitstreitern umgeben, die auch in der Lage sind klar zu
unterscheiden, wo Belange der Lobbyisten hinter schutzbedürftigen
Kindern zurückzustehen haben.
"Aber Schule ist doch in erster Linie
eine Angelegenheit der Stadt", meinte Horst Köhlers Bildungsreferentin
Fallois im Gespräch als Einstieg. Nur wie soll eine Stadt, die mit
Haushaltssperre belastet ist, aber Solidarpakt Ost bezahlen muss,
aufbringen? Eigentlich steht das Verursacherprinzip (Bahn AG) und der
Verantwortliche (Bund) im Vordergrund.
Ein
Unternehmer aus Duisburg wundert sich: "Wenn ich als Unternehmer nicht
für entsprechenden Schalschutz meiner Mitarbeiter im Sine der
Arbeitsstättenverordnung sorge, mache ich mich sozusagen strafbar. Und
dass soll bei öffentlichen Gebäuden zum Schutz der Kindern nicht auch
gelten? Ich kann das nicht verstehen." |
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Briefe... |
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An
den
Bundespräsidenten der Bundesrepublik
Herrn Horst
Köhler
An die
Bundeskanzlerin der Bundesrepublik
Frau Angela
Merkel
An den
Bundestagspräsidenten
Herrn Norbert
Lammert
Dezember 2006
An die Abgeordneten des
Deutschen Bundestages
Sehr geehrter
Herr Bundespräsident,
sehr geehrte
Frau Bundeskanzlerin,
sehr geehrter
Herr Bundestagspräsident,
sehr geehrte
Abgeordnete,
die bestürzten
Bürger aus dem Universitätsviertel in Duisburg-Neudorf verweisen wir u.
a. auf den Brief des Petitionsausschusses vom 23.11.2006.
„Wir schämen
uns für Bund und Bahn“
Bei der Ablegung
des Amtseides von Parlamentariern des Bundestages heißt es, „sich dem
Wohle des Volkes zu widmen und Schaden von ihm abwenden!“
Wir und hier vor
allem die Kinder der Mozartschule erleben sozusagen „die tägliche
Körperverletzung durch die Güterzugstrecke!“
Es ist uns Bürgern unbegreiflich, wie Demokraten und Juristen Hürden
schaffen, um den Schutz gegen Güterzuglärm in öffentlichen Gebäuden für
die kleinsten Schüler abwehren zu können.
Sie sagen, dass
Sie eine bessere Familienpolitik wollen.
Sie sagen, dass
Sie schon im Kindesalter demokratische Grundelemente vermittelt wollen.
Dann fangen Sie im Detail an, Verbesserungen zu ermöglichen, damit
Schulkinder gern zum Lernen gehen.
Was sollen wir
nach dieser schnöden Ablehnung um Schutz den Kindern den Kindern der
Mozartschule sagen?
Dass sich
Zivilcourage oder Hilferufe in dieser Gesellschaft nicht lohnen?
Sie haben als
Bund die Verantwortung gegenüber den Auswirkungen des Güterzugbetriebs.
Wir fordern Sie auf, dieser Verantwortung zumindest rudimentär gerecht
zu werden.
Wir fordern Sie
auf, Ihren Einfluss auf die Verantwortlichen der Bahn AG wie DB Netz, DB
Railon und Landeskonzernchef gerecht zu werden und so zu besetzen, dass
ein verantwortungsvollerer Umgang mit den betroffenen Menschen möglich
wird.
Dies gilt auch
für das Bundesverkehrsministerium und der nachrangigen Behörde
Eisenbahnbundesamt.
Anmerkung:
In den
Petitionen haben wir deutlich die Belastungen aufgeführt.
Zu den
Erschütterungen und Schäden an den Gebäuden gab es keine
Stellungnahme.
Es entspricht
dem politischen Willen, mehr Verkehr von der Straße auf die Schiene zu
verlegen, was Sinn macht.
Dem gegenüber
steht aber der Schutz der Bevölkerung. Ob die Erhöhung des Fonds durch
die Bundesregierung um 25 Millionen Euro ausreicht, ist fraglich.
Handlungsbedarf
mit einer minimalen Einschränkung für die Bahn AG bei maximaler
Entlastung der Menschen durch deutlich verringerte Geschwindigkeit in
Ballungszentren würde helfen.
Es wäre schön, wenn Sie im
Sinne der Kinder positiven Einfluss auf die Hilferufe der Kinder nehmen
könnten, die Kinder ebenso wie in anderswo wieder gern zu ihrer Schule
gehen möchten.
Mit freundlichen Grüßen
Bürgerverein Duisburg-Neudorf e.V.

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Klimaschutz und Abgase –
was kann der Bürger tun?
Bürgerverein Neudorf
startet freiwilligen Verzicht - Appell auf PKW-Verzicht mit einem
autofreien Sonntag im Monat |
|
Duisburg, im März 2007 -
Die Diskussion um den Klimaschutz beginnt nicht nur bei der
Industrie, der Energiewirtschaft oder den Automobilherstellern und hört
schon gar nicht beim Haushalt und dem einzelnen Bürger auf. Der
Bürger ist durchaus bereit, etwas für den allgemeinen Klimaschutz zu
tun.

Ein Denkanstoß war der aus
den 70er Jahren nach dem „Ölschock“ eingeführte autofreie Sonntag.
Verzicht hieß damals das Motto – wir nennen es jetzt „sich auf das
Wesentliche besinnen“. nicht immer auf den Anderen schauen, was dort
gemacht wird und erst dann schließe ich mich an.
Im kleinräumigen Bereich
will der Bürgerverein deshalb hier mit einem freiwilligen autofreien
Sonntag den Anstoß geben.
Dies soll – so unsere Absicht – einmal an jedem ersten Sonntag eines
Monats, beginnend mit Sonntag, den 1. April – kein Aprilscherz –
stattfinden.
Jeweils um 11 Uhr ruft der
Bürgerverein zum Treff ohne PKW diesmal vor dem Haupteingang der im
Süden Neudorfs gelegenen MSV Arena, um von dort aus den einen oder
anderen Informations-Spaziergang zu unternehmen.
Weitere Vorschläge zum
Umgang mit den Schätzen unserer Erde greifen wir gerne auf. Für und mit
dem Bürger. |
|
Bürgerverein
Duisburg-Neudorf trauert |
 |
Henriette Bentz, unser erstes Ehrenmitglied ist tot.
Wir haben sie sehr geschätzt. Ihr warmherziges und offenes Wesen, ihre
Hilfsbereitschaft und ihr nimmermüder Einsatz für die Mitmenschen waren
beispielhaft. Wir werden sie sehr vermissen. |
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Lothar
Wischmeyer (Geschäftsführer), Harald Jeschke (Vorsitzender),
Ottmar Birke (stellv. Vorsitzender) und Winfried Kunz
(Schatzmeister) gratulierten am 11. November 2006 Henriette
Bentz zur Ehrenmitgliedschaft und dankten ihr für den
nimmermüden Einsatz der engagierten Neudorferin. |
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Klimaschutz
und Abgase – was kann der Bürger tun? |
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Bürgerverein Neudorf
startet freiwilligen Verzicht
Appell auf PKW-Verzicht mit einem autofreien Sonntag im Monat
Duisburg, im März 2007 -
Die Diskussion um den Klimaschutz beginnt nicht nur bei der
Industrie, der
Energiewirtschaft oder den Automobilherstellern und hört schon gar nicht
beim Haushalt und dem einzelnen Bürger auf. Der Bürger ist
durchaus bereit, etwas für den allgemeinen Klimaschutz zu tun.
Ein Denkanstoß war der aus
den 70er Jahren nach dem „Ölschock“ eingeführte autofreie Sonntag.
Verzicht hieß damals das Motto – wir nennen es jetzt „sich auf das
Wesentliche besinnen“. nicht immer auf den Anderen schauen, was dort
gemacht wird und erst dann schließe ich mich an.
Im kleinräumigen Bereich
will der Bürgerverein deshalb hier mit einem freiwilligen autofreien
Sonntag den Anstoß geben.
Dies soll – so unsere Absicht – einmal an jedem ersten Sonntag eines
Monats, beginnend mit Sonntag, den 1. April – kein Aprilscherz –
stattfinden.
Jeweils um 11 Uhr ruft der
Bürgerverein zum Treff ohne PKW diesmal vor dem Haupteingang der im
Süden Neudorfs gelegenen MSV Arena, um von dort aus den einen oder
anderen Informations-Spaziergang zu unternehmen.
Weitere Vorschläge zum
Umgang mit den Schätzen unserer Erde greifen wir gerne auf. Für und mit
dem Bürger. |
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Bahn AG und
Ministerium an den Pranger gestellt:
Gleisnetz der Bahn marode - Mutmaßungen über Intervenierung des
Verkehrsministerium zugunsten der Bahn |
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Duisburg,
23. Februar 2007 - In einem Artikel der Rheinischen Post wird es heute
auf den Punkt gebracht: Das Gleisnetz der Bahn ist marode. Aber der
Experte der FDP-Bundestagsfraktion geht noch einen Schritt weiter und
erhebt schwere Vorwürfe gegen die Bahn AG an sich, das
Bundesverkehrsministerium und die einstufige Behörde Eisenbahnbundesamt.
Der Grund: Nach aufgenommener Sonderprüfung Netz des
Bundesrechnungsamtes aus dem vergangenen Jahr und Abbruch der Prüfung
ohne Angabe von Gründen entstand bei der FDP-Bundestagsfraktion sogar
der Eindruck, dass das Verkehrsministerium zugunsten der Bahn
interveniert hat", so die Mutmaßung des FDP-Verkehrsexperten Horst
Friedrich gegenüber der Rheinischen Post. Im turnusgemäßen
Prüfungsbericht des Bundesrechnungshofs wurde festgestellt, dass die
Bahn das Schienennetz noch schlechter instand gehalten hat als bisher
angenommen. Fakt ist nach Aussage des Bundesrechnungshofs heute, dass
auch aufgrund des großen Interesses des Haushaltsausschusses des
Bundestages und des noch Stellung nehmen wollenden
Bundesverkehrsministeriums der Prüfbericht bis März unter Verschluss
gehalten werden muss.
Kommentar
Die in der Rheinischen Post veröffentlichten Vermutungen decken sich mit
den Vermutungen von Bürgerinitiativen und Bürgervereinen, die nach Klage
gegen die Bahn in Hinsicht auf veraltete Gleisanlagen und dem damit
zusätzlich verursachten Lärm und sogar Gebäudeschäden vorgehen. Die
Beschwichtigungen bzw. Verniedlichungen oder Belehrungen aus dem
Verkehrsministerium oder des Eisenbahnbundesamtes lassen fast zwingend
den Schluss zu, dass hier das "Krähen-Prinzip" deutlich zur Anwendung
kommt.
Auch ist es für Initiativen oder Bürger kaum nachvollziehbar, wenn
Anzeigen bei der Staatsanwaltschaft gegen die Unzumutbarkeiten der
Verursacher eingereicht werden und die Staatsanwaltschaft zur Prüfung
immer das Eisenbahn-Bundesamt einspannt. Das Ergebnis ist meistens -
dies liegt der Redaktion schriftlich vor - ein "schlichtes
Anfragen" der Behörde an die Bahn, aber sicher keine Prüfungen am Ort.
Stets werden der prüfenden Staatsanwaltschaft die Hände gebunden, da das
Eisenbahnbundesamt der Bahn korrektes Vorgehen bescheinigt. Das lässt
erkennen, warum der FDP-Experte solche Vermutungen in die Öffentlichkeit
trägt.
Es fiel auch auf, dass bei angeprangerten Schäden an Gebäuden durch
Güterzugbetrieb der Bahn beispielweise ein Staatssekretär des
Bundesverkehrsministeriums darauf hinwies, dass bei einer Klage der
Betroffenen gegen die Bahn sozusagen die Aussichtslosigkeit
gegeben sei. Diese Art der Belehrung lässt auch wieder nur den Schluss
zu, dass der FDP-Experte wie es scheint richtig liegt. Harald Jeschke |
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Medien in Duisburg
Die ersten Tage des
Studios im Duisburger Hafen - Lokalzeit Duisburg und reichlich
mehr...
Von Harald Jeschke (Text) und Manfred Schneider (Fotos) |
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"Wir werden
diese Stadt in einem anderen Licht darstellen, weil dieses Duisburg ein
anderes Licht verdient hat. Wobei wir aber sicher nicht die
Touristikabteilung der Stadt Duisburg sind", stellte Studioleiter Klaus
Becks (Foto) deutlich
die journalistische Neutralität des Studios heraus. Will heißen, dass
dem gebürtigen Lipperländer mit Wohnsitz Dortmund sehr wohl die
Diskrepanz der Duisburger mit "Schimanski-Image" und der (verbesserten)
Wirklichkeit geläufig ist. "Aber das mit dem Schimanski-Image ist
eigentlich nur ein Problem der Duisburger, es war irgendwie aber auch
eine bedeutende Verbreitung der Stadt."
Dies im Schimansk-Juniäumsjahr ist eines von unzähligen Themen, die der
Sender im lokalen Bereich ansprechen wird, aber es geht nicht nur um
Duisburg. Das Duisburger Studio mit Filiale in Kleve hat viel mehr im
Sinn. "Wir machen kein lokales sondern ein regionales Programm",
erläutert der Studioleiter. Im Klartext: Es geht um eine ganze Region,
eigentlich um einen ineinandergreifende Bereich: Dem Niederrhein und dem
Ruhrgebiet. "Die Frage lautet hier aber, wie viel soll über die Stadt
und wie viel über das Land berichtet werden.?
Diese "Gretchenfrage" beschäftigt das Studio seit den ersten Sendetagen.
"Da gab es schon Anrufer vom Niederrhein,
warum
wir soviel Duisburg bringen. Das interessiere den Anrufer überhaupt
nicht", erzählt Klaus Becks aus dem täglichen Leben.
Dies beinhaltete in den ersten Tagen aber auch jetzt noch immer wieder
die Frage nach dem Empfang. Im Duisburger Norden (Walsum) ist ein
Schwerpunktgebiet mit dem Problem des Kabelanbieters (Marienfeld). Im
digitalen Bereich (Schüsselempfang) ist das durch Sendesuchlauf und/oder
manuelle Einrichtung des Senders eher unkritisch, mit der DVB-T die
beste und schnellste beste Lösung. Dies erfuhr der Bürgervereinsvorstand
in der lockeren Gesprächsrunde.

Breits seit 1984 gab es hier einen Regionalkorrespondenten, der sich um
die wichtigsten Themen aus der Stadt gekümmert hat. Aber aus einem
kleinen Büro ist jetzt ein richtiges Studio geworden. Vom der
Schifferstraße im Innenhafen sendet das WDR-Studio Duisburg nun. Noch
wird an einem neuen Moderatorenstudio im Parterrebereich gearbeitet. Im
August soll das neue Studio fertig gestellt sein. Aber inspirierend ist
das Duisburger Domizil der Lokalzeit im Duisburger Hafen für die
Berichterstatter der bewegten Bilder jetzt schon.
Seit
dem 1. Februar wird zweimal täglich außer sonntags die Lokalzeit aus
Duisburg gesendet. Zum einen die fünfminütige Nachrichtenausgabe um
18:00 Uhr und ab 19:30Uhr die Magazinausgabe. Zuständig ist das neue
Studio aber nicht nur für die Stadt Duisburg, sondern auch für die
Kreise Wesel und Kleve. Fünf Fernsehteams, drei Kameramannschaften, eine
Radioredaktion und rund 30 fest angestellte Mitarbeiter sowie Freie
Mitarbeiter sind für die Duisburger Lokalzeit im Einsatz.
Mit dem Schneideteam
- die Cutter
Julia Henrichmann (re.) und Josef Schlüter bei der Arbeit -
nimmt das Film-Material die erste Sendehürde. |
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Medien
in Duisburg |
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Am 1. Februar 2007
ging beim WDR die Lokalzeit Duisburg an den Start. Seit dem gibt es
täglich um 18:00 Uhr und 19:30 Uhr Neues aus Duisburg und vom
Niederrhein.
mehr ...

STUDIO 47 ist der
erste private lokale TV-Sender in Nordrhein-Westfalen. Die
nordrhein-westfälische Landesanstalt für Medien (LfM) hatte dem
Stadtfernsehen am 18. November 2005 eine Sendelizenz für vier Jahre
erteilt.
mehr ...
Radio
Duisburg
Der lokale
Radiosender.
mehr ... |
|
Medien
in Duisburg |
|
Die
Online-Lokalnachrichten der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung.
mehr ...
Der Online-Lokalteil
der Neuen Ruhr Zeitung / Neuen Rhein Zeitung.
mehr ...
Die Online-Ausgabe
der Rheinischen Post.
mehr ...
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Verteilung an alle Haushalte:
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(Erscheinungsweise mittwochs, Samstags)
und Stadtpanorama (mittwochs) |
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Vom Sternbuschweg zur Kastanienallee, von Bundesstraße 8 – zur L1
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Von
Willi Bütefür (Text und Fotos)
Duisburg-Neudorf, 21. Februar 2007 - In den letzten Wochen hat sich auf
dem Sternbuschweg zwischen Koloniestraße und Karl-Lehr-Straße etwas
getan. Es wurde eine Neubepflanzung von 27 Kastanien auf dem
Mittelstreifen vorgenommen. Früher befanden sich auf diesem
Mittelstreifen die Gleise der Straßenbahn- Linie 4. Diese
Neubegrünung wird von den Anwohnern bestimmt mit Freude aufgenommen.
Sicherlich hätten sich die ansässigen Geschäftleute und Ärzte im Bereich
Koloniestraße und Sternbuschweg an dieser Stelle auch gerne einige
zusätzlichen Parkplätze gewünscht.
Seit dem 1.Januar besteht die Bundesstraße 8 in Neudorf nicht mehr. In
ihrem gesamten Verlauf wird die B 8 nun auf dem Sternbuschweg zur
Landesstraße L 1 herabgestuft. Die entsprechenden Hinweisschilder B 8
werden somit bald aus unserem Stadtbild verschwinden und der Nostalgie
angehören.
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Sternbuschweg
historisch... |
und aktuell |
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